{"id":20311,"date":"2025-12-01T16:07:08","date_gmt":"2025-12-01T15:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=20311"},"modified":"2025-12-01T16:07:08","modified_gmt":"2025-12-01T15:07:08","slug":"die-ukraine-nach-ende-des-kriegs-perspektiven-und-unterstuetzungsmoeglichkeiten","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-252\/publikation\/die-ukraine-nach-ende-des-kriegs-perspektiven-und-unterstuetzungsmoeglichkeiten\/","title":{"rendered":"Die Ukraine nach Ende des Kriegs: Perspektiven und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Derzeit sieht es nicht so aus, als ob der Krieg in der Ukraine durch einen schnellen Waffenstillstand oder gar durch ein Friedensabkommen beendet wird. Trotzdem ist es sinnvoll, sich schon jetzt klar zu machen, was wir \u00fcber die zahlreichen Aufgaben wissen, die teilweise schon jetzt, sp\u00e4testens aber mit Beendigung des \u201ehei\u00dfen\u201c Krieges anstehen.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"welche-probleme-gibt-es-in-der-ukraine-durch-den-krieg\">Welche Probleme gibt es in der Ukraine durch den Krieg?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">In der Ukraine sind in den inzwischen dreieinhalb Jahren des vollumf\u00e4nglichen russischen Angriffskriegs zahlreiche Menschen verletzt oder get\u00f6tet und in gro\u00dfem Umfang Wohngebiete, Industrieanlagen und Infrastrukturen zerst\u00f6rt oder besch\u00e4digt worden, zum Teil mit gravierenden Umweltfolgen. Millionen Menschen haben das Land verlassen, andere sind aus den Kampfgebieten oder den russisch besetzten Gebieten in andere Regionen des Landes geflohen. Die \u00f6konomische Lage hat sich dramatisch verschlechtert.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Auch wenn wir derzeit nicht wissen, wie lange der Krieg dauert, welche weiteren Sch\u00e4den dabei entstehen, wie viele weitere Menschen get\u00f6tet oder an K\u00f6rper und Seele schwer verletzt werden, ob oder welche Teile der Ukraine unter russischer Besatzung bleiben werden und wer beziehungsweise wie viele von den Millionen Gefl\u00fcchteten an ihre Wohnorte zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen und wollen: Der Krieg und seine Folgen werden \u2013 wie es bei anderen l\u00e4nger andauernden Kriegen der Fall war \u2013 die Ukraine auf Jahre und Jahrzehnte hinaus pr\u00e4gen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Da sind zun\u00e4chst die Toten, Verletzten und Traumatisierten, deren Zahl jetzt schon in die Hunderttausende, wenn nicht in die Millionen geht. Die Trauer um die Toten wird auch nach einem Ende des Krieges nicht aufh\u00f6ren, diejenigen, die dauerhaft behindert bleiben, werden weiter behandelt und versorgt werden m\u00fcssen, ben\u00f6tigen Hilfsmittel, vielleicht Umschulungen, um weiter berufst\u00e4tig bleiben zu k\u00f6nnen. Auch Kriegstraumata sind oft langwierig oder k\u00f6nnen im Lauf des sp\u00e4teren Lebens reaktiviert werden. Zahlreiche Leben sind durch den Verlust oder die bleibende Behinderung von Angeh\u00f6rigen unwiderruflich ver\u00e4ndert worden \u2013 aus Eltern, die gemeinsam f\u00fcr ihr Kind oder ihre Kinder gesorgt haben, sind Alleinerziehende oder Alleinverdienende geworden, Kinder zu Halbwaisen oder Waisen, wer sein Kind oder seine Kinder verloren hat, wird niemals Enkel haben. Auch die, die das Land verlassen haben und nicht zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen oder wollen hinterlassen eine L\u00fccke, die oft nicht oder nur schwer zu schlie\u00dfen ist.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dazu kommen die Zerst\u00f6rungen im weiteren Sinne, die oft mit gravierenden Umweltsch\u00e4den einhergehen. Dazu geh\u00f6ren nicht nur zerst\u00f6rte Geb\u00e4ude und Infrastrukturen, sondern auch die Belastung von Fl\u00e4chen durch Schadstoffe, Munitionsreste, Blindg\u00e4nger und Minen (Macguire et al. 2025).<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"welche-konflikte-sind-absehbar\">Welche Konflikte sind absehbar?<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Wie in jedem Krieg werden die Kriegsfolgen sehr ungleich verteilt sein. Die einen haben Gl\u00fcck, ihr Haus oder ihre Wohnung sind unversehrt, ihr Beruf wurde auch im Krieg gebraucht, sie selber und ihre Angeh\u00f6rigen haben den Krieg psychisch und physisch im Wesentlichen gut \u00fcberstanden. Andere werden buchst\u00e4blich alles verloren haben \u2013 ihre Wohnung, ihre Angeh\u00f6rigen, ihre Gesundheit, ihren Beruf, ihre Heimat. Es wird daher zu Konflikten kommen zwischen denjenigen, die ihr vorheriges Leben einigerma\u00dfen wieder aufnehmen k\u00f6nnen und denjenigen, die auf Dauer unter den Kriegsfolgen leiden; zwischen denjenigen, die ihre Wohnungen noch haben und denjenigen, die in Notquartieren oder beengt bei Freunden oder Verwandten leben m\u00fcssen; zwischen denjenigen, deren Qualifikation noch oder wieder gefragt ist, und denjenigen, deren Arbeitsplatz oder Lebensgrundlage zerst\u00f6rt wurde. Dazu kommen Konflikte zwischen denen, die in andere, sichere L\u00e4nder geflohen waren oder ihre Angeh\u00f6rigen im Ausland in Sicherheit bringen konnten und denjenigen, die nicht fliehen konnten oder wollten und jahrelang Luftangriffen ausgesetzt waren. Ein gro\u00dfes Problem ist auch der Umgang mit denjenigen, die als Soldaten gek\u00e4mpft haben, dabei verletzt oder traumatisiert wurden, vielleicht auch in Kriegsgefangenschaft geraten sind (Thirion 2025). Soldaten werden demobilisiert werden m\u00fcssen, werden nach Jahren im Krieg vor der Frage stehen, ob und wie sie wieder in ihren zivilen Beruf zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Es wird politische Konflikte darum geben, wie die knappen menschlichen und finanziellen Ressourcen verwendet werden. Was kann und soll im alten Stil wiederaufgebaut werden, wo sind \u00c4nderungen n\u00f6tig, wer entscheidet beispielsweise dar\u00fcber, ob das Kohlekraftwerk wieder instandgesetzt oder durch einen Windpark und Solaranlagen ersetzt wird? Sollen neue H\u00e4user m\u00f6glichst schnell und preiswert oder langsamer und aufwendiger, daf\u00fcr besser isoliert und zumindest teilweise barrierearm oder barrierefrei gebaut werden? Oder gibt es f\u00fcr den Wiederaufbau in d\u00fcnn besiedelten Gebieten ganz andere M\u00f6glichkeiten (Schmitter 2025)? Was soll \u2013 au\u00dfer Wohnungen \u2013 in welcher Reihenfolge wieder instand gesetzt oder gebaut werden \u2013 Stra\u00dfen, Eisenbahnen, H\u00e4fen, Sportanlagen, Kinderg\u00e4rten, Schulen, Krankenh\u00e4user, Verwaltungsgeb\u00e4ude, Universit\u00e4ten, Produktionsst\u00e4tten? Was ist mit Gro\u00dfbauten wie dem Kachowka-Staudamm \u2013 soll er wieder hergestellt werden (Garashuk 2025)? Wie hoch sollen die Entsch\u00e4digungen und Renten f\u00fcr Kriegsversehrte, f\u00fcr Verwitwete oder f\u00fcr Halb- oder Vollwaisen sein? Wird es Umschulungen geben f\u00fcr die, die nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten k\u00f6nnen, oder m\u00fcssen diese Menschen massive Lohnverluste hinnehmen? Wer muss die Kosten f\u00fcr Minen- und Kampfmittelr\u00e4umung tragen \u2013 der Staat oder diejenigen, denen die Grundst\u00fccke geh\u00f6ren? Werden die vielen Selbsthilfeeinrichtungen, die im Krieg aus der Not heraus entstanden sind, professionalisiert und erhalten oder werden diejenigen, die sich darin engagiert haben, einfach nach Hause geschickt und alte Strukturen wiederhergestellt? Wer kann und will aus dem Exil zur\u00fcckkehren, welche Erwartungen bringen diejenigen mit, welche Hilfen sollen sie bekommen (Zaitseva-Chipak 2025; Strelnyk 2025)? Was ist mit denjenigen, die aus dem Exil zur\u00fcckkehren und denen manches, was sie dort kennen gelernt haben, besser gefallen hat als die Vorkriegsstrukturen in der Ukraine \u2013 k\u00f6nnen sie ihre Erfahrungen mit andersartigen Bildungs-, Verkehrs-, Verwaltungssystemen einbringen oder m\u00fcssen sie sich wohl oder \u00fcbel anpassen? Wie wirken sich ver\u00e4nderte Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern aus (Strelnyk 2025)?<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Dabei ist zu beachten, dass die Ukraine schon vor dem vollumf\u00e4nglichen Angriffskrieg Russlands mit ungel\u00f6sten Problemen k\u00e4mpfte. Eines davon war die \u201eGro\u00dfkorruption\u201c (Europ\u00e4ischer Rechnungshof 2021). Durch den Krieg ist es schwierig geworden, Daten zur Korruption zu erheben, es gab aber immer wieder Pressemeldungen dazu, sowohl im milit\u00e4rischen Beschaffungswesen als auch bei der Einberufung von Wehrpflichtigen. Andererseits hat die EU durch die Entscheidung im Juni 2022, der Ukraine den Status eines Beitrittskandidaten zu geben, st\u00e4rkere Einflussm\u00f6glichkeiten, die sie auch nutzt und weiter nutzen sollte (Jackson\/Huss\/Keudel 2024; Zhernakov\/Barchuk 2024).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Ein ebenfalls aktuell schon vorhandenes Problem ist der Umgang mit Menschen, die in zeitweise von der russischen Armee besetzten Gebieten lebten und massivem Druck ausgesetzt waren, sich an die Vorgaben der russischen Besatzungsbeh\u00f6rden anzupassen. Was aus ihrer Sicht eine \u00dcberlebensstrategie war, ist aus Sicht der ukrainischen Beh\u00f6rden teilweise strafbare Kollaboration. Die Frage, wie m\u00f6glichst trennscharf zwischen strafbarer Kollaboration und sinnvoller Weise nicht strafbaren \u00dcberlebensstrategien unterschieden werden kann, wird jetzt schon von ukrainischen Fachleuten diskutiert (Lunova 2024).<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Konflikttr\u00e4chtig sind auch die unterschiedlichen Narrative von Krieg und Frieden, die sich w\u00e4hrend der Sowjetzeit und seit der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeit 1991 in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und verschiedenen Regionen entwickelt haben. Diese ver\u00e4nderten sich deutlich ab 2014 durch die Maidan-Proteste, die Annexion der Krim und den Krieg im Donbas und nochmals durch den vollumf\u00e4nglichen Angriff Russlands auf die Ukraine ab dem 24. Februar 2022 (Holyk 2025).<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \" align=\"left\"><span id=\"raeume-fuer-planungen-und-konzepte-schaffen-und-erhalten-auch-in-deutschland\">R&auml;ume f&uuml;r Planungen und Konzepte schaffen und erhalten &ndash; auch in Deutschland<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Unter den Menschen, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind, sind viele, die bereit und in der Lage sind, sich mit diesen Themen zu befassen. Ukrainische Wissenschaftler*innen arbeiten zum Beispiel am Zentrum f\u00fcr Osteuropa und internationale Studien (ZOiS) oder im Kompetenznetzwerk f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Ukrainestudien (KIU) der Europa-Universit\u00e4t Viadrina in Frankfurt an der Oder dazu. Auch in den seit 2006 von mehreren Forschungseinrichtungen gemeinsam herausgegebenen Ukraine-Analysen kommen regelm\u00e4\u00dfig ukrainische Wissenschaftler*innen zu Wort. St\u00e4dte, die Partnerschaften mit ukrainischen St\u00e4dten haben, leisten nicht nur praktische Hilfe, sondern unterst\u00fctzen auch ihre Partnerst\u00e4dte dabei, Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen, die teilweise schon lange vor dem Angriff Russlands auf die gesamte Ukraine mit ukrainischen Organisationen zusammengearbeitet haben, entwickeln mit ihren Partnerorganisationen Ideen f\u00fcr eine Nachkriegs-Ukraine. Dazu z\u00e4hlen Organisationen wie Pro Peace (fr\u00fcher: forumZFD), CRISP (Crisis Simulation for Peace e. V.), die Kurve Wustrow und die aus der DDR-Frauenbewegung hervorgegangene Organisation OWEN &#8211; Mobile Akademie f\u00fcr Geschlechterdemokratie und Friedensf\u00f6rderung e.V.<\/p>\n<p class=\"v-absatz-einzug-western\">Denn auch in der Ukraine gibt es Menschen, die schon aktuell trotz des Krieges bereit und in der Lage sind, \u00fcber die Bew\u00e4ltigung der Kriegsfolgen einschlie\u00dflich der schon bestehenden oder sich abzeichnenden Konflikte nachzudenken. Und es gibt Geldgeber aus vielen L\u00e4ndern, die diese Arbeit unterst\u00fctzen. Im M\u00e4rz 2023 wurde von der Bundesregierung unter Federf\u00fchrung des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Plattform Wiederaufbau Ukraine<a class=\"sdendnoteanc\" href=\"#sdendnote1sym\" name=\"sdendnote1anc\"><sup>i<\/sup><\/a> gegr\u00fcndet, die den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den vielen Organisationen, die mit ukrainischen Partnern zusammenarbeiten, unterst\u00fctzen soll (Hopp-Nishanka 2024). Es ist zu hoffen, dass diese Plattform nicht den geplanten Mittelk\u00fcrzungen im Haushalt des BMZ zum Opfer f\u00e4llt.<\/p>\n<h3 class=\"v-zwischen&uuml;berschrift-2-western \"><span id=\"ausblick\">Ausblick<\/span><\/h3>\n<p class=\"v-absatz-ohne-western\">Die Ukraine ist als Mitglied des Europarates und aufgrund des Assoziierungsabkommens von 2014 und durch den Kandidatenstatus f\u00fcr den Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union (seit Juni 2022) eng mit der EU und weiteren europ\u00e4ischen Staaten verbunden. Daraus ergibt sich, dass die EU nicht nur beim wirtschaftlichen Wiederaufbau, sondern vermutlich auch bei der Absicherung eines Waffenstillstandes oder eines Friedensvertrages eine wichtige Rolle spielen wird. Und es wird notwendig sein, eine neue europ\u00e4ische Friedensordnung zu entwickeln. Dazu wird es hilfreich sein, auf die Erfahrungen des Kalten Kriegs zur\u00fcckzugreifen, wo etwa mit dem KSZE-Prozess Anfang der 1970er Jahre ein Rahmen f\u00fcr wirtschaftliche, technologische, wissenschaftliche und humanit\u00e4re Zusammenarbeit zwischen den damaligen Bl\u00f6cken geschaffen wurde, die sich hoch ger\u00fcstet und in tiefem Misstrauen gegen\u00fcber standen (Ehrhart 2025).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"v-autoreninfo-western\"><em><strong class=\"western\">Dr. Ute Finckh-Kr\u00e4mer,<\/strong> geb. 1956, Dr. rer. nat., MdB a.D. (2013-2017, unter anderem im Ausw\u00e4rtigen Ausschuss). Sie ist Co-Vorsitzende des Sprecher*innenrates der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Zahlreiche Ver\u00f6ffentlichungen zu friedenspolitischen Themen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><em>Ehrhart, Hans-Georg<\/em> 2025: Europ\u00e4ische Sicherheit nach dem Ukrainekrieg, in: Ivanov, Johan\/Sch\u00e4fer, Paul (Hrsg.): <em>Krise der Weltpolitik \u2013 Multilateralismus gefragt. Beilage zu Wissenschaft und Frieden<\/em>, H. 2 (Dossier 100), S. 16-18.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Europ\u00e4ischer Rechnungshof<\/em> 2021: Bek\u00e4mpfung der Gro\u00dfkorruption in der Ukraine: mehrere EU-Initiativen, jedoch nach wie vor unzureichende Ergebnisse, Luxemburg, <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/Lists\/ECADocuments\/SR21_23\/SR_fight-against-grand-corruption-in-Ukraine_DE.pdf\">https:\/\/www.eca.europa.eu\/Lists\/ECADocuments\/SR21_23\/SR_fight-against-grand-corruption-in-Ukraine_DE.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Gardashuk, Tetiana<\/em> 2025: Zerst\u00f6rung des Kachowka-Staudamms in der Ukraine &#8211; zwei Jahre danach, in: <em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina KIUrious (Interview series)<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.kiu.europa-uni.de\/en\/publications\/kiurious\/3kiurious-2\/index.html\">https:\/\/www.kiu.europa-uni.de\/en\/publications\/kiurious\/3kiurious-2\/index.html<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Holyk, Roman<\/em> 2025: Memories of the War and the War of Memories; in: Sereda, Viktoriya (Hrsg.): <em>War, Migration, Memory. Perspectives on Russia\u2019s War Against Ukraine<\/em>, Bielefeld, S. 29-50, <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/2c\/8d\/78\/oa9783839475874AOauXKQIbLAn3.pdf\">https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/2c\/8d\/78\/oa9783839475874AOauXKQIbLAn3.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Hopp-Nishanka, Ulrike<\/em> 2025: The German Platform for the Reconstruction of Ukraine \u2013 Working Together for Greater Efficiency, Effectiveness, and Transparency, in: Charlemagne Prize Academy (Hrsg.): <em>Report on the Future of the Union<\/em>, Aachen, S. 82-84.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Jackson, David\/Huss, Oksana\/Keudel, Oleksandra<\/em> 2024: Advancing corruption prevention in Ukraine: a constructive approach, Bergen, <a href=\"https:\/\/www.u4.no\/publications\/advancing-anti-corruption-in-ukraine-a-constructive-prevention-approach.pdf\">https:\/\/www.u4.no\/publications\/advancing-anti-corruption-in-ukraine-a-constructive-prevention-approach.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Lunova, Alena<\/em> (Hrsg.) 2024: Survival or Crime: how Ukraine punishes collaborationism, Kyiv, <a href=\"https:\/\/zmina.ua\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/04\/colaboratz_eng_web.pdf\">https:\/\/zmina.ua\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/04\/colaboratz_eng_web.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Macguire, Eoghan\/Cs\u00e1k, Gyula\/Williams, Logan\/Reich, Galen\/Bachorz, Boris<\/em> 2025: Ukraine\u2019s Contaminated Land: Clearing Landmines With Rakes, Tractors and Drones, in: <em>Bellingcat <\/em>vom 02.07.2025, <a href=\"https:\/\/www.bellingcat.com\/news\/2025\/07\/02\/ukraines-contaminated-land-clearing-landmines-with-rakes-tractors-and-drones\/\">https:\/\/www.bellingcat.com\/news\/2025\/07\/02\/ukraines-contaminated-land-clearing-landmines-with-rakes-tractors-and-drones\/<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Schmitter, Elke<\/em> 2025: Hier hat jede Fuge Sinn, in: <em>taz<\/em> vom 21.06.2025, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wiederaufbau-in-der-Ukraine\/!6092662\/\">https:\/\/taz.de\/Wiederaufbau-in-der-Ukraine\/!6092662\/<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Strelnyk, Olena<\/em> 2025: Gender, War, and Forced Displacement; in: Sereda, Viktoriya (Hrsg.): <em>War, Migration, Memory. Perspectives on Russia\u2019s War Against Ukraine<\/em>, Bielefeld, S. 263-279, <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/82\/87\/b4\/oa9783839475874SsE4yVvguAMvT.pdf\">https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/82\/87\/b4\/oa9783839475874SsE4yVvguAMvT.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Thirion, Caroline <\/em>2025: Die Seele im Krieg, in: <em>Le Monde Diplomatique<\/em>, H. 6, S. 11.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Zaitseva-Chipak, Natalia<\/em> 2025: Ukrainian Forcibly Displaced Persons in Germany; in: Sereda, Viktoriya (Hrsg.): <em>War, Migration, Memory. Perspectives on Russia\u2019s War Against Ukraine<\/em>, Bielefeld, S. 291-312, <a href=\"https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/82\/87\/b4\/oa9783839475874SsE4yVvguAMvT.pdf\">https:\/\/www.transcript-verlag.de\/media\/pdf\/82\/87\/b4\/oa9783839475874SsE4yVvguAMvT.pdf<\/a>.<\/p>\n<p align=\"justify\"><em>Zhernakov, Mykhailo\/Barchuk, Nestor<\/em> 2024: Ukraine\u2019s judicial reform agenda: Strengthening democracy amid war, in: <em>CMI U4 Anti corruption center<\/em> vom 18.03.2024, <a href=\"https:\/\/www.u4.no\/blog\/ukraines-judicial-reform-agenda-strengthening-democracy-amid-war\">https:\/\/www.u4.no\/blog\/ukraines-judicial-reform-agenda-strengthening-democracy-amid-war<\/a>.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"anmerkungen\">Anmerkungen<\/span><\/h3>\n<div id=\"sdendnote1\">\n<p class=\"sdendnote-western\"><a class=\"sdendnotesym\" href=\"#sdendnote1anc\" name=\"sdendnote1sym\">i <\/a><a href=\"https:\/\/www.ukraine-wiederaufbauen.de\/\">https:\/\/www.ukraine-wiederaufbauen.de\/<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[3004,37,6],"tags":[691,3188,663,3351,678,3229,3120,3119,3121,667],"autoren":[164],"publikationen":[4438],"class_list":["post-20311","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-asylpolitik","category-europa-internationales","category-frieden","tag-asyl-migration","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-frieden","tag-krieg","tag-russland","tag-ukraine","tag-ukraine-krieg","tag-vorgaenge-artikel","autoren-ute-finckh-kraemer","publikationen-vorg-252"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Ukraine nach Ende des Kriegs: Perspektiven und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-252\/publikation\/die-ukraine-nach-ende-des-kriegs-perspektiven-und-unterstuetzungsmoeglichkeiten\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Ukraine nach Ende des Kriegs: Perspektiven und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Derzeit sieht es nicht so aus, als ob der Krieg in der Ukraine durch einen schnellen Waffenstillstand oder gar durch ein Friedensabkommen beendet wird. 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