{"id":9452,"date":"2007-04-09T14:28:00","date_gmt":"2007-04-09T12:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/die-gesetzliche-regelung-der-patientenverfuegung-stern-oder-geisterstunde-des-parlaments\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:12","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:12","slug":"die-gesetzliche-regelung-der-patientenverfuegung-stern-oder-geisterstunde-des-parlaments","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/196\/publikation\/die-gesetzliche-regelung-der-patientenverfuegung-stern-oder-geisterstunde-des-parlaments\/","title":{"rendered":"Die gesetzliche Regelung der Patientenverf\u00fcgung: Stern- oder Geisterstunde des Parlaments?"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 196, S. 12-13<\/p>\n<div><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3531 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-600x442.jpg\" alt=\"Die gesetzliche Regelung der Patientenverf&uuml;gung: Stern- oder Geisterstunde des Parlaments?\" width=\"600\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-600x442.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-1536x1131.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-768x565.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-1000x736.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-2048x1507.jpg 2048w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-800x589.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/joachim_stuenker-1-450x331.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<p><span class=\"migrated-image\"><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3532 size-medium\" src=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-600x442.jpg\" alt=\"Die gesetzliche Regelung der Patientenverf&uuml;gung: Stern- oder Geisterstunde des Parlaments?\" width=\"600\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-600x442.jpg 600w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-1000x736.jpg 1000w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-768x565.jpg 768w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-1536x1131.jpg 1536w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-2048x1507.jpg 2048w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-800x589.jpg 800w, https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Rene_Roespel-1-450x331.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"news-single-imgcaption\">\n<\/div>\n<p>29 Jahre nach der Ver&ouml;ffentlichung der ersten Patientenverf&uuml;gung durch die Humanistische Union fehlt noch immer eine gesetzliche Regelung. &Uuml;ber die im Ernstfall entscheidende Frage, welche Verbindlichkeit eine solche Verf&uuml;gung in einer konkreten Behandlungssituation hat, mussten und m&uuml;ssen immer wieder die angerufenen Gerichte entscheiden. Dieses in der st&auml;ndigen Rechtsprechung entstandene Richterrecht zu Patientenverf&uuml;gungen hat entscheidende Nachteile: Es ist selbst unter &Auml;rzten und Pflegern kaum bekannt, seine Interpretation ist auch unter den obersten Richtern umstritten.<br \/>Insofern ist es zu begr&uuml;&szlig;en, wenn der Gesetzgeber nach jahrzehntelanger Diskussion endlich handeln will und eine Entscheidung &uuml;ber die gesetzliche Regelung der Patientenverf&uuml;gung angek&uuml;ndigt hat.<br \/>Mit unserer Tagung &#8222;Die Freiheit zu sterben&#8220; am 27. Februar in Berlin wollten wir dem Gesetzgeber auf die Spr&uuml;nge helfen. Zum Abschluss dieser Veranstaltung hatten wir Abgeordnete aller Fraktionen zu einer Podiumsdiskussion geladen, um die verschiedenen Optionen des bevorstehenden Gesetzgebungsprozesses aufzuzeigen. Die Diskussion zeigte einmal mehr, dass in der Frage der Selbstbestimmung am Lebensende die Grenzen weniger entlang der Parteien, sondern eher entlang religi&ouml;s-kultureller Identit&auml;ten verlaufen. Die Abstimmung &uuml;ber die Gesetzentw&uuml;rfe soll deshalb auch vom Fraktionszwang freigestellt werden. Zum Zeitpunkt unserer Tagung standen drei fraktions&uuml;bergreifende Gruppenantr&auml;ge gegeneinander, von denen jedoch erst zwei Antr&auml;ge konkret vorlagen: Einerseits der Entwurf des Arbeitskreises Recht der SPD-Fraktion, der von Joachim St&uuml;nker vertreten wurde. Dagegen stand ein Gruppenantrag der Abgeordneten Ren&eacute; R&ouml;spel, Margot von Renesse und Ulrike Riedel. Ein dritter, in Vorbereitung befindlicher Antrag der CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach und Markus Gr&uuml;bel wurde innerhalb der CDU\/CSU-Fraktion abgestimmt und ist mittlerweile mit dem Entwurf von Ren&eacute; R&ouml;spel fusioniert. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und die Linkspartei zeigten auf der Podiumsdiskussion ein so unentschiedenes bis entscheidungsunwilliges Meinungsbild ihrer Parteien, dass von ihnen kein weiterer Vorschlag in dieser Frage zu erwarten ist. Dagegen hob sich allein die FDP mit einer klaren Mehrheitsposition ab: Ihr Abgeordneter Michael Kauch erkl&auml;rte, dass seine Fraktion mit gro&szlig;er Mehrheit an ihrem Antrag zur Regelung der Patientenautonomie aus der letzten Legislaturperiode festhalten werde. Da sich dieser Antrag kaum von dem Vorschlag des Arbeitskreises Recht der SPD unterscheide, strebe man derzeit einen gemeinsamen Gesetzentwurf an.<br \/>Das Gesetzgebungsverfahren wird also aller Voraussicht nach zwischen drei &#8222;Lagern&#8220; ausgetragen:&nbsp; Der &#8222;Antrag St&uuml;nker&#8220; steht gegen den &#8222;Antrag Bosbach und R&ouml;spel&#8220;. Hinzu kommt, wie auf unserer Tagung von Monika Knoche (Linkspartei) vertreten, eine dritte Gruppe von Abgeordneten, die eine gesetzliche Regelung der Patientenverf&uuml;gung immer noch ablehnt. Unter denjenigen, die den Regelungsbedarf akzeptiere, wird um drei Sachfragen gestritten: 1. Soll die Reichweite der Patientenverf&uuml;gung eingeschr&auml;nkt werden? 2. Ist die Entscheidung des Betreuers, mit der er die Patientenverf&uuml;gung durchsetzt, vom Vormundschaftsgericht zu genehmigen? 3. Sollte neben der zivilrechtlichen Regelung der Patientenverf&uuml;gung auch eine strafrechtliche Regelung geschaffen werden, die klarstellt, welche Formen der Sterbehilfe erlaubt sind?<\/p>\n<h5><span id=\"der-weitest-gehende-antrag-entwurf-des-arbeitskreises-recht-stuenker-ua\">Der weitest gehende Antrag: Entwurf des Arbeits&shy;kreises Recht (St&uuml;nker u.a.)<\/span><\/h5>\n<p>Dieser Antrag kn&uuml;pft an einen in der vorherigen Legislaturperiode vom Bundesjustizministerium vorgelegten Referentenentwurf an, der im Kabinett der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung jedoch scheiterte. Der Vorschlag setzt auf eine weitgehende Autonomie der Patienten. Demnach soll eine Patientenverf&uuml;gung die Entscheidung des Betreuers ersetzen, wenn der in der Patientenverf&uuml;gung geregelte Fall eintritt ( &sect; 1901 a Absatz 1 des Entwurfs zum B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch &#8211; BGB-E). In allen anderen F&auml;llen sei der mutma&szlig;liche Wille des Patienten vom Betreuer zu ermitteln ( &sect; 1901 a Absatz 2 BGB-E). Der Patientenwille ist bei diesem Vorschlag unabh&auml;ngig von Art und Stadium der Erkrankung bindend ( &sect; 1901 Absatz 3&nbsp; BGB-E).<br \/>Mit seiner Regelung in Absatz 1 w&uuml;rde die Geltung der Patientenverf&uuml;gung ohne Wenn und Aber anerkannt. Zugleich ist der Betreuer durch die Regelung in Absatz 2 an den Patientenwillen gebunden. Schlie&szlig;lich stellt der Entwurf mit Absatz 3 klar, das es eine Reichweiteneinschr&auml;nkung f&uuml;r die Patientenverf&uuml;gung ebenso wenig gibt wie die Pflicht zur Ermittlung des mutma&szlig;lichen Patientenwillens. Sind sich Arzt und Betreuer &uuml;ber den Willen des Patienten einig, dann sieht der Entwurf in &sect; 1904 Absatz 3 vor, dass keine Genehmigung durch das Vormundschaftsgericht erforderlich ist. Der Entwurf des Arbeitskreises Recht sieht keine &Auml;nderungen der strafrechtlichen Regelungen zur Sterbehilfe vor.<\/p>\n<h5><span id=\"der-gruppenantrag-zur-einschraenkung-der-reichweite-von-patientenverfuegungen-bosbach-roespel-ua\">Der Gruppe&shy;n&shy;an&shy;trag zur Einschr&auml;n&shy;kung der Reichweite von Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gungen (Bosbach, R&ouml;spel u.a.)<\/span><\/h5>\n<p>Dieser Gruppenantrag entspricht in weiten Teilen dem Mehrheitsvotum der Enquetekommission &#8222;Ethik und Recht der modernen Medizin&#8220; aus der vorigen Legislaturperiode. Im Kern zielt der Vorschlag darauf ab, die Verbindlichkeit der Patientenverf&uuml;gung auf den Zeitraum zu beschr&auml;nken, in dem das Grundleiden des Patienten einen irreversiblen und t&ouml;dlichen Verlauf genommen oder dieser unwiederbringlich das Bewusstsein verloren hat. Entgegen dem urspr&uuml;nglichen Entwurf von Ren&eacute; R&ouml;spel wurde die Reichweitenbegrenzung in dem jetzt vorliegenden Gruppenantrag etwas zur&uuml;ckgenommen: Ein vorausverf&uuml;gter Behandlungsverzicht w&auml;re nun auch f&uuml;r Wachkomapatienten und f&uuml;r schwerst Demenzkranke wirksam.<br \/>Im Gesetzentwurf und seiner Begr&uuml;ndung verbirgt sich jedoch eine wesentliche Einschr&auml;nkung, die auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist: Offenbar will der Gruppenentwurf die Ablehnung einer k&uuml;nstlichen Ern&auml;hrung (als sogenannte &#8222;Basisversorgung&#8220;) von einer Selbstbestimmung ausschlie&szlig;en. Mit dieser Regelung w&uuml;rde die bisherige praktische Wirksamkeit von Patientenverf&uuml;gungen erheblich eingeschr&auml;nkt. Passive Sterbehilfe ist nach h&ouml;chstrichterlicher Rechtssprechung auch ohne das Vorliegen einer infausten Prognose zul&auml;ssig. Dazu geh&ouml;rt ebenfalls, dass Betroffene im Voraus den Abbruch einer k&uuml;nstlichen Ern&auml;hrung verf&uuml;gen k&ouml;nnen. Behandelnde k&ouml;nnen sich dabei nicht auf eine notwendige Basisversorgung berufen.<br \/>F&uuml;r die Umsetzung einer Patientenverf&uuml;gung sieht der Antrag vor, dass &uuml;ber den Abbruch lebenserhaltender Behandlungen in einem Konsil aus behandelnden &Auml;rzten und Pflegepersonal sowie Betreuern und Angeh&ouml;rigen zu entscheiden ist. Sind sich die Beteiligten dar&uuml;ber einig, dass der Behandlungsabbruch dem in der Patientenverf&uuml;gung ge&auml;u&szlig;erten Willen entspricht und liegen die oben genannten Bedingungen f&uuml;r einen Behandlungsabbruch vor, ist dieser ohne gerichtliche Pr&uuml;fung m&ouml;glich. Bei abweichenden Meinungen w&auml;re das Vormundschaftsgericht anzurufen. Auch bei einem Behandlungsverzicht au&szlig;erhalb einer infausten Prognose, wenn der Patient das Bewu&szlig;tsein dauerhaft verloren hat, ist immer eine Genehmigung des Gerichts f&uuml;r den Abbruch der Behandlung einzuholen.<br \/>Der Entwurf von Ren&eacute; R&ouml;spel sah als einziger eine strafrechtliche Regelung vor, mit der eine gesetzliche Klarstellung von indirekter und passiver Sterbehilfe erfolgt w&auml;re. Ein neuer &sect; 212a&nbsp; Strafgesetzbuch (StGB) sollte verdeutlichen, dass die indirekte Sterbehilfe (Ziffer 1) und die passive Sterbehilfe (Ziffer 2) nicht unter den Tatbestand des Totschlags aus &sect; 212 StGB fallen und deshalb straffrei sind. Bei der Fusion mit dem Entwurf von Bosbach und Gr&uuml;bel ist diese Regelung entfallen. Eine Kl&auml;rung der widerspr&uuml;chlichen Strafrechtssprechung, wie sie von zahlreichen Experten auf unserer Fachtagung eingefordert wurde, ist nach dem derzeitigen Stand vom Bundestag leider nicht zu erwarten.<\/p>\n<h5><span id=\"welcher-vorschlag-wird-sich-durchsetzen\">Welcher Vorschlag wird sich durch&shy;set&shy;zen?<\/span><\/h5>\n<p>Sollte sich der Vorschlag von Wolfgang Bosbach, Ren&eacute; R&ouml;spel u.a. durchsetzen, k&auml;me dies einer Entwertung von Patientenverf&uuml;gungen gleich. Die darin enthaltene Reichweitenbegrenzung w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass fast jeder in einer Patientenverf&uuml;gung festgehaltene Behandlungsverzicht au&szlig;erhalb der Sterbephase nicht anerkannt w&uuml;rde. Ob dieser Vorschlag eine parlamentarische Mehrheit erzielt, ist jedoch unklar. Die Podiumsdiskussion auf unserer Tagung hat deutlich werden lassen, dass die verschiedenen Vorschl&auml;ge einer gesetzlichen Regelung in den Parteien &ndash; mit Ausnahme der FDP &ndash; bisher nicht wirklich zielf&uuml;hrend diskutiert wurden. Angesichts der differierenden Meinungen innerhalb der Fraktionen ist es offen, wie die Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Bundestag ausfallen. Momentan scheint der Vorschlag des Arbeitskreises Recht leicht mehrheitsf&auml;hig zu sein. Sollte er sich nicht durchsetzen, werden wir einen Gang zum Bundesverfassungsgericht unterst&uuml;tzen. Der Gruppenvorschlag verst&ouml;&szlig;t nach unserer Ansicht in mehreren Punkten gegen grundgesetzlich gebotene Regelungen der Selbstbestimmung. Wir rechnen uns deshalb gute Chancen aus, eine solche Regelung f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;ren zu lassen.<\/p>\n<p><i>Anl&auml;sslich der ersten Plenardiskussion des Bundestags am 29. M&auml;rz 2007 hat die HU auf die problematischen Beschr&auml;nkungen der Patientenautonomie durch den Gruppenantrag hingewiesen. Diese und weitere Informationen zum Gesetzgebungsverfahren finden sich unter <\/i><a href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/bioethik\/\"><i>https:\/\/www.humanistische-union.de\/bioethik\/<\/i><\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":3531,"template":"","categories":[23],"tags":[2534],"autoren":[137],"publikationen":[939],"class_list":["post-9452","publikation","type-publikation","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-patientenverfuegung","tag-patientenverfuegung","autoren-rosemarie-will","publikationen-939"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die gesetzliche Regelung der Patientenverf\u00fcgung: Stern- oder Geisterstunde des Parlaments? - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/196\/publikation\/die-gesetzliche-regelung-der-patientenverfuegung-stern-oder-geisterstunde-des-parlaments\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die gesetzliche Regelung der Patientenverf\u00fcgung: Stern- oder Geisterstunde des Parlaments? - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 196, S. 12-13 29 Jahre nach der Ver&ouml;ffentlichung der ersten Patientenverf&uuml;gung durch die Humanistische Union fehlt noch immer eine gesetzliche Regelung. &Uuml;ber die im Ernstfall entscheidende Frage, welche Verbindlichkeit eine solche Verf&uuml;gung in einer konkreten Behandlungssituation hat, mussten und m&uuml;ssen immer wieder die angerufenen Gerichte entscheiden. 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