{"id":8527,"date":"2019-11-26T22:13:00","date_gmt":"2019-11-26T21:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/"},"modified":"2021-08-30T15:43:11","modified_gmt":"2021-08-30T13:43:11","slug":"chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/","title":{"rendered":"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei"},"content":{"rendered":"<p>In: vorg&auml;nge Nr. 227 (3\/2019), S. 107-121<\/p>\n<p><i>Der TASER wird von vielen als Einsatzmittel eingesch&auml;tzt, das den Gebrauch der Schusswaffe minimieren und damit eine &#8222;L&uuml;cke&#8220; zwischen Reizgas einerseits und Schusswaffe andererseits schlie&szlig;en k&ouml;nne. Mehrere Bundesl&auml;nder wollen aktuell das Elektroimpulsger&auml;t zur Standardausr&uuml;stung ihrer Polizeien machen. Carolyn Tomerius analysiert, welche Vor- und Nachteile der Einsatz des TASER in medizinischer, einsatztaktischer und vor allem rechtlicher Hinsicht bringt.<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"1einleitung\">1.&nbsp;Einleitung<\/span><\/h5>\n<p>Elektroimpulsger&auml;te (TASER) stellen keine neue technische Errungenschaft dar. In den Vereinigten Staaten geh&ouml;ren sie seit vielen Jahren zur Standardausr&uuml;stung der Polizei.&nbsp;[1] In Europa lie&szlig; die Schweiz ihren Einsatz in den Kantonen schon im Jahr 2003 grunds&auml;tzlich zu. F&uuml;r die Bundesebene erfolgte die gesetzliche Zulassung des TASER im Jahr 2009.&nbsp;[2] &Ouml;sterreich f&uuml;hrte die Ger&auml;te 2006 ein.&nbsp;[3] Insbesondere in Gro&szlig;britannien verwendet die Polizei die Elektroimpulsger&auml;te sehr h&auml;ufig. Nach der offiziellen Regierungsstatistik setzten die Polizeibeh&ouml;rden in England und Wales den TASER im Jahr 2016 11.294 Mal ein.&nbsp;[4] Auch in Deutschland benutzen insbesondere Sondereinheiten der Polizei die Elektroimpulsger&auml;te schon seit Jahren, wenn jedoch in sehr viel geringerem Umfang.&nbsp;[5] Ihre ausdr&uuml;ckliche gesetzliche Verankerung in den Polizeigesetzen&nbsp;[6] erfolgte allerdings oft erst in den letzten Jahren. Manche Bundesl&auml;nder haben den TASER zwar ebenfalls schon lange im Einsatz; als Zwangsmittel wird das Elektroimpulsger&auml;t in den Polizeigesetzen namentlich jedoch nicht genannt.&nbsp;[7] Neuerdings werden verst&auml;rkt Stimmen laut, die den fl&auml;chendeckenden Einsatz der Elektroimpulsger&auml;te fordern. Rheinland-Pfalz will nach einer Testphase den TASER bis zum Jahr 2021 f&uuml;r alle Polizeibeamt*innen einf&uuml;hren.&nbsp;[8] Dort gibt es sogar Forderungen von Oberb&uuml;rgermeistern, die Ordnungsamt-Mitarbeiter*innen mit Elektroimpulsger&auml;ten auszustatten.&nbsp;[9] Hessen schafft f&uuml;r seine sieben Polizeipr&auml;sidien 35 TASER an.&nbsp;[10] Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen denken wohl ebenfalls &uuml;ber eine Anschaffung der TASER f&uuml;r die Schutzpolizei nach.&nbsp;[11] In Berlin wird der TASER in einem Probelauf in zwei Polizeiabschnitten von 20 speziell ausgebildeten Beamt*innen im normalen Streifendienst getestet.&nbsp;[12] Nur Th&uuml;ringen lehnt dies nach Auskunft des dortigen Innenministeriums bisher ausdr&uuml;cklich ab.&nbsp;[13] Insgesamt gesehen scheint sich momentan ein Trend zur technischen Aufr&uuml;stung in den L&auml;nderpolizeien durchzusetzen. Doch was f&uuml;r Chancen und Risiken bringt der Einsatz des Elektroimpulsger&auml;tes tats&auml;chlich mit sich?<\/p>\n<h5><span id=\"2name-und-wirkungsweise\">2.&nbsp;Name und Wirkungs&shy;weise<\/span><\/h5>\n<p>Der Name TASER stammt vom ehemaligen Namen der Herstellerfirma TASER International, die heute unter AXON Enterprise firmiert. Diese ist immer noch Marktf&uuml;hrer f&uuml;r die Herstellung von Elektroimpulsger&auml;ten,&nbsp;[14] so dass sich die nachfolgenden Ausf&uuml;hrungen auf die Ger&auml;te dieser Marke beziehen. Den Namen TASER entwickelte sein Erfinder Jack Clover, ein NASA-Wissenschaftler, angeblich als Akronym aus dem etwas abge&auml;nderten Titel eines Jugendbuches von 1911, das Clover besonders gut gefiel. Daraus wurde &#8222;<i>Thomas A. Swift and his electric Rifle<\/i>&#8220; und damit der TASER (M&uuml;nger 2009: 12). Technisch richtig bezeichnet werden kann der TASER als Distanz-Elektroimpulsger&auml;t (DEIG). Durch das Wort &#8222;Distanz&#8220; wird allerdings &uuml;berspielt, dass der TASER nicht nur im sogenannten Distanzmodus, sondern regelm&auml;&szlig;ig auch sozusagen klassisch als Elektroschockger&auml;t im Kontaktmodus (&#8222;Drive-Stun-Mode&#8220;) eingesetzt werden kann und bei dieser Verwendungsart erhebliche Schmerzen beim Betroffenen ausl&ouml;st (Nanthakumar et al., 2008) [15]&nbsp;. Die von den Bef&uuml;rwortern des TASER behaupteten Vorteile des Ger&auml;tes zeigen sich jedoch vor allem im Distanzmodus.<\/p>\n<p>Im Distanzmodus werden, wenn die\/der Beamt*in den Abzug des &auml;u&szlig;erlich einer Pistole &auml;hnelnden TASER bet&auml;tigt, mit Gasdruck zwei Pfeile im 8&deg;-Winkel verschossen. Diese Pfeile verhaken sich in der Haut oder in der Kleidung des polizeilichen Gegen&uuml;bers. Angeblich k&ouml;nnen die Pfeile eine bis 5, nach anderen Angaben bis 7 cm dicke Kleidungsschicht durchdringen. Die Pfeile wiederum h&auml;ngen an isolierten Kupferdr&auml;hten, die sich mit dem Abschie&szlig;en ausrollen und mit der Batterie des TASER verbunden sind. Sie k&ouml;nnen gem&auml;&szlig; Herstellerangaben je nach Ger&auml;t eine Distanz von 4,6 bis 10,7 Meter &uuml;berwinden. Mit dem Verhaken der Pfeile bei der betroffenen Person und dem weiteren Bet&auml;tigen des Abzuges schlie&szlig;t sich ein Stromkreis. Der TASER erlaubt dann eine Stromzufuhr von &#8211; je nach Bauart &#8211; 2,1 bis 3,9 Milliampere. Die Stromzufuhr dauert ca. 3 bis 5 Sekunden, dabei werden 19 Impulse pro Sekunde abgegeben. Durch diese Stromzufuhr werden die Nervenimpulse des Opfers &uuml;berlagert. Es kommt zu unkontrollierbaren Muskelkontraktionen. Die betroffene Person bricht zusammen und kann &#8211; so die Idee &#8211; in der relativ kurzen Zeit des muskul&auml;ren Kontrollverlustes &uuml;berw&auml;ltigt werden.&nbsp;[16] Das &auml;ltere, aber weiter sehr gebr&auml;uchliche Modell, n&auml;mlich der TASER X26, verf&uuml;gt &uuml;ber eine Kartusche. Das bedeutet, die Pfeile k&ouml;nnen mit diesem Ger&auml;t nur einmal verschossen werden. Allerdings kann, wenn die Pfeile sich korrekt verhakt haben, die Stromzufuhr durch das fortdauernde Bet&auml;tigen des Abzuges mehrfach erneut ausgel&ouml;st werden. Die neueren Ger&auml;te, insbesondere die beispielsweise von der Berliner Polizei verwendeten TASER X2, verf&uuml;gen &uuml;ber zwei Kartuschen sowie einen Doppellaser zum besseren Avisieren. Des Weiteren kann das Ger&auml;t nunmehr einen sogenannten Warnlichtbogen erzeugen, der zudem akustisch verst&auml;rkt ist. Danach soll nach Herstellerangaben gerade der Warnbogen vergleichbar einem Warnschuss dazu f&uuml;hren, dass die angreifende Person von ihrem Vorhaben abl&auml;sst.&nbsp;[17] Alle Ger&auml;te der Firma AXON sind des Weiteren mit einer Dataport-Funktion ausgestattet, mit der gespeichert werden soll, wann, wie lange und wie oft das Ger&auml;t aktiviert wurde. Zus&auml;tzlich enth&auml;lt der TASER ein Identifikationssystem, &uuml;ber das bei Abschuss 20 bis 30 konfetti-&auml;hnliche Identifikationspl&auml;ttchen am Ort des Einsatzes verteilt werden. Diese enthalten eine Seriennummer, die ein R&uuml;ckschluss auf den Anwender zulassen soll. Zus&auml;tzlich kann das Ger&auml;t mit einer Kamera ausgestattet werden.&nbsp;[18] Die technische Entwicklung macht indes auch beim Elektroimpulsger&auml;t nicht Halt. Inzwischen entwickelten Konkurrenzfirmen drahtlose Elektroimpulsger&auml;te, deren Wirkungsgrad als noch h&ouml;her beschrieben wird. [19]<\/p>\n<h5><span id=\"3chancen\">3.&nbsp;Chancen<\/span><\/h5>\n<p>Als gr&ouml;&szlig;te Chance des DEIG wird aus Sicht der Bef&uuml;rworter*innen des TASER seine Wirksamkeit als Distanzeinsatzmittel beschrieben. Die angreifende Person kann, wie beschrieben, je nach Ger&auml;t bis zu 7,6 oder gar bis 10 Meter entfernt sein. Das bedeutet, dass die Polizeibeamt*innen nicht in den Nahkontakt treten m&uuml;ssen. Hinzu kommt, dass die Wirkungsweise des TASER von der angreifenden Person nicht kontrolliert werden kann. Haben sich die Pfeile ausreichend verhakt, wird praktisch jede und jeder unabh&auml;ngig von ihrer oder seiner physischen und psychischen Konstitution durch die Stromzufuhr zusammenbrechen und kann im Idealfall in der &#8211; zwar relativ kurzen, durchschnittlich f&uuml;nf Sekunden andauernden &#8211; Zeit des Kontrollverlustes von den Polizeibeamt*innen &uuml;berw&auml;ltigt werden. Erfahrungsberichte behaupten, dass der TASER in 85 bis 90 % seine Wirksamkeit entfaltet, also die gew&uuml;nschte unkontrollierbare Muskelkontraktion ausl&ouml;st. Allerdings kann die Wirkung ausbleiben, wenn zwischen den Pfeilelektroden ein zu geringer Abstand liegt, die Kleidung zu locker sitzt oder die Kleidungsschicht zu dick ist.&nbsp;[20] Wegen der beschriebenen Wirkungsweise wird als gro&szlig;er Vorteil angesehen, dass das DEIG insbesondere auch bei den Personen zur Anwendung kommen kann, bei denen beispielsweise Reizgas aufgrund &auml;u&szlig;erer Gegebenheiten (z.B. Windverh&auml;ltnisse oder Gefahr, insbesondere in geschlossenen R&auml;umen sich selbst dem Wirkstoff auszusetzen) oder auch innerer Umst&auml;nde (herabgesetzte Sensibilit&auml;t gegen&uuml;ber dem Wirkstoff wegen genetischer Disposition, hohem Erregungszustand oder insbesondere nach Drogeneinnahme) m&ouml;glicherweise keine ausreichende Wirkung erzeugt, um den Angriff wirksam beenden zu k&ouml;nnen. [21]<\/p>\n<p>&Uuml;blicherweise f&uuml;hren die Bef&uuml;rworter*innen des DEIG zudem an, dass der TASER die &#8222;L&uuml;cke&#8220; zwischen Reizgas und Schlagstock einerseits und der Schusswaffe andererseits schlie&szlig;e (s. z.B. Knape 2015: 137 ff.).&nbsp;[22] Reizgas, Schlagstock und Schusswaffe geh&ouml;ren zu den Einsatzmitteln, die die Polizei im Rahmen der Anwendung des unmittelbaren Zwangs nach allen Polizeigesetzen unter den dort genannten gesetzlichen Voraussetzungen verwenden darf. W&auml;hrend das Reizstoffspr&uuml;hger&auml;t von den Polizeigesetzen &uuml;berwiegend als sogenanntes Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt eingestuft wird, z&auml;hlt der Schlagstock zu den sogenannten (Hieb-)Waffen.&nbsp;[23] Das Reizgas scheidet insbesondere in der Situation, in der die angreifende Person selbst bewaffnet ist, regelm&auml;&szlig;ig wegen der eben beschriebenen Risiken seiner Wirkungsweise aus. Der Schlagstock kann von der Natur der Sache her nur in der Nahsituation verwendet werden. Die erfolgversprechende Anwendung des Schlagstockes erfordert zudem eine gro&szlig;e Sicherheit und Erfahrung der sie einsetzenden Polizeibeamt*innen und ein bestimmtes Ma&szlig; an physischer Gr&ouml;&szlig;e und Kraft. Zudem kann der Einsatz des Schlagstockes zu erheblichen Verletzungen auf Seiten der angreifenden Person f&uuml;hren (Nakielski 2017: 5). [24]<\/p>\n<p>Verbleibt daher f&uuml;r die Situation, in der die angreifende Person den Angriff mit Messer oder Schusswaffe f&uuml;hrt, f&uuml;r die\/den Polizeibeamt*in bisher regelm&auml;&szlig;ig nur das Einsatzmittel Schusswaffe. Die Verwendung der Schusswaffe unterliegt jedoch zurecht nach allen Polizeigesetzen strengen rechtlichen Voraussetzungen. Danach darf das Abgeben eines Schusses in erster Linie nur dazu dienen, Angriffs- bzw. Fluchtunf&auml;higkeit der angreifenden Person herzustellen.&nbsp;[25] Das zwingt dazu, auf Arme oder Beine zu schie&szlig;en. Der gezielte Todesschuss ist nicht in allen Polizeigesetzen vorgesehen und darf auch in den L&auml;ndern, in denen er erlaubt ist, nur ultima ratio sein.&nbsp;[26] Dass der Einsatz der Schusswaffe nicht immer zwingend einen Angriff zu beenden vermag, zeigt beispielsweise der erschreckende Fall Tennessee Eisenberg. Auf den mit einem Messer bewaffneten Studenten wurden zun&auml;chst in seinem Hausflur in Regensburg aus zwei Polizeiwaffen insgesamt 16 Sch&uuml;sse abgegeben, wovon 11 ihn trafen und einer ihn streifte. Drei Sch&uuml;sse trafen den linken Arm, zwei Sch&uuml;sse die Beine, sechs Sch&uuml;sse den Oberk&ouml;rper und ein Streifschuss den linken Unterschenkel. Nach Presseangaben wirkten wohl erst die letzten Sch&uuml;sse unmittelbar t&ouml;dlich. [27]<\/p>\n<p>Doch selbst wenn ein Angriff durch den professionell gesetzten sog. visierten Schuss (dazu Baller 2018: 121) sofort beendet werden kann, sind die Verletzungen der angreifenden Person regelm&auml;&szlig;ig erheblich. F&uuml;hrt der Einsatz der Schusswaffe sogar zum Tod der angreifenden Person, muss sich die\/der Polizeibeamt*in nicht nur mit den erheblichen psychischen Belastungen, einen Menschen get&ouml;tet zu haben, auseinandersetzen (zu den psychischen Folgen des Schusswaffengebrauches insgesamt Latscha 2005: 100 ff.; zu Traumata im Polizeiberuf Sendera &amp; Sendera 2013: 131 ff.). Die T&ouml;tung eines Menschen im Dienst f&uuml;hrt zudem zur dienst- wie strafrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der Schussabgabe. Insbesondere in den Bundesl&auml;ndern (n&auml;mlich Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein), die &#8211; bisher &#8211; keine Befugnisnorm zur Abgabe des gezielten Todesschusses bei gegenw&auml;rtiger Gefahr f&uuml;r Leib und Leben den Polizeibeamt*innen zur Verf&uuml;gung stellen, ist die\/der Polizeibeamt*in rechtlich gesehen auf sich allein gestellt. Die gezielte T&ouml;tung des Menschen kann in diesen L&auml;ndern nach der wohl &uuml;berwiegenden polizeirechtlichen Ansicht &#8211; mangels Eingriffsgrundlage &#8211; nicht von den den Einsatz leitenden Polizeibeamt*innen als hoheitliche Ma&szlig;nahme angeordnet werden. Auch die strafrechtlichen Rechtfertigungsgr&uuml;nde der Notwehr und des Notstandes scheiden dann als &ouml;ffentlich-rechtliche Befugnisnormen aus.&nbsp;[28] Die Abgabe des Schusses kann lediglich im Rahmen der strafrechtlichen Rechtfertigungstatbest&auml;nde der Notwehr oder Nothilfe gerechtfertigt sein. Das bedeutet aber, dass ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die\/den Polizeibeamt*in er&ouml;ffnet wird, um zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob tats&auml;chlich eine Notwehr- oder Nothilfesituation bestanden hat &#8211; mit ungewissem Ausgang. In dieser Zeit wird die\/ der Beamt*in regelm&auml;&szlig;ig vom Dienst freigestellt. Die Mordkommission ermittelt und f&uuml;hrt die\/den Beamt*in als Beschuldigte\/n. Waffen und Kleidung m&uuml;ssen abgegeben werden.<\/p>\n<p>Aufgrund dieses Hintergrundes erscheint der Einsatz des TASER, dessen Wirkungsweise insbesondere von Vertreter*innen der Polizeigewerkschaften als sog. non-lethal weapon, also als nicht t&ouml;dlich wirkende Waffe beschrieben wird, verst&auml;ndlicherweise aus Sicht vieler Polizeibeamt*innen als sehr vielversprechend.&nbsp;[29] Dementsprechend verweisen auch vor allem einige US-Erfahrungsberichte darauf, dass dort, wo der Einsatz des TASER regelm&auml;&szlig;ig erfolge, die Schusswaffeneins&auml;tze zur&uuml;ckgingen. Das habe zu geringeren Verletzungen auf Seiten der Personen gef&uuml;hrt, gegen die der TASER verwendet worden sei, aber auch auf Seiten der ihn einsetzenden Polizeivollzugsbeamt*innen.&nbsp;[30] Als zus&auml;tzliches Argument kann zudem der Umstand dienen, dass zumindest nach der offiziellen Regierungsstatistik in England und Wales der TASER in 83 % aller F&auml;lle seines Einsatzes nicht abgeschossen wurde.&nbsp;[31] Das k&ouml;nnte vermuten lassen, dass die Androhung seines Einsatzes in der gro&szlig;en Mehrzahl der F&auml;lle ausreicht, um gef&auml;hrliche Situationen beenden zu k&ouml;nnen. Die Statistik f&uuml;hrt allerdings weder auf, ob in diesen F&auml;llen die Gefahr bringende Lage wirklich endg&uuml;ltig bereinigt werden konnte, noch ob der TASER zurecht eingesetzt wurde.<\/p>\n<h5><span id=\"4risiken\">4.&nbsp;Risiken<\/span><\/h5>\n<p>Wie jedes Einsatzmittel des unmittelbaren Zwangs birgt auch der Einsatz des TASER Risiken. Diese k&ouml;nnen vor allem in medizinische, einsatztaktische und rechtliche Risiken unterschieden werden.<br \/>Hinsichtlich der medizinischen Bewertung des Einsatzes des TASER als Distanzger&auml;t herrscht gro&szlig;e Uneinigkeit (vgl. Soleimanirahbar &amp; Lee 2014, die das Wichtigste zur kontroversen medizinischen Diskussion darstellen). Die Datenlage erweist sich als sehr uneinheitlich. Es gibt viele Studien und Erfahrungsberichte, die nachweisen wollen, dass der Einsatz des TASER keine negativen (Langzeit-)Folgen auf das Herzkreislaufsystem t&auml;tigt (vgl. M&uuml;nger 2009: 16).&nbsp;[32] Es gibt ebenso Studien, die das Gegenteil beweisen wollen (s. vor allem Zipes 2014). Wie so oft werfen sich die Autoren der Studien gegenseitig vor, nicht neutral und unbeeinflusst wissenschaftlich gearbeitet zu haben (vgl. Soleimanirahbar &amp; Lee 2014). Davon unabh&auml;ngig ist hinsichtlich der den TASER als medizinisch unbedenklich einstufenden Studien kritisch zu bemerken, dass das Testen des TASER unter quasi Laborbedingungen etwas evident anderes darstellen muss als sein konkreter Einsatz, in dem sich die beschossene Person in einem regelm&auml;&szlig;ig sehr erregten Zustand befinden wird. Worauf man sich einigen kann ist, dass der Einsatz des TASER nicht nur im &#8222;Drive-Stun&#8220;, sondern auch im Distanz-Modus sehr schmerzhaft ist.&nbsp;[33] Relativ unbestritten ist auch, dass der Einsatz des TASER gesundheitliche Folgen f&uuml;r Schwangere und ihr ungeborenes Kind, f&uuml;r vorerkrankte Personen, insbesondere solche mit Herz&#8211;, Kreislauferkrankungen, aber auch f&uuml;r Personen unter Drogeneinfluss und in au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Erregungszust&auml;nden zeitigen kann.&nbsp;[34] AXON selbst gibt dementsprechende umfangreiche Warnhinweise heraus und f&uuml;hrt u.a. auf, dass der TASER nicht &#8222;am Brustkorb im Herzbereich&#8220; angewendet werden soll.&nbsp;[35] Nicht bestritten wird ferner, dass es zum Teil zu schweren Verletzungen infolge St&uuml;rzen kommt, da die Stromzufuhr, wie beschrieben, die Kontrolle &uuml;ber den eigenen Muskelapparat f&uuml;r einige Sekunden ausschlie&szlig;t.&nbsp;[36] Ebenso kann aber auch belegt werden, dass es in der Mehrzahl der TASER-Anwendungen zu keinen oder nur milden Verletzungen, insbesondere kleineren Hautverletzungen durch die Pfeile, kommt. [37]<\/p>\n<p>In wie vielen F&auml;llen der Einsatz des TASER zum Tod der angreifenden Personen gef&uuml;hrt hat und inwieweit der Einsatz des DEIG hierf&uuml;r unmittelbar oder auch nur mittelbar oder im Zusammenwirken mit anderen Zwangsmitteln urs&auml;chlich war, ist mit absoluter Sicherheit schwer festzustellen. Der offizielle Evaluierungsbericht des Schweizer Bundesrates stellte zwischen 2003 und 2010 52 &#8222;Echt&#8220;-Eins&auml;tze mit dem TASER mit 42 K&ouml;rperkontakten fest. (Nur) 9 davon wurden &auml;rztlich kontrolliert, bei 6 davon konnte kein Befund festgestellt werden. Es gab keinen Todesfall.&nbsp;[38] Das &ouml;sterreichische Innenministerium registrierte vom 1. Juni 2006 bis zum bis 31. Dezember 2016 200 Taser-Eins&auml;tze gegen Menschen und acht gegen Hunde. In 166 F&auml;llen folgten daraus Verletzungen; in den &uuml;berwiegenden F&auml;llen waren sie nach offiziellen Angaben geringf&uuml;gig. Die Anwendungen im Kontaktmodus f&uuml;hrten zw&ouml;lfmal zu Hautr&ouml;tungen. In 130 F&auml;llen entstanden geringf&uuml;gige Hautverletzungen durch die Pfeilelektroden und 24-mal kam es zu Sturzverletzungen: Sch&uuml;rfwunden (11 F&auml;lle), Kopfverletzungen (12) und eine Ellbogenfraktur. Es wird ebenfalls kein Todesfall berichtet.&nbsp;[39] Nach Amnesty International starben hingegen allein im Jahr 2017 in 25 US-Bundesstaaten mindestens 40 Menschen nach Polizeieins&auml;tzen mit Elektroschockwaffen. Damit stieg nach Amnesty die Zahl der seit 2001 durch TASER get&ouml;tete Menschen auf mindestens 802. Die meisten Opfer waren nach Amnesty-Angaben unbewaffnet und schienen zum Zeitpunkt des TASER-Einsatzes keine ernste oder gar t&ouml;dliche Bedrohung darzustellen.&nbsp;[40] Hinzu kommt ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, nach der der Einsatz der TASER in den USA seit den fr&uuml;hen 2000er Jahren bis zum Jahr 2017 in 1005 F&auml;llen zum Tod gef&uuml;hrt habe. In 9 von 10 F&auml;llen seien dabei die sp&auml;ter Verstorbenen unbewaffnet gewesen. In 400 durch Gerichtsakten belegten F&auml;llen stellte Reuters des Weiteren fest, dass in einem von 4 F&auml;llen der TASER das einzige von der Polizei verwendete Zwangsmittel darstellte. [41]<br \/>Auch in Deutschland gab es j&uuml;ngst zwei Todesf&auml;lle nach TASER-Eins&auml;tzen. Im rheinland-pf&auml;lzischen Pirmasens ist ein 56-J&auml;hriger nach einem Polizeieinsatz gestorben. Nachdem sich der Mann gegen die anstehende &Uuml;berf&uuml;hrung in eine psychiatrische Klinik massiv wehrte, setzte die Polizei den TASER ein. Der Mann erlitt in der Folge einen Herzinfarkt und starb auf dem Weg in die Klinik. Ob der TASER-Einsatz f&uuml;r den Tod urs&auml;chlich war, wird nun von der Staatsanwaltschaft &uuml;berpr&uuml;ft.&nbsp;[42] Die Schwester des Verstorbenen erhob schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Polizei. Sie bezweifelte, dass acht Polizeibeamt*innen nicht eine andere L&ouml;sung h&auml;tten finden k&ouml;nnen, um ihren psychisch kranken Bruder in die Klinik zu bringen.&nbsp;[43] Am 30. April 2019 setzte die Polizei einen TASER gegen einen 49-j&auml;hrigen Mann in Frankfurt a. M. ein. Der psychisch kranke Mann, der zudem stark &uuml;bergewichtig war und an Diabetes litt, lehnte aggressiv die notwendige Einnahme von Medikamenten ab. Der Notarzt rief die Polizei. Nach dem Beschuss mit dem TASER &uuml;bergab sich der Mann und kollabierte. Er starb vier Tage sp&auml;ter in der Frankfurter Uniklinik. Dort wurden eine Lungenentz&uuml;ndung sowie eine Blutvergiftung festgestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen K&ouml;rperverletzung im Amt gegen zwei Polizeibeamte.&nbsp;[44] Beide F&auml;lle sind politisch deshalb besonders brisant, da sowohl Rheinland-Pfalz wie Hessen zu den Bundesl&auml;ndern geh&ouml;ren, die j&uuml;ngst eine standardm&auml;&szlig;ige bzw. landesweite Ausr&uuml;stung der Polizei mit dem TASER beschlossen haben.<\/p>\n<p>Eine weitere, zun&auml;chst vielleicht &uuml;berraschend anmutende Gefahr besteht in der Verwechselung von TASER und Schusswaffe durch die Polizeibeamt*innen selbst. So existiert eine wohl relativ unbestrittene Studie aus den Vereinigten Staaten, nach der zwischen den Jahren 2001 und 2016 zehn F&auml;lle in den USA dokumentiert sind, in denen die\/der Polizeibeamt*in eigentlich den TASER benutzen wollte, tats&auml;chlich jedoch die Schusswaffe gezogen und den Angreifer erschossen hat (Martin 2016: 475 ff.). Erst j&uuml;ngst gelangte das Video eines Vorfalls aus dem Mai 2018 an die &Ouml;ffentlichkeit, bei der einer US-Beamtin bei einer zun&auml;chst harmlos anmutenden Verkehrskontrolle genau eine derartige Verwechselung passiert ist und das Opfer schwere Schussverletzungen davon trug.&nbsp;[45] Die Konsequenz daraus kann nur sein, dass die Polizeibeamt*innen, die sowohl TASER als auch Schusswaffe zur Verf&uuml;gung haben, extrem sorgf&auml;ltig geschult werden m&uuml;ssen, um das Verwechslungsrisiko zu minimieren. In den USA gibt es offizielle Empfehlungen, dass TASER und Schusswaffe nicht auf derselben K&ouml;rperseite am Einsatzg&uuml;rtel befestigt werden d&uuml;rfen, um Verwechslungen zu vermeiden (Martin 2016: 475). Die Berliner Beamt*innen tragen bspw. den TASER wohl &uuml;berwiegend vor der Brust in der Einsatzweste.<\/p>\n<p>Kritiker bef&uuml;rchten zudem, dass die standardm&auml;&szlig;ige Ausr&uuml;stung des Streifendienstes der Polizei mit dem TASER dazu f&uuml;hren werde, dass dieser als vermeintlich relativ risiko- und folgenloses Einsatzmittel auch vermehrt eingesetzt werde (s. u.a. Arzt 2016: 4). Diesen Schluss scheint eine Studie der niederl&auml;ndischen Polizeiakademie aus dem November 2017 zu best&auml;tigen, die den Testlauf des TASER in der niederl&auml;ndischen Streifenpolizei evaluierte und &uuml;ber die Amnesty International, Sektion Niederlande, berichtet.&nbsp;[46] Danach verlaufe der Einsatz teilweise nicht erfolgreich. Die Einsatzregeln s&auml;hen &#8222;keine Richtlinien&#8220; vor und die &#8222;zu kurze&#8220; Ausbildung werde der sicheren Verwendung und den Gesundheitsrisiken nicht gerecht. Der UN-Ausschuss gegen Folter bem&auml;ngelte zus&auml;tzlich, dass die Schwelle zur polizeilichen Gewaltanwendung durch den Einsatz der TASER niedriger sei.&nbsp;[47] Amnesty schlussfolgerte aus dem Zwischenbericht, dass der TASER meistens in Situationen genutzt worden sei, die keinen Schusswaffeneinsatz erlaubt h&auml;tten. In 80 % der F&auml;lle sei der TASER gegen Unbewaffnete eingesetzt worden. In anderen F&auml;llen seien Menschen &#8222;getasert&#8220; worden, denen bereits Handschellen angelegt waren. Teilweise seien Personen mehrfach &#8222;getasert&#8220; worden, was ein schweres Gesundheitsrisiko darstelle.&nbsp;[48] Auch eine &#8211; u.a. wegen der geringen Fallzahlen umstrittene &#8211; Studie der Universit&auml;t Cambridge will nachweisen, dass Polizeibeamt*innen, die mit dem TASER ausger&uuml;stet sind, nicht nur h&auml;ufiger Gewalt einsetzten als Beamt*innen ohne TASER, sondern auch selbst &ouml;fter Ziel von Angriffen w&uuml;rden (Ariel et al. 2018). [49]<\/p>\n<p>Es wird ferner kritisch hinterfragt, ob der TASER gerade gegen&uuml;ber psychisch kranken Personen oder Personen, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden, wirklich hilfreich ist. Es wird bef&uuml;rchtet, dass durch das erweiterte Arsenal an Einsatzmitteln diese auch zunehmend eingesetzt werden und deeskalierende Taktiken aus dem Blick geraten.&nbsp;[50] Die tragischen Vorf&auml;lle in Pirmasens und Frankfurt k&ouml;nnten, ohne dass dies hier abschlie&szlig;end beurteilt werden kann, in diese Richtung deuten.<\/p>\n<p>Es bestehen jedoch auch rechtliche Risiken. Diese liegen zum einen darin, dass die Frage, um was f&uuml;r eine Art von Zwangsmittel es sich beim TASER handelt und was daraus rechtlich folgt, in den Polizeigesetzen nicht einheitlich geregelt ist. So erw&auml;hnt bspw. Sachsen den TASER in seinem Polizeigesetz nicht, stuft ihn dann aber in einer Verwaltungsvorschrift als Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt ein.&nbsp;[51] Berlin hat ebenfalls den TASER gesetzlich nicht geregelt, stellt ihn jedoch in der Ausf&uuml;hrungsvorschrift zum UZwG Berlin der Schusswaffe gleich.&nbsp;[52] Offensichtlich bewerten die jeweils zust&auml;ndigen staatlichen Stellen den TASER in seiner Grundrechtsrelevanz unterschiedlich. Dabei beantwortet sich die Frage, ob ein Mittel des unmittelbaren Zwangs nur als Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt oder gar als Waffe eingestuft werden muss, nach den erheblicheren Folgen und damit der h&ouml;heren Intensit&auml;t der Eingriffe, die das Zwangsmittel Waffe im Vergleich zum Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt &uuml;blicherweise verursacht (Baller et al. 2004: &sect; 2 UZwG, 14). Danach spricht viel daf&uuml;r, den TASER als Waffe einzustufen.&nbsp;[53] Als Indiz daf&uuml;r greift zumindest, dass der TASER im Waffengesetz (WaffG) gem&auml;&szlig; &sect; 1 Abs. 2 Nr. 1 als Waffe behandelt wird, n&auml;mlich als tragbarer Gegenstand, der dem Wesen nach dazu bestimmt ist, die Angriffs- oder Abwehrf&auml;higkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen. In der Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.2.1 zum WaffG ist das Elektroimpulsger&auml;t ausdr&uuml;cklich als Gegenstand genannt, der unter Ausnutzung einer anderen als mechanischen Energie Verletzungen beibringen kann. Das umfasst auch das Distanz-Elektroimpulsger&auml;t (Gade 2018: Anl. 1, 98). Nach Ansicht vieler kann der TASER mit seiner Einordnung als Waffe im Waffengesetz nicht mehr als blo&szlig;es Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt eingestuft werden (Baller 2004: &sect; 2 UZwG, 14; Rachor\/Graulich in: Lisken\/Denninger 2018: E 878). Ganz konsequent verfolgen die L&auml;nder die Einordnung der polizeilichen Zwangsmittel anhand des Waffenrechts jedoch auch in anderen F&auml;llen nicht. Denn das Reizstoffspr&uuml;hger&auml;t wird bspw. gem&auml;&szlig; der Anlage 1 Unterabschnitt 2 Nr. 1.2.2 als tragbarer Gegenstand und damit als Waffe nach dem WaffG angesehen. In den Polizeigesetzen wird es &uuml;berwiegend aber blo&szlig; als Hilfsmittel der k&ouml;rperlichen Gewalt eingestuft.&nbsp;[54] Dennoch sprechen sowohl die Verwendung des TASER, die Intensit&auml;t des Grundrechtseingriffs und die zumindest potentiell erheblichen gesundheitlichen Folgen durch seinen Einsatz f&uuml;r dessen Einordnung als Waffe. <br \/>Als rechtlich besonders problematisch erweist sich zum anderen jedoch der Umstand, dass der TASER in manchen L&auml;ndern (wie z.B. Berlin und Sachsen) gar nicht ausdr&uuml;cklich in den Polizeigesetzen selbst geregelt ist. Dies widerspricht vor allem dem Grundsatz vom Vorbehalt des Gesetzes. Es ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Aufgabe des parlamentarischen Gesetzgebers, wesentliche, f&uuml;r die Grundrechtsverwirklichung ma&szlig;gebliche Regelungen selbst zu treffen und nicht anderen Normgebern oder der Exekutive zu &uuml;berlassen.&nbsp;[55] Die Frage, welche Waffen unter welchen Voraussetzungen eingesetzt werden d&uuml;rfen, ist eine derartige, insbesondere f&uuml;r die Grundrechte auf Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit wesentliche Entscheidung. Die geschilderten erheblichen gesundheitlichen Folgen, die der Einsatz des DEIG zeitigen kann, machen daher seine Verwendung davon abh&auml;ngig, dass der Gesetzgeber das &#8222;Ob&#8220; und &#8222;Wie&#8220; seiner Verwendung bestimmt. All die Polizeigesetze, die den TASER gar nicht nennen oder ihn &uuml;ber die Festlegung weiterer Waffen durch die Verwaltung erm&ouml;glichen, werden dem Grundsatz vom Vorbehalt des Gesetzes damit nicht gerecht (ebenso Knape 2017: 206). Abgesehen davon tr&auml;gt der Gesetzgeber hiermit auch nicht der vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) den Mitgliedsstaaten des Europarats aufgegebenen Pflicht Rechnung, die Polizei&not;beamt*innen bei potentiell t&ouml;dlich wirkenden Ma&szlig;nahmen nicht &uuml;ber deren rechtliche Voraussetzungen im Ungewissen zu lassen (ebenso Knape 2017: 206 unter Verweis auf Arzt). Der EGMR urteilte schon im Jahr 2005: &#8222;Ein rechtlicher und verwaltungsm&auml;&szlig;iger Rahmen muss die begrenzten Voraussetzungen festlegen, unter denen Vollzugsbedienstete Gewalt anwenden und Waffen gebrauchen d&uuml;rfen&#8220; [56].<br \/>Zudem hinterfragen Kritiker, ob der TASER tats&auml;chlich geeignet ist, die behauptete L&uuml;cke zwischen Reizgas und Schusswaffe zu schlie&szlig;en. Insbesondere f&uuml;r echte Notwehrsituationen wird das bezweifelt (Nakielski 2017: 26). Notwehr ist gem&auml;&szlig; &sect; 32 Abs. 2 StGB die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenw&auml;rtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Erforderlich ist dabei die Verteidigungshandlung, die zum einen geeignet ist, den Angriff abzuwehren, und zum anderen das relativ gesehen mildeste Gegenmittel darstellt (Sch&ouml;nke-Schr&ouml;der: 2018, &sect; 32, Rn. 34). Beurteilt wird dies &#8222;vom zeitlichen Standpunkt des Angegriffenen aus im Weg der nachtr&auml;glichen objektiven Prognose&#8220; [57]. Das hei&szlig;t, es werden alle zur Zeit des Angriffs tats&auml;chlich gegebenen Umst&auml;nde gewertet, auch wenn sie m&ouml;glicherweise erst danach bekannt werden (Sch&ouml;nke-Schr&ouml;der, ebd.). Gibt es nur eine M&ouml;glichkeit, den Angriff zu beenden, dann wird dieses eine Mittel als erforderlich angesehen. Stehen dem Angegriffenen jedoch mehrere Mittel zur Verf&uuml;gung, so muss sich die Verteidigung &#8222;nach Art und Ma&szlig;&#8220; auf das relativ mildeste Gegenmittel beschr&auml;nken. D.h. es muss die am wenigsten sch&auml;dliche oder gef&auml;hrliche Verteidigungshandlung gew&auml;hlt werden, wenn der Angegriffene daf&uuml;r noch gen&uuml;gend Zeit hat und diese gleich wirksam ist (Sch&ouml;nke-Schr&ouml;der, a.a.O., Rn. 36, 36a). In den F&auml;llen, in denen sich die Polizeibeamt* innen einer mit Messer oder Schusswaffe bewaffneten Person gegen&uuml;bersehen, der nicht statisch an einem Platz verweilt, aggressiv ist, tats&auml;chlich angreifen will und sich weniger als sieben Meter entfernt aufh&auml;lt, wird nach Ansicht erfahrener Polizeibeamt*innen oft nur die Schusswaffe das einzig wirksame und geeignete Mittel sein, um den Angriff sicher abzuwehren. Beim Einsatz des TASER w&auml;re in solch dynamischen Situationen das Risiko zu gro&szlig;, dass die Pfeile sich nicht so verhaken, dass der Stromkreis geschlossen werden kann. Passiert dies, h&auml;tte die\/der Polizeibeamt*in je nach Modell entweder gar keine oder nur noch eine weitere M&ouml;glichkeit mit dem TASER zu schie&szlig;en [58].<\/p>\n<p>In weniger dynamischen Situationen stellt sich jedoch ein anderes rechtliches Problem, wenn die Beamt*innen sowohl mit dem TASER als auch mit der Schusswaffe ausger&uuml;stet sind. Denn hier wird sich zuk&uuml;nftig die Frage stellen, ob sich die\/der Polizeibeamt*in, wenn sie\/er einen Angriff mit der Schusswaffe abwehrt, aus Sicht einer nachtr&auml;glichen objektiven Prognose tats&auml;chlich auf das nach Art und Ma&szlig; relativ mildeste Gegenmittel beschr&auml;nkt hat. Es wird aus Sicht der Polizeibeamt*innen in der ohnehin extrem angespannten Situation eines Angriffs &auml;u&szlig;erst schwierig sein zu entscheiden, ob der TASER das geeignete und relativ mildeste Mittel war, um den Angriff sicher beenden zu k&ouml;nnen. Erfolgversprechender vermag der TASER hingegen gegen&uuml;ber Suizidanten sein, wenn diese &#8211; ohne gegen&uuml;ber Dritten aggressiv zu sein &#8211; lediglich eine Gefahr f&uuml;r sich selbst darstellen.<\/p>\n<h5><span id=\"fazit\">Fazit<\/span><\/h5>\n<p>Der TASER ist mit seinem hohen Wirkungsgrad und seinen in den meisten F&auml;llen wohl relativ geringf&uuml;gigen prim&auml;ren Verletzungsfolgen ein Einsatzmittel, das zwar nicht als non-lethal, aber als sog. less lethal weapon f&uuml;r Polizeibeh&ouml;rden h&ouml;chst interessant erscheint. Allerdings d&uuml;rfen die Risiken seines Einsatzes nicht untersch&auml;tzt werden. Als Einsatzmittel, das zu erheblichen Grundrechtseingriffen f&uuml;hren kann, bedarf er einer ausdr&uuml;cklichen gesetzlichen Regelung. Er sollte zudem als Waffe eingestuft werden. Zudem sind die Voraussetzungen seines Einsatzes explizit in parlamentsgesetzlichen Vorschriften zu regeln. Gr&uuml;ndliche Schulungen der Polizeibeamt*innen sind unerl&auml;sslich, um Sturzfolgen absch&auml;tzen und medizinische Notlagen richtig einsch&auml;tzen sowie erstversorgen zu k&ouml;nnen. Verwechselungen mit der Schusswaffe m&uuml;ssen durch intensives Training und dienstliche Vorgaben, wie der TASER zu tragen ist, m&ouml;glichst ausgeschlossen werden. In der klassischen Notwehrsituation bei Angriffen durch eine mit Messer oder Schusswaffe bewaffnete Person kann er die Schusswaffe nicht vollst&auml;ndig ersetzen. Der ihm h&auml;ufig zugeschriebene Vorteil, die L&uuml;cke zwischen Reizgas und Schusswaffe schlie&szlig;en und den Polizeibeamt*innen die Folgen eines Schusswaffeneinsatzes ersparen zu k&ouml;nnen, wird er daher f&uuml;r solche Einsatzsituationen leider oft nicht erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Die Erweiterung der Einsatzmittel um den vermeintlich relativ risikolos einzusetzenden TASER darf zudem nicht dazu f&uuml;hren, den professionellen, deeskalierenden Umgang insbesondere mit psychisch erkrankten Personen zu vernachl&auml;ssigen.<\/p>\n<p><b>CAROLYN TOMERIUS<i>&nbsp;<\/i><\/b><i>ist Professorin f&uuml;r &ouml;ffentliches Recht, insbesondere Grund- und Menschenrechte sowie Polizeirecht, an der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin.<\/i><\/p>\n<h5><span id=\"literatur\">Literatur<\/span><\/h5>\n<p>Ariel, Barak et al. 2018: The &#8222;Less-Than-Lethal Weapons Effect&#8220; &#8211; Introducing TASERs to Routine Police Operations in England and Wales: A Randomized Controlled Trial, <i>Criminal Justice and Behavior 46 <\/i>(2), 280&#8211;300; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1177\/009385481881\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1177\/009385481881<\/a> 2918 (Abruf: 19.5.2019).<\/p>\n<p>Arzt, Clemens 2017: Stellungnahme zur Anh&ouml;rung des Innenausschusses des Landtages NRW am 9. Februar 2017 &#8211; Korrigierte Fassung &#8211; Erprobung von Distanzelektroimpulsger&auml;ten (Taser) bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen, <a href=\"https:\/\/www.hwr-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hwr-berlin.de\/<\/a> fileadmin\/portal\/Dokumente\/Prof-Seiten\/Arzt\/Arzt_NRW_Innenausschuss_TASER_ 9-2-2017_final.pdf (Abruf: 12.5.2019).<\/p>\n<p>Baller, Oesten 2018: Permission to Kill? The Disregard of the Legal Regulations on the Use of Firearms by the (Berlin) Police and the Illegal Police Shooting Training, 117-125; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.18485\/fb_ic4hs.2018.13\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.18485\/fb_ic4hs.2018.13<\/a> (Abruf: 1.11.2019); s. auch in: B&uuml;r-gerrechte &amp; Polizei\/CILIP (Heft 115), 82- 93.<\/p>\n<p>Baller, Oesten et al. 2004: Allgemeines Sicherheits- und Ordnungsgesetz Berlin, Zwangsanwendung nach Berliner Landesrecht, Stuttgart: Richard Boorberg.<\/p>\n<p>Deger, Johannes 2001: Waffeneinsatz gegen Selbstm&ouml;rder, <i>Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht <\/i>(Heft 11), 1129-1132.<\/p>\n<p>Gade, Gunther Dietrich 2018: Waffengesetz Kommentar, 2. Aufl., M&uuml;nchen: C.H. Beck.<\/p>\n<p>Latscha, Knut 2005: Belastungen von Polizeivollzugsbeamten &#8211; Empirische Untersuchung zur Posttraumatischen Belastungsst&ouml;rung bei bayerischen Polizeivollzugsbeamten\/-innen, Dissertation Ludwig-Maximilians- Universit&auml;t M&uuml;nchen, <a href=\"https:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/3250\/1\/Latscha_Knut.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/3250\/1\/Latscha_Knut.pdf<\/a> (Abruf: 5.5.2019).<\/p>\n<p>Knape, Michael 2015: Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Distanz-Elektroimpulsger&auml;te &#8211; Standardausr&uuml;stung f&uuml;r die Berliner Polizei?, DIE POLIZEI, 135-139.<\/p>\n<p>Knape, Michael 2017: Waffen der Berliner Polizei &#8211; Rechtslage: Taser als neue Polizeiwaffe,<i> DIE POLIZEI<\/i>, 204-207.<\/p>\n<p>Knape, Michael &amp; Sch&ouml;nrock, Sabrina 2016: Allgemeines Polizei- und Ordnungsrecht f&uuml;r Berlin, Kommentar, 11. Aufl., Hilden: Verlag Deutsche Polizeiliteratur.<\/p>\n<p>Kunz, Sebastian Nico &amp; Grove, Christina 2015: Risikoeinsch&auml;tzung von Elektroschockdistanzwaffen. Eine &Uuml;bersichtsarbeit aus gerichts&auml;rztlicher Perspektive, <i>SIAK-Journal &#8211; Zeitschrift f&uuml;r Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis 1 <\/i>(94-101), Online: <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.7396\/2015_1_H\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/dx.doi.org\/10.7396\/2015_1_H<\/a> (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>Lisken, Hans &amp; Denninger, Erhard 2018: Handbuch des Polizeirechts, 6. Aufl., M&uuml;n-chen: C.H. Beck.<\/p>\n<p>Martin, A. Jeffrey 2016: Applied Human Error Theory: A Police Taser-Confusion Shooting Case Study, <i>Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society 2016 Annual Meeting<\/i>, 475&#8211;479.<\/p>\n<p>M&uuml;nger, Michel 2009: TASER &#8211; Aspekte eines polizeilichen Zwangsmittels unter Ber&uuml;cksichtigung interdisziplin&auml;rer Problemkreise, Masterarbeit Hochschule Luzern, <a href=\"https:\/\/www.unilu.ch\/fileadmin\/fakultaeten\/rf\/institute\/staak\/MAS_Forensics\/dok\/Masterarbeiten_MAS_2\/Muenger_Michel.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.unilu.ch\/fileadmin\/fakultaeten\/rf\/institute\/staak\/MAS_Forensics\/dok\/Masterarbeiten_MAS_2\/Muenger_Michel.pdf<\/a> (Abruf: 5.5.2019).<\/p>\n<p>Nakielski, Norman 2017: Distanz-Elektroimpulsger&auml;te (TASER), Bachelorarbeit, Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin.<\/p>\n<p>Nanthakumar, Kumaraswamy et al. 2008: Cardiac stimulation with high voltage dis-charge from stun guns, <i>Canadian Medical Association Journal CMAJ 178 <\/i>(11), 1451&#8211;1457, DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.071867\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1503\/cmaj.071867<\/a> (Abruf: 11.5.2019).<\/p>\n<p>Sch&ouml;nke\/Schr&ouml;der 2019: Strafgesetzbuch Kommentar, 30. Aufl., M&uuml;nchen: C.H.Beck.<\/p>\n<p>Sendera, Alice &amp; Sendera, Martina 2013: Traumata und Burnout in helfenden Berufen, Wien: Springer<\/p>\n<p>Soleimanirahbar, Ata &amp; Lee, Byron K. 2011: The TASER safety controversy, <i>Expert Re-view of Medical Devices Volume 8<\/i>, 661-663, <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/<\/a> full\/10.1586\/erd.11.53 (Abruf: 10.5.2019).<\/p>\n<p>Zipes, Douglas P. 2014: TASER Electronic Control Devices Can Cause Cardiac Arrest in Humans, <i>Circulation 129<\/i>, 101&#8211;111, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1161\/CIRCULATIONAHA.113.005504\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1161\/CIRCULATIONAHA.113.005504<\/a> (Abruf: 11.5.2019).<\/p>\n<h5><span id=\"anmerkungen\">Anmerkungen:<\/span><\/h5>\n<p>1 S. nur Neuhaus, in: Die Welt v. 24.9.2008, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article2487069\/Die-US-Cops-und-ihre-gefaehrliche-Wunderwaffe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/article2487069\/Die-US-Cops-und-ihre-gefaehrliche-Wunderwaffe.html<\/a> (Abruf: 5.5.2019), Handelsblatt v. 1.4.2017, <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/taser-bundespolizei-darf-keine-elektroschocker-einsetzen\/19601438.html?ticket=ST-1176859-lnJ6cW0NvTAySeHrnwNk-ap3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/taser-bundespolizei-darf-keine-elektroschocker-einsetzen\/19601438.html?ticket=ST-1176859-lnJ6cW0NvTAySeHrnwNk-ap3<\/a> (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>2 Schweizerischer Bundesrat, Evaluation der Destabilisierungsger&auml;te, S. 3, <a href=\"https:\/\/www.bj.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bj.admin.ch<\/a>&nbsp; \/dam\/data\/bj\/sicherheit\/gesetzgebung\/archiv\/zwangsanwendung\/ber-br-d.pdf (Abruf: 6.5. 2019).<\/p>\n<p>3 Zwanzinger, in: <i>&Ouml;ffentliche Sicherheit <\/i>2017, S. 20 f., <a href=\"https:\/\/www.bmi.gv.at\/magazinfiles\/2017\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bmi.gv.at\/magazinfiles\/2017\/<\/a> 03_04\/files\/dienstwaffen.pdf (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>4 Tats&auml;chlich geschossen wurde jedoch &#8222;nur&#8220; 1.755 mal, also in 16 % der F&auml;lle, in denen der TASER benutzt wurde, s. Home Office, Police use of TASER &reg; X26 conducted energy devices sta-tistics, England and Wales, 1 January to 31 December 2016, Published 13 April 2017, <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/gov\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gov.uk\/gov<\/a> ernment\/publications\/police-use-of-taser-x26-conducted-energy-devices-statistics-england-and-wales-1-january-to-31-december-2016\/police-use-of-taser-x26-conducted-energy-devices-statisti cs-england-and-wales-1-january-to-31-december-2016 (Abruf: 4.5.2019).<\/p>\n<p>5 S. nur Hummel, in: <i>Die Welt <\/i>v. 3.11.2016, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article159124516\/Keiner-weiss-wie-gefaehrlich-Taser-wirklich-sind.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article159124516\/Keiner-weiss-wie-gefaehrlich-Taser-wirklich-sind.html<\/a> (Abruf: 7.5.2019); in Berlin stehen dem SEK seit 2001 die TASER zur Verf&uuml;gung und wurden in dieser Zeit (bis 2018) ca. 30 Mal eingesetzt, davon 23 Mal gegen&uuml;ber Suizidanten, s. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-schuessen-im-berliner-dom-haetten-taser-den-dom-randalierer-stoppen-koennen\/22646578.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-schuessen-im-berliner-dom-haetten-taser-den-dom-randalierer-stoppen-koennen\/22646578.html<\/a> (Abruf: 7.5.19).<\/p>\n<p>6 Bayern (Art. 78 IV PAG), Brandenburg (&sect; 61 III Bbg PolG), Bremen (&sect; 41 IV Brem PolG), Hamburg (&sect; 18 IV SOG HH), Mecklenburg-Vorpommern (&sect; 102 IV SOG M-V), Nordrhein-Westfalen (&sect; 58 IV PolG NW) und Rheinland-Pfalz (&sect; 58 IV POG R-P).<\/p>\n<p>7 So in Baden-W&uuml;rttemberg, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen.<\/p>\n<p>8 S. Focus v. 18.1.2019, <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/regional\/mehr-schutz-fuer-beamte-neue-waffe-fuer-polizisten-rheinland-pfalz-stattet-beamte-mit-elektro-tasern-aus_id_10203376.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.focus.de\/regional\/mehr-schutz-fuer-beamte-neue-waffe-fuer-polizisten-rheinland-pfalz-stattet-beamte-mit-elektro-tasern-aus_id_10203376.html<\/a> (Abruf: 6.5. 2019).<\/p>\n<p>9 Petermann, Taser f&uuml;rs Ordnungsamt? St&auml;dte in Rheinland-Pfalz wollen Elektroschocker, Beitrag in: Deutschlandfunk Kultur v. 8.2.2019, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/taser-fuers-ordnungs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/taser-fuers-ordnungs<\/a> amt-staedte-in-rheinland-pfalz-wollen.1001.de.html?dram:article_id=440505 (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>10 Hessenschau Panorama, Polizei wird hessenweit mit Elektroschockern ausger&uuml;stet, Bericht v. 17.4.2019, <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/panorama\/polizei-wird-hessenweit-mit-elektroschockern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hessenschau.de\/panorama\/polizei-wird-hessenweit-mit-elektroschockern<\/a> -ausgeruestet,taser-einsatz-hessen-100.html (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>11 Monitor v. 2.5.2019, <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/monitor\/videos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/monitor\/videos<\/a> extern\/elektroschocker-fuer-die-deutsche-polizei-wie-gefaehrlich-sind-taser-100.html (Abruf: 6.5. 2019); s. auch taz v. 18.7.2018, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/%215517976\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.taz.de\/!5517976\/<\/a> (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>12 S. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-schuessen-im-berliner-dom-haetten-taser-den-dom-randalierer-stoppen-koennen\/22646578.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-schuessen-im-berliner-dom-haetten-taser-den-dom-randalierer-stoppen-koennen\/22646578.html<\/a> (Abruf: 7.5.2019) und <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bz-berlin.de\/<\/a> <br \/>berlin\/taser-testlauf-bei-berliner-polizei-im-ernstfall-wird-geschossen (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>13 MDR v. 18.7.2018, <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/taser-polizisten-elektroschockpistole-100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/taser-polizisten-elektroschockpistole-100<\/a>. html (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>14 Inzwischen gibt es ein Konkurrenzprodukt der t&uuml;rkischen Firma Albayraklar, das unter dem Namen Wattozz l&auml;uft und als erstes drahtloses DEIG funktionieren soll, <a href=\"https:\/\/wattozz.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/wattozz.com\/<\/a> (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>15 Schweizerischer Bundesrat, a.a.O., S. 7.<\/p>\n<p>16 Zur Wirkungsweise s. nur Beschreibung bei Kunz\/Grove 2015.<\/p>\n<p>17 Zur Beschreibung der Wirkungsweise insgesamt die Herstellerangaben zum Taser X2, <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/https%3A\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de<\/a>. axon.com\/products\/taser-x2 (Abruf: 4.5.2019) mit Bedienungsanleitung, <a href=\"https:\/\/taser.cdn.prismic\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/taser.cdn.prismic<\/a>. io\/taser%2Fed6b19eb-4410-46a8-9559-90ad95d66aba_x2-user-manual.pdf (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>18 Taser manual, ebd.<\/p>\n<p>19 S. zuvor Wattozz; ein amerikanisches Konkurrenzprodukt wird von der Firma Digital Ally, Inc., entwickelt, <a href=\"http:\/\/www.globenewswire.com\/news-release\/2017\/12\/05\/1229044\/0\/en\/Digital\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.globenewswire.com\/news-release\/2017\/12\/05\/1229044\/0\/en\/Digital<\/a>&#8211; <br \/>Ally-Awarded-Patent-on-Its-Wirelessly-Conducted-Electroshock-Weapon.html (Abruf: 6.5.2019).<\/p>\n<p>20 Zwanzinger, a.a.O., S. 21; Tannert (Kreisgruppe der GdP Bonn), Wissenswerte Informationen zum Thema &#8222;Elektroimpulsger&auml;t&#8220; (Taser), S. 2, <a href=\"https:\/\/www.gdp.de\/gdp\/gdpnrw.nsf\/id\/D61E94D3CA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gdp.de\/gdp\/gdpnrw.nsf\/id\/D61E94D3CA<\/a> 03F6BBC1257EE3007879F3\/$file\/Infoseite%20GdP.pdf (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>21 Tannert, a.a.O., S. 5; Landtag Rheinland-Pfalz, Unterrichtung der Landesregierung, Zwischenbericht zum Pilotprojekt der Landesregierung &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des Distanzelektroimpulsger&auml;ts f&uuml;r den Streifendienst bei der Polizeiinspektion Trier, LT-Drs. 17\/4511 v. 2.11.2017, S. 9,&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.landtag.rlp.de\/landtag\/drucksachen\/4511-17.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.landtag.rlp.de\/landtag\/drucksachen\/4511-17.pdf<\/a> (Abruf: 7.5.2019).<\/p>\n<p>22 So z.B. Positionspapier der Gewerkschaft der Polizei Berlin, <a href=\"https:\/\/www.gdp.de\/gdp\/gdpber.nsf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.gdp.de\/gdp\/gdpber.nsf\/<\/a> id\/89F72D21C51BD912C12581060034DCBF\/$file\/taser-positionspapier-2016.pdf (Abruf: 5.5.2019).<\/p>\n<p>23 S. bspw. nur &sect; 2 UZwG Bln oder Art. 78 PAG Bay.<\/p>\n<p>24 Tannert, a.a.O., S. 9 f.<\/p>\n<p>25 S. nur z.B. &sect; 9 II 1 UZwG Bln oder Art. 83 II 1 PAG Bay.<\/p>\n<p>26 Nicht erlaubt ist der gezielte Todesschuss in den Bundesl&auml;ndern Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>27 H&auml;gler, in: <i>S&uuml;ddeutsche Zeitung <\/i>v. 31.3.2011, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/fall-tennessee-eisenberg-dann-schiesse-ich-und-schiesse-ich-1.1079577\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/fall-tennessee-eisenberg-dann-schiesse-ich-und-schiesse-ich-1.1079577<\/a> (Abruf: 10.5.2019); Wittmann, in: FAZ v. 25.7.2009, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/kriminalitaet\/tod-eines-studenten-siebenmal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/kriminalitaet\/tod-eines-studenten-siebenmal<\/a> -von-hinten-getroffen-1828207.html (Abruf: 10.5.2019).<\/p>\n<p>28 S. schon Deger 2001: 1231; Knape\/Sch&ouml;nrock 2016: zu &sect; 9 Abs. 4 UZwG, 14; Rachor\/Graulich in: Lisken\/Denninger 2018: E 973 ff.; s. auch Baller 2018: 120 zur Problematik, dass m&ouml;glicherweise zu oft die &#8211; so Baller w&ouml;rtlich &#8211; &#8222;self-defense card&#8220;, zur Rechtfertigung der Schussabgabe gezogen wird.<\/p>\n<p>29 S. z.B. Mertens (Gewerkschaft der Polizei) und Gerhardt (Deutsche Polizeigewerkschaft) in der &Ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen im Innenausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen am 9.2.2017, Ausschussprotokoll APr 16\/1603, <a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/<\/a> WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMA16-1603.pdf (Abruf: 12.5.2019).<\/p>\n<p>30 S. nur die Vielzahl von Studien, die AXON selbst auf seiner Homepage auff&uuml;hrt, <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/https%3A\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de<\/a>.<br \/>axon.com\/how-safe-are-taser-weapons (Abruf: 4.5.2019).<\/p>\n<p>31 In 51 % dieser F&auml;lle wurde zumindest der Warnbogen (red-dot) erzeugt, s. Home Office, Police use of TASER &reg; X26 conducted energy devices statistics, England and Wales, a.a.O.<\/p>\n<p>32 Vgl. Schweizerischer Bundesrat, a.a.O., S. 14, Fn. 24 m.w.N.<\/p>\n<p>33 S. nur Pitzke, in: Spiegel, 1.7.2008, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/neue-polizeiwaff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/neue-polizeiwaff<\/a> en-science-fiction-schocker-fuer-den-sheriff-a-561703.html (Abruf: 11.5.2019); Schweizerischer Bundesrat, a.a.O., S. 7<\/p>\n<p>34 Schweizerischer Bundesrat, a.a.O., S. 15 m.w.N.<\/p>\n<p>35 AXON, TASER Hand-ECD &#8211; Warnungen, Anweisungen und Informationen f&uuml;r: Einsatzkr&auml;fte, Stand: 1. M&auml;rz 2013, <a href=\"https:\/\/axon.cdn.prismic.io\/axon%2F2b01e8cc-dd82-410b-9cf5-0a54725c07ee_mpc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/axon.cdn.prismic.io\/axon%2F2b01e8cc-dd82-410b-9cf5-0a54725c07ee_mpc<\/a> 0192_rev_a_taser_cew_warnings_de.pdf (Abruf: 12.5.2019).<\/p>\n<p>36 Ebd.<\/p>\n<p>37 S. zum Beispiel den im &Uuml;brigen sehr kritischen Bericht der im Auftrag des Attorney General of British Columbia ermittelnden Braidwood Commission on Conducted Energy Weapon Use, June 18, 2009, S. 277 f., <a href=\"https:\/\/www.llbc.leg.bc.ca\/public\/PubDocs\/bcdocs\/459003\/Phase1Report_2009_06\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.llbc.leg.bc.ca\/public\/PubDocs\/bcdocs\/459003\/Phase1Report_2009_06<\/a>_ 18.pdf Abruf: 12.5.2019).<\/p>\n<p>38 Schweizerischer Bundesrat, ebd., S. 22.<\/p>\n<p>39 Zwanzinger, a.a.O., S. 21.<\/p>\n<p>40 Amnesty Report, Vereinigte Staaten von Amerika 2017\/18, Februar 2018, <a href=\"https:\/\/www.amnesty\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.amnesty<\/a>. de\/jahresbericht\/2018\/vereinigte-staaten-von-amerika#section-17281402017 (Abruf: 15.5.2019).<\/p>\n<p>41 Eisler et al., in: Reuters Investigates, 22 August 2017, <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/investigates\/specia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.reuters.com\/investigates\/specia<\/a> l-report\/usa-taser-911\/ (Abruf: 15.5.2019).<\/p>\n<p>42 Spiegel, v. 22.1.2019, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/pirmasens-mann-stirbt-nach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/pirmasens-mann-stirbt-nach<\/a>&#8211; <br \/>taser-einsatz-der-polizei-a-1249310.html (Abruf: 15.5.2019).<\/p>\n<p>43 S. Monitor, a.a.O.<\/p>\n<p>44 Die Welt v. 13.5.2019, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article193320445\/Frankfurt-Mann-stirbt-nach-Taser-Einsatz-Ermittlungen-gegen-zwei-Polizisten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article193320445\/Frankfurt-Mann-stirbt-nach-Taser-Einsatz-Ermittlungen-gegen-zwei-Polizisten.html<\/a> (Abruf: 15.5.2019).<\/p>\n<p>45 <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/stern-crime\/usa--verkehrskontrolle-eskaliert--polizistin-ver\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.stern.de\/panorama\/stern-crime\/usa&#8211;verkehrskontrolle-eskaliert&#8211;polizistin-ver<\/a> wechselt-taser-und-pistole-8642810.html (Abruf. 4.5.2019).<\/p>\n<p>46 Amnesty International, Der TASER: Ein gescheitertes Experiment, 7.3.2018, <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/http%3A\/amnesty\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/amnesty<\/a>&#8211; <br \/>polizei.de\/der-taser-ein-gescheitertes-experiment\/ (Abruf: 19.5.2019).<\/p>\n<p>47 Vgl. Universit&auml;t M&uuml;nster, Nachrichtenarchiv, Februar 2018, mit Bezug auf den Amnesty-bericht, <a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/NiederlandeNet\/aktuelles\/archiv\/2018\/februar\/0220Tasereinsatz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.uni-muenster.de\/NiederlandeNet\/aktuelles\/archiv\/2018\/februar\/0220Tasereinsatz<\/a>. html (Abruf: 19.5.2019).<\/p>\n<p>48 Amnesty International, ebd.<\/p>\n<p>49 Vgl. dazu Doherty, in: <i>Independent<\/i> v. 20.12.2018, <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/police-taser-use-violence-assault-study-university-cambridge-city-london-a8691031.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/home-news\/police-taser-use-violence-assault-study-university-cambridge-city-london-a8691031.html<\/a> (Abruf: 19.5.2019).<\/p>\n<p>50 Aussage von Behr, Professor f&uuml;r Polizeiwissenschaften, Akademie der Polizei Hamburg, in: taz v. 18.7.2018, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/%215517976\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.taz.de\/!5517976\/<\/a> (Abruf: 19.5.2019); vgl. derselbe, in: Monitor, <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/taser-polizei-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/taser-polizei-100.html<\/a> (Abruf: 19.5.2019).<\/p>\n<p>51 S. &sect; 31 S&auml;chsPolG i.V.m. Verwaltungsvorschrift des S&auml;chsischen Staatsministeriums des Innern &uuml;ber die Zulassung des Elektroimpulsger&auml;tes &#8222;Taser&#8220; beim Spezialeinsatzkommando des Freistaates Sachsen v. 16.10.2002 (S&auml;chsABl. S. 1277), durch Verwaltungsvorschrift vom 02.09.2004 (S&auml;chsABl. S. 973) ge&auml;ndert, <a href=\"https:\/\/www.revosax.sachsen.de\/vorschrift\/4468-VwV-ZulEImpG-SEK\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.revosax.sachsen.de\/vorschrift\/4468-VwV-ZulEImpG-SEK<\/a> #romIII (Abruf: 20.5.2019).<\/p>\n<p>52 &sect; 2 UZwG Bln i.Vm. Nr. 11, 43 a Ausf&uuml;hrungsvorschriften f&uuml;r Vollzugsdienstkr&auml;fte der Polizeibeh&ouml;rde zum UZwG Bln (AV Pol UZwG Bln) v. 20.06.2016, <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/sen\/inneres\/sicher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.berlin.de\/sen\/inneres\/sicher<\/a> heit\/polizei\/rechtsgrundlagen\/160620-14_avpoluzwg2016_final.pdf (Abruf: 20.5.2019).<\/p>\n<p>53 Ebenso Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag, Rechtsgrundlage f&uuml;r den Einsatz von Elektroimpulsger&auml;ten (sog. Tasern) durch die Bundespolizei, S. 4 f., <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resour\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.bundestag.de\/resour<\/a> ce\/blob\/499094\/9bbef5aa69f45b60a1c24add0afa453d\/WD-3-044-17-pdf-data.pdf (Abruf: 20.5.2019).<\/p>\n<p>54 S. z.B. &sect; 2 UZwG Bln; &sect; 69 III Nds.SOG; &sect; 31 II S&auml;chsPolG; &sect; 251 LVwG S-H.<\/p>\n<p>55 S. zum Wesentlichkeitsgrundsatz u.a. BVerfGE 34, 165, 192 f.; 40, 237, 248 f; 108, 282, 311; 116, 24, 58; 128, 282, 317; 134, 141, 184; 141, 143, 170; s. zuletzt auch BVerfG, Urteil vom 19.12.2017, &#8211; 1 BvL 3\/14 &#8211; Rn. 116, <a href=\"http:\/\/www.bverfg.de\/e\/ls20171219_1bvl000314.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bverfg.de\/e\/ls20171219_1bvl000314.html<\/a> (Abruf: 20.5.2019).<\/p>\n<p>56 EGMR (Makaratzis.\/.Griechenland), NJW 2005, 3405, 3407; der EGMR bezog sein Urteil auf Art. 2 EMRK (Recht auf Leben) bei einem Schusswaffeneinsatz. Da der TASER auch potentiell t&ouml;dlich wirken kann, lassen sich die Ausf&uuml;hrungen des Gerichts &uuml;bertragen.<\/p>\n<p>57 St&auml;ndige Rechtsprechung des BGH, s. nur BGH, NJW 1969, 802.<\/p>\n<p>58 S. z.B. Textor (Leitender Polizeidirektor a.D.) in der &Ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung von Sachverst&auml;ndigen im Innenausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen am 9.2.2017, Ausschussprotokoll APr 16\/1603, <a href=\"https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMA16-1603\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.landtag.nrw.de\/portal\/WWW\/dokumentenarchiv\/Dokument\/MMA16-1603<\/a>. pdf (Abruf: 12.5.2019).<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[49],"tags":[672,667],"autoren":[339],"publikationen":[877],"class_list":["post-8527","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-polizei","tag-polizei","tag-vorgaenge-artikel","autoren-carolyn-tomerius","publikationen-877"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"In: vorg&auml;nge Nr. 227 (3\/2019), S. 107-121 Der TASER wird von vielen als Einsatzmittel eingesch&auml;tzt, das den Gebrauch der Schusswaffe minimieren und damit eine &#8222;L&uuml;cke&#8220; zwischen Reizgas einerseits und Schusswaffe andererseits schlie&szlig;en k&ouml;nne. Mehrere Bundesl&auml;nder wollen aktuell das Elektroimpulsger&auml;t zur Standardausr&uuml;stung ihrer Polizeien machen. Carolyn Tomerius analysiert, welche Vor- und Nachteile der Einsatz des TASER [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:43:11+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"35\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/publikation\\\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/publikation\\\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\\\/\",\"name\":\"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2019-11-26T21:13:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:43:11+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/publikation\\\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/publikation\\\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/publikation\\\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"vorg\u00e4nge\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"vorg\u00e4nge Nr. 227: Polizei und Technik\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/vorgaenge\\\/227\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union","og_description":"In: vorg&auml;nge Nr. 227 (3\/2019), S. 107-121 Der TASER wird von vielen als Einsatzmittel eingesch&auml;tzt, das den Gebrauch der Schusswaffe minimieren und damit eine &#8222;L&uuml;cke&#8220; zwischen Reizgas einerseits und Schusswaffe andererseits schlie&szlig;en k&ouml;nne. Mehrere Bundesl&auml;nder wollen aktuell das Elektroimpulsger&auml;t zur Standardausr&uuml;stung ihrer Polizeien machen. Carolyn Tomerius analysiert, welche Vor- und Nachteile der Einsatz des TASER [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:43:11+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"35\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/","name":"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2019-11-26T21:13:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:43:11+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/publikation\/chancen-und-risiken-des-einsatzes-von-elektroimpulsgeraeten-taser-durch-die-polizei-1\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"vorg\u00e4nge","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"vorg\u00e4nge Nr. 227: Polizei und Technik","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/vorgaenge\/227\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Chancen und Risiken des Einsatzes von Elektroimpulsger\u00e4ten (TASER) durch die Polizei"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/8527","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=8527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=8527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=8527"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=8527"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=8527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}