{"id":9374,"date":"2008-04-17T16:00:00","date_gmt":"2008-04-17T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/vorratsdatenspeicherung-beschraenkt-oder-bestaetigt\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:18","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:18","slug":"vorratsdatenspeicherung-beschraenkt-oder-bestaetigt","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/200\/publikation\/vorratsdatenspeicherung-beschraenkt-oder-bestaetigt\/","title":{"rendered":"Vorratsdatenspeicherung \u0096 beschr\u00e4nkt oder best\u00e4tigt?"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 200, Seite 6\/7<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3569 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-600x401.jpg\" alt=\"Vorratsdatenspeicherung &ndash; beschr&auml;nkt oder best&auml;tigt?\" width=\"600\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-600x401.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-768x514.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-1000x669.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-1536x1027.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-800x535.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1-450x301.jpg 450w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bverfg2a-1.jpg 1624w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>Die einstweilige Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung vom 11. M&auml;rz 2008 (1 BvR 256\/08) war die dritte und wohl mit gr&ouml;&szlig;ter Spannung erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen innerhalb weniger Wochen. Sie ging auf einen Antrag des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung zur&uuml;ck, der neben seiner Verfassungsbeschwerde auch einen einstweiligen Rechtsschutz beantragt hatte. Die Beschwerdef&uuml;hrer wollten damit verhindern, dass die seit dem 1. Januar 2008 geltende Pflicht zur Speicherung aller Verkehrsdaten (bzw. der Internet-Verkehrsdaten ab dem 1.1.2009) bereits vor endg&uuml;ltigen Entscheidung des Verfassungsgerichts umgesetzt wird. Das Verfassungsgericht gab dem Antrag nur in Teilen statt. Es erlaubte vorerst die gesetzlich vorgesehene Speicherung der Kommunikationsdaten f&uuml;r jeweils sechs Monate, schr&auml;nkte jedoch die Weitergabe der Daten an Strafverfolgungsbeh&ouml;rden ein.<\/p>\n<p>Das Echo auf den Beschluss fiel geteilt aus. W&auml;hrend Datensch&uuml;tzer &ndash; wie auch die Humanistische Union &ndash; die Einschr&auml;nkungen der &Uuml;berwachungsm&ouml;glichkeiten durch Ermittlungsbeh&ouml;rden begr&uuml;&szlig;ten, betonte das Bundesministerium der Justiz dagegen, dass die Vorratsdatenspeicherung als solche nicht in Frage gestellt sei.<\/p>\n<p>Wie so oft bei auf Ausgleich bedachten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts treffen wohl beide Einsch&auml;tzungen zu. Die zu begr&uuml;&szlig;ende Beschr&auml;nkung der Ermittlungsbeh&ouml;rden besteht darin, dass die auf Vorrat gespeicherten Daten vorl&auml;ufig nur dann abgefragt werden d&uuml;rfen, wenn ein sich aus bestimmten Tatsachen ergebender Tatverdacht auf eine schwere Straftat besteht, die im Katalog des &sect; 100a Abs. 2 StPO aufgef&uuml;hrt ist und auch im Einzelfall schwer wiegt. Dabei merkten die Verfassungsrichter selbst an, dass dieser Katalog sehr weit gefasst sei, zogen daraus aber vorerst keine Konsequenzen. F&uuml;r die Verfolgung anderer, weniger gewichtiger Straftaten, erhalten die Ermittlungsbeh&ouml;rden vorerst keinen Zugriff auf die bei den Anbietern lagernden Verkehrsdaten.<\/p>\n<h5><span id=\"welchen-stellenwert-hat-die-eilentscheidung\">Welchen Stellenwert hat die Eilent&shy;schei&shy;dung?<\/span><\/h5>\n<p>Kritischer zu beurteilen ist die Entscheidung des Gerichts, die sechsmonatige Speicherung der Verkehrsdaten vorl&auml;ufig zuzulassen. Dies ist keine endg&uuml;ltige Festlegung. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften der &sect; &sect; 113a, 113b TKG in der Hauptsacheentscheidung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;ren wird. Das Gericht war hier zwei Beschr&auml;nkungen unterworfen: Der Pr&uuml;fungsma&szlig;stab bei vorl&auml;ufigen Entscheidungen ist ein anderer als in der Hauptsache. Ein Gesetz darf nur dann vorl&auml;ufig am Inkrafttreten gehindert werden, &bdquo;<i>wenn die Nachteile, die mit seinem Inkrafttreten nach sp&auml;terer Feststellung seiner Verfassungswidrigkeit verbunden w&auml;ren, in Ausma&szlig; und Schwere die Nachteile deutlich &uuml;berwiegen, die im Falle der vorl&auml;ufigen Verhinderung eines sich als verfassungsgem&auml;&szlig; erweisenden Gesetzes eintr&auml;ten.<\/i>&#8220; Zudem geht das angegriffene Gesetz auf eine europ&auml;ische Richtlinie zur&uuml;ck. Bei einer Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung seien deshalb auch Konsequenzen f&uuml;r das Gemeinschaftsrecht zu beachten, zudem k&ouml;nne das Gesetz nicht im vollen Umfang an den Ma&szlig;st&auml;ben des Grundgesetzes gemessen werden.<\/p>\n<p>Dennoch kann eine vorl&auml;ufige Entscheidung eine pr&auml;judizierende Wirkung entfalten. Diese Gefahr besteht hinsichtlich des gemeinsamen Zieles der zahlreichen Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung, eine verdachtsunabh&auml;ngige Speicherung aller Telekommunikationsverkehrsdaten zu verhindern. Es geht eben nicht darum, dass die Daten nur eingeschr&auml;nkt verwendet werden d&uuml;rfen, sondern vielmehr darum, ein grunds&auml;tzliches Recht auf vertrauliche Kommunikationen zu gew&auml;hrleisten. Menschen in einer freiheitlichen Gesellschaft sollten miteinander kommunizieren k&ouml;nnen, ohne dass auf staatliche Veranlassung hin ihre Kommunikationspartner und die anderen Umst&auml;nde ihres Austauschs gespeichert werden.<\/p>\n<h5><span id=\"datenspeicherung-als-grundrechtseingriff\">Daten&shy;spei&shy;che&shy;rung als Grund&shy;recht&shy;s&shy;ein&shy;griff?<\/span><\/h5>\n<p>Bei der Lekt&uuml;re der Entscheidung zur Vorratsdatenspeicherung entsteht leicht der Eindruck, die blo&szlig;e Speicherung von personenbeziehbaren Daten werde vom Bundesverfassungsgericht nicht mehr als wesentliche Beeintr&auml;chtigung der grundrechtlichen Freiheiten gesehen. In seiner Bewertung der konkreten Eingriffsqualit&auml;t einer Speicherung von Kommunikationsdaten h&auml;lt sich das Verfassungsgericht bedeckt: &bdquo;<i>Ein besonders schwerwiegender und irreparabler Nachteil, der es rechtfertigen k&ouml;nnte, den Vollzug der Norm ausnahmsweise im Wege einer einstweiligen Anordnung auszusetzen, liegt in der Datenspeicherung allein nicht.<\/i>&#8220; Das sagt noch nichts dar&uuml;ber aus, ob die Speicherung unterhalb der Schwelle des besonders schwerwiegenden und irreparablen Nachteils (an dem sich die Eilentscheidung bemisst) einen ungerechtfertigten Eingriff in die Privatsph&auml;re darstellt. Betrachtet man den Beschluss jedoch im Zusammenhang mit der Entscheidung zur automatischen Kennzeichenerfassung (siehe Beitrag auf Seite 12), verfestigt sich der gewonnene Eindruck. Die Relevanz von Erhebung und Speicherung, also staatlichen &Uuml;berwachungshandlungen im Vorfeld einer Verwendung der Daten, scheint in den Begr&uuml;ndungsmustern des Bundesverfassungsgerichts insgesamt abzunehmen.<\/p>\n<p>Im Volksz&auml;hlungsurteil aus dem Jahre 1983 hie&szlig; es noch: &bdquo;<i>Ein Zwang zur Abgabe personenbezogener Daten setzt voraus, dass der Gesetzgeber den Verwendungszweck bereichsspezifisch und pr&auml;zise bestimmt und dass die Angaben f&uuml;r diesen Zweck geeignet und erforderlich sind. Damit w&auml;re eine Sammlung nicht anonymisierter Daten auf Vorrat zu unbestimmten oder noch nicht bestimmbaren Zwecken nicht zu vereinbaren.<\/i>&#8220; (BVerfGE 65, S. 46) Mit dem letzten Satz stellten die Richter damals klar, dass jede Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten einen Grundrechtseingriff darstelle. Und nicht nur das. Eine staatlich angeordnete Datenspeicherung sei dann nicht gerechtfertigt, also verfassungswidrig, wenn die sp&auml;teren Verwendungsm&ouml;glichkeiten nicht bereits detailliert vorgezeichnet sind. Ob das Gericht in der Hauptsacheentscheidung zur Vorratsdatenspeicherung dieser Tradition folgen wird, bleibt abzuwarten.<\/p>\n<h5><span id=\"aktuell-gespeicherte-vorratsdaten-weitergehende-nutzung-nicht-ausgeschlossen\">Aktuell gespei&shy;cherte Vorrats&shy;da&shy;ten: Weiter&shy;ge&shy;hende Nutzung nicht ausge&shy;schlossen<\/span><\/h5>\n<p>Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Eilentscheidung explizit nicht &uuml;ber die Nutzung der Vorratsdaten zu polizeilich-pr&auml;ventiven Zwecken oder durch die Geheimdienste entschieden. Die Richter begr&uuml;ndeten dies damit, dass der Zugriff auf diese Daten von einem gesetzlichen Verweis auf &sect; 113a TKG abh&auml;ngig sei, der f&uuml;r die Geheimdienste und die pr&auml;ventiv t&auml;tige Polizei bisher nicht existiere. Allerdings sieht das TKG grunds&auml;tzlich vor, dass die Daten zur Abwehr von erheblichen Gefahren f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit oder zur Erf&uuml;llung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbeh&ouml;rden des Bundes und der L&auml;nder, des Bundesnachrichtendienstes und des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes genutzt werden d&uuml;rfen. Mit Blick auf das Bestimmtheitsgebot ist diese Regelung unbefriedigend. Es ist keinem B&uuml;rger zuzumuten, dass er sich zum Verst&auml;ndnis, wer alles auf diese Daten zugreifen darf, durch drei (oder bald vier?) Geheimdienstgesetze des Bundes und weitere 16 Polizeigesetze der L&auml;nder durcharbeiten muss. Die grundlegenden Voraussetzungen der Verwendung solcher Daten sollte deshalb in dem Gesetz beschrieben werden, in dem auch die Speicherung geregelt ist.<\/p>\n<p>Hinzu kommt eine prinzipielle Verunsicherung der Kommunikationsteilnehmer: Da ihre gegenw&auml;rtigen Verkehrsdaten bereits f&uuml;r sechs Monate gespeichert werden, k&ouml;nnen sie nicht sicher sein, ob diese Daten sp&auml;ter nicht doch f&uuml;r polizeilich-pr&auml;ventive oder geheimdienstliche Zwecke Verwendung finden. Das Gleiche gilt f&uuml;r die sp&auml;tere Nutzung der Daten durch Strafverfolgungsbeh&ouml;rden. Zwar wurden hier die aktuellen Abfragem&ouml;glichkeiten eingeschr&auml;nkt. Da aber weiterhin alle Verkehrsdaten gespeichert werden, ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass nach Ablauf der einstweiligen Anordnung oder nach der Hauptsacheentscheidung die bereits gespeicherten Kommunikationsdaten doch f&uuml;r andere Zwecke genutzt werden. Mit seiner Entscheidung, die grunds&auml;tzliche Speicherung der Verkehrsdaten vorerst zuzulassen, hat das Gericht insoweit einer staatlichen Datensammlung zu noch ungekl&auml;rten Zwecken Vorschub geleistet.<\/p>\n<h5><span id=\"zwei-klassen-von-verkehrsdaten\">Zwei Klassen von Verkehrs&shy;da&shy;ten?<\/span><\/h5>\n<p>Zudem wirft die Entscheidung auch rechtliche und praktische Fragen f&uuml;r den derzeitigen Umgang mit den Verkehrsdaten auf. Nach der einstweiligen Anordnung ist ungekl&auml;rt, auf welche Daten die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und auch pr&auml;ventiv t&auml;tige Polizeibeh&ouml;rden sowie Geheimdienste zur&uuml;ckgreifen d&uuml;rfen, wenn keine Katalogtaten gem&auml;&szlig; &sect; 100a StPO vorliegen. Das Bundesverfassungsgericht f&uuml;hrt dazu aus, dass &bdquo;<i>den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden die ihnen schon bisher er&ouml;ffneten M&ouml;glichkeiten des Zugriffs auf die von den Telekommunikations-Diensteanbietern im eigenen Interesse, etwa gem&auml;&szlig; &sect; 97 in Verbindung mit &sect; 96 Abs. 1 TKG zur Entgeltabrechnung, gespeicherten Telekommunikations-Verkehrsdaten erhalten bleiben<\/i>&#8222;. Mit anderen Worten: Auf die zu Rechnungsgr&uuml;nden (bis zu 80 Tage) oder technischen Gr&uuml;nden (bis zu 7 Tage) gespeicherten Verkehrsdaten kann auch bei lediglich als &bdquo;erheblich&#8220; einzustufenden Straftaten und bei Straftaten, die mittels Telekommunikation begangen wurden (z.B. Betrug &uuml;ber das Internet) zur&uuml;ckgegriffen werden. Gleiches d&uuml;rfte auch f&uuml;r die im Rahmen der Gefahrenabwehr t&auml;tige Polizei und Geheimdienste gelten. Um eine unterschiedliche Behandlung der Daten zu gew&auml;hrleisten, w&auml;re aber eine getrennte Speicherung oder eine Markierung des Speichergrundes der Verkehrsdaten erforderlich. Die ist aber nicht explizit vorgesehen. Es werden sich deshalb kaum Provider finden, die dies freiwillig implementieren.<\/p>\n<p>Insgesamt ist also mit der Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts noch nicht viel gekl&auml;rt. F&uuml;r den B&uuml;rger ist es deshalb ratsam, seine Privatsph&auml;re so weit wie m&ouml;glich selbst zu sch&uuml;tzen. M&ouml;glichkeiten hierzu sind zum Beispiel Einwilligungen in die Speicherung von Verkehrsdaten zu widerrufen und Anonymisierungsserver zu nutzen, wie sie auch von der Humanistischen Union angeboten werden.<\/p>\n<p><i>Dr. Jens Puschke<br \/>ist im Bundesvorstand der Humanistischen Union<\/i><\/p>\n<p><b>Hintergrund:<\/b><\/p>\n<p>Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts &uuml;ber den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung vom 11. M&auml;rz 2008 ist online verf&uuml;gbar: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rs20080311_1bvr025608.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rs20080311_1bvr025608.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":3569,"template":"","categories":[],"tags":[737],"autoren":[380],"publikationen":[935],"class_list":["post-9374","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-vds-humeldung","autoren-jens-puschke","publikationen-935"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Vorratsdatenspeicherung \u0096 beschr\u00e4nkt oder best\u00e4tigt? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/200\/publikation\/vorratsdatenspeicherung-beschraenkt-oder-bestaetigt\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Vorratsdatenspeicherung \u0096 beschr\u00e4nkt oder best\u00e4tigt? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 200, Seite 6\/7 Die einstweilige Anordnung zur Vorratsdatenspeicherung vom 11. 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