{"id":9104,"date":"2011-03-31T14:03:00","date_gmt":"2011-03-31T12:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/freiheit-im-leben-freiheit-zum-tode\/"},"modified":"2021-08-30T15:41:05","modified_gmt":"2021-08-30T13:41:05","slug":"freiheit-im-leben-freiheit-zum-tode","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/212\/publikation\/freiheit-im-leben-freiheit-zum-tode\/","title":{"rendered":"Freiheit im Leben \u0096 Freiheit zum Tode"},"content":{"rendered":"<p>Philosophische &Uuml;berlegungen zu einem selbst verf&uuml;gten Ausscheiden aus dem Leben. Mitteilungen Nr. 212 (1\/20110), S. 6-8<\/p>\n<p><b>Selbstbestbestimmung des Individuums &#8211; eine unverw&uuml;stliche Leitidee unserer Zeit<\/b><\/p>\n<p>Am Anfang und am Ende aller &Uuml;berlegungen, wie zu leben und wie zu sterben sei, steht das Prinzip der individuellen Selbstbestimmung &#8211; eine kostbare und belastbare Idee. Auf einem un&uuml;bersichtlichen Gel&auml;nde hilft sie zuverl&auml;ssig weiter. Die Idee der individuellen Selbstbestimmung ist auf Dauer unwiderstehlich, weil sie sachlich richtig ist. Sie bleibt &uuml;brig, wenn von den gro&szlig;en geschichtsphilosophischen Entw&uuml;rfen nur noch Tr&uuml;mmer, von den religi&ouml;s-metaphysischen Luftschl&ouml;ssern nur noch Schatten zu sehen sind.<\/p>\n<p>Das Ideal des autonomen Subjekts ist die Haupterrungenschaft der europ&auml;ischen Aufkl&auml;rung. Es hat Sch&auml;rfe und Charme, es ist attraktiv und konstruktiv &#8211; ein Kompass in den Abwehrk&auml;mpfen gegen Bevormundung, Besserwisserei, Verblendung. Dabei ist eine reife und reflektierte Gestalt von Selbstbestimmung sich ihrer nat&uuml;rlichen und historisch- gesellschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus bewusst. Niemand kann sich aus ihnen l&ouml;sen. Selbstbestimmung ist keine Selbsterschaffung, auch keine Selbsterfindung und geht problemlos einher mit der Einsicht in ihre eigenen Schranken.<br \/>Niemand kann sich selbst das Leben geben. Niemand kann seinen Tod verhindern. Niemand kann selbst seinen Leichnam bestatten. Wir werden geboren, wir m&uuml;ssen sterben, andere Menschen m&uuml;ssen unseren Leichnam beisetzen. Das hei&szlig;t: alle erw&uuml;nschte und erreichte Selbstbestimmung ist eingebettet in Fremdbestimmung und stets mit ihr durchmischt. Ungefragt werden wir ins Leben geworfen. Unvermeidlich m&uuml;ssen wir sterben. Unabwendbar m&uuml;ssen andere Menschen unseren toten K&ouml;rper irgendwie der Erde zur&uuml;ckgeben. Zwar k&ouml;nnen wir im Hinblick auf unsere Bestattung Vorsorge treffen, aber durchf&uuml;hren m&uuml;ssen sie andere, auch professionelle Helfer unseres Abschieds.<\/p>\n<p>In all diesen elementaren Sachverhalten dr&uuml;ckt sich der zugleich naturgegebene und gesellschaftsbezogene Charakter der menschlichen Existenz aus. Innerhalb dessen ist die individuelle Selbstbestimmung umso erstrebenswerter, zumal sie ohnehin nur relativ und fragmentarisch ist.<\/p>\n<p>Zwei tief greifende historische Entwicklungen haben die Selbstbestimmung in Theorie und Praxis entscheidend voran gebracht. Auf der gesellschaftlich-politischen Ebene war es der &Uuml;bergang vom Untertan, der seiner Obrigkeit Gehorsam schuldet, zum m&uuml;ndigen Staatsb&uuml;rger, der seine Regierung w&auml;hlen und abw&auml;hlen kann und &#8211; analog &#8211; der sich einer Religion zurechnen oder von ihr l&ouml;sen kann. Auf der medizinisch-pharmazeutischen Ebene gab es epochale Fortschritte, von denen fr&uuml;here Generationen kaum zu tr&auml;umen wagten. Die Entwicklung sicherer hormoneller Verh&uuml;tungsmittel hat die schicksalhafte Verkn&uuml;pfung von Sexualit&auml;t und Zeugung gekappt und damit einen betr&auml;chtlichen Zuwachs an Freiheit und Lustgewinn gebracht. Im Hinblick auf ein selbst verf&uuml;gtes Lebensende stellen Medizin und Pharmazie inzwischen hochdosierbare Medikamentencocktails bereit, die &#8211; eingenommen in der Art eines Schlummertrunks &#8211; in einen tiefen Schlaf versetzen, auf den kein Erwachen mehr folgt. In den Niederlanden hat sich 2008 eine B&uuml;rgerbewegung unter der Leitung der Amsterdamer &Auml;rztin Petra de Jong gebildet, die f&uuml;r die Legalisierung einer solchen &#8222;Letzte-Wille-Pille&#8220; eintritt.<\/p>\n<p>Niemand m&uuml;sste sich heute mehr erh&auml;ngen, erschie&szlig;en, vom Hochhaus st&uuml;rzen, vor den Zug werfen oder in die Schweiz fahren (fahren lassen), sondern k&ouml;nnte sein Leben sanft und schmerzfrei im eigenen Bett in vertrauter Umgebung beenden, so es ihn oder sie danach dr&auml;ngt. Freilich nur, sofern der medizinisch-pharmazeutische Fortschritt endlich von einem politisch rechtsstaatlichen Fortschritt erg&auml;nzt wird. Die liberale und soziale Denkfigur der Selbstbestimmung muss endlich auch in eine alltagstaugliche Rechtsform gekleidet werden.<\/p>\n<p>Das Recht zu leben ist keine Pflicht zu leben, geschweige denn ein Zwang zu leben. Wer nicht mehr leben will oder nicht mehr leben kann, dem sollte &#8211; im Rahmen einer sich herausbildenden humanistischen Abschieds- und Sterbekultur &#8211; die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt werden, mit einer sanften Methode schmerzfrei und sozial vertr&auml;glich aus dem Leben zu scheiden.<\/p>\n<p>Todgeweiht sind wir von Beginn an &#8211; wie alle Lebewesen. Leben k&ouml;nnen hei&szlig;t sterben m&uuml;ssen &#8211; ein h&ouml;chst sinnreiches Gesetz der Natur, dem sich die Entstehung allen neuen Lebens verdankt. Sterblichkeit ist kein Irrtum der Evolution, sondern die biologische Gestalt der Endlichkeit aller Wesen. Allerdings: auf unserer Evolutionsh&ouml;he leben wir nicht einfach nur dahin wie Pflanzen und Tiere. Wir sind gen&ouml;tigt, unser Leben zu f&uuml;hren, zu f&uuml;hren mit Sinn und Verstand, mit Anstand und W&uuml;rde.<\/p>\n<p>Dazu geh&ouml;rt auch, dem Tod aktiv entgegen gehen zu k&ouml;nnen, seinen Zeitpunkt und seine Umst&auml;nde mit zu beeinflussen, mit zu gestalten. Von daher ist es freilich geboten, rechtzeitig &uuml;ber die eigene Sterblichkeit und ihre w&uuml;nschbaren Modalit&auml;ten nachzudenken und sich mit anderen dar&uuml;ber auszutauschen. Denn der allgemeine zivilisatorische und medizinische Fortschritt zeigt auch hier seine Janusk&ouml;pfigkeit. Er beschert uns zwar eine erheblich verl&auml;ngerte Lebenszeit, nicht aber notwendig auch eine erh&ouml;hte oder nur bewahrte Lebensqualit&auml;t. Im Gegenteil! Nicht selten geht eine verl&auml;ngerte Lebenszeit mit einer erheblich verminderten Lebensqualit&auml;t einher. Von daher gewinnt heute an Aktualit&auml;t, was einst Friedrich Nietzsche im &#8222;Zarathustra&#8220; im Kapitel &#8222;Vom freien Tode&#8220; schrieb:<\/p>\n<p>&#8222;<i>Viele sterben zu sp&auml;t, und einige sterben zu fr&uuml;h. Noch klingt fremd die Lehre: &#8218;Stirb zur rechten Zeit!&#8216; Stirb zur rechten Zeit; also lehrt es Zarathustra<\/i>.&#8220; (Friedrich Nietzsche, Werke in drei B&auml;nden, Band 2, Seite 333, Darmstadt, 1966)<\/p>\n<p>Stirb zur rechten Zeit! N&auml;mlich, bevor dein Leben einen unumkehrbaren Verlust an Selbstbestimmung erreicht hat, der mit einem unumkehrbaren Verlust an W&uuml;rde einhergeht. Wenn du dir selber nie mehr Nase und Z&auml;hne putzen sowie den Hintern abputzen kannst, wenn du dauerhaft nur noch gef&uuml;ttert werden musst oder gar nur noch mit einer Magensonde erhalten werden kannst (einer Sonde, die nichts heilt, aber nat&uuml;rliche Todesursachen ausschaltet), wenn tausend andere Komplikationen, namentlich L&auml;hmungen, eintreten, dann erf&auml;hrst du einen Absturz an Lebensqualit&auml;t und Menschenw&uuml;rde. Alles, was dir zuvor wichtig war, ist dahin. Dieser Absturz wird noch ruin&ouml;ser, wenn du &#8211; im Prozess fortschreitender Demenz &#8211; still verwelkst, dein Erinnerungsver- m&ouml;gen erlischt, deine Pers&ouml;nlichkeit versiegt. Irgendwann erkennst du deinen Ehepartner nicht mehr, deine Mutter, deine Kinder. Du schaust in einen Spiegel, und ein fremdes, leeres Gesicht blickt zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Illusionslos gilt es zu akzeptieren, dass Menschen sich selbst &uuml;berleben k&ouml;nnen: dass sie ihr Leben hinter sich haben, obwohl sie noch am Leben sind. Ein hoch erf&uuml;lltes Leben kann in ein erb&auml;rmliches Stadium geistiger Verwirrung, wenn nicht Umnachtung und\/oder k&ouml;rperlichen Siechtums m&uuml;nden &#8211; eine Qual f&uuml;r die Betroffenen, eine Qual f&uuml;r ihre Angeh&ouml;rigen, zumal wenn dieses Stadium sich &uuml;ber Jahre, vielleicht Jahrzehnte erstreckt &#8211; dank moderner Hochleistungsmedizin und Medizintechnik.<\/p>\n<p>Was f&uuml;r das Lebensende noch erk&auml;mpft werden muss, f&uuml;r den Lebensbeginn ist es seit langem fraglos anerkannt. Geburtshilfe ist eine etablierte medizinische Disziplin. Die professionelle Dienstleistung einer Geburtshelferin oder eines Geburtshelfers gilt als ehrbare T&auml;tigkeit, die unstrittig ihren finanziellen Lohn verdient. Niemand k&auml;me auf den Gedanken zu behaupten, hier w&uuml;rden Gesch&auml;ftemacher die Not von Geb&auml;renden ausnutzen. Und selbst darin l&auml;sst sich noch eine Parallele aufzeigen, dass eine Entbindung nach Ort und Zeit geplant und bei Bedarf vorzeitig eingeleitet werden kann.<\/p>\n<p>Geburtshilfe, Lebenshilfe, Sterbehilfe &#8211; wir brauchen sie alle drei, jeweils zu ihrer Zeit. Die Akzeptanz dieser strukturellen Hilfsbed&uuml;rftigkeit in allen Lebensphasen ist Ausdruck reifer Menschlichkeit.<\/p>\n<h5>Ja zur M&ouml;glichkeit, sozial verant&shy;wort&shy;lich und schmerzfrei von der B&uuml;hne des Lebens abzutreten<\/h5>\n<p>Das philosophische Kernproblem beim Thema &#8222;Selbstt&ouml;tung&#8220; lautet: D&uuml;rfen wir unser Dasein, das wir nicht selbst gew&auml;hlt haben, das wir nie selbst w&auml;hlen konnten, wieder abw&auml;hlen? Darf der zuf&auml;llige Zeugungsakt zweier Menschen, die dadurch unsere Eltern wurden, mit einem imperativen Mandat gleichgesetzt werden, das da lautet: Ihr m&uuml;sst unter allen Umst&auml;nden das euch gegebene Leben &#8211; durch dick und d&uuml;nn bis zum bitteren Ende &#8211; durchhalten, selbst wenn euch nichts mehr bindet an diese Welt und der Aufenthalt darin zur Qual geworden ist?<\/p>\n<p>Die prinzipielle Erlaubtheit, sich der Welt zu entziehen und sich aus allen sozialen Beziehungen auszuklinken, alle Kommunikation und alle Argumentation f&uuml;r immer abzubrechen, findet freilich ihre Grenze dann, wenn auf diese Weise anderen Menschen Schaden zugef&uuml;gt wird. Wer sich vor den Zug wirft, handelt sozial unverantwortlich, ja verbrecherisch. Er oder sie wirbelt nicht nur die Pl&auml;ne vieler Reisender durcheinander, sondern traumatisiert auch &#8211; f&uuml;r sein Leben &#8211; einen braven Lokf&uuml;hrer, der nicht mehr bremsen kann und sehenden Auges zum Totschl&auml;ger gemacht wird. Gar manche Selbstt&ouml;tung ist unverantwortlich und unklug. Unklug ist sie, wenn sie beispielsweise aus Liebeskummer erfolgt. Unverantwortlich ist sie, wenn sie Schutzbefohlene im Stich l&auml;sst, etwa unversorgte Kinder. In dieser Hinsicht entfaltet Suizidprophylaxe ihre volle Berechtigung.<\/p>\n<p>In den langen Jahrhunderten kirchlicher Vorherrschaft blieb jedem, der durch eigene Hand aus dem Leben geschieden war, ein ehrenhaftes, das hie&szlig;: ein kirchliches Begr&auml;bnis verwehrt. Ohne Segen, ohne Sakrament, ohne Priester, ohne Gemeinde wurden solche Menschen au&szlig;erhalb der Friedhofsmauer w&uuml;rdelos verscharrt &#8211; heimlich und n&auml;chtens.<\/p>\n<p>So dumpf und d&uuml;ster ist es freilich nicht immer in Europa zugegangen. In der vor- und au&szlig;erchristlichen Antike haben menschenfreundliche Philosophenschulen &#8211; namentlich die Stoa und das Epikureertum &#8211; die Freiheit zum Tode ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet. An sie konnten sp&auml;ter im 16. Jahrhundert Michel de Montaigne und David Hume im 18. Jahrhundert ankn&uuml;pfen und gegen kirchliche Engstirnigkeit das Recht auf den eigenen Tod verteidigen.<br \/>In der Tradition dieser fr&uuml;hen Vork&auml;mpfer individueller Selbstbestimmung auch im Sterben und best&auml;rkt durch Gegenwartsautoren wie Jean Am&eacute;ry und Karl L&ouml;with, fasse ich noch einmal wichtige Gesichtspunkte zusammen. &#8222;Wenn ein vernunftgeleitetes Leben nicht l&auml;nger m&ouml;glich ist, dann ist es erlaubt, einen wohl&uuml;berlegten Lebensabschied zu nehmen.&#8220; So lautete das Leitmotiv der Stoa zu dieser Frage, wobei hinzugef&uuml;gt wurde, es sei keine leichte Aufgabe, den richtigen Zeitpunkt zu finden und dann zu handeln. Der Phase des hohen Alters m&uuml;sse man tunlich zuvorkommen, in der vielleicht die F&auml;higkeit zur Einsicht erloschen sei.<\/p>\n<p>Alles in allem l&auml;sst sich hiernach sagen: Selbstt&ouml;tung ist nicht notwendig ein Ausdruck der Selbstaggression, wie voreilig pathologisierend behauptet wird. Selbstt&ouml;tung kann auch den legitimen Wunsch ausdr&uuml;cken, Leid zu beenden. Der Tod wird nicht als &Uuml;bel gesucht, sondern als Ende aller &Uuml;bel. Das Recht auf das eigene Leben m&uuml;ndet in das Recht auf den eigenen Tod.<br \/>Lebens&uuml;berdruss, Lebenssattheit, Lebensm&uuml;digkeit, Lebensunwille, schlie&szlig;lich Lebensekel &#8211; sind sie so unverst&auml;ndlich, wenn eine wirkliche Lebensteilhabe nicht mehr stattfindet?&nbsp; Wenn k&ouml;rperliche Basisfunktionen ihren Dienst versagen, wenn geistige Einbu&szlig;en t&auml;glich aufdringlicher werden, wenn die Beziehungsnetze ausged&uuml;nnt sind, was bleibt dann noch? Weshalb darf, wer mit f&uuml;nfundachtzig das Gef&uuml;hl hat, sein Leben sei nun abgerundet und k&ouml;nne eigentlich nur noch an Substanz verlieren, weshalb darf so jemand &#8211; vers&ouml;hnt mit sich und der Welt &#8211; nicht bewusst in den Tod gehen und daf&uuml;r professionelle Hilfe unter &auml;rztlicher Obhut in Anspruch nehmen? Wer darf sich anma&szlig;en, diesen Sterbewunsch als unstatthaft zu ignorieren und unerbittlich eine Sterbeverz&ouml;gerung zu verlangen?<\/p>\n<p>Wir alle k&ouml;nnten mutiger, fr&ouml;hlicher, gelassener leben und arbeiten, wenn wir keinen langwierigen, qualvollen Sterbeprozess zu bef&uuml;rchten haben, sondern wissen d&uuml;rfen: Wenn es soweit ist, gibt es klare rechtsstaatliche Regelungen, die es uns erm&ouml;glichen, am eigenen Wohnort, m&ouml;glichst im eigenen Bett, in Frieden und W&uuml;rde den ultimativen Abschied von dieser schaurig sch&ouml;nen Erde zu nehmen, begleitet von wohlwollenden Angeh&ouml;rigen und f&uuml;rsorglichem medizinischen und pflegerischen Personal.<\/p>\n<p><i>Joachim Kahl<br \/>lebt als freiberuflicher Philosoph in Marburg<\/i><\/p>\n<p>Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um einen gek&uuml;rzten Essay des Autors. Die vollst&auml;ndige Fassung ist auf der Webseite <a href=\"http:\/\/www.kahl-marburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kahl-marburg.de<\/a> (<a href=\"http:\/\/www.kahl-marburg.privat.t-online.de\/Kahl_Sterbehilfe.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier als PDF-Datei<\/a>) zu finden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[32],"tags":[743],"autoren":[1603],"publikationen":[923],"class_list":["post-9104","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-sterbehilfe","tag-sterbehilfe","autoren-joachim-kahl","publikationen-923"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Freiheit im Leben \u0096 Freiheit zum Tode - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/212\/publikation\/freiheit-im-leben-freiheit-zum-tode\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Freiheit im Leben \u0096 Freiheit zum Tode - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Philosophische &Uuml;berlegungen zu einem selbst verf&uuml;gten Ausscheiden aus dem Leben. 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