{"id":9299,"date":"2008-12-18T19:03:00","date_gmt":"2008-12-18T18:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:22","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:22","slug":"behoerdliche-heilsbotschaften","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/","title":{"rendered":"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften"},"content":{"rendered":"<p>Der Weg des Individuums in den Chip. Aus: Mitteilungen Nr. 203, S. 1-3<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4213 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-441x450.gif\" alt=\"Beh&ouml;rdliche Heilsbotschaften\" width=\"441\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-441x450.gif 441w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-768x784.gif 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-735x750.gif 735w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-588x600.gif 588w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01-330x337.gif 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Die &bdquo;Elektronische Gesundheitskarte&ldquo; wird trotz aller Einw&auml;nde kommen, versichert die Bundesgesundheitsministerin den &bdquo;lieben B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&ldquo;. Ihre Botschaft: die Karte soll das System transparenter machen und B&uuml;rokratie abbauen. Das kennen wir schon. &bdquo;Diese kleine schlaue Karte&ldquo;, schreibt die Ministerin, &bdquo;mit der die bisherige Krankenversichertenkarte schrittweise abgel&ouml;st wird, ist eine Neuerung, die unmittelbar den Menschen zugute kommt. Sie ebnet den Weg f&uuml;r mehr Qualit&auml;t, mehr Sicherheit und mehr Effizienz im Gesundheitswesen.&ldquo;<\/p>\n<p>Ob eine Karte &bdquo;schlau&ldquo; sein kann oder ob wir es hier mit einer schlauen Ministerin zu tun haben, ob die Karte, wenn sie es denn k&ouml;nnte, nicht lieber &bdquo;klug und weise&ldquo; sein sollte, wollen wir dahingestellt sein lassen. Schlau im Sinne der Durchsetzbarkeit eines politischen Vorhabens ist es aber sicher, einen gro&szlig;en Apparat zu schaffen, mit Beirat und Einbindung vieler politischer und gesellschaftlicher Gruppen und Verb&auml;nde, &ndash; nicht ohne st&auml;ndig mit dem altr&ouml;mischen Cato zu proklamieren: im &uuml;brigen bin ich f&uuml;r den Abbau der B&uuml;rokratie. Der neugegr&uuml;ndete Apparat hei&szlig;t &bdquo;gematik&ldquo; &ndash; &bdquo;Gesellschaft f&uuml;r Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH&ldquo;. Vertreter der Bundesl&auml;nder mischen mit und &ndash; selbstverst&auml;ndlich &ndash; Vertreter des Innen- und des Finanzministeriums. &Auml;rztekammern, Krankenkassen, Professoren und Psychotherapeuten, Versicherungswirtschaft und Europ&auml;ische Gemeinschaft sind mit im Boot. <\/p>\n<p>Diese nicht vollst&auml;ndige Aufz&auml;hlung l&auml;&szlig;t ahnen, welche Interessen da aufeinander prallen und warum das Projekt, das &bdquo;sp&auml;testens&ldquo; ab 1. Januar 2006 laufen sollte, immer noch nicht &uuml;ber eine begrenzte Testphase hinaus gediehen ist. Allein 200 Anbieter f&uuml;r die Software der Gesundheitskarte hoffen auf ein St&uuml;ck von dem gro&szlig;en Kuchen, der zu verteilen ist. Immerhin zahlen wir schon ein bi&szlig;chen f&uuml;r die E-Karte: ab 1. Juli dieses Jahres einen halben, vom kommenden Jahr an einen ganzen Euro pro Kassenmitglied und Jahr. Bei rund 80 Millionen Versicherten kommt da schon einiges zusammen, aber der Finanzbedarf allein f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Gesundheitskarte soll nach Angaben der &bdquo;gematik&ldquo; 1,6 Milliarden Euro betragen.<\/p>\n<p>Hunderttausende von Leseger&auml;ten m&uuml;ssen angeschafft werden: f&uuml;r die Arztpraxen, Apotheken, Krankenh&auml;user. Was der laufende Betrieb kostet: die Wartung des Systems, die Verg&uuml;tung f&uuml;r den Zeitaufwand aller Beteiligten, kann niemand voraussagen. Nur ein neuer Begriff ist schon erfunden: Krankenh&auml;user d&uuml;rfen einen &bdquo;Telematikzuschlag&ldquo; erheben, eine Art &bdquo;Bedienzuschlag&ldquo; f&uuml;r das Gesundheitswesen. Reicht am Ende das Geld nicht, kann das Gesundheitsministerium die Beitr&auml;ge der gesetzlich Versicherten per Rechtsverordnung erh&ouml;hen. <\/p>\n<p>Wie kommt nun, im Sinne unserer Fragestellung, &bdquo;das Individuum in den Chip?&ldquo; Eine Krankenkasse hat einen Speicherstick produzieren lassen, der den Vorgang folgenderma&szlig;en auf den Bildschirm zaubert: Begleitet von einer angenehmen M&auml;nnerstimme, schweben Geb&auml;ude durch den Raum &ndash; ein Rechenzentrum, eine Apotheke, ein Krankenhaus. Gesundheitskarten bewegen sich anmutig wie Papierschwalben von Terminal zu Terminal, symbolische Schl&uuml;ssel bunt wie Blumen tanzen ihren Reigen. Wenn von Menschen die Rede ist &ndash; von &Auml;rzten, Apothekern, Versicherten &ndash; sieht man Bildschirme und Computergeh&auml;use. Man h&ouml;rt die wohlklingenden Namen unbekannter Dinge: Kartenapplikationsmanagement, Hochsicherheitsmodul, Verordnungsdatenserver. Am Ende sagt die Stimme: &bdquo;Nat&uuml;rlich steht f&uuml;r uns der Versicherte im Vordergrund.&ldquo;<\/p>\n<p>Die Erstellung seiner E-Karte beginnt bei der jeweiligen Krankenkasse: sie &uuml;bertr&auml;gt die auf dem Speicher der bisherigen Karte vorhandenen Daten auf den Mikroprozessor der neuen Karte, die mit einem Bild des Inhabers versehen und durch eine sechsstellige PIN gesichert ist. Der Mikroprozessor hat eine Kapazit&auml;t von 64 KB. Das reicht f&uuml;r einige Textseiten, nicht aber f&uuml;r das Bild auch nur einer R&ouml;ntgenaufnahme. Die neue Karte ist also nur ein Schl&uuml;ssel zu Zentralrechnern, auf denen im Laufe der Jahre Befunde, Diagnosen, Therapiema&szlig;nahmen, Behandlungsberichte und so weiter gespeichert werden sollen, eine &bdquo;vollst&auml;ndige Dokumentation &uuml;ber den Patienten&ldquo;. Will der Arzt &ndash; oder ein weiterbehandelnder Arzt &ndash; auf die Daten zugreifen, muss er seinen &bdquo;Elektronischen Heilberufsausweis&ldquo; ins Leseger&auml;t stecken. Wenn das auch der Patient getan hat, beide ihre sechs Ziffern richtig gedr&uuml;ckt haben, werden zun&auml;chst die G&uuml;ltigkeit und Aktualit&auml;t der Elektronischen Gesundheitskarte vom Stammdatendienst der Krankenkasse &uuml;berpr&uuml;ft. Dann kann die &bdquo;Sprechzeit&ldquo; beginnen.<\/p>\n<p>Wird am Ende ein Rezept f&auml;llig, wandert dieses elektronisch auf die Karte des Patienten und ins Rechenzentrum. Wie es weitergeht, beschreibt das Bundesgesundheitsministerium so: &bdquo;Die Gesundheitskarte erm&ouml;glicht den sicheren Transport dieses Rezeptes unter Kontrolle des Versicherten in die Apotheke.&ldquo; Gemeint ist mit diesem kabarettreifen Satz: der Patient steckt die Karte in die Tasche und geht zum Apotheker. Der schiebt seinen spezifischen Heilberufsausweis ins Leseger&auml;t und &uuml;bertr&auml;gt das Rezept vom Verordnungsdatenserver in sein System. Wenn alles funktioniert, auch der Strom nicht ausgefallen ist, kann er das Medikament aush&auml;ndigen. Das System erwartet von ihm die L&ouml;schung des Rezepts, damit es nicht noch einmal eingel&ouml;st werden kann. Weil auch im Bundesgesundheitsministerium offenbar ein Rest von Skepsis am Ablauf dieses Vorgangs zur&uuml;ckgeblieben ist, soll sich der Patient vom Arzt auch eine Papierausfertigung des Rezepts mitgeben lassen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Es soll alles extrem sicher sein. Man betont es gebetsm&uuml;hlenartig, weil in der &Ouml;ffentlichkeit &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber den m&ouml;glichen, ja wahrscheinlichen Missbrauch der Gesundheitskarte kursieren: die B&uuml;rger w&uuml;rden bald ihre intimen Daten im Internet und auf dem Schreibtisch des Arbeitgebers wiederfinden, Versicherungen w&uuml;rden Risikopatienten aussortieren, die &auml;rztliche Verschwiegenheitspflicht w&auml;re ausgehebelt. Mich haben diese Argumente zeitweilig auch beeindruckt. Ich halte sie nun aber f&uuml;r &uuml;bertrieben und in mancher Hinsicht f&uuml;r unbegr&uuml;ndet. Wenn das medizinisch Wichtige auf einer zentralen Datenbank abgelegt wird, ist es auch f&uuml;r den weiterbehandelnden Arzt zug&auml;nglich.<\/p>\n<p>Wie sinnvoll das sein kann, habe ich k&uuml;rzlich selbst erfahren. Ein Chirurg hatte ein R&ouml;ntgenbild meiner linken Hand angefertigt, es mir auf dem Monitor seines Computers erl&auml;utert und mich an einen weiteren Spezialisten &uuml;berwiesen. Ich nahm an, das R&ouml;ntgenbild, da es doch in bereits digitaler Form existierte, w&uuml;rde per E-Mail den Weg zum zweiten Arzt finden. Der hatte es aber nicht und konnte es auch nicht abrufen. &bdquo;Wegen Datenschutz&ldquo;, erfuhr ich. Die Gehilfin des Arztes A machte mir eine Papierkopie, die ich, um mit dem Bundesgesundheitsministerium zu sprechen, sicher und kontrolliert zum Arzt B hin&uuml;bertransportieren konnte.<\/p>\n<p>Entspricht das noch dem Bewu&szlig;tsein und den technischen M&ouml;glichkeiten unserer Zeit? Wohl kaum. Auch mit dem Begriff &bdquo;Arztgeheimnis&ldquo; sollte man nicht so pauschal operieren &ndash; ich komme darauf zur&uuml;ck. Bei der Verschl&uuml;sselung der Daten und der Differenzierung der Zugangsrechte wird jedenfalls ein Optimum angestrebt. Die Patientendaten&nbsp; werden in den Zentralspeichern nach dem System des Bankschlie&szlig;fachs verwahrt: den zweiten Schl&uuml;ssel hat immer der Patient. Gerade weil man dem vor 25 Jahren vom Bundesverfassungsgericht geschaffenen Recht auf &bdquo;informationelle Selbstbestimmung&ldquo; treu bleiben will, weil der B&uuml;rger grunds&auml;tzlich selbst &uuml;ber die Preisgabe und Verwendung seiner personenbezogenen Daten soll bestimmen k&ouml;nnen, deshalb ist nun alles so kompliziert geregelt. Deshalb auch enth&auml;lt das Gesetz &uuml;ber die Elektronische Gesundheitskarte Klauseln, die den Sinn des Ganzen in Frage stellen. <\/p>\n<p>Denn, so hei&szlig;t es w&ouml;rtlich, &bdquo;mit dem Erheben, Verarbeiten und Nutzen von Daten der Versicherten &#8230;darf erst begonnen werden, wenn die Versicherten jeweils gegen&uuml;ber dem Arzt, Zahnarzt, Psychotherapeuten oder Apotheker dazu ihre Einwilligung erkl&auml;rt haben&ldquo;. Die Einwilligung ist au&szlig;erdem jederzeit widerruflich. Auch Teile der Einwilligung k&ouml;nnen widerrufen werden, Teile des Gespeicherten m&uuml;ssen, wenn der Patient es will, gel&ouml;scht werden: der &bdquo;Herr der Daten&ldquo; kann sein Krankheitsbild durch Teil-L&ouml;schungen gewisserma&szlig;en retouchieren.&nbsp; Nur der Abrechungs- beziehungsweise Rezeptbereich ist f&uuml;r ihn tabu. Die &auml;rztliche Verschwiegenheitspflicht beh&auml;lt ihre grunds&auml;tzliche Bedeutung, bekommt aber einen neuen Akzent, wenn der Arzt ohne jeweilige Zustimmung seines Patienten gar keine Informationen an den externen Speicher herausgeben darf und diese allein nach dem Willen des Patienten auch wieder gel&ouml;scht werden m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Wenn trotz allem Zweifel verbleiben am Sinn der Elektronischen Gesundheitskarte, hat das mehrere Ursachen: Die immer st&auml;rkere Erfassung des einzelnen durch den Staat steht im Widerspruch zur grundgesetzlich garantierten Freiheit des B&uuml;rgers. Der Perfektionismus des Regelwerks bef&ouml;rdert das Gef&uuml;hl des Ausgeliefertseins an einen undurchschaubaren, technischen Apparat. Da&szlig; dieser &bdquo;sicher&ldquo; sei vor Aussp&auml;hung und Manipulation, findet nur begrenzten Glauben.<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich soll das Projekt Gesundheitskarte in einer Zeit knapper Kassen realisiert werden. Werden die in die Elektronik gesteckten Mittel nicht da fehlen, wo sie dringend gebraucht werden, n&auml;mlich bei der angemessenen Honorierung der &bdquo;Sprechzeit&ldquo;? Vor zweieinhalb tausend Jahren lehrte Hippokrates, dessen Eidesformel weiterhin als verbindlich gilt, da&szlig; das Gespr&auml;ch mit dem Patienten von Freundlichkeit und Liebensw&uuml;rdigkeit gepr&auml;gt sein m&uuml;sse, von Hingabe und Dialogf&auml;higkeit.&nbsp; Er und die &Auml;rzte seiner Zeit mu&szlig;ten genau hinsehen und gut zuh&ouml;ren, denn sie konnten den Patienten nur von au&szlig;en betrachten. Heute schickt der Arzt seine Strahlen, Katheter und Video-Sonden in den Menschen, und was die dort sehen, k&ouml;nnen Arzt und Patient manchmal gemeinsam betrachten. Beide schauen auf den Monitor. Er ist zum Medium eines Dialogs geworden, bei dem man sich nicht mehr in die Augen sehen mu&szlig;. Wir m&uuml;ssen das rechte Ma&szlig; finden und wahren zwischen Technik und Menschlichkeit.<\/p>\n<p><i>Werner Hill<br \/>war Redakteur beim NDR und wurde f&uuml;r seine rechtspolitischen Essays und Berichte 1976 mit dem Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union ausgezeichnet.<\/i><\/p>\n<p>* Gek&uuml;rzte Fassung des Kommentars &bdquo;Glaubenssachen&ldquo; auf NDR Kultur vom 19. Oktober 2008, 8.40 &ndash; 9.00 Uhr. Wir danken f&uuml;r die freundliche Genehmigung des Autors zum Abdruck.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":4213,"template":"","categories":[],"tags":[696],"autoren":[579],"publikationen":[931],"class_list":["post-9299","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-datenschutz-sonstige","autoren-werner-hill","publikationen-931"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Weg des Individuums in den Chip. Aus: Mitteilungen Nr. 203, S. 1-3 Die &bdquo;Elektronische Gesundheitskarte&ldquo; wird trotz aller Einw&auml;nde kommen, versichert die Bundesgesundheitsministerin den &bdquo;lieben B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&ldquo;. Ihre Botschaft: die Karte soll das System transparenter machen und B&uuml;rokratie abbauen. Das kennen wir schon. &bdquo;Diese kleine schlaue Karte&ldquo;, schreibt die Ministerin, &bdquo;mit der die [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-31T08:14:22+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"827\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"844\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/gif\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/\",\"name\":\"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/karte6_01.gif\",\"datePublished\":\"2008-12-18T18:03:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-31T08:14:22+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/karte6_01.gif\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/08\\\/karte6_01.gif\",\"width\":827,\"height\":844},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/publikation\\\/behoerdliche-heilsbotschaften\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mitteilungen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mitteilungen Nr. 203\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/203\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union","og_description":"Der Weg des Individuums in den Chip. Aus: Mitteilungen Nr. 203, S. 1-3 Die &bdquo;Elektronische Gesundheitskarte&ldquo; wird trotz aller Einw&auml;nde kommen, versichert die Bundesgesundheitsministerin den &bdquo;lieben B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern&ldquo;. Ihre Botschaft: die Karte soll das System transparenter machen und B&uuml;rokratie abbauen. Das kennen wir schon. &bdquo;Diese kleine schlaue Karte&ldquo;, schreibt die Ministerin, &bdquo;mit der die [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-31T08:14:22+00:00","og_image":[{"width":827,"height":844,"url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif","type":"image\/gif"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/","name":"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif","datePublished":"2008-12-18T18:03:00+00:00","dateModified":"2021-08-31T08:14:22+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/karte6_01.gif","width":827,"height":844},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/publikation\/behoerdliche-heilsbotschaften\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mitteilungen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mitteilungen Nr. 203","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/203\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Beh\u00f6rdliche Heilsbotschaften"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/9299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media\/4213"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=9299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=9299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=9299"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=9299"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=9299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}