{"id":9249,"date":"2009-09-11T14:13:00","date_gmt":"2009-09-11T12:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/"},"modified":"2021-08-30T15:40:40","modified_gmt":"2021-08-30T13:40:40","slug":"widerstand-gegen-das-stockholm-programm","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/","title":{"rendered":"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094"},"content":{"rendered":"<p>Ausz&uuml;ge aus der Erkl&auml;rung des Europ&auml;ischen B&uuml;rgerrechtsnetzwerks zum neuen F&uuml;nfjahresplan der EU zur Justiz- und Innenpolitik. Aus: Mitteilungen Nr. 205\/206 (2+3\/2009), S. 30-32<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4175 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif\" alt=\"Widerstand gegen das &#8222;Stockholm-Programm&#8221;\" width=\"300\" height=\"95\"><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p><i>(Red.) ECLN &#8211; das B&uuml;ndnis europ&auml;ischer Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen &#8211; wurde im September 2005 von der britischen B&uuml;rgerrechtsgruppe statewatch gegr&uuml;ndet. Die Humanistische Union geh&ouml;rt zu den Unterst&uuml;tzern des B&uuml;ndnisses, das sich als Plattform f&uuml;r den Informationsaustausch versteht (s. <a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/191\/\">Mitteilungen 191<\/a>). Gr&uuml;ndungserkl&auml;rung und beteiligte Gruppen bzw. Einzelpersonen finden sich unter: <\/i><a href=\"http:\/\/www.ecln.org\/about.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>http:\/\/www.ecln.org\/about.html<\/i><\/a><i>.<br \/>Der Vorstand der HU hat beschlossen, den Aufruf zum Widerstand gegen das &#8222;Stockholm-Programm&#8220; zu unterst&uuml;tzen. Der Aufruf wurde urspr&uuml;nglich englisch verfasst, die vorliegende &Uuml;bersetzung erstellte die Redaktion des Schattenblicks. Im Zweifel gilt das englische Original.<\/i><\/p>\n<p>Das &#8222;Stockholm-Programm&#8220; legt die Agenda f&uuml;r die europ&auml;ische Justiz- und Innenpolitik sowie die Innere Sicherheit von 2009 bis 2014 fest. Die EU hat bereits durch die Schaffung militarisierter Grenzen, die Verpflichtung zu einem proaktiven &Uuml;berwachungsregime und durch die zunehmend aggressive Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik einen bedenklich autorit&auml;ren Charakter angenommen.<\/p>\n<p>Die laufende Diskussion unter politischen Entscheidungstr&auml;gern der EU l&auml;sst erwarten, da&szlig; dieser Ansatz in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren vertieft und ausgeweitet wird. Es ist davon auszugehen, dass das &#8222;Stockholm-Programm&#8220;, das sich auf den Abschlu&szlig;bericht der EU-Zukunftsgruppe gr&uuml;ndet &#8211; eingehend analysiert in &#8222;The Shape of Things to Come&#8220;* -, im Dezember unter der schwedischen EU-Ratspr&auml;sidentschaft vom Europ&auml;ischen Rat (den 27 Regierungen) verabschiedet wird.<\/p>\n<p>Wir machen uns gro&szlig;e Sorgen angesichts dieser Entwicklungen und haben deshalb die Initiative ergriffen, die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber diesen Angriff auf ihre demokratischen Rechte und die Verschlechterung der Menschenrechtslage in Europa und &uuml;ber Europa hinaus zu informieren. Wir rufen B&uuml;rgerrechtsgruppen und Einzelpersonen auf, ihre Meinung &uuml;ber das Stockholm-Programm zu &auml;u&szlig;ern und an einem demokratischen Europa zu arbeiten.<\/p>\n<h5><span id=\"hintergrund-tampere-den-haag-und-stockholm\">Hinter&shy;grund: Tampere, Den Haag und Stockholm<\/span><\/h5>\n<p>Die EU ist seit mehr als einem Jahrzehnt dabei, den so genannten &#8222;Raum f&uuml;r Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit&#8220; zu entwickeln. Er umfasst Gesetze und Politik der Polizeizusammenarbeit, Terrorabwehr, Immigration, Asyl und Grenzkontrollen. Die EU behauptet, die B&uuml;rgerrechte gewahrt sowie Privatsph&auml;re und Politik gegeneinander abgewogen zu haben, doch viele sind anderer Meinung und argumentieren, da&szlig; die EU die Menschenrechte und demokratischen Standards nicht einh&auml;lt, auf denen sie zu gr&uuml;nden behauptet.<\/p>\n<p>Das Stockholm Programm baut auf den zwei vorangegangenen F&uuml;nfjahrespl&auml;nen &#8211; dem Tampere- (1999-2004) und dem Den Haager-Programm (2005-2009) auf -, die beide ohne jegliche Beteiligung von Parlamenten oder Zivilgesellschaft ausgearbeitet und verabschiedet wurden. W&auml;hrend die EU-Vertr&auml;ge, wie Amsterdam (oder Lissabon, wenn er angenommen wird), die rechtliche Grundlage f&uuml;r die Gesetzgebung bilden, legen die F&uuml;nfjahrespl&auml;ne fest, wie die Kr&auml;fte eingesetzt werden, indem sie die Parameter f&uuml;r die k&uuml;nftige Politik und Praxis bestimmen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2007 hat der Rat die &#8222;Zukunftsgruppe&#8220; eingesetzt, die ihren Bericht im Juli 2007 herausgegeben hat. &#8230; Es wird deutlich, wie viel bereits verloren ist und wie viel auf dem Spiel steht.<\/p>\n<h5><span id=\"die-totale-ueberwachung-installieren\">Die totale &Uuml;berwachung instal&shy;lieren<\/span><\/h5>\n<p>Die EU ist in den von ihr zur &Uuml;berwachung ihrer B&uuml;rger verabschiedeten Gesetzen wesentlich weitergegangen als die USA. W&auml;hrend der PATRIOT ACT eine traurige, allgemeine Bekanntheit erlangt hat, hat die EU still und leise die Gesetze zur obligatorischen Abnahme von Fingerabdr&uuml;cken aller Inhaber von EU-P&auml;ssen, Visa und Aufenthaltsgenehmigungen verabschiedet sowie die obligatorische Speicherung &#8211; f&uuml;r den allgemeinen Gesetzesvollzug &#8211; aller Telekommunikationsdaten (unsere Telephon-, E-Mail- und Internetprotokolle) und aller Fluggastdaten (von Passagieren nach, aus und durch Europa).<\/p>\n<p>Aufgrund der nationalen Gesetze, die EU-Recht umsetzen, machen die staatlichen Stellen sich an die Arbeit, ein zuvor nicht vorstellbar detailliertes Profil des privaten und politischen Lebens ihrer B&uuml;rger zu erstellen, oftmals ohne jegliche Datenschutzstandards, richterliche oder demokratische Kontrollen.<\/p>\n<p>Laut der EU-&#8222;Zukunftsgruppe&#8220; ist dies lediglich der Anfang eines &#8222;digitalen Tsunamis&#8220;, der den Gesetzesvollzug revolutionieren soll, indem er der Polizei und den internen Sicherheitsbeh&ouml;rden eine ungeheure Menge an Informationen bereitstellt. Das EU-Datenschutzrecht, nach dem &Uuml;berwachung fast ausgeschlossen ist, hat man damit bereits hinter sich gelassen. Das Recht des Einzelnen auf Privatsph&auml;re und individuelle Freiheiten wird auf fatale Weise ausgeh&ouml;hlt.<\/p>\n<p>Die EU finanziert zugleich die Entwicklung einer europ&auml;ischen &#8222;Heimatschutz&#8220;-Industrie, indem sie Milliarden von Euro an Subventionen an europ&auml;ische Unternehmen zahlt, um sie im Wettbewerb mit dem milit&auml;risch-industriellen Komplex der USA auf dem lukrativen Markt f&uuml;r Kriegsger&auml;t und Sicherheitstechnologie zu unterst&uuml;tzen. Im Gegenzug&nbsp; &uuml;ben die Unternehmen einen wachsenden und un&uuml;berpr&uuml;fbaren Einfluss auf die Sicherheitspolitik der EU aus.<\/p>\n<p>Was ist von den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zu erwarten: ein EU-Personalausweis und -Bev&ouml;lkerungsregister, &#8222;Fern&#8220;-Durchsuchungen (online) von Computerfestplatten durch die Polizei, Internet&uuml;berwachungssysteme, Satelliten&uuml;berwachung, automatisierte Ausgangs- und Zugangssysteme, die von Maschinen betrieben werden, autonome Zielsysteme, Risikoanalysen- und Profilerstellungssysteme.<\/p>\n<h5><span id=\"festung-europa-von-der-grenzkontrolle-zur-sozialen-kontrolle\">Festung Europa: Von der Grenz&shy;kon&shy;trolle zur sozialen Kontrolle<\/span><\/h5>\n<p>Seit Ende der 1970er Jahre f&uuml;hren die EU-Mitgliedstaaten und seit k&uuml;rzerem auch die EU-Institutionen einen selektiven Krieg gegen Migration. In den 1970ern wurden die M&ouml;glichkeiten zur Arbeitsimmigration eingeschr&auml;nkt, gefolgt von der Installation substantieller und verfahrensrechtlicher Barrieren f&uuml;r die Beantragung und Erteilung von Asyl zu Beginn der 90er.<\/p>\n<p>Ende der 90er wurden die Kontrollen an den Au&szlig;engrenzen verst&auml;rkt und militarisiert, gefolgt von der allm&auml;hlichen Verlagerung der Migrationskontrolle in den Bereich au&szlig;erhalb der Grenzen durch Wiederzulassungsvereinbarungen mit Drittl&auml;ndern sowie Internierungszentren rund um die EU und die FRONTEX, die im Mittelmeer patroulliert.<\/p>\n<p>Es handelt sich um einen selektiven Krieg gegen Migration, weil sich die restriktiven Ma&szlig;nahmen der EU besonders gegen jene richten, die aus Armut und vor Verfolgung fliehen: w&auml;hrend Industriestaaten &#8222;wei&szlig; gelistet&#8220; bleiben, werden die armen L&auml;nder auf die &#8222;schwarze Liste&#8220; f&uuml;r EU-Visa verbannt und restriktive Kontrollen gegen ihre B&uuml;rger eingesetzt.<\/p>\n<p>W&auml;hrend eine sich schnell entwickelnde, milit&auml;risch ausgerichtete EU-Grenzpolizei (FRONTEX) und eine Reihe zentraler Datenbanken (SIS, SIS II, Eurodac, VIS) geschaffen werden, um Migration ohne Papiere oder die irregul&auml;re Migration auf globaler Ebene zu &#8222;bek&auml;mpfen&#8220;, wird zur Migration gutausgebildeter Fachkr&auml;fte ermutigt, um das alternde Arbeitskr&auml;ftepotential der EU zu ersetzen und den dortigen Lebensstandard zu halten und die &#8222;Wettbewerbsf&auml;higkeit&#8220; der EU in der globalen Marktwirtschaft zu sichern.<\/p>\n<p>Zur gleichen Zeit wird die Arbeit von Migranten ohne Papiere, die ohne arbeits- und sozialrechtlichen Schutz arbeiten &#8211; und unter best&auml;ndiger Androhung der Deportation &#8211; in Europa schamlos ausgebeutet. Diese Arbeit kommt Europas produktivem Wirtschaftssektor, wie der Landwirtschaft und der Bauwirtschaft, zugute sowie dem Dienstleistungsbereich und der reproduktiven Wirtschaft, insbesondere dem Reinigungs-, Hotel- und Restaurantsektor sowie den Privathaushalten.<\/p>\n<p>Es ist weithin bekannt, dass die EU-Wirtschaft auf die Arbeit der Migranten angewiesen ist, dennoch verweigern die Regierungen den Arbeitnehmern in klarer Verletzung der internationalen Schutzstandards, die in der EU-eigenen Menschenrechtskonvention wie auch denen der UNO oder der ILO niedergelegt sind, systematisch ihre Arbeits- und Menschenrechte.<\/p>\n<p>W&auml;hrend EU-Politiker die Verletzung der internationalen Menschenrechte durchweg ignoriert und sogar dazu ermutigt haben, haben Aktivisten f&uuml;r soziale Gerechtigkeit Belege f&uuml;r die &#8222;t&ouml;dliche Realit&auml;t&#8220; der ausschlie&szlig;enden Immigrations- und Asylpolitik geliefert. Sie haben fast 10.000 Todesf&auml;lle dokumentiert, die eine direkte Folge der &#8222;Festung Europa&#8220; darstellen&#8230;<\/p>\n<p>Der Apparat und die Institutionen, die geschaffen wurden, um Immigration in die EU zu kontrollieren, dehnen sich rasch aus. Die Grenzkontrollen entwickeln sich kontinuierlich zu einer breiteren Form sozialer Kontrolle, die sich nicht allein mit Migranten befasst, sondern auch mit B&uuml;rgern. Flugh&auml;fen und Au&szlig;engrenzen werden schnell zu Polizei- und Milit&auml;rkontrollpunkten an denen ein jeder einer ausgedehnten &Uuml;berpr&uuml;fung und Sicherheitskontrolle unterworfen wird.<\/p>\n<p>Diese Infrastruktur entwickelt sich zu einem wuchernden, datengest&uuml;tzten Netz, das sich von den Grenzen her ausbreitet, um schlie&szlig;lich ganze Territorien und Bev&ouml;lkerungen abzudecken.<br \/>Was ist von den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zu erwarten: E-Grenzen, Passagierprofilsysteme, ein EU-&#8222;Zugangs\/Ausgangs&#8220;-System, Drohnen zur Grenz&uuml;berwachung, gemeinsame EU-Abschiebefl&uuml;ge, spezielle EU-Abschiebeflugzeuge, EU-finanzierte Internierungszentren und Fl&uuml;chtlingslager in Drittstaaten.<\/p>\n<h5><span id=\"die-militarisierung-der-sicherheit-die-versicherheitlichung-von-allem\">Die Milita&shy;ri&shy;sie&shy;rung der Sicherheit, die Versi&shy;cher&shy;heit&shy;li&shy;chung von allem<\/span><\/h5>\n<p>&#8230; Wir erleben zur Zeit die politische &#8222;Versicherheitlichung&#8220; einer Unmenge komplexer politischer Fragen, angefangen von der Nahrungsmittel- und Energieversorgung bis hin zu komplexen sozialen und Umwelterscheinungen wie Klimawandel und Migration.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine zunehmend sicherheitspolitisch militarisierte Herangehensweise an anhaltende soziale und wirtschaftliche Probleme. In Zeiten erh&ouml;hter globaler Unsicherheit besteht die Gefahr, dass die Frage der Gesetzm&auml;&szlig;igkeit gegen&uuml;ber dem Ziel, die Bedrohung zu beseitigen, in den Hintergrund tritt.<\/p>\n<p>Wie die NATO positioniert sich die EU neu als Weltpolizist und entwickelt das Verm&ouml;gen, in gescheiterten Staaten und Konfliktzonen einzugreifen, den zu erwartenden Folgen von Klimawandel, Energiekrise, Nahrungsmittelkrise und &#8222;unkontrollierten&#8220; oder autonomen Migrationsbewegungen entgegenzutreten und Menschenhandel, Terrorismus und Piraterie auf hoher See zu bek&auml;mpfen.<\/p>\n<p>Die EU geht den gleichen militaristischen Weg bei sozialen Konflikten und Krisenmanagement innerhalb Europas. Die EU-Politik zur Kontrolle von Gipfeln und Protesten gegen internationale Organisationen, zum Schutz wichtiger Infrastruktur, der zivile Notstand, Krisenmanagement und Katastrophenschutz basieren jeweils auf der gleichen Strategie: die Situation mit Gewalt kontrollieren; intervenieren, um Bedrohungen und Opposition zu bek&auml;mpfen. Auf diese Weise wird man verfahren, falls die aktuelle &ouml;konomische Krise zu vermehrten sozialen Spannungen und Protesten f&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Was ist von den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zu erwarten: Ausbau der paramilit&auml;rischen europ&auml;ischen Gendarmerieeinheiten, Aufbau von EU-Kampfgruppen, Krisenmangementmissionen in Afrika, permanente EU-Milit&auml;rkontrollen im Mittelmeer und Atlantik.<\/p>\n<h5><span id=\"ein-rechenschaftsfreier-eu-staatsapparat\">Ein rechen&shy;schafts&shy;freier EU-Staats&shy;ap&shy;parat<\/span><\/h5>\n<p>Mit der Entwicklung und Umsetzung dieser Strategien geht die Entwicklung eines immer ausgekl&uuml;gelteren internen und externen Sicherheitsapparats unter der Schirmherrschaft der EU einher. Dieser besteht aus Gesetzesvollzug und Sicherheitsagenturen (die europ&auml;ische Polizeibeh&ouml;rde EUROPOL, die Beh&ouml;rde f&uuml;r die Zusammenarbeit der Justiz EUROJUST und das gemeinsame Lagezentrum SITCEN), EU-Datenbanken und -Informationssystemen (Polizei- und Zollinformationen, Verbrechens- und Immigrationsstatistiken, DNA- und Fingerabdr&uuml;cke), paramilit&auml;rischen Organisationen wie FRONTEX und die Europ&auml;ische Polizeitruppe&#8230; Dieser Apparat wird mit jedem Vorschlag zur &#8222;Harmonisierung&#8220;, &#8222;Interoperabilit&auml;t&#8220; oder &#8222;Konvergenz&#8220; in Recht und Praxis der Mitgliedstaaten ausgeweitet.<\/p>\n<p>Was ist von den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren zu erwarten: Mehr Macht f&uuml;r die EU-Beh&ouml;rden, Vernetzung nationaler Polizeisysteme, eine EU-Verbrechensdatei, ein St&auml;ndiger EU-Ausschuss zur Inneren Sicherheit (COSI)**, der sich mit Einsatzfragen befasst.<\/p>\n<h5><span id=\"aufruf-zum-wandel\">Aufruf zum Wandel<\/span><\/h5>\n<p>Die sicherheitsbegr&uuml;ndete Antwort auf soziale und wirtschaftliche Konflikte ist eine Wahl und nicht im mindesten ein notwendiges &Uuml;bel. Terrorismus und gewaltsame Konflikte sind das Ergebnis spezifischer sozialer und wirtschaftlicher Ungerechtigkeit, einer ungleichen Verteilung des weltweiten Wohlstands und anhaltender Armut.<\/p>\n<p>Diese Ungleichheiten und Ungleichgewichte auf der lokalen, regionalen und globalen Ebene anzugehen, sollte auf jeder politischen Agenda im ersten Range stehen. Die Wahl, Konflikte mit Waffengewalt, Datensammlungen, pr&auml;ventiven Polizeima&szlig;nahmen und &Uuml;berwachung zu beantworten, dient den spezifischen Interessen einiger weniger, aber ganz sicher nicht den Interessen der globalen oder nationalen Bev&ouml;lkerungen.<br \/>Wir fordern einen Wandel der aktuellen politischen Agenda in Richtung des Schutzes der sozialen, wirtschaftlichen sowie der allgemeinen Menschenrechte.<\/p>\n<p>Die Stockholm-Agenda und viele weitere ihr vorausgegangene Strategien der Justiz- und Innenpolitik zu Migration, Terrorismus, Polizeiarbeit und Sicherheit stellen eine deutliche Verletzung der demokratischen Standards und Menschenrechte dar. Daher fordern wir die R&uuml;cknahme der Antiterrorgesetzgebung und restriktiven Migrationsgesetze und die Schaffung eines wirklich demokratischen politischen und Wirtschaftssystems.<\/p>\n<p>Wir rufen alle dazu auf, sich an den Diskussionen &uuml;ber das Stockholm-Programm zu beteiligen, sich selbst und andere zu informieren und die eigenen Ansichten kundzutun und Freiheit und Demokratie gegen die &Uuml;berwachungsgesellschaft zu verteidigen, zu der die EU sich entwickelt.<\/p>\n<p><b>Anmerkungen:<\/b><\/p>\n<p>* Tony Bunyan: The Shape of Things to Come. Statewatch-Report, September 2008 (Version 1.3), abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/www.statewatch.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.statewatch.org\/<\/a> analyses\/the-shape-of-things-to-come.pdf.<\/p>\n<p>** EU Standing Committee On Internal Security &#8211; COSI<\/p>\n<p>Dokumentationen des Stockholm-Programms sind abrufbar unter: <br \/><a href=\"http:\/\/www.statewatch.org\/future-group.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.statewatch.org\/future-group.htm<\/a><br \/><a href=\"http:\/\/stockholm.noblogs.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/stockholm.noblogs.org<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":4175,"template":"","categories":[69],"tags":[690,696,663],"autoren":[280],"publikationen":[929],"class_list":["post-9249","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-europa","tag-aufruf","tag-datenschutz-sonstige","tag-europa","autoren-aufruf","publikationen-205-206"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ausz&uuml;ge aus der Erkl&auml;rung des Europ&auml;ischen B&uuml;rgerrechtsnetzwerks zum neuen F&uuml;nfjahresplan der EU zur Justiz- und Innenpolitik. Aus: Mitteilungen Nr. 205\/206 (2+3\/2009), S. 30-32 (Red.) ECLN &#8211; das B&uuml;ndnis europ&auml;ischer Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen &#8211; wurde im September 2005 von der britischen B&uuml;rgerrechtsgruppe statewatch gegr&uuml;ndet. Die Humanistische Union geh&ouml;rt zu den Unterst&uuml;tzern des B&uuml;ndnisses, das sich als [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-30T13:40:40+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"300\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"95\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/gif\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/\",\"name\":\"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/ECLN.gif\",\"datePublished\":\"2009-09-11T12:13:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-30T13:40:40+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/ECLN.gif\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/ECLN.gif\",\"width\":300,\"height\":95},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/publikation\\\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mitteilungen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mitteilungen Nr. 205\\\/206\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/205-206\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union","og_description":"Ausz&uuml;ge aus der Erkl&auml;rung des Europ&auml;ischen B&uuml;rgerrechtsnetzwerks zum neuen F&uuml;nfjahresplan der EU zur Justiz- und Innenpolitik. Aus: Mitteilungen Nr. 205\/206 (2+3\/2009), S. 30-32 (Red.) ECLN &#8211; das B&uuml;ndnis europ&auml;ischer Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen &#8211; wurde im September 2005 von der britischen B&uuml;rgerrechtsgruppe statewatch gegr&uuml;ndet. Die Humanistische Union geh&ouml;rt zu den Unterst&uuml;tzern des B&uuml;ndnisses, das sich als [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-30T13:40:40+00:00","og_image":[{"width":300,"height":95,"url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif","type":"image\/gif"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/","name":"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094 - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif","datePublished":"2009-09-11T12:13:00+00:00","dateModified":"2021-08-30T13:40:40+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/ECLN.gif","width":300,"height":95},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/publikation\/widerstand-gegen-das-stockholm-programm\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mitteilungen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mitteilungen Nr. 205\/206","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/205-206\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Widerstand gegen das \u201eStockholm-Programm\u0094"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/9249","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media\/4175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=9249"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=9249"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=9249"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=9249"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=9249"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}