{"id":20582,"date":"2026-07-08T13:34:54","date_gmt":"2026-07-08T11:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?post_type=publikation&#038;p=20582"},"modified":"2026-07-08T13:35:02","modified_gmt":"2026-07-08T11:35:02","slug":"die-ostdeutschen-als-handlanger","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-161\/publikation\/die-ostdeutschen-als-handlanger\/","title":{"rendered":"Die Ostdeutschen als &#8222;Handlanger&#8220;?"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Hineinstr\u00f6men der Ostdeutschen in die Bundesrepublik im Jahr 1990 wurde bei den Westdeutschen auch das Bed\u00fcrfnis wachgerufen, ihre eigene Identit\u00e4t gegen die so anders erscheinenden Deutschen aus dem Osten zu behaupten. Um mit den Ostdeutschen umzugehen, musste man sich von ihnen abgrenzen, ihre Andersartigkeit erkl\u00e4ren oder sie zumindest in irgendeiner Weise etikettieren oder einordnen. Das produzierte bestimmte Stereotype von den Ostdeutschen, die auch heute noch Geltung haben.<\/p>\n<p>Neu ist die Konstruktion solcher Heterostereotype, fest gef\u00fcgter Bilder vom Anderen, nicht. Wie Identit\u00e4ten durch mehr oder minder unbewusst erfolgende, stigmatisierende Alterit\u00e4ts-Konstruktionen stabilisiert wurden und werden, zeichnete der Historiker Wolfgang Reinhard k\u00fcrzlich am Beispiel des negativen Spanier-Bildes in den neuzeitlichen europ\u00e4ischen Kulturen nach. Er stie\u00df dabei auf ein weit verbreitetes und auch heute noch anzutreffendes mentales Konstrukt, das Juli\u00e4n Juderfas bereits 1914 <em>La Leyanda negra,<\/em> die schwarze Legende, getauft hatte (vgl. Reinhard 2001: 159ff.). Die vier Eckpunkte des dort kondensierten Spanien-Bildes waren die Greuel der Inquisition und der Conquista, die Schandtaten Phillips II. und schlie\u00dflich die &#8222;tyrannischen Absichten&#8220; und die &#8222;perverse Natur&#8220; der Spanier \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Mechanismen der Identit\u00e4tszuschreibung lassen sich f\u00fcr das westdeutsche Bild von den Ostdeutschen beobachten. Dieses Bild spannt sich zwischen vier Eckpunkten auf.<\/p>\n<p>Der erste Punkt wird durch die Thematisierung von &#8222;Terror und Repression&#8220; markiert. Prototypisch f\u00fcr diese Position ist vor allem die These, dass sich &#8211; au\u00dfer einer Clique von Verbrechern &#8211; niemand mit der DDR, ihren Werten und ihrer Praxis arrangiert oder gar identifiziert h\u00e4tte, so dass die Gesellschaft lediglich durch Repressionen, Angst und Opportunismus zusammengehalten worden sei. Dar\u00fcber hinaus kompensiert man im Westen die verfehlte S\u00fchnung und die ebenso versp\u00e4tet wie einseitig vorgenommene Aufarbeitung des Nationalsozialismus durch die Gegen\u00fcberstellung der bundesdeutschen Demokratie mit &#8222;den beiden deutschen Diktaturen&#8220;.<\/p>\n<p>Den zweiten Eckpunkt bildet das Thema &#8222;Mangel und wirtschaftliche Insuffizienz&#8220;. Durch die damit einhergehende inflation\u00e4re Verwendung des Terminus &#8222;marode&#8220; ist die deutsche Alltagssprache zwar um ein neues Wort bereichert worden, doch der Blick auf jene politischen Konstellationen und internationalen Ausbeutungsverh\u00e4ltnisse, ohne die der bundesdeutsche Wohlstand nicht zu erkl\u00e4ren ist, wurde nachhaltig verstellt.<\/p>\n<p>Vom dritten Eckpunkt aus blickt man \u00e4sthetisierend auf den Osten. Den bundesdeutschen Perzeptionsmustern gem\u00e4\u00df findet man im Ost-Alltag vor allem \u00e4rmliche Biederkeit &#8211; und in der \u00c4sthetisierung von Politik, Macht und Tradition lediglich brutal-diktatorischen Pomp. Da die West-Beobachter dazu neigen, die ideologischen Inhalte der politischen Formensprache auszublenden, rufen diese Formen bei den West-Betrachtern lediglich deren innere Bilder vom Nationalsozialismus (andere \u00e4sthetische Inszenierungen scheinen nicht so pr\u00e4sent zu sein) wieder in Erinnerung.<\/p>\n<p>Vom vierten Eckpunkt aus werden die sozialisatorischen und mentalen Effekte des Lebens in der DDR thematisiert. Hier bildet man die Andersartigkeit der Ostdeutschen mittels des Konstrukts der &#8222;seelischen Deformation&#8220; ab. Als manifeste Sozialisationsprodukte der DDR-Gesellschaft werden den Ostdeutschen jene Eigenschaften zugeschrieben, welche die Westdeutschen &#8211; ihrem eigenen Selbstbild nach &#8211; erfolgreich abgelegt haben, n\u00e4mlich Autoritarismus und gef\u00fcgige Verantwortungslosigkeit, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Indifferenz gegen\u00fcber dem Erbe des Nationalsozialismus.<\/p>\n<p>Die Existenz der Diktatur oder wirtschaftlicher Effizienzdefizite sind ebenso gewiss, wie die Andersartigkeit \u00e4sthetischer und sozialisatorischer Muster in der DDR. Die stereotype Reduktion der Ostdeutschen auf diese Gewissheiten scheint jedoch vor allem ein Akt westlicher Selbstversicherung zu sein. Das zeigt sich besonders dann, wenn es in der Diskussion nicht mehr um die DDR, sondern um die Gegenwart geht.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"sind-die-ostdeutschen-schuld\">Sind die Ostdeut&shy;schen schuld?<\/span><\/h3>\n<p>Vor allem das unselige Deformations-Stereotyp wurde k\u00fcrzlich wieder in Dienst genommen, als der Historiker und Publizist Arnulf Baring in der Welt die schlechte Lage im Osten beschrieb und nach Erkl\u00e4rungen suchte (vgl. Baring 2002). Die Krisensymptome, die Baring nennt, sind unbestritten und treffen in besonderer Weise den Osten und seine Bev\u00f6lkerung: die Arbeitslosigkeit, die Abwanderung, die Entv\u00f6lkerung und Vergreisung des Landes. In den zw\u00f6lf Jahren seit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik sind \u00fcber zwei Millionen Ostdeutsche in den Westen abgewandert &#8211; ebenso viele wie in den zw\u00f6lf Jahren zwischen der Gr\u00fcndung der DDR und dem Mauerbau. Die gr\u00f6\u00dfte Rolle im Mobilit\u00e4tskalk\u00fcl der einfachen Deutschen scheint damals wie heute das Wohlstandsversprechen des Westens zu spielen. Die anhaltende Krise trifft die Ostdeutschen vor allem auch deswegen so hart, weil den Familienverb\u00e4nden eben jene Reserven fehlen, die die Eltern- und Gro\u00dfelterngenerationen andernorts in den fetten Dekaden akkumulieren konnten. Eine f\u00fcnfzigj\u00e4hrige \u00c4rztin ist im Westen meist aus allen Schwierigkeiten heraus, im Osten feiert sie heute das zehnj\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Niederlassung und den Langmut der Bank. Wer im Osten noch ein ganzes Arbeitsleben vor sich hat, und seine Chancen vor Ort mit denen in anderen Landstrichen verrechnet, tut also das, was \u00fcberall auf der Welt getan wird: abwandern.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Misere in den neuen Bundesl\u00e4ndern trifft jedoch nicht nur die Ostdeutschen, sie ist auch eine Herausforderung f\u00fcr den Westen und die dort vorherrschenden Selbstbilder. Schlie\u00dflich schrieb man den wirtschaftlichen Erfolg und die politische Stabilit\u00e4t der Bundesrepublik vor allem der Entscheidung f\u00fcr das richtige, scheinbar universell erfolgversprechende Prinzip der sozialen Marktwirtschaft zu &#8211; weniger der historischen Sondersituation, die den &#8222;kurzen Traum der immerw\u00e4hrenden Prosperit\u00e4t&#8220; (Burkart Lutz) m\u00f6glich machte. Im ungem\u00fctlichen Erwachen aus diesem Traum zeigt sich, dass der erlebte Weststandard nicht vollst\u00e4ndig und dauerhaft auf das Territorium der neuen Bundesl\u00e4nder ausgeweitet werden kann und &#8211; aufgrund der Abwesenheit eines plausiblen alternativen Gesellschaftsmodells &#8211; auch nicht muss. Nun, nach dem Ende der Beitritts-Konjunktur wird der Abbruch des marktwirtschaftlichen Aufschwungs im Osten zu einem erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigen Umstand.<\/p>\n<p>Diesen Erkl\u00e4rungsbedarf f\u00fcllt Arnulf Baring jetzt mit seiner These von den &#8222;seelischen Verheerungen&#8220;, die der Sozialismus einst angerichtet habe. Wie bei einer Art vers\u00e4umter Alphabetisierung verhindere die psychische Deformation der Ostbev\u00f6lkerung einen Aufschwung im Osten. So wird aus westlicher Perspektive die anhaltende Krise in den neuen Bundesl\u00e4ndern zur Blamage des einstigen sozialistischen Systemkonkurrenten, nicht zur Blamage der eigenen Prinzipien.<\/p>\n<p>Folgt man Baring, fehlen der Ostbev\u00f6lkerung solche Eigenschaften wie &#8222;Verantwortungsgef\u00fchl, Risikobereitschaft und selbstsichere Unternehmensfreude&#8220; &#8211; eine Diagnose, die eine schlichte Deduktion aus den vermuteten Strukturdefiziten des Sozialismus ist. Ein unvoreingenommener Blick in soziologische Statistiken zeigt etwas anderes: Die 1990er Jahre in Ostdeutschland bieten geradezu ein Lehrst\u00fcck f\u00fcr die vitalen F\u00e4higkeiten einfacher Menschen, ihr Leben noch einmal in ein neues Bedingungsgef\u00fcge hinein zu entwerfen. \u00dcber 22 Prozent der einst in der DDR Besch\u00e4ftigten arbeiten nach der Vereinigung in einem f\u00fcr sie v\u00f6llig neuen Sektor, dem Dienstleistungsbereich. Bei der Gruppe der Selbst\u00e4ndigen, auf die Baring ja rekurriert, ist es \u00e4hnlich, sie hat sich im Osten in den ersten f\u00fcnf Jahren nach dem Beitritt fast verdreifacht. Solche Ver\u00e4nderungssch\u00fcbe im Erwerbsleben hat kein deutscher Bev\u00f6lkerungsteil zuvor je erlebt. Dies alles ignoriert Arnulf Baring. Das gilt auch f\u00fcr die Tatsache, dass die ostdeutsche Bev\u00f6lkerung mit einer unblutigen Revolution eine Diktatur zum Abtritt zwang und sich f\u00fcr einen Systemwechsel entschied &#8211; was ebenso ein Novum in der deutschen Geschichte ist. Baring will davon nichts wissen. Offensichtlich geh\u00f6rt solcherart politische Laient\u00e4tigkeit nicht zu dem von ihm erw\u00fcnschten Traditionskanon &#8211; zudem passt sie ja auch nicht zu dem Klischee, das das sozialisatorische Erbe der DDR als eine einzige Hypothek zeigt. Zu Barings Bem\u00fchungen, das Bild von den Ostdeutschen so dunkel m\u00f6glich zu malen, geh\u00f6ren auch seine Erw\u00e4gungen, ob selbst die Nationalsozialisten &#8222;unser Volk viel weniger besch\u00e4digt haben als die Kommunisten&#8220;. Man mag hier sarkastisch anf\u00fcgen: Und das, obwohl doch so wenige von den Kommunisten den Nationalsozialismus \u00fcberlebten.<\/p>\n<p>Da &#8222;seelische Verheerungen&#8220; nicht ganz so augenscheinlich sind, wie die Verheerung Europas durch Nationalsozialismus und Krieg, st\u00fctzt sich Arnulf Baring beim Nachweis der psychischen Deformiertheit der Ostdeutschen auf die Thesen des Hallenser Psychoanalytikers und Therapeuten Hans-Joachim Maaz, die dieser 1990 in seinem Buch Der Gef\u00fchlsstau ver\u00f6ffentlichte. Allerdings \u00fcbersieht Baring hierbei, dass Maaz&#8216; Diagnose von den seelischen Verletzungen und Frustrationen nicht auf dem Vergleich der sozialisatorischen Verh\u00e4ltnisse in der DDR mit den vermeintlich weniger krankmachenden sozialisatorischen Verh\u00e4ltnissen der Bundesrepublik basierte &#8211; denn den Westen kannte der Autor, als er sein Manuskript verfasste, noch gar nicht -, sondern aus dem Vergleich der realen DDR-Verh\u00e4ltnisse mit den aus Sicht des Therapeuten w\u00fcnschenswerten Verh\u00e4ltnissen, welche den Menschen ein ges\u00fcnderes und erf\u00fcllteres Leben erm\u00f6glichen sollten. Welche &#8222;seelischen Verheerungen&#8220; durch die Sozialisation unter normalen bundesdeutschen Verh\u00e4ltnissen sichtbar werden, h\u00e4tte man schon 1991 in Maaz&#8216; zweitem Buch<em> Das gest\u00fcrzte Volk<\/em> <em>oder Die ungl\u00fcckliche Einheit<\/em> nachlesen k\u00f6nnen, Baring scheint das jedoch nicht getan zu haben.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"der-alte-traum-vom-neuen-menschen\">Der alte Traum vom neuen Menschen<\/span><\/h3>\n<p>Die vom Kommunismus angerichteten &#8222;seelischen Verheerungen&#8220; sind nach Baring auch die Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum die &#8222;Bewohner aus den Plattenbausiedlungen&#8220; nicht in die Innenst\u00e4dte ziehen wollen. &#8222;Weshalb sollten sie Freude an einem Renaissance-Erker oder einem Barockportal empfinden? Man hat sie nie gelehrt, dass dergleichen sch\u00f6n und f\u00fcr das Selbstgef\u00fchl der Bewohner wichtig ist.&#8220; Neben dem Mangel am aufschwungf\u00f6rdernden Distinktionsbed\u00fcrfnis habe der Kommunismus auch den Sinn f\u00fcr die richtigen Traditionen zerst\u00f6rt &#8211; anders \u00fcbrigens als &#8222;in unserem Nachbarland Polen&#8220;, wie der Autor betont. Dort &#8222;sind auf den Briefmarken <em>Dwors<\/em> abgebildet, also traditionelle Gutsh\u00e4user, kleine Landschl\u00f6sschen. Auch in der Gegenwartsliteratur entdeckt Polen in \u00fcberraschender Breite seine alten, adligen Traditionen wieder.&#8220; Ob die ehemaligen Stahlarbeiter aus den Plattenbausiedlungen um Nowa Huta aufgrund dieser Traditionspflege jetzt alle in die Landschl\u00f6sschen oder in die Krakower Stadtvillen umgezogen sind und ein besseres &#8222;Selbstgef\u00fchl&#8220; haben, teilt Baring leider nicht mit.<\/p>\n<p>Weiter hei\u00dft es in der Baringschen Abrechnung, den Ostdeutschen w\u00fcrde nicht nur die richtige, also die innige und verehrende Bezugnahme auf die Aristokratie zur Selbstbild-Stabilisierung fehlen, sondern auch die b\u00fcrgerlichen Tugenden, Werte und Traditionen. Und selbst der Stolz einstiger sozialdemokratischer Handwerksmeister sei ihnen vom &#8222;Regime der Handlanger, Landarbeiter&#8220; verwehrt worden. Mit diesem Volk der &#8222;Handlanger&#8220; l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich auch kein Aufschwung bewerkstelligen. Eine Chance sieht der Autor deswegen nur in der Zuwanderung aus dem Westen, einer &#8222;neuartigen, friedlichen Ostkolonisation&#8220; durch die Kinder und Enkel der seit 1945 in den Westen Abgewanderten, damit sie in den neuen Bundesl\u00e4ndern wieder &#8222;breite Mittelschichten&#8220; und &#8222;ein fl\u00e4chendeckendes B\u00fcrgertum&#8220; bilden k\u00f6nnen. &#8222;In dieser gesellschaftlichen Mitte wachsen aber in allen L\u00e4ndern, in allen Gesellschaften der Welt Kreativit\u00e4t und Ver-antwortungsgef\u00fchl, Risikobereitschaft und selbstsichere Unternehmungsfreude.&#8220; Das Schema dieser \u00dcberlegungen wirkt &#8211; zumindest in Ostdeutschland &#8211; bekannt: Anstatt die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Funktionsdefizite des eigenen Systems zu reflektieren und zu reformieren, hofft man auf an die Gegebenheiten besser angepasste, auf neue Menschen. Auf den &#8222;Neuen Menschen&#8220; setzte auch schon die SED-Propaganda in den 1950er und 60er Jahren.<\/p>\n<p>Dass aus dem Westen importierte und anders sozialisierte Mittelst\u00e4ndler in der ostdeutschen Sonderwirtschaftszone mehr Erfolg h\u00e4tten, als die einheimischen Steh-AufM\u00e4nnchen, ist allerdings zu bezweifeln. Denn nicht die Menschen sind das Problem und sie sollten auch nicht schwarzgeredet werden. Vielmehr muss der unpopul\u00e4ren Einsicht Bahn gebrochen werden, dass die goldenen Zeiten der Vollbesch\u00e4ftigung, des Aufschwungs und Wachstums so nicht wiederkehren werden und dass der weitere R\u00fcckbau des Sozialstaats diese Zeiten auch nicht zur\u00fcckbringt. Die Legenden \u00fcber die Ostdeutschen sind in einer solchen Situation gewiss tr\u00f6stlich f\u00fcr das gekr\u00e4nkte West-Gem\u00fct, produktiv sind sie nicht.<\/p>\n<h3 class=\"\"><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h3>\n<p><em>Reinhard, Wolfgang (2001)<\/em>: &#8218;Eine so barbarische und grausame Nation wie diese&#8216;. Die Konstruktion der Alterit\u00e4t Spaniens durch die Leyanda Negra und ihr Nutzen f\u00fcr allerhand Identit\u00e4ten; in: <em>Gehrke, Hans-Joachim (Hg.)<\/em>: Geschichtsbilder und Gr\u00fcndungsmythen, W\u00fcrzburg, S. 159-177<\/p>\n<p><em>Baring, Arnulf (2002):<\/em> Ostw\u00e4rts liegt eine demoralisierte Gesellschaft. Entv\u00f6lkerte Landschaften, seelische Verheerungen. Das Erbe des Kommunismus in den neuen L\u00e4ndern; in:<em> Die Welt<\/em> v. 16. November 2002<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[],"autoren":[1864],"publikationen":[1209],"class_list":["post-20582","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","autoren-thomas-ahbe","publikationen-vorg-161"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Ostdeutschen als &quot;Handlanger&quot;? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/vorg-161\/publikation\/die-ostdeutschen-als-handlanger\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Ostdeutschen als &quot;Handlanger&quot;? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mit dem Hineinstr\u00f6men der Ostdeutschen in die Bundesrepublik im Jahr 1990 wurde bei den Westdeutschen auch das Bed\u00fcrfnis wachgerufen, ihre eigene Identit\u00e4t gegen die so anders erscheinenden Deutschen aus dem Osten zu behaupten. 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