{"id":9474,"date":"2006-08-28T19:40:00","date_gmt":"2006-08-28T17:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/"},"modified":"2021-08-31T10:14:06","modified_gmt":"2021-08-31T08:14:06","slug":"strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/","title":{"rendered":"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung"},"content":{"rendered":"<p>Bundesverfassungsgericht betont Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung des Jugenstrafvollzugs<\/p>\n<p>Mitteilungen Nr. 194, S. 8-10<\/p>\n<p>1. Am 31. Mai sprach das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ein Hoffnung machendes Urteil, dessen Kernaussage darin besteht, dass der Vollzug der Jugendstrafe bis Ende 2007 auf eine eigenst&auml;ndige gesetzliche Grundlage gestellt werden muss (BVerfG, Urteil vom 31.05.2006, 2 BvR 1673\/04, ZJJ 2006 S.193). Die Humanistische Union hatte sich in der vergangenen Zeit daf&uuml;r eingesetzt, dass der bislang bestehende gesetzlose Zustand des Jugendstrafvollzugs endlich beendet wird (vgl. Mitteilungen 188, S.13: &#8222;Gesetzgebungskompetenz f&uuml;r den Strafvollzug muss beim Bund bleiben!&#8220;, Mitteilungen 191, S.11: &#8222;HU fordert Jugendstrafvollzugsgesetz und Erhalt der Bundeskompetenz&#8220;). Davon sind jedes Jahr rund 17.000 Jugendliche und Heranwachsende betroffen, die zu einer Jugendstrafe verurteilt werden. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist zun&auml;chst ein wichtiger Schritt in diese Richtung.<\/p>\n<p>Allerdings traf nur kurze Zeit sp&auml;ter der Bundestag eine f&uuml;r den Strafvollzug, ja das Strafrecht insgesamt, verh&auml;ngnisvolle Entscheidung: Am 30. Juni verabschiedete er die Gesetze zur so genannten F&ouml;deralismus-Reform einschlie&szlig;lich der in der Fachwelt unisono kritisierten &Uuml;bertragung der Gesetzgebungskompetenz f&uuml;r den Strafvollzug vom Bund auf die L&auml;nder. Ab demn&auml;chst werden nunmehr die L&auml;nder f&uuml;r den Strafvollzug zust&auml;ndig sein.<\/p>\n<p>2. Das Positive an dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ist nicht nur die Tatsache, dass es die Notwendigkeit eines Jugendstrafvollzuggesetzes feststellt; bemerkenswert ist vielmehr, dass das Gericht zugleich einige wesentliche Mindestvorgaben f&uuml;r zuk&uuml;nftige gesetzliche Regelungen des Jugendstrafvollzugs formuliert und dem Gesetzgeber eine straffe Frist zur Umsetzung seiner Vorgaben mitgibt.<\/p>\n<p>Das Urteil geht auf Verfassungsbeschwerden zur&uuml;ck, mit denen der eine Jugendstrafe absitzende Beschwerdef&uuml;hrer sich gegen die Postkontrolle und verschiedene Disziplinarma&szlig;nahmen zur Wehr setzte. Nachdem er mit seinem Klageziel vor dem Oberlandesgericht gescheitert war, erhob er Verfassungsbeschwerde und argumentierte, dass die von der Justizvollzugsanstalt angeordneten Ma&szlig;nahmen in seine Grundrechte eingriffen und es der Anstalt an der f&uuml;r Grundrechtseingriffe erforderlichen gesetzlichen Grundlage fehle. Zwar wies das BVerfG die konkreten Antr&auml;ge des Beschwerdef&uuml;hrers ab, da es die Ma&szlig;nahmen ausnahmsweise f&uuml;r die &Uuml;bergangszeit auch ohne gesetzliche Grundlage als gerechtfertigt ansah. In der Sache war die Verfassungsbeschwerde jedoch erfolgreich.<\/p>\n<p>Das Urteil stellt zun&auml;chst fest, dass die &uuml;ber den blo&szlig;en Entzug der Freiheit hinausgehenden Grundrechtseingriffe und -beschr&auml;nkungen &ndash; wie stets &ndash; nur zul&auml;ssig sind, wenn sie durch ein Gesetz geregelt werden. Dass dieser Grundsatz auch f&uuml;r Strafgefangene gelte, stehe seit dem Urteil des BVerfG vom 14. M&auml;rz 1972 fest (BVerfGE 33, 1). F&uuml;r den Vollzug der Jugendstrafe gebe es bislang kein entsprechendes Gesetz, da das Jugendgerichtsgesetz nur vereinzelte Bestimmungen &uuml;ber den Jugendstrafvollzug enthalte, die zudem keine Befugnisnormen f&uuml;r Grundrechtseingriffe darstellten. Auch das Strafvollzugsgesetz k&ouml;nne nicht herangezogen werden, weil es nur den Vollzug der Freiheitsstrafe des Allgemeinen Strafrechts regele. Eine analoge Anwendung komme nicht in Betracht, da es keine &#8222;planwidrige L&uuml;cke&#8220; im gesetzlichen Regelungswerk gebe. Au&szlig;erdem unterschieden sich die beiden Materien &ndash; &#8222;Vollzug der Jugendstrafe&#8220; und &#8222;Vollzug der Freiheitsstrafe&#8220; &ndash; wegen der besonderen erzieherischen Ausrichtung der Jugendstrafe und der jugendlichen Lebensphase der Gefangenen mit all ihren Besonderheiten wesentlich voneinander.<\/p>\n<p>F&uuml;r zuk&uuml;nftige Gesetze zum Jugendstrafvollzug betont das BVerfG zun&auml;chst, dass das Ziel des Vollzuges der Jugendstrafe in der sozialen (Re-)Integration des Gefangen bestehen m&uuml;sse. Dies folge aus dem verfassungsrechtlichen Schutz der Menschenw&uuml;rde, dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit sowie der staatlichen Schutzpflicht f&uuml;r die Sicherheit aller B&uuml;rger. F&uuml;r den Jugendstrafvollzug habe das Ziel der Bef&auml;higung zu einem straffreien Leben in Freiheit ein &#8222;besonders hohes Gewicht&#8220;.<\/p>\n<p>Erfreulich sind die weiteren Feststellungen zu den Besonderheiten, die bei einem Jugendstrafvollzugsgesetz zu beachten sind. Zun&auml;chst h&auml;lt das Urteil die besondere Strafempfindlichkeit junger Menschen fest, die sich aus einem anderen Zeitempfinden und daraus ergebe, dass sie in besonderem Ma&szlig;e unter der Trennung von der Familie und anderen Bezugspersonen sowie dem erzwungenem Alleinsein leiden.<\/p>\n<p>Einen speziellen Regelungsbedarf macht das Urteil weiterhin f&uuml;r die Kontakte zu anderen Gefangenen und zur Au&szlig;enwelt, bei der k&ouml;rperlichen Bewegung und der Reaktion auf Pflichtverst&ouml;&szlig;e aus. Dezidiert fordert das Gericht, dass famili&auml;re Besuchskontakte &#8222;um ein Mehrfaches&#8220; h&auml;ufiger als im Erwachsenenvollzug gew&auml;hrt werden m&uuml;ssen, und dass das Rechtsschutzsystem altersangemessen und effektiv ausgestaltet werden m&uuml;sse: Den derzeitigen Rechtsweg, der bei Beschwerden gegen Vollzugsma&szlig;nahmen zum Oberlandesgericht geht ( &sect; &sect; 23 ff EGGVG) und schriftlich gef&uuml;hrt werden muss, h&auml;lt das Gericht nicht f&uuml;r geeignet.<\/p>\n<p>F&uuml;r die Ausgestaltung des Vollzuges verlangt das Gericht, dass wissenschaftliche Erkenntnisse &uuml;ber die Wirksamkeit hinsichtlich des Zieles sozialer Integration ber&uuml;cksichtigt werden. Es billigt dem Gesetzgeber zwar einen weiten Spielraum bei der Vollzugsgestaltung zu, verlangt jedoch ausdr&uuml;cklich, dass der Gesetzgeber das aus der Vollzugspraxis entstandene Erfahrungswissen nutzt und sich am Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis orientiert. Dazu verpflichtet es ihn auch, entsprechende Daten zu erheben und Forschung zu betreiben.<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich bestimmt das Gericht, dass der Vollzug personell und sachlich so auszustatten sei, &#8222;wie es zur Realisierung des Vollzugszieles erforderlich ist&#8220;. Dies betreffe auch die Bereitstellung ausreichender Bildungs- und Ausbildungsm&ouml;glichkeiten, die Formen der Unterbringung und Betreuung, das soziale Lernen in der Gemeinschaft, den Schutz der Inhaftierten vor gegenseitiger Gewalt, eine ausreichende therapeutische und p&auml;dagogische Betreuung sowie angemessene Hilfen f&uuml;r die Zeit nach der Entlassung.<\/p>\n<p>Zur Umsetzung dieser Vorgaben durch ein Jugendstrafvollzugsgesetz setzt das Bundesverfassungsgericht eine vergleichsweise knappe Frist bis Ende 2007.<\/p>\n<p>3. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts geht zweifellos in die richtige Richtung. Durch die Verlagerung der Gesetzgebungskompetenz auf die L&auml;nder gewinnt es noch an Bedeutung, denn die in diesem und den bislang ergangenen Urteilen zum Strafvollzug insgesamt gemachten Vorgaben sind von den L&auml;ndern bei der Erarbeitung ihrer Strafvollzugsgesetze zu beachten.<\/p>\n<p>Nur drei Wochen nach diesem Grundsatzurteil hat zun&auml;chst der Bundestag und eine Woche sp&auml;ter der Bundesrat das verfassungs&auml;ndernde Gesetz zur sogenannten F&ouml;deralismusreform mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit verabschiedet (BT-Drs. 16\/813). Das Gesetz sieht vor, dass aus Artikel 74 Absatz 1 Nummer 1 Grundgesetz, der die Gesetzgebungskompetenz des Bundes im Rahmen der so genannten konkurrierenden Gesetzgebung enth&auml;lt, der Strafvollzug gestrichen wird. Dies umfasst den Vollzug der Freiheitsstrafe ebenso wie den Jugendstrafvollzug und den Vollzug der Untersuchungshaft.<\/p>\n<p>In der Fachwelt, insbesondere auch in der Anh&ouml;rung vor dem Rechtsausschuss, ist dieser Teil scharf und fast einhellig kritisiert worden. Sachlich ist in der Tat nicht nachvollziehbar, dass das Strafrecht in einen bundeseinheitlichen Teil, der das materielle und das Prozessrecht umfasst, und in den den L&auml;ndern unterstehenden Teil des Vollzugrechts zerlegt wird. Der Rechtseinheitlichkeit f&uuml;gt dies Schaden zu, die tats&auml;chlichen Zust&auml;nde in den Gef&auml;ngnissen, die Ausrichtung des Vollzuges und die Arbeitsweise der Anstalten werden sich noch weiter auseinander entwickeln, als dies derzeit schon der Fall ist. Zu bef&uuml;rchten ist ein &#8222;Wettbewerb der Sch&auml;bigkeit&#8220;, wie es von einigen Sachverst&auml;ndigen formuliert wurde. In der Tat muss man davon ausgehen, dass die L&auml;nder vor allem am Vollzug sparen wollen. Zu erwarten ist, dass sich die Betreuungsangebote und die Personalschl&uuml;ssel weiter verschlechtern werden.<\/p>\n<p>Der Kriminologe und ehemalige nieders&auml;chsische Justizminister Christian Pfeiffer warnte zudem vor einer selbstgestellten Populismusfalle: Jedes Mal, wenn die Landesjustizminister zuk&uuml;nftig unter Druck geraten, sei es wegen entflohener H&auml;ftlinge oder von diesen w&auml;hrend einer Vollzugslokkerung begangener Straftaten, werden auch Forderungen nach Versch&auml;rfungen der jeweiligen Landes-Strafvollzugsgesetze kommen. Manchen wird dieser Druck m&ouml;glicherweise sogar willkommen sein.<\/p>\n<p>Erwartungsgem&auml;&szlig; haben aber auch schon anlassunabh&auml;ngig verschiedene Justizminister einen h&auml;rteren Kurs in Aussicht gestellt. So steht bspw. in dem schnell aus der Schublade gezogenen baden-w&uuml;rttembergischen Entwurf f&uuml;r ein Jugendstrafvollzugsgesetz des freidemokratischen (!) Ministers Goll nicht die Resozialisierung an erster Stelle, sondern der Schutz der Allgemeinheit. (Bisher gibt es Gesetzentw&uuml;rfe aus Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg sowie den Referentenwurf des Bundesjustizministeriums.) Auch der neue Hamburgische Justizsenator L&uuml;demann hat in Interviews angek&uuml;ndigt, dem Kurs seines geschassten Vorg&auml;ngers Kusch fortsetzen zu wollen. Konkret hei&szlig;t dies: Sicherheit vor Resozialisierung, geschlossener Vollzug als Regelvollzug, Abschaffung des Hafturlaubs etc. (L&uuml;demann in der Welt v. 31.07.2006).<\/p>\n<p>4. In den kommenden zwei Jahren wird es darauf ankommen, sicherzustellen, dass die Orientierung an der Resozialisierung und die Rechte der Gefangenen bei der Ausgestaltung der (Jugend-)Strafvollzugsgesetze ausreichende Beachtung finden. Das absurde Ergebnis, dass nun 16 Bundesl&auml;nder den Vollzug der Freiheits- und Jugendstrafe sowie der Untersuchungshaft regeln m&uuml;ssen, wird diese Aufgabe nicht leichter machen. V&ouml;lkerrechtlichen Vorgaben wie der Anti-Folter-Konvention und der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und den in den letzten Jahren entstandenen internationalen Standards f&uuml;r das (Jugend-) Strafrecht kommen hierbei eine besondere Bedeutung zu. Denn das BVerfG sieht in ihnen einen Gradmesser daf&uuml;r, wie sehr sich die jeweiligen Gesetzgeber an ihre Pflichten halten, den Vollzug an wissenschaftlichen Erkenntnissen &uuml;ber die Wirkungen f&uuml;r die Resozialisierung auszugestalten. Eine wachsame Begleitung der Gesetzgebungsarbeit ist wichtiger denn je.<\/p>\n<p>Nur angemerkt sei, dass auch auf einem anderen Feld das Thema Freiheitsentzug wieder eine Rolle spielt: die Bundesregierung und mehrere Bundesl&auml;nder arbeiten zur Zeit an Konzepten zur Verbesserung des Schutzes des Kindeswohls. Dabei geht es auch um die geschlossene Unterbringung. Bayern hat sein Interesse hieran bereits durch einen eigenen, in den Bundesrat eingebrachten Gesetzentwurf demonstriert (BR-Drs. 296\/06 v. 03.05.2006).<\/p>\n<p><i>Jochen Goerdeler <br \/>ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Deutschen Vereinigung f&uuml;r Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen sowie Mitglied im Bundesvorstand der Humanistischen Union<\/i><\/p>\n<p>Stellungnahmen der Sachverst&auml;ndigen in der gemeinsamen Anh&ouml;rung der Rechtsaussch&uuml;sse von Bundestag und Bundesrat: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/ausschuesse\/a06\/foederalismusreform\/anhoerung\/02_justiz\/Stellungnahmen\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.bundestag.de\/ausschuesse\/a06\/foederalismusreform\/anhoerung\/02_justiz\/Stellungnahmen\/index.html<\/a><br \/>Eine &Uuml;bersicht zu Gesetzentw&uuml;rfen im Bereich Jugenstrafvollzugsrecht:<br \/><a href=\"http:\/\/www.dvjj.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.dvjj.de<\/a> -&gt; Themenschwerpunkte -&gt; Gesetzgebung<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[807],"autoren":[],"publikationen":[940],"class_list":["post-9474","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-strafen","publikationen-940"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Bundesverfassungsgericht betont Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung des Jugenstrafvollzugs Mitteilungen Nr. 194, S. 8-10 1. Am 31. Mai sprach das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ein Hoffnung machendes Urteil, dessen Kernaussage darin besteht, dass der Vollzug der Jugendstrafe bis Ende 2007 auf eine eigenst&auml;ndige gesetzliche Grundlage gestellt werden muss (BVerfG, Urteil vom 31.05.2006, 2 BvR 1673\/04, ZJJ 2006 S.193). [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-31T08:14:06+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/publikation\\\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/publikation\\\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\\\/\",\"name\":\"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2006-08-28T17:40:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-31T08:14:06+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/publikation\\\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/publikation\\\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/publikation\\\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mitteilungen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mitteilungen Nr. 194\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/194\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union","og_description":"Bundesverfassungsgericht betont Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung des Jugenstrafvollzugs Mitteilungen Nr. 194, S. 8-10 1. Am 31. Mai sprach das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ein Hoffnung machendes Urteil, dessen Kernaussage darin besteht, dass der Vollzug der Jugendstrafe bis Ende 2007 auf eine eigenst&auml;ndige gesetzliche Grundlage gestellt werden muss (BVerfG, Urteil vom 31.05.2006, 2 BvR 1673\/04, ZJJ 2006 S.193). [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-31T08:14:06+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/","name":"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2006-08-28T17:40:00+00:00","dateModified":"2021-08-31T08:14:06+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/publikation\/strafvollzug-vom-schleichenden-ende-der-resozialisierung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mitteilungen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mitteilungen Nr. 194","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/194\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Strafvollzug: Vom schleichenden Ende der Resozialisierung"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/9474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=9474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=9474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=9474"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=9474"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=9474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}