{"id":9023,"date":"2012-06-04T16:26:00","date_gmt":"2012-06-04T14:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/stellungnahmen-zum-verfassungsauftrag-abloesung-der-staatskirchenleistungen\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:24","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:24","slug":"stellungnahmen-zum-verfassungsauftrag-abloesung-der-staatskirchenleistungen","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/215-216\/publikation\/stellungnahmen-zum-verfassungsauftrag-abloesung-der-staatskirchenleistungen\/","title":{"rendered":"Stellungnahmen zum Verfassungsauftrag \u201eAbl\u00f6sung der Staatskirchenleistungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 215\/216 (Heft 1\/2012), S. 14f.<\/p>\n<h5><span id=\"was-sind-die-staatsleistungen\">Was sind die Staats&shy;leis&shy;tun&shy;gen?<\/span><\/h5>\n<p>Bei den Staatsleistungen handelt es sich um j&auml;hrliche Zahlungen an die evangelische und die katholische Kirche. Sie werden von den L&auml;ndern (alle au&szlig;er Hamburg und Bremen) geleistet, aus den Steuergeldern aller B&uuml;rger finanziert und ohne Gegenleistung gew&auml;hrt. Gegenw&auml;rtig (Stand: 2011) betragen die Staatsleistungen 466 Millionen Euro pro Jahr. Allein seit dem zweiten Weltkrieg haben die Kirchen &#8211; nach Recherchen der HU &#8211; auf diesem Weg Zahlungen im Wert von 14,6 Milliarden Euro erhalten.<\/p>\n<h5><span id=\"der-verfassungsauftrag\">Der Verfas&shy;sungs&shy;auf&shy;trag<\/span><\/h5>\n<p><b><i>Artikel 140 Grundgesetz<\/i><\/b><\/p>\n<p>Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der Deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.<\/p>\n<p><i><b>Artikel 138 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung<\/b><\/i><\/p>\n<p>Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden Staatsleistungen an die Religionsgesellschaften werden durch die Landesgesetzgebung abgel&ouml;st. Die Grunds&auml;tze hierf&uuml;r stellt das Reich auf.<\/p>\n<h5><span id=\"stimmen-zum-abloesegebot-der-verfassung\">Stimmen zum Abl&ouml;segebot der Verfassung<\/span><\/h5>\n<p><b>Deutsche Bischofskonferenz<\/b><\/p>\n<p>&#8222;<i>Die Kirche wird sich einer weitergehenden L&ouml;sung nicht verschlie&szlig;en, wenn diese ausgewogen ist. Die Entscheidung liegt bei den einzelnen Bist&uuml;mern. Konkrete &Uuml;berlegungen gibt es gegenw&auml;rtig nicht.<\/i>&#8222;<br \/>(Fragen &amp; Antworten zur Kirchenfinanzierung, <a href=\"http:\/\/www.dbk.de\/themen\/kirchenfinanzierung\/#c1802\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.dbk.de\/themen\/kirchenfinanzierung\/#c1802<\/a>)<\/p>\n<p><b>Evangelische Kirche Deutschlands<\/b><br \/>&#8222;<i>Die im Grundgesetz vorgesehene Abl&ouml;sung wird nicht an uns scheitern &#8211; dar&uuml;ber k&ouml;nnen wir gerne reden, wir sind gespr&auml;chsbereit.<\/i>&#8222;<br \/>(Nikolaus Schneider, Ratsvorsitzender der EKD nach FAZ v. 6.11.2011)<\/p>\n<p><b>Bundesminister des Innern<\/b><br \/>&#8222;<i>Ich sehe auch keinen dringenden Handlungsbedarf f&uuml;r ein sog. Abl&ouml;segrunds&auml;tzegesetz des Bundes nach Art. 140 GG i.V.m. Art. 138 Abs. 1 Satz 2 WRV. &#8230; Die L&auml;nder haben die Staatsleistungen in den vergangenen Jahren in Gesetzen, Konkordaten und Staatskirchenvertr&auml;gen bereits zum Teil neu gefasst, pauschaliert und teilweise auch abgel&ouml;st.<\/i>&#8220; (Schreiben v. 3.8.2011)<\/p>\n<p>&#8222;<i>In den neueren Kirchenvertr&auml;gen der L&auml;nder sind die Staatsleistungen einvernehmlich neu und in vereinfachter Form geregelt. Insoweit wird f&uuml;r den Bundesgesetzgeber kein Handlungsbedarf gesehen.<\/i>&#8220; (Antwort des Parl. Staatssekret&auml;rs Dr. Ole Schr&ouml;der auf die Frage des Abgeordneten Raju Sharma auf der Plenarsitzung des 17. Deutschen Bundestages am 16.12.2009 &#8211; s. Pl.-Prot. 17\/191, S. 889)<\/p>\n<p><b>CDU\/CSU<br \/><\/b>&#8222;<i>Die Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften sind eine wesentliche St&uuml;tze unseres Gemeinwesens. &#8230; Ich kann Ihnen daher mitteilen, dass die Unionsfraktion keine Gesetzesinitiative in dem von Ihnen erw&auml;hnten Sinne plant &#8230; oder anderen Handlungsbedarf sieht.<\/i>&#8220; <br \/>(MdB Dr. G&uuml;nter Krings, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU\/CSU, Schreiben v. 10.2.2012)<\/p>\n<p><b>SPD<\/b><br \/>&#8222;<i>Ich gebe zu bedenken, dass die Abl&ouml;sung der Staatsleistungen mit erheblichen Kosten verbunden w&auml;re, die im Bundeshaushalt schwer darstellbar sind. Die SPD-Bundestagsfraktion ist aber zu Gespr&auml;chen dar&uuml;ber bereit, wenn die Kirchen eine solche Abl&ouml;sung wollen.<\/i>&#8220; (MdB Kirsten Griese, Beauftragte f&uuml;r Kirchen und Religionsgemeinschaften, Schreiben vom 29.2.2012)<\/p>\n<p><b>B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen<\/b><br \/>&#8222;<i>Rechtsgrundlage dieser Zahlungen ist Art. 138 Abs. 1 der Weimarer Reichsverfassung, der &uuml;ber Art. 140 Grundgesetz Bestandteil des g&uuml;ltigen Verfassungsrechts ist. &#8230; Die jeweiligen L&auml;nder haben mit den christlichen Kirchen Staat-Kirchen-Vertr&auml;ge abgeschlossen. In diesen sind die H&ouml;he der Staatsleistungen und der Mechanismus ihrer Anpassung an die Inflationsrate jeweils festgelegt. Die Zahlung der Staatsleistungen ist daher eindeutig nicht verfassungswidrig. Trotz des Abl&ouml;sungsauftrags des Art. 138 Abs. 1 WRV ist der Bundestag nicht verpflichtet, die Grunds&auml;tze der Abl&ouml;sung gesetzlich zu fixieren.<\/i>&#8220; (MdB Josef Winkler, Sprecher f&uuml;r Kirchenpolitik und interreligi&ouml;sen Dialog, Schreiben v. 16.3.2012)<\/p>\n<p><b>KirchenreferentInnen von Bund &amp; L&auml;ndern<\/b><br \/>&#8222;<i>Nach Abfrage der beabsichtigten Reaktionen wurde &uuml;berwiegend die Auffassung vertreten, dass das Schreiben keine Gr&uuml;nde enthielte, die die bisher vertretene Haltung der L&auml;nder in Frage stellen k&ouml;nnte, zumal bei dem immer wieder zitierten Abl&ouml;sungsfaktor vom 25-fachen der Jahresleistung. Auch vor dem Hintergrund der wohl vielfach falsch verstandenen &Auml;u&szlig;erungen des Heiligen Vaters bei seinem Deutschlandbesuch im Hinblick auf die staatlichen Unterst&uuml;tzungen der Kirche, sind in den L&auml;ndern keine Bestrebungen erkennbar, die Staatsleistungen erneut zu verhandeln.<\/i>&#8220; (nach: Protokollauszug &uuml;ber die Tagung der Kirchenreferentinnen und Kirchenreferenten der L&auml;nder und des Bundes am 20. und 21.10.2011 im Priesterseminar Osnabr&uuml;ck)<\/p>\n<p><b>Baden-W&uuml;rttemberg<\/b><br \/>&#8222;<i>Mit diesen Staatsleistungen sollen die Kirchen in die Lage versetzt werden, ihre Organisation aufrecht zu erhalten. Wegen des Entsch&auml;digungscharakters der Leistungen stellt dies auch keine einseitige F&ouml;rderung der gro&szlig;en christlichen Kirchen dar, und ist daher kein Versto&szlig; gegen die Verpflichtung des Staates zur religi&ouml;s-weltanschaulichen Neutralit&auml;t.<\/i>&#8220; (Ministerium f&uuml;r Kultus, Jugend und Sport, Schreiben v. 13.3.2012)<\/p>\n<p><b>Berlin<br \/><\/b>&#8222;<i>Eine &Auml;nderung der Abl&ouml;sung von Staatsleistungen wird &#8230; derzeit in Berlin nicht angestrebt.<\/i>&#8220; (Senatskanzlei, Schreiben v. 8.2.2012)<\/p>\n<p><b>Brandenburg<br \/><\/b>&#8222;<i>Die von der Humanistischen Union vorgeschlagene L&ouml;sung, die Staatsleistungen noch f&uuml;r eine &Uuml;bergangszeit fortzuf&uuml;hren, sie dann auslaufen zu lassen und die seit 1949 von den Bundesl&auml;ndern erbrachten Leistungen als hinreichende Kompensationszahlung zu betrachten, begegnet rechtlichen Bedenken.<br \/>Jedenfalls dienten die Leistungen des Landes Brandenburg nicht der Schaffung eines Kapitalstocks als Ausgleich des vormals enteigneten Kirchenverm&ouml;gens, sondern der Deckung laufenden Bedarfs, den die Kirchen nicht aus den Ertr&auml;gnissen ihres s&auml;kularisierten Verm&ouml;gens decken konnten.<\/i>&#8220; (Staatskanzlei, Schreiben v. 10.2.2012)<\/p>\n<p><b>Hessen<br \/><\/b>&#8222;<i>Das Land ist, weil der Bund keine entsprechenden Grunds&auml;tze aufgestellt hat, nicht befugt, ein Landesgesetz zur Abl&ouml;sung der Staatsleistungen zu erlassen. Deshalb hat das Land durch die Vertr&auml;ge &#8230; mit den Evangelischen Landeskirchen &#8230; und mit den katholischen Bist&uuml;mern die Abl&ouml;sung der Staatsleistungen einvernehmlich geregelt. &#8230; Damit verbleiben als nicht abgel&ouml;st lediglich die geringf&uuml;gigen Zahlungsverpflichtungen gegen&uuml;ber der Alt-Katholischen Kirche in Hessen &#8230;<\/i>&#8220; (Ministerpr&auml;sident, Schreiben v. 31.1.2012)<\/p>\n<p><b>Nordrhein-Westfalen<br \/><\/b>&#8222;<i>Die Landesverfassung sieht zudem in Artikel 21 vor, dass &#8211; &uuml;ber die Regelung des Grundgesetzes hinausgehend &#8211; Leistungen des Staates, der politischen Gemeinden und der Gemeindeverb&auml;nde nur durch Vereinbarung abgel&ouml;st werden k&ouml;nnen.<\/i>&#8220; (Staatskanzlei, Schreiben v. 2.3.2012)<\/p>\n<p><b>Rheinland-Pfalz<br \/><\/b>&#8222;<i>In Artikel 45 der Landesverfassung Rheinland-Pfalz (LV) hei&szlig;t es:<br \/>&#8218;Die auf Gesetz, Vertrag oder besonderen Rechtstiteln beruhenden bisherigen Leistungen des Staates &#8230; der politischen Gemeinden und Gemeindeverb&auml;nde an die Kirchen und sonstiqer Religionsgemeinschaften sowie an ihre Anstalten, Stiftungen, Verm&ouml;gensmassen und Vereinigungen bleiben aufrechterhalten.&#8216;<br \/>Artikel 45 LV gew&auml;hrleistet den Kirchen und Religionsgemeinschaften den Fortbestand der ihnen bisher gezahlten Staatsleistungen. &#8230; <br \/>Ich stimme Ihnen zu, dass Artikel 140 Grundgesetz (GG) i.V.m. Artikel 138 Abs. 1 Weimarer Reichsverfassung (WRV) der Regelung in Artikel 45 LV vorgeht; diese enth&auml;lt aber eine Grundrechtsgarantie im Sinne von Artikel 142 GG, so dass der weitergehende Gew&auml;hrleistungsgehalt des Artikels 45 LV bestehen bleibt.<br \/>Soweit die Strukturentscheidung der Abl&ouml;sung der Staatsleistungen nach Artikel 140 GG i.V.m. Artikel 138 Abs. 1 WRV noch umgesetzt werden sollte, enth&auml;lt Artikel 45 LV eine Gew&auml;hrleistung des vollen Werterhaltes der Staatsleistungen bei einer Abl&ouml;sung. &#8230; Eine &Auml;nderung bzw. Aufhebung des Artikels 45 LV ist nicht vorgesehen.<\/i>&#8220; (Ministerium f&uuml;r Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Schreiben v. 8.2.2012)<\/p>\n<p><b>Saarland<br \/><\/b>&#8222;<i>Das Saarland w&uuml;rdigt die herausragenden Leistungen der Kirchen f&uuml;r unser Gemeinwesen und sieht deshalb keinen Anlass, die von Ihnen angesprochenen Regelungen des Grundgesetzes zu &auml;ndern.<\/i>&#8220; (Staatskanzlei, Schreiben v. 9.3.2012)<\/p>\n<p><b>Sachsen<br \/><\/b>&#8222;<i>Im Einzelnen ist das Verh&auml;ltnis des Freistaates Sachsen mit den beiden gro&szlig;en Kirchen jeweils in Kirchenvertr&auml;gen geregelt. In diesen haben u.a. die Staatsleistungen eine klare Rechtsgrundlage. Die S&auml;chsische Staatsregierung sieht daher auch keine Veranlassung, mit den beiden gro&szlig;en Kirchen in Verhandlungen &uuml;ber die Abl&ouml;sung der Staatsleistungen einzutreten<\/i>.&#8220; (Staatskanzlei, Schreiben v. 30.1.2012)<\/p>\n<p><b>Schleswig-Holstein<\/b><br \/>&#8222;<i>Wir teilen die Auffassung, dass das Deutsche Reich 1919 bewusst und gewollt als neutraler Dritter zur Grundsatzgesetzgebung eingesetzt wurde. Die Intention war, dass sich die abl&ouml;sungswilligen L&auml;nder nicht ausschlie&szlig;lich nach eigenen Ma&szlig;st&auml;ben von den ihnen obliegenden Staatsleistungen befreien k&ouml;nnen sollten. Die Grundsatzgesetzgebung des Bundes muss &#8211; nach hiesiger Auffassung &#8211; einer Landesgesetzgebung, die sich an den dort niedergelegten Grunds&auml;tzen zu orientieren hat, notwendig vorausgehen, zumal Art und Umfang der Abl&ouml;sung in der Rechtswissenschaft umstritten sind.<br \/>Im &uuml;brigen wird in Schleswig-Holstein seit Ende des Jahres 2012 mit der Evangelischen Kirche &uuml;ber eine Neufassung des Kirchenvertrages von 1957 verhandelt. Diese Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel, eine bundesgesetzliche Grundlage f&uuml;r die Abl&ouml;sung der Staatsleistungen zu schaffen, ist deshalb seitens des Landes Schleswig-Holstein derzeit nicht beabsichtigt.<\/i>&#8220; (Ministerium f&uuml;r Bildung und Kultur, Schreiben v. 22.2.2012)<\/p>\n<p><b>Th&uuml;ringen<br \/><\/b>&#8222;<i>In dieser Angelegenheit kann ich Ihnen heute mitteilen, dass in der 75. Plenarsitzung des Th&uuml;ringer Landtags am 25. Januar 2012 eine aktuelle Stunde mit dem Thema &#8218;Staatsleistungen an die Kirchen in Th&uuml;ringen: Kein Anlass f&uuml;r eine Neubewertung&#8216; (Drs. 5\/3929) stattgefunden hat. In ihren Redebeitr&auml;gen haben sich die Fraktionen s&auml;mtlicher im Th&uuml;ringer Landtag vertretenen Parteien sowie namentlich die Landesregierung dazu bekannt, an den auf der Basis der gegen&uuml;ber den Evangelischen Kirchen in Th&uuml;ringen und dem Heiligen Stuhl bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zu leistenden Staatsleistungen unver&auml;ndert festhalten zu wollen.<\/i>&#8220; (Ministerium f&uuml;r Bildung, Wissenschaft und Kultur, Schreiben v. 31.1.2012)<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[713],"autoren":[328],"publikationen":[921],"class_list":["post-9023","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-religion-finanzen","autoren-dokumentation","publikationen-215-216"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Stellungnahmen zum Verfassungsauftrag \u201eAbl\u00f6sung der Staatskirchenleistungen\u201c - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/215-216\/publikation\/stellungnahmen-zum-verfassungsauftrag-abloesung-der-staatskirchenleistungen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Stellungnahmen zum Verfassungsauftrag \u201eAbl\u00f6sung der Staatskirchenleistungen\u201c - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 215\/216 (Heft 1\/2012), S. 14f. 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