{"id":9458,"date":"2007-04-09T13:13:00","date_gmt":"2007-04-09T11:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/ein-sherpa-der-buergerrechte-ueber-gerd-hirschauer-1928-2007\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:13","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:13","slug":"ein-sherpa-der-buergerrechte-ueber-gerd-hirschauer-1928-2007","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/196\/publikation\/ein-sherpa-der-buergerrechte-ueber-gerd-hirschauer-1928-2007\/","title":{"rendered":"Ein Sherpa der B\u00fcrgerrechte. \u00dcber Gerd Hirschauer (1928 &#8211; 2007)"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilungen Nr. 196, S.24-25<\/p>\n<p>Ein Sherpa der B&uuml;rgerrechte. &Uuml;ber Gerd Hirschauer (1928 &#8211; 2007)<br \/>I. Versteckt am Rand einer mit gro&szlig;en Todesanzeigen &uuml;bers&auml;ten Seite der &sbquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; konnte man Anfang Januar dieses Jahres eine bescheidene Trauernotiz lesen. Dort erinnerten mit wenigen Worten Freunde und Wegbegleiter an einen Publizisten, der &bdquo;ein Verteidiger der B&uuml;rgerrechte in Wort und Schrift&ldquo; gewesen sei. &bdquo;Auf ihn und seinen Rat war immer Verla&szlig;&ldquo;.<br \/>II. Sucht man im Internet nach Eintragungen unter dem Namen &sbquo;Gerd Hirschauer&lsquo; findet man nur sp&auml;rliche Hinweise auf eine Ver&ouml;ffentlichung. Ganz oben in der &sbquo;Google-Liste&lsquo; steht lediglich ein Titel von ihm: &bdquo;Da ich ein gelernter Heimatloser bin &ndash; &Uuml;ber Jean Amery&ldquo;, ver&ouml;ffentlicht in einer kleinen, kaum bekannten Kulturzeitschrift. Ein Heimatloser, der sich immer am Rande der allgemeinen Aufmerksamkeit bewegt hat. Gerd Hirschauer schrieb &uuml;ber Amery ein Selbstportr&auml;t.<br \/>III. Er war ein Nachtarbeiter. Jahrzehntelang begann er am Abend mit seinen redaktionellen Arbeiten an kleinen Zeitschriften, die vom Rande her das Zeitgeschehen der Bundesrepublik Deutschland kommentiert haben. Am fr&uuml;hen Morgen hatte er dann seine redaktionelle Brotarbeit beendet. Da fing f&uuml;r andere, mit dem Zeitgeist konformere, mit einem festen Arbeitsvertrag abgesicherte Journalisten, die Routine der t&auml;glichen Chronistenpflicht gerade an. Zu seinen Zeiten schrieb man noch ohne Computer. Klebte Artikel zusammen. Benutzte Durchschlagpapier. Schrieb Briefe. Hatte einen regen Postverkehr. Legte Aktenordner an. Im vergangenen Jahrhundert. Vor wenigen Jahrzehnten. Journalisten als allseits gebildete Facharbeiter auf den W&ouml;rterbaustellen. Gerd Hirschauer war einer von ihnen. Aber er war auch ein Sherpa, der andere, bekanntere oder sich nur bekannter f&uuml;hlende Autoren in die Scheinwerfer der allgemeinen Aufmerksamkeit f&uuml;hrte. Er selber blieb immer am Rande. In der Nacht ist das Funzellicht der Aufkl&auml;rung besonders wichtig.<br \/>IV. Wir bleiben am Rand. &Uuml;ber Gerd Hirschauer kann man nur schreiben, wenn einem der &sbquo;Mainstream&lsquo;, das Zentrum gesellschaftlicher Eitelkeiten und Karrieren wenig bedeutet. Man mu&szlig; bereit sein, Seitenstra&szlig;en, abseite Feldwege, vielleicht auch Sackgassen zu erkunden. Zum Beispiel zur Geschichte des deutschen Linkskatholizismus. Bevor Gerd Hirschauer jahrelang, n&auml;chtelang eine so dezidiert anti-klerikale Zeitschrift wie die vorg&auml;nge betreute, war er ja ein publizistischer Pfadfinder in der zerkl&uuml;fteten Welt des Katholizismus jenseits von CDU\/ CSU und der &bdquo;Herrenkirche&ldquo; (Ernst Bloch). Die Geschichte der werkhefte geht zur&uuml;ck bis in die Endzeit der Weimarer Republik. 1931\/32 sind in Frankfurt zum ersten Mal die &bdquo;werkhefte junger Katholiken&ldquo; erschienen. An deren &#8218;demokratisch-pazifistische&lsquo; Ausrichtung kn&uuml;pfen auch die nach Kriegs- und Faschismusende in Frankfurt (wieder-)gegr&uuml;ndeten &bdquo;werkhefte der Arbeitsgemeinschaft katholischer Laienwerke&#8220; an. Man besch&auml;ftigte sich vornehmlich mit der eigenen Rolle innerhalb der Katholischen Kirche. Jede Diskussion zum Verh&auml;ltnis von katholischen Laien und der kirchlichen Hierarchie f&uuml;hrte aber fast zwangsl&auml;ufig auch zu einer Ausweitung des Themenfeldes. Zunehmend kritischer wurde das Verh&auml;ltnis der Mehrheit der Herausgeber der werkhefte zu den Parteien, die sich schon mit ihrer Namensgebung als christlich verstanden. Trotzdem oder gerade deshalb siedelte sich die Redaktion des kleinen Blattes schon Anfang der f&uuml;nfziger Jahre ausgerechnet in M&uuml;nchen, in der H&ouml;hle des schwarzen CSU-L&ouml;wen, an. Bis zur letzten Ausgabe der werkhefte Mitte der siebziger Jahre blieb der redaktionelle Sitz dann in M&uuml;nchen. Seien wir genauer: Die Redaktion befand sich in der Privatwohnung von Gerd Hirschauer. Tags&uuml;ber nicht erreichbar. Am besten um mittern&auml;chtliche Zeit herum.<br \/>&bdquo;Den Anspruch der CDU\/CSU, die Partei der Christen zu sein, lehnen wir ab. Wir wenden uns gegen alle Verlautbarungen und praktischen Verhaltensweisen kirchenamtlicher Stellen und kirchlicher Organisationen, die versteckt oder offen diesen Anspruch der CDU\/CSU anerkennen.&ldquo; In den folgenden zwei Jahrzehnten der Existenz der werkhefte bildet diese Position so etwas wie ein Basso continuo aller ver&ouml;ffentlichten Beitr&auml;ge, auch und vor allem der mit GH gezeichneten Texte. Der &bdquo;CDU-Staat&ldquo; in allen seinen Ph&auml;nomen blieb f&uuml;r viele Jahre das beherrschende Thema der werkhefte. Diese Distanz zur CDU\/CSU blieb aber auch das einzige verbindende &bdquo;Glaubensbekenntnis&ldquo; der die werkhefte tragenden Herausgeber. Schon in der Positionsbestimmung gegen&uuml;ber der katholischen Kirche war die &Uuml;bereinstimmung nicht mehr so eindeutig. Die Einsch&auml;tzung der Bedeutung des II. Vatikanischen Konzils nahm in den sechziger Jahren einen gro&szlig;en Raum innerhalb der monatlich erscheinenden Zeitschrift ein. Wieweit konnte oder sollte man die jetzt aufscheinenden Reformen innerhalb der Katholischen Kirche unterst&uuml;tzen? Begleitet wurde diese ununterbrochene Selbstverst&auml;ndigung durch Erinnerungen an die zweifelhafte Rolle vieler katholischer W&uuml;rdentr&auml;ger im Nationalsozialismus. Und man erinnerte an vollkommen vergessene anti-nazistische Vorbilder wie z.B. an den streng mariengl&auml;ubigen &ouml;sterreichischen Widerst&auml;ndler Franz J&auml;gerstetter. Mit gro&szlig;er Kontinuit&auml;t wurde auch die politische wie juristische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in der Bonner Republik verfolgt. Fritz Bauer, schon wegen seiner j&uuml;dischen Herkunft jeder N&auml;he zum Katholizismus unverd&auml;chtig, schrieb mehrere Beitr&auml;ge in den werkheften. Allein f&uuml;r diese schonunglose Konfrontation des deutschen B&uuml;rgertums &ndash; ob katholisch oder nicht &ndash; mit seiner peinlichen, schandvollen Rolle im NS-Staat, h&auml;tte Gerd Hirschauer einmal eine Verdienstmedaille verdient gehabt. Aber konnte man sich einen so n&uuml;chternen und lakonischen Menschen wie ihn ernsthaft als einen Ordens- oder Medaillentr&auml;ger vorstellen&#8230;? Auch der bayerische Pompkatholizismus, einschlie&szlig;lich des barock-korrupten Politikstils der CSU-Hofschranzen, war ihm grundzuwider, in den Erscheinungsformen wie &ndash; da nat&uuml;rlich ganz besonders &ndash; in seinen Inhalten. Nur wenige gab es in der alten Bonner Republik, die so genau, so sensibel, so schneidend ironisch den Intrigantenstadl im Umkreis der Bayerischen Staatskanzlei und die verlogenen Salons der Macht am Rhein sezieren konnten wie Gerd Hirschauer.<br \/>Wie in anderen vergleichbaren Zeitschriften jener Zeit auch, wurde in den werkheften dem &sbquo;christlich-marxistischen Dialog&lsquo; ein breiter Raum einger&auml;umt. Nicht um die Marxisten zu entlarven oder zu &sbquo;bekehren&lsquo;, sondern um mit ihnen &uuml;ber die Existenzfragen des menschlichen Lebens zu diskutieren. Zu der &bdquo;68er Studentenbewegung&lsquo; und der dort weit verbreiteten Ambivalenz gegen&uuml;ber der Gewalt als Mittel politischer Auseinandersetzung, gab es gro&szlig;e und immer gr&ouml;&szlig;er werdende Vorbehalte. &bdquo;Es ist verst&auml;ndlich, dass die Tr&auml;gergruppe der werkhefte (&uuml;berwiegend der sogenannten Kriegsgeneration entstammend) heute von den jahrzehntelangen politischen geistigen und geistlichen K&auml;mpfen etwas ermattet ist, teils physisch, teils psychisch. In einem langen und entbehrungsreichen Prozess der Diktatur der katholischen Orthodoxie entronnen, ist sie zwar nicht mehr gewillt, sich unter das Joch einer neuen, sich &sbquo;links&lsquo; und &sbquo;marxistisch&lsquo; nennenden Orthodoxie zu begeben; aber sie verf&uuml;gt auch nicht mehr &uuml;ber die n&ouml;tige Spannkraft, um von sich aus die erforderliche Alternative zu einer sich abzeichnenden s&auml;kularisierten Orthodoxie der so genannten Neuen Linken zu entwickeln&#8230;Was hier und heute noch zu tun ist, das ist ein neues Kapitel.&ldquo; Verbittert &uuml;ber dieses Zerw&uuml;rfnis zwischen den &sbquo;alten&lsquo; und den &sbquo;neuen&lsquo; Linken war Hirschauer nicht. Vielleicht aber resigniert, da&szlig; es ihm nicht gelang, was sein gesch&auml;tzter Jean Amery als eine Pflicht der &sbquo;alten Linken&lsquo; empfand: &bdquo;Die im Gebirg verstiegenen Kletterer der &sbquo;Neuen Linken&lsquo; zu bergen&ldquo;. Zerstritten und &bdquo;ermattet&ldquo; l&ouml;ste sich der Kreis um die werkhefte irgendwann in den sp&auml;ten siebziger Jahren auf.<br \/>V. Tradition m&uuml;sse, so hat es der argentinische Schriftsteller Juan Luis Borges einmal gesagt, nicht Nachahmung von etwas sein, sondern sie m&uuml;sse vor allem Fortsetzung und Verzweigung sein. Die werkhefte wurzelten in der in Deutschland immer minorit&auml;ren Tradition eines pazifistischen, weltoffenen, in gewisser Weise &sbquo;antiautorit&auml;ren&lsquo; Katholizismus. An diese Tradition kn&uuml;pften die Gr&uuml;nder der werkhefte nach dem Ende des Krieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus an. Sie haben damit &ndash; wie nat&uuml;rlich auch die bedeutenderen &#8218;Frankfurter Hefte&#8216; um Walter Dirks &ndash; gezeigt, dass Katholizismus nicht identisch ist mit Klerikalismus, schon gar nicht mit einer Option f&uuml;r christlich etikettierte Parteien.<br \/>Gerd Hirschauer fand seine &bdquo;Verzweigung&ldquo; im Umfeld der Humanistischen Union und ihrer Zeitschrift vorg&auml;nge. Damit waren alle engen Beziehungen zum Katholizismus, auch in seinen &sbquo;linken&lsquo; Varianten, aufgegeben. In der Verteidigung der B&uuml;rger-und Menschenrechte, in der Fortsetzung der Kritik an allen Formen der politischen Restauration in Deutschland jedoch gab es aber zwischen den werkheften und den vorg&auml;ngen keinen Bruch. Und Gerd Hirschauer blieb so dort, wo er sich immer am besten ausgekannt hat: am Rande der Massen, jenseits der gro&szlig;en konservativen wie sozialdemokratischen Parteiapparate, im Schatten der politischen Macht. Dort, wo die B&uuml;rger- und Menschenrechte nicht am Sonntag gepredigt wurden, um sie dann am Montag in den Niederungen der Realpolitik mit einem Gesetz nach dem anderen bis zur Unkenntlichkeit zu verw&auml;ssern.<br \/>VI. In den letzten Jahren, nach der Aufgabe seiner Arbeit f&uuml;r die vorg&auml;nge, sah man Gerd Hirschauer immer anl&auml;&szlig;lich von Konzerten, die der &#8218;zeitgen&ouml;ssischen Musik&lsquo; gewidmet waren. Konzerte, die im Rahmen des M&uuml;nchner Musiklebens nur eine Randexistenz f&uuml;hren. Wo anders h&auml;tte man denn diesen &#8222;gelernten Heimatlosen&ldquo; sonst vermuten sollen? Die deutsche Nachkriegsdemokratie verdankt diesen Heimatlosen und Sherpas im Kampf um den Erhalt der B&uuml;rgerrechte viel.<\/p>\n<p><i>Der Beitrag erschien zuerst im Titel-Magazin (<\/i><a href=\"http:\/\/www.titel-forum.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>www.titel-forum.de\/<\/i><\/a><i>). Wir danken f&uuml;r die freundliche Genehmigung des Wiederabdrucks.<\/i><\/p>\n<h5>Ausgew&auml;hlte Beitr&auml;ge Gerd Hirschauers aus den vorg&auml;ngen<\/h5>\n<p>Der Kardinal und die Freiheit (2\/63)<br \/>Die SPD und die Konfessionsschule (11\/63)<br \/>Anmerkung zum Thema Demokratie und Pluralismus (12\/63)<br \/>Das &Auml;rgernis des Konfessionsschulsystems (7-8\/64)<br \/>Die Demokratie, die Kirche und das Konkordat (5\/65)<br \/>Braune Universit&auml;t (5\/65)<br \/>Katholik und Humanistische Union (8-9\/65)<br \/>Das Konzil und die Religionsfreiheit (3\/66)<br \/>Eine z&ouml;libat&auml;re Ehe-Ideologie. &Uuml;ber die Ansichten des Konzils &uuml;ber die Probleme der Ehe und der Familie (5\/66)<br \/>Christentum als Handelsware. Zum bayerischen Streit um die &#8222;christliche&#8220; Schule (12\/67)<br \/>Das bayerisch christliche Schulkompromi&szlig; (4\/68)<br \/>Notstand unser (6\/68)<br \/>Lust und Elend der au&szlig;erparlamentarischen Opposition (6\/68)<br \/>Unordnung und &#8222;Ordnung&#8220; an unseren Universit&auml;ten (5\/69)<br \/>Presse(unternehmer)freiheit und Demonstrationsrecht (9\/69)<br \/>Vorbeugehaft gestorben. Ein Leichenbeg&auml;ngnis 3. Klasse (12\/69)<br \/>Ausl&auml;nder raus? (3\/70)<br \/>Kinderl&auml;den, Kinderl&auml;den&#8230; (5\/70)<br \/>Urlaubsrabatt. Zu einem KZ-Proze&szlig; (1\/71)<br \/>Eine neue Welle des Klerikalismus. Zum kirchlichen Widerstand gegen die Reform des Eherechtes (2-3\/71)<br \/>Immer mehr Kriegsdienstverweigerer (5\/71)<br \/>Unsere Gesellschaft und das Baader Meinhof-Trauma (3\/72)<br \/>Das neue Thema: Sterbehilfe (1973, 2)<br \/>Die W&uuml;rde der Frau ist die W&uuml;rde der Frau&#8230; Die W&uuml;rde des Mannes aber ist die &#8222;W&uuml;rde des Menschen&#8220; (1974 , 9)<br \/>Die Amoralit&auml;t unseres Staat-Kirche-Verh&auml;ltnisses (1975 , 16)<br \/>Der Fall Professor Horst Herrmann und was daraus folgt (1975, 18)<br \/>Tendenzen nach rechts (1978, 34)<br \/>&Uuml;ber Freitod, Selbstmord, aktive Sterbehilfe und T&ouml;tung auf Verlangen (1978, 36)<br \/>Ehe &#8211; Isolation zu zweit? (1979, 42)<br \/>Themen: Aspekte von Zensur (1980, 46)<\/p>\n<p>(Die Angaben in Klammern bezeichnen die Ausgaben\/Heftnummern.)<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[2528],"autoren":[],"publikationen":[939],"class_list":["post-9458","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-verband-nachrufe","publikationen-939"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ein Sherpa der B\u00fcrgerrechte. \u00dcber Gerd Hirschauer (1928 - 2007) - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/196\/publikation\/ein-sherpa-der-buergerrechte-ueber-gerd-hirschauer-1928-2007\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ein Sherpa der B\u00fcrgerrechte. \u00dcber Gerd Hirschauer (1928 - 2007) - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilungen Nr. 196, S.24-25 Ein Sherpa der B&uuml;rgerrechte. &Uuml;ber Gerd Hirschauer (1928 &#8211; 2007)I. 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