{"id":9849,"date":"2001-03-01T15:40:00","date_gmt":"2001-03-01T14:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/hu-nachrichten-2\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:54","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:54","slug":"hu-nachrichten-2","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/hu-nachrichten-2\/","title":{"rendered":"HU &#8211; Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilung Nr. 173, S. 26-29<\/p>\n<h5><span id=\"berlin\">Berlin<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Der Landesverband hat seine Reihe Republikanischer Vespern in diesem Jahr fortgesetzt: den Auftakt bildete am 18. Januar eine Veranstaltung &uuml;ber das F&uuml;r und Wider eines m&ouml;glichen NPD-Verbots. Der Argumentation von Norman Paech, da&szlig; die Demokratie durchaus das ausgrenzen k&ouml;nne, was sie f&uuml;r demokratiefeindlich halte, hielt Wolf Dieter Narr entgegen, da&szlig; paradoxerweise die Demokratie so ein St&uuml;ck abgeschafft werde, mit dem Ziel, sie zu bewahren. Auf der folgenden Veranstaltung am 22. Februar stand der &sect; 129a StGB (Unterst&uuml;tzung terroristischer Vereinigungen) im Mittelpunkt. Die neuerlichen Verfahren gegen angebliche Mitglieder der Revolution&auml;ren Zellen in Berlin gaben einmal mehr dazu Anla&szlig;, sich mit den prozessrechtlichen Folgen einer Anklage nach diesem Paragraphen zu besch&auml;ftigen. F&uuml;r den 25. Januar 2001 war eine Mitgliederversammlung des Landesverbandes einberufen worden. Neben einem Res&uuml;mee der Arbeit in den vergangenen zwei Jahren und der Neuwahl des Landesvorstandes stand diesmal auch eine inhaltliche Diskussion auf der Tagesordnung: Hartmut von Hentig war unserer Einladung gefolgt und berichtete vor dem Hintergrund einer andauernden Diskussion &uuml;ber die Neuregelung des Berliner Religionsunterrichtes &uuml;ber seine reformp&auml;dagogischen Ideen und Erfahrungen. Zun&auml;chst pl&auml;dierte er daf&uuml;r, Schule nicht als eine Institution zur Vermittlung von Wissen, sondern als Ort f&uuml;r die Aneignung und Ordnung neuer Erfahrungen zu begreifen. Die erzieherische Aufgabe bestehe darin, den Kindern zu helfen, damit diese nicht einem Wust an Erfahrungen erliegen. Insofern lie&szlig;en sich auch keine Glaubensfragen aus der Schule ausschlie&szlig;en. Allerdings bestehe zwischen der Weitergabe des Glaubens (Geschichte des Christentums) und der Unterweisung in Religion (christl. Gesetze\/Regeln) ein gro&szlig;er Unterschied. Eine Schule als Erfahrungsraum zu begreifen, in dem gemeinsame Regeln der Verst&auml;ndigung entwickelt werden sollen, schlie&szlig;e daher von vornherein die alleinige Orientierung an religi&ouml;sen oder rationalistischen Modellen aus. Hartmut von Hentig schl&auml;gt anstatt eines religi&ouml;sen Unterrichts die gezielte Anleitung zum philosophischen Denken in der Schule vor. Davon verspricht er sich, den Gewinn philosophischen Denkens f&uuml;r die Kinder erfahrbar zu gestalten und die Entwicklung einer ethischen Haltung zu f&ouml;rdern. Nach einer kurzen Diskussion &uuml;ber die Bedeutung dieses p&auml;dagogischen Ansatzes f&uuml;r die aktuelle politische Debatte um den Religionsunterricht besprachen die anwesenden Mitglieder die k&uuml;nftigen Arbeitsschwerpunkte des Landesverbandes. Abschlie&szlig;end wurden ein neuer Landesvorstand gew&auml;hlt. Ihm geh&ouml;ren neben Roland Otte (alter und neuer Vorsitzender) an: Thymian Bussemer, Nina Helm, Sigrid Kleinschmidt, Nils Leopold, Constanze Oehlrich, Bj&ouml;rn Scheer, Sebastian Schiek und Christa Zseby. Am 21. Februar erhielt Pfarrer Joachim Ritzkowsky f&uuml;r sein Engagement in der Obdachlosenarbeit den Ingeborg-Drewitz-Preis der HU Berlin. Ein Bericht dazu steht in dieser Ausgabe der Mitteilungen. Auch auf anderer Ebene war der Landesverband wieder politisch t&auml;tig: In einem Brief an den Innenminister haben wir die Aufgabe der Vorbehalte gegen die Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention gefordert, um den Schutz und die Versorgung minderj&auml;hriger Fl&uuml;chtlinge in Deutschland zu verbessern. Angesichts steigender Selbstmordzahlen in der Berliner Untersuchungshaftanstalt haben wir uns mit der dringenden Bitte um eine Verbesserung der Haftbedingungen in dieser Haftanstalt an den Regierenden B&uuml;rgermeister von Berlin gewandt. Unser Engagement in Sachen Haftbedingungen und Gefangenenrechte f&uuml;hrte auch dazu, dass uns die Senatsverwaltung zusammen mit amnesty international um eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Vorw&uuml;rfe bat, die im Zuge der Isolation und Ruhigstellung eines Gefangenen aufgetaucht sind. Bei einer Besichtigung in der JVA und Gespr&auml;chen mit den Gefangenen, die den Beamten eine Mi&szlig;handlung des revoltierenden Insassen vorgeworfen hatten, konnten wir diese Vorw&uuml;rfe weder best&auml;tigen noch entkr&auml;ften, hatten aber zumindest den Eindruck, da&szlig; die Anstaltsleitung intensiv um eine L&ouml;sung des Konflikts bem&uuml;ht war. Zu aktuellen Diskussionen und zur Vorbereitung der n&auml;chsten Veranstaltungen laden wir alle Mitglieder und Interessierten zu unseren &ouml;ffentlichen Vorstandssitzungen ein. Die Sitzungen finden alle zwei Wochen donnerstags um 18.30 Uhr statt. F&uuml;r weitere Nachfragen und Termine ist die Landesgesch&auml;ftsstelle im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra&szlig;e 4 in 10405 Berlin (Tel. 204 2504) dienstags 9-14 Uhr und donnerstags 16-20 Uhr zu erreichen. &Uuml;brigens: Die HU Berlin ist jetzt auch &uuml;ber eine eigene E-Mail-Adresse erreichbar, diese lautet: hu_berlin@humanistische-union.de<\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-humanistischen-union-nrw\">Bildungs&shy;werk der Humanis&shy;ti&shy;schen Union NRW<br \/><\/span><\/h5>\n<h6><span id=\"neues-internet-angebot\">Neues Internet-Angebot<br \/><\/span><\/h6>\n<p>Das Informationsangebot des Bildungswerks der HU NRW ist neu gestaltet worden; unter der neuen Adresse <a href=\"http:\/\/www.hu%C2%96bildungswerk.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hu&ndash;bildungswerk.de<\/a> finden sich jetzt in erweitertem Umfang Ausz&uuml;ge aus dem Veranstaltungsangebot, Hinweise auf Publikationen und laufende Rechercheprojekte, ein Online-Archiv mit Berichten und Referaten, Links zu politischer Bildung und Bildungsurlaub. Unsere neue E-Mail-Adresse ist &uuml;brigens: <a href=\"mailto:buero%40hu-bildungswerk.de\">buero@hu-bildungswerk.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"veranstaltungsangebote-2001\">Veran&shy;stal&shy;tungs&shy;an&shy;ge&shy;bote 2001<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Deutschland &#8211; ein Einwanderungsland: politische und praktische Konsequenzen<br \/>Wenn sich Deutschland k&uuml;nftig als Einwanderungsland verstehen will, dann ist dies ein radikaler Paradigmenwechsel mit vielf&auml;ltigen politischen und praktischen Auswirkungen. Inwieweit sind wir darauf vorbereitet, was mu&szlig; auf sozialer Ebene und im Bildungsbereich getan werden, damit dies ein erfolgreicher Proze&szlig; wird. Dazu sollen auch die Erfahrungen aus anderen L&auml;ndern einbezogen werden. <br \/>Termin\/Ort: 5.\/6. Mai 2001 in Haus Villigst\/Schwerte<br \/>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;<br \/>Niederl&auml;nder &#8211; Juden &#8211; Deutsche: Spurensuche in Amsterdam<br \/>Die Zeit der Besatzung durch NS-Deutschland ist in den Niederlanden in lebendiger Erinnerung geblieben, unter der Oberfl&auml;che eines guten nachbarschaftlichen Verh&auml;ltnisses wirken die Erfahrungen von Besatzungsunrecht, Deportation und Widerstand heftig nach. Wir wollen in Amsterdam einschl&auml;gige Ged&auml;chtnisorte wie das Anne-Frank-Haus, das Nationaldenkmal und das j&uuml;dische Museum aufsuchen und mit niederl&auml;ndischen Partnern &uuml;ber die Differenzen des Erinnerns sprechen. <br \/>Termin\/Ort: 26. &#8211; 28. April 2001 in Amsterdam<br \/>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;-<br \/>Berlin &#8211; Baustelle &#8222;Deutsche Geschichte&#8220; (Bildungsurlaub)<br \/>Wo und wie die ist deutsche Zeitgeschichte in ihren Aufschichtungen an verschiedenen Erinnerungsorten in Berlin gegenw&auml;rtig? In der alten Berliner Mitte, dem neuen Regierungsviertel (Reichstagsgeb&auml;ude), im das Mauer-Museum &#8230;. Die wechselvolle Geschichte der Stadt &#8211; gepr&auml;gt durch Kriege und Katastrophen wie durch Prosperit&auml;t und demokratische Entwicklungen &#8211; wollen wir mit Erkundungen und Diskussionen, unterst&uuml;tzt von ExpertInnen, aus der N&auml;he.<br \/>Termin\/Ort: 13. &#8211; 18. 5. 2001 in Berlin<br \/>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;-<br \/>Dresden &#8211; Zeitschichten (Bildungsurlaub)<br \/>Wir wollen die Zeitschichten des gerade vergangenen Jahrhunderts am Beispiel Dresdens untersuchen: das alte barocke Dresden, der Vorort Hellerau in den 20er Jahren als ein Zentrum der Jugendbewegung und Lebensreform, Dresden im Nationalsozialismus (man denke an die Klemperer-Tageb&uuml;cher), die Zerst&ouml;rung Dresdens Ende des Zweiten Weltkrieges, der Wiederaufbau und die SED-Herrschaft, die letzten 10 Jahre im wiedervereinigten Deutschland als Sachsens Hauptstadt. <br \/>Termin: 18. &#8211; 22. Juni 2001, Ort bitte erfragen<br \/>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;-<br \/>Industriekultur im Ruhrgebiet (Bildungsurlaub)<br \/>Alte stillgelegte Industrieanlagen, Zechen, Gasometer und Hoch&ouml;fen werden seit einiger Zeit in ihrer eigent&uuml;mlichen Sch&ouml;nheit neu entdeckt und umgenutzt. Es sind so nicht nur einmalige Ausstellungsorte und Industriemuseen entstanden, sondern auch Landschaftsparks und neue Gewerbefl&auml;chen im historischen Gewand; <br \/>Vergangenheit und Zukunft gehen eine neue Verbindung ein: Die Geschichte des Ruhrgebiets und die Probleme des Strukturwandels wollen wir am Beispiel der Industriekultur untersuchen. <br \/>Termin und Ort: 5. &#8211; 10. November 2001 im Ruhrgebiet<br \/>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;-<br \/>Neue Ver&ouml;ffentlichung: &ldquo;Gemeinsames Erinnern?&rdquo;<br \/>Das Bildungswerk der Humanistischen Union hat soeben (mit F&ouml;rderung durch die Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung) eine Brosch&uuml;re publiziert, die als Handreichung f&uuml;r grenz&uuml;berschreitende Bildungs- und Erinnerungsarbeit im Westen Nordrhein-Westfalens dienen kann; sie enth&auml;lt auf 52 Seiten historische Skizzen, Projektberichte und Institutionenportr&auml;ts und enth&auml;lt damit Anregungen f&uuml;r die Bildungsarbeit in Erwachsenenbildung, Schulen, Gedenkst&auml;tten und anderswo:<br \/>&#8222;Gemeinsames Erinnern an den Nationalsozialismus? Gedenkorte und Geschichtsprojekte in den Niederlanden, Belgien und Nordrhein-Westfalen&#8220;.<br \/>Bezug: gegen Kostenpauschale von 4 DM (Briefmarken)<\/p>\n<p>&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;&ndash;<br \/>N&auml;here Programm-Informationen, Anmeldungen und Bestellung sind m&ouml;glich &uuml;ber folgende Verbindungen:<br \/>Bildungswerk der HU NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen,<br \/>Tel 0201-22 79 82, Fax 0201- 23 55 05, sowie die (neue!) e-mail: <a href=\"mailto:buero%40hu-bildungswerk.de\">buero@hu-bildungswerk.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"landesverband-nrw\">Landes&shy;ver&shy;band NRW<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Themen&nbsp; u.a. das f&uuml;r NRW geplante Informationsfreiheitsgesetz. Interessierte sind herzlich willkommen. Ausk&uuml;nfte &uuml;ber den&nbsp; Landesvorstand (Ursula Tjaden, Helge Klawitter, Dietrich Schade oder Paul Ciupke, erreichbar &uuml;ber das Bildungswerk der HU NRW (s.o.)<br \/>Arbeitsgruppen im nordrhein-westf&auml;lischen Landesverband der Humanistischen Union:<br \/>Arbeitskreis &bdquo;Staat und Kirchen&ldquo;: <br \/>Themen des Arbeitskreises sind das Schulfach &bdquo;Praktische Philosophie&ldquo; und der Islamunterricht in NRW. Kontakt &uuml;ber Ulrich Gehl, Tel. und Fax: 0234-287 82 07 oder &uuml;ber das Landesverbands-B&uuml;ro, Tel. 0201-22 89 37, Fax 0201-23 55 05, e-mail: <a href=\"mailto:buero%40hu-bildungswerk.de\">buero@hu-bildungswerk.de<\/a><br \/>Arbeitskreis &bdquo;Kommunale Beteiligung&ldquo;<br \/>Der Arbeitskreis &bdquo;Kommunale Beteiligung&ldquo; wurde angeregt durch die Delegiertenkonferenz 1999 und diskutiert neue Formen kommunaler Demokratie und Beteiligungsm&ouml;glichkeiten. <br \/>Kontakt (auch f&uuml;r Interessierte aus anderen Bundesl&auml;ndern) &uuml;ber: Landesverband NRW der Humanistischen Union, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel. 0201-22 79 82, Fax 0201-23 55 05, e-mail: <a href=\"mailto:buero%40hu-bildungswerk.de\">buero@hu-bildungswerk.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"essen\">Essen<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Kontakt: Heidi Behrens-Cobet, Semperstr. 3, 45138 Essen, Tel. 0201\/263344 oder &uuml;ber das Essener HU-B&uuml;ro (Kronprinzenstr.15, 45128 Essen)<br \/>D&uuml;sseldorf<br \/>Ortsverband D&uuml;sseldorf der Humanistischen Union, c\/o Hildegard Beine, Bankstr. 42, 40476 D&uuml;sseldorf, Telefon: 0211\/68 35 24 oder Reinhard Mokros, Thomas-Mann-Str. 25, 41068 M&ouml;nchengladbach, Telefon: 02161\/52 104. E-Mails auch &uuml;ber Per E-Mail (Kai Hoffmann) &uuml;ber: <a href=\"mailto:BigK666%40t-online.de\">BigK666@t-online.de<\/a> <br \/>Hingewiesen sei auf den Bericht &uuml;ber die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Drogenpolitik vom 12. Dezember, abgedruckt in dieser Ausgabe der Mitteilungen.<br \/>Die Ortsgruppe D&uuml;sseldorf der Humanistischen Union trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat um 19.00 Uhr im B&uuml;rgerhaus &bdquo;Salzmannbau&ldquo;, Raum 106, Himmelgeister Str.107, 40225 D&uuml;sseldorf (Termin&auml;nderungen sind jedoch m&ouml;glich, bitte anfragen). Wir freuen uns &uuml;ber alle HU-Mitglieder und G&auml;ste, die mit uns bei den monatlichen Montagstreffen diskutieren m&ouml;chten. Themenvorschl&auml;ge sind immer willkommen! <br \/>Frankfurt\/ Main<br \/>Themen des OV Frankfurt am Main der HU:<br \/>Donnerstag, 5. April, 19.30 Uhr<br \/>Frankfurter Presse-Club<br \/>&ldquo;Homosexualit&auml;t, Ehe und Familie&rdquo;. Thesen von Dr. Dr. Joachim Kahl, Autor &ldquo;Das Elend des Christentums&rdquo;. Mit Diskussion. Moderation: Klaus Scheunemann, Journalist. <br \/>Der Frankfurter Presse-Club liegt am R&ouml;merberg hinter der alten Nikolaikirche, erreichbar &uuml;ber eine Freitreppe.<br \/>Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr<br \/>Frankfurter Presse-Club<br \/>&ldquo;Psychiatrie in Hessen: Wie kann der Reformstillstand &uuml;berwunden werden?&rdquo; &ndash; Diskussion mit dem Landesarzt f&uuml;r seelisch Behinderte und Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie am Stadtkranken-haus Offenbach, Prof. Dr. Manfred Bauer; MinR Susanne N&ouml;cker, Referatsleiterin f&uuml;r Psychiatrie im Hess. Sozialministerium, sowie Engelgard Nolting, Vorsitzende d. Arbeitsgemeinschaft der Angeh&ouml;rigen, Freunde und F&ouml;rderer psychisch kranker Menschen in Frankfurt. Moderation: Klaus Scheunemann<\/p>\n<p>Samstag, 11. August, 16.00 Uhr<br \/>Hanau-Steinheim, Br&uuml;ckfeldgraben 4<br \/>Hurra! Wieder ein Sommerfest der HU im F&auml;hrenhof, einem parkartigem Geh&ouml;ft unseres gastfreien Mitglieds Monika Knaf. Bereits mehrmals konnten wir dort in angeregter Gepr&auml;chsrunde feiern. Speisen und Getr&auml;nke bitte mitbringen. Und gute Stimmung, soweit m&ouml;glich. Gut erreichbar mit S 8, Station Steinheim, 800 m. Weg. P.S. Unser Sommerfest hat &ldquo;Open End&rdquo;.<br \/>Von besonderem Interesse f&uuml;r HU-Mitglieder ist auch folgende Veranstaltung sein: <br \/>Dienstag, 24. April, 19.00 Uhr<br \/>Amerikahaus, Staufenstr.1 \/ DM 15,00,-<br \/>&ldquo;Hat der Sozialstaat eine Zukunft?&rdquo; Tendenzen in D-GB-USA. Gemeinsames Podium von Amerikahaus, Deutsch-Englischer Gesell-schaft und Steuben-Schurz-Gesellschaft. Es diskutieren Dr. S&ouml;hnke Schreyer, Zentrum f&uuml;r Nordamerikaforschung und Experten aus GB und USA. Moderation: Werner Holzer, ehem. Chefredakteur der FR.<\/p>\n<h5><span id=\"hamburg\">Hamburg<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Termine und Orte der Treffen des Landesverbandes Hamburg bitte erfragen &uuml;ber Hauke Borchert (Tel. 040-7395134). Mitglieder und Neugierige sind willkommen!<\/p>\n<h5><span id=\"mainz-wiesbaden\">Mainz-Wiesbaden<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Der Ortsverband Mainz-Wiesbaden sucht dringend engagierte Mitglieder f&uuml;r die Mitarbeit im Vorstand und die k&uuml;nftige Arbeit des Ortsverbandes. Geplant ist u.a. eine Veranstaltung zur Justizreform mit verschiedenen B&uuml;ndnispartnern. Aktive Teilnahme ist sehr erw&uuml;nscht. Weitere Infos sind &uuml;ber Hans-Peter Terno, Telefon 14 67 453 (gesch&auml;ftlich) und 61 86 26 (privat) zu erhalten. Interessierte sind aufgerufen, sich bei ihm zu melden.<br \/>Kontakte und R&uuml;ckfragen &uuml;ber den OV-Vorsitzenden Hans-Peter Terno, Wallaustrasse 37, 55118 Mainz, Telefon: 06131 \/ 61 86 26 (priv.) und 06131 \/ 14 67 453 (dienstl.); Termine und Orte bitte dort erfragen.<\/p>\n<h5><span id=\"marburg\">Marburg<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Der HU-Ortsverband Marburg hat sein Internet-Forum f&uuml;r B&uuml;rgerrechte ausgeweitet zu einer umfassenden Informations- und Austauschm&ouml;glichkeit f&uuml;r Freiheits- und B&uuml;rgerrechte<br \/>Die eigene &#8222;Domain&#8220; des HU-Ortsverbandes ist im Internet vertreten; unter der neuen Adresse <a href=\"http:\/\/www.hu-marburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.hu-marburg.de<\/a>. Au der neuen Leitseite des Ortsverbandes findet man s&auml;mtliche (ca. 40!) Pressemitteilungen des HU-Ortsverbands Marburg aus den Jahren 1997 bis 2000, sowie eine interne Suchfunktion nach Stichworten und ein G&auml;stebuch f&uuml;r pers&ouml;nliche Anmerkungen, Hinweise und Kommentare. Dar&uuml;ber hinaus er&ouml;ffnet die HU Marburg mit einem Online-Formular ab sofort die M&ouml;glichkeit, ihre Pressemitteilungen per e-Mail zu abonnieren.<br \/>Die HU-Aktiven vom Marburger Ortsvorstand sind per E-Mail k&uuml;nftig erreichbar &uuml;ber folgende Kontaktadressen: <a href=\"mailto:ortsverband%40hu-marburg.de\">ortsverband@hu-marburg.de<\/a>. Direkt erreichbar sind: Franz-Josef Hanke (1. Vorsitzender) &uuml;ber <a href=\"mailto:hanke%40hu-marburg.de\">hanke@hu-marburg.de<\/a> sowie Dragan Pavlovic (2. Vorsitzender) &uuml;ber <a href=\"mailto:pavlovic%40hu-marburg.de\">pavlovic@hu-marburg.de<\/a> <br \/>Kontakt gerne auch telefonisch &uuml;ber: Franz-Josef Hanke, Furthstr. 63, 5037 Marburg (Tel. 06421\/66616)<\/p>\n<p>Geplante Veranstaltungen: <br \/>Veranstaltung mit Gerd L&uuml;demann am Donnerstag, 03.05.2001 <br \/>&#8222;Das Unheilige in der Heiligen Schrift &#8211; die dunklen Seiten der Bibel&#8220; ist der Titel einer<br \/>Veranstaltung des HU-Ortsverbands Marburg mit dem G&ouml;ttinger Theologen Prof. Dr. Gerd<br \/>L&uuml;demann am Donnerstag (3. Mai 2001) ab 19.30 Uhr. Der Veranstaltungsort wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.<br \/>&bdquo;Angedacht&ldquo; wird derzeit eine &ouml;ffentliche Diskussionsveranstaltung zu sozialen Grundrechten, wie einem existenzsichernden Einkommen f&uuml;r alle. Wer sich an der Planung und Vorbereitung beteiligen mag, ist herzlich willkommen!<br \/>HU-Treffen: Am letzten Dienstag jeden Monats trifft sich der HU-Ortsverband Marburg im &bdquo;Bistro Rendezvous&ldquo; in der Frankfurter Stra&szlig;e 2a. Alle interessierten Humanistinnen und Humanisten sind zu diesem offenen Stammtisch herzlich eingeladen. <br \/>Beim letzten HU-Treffen am Karnevalsdienstag diskutierten wir beim offenen HU-Stammtisch im Bistro Rendezvouz unter dem Motto &bdquo;Humoristische Union&ldquo; ganz ernst &uuml;ber den Nonsens des Lebens.<br \/>Beim n&auml;chsten HU-Treffen am Dienstag, 27.M&auml;rz (Beginn 20 Uhr) diskutieren wir mit G&auml;sten zur Arbeit der Friedensbewegung und insbesondere deren Aktionen und Aktionsformen. Auch hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.. <br \/>Landesverband Niedersachsen<br \/>LV Niedersachsen der Humanistischen Union<br \/>c\/o Oda Cordes<br \/>Dorotheenstra&szlig;e 7 \/ App. 624<br \/>30419 Hannover<br \/>Tel.: 01 70 \/ 4 61 53 21<br \/>EMail: <a href=\"mailto:Oda.Cordes%40stud.uni-hannover.de\">Oda.Cordes@stud.uni-hannover.de<\/a><br \/>Ein geplanter Themenschwerpunkt des Landesverbandes f&uuml;r die kommende betrifft die Situation der Patienten in der Psychatrie und die gegenw&auml;rtige nieders&auml;chsische Problemlage, insbesondere auch die Situation &auml;lterer Patienten und die Grundrechte alter Menschen. F&uuml;r n&auml;here Informationen werden die nieders&auml;chsischen Mitglieder vom Interims-Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen rechtzeitig gesondert informiert.<br \/>R&uuml;ckfragen bitte an Steve Schreiber, Tel.: 0551 \/ 7708695; e-mail: <a href=\"mailto:stevesch%40gmx.de\">stevesch@gmx.de<\/a><\/p>\n<h5><span id=\"regionalverband-nordbayern-ov-nuernberg\">Regio&shy;na&shy;l&shy;ver&shy;band Nordbayern\/ OV N&uuml;rnberg<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Kontakt: Irene Maria Sturm, Augustinstr. 2, 92421 Schwandorf, Tel. 09431\/ 42348 (Fax -42954), e-mail: <a href=\"mailto:i.sturm%40sadnet.de\">i.sturm@sadnet.de<\/a> oder &uuml;ber Sophie Rieger, G&uuml;nthersb&uuml;hlerstr. 38, 90491 N&uuml;rnberg, Tel. 0911\/ 59 15 24.<br \/>In N&uuml;rnberg geplant ist eine Reihe von offenen Informations- und Diskussionsveranstaltungen, f&uuml;r alle die mitreden und zuh&ouml;ren m&ouml;chten: Das Bildungswerk der Humanistischen Union Bayern e.V. und der Fachverband Ethik Landesverband Bayern e.V. laden dazu ein in den Kulturladen N&uuml;rnberg. Die genauen Themen und Termine sind angegeben beim Bildungswerk der HU Bayern e.V. (s.u.)<br \/>Der Regionalverband der Humanistischen Union Nordbayern setzt sich als Mitglied beim &bdquo;B&uuml;ndnis gegen Rechts&ldquo; nach wie vor f&uuml;r ein Mahnmal zum feigen Brandanschlag vom 18.12.1988 in Schwandorf ein, durch den vier Menschen ums Leben kamen (vgl. Mitteilungen Nr. 168 von Dezember 1999, S. 105). Von der Gemeinde wurde nun am 8.2. erneut die Aufstellung eines Mahnmals abgelehnt. Die Mitteilungen werden weiter hierzu berichten.&nbsp; Informationen zum Brandanschlag in Schwandorf sind im Internet erh&auml;ltlich unter <a href=\"http:\/\/www.geocities.com\/brandanschlag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.geocities.com\/brandanschlag<\/a>.<\/p>\n<h5><span id=\"regionalverband-suedbayern\">Regio&shy;na&shy;l&shy;ver&shy;band S&Uuml;DBAYERN<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Ortsverband M&uuml;nchen \/RV S&uuml;dbayern der Humanistischen Union<br \/>c\/o Wolfgang Killinger, Paul-Hey-Strasse 18, 82131 Gauting, <br \/>Tel. 089\/ 850 33 63, FAX 089\/ 89 30 50 56, <br \/>e-Mail&nbsp; <a href=\"mailto:w.killinger%40link-m.de\">w.killinger@link-m.de<\/a><\/p>\n<p>Die Diskussionsrunde zum Buch &ldquo;Tod einer Polizistin. Die Geschichte eines Skandals&ldquo; von Dieter Schenk, am 11. Dezember 2000 in der Seidlvilla, M&uuml;nchen-Schwabing, ist auf gro&szlig;es Medieninteresse gesto&szlig;en. Einen Bericht von Jennifer Clayton-Chen, die die Diskussion moderierte, finden Sie auf Seite 19 (Mitteilungen Nr. 173)<br \/>Wir laden Sie ein zu einer Mitgliederversammlung mit Neuwahlen <br \/>am Freitag, den 27. April 2001, 19 Uhr, in der Seidlvilla in M&uuml;nchen-Schwabing, Nikolai-Platz 1b, S3, S6, Station Giselastr. <br \/>Vorl&auml;ufige Tagesordnung: <br \/>&nbsp;1. Arbeitsbericht, Aussprache mit Planung von Aktivit&auml;ten,<br \/>&nbsp;2. Vereinigung OV M&uuml;nchen mit RV S&uuml;dbayern,<br \/>&nbsp;3. Neuwahlen,<br \/>&nbsp;4. Antr&auml;ge an die Delegiertenkonferenz.<br \/>Am 26.5\/27.5. tagt der Bundesvorstand in Gr&auml;felfing, am Westrand M&uuml;nchens. Wir laden interessierte Mitglieder zu einem offenen Gespr&auml;chsabend mit dem Bundesvorstand ein: 20 Uhr im B&uuml;rgerhaus Gr&auml;felfing, Bahnhofsplatz, Linie S6, Gr&auml;felfing.<br \/>Dar&uuml;ber hinaus planen wir noch vor der Sommerpause eine Veranstaltung &uuml;ber die Unzuverl&auml;ssigkeit von Zeugenaussagen und Gutachten.<br \/>Schlie&szlig;lich bitten wir Sie, den Termin f&uuml;r unser Sommerfest zu reservieren: Samstag, den 14. Juli.<br \/>Zu allen diesen Veranstaltungen werden noch Einladungen versandt.<br \/>Ansprechpartner: Wolfgang Killinger, siehe oben.<\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-humanistischen-union-bayern-ev\">Bildungs&shy;werk der Humanis&shy;ti&shy;schen Union Bayern e.V.<br \/><\/span><\/h5>\n<p>Genauere Angaben zu Ort und Terminen der Treffen erfahren Sie &uuml;ber Johannes Gl&ouml;tzner, Egerl&auml;nder Str. 4, 82166 Gr&auml;felfing &#8211; Tel.: 089\/8542609<br \/>Das Bildungswerk der Humanistischen Union Bayern e.V. und der Fachverband Ethik Landesverband Bayern e.V. laden ein zu einer offenen Informations- und Diskussionsveranstaltung, f&uuml;r alle die mitreden und zuh&ouml;ren m&ouml;chten: jeweils Freitag von 19 bis 21 Uhr in N&uuml;rnberg, Kulturladen Rothenburger Str. 106 (U2)<br \/>8. Gespr&auml;chskreis Philosophie<br \/>9. M&auml;rz 2001: Der Islam in Deutschland &ndash; Islamischer Religionsunterricht in unseren Schulen?<br \/>Der Philosoph Dr. Joachim Kahl stellt seine Thesen &uuml;ber den Religionsunterricht im allgemeinen, den islamischen Religionsunterricht im besonderen und einem allgemeinen Fach Religions-\/Weltanschauungskunde vor und diskutiert mit uns &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der Verwirklichung eines solchen Faches in Bayern.<br \/>9. Gespr&auml;chskreis Philosophie<br \/>11. Mai 2001: Die Aufkl&auml;rung &#8211; -eine geistesgeschichtliche Einf&uuml;hrung.<br \/>Die Philosophen der Aufkl&auml;rung vor allem in Frankreich und Deutschland suchten die auf Glaubensinhalten fu&szlig;ende scholastisch gepr&auml;gte Metaphysik durch eine auf Vernunft basierende diesseitige Wissenschaft 6zu ersetzen und trugen damit zur Humanisierung der Gesellschaft bei (z.. durch ihren erfolgreichen Einsatz gegen Hexenprozesse). HU-Mitglied Gerhard Rampp referiert &uuml;ber diese wichtige geistesgeschichtliche Epoche.<br \/>10. Gespr&auml;chskreis Philosophie<br \/>22. Juni 2001: Ruth Cohn und die themenzentrierte Interaktion<br \/>Hintergrund f&uuml;r die von Ruth Cohn entwickelte Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist die Philosophie der Humanistischen Psychologie, deren Wertma&szlig;st&auml;be und Handlungsanweisungen hier zum Tragen kommen. TZI ist inzwischen im Lehr- und Lernbereich, im therapeu-tischen und sozialen Arbeitsfeld und in der Wirtschaft und Politik als eine Methode bekannt geworden, die individuelle, zwischenmensch-liche und sachliche Aspekte zu einem p&auml;dagogischen Konzept verbindet, das Inhalte und Arbeitsprobleme nicht nur vordergr&uuml;ndig auf der intellektuellen Ebene abhandelt, sondern Kopf, Herz und K&ouml;rper gleicherma&szlig;en einbezieht.<br \/>Elisabeth Bauer referiert &uuml;ber die philosophisch-geistigen Hintergr&uuml;nde, das Menschenbild und das&nbsp; p&auml;dagogisch-psychologische Konzept dieser au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Frau.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[770],"autoren":[184],"publikationen":[871],"class_list":["post-9849","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-verbandsnachrichten","autoren-humanistische-union","publikationen-mitteilungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>HU - Nachrichten - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/hu-nachrichten-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"HU - Nachrichten - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilung Nr. 173, S. 26-29 Berlin Der Landesverband hat seine Reihe Republikanischer Vespern in diesem Jahr fortgesetzt: den Auftakt bildete am 18. 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