{"id":9812,"date":"2001-06-01T17:30:00","date_gmt":"2001-06-01T15:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/blick-nach-europa-1\/"},"modified":"2001-06-01T12:00:00","modified_gmt":"2001-06-01T10:00:00","slug":"blick-nach-europa-1","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/blick-nach-europa-1\/","title":{"rendered":"Blick nach Europa"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilung Nr. 174, S. 51<\/p>\n<p>Zum &#132;Europ\u00e4ischen Jahr der Sprachen 2001&#147;, gleichzeitig eine Antwort auf den Beitrag von Wilfried Meyer im Diskussionsteil der Mitteilungen Nr. 173\/ M\u00e4rz 2001\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erst Ende des Jahres werden wir wissen, welchen Erfolg die deutlichen Bem\u00fchungen, Anregungen und Hilfen von EU-Kommission und Europarat dem von ihnen initiierten &#132;Europ\u00e4ischen Jahr der Sprache&#147; gebracht haben. Der au\u00dferschulische Bereich wird vermutlich st\u00e4rker noch als die Schulen darauf ansprechen k\u00f6nnen &#150; siehe den Beitrag von Herrn Meyer und seinen Hinweis auf die Stundentafeln (Abs. 2). Auch mit seinem Absatz 5 hat Herr Meyer recht: Englisch ist unumg\u00e4nglich, sogar \u00fcber die von ihm genannten Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft, Verkehr hinaus in der Informatik und f\u00fcr die Jugendlichen in ihrer Musik &#150; der Anreiz ist also gro\u00df, und bundesweit ist wohl allgemein Englisch die 1. Fremdsprache an den weiterf\u00fchrenden Schulen.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen sich Unterschiede zeigen aufgrund der Kultur &#150; und damit Schul-Hoheit der L\u00e4nder, und in diesem Fall ist das gut so. Es erscheint doch plausibel, wenn in Hamburg mehr Englisch, im S\u00fcdwesten dagegen mehr Franz\u00f6sisch gebraucht wird, denken wir nur an die Regio-Gremien, deren grenz\u00fcberschreitende Arbeit im europ\u00e4ischen Rahmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Auch im grenznahen Raum zu Osteuropa sollen sich k\u00fcnftig solche regionalen Aussch\u00fcsse bilden, die sich um die L\u00f6sung jeweils vor Ort bestehender Probleme (Umweltfragen, Wasser, Verkehr, Arbeitspl\u00e4tze h\u00fcben und dr\u00fcben usw.) bem\u00fchen k\u00f6nnen. Dabei w\u00fcrden dann wieder andere Sprachkombinationen gebraucht, und es ist fraglich, ob das Englische hier hilfreich w\u00e4re, denn bei enger Zusammenarbeit kommt es auf Mentalit\u00e4tsverst\u00e4ndnis an, das nur die Sprache des Partners vermitteln kann.<\/p>\n<p>Und es geht ja mit der Mehrsprachigkeit: viele Holl\u00e4nder sprechen nicht nur Englisch, sondern dazu Deutsch (wieviele von uns k\u00f6nnen Holl\u00e4ndisch?) und die Schweiz ist ein viersprachiges Land. Das Thema bietet reichlich Diskussionsstoff, vielleicht setzen wir es fort?Ich m\u00f6chte f\u00fcr heute schlie\u00dfen mit einem Zitat von Dr. Babette Nieder, Generalsekret\u00e4rin des Deutsch-Franz\u00f6sischen Jugendwerks (DFJW) aus ihrem Aufruf zu &#132;Jugend spricht europ\u00e4isch&#147;: &#132;Die sprachliche und kulturelle Vielfalt ist eine der St\u00e4rken Europas. Die F\u00f6rderung des Spracherwerbs ist darum von zentraler Bedeutung f\u00fcr die gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Deshalb sollte es zu den Grundkenntnissen der jungen Europ\u00e4er geh\u00f6ren mindestens zwei weitere Sprachen neben der Muttersprache zu beherrschen.&#147; In K\u00fcrze:<\/p>\n<h5 align=\"justify\">Europa-Woche<\/h5>\n<p>Unterst\u00fctzt vom Informationsb\u00fcro des Europ\u00e4ischen Parlaments und der Vertretung der Europ\u00e4ischen Kommission in Deutschland haben die deutschen L\u00e4nder w\u00e4hrend der Europa-Woche vom 4.-13. Mai 2001 zum 7. Mal in einer sehr gro\u00dfen Zahl von Veranstaltungen \u00fcber Europa informiert, nicht nur in gro\u00dfen St\u00e4dten, sondern auch in kleineren Gemeinden, nahe beim B\u00fcrger.<\/p>\n<p>In den sog. B\u00dcRGERFOREN &#132;Mitreden \u00fcber Europa&#147; wird es weitere Veranstaltungen geben: am 25. Juni, 19:00 Uhr in der Galerie Luise, Hannover und am 28. Juni, 19:00 Uhr im Festsaal des Hamburger Rathauses (Quelle: Medien Service des EP, Mai 2001\/Nr.3).<\/p>\n<h5 align=\"justify\">B&uuml;rgernahes Europa<\/h5>\n<p>Seit 1993 lobt das Land Rheinland-Pfalz j\u00e4hrlich Preise aus f\u00fcr &#132;au\u00dferordentliche Leistungen auf dem Gebiet kommunaler Partnerschaften mit Kommissionen in Osteuropa&#147;. Mit insgesamt 88 Beitr\u00e4gen haben sich seither 36 rheinland-pf\u00e4lzische Kommunen an dem Landeswettbewerb beteiligt, 20 Preistr\u00e4ger freuten sich \u00fcber die besondere Anerkennung. Mit Polen gibt es bis heute 21 Partnerschaften, mit Ungarn 12. Oft sind es auch sehr kleine Gemeinden, die sich engagieren, immer aber die B\u00fcrger. (Weitere Infos auf Wunsch bei der Verfasserin)<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gisela Goymann<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[69,6],"tags":[663,678],"autoren":[288],"publikationen":[871],"class_list":["post-9812","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","category-europa","category-frieden","tag-europa","tag-frieden","autoren-gisela-goymann","publikationen-mitteilungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Blick nach Europa - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/blick-nach-europa-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Blick nach Europa - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilung Nr. 174, S. 51 Zum &#132;Europ\u00e4ischen Jahr der Sprachen 2001&#147;, gleichzeitig eine Antwort auf den Beitrag von Wilfried Meyer im Diskussionsteil der Mitteilungen Nr. 173\/ M\u00e4rz 2001\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erst Ende des Jahres werden wir wissen, welchen Erfolg die deutlichen Bem\u00fchungen, Anregungen und Hilfen von EU-Kommission und Europarat dem von ihnen initiierten &#132;Europ\u00e4ischen Jahr der Sprache&#147; 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