{"id":9854,"date":"2000-12-01T19:20:00","date_gmt":"2000-12-01T18:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/"},"modified":"2000-12-01T12:00:00","modified_gmt":"2000-12-01T11:00:00","slug":"bericht-vom-verbandstag-in-marburg","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/","title":{"rendered":"Bericht vom Verbandstag in Marburg"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilung Nr. 172, S. 85-88<\/p>\n<p>Selten wurde auf einem Verbandstag so sachlich, vorbereitet und intensiv diskutiert, wie in Marburg, so fa\u00dfte der Bundesvorsitzende Till M\u00fcller-Heidelberg die Beratungen im Schlu\u00dfwort zusammen. Den Auftakt des HU-Wochenendes im Kulturladen &#132;KFZ&#147; bildete die Podiumsdiskussion: <i>&#132;Frieden schaffen durch Krieg?&#147;<\/i> Es debattierten der hessische Sprecher der Gr\u00fcnen Dr. Hubert Kleinert und der IALANA-Vorsitzende Dr. Peter Becker (Juristenorg. f\u00fcr den Frieden), Moderator war der HU-Bundesvorsitzende Dr. Till M\u00fcller-Heidelberg.<\/p>\n<p>Einleitend referierte Peter Becker Thesen zum Kosovo-Krieg. Nach seiner Ansicht seien die M\u00f6glichkeiten ziviler Konfliktschlichtung unzureichend genutzt wurden: Das Holbrooke-Abkommen wurde von den Serben beachtet, auch gab es keinen &#132;V\u00f6lkermord&#147; (vgl. Brigadegeneral H. Loquai: &#132;Wege in einen vermeidbaren Krieg&#147;, Nomos, 2000). Der Entschlu\u00df der USA zur v\u00f6lkerrechtswidrigen Intervention habe bereits festgestanden, die OSZE blieb dabei au\u00dfer acht. Im Ergebnis stellte Becker fest, da\u00df die Bombardierung keine Probeme l\u00f6ste: das Regime wurde gest\u00e4rkt und die Opposition geschw\u00e4cht; auch bleibe die EU mit immensen Aufwendungen im Kosovo langfristig gebunden. Auch der Aufbau einer neuen EU-Milit\u00e4rstruktur sei falsch, denn milit\u00e4rische Mittel l\u00f6sen weder Ursachen noch Folgen von Auseinandersetzungen wie in Jugoslawien. Als Alternative schlug Peter Becker eine neue Konfliktschlichtungskultur unter strikter Beachtung der UN-Charta vor. Hierf\u00fcr m\u00fcssten besondere Unterst\u00fctzungsprogramme f\u00fcr UN und OSZE und insbesondere deren friedenserhaltende und -schaffende Ma\u00dfnahmen aufgelegt werden.<\/p>\n<p>Hubert Kleinert kritisierte die Einseitigkeit dieser Argumente aus &#132;zweiter Hand&#147;. Nach seiner \u00dcberzeugung waren zum Fr\u00fchjahr 1999 Menschenrechtsverletzungen, V\u00f6lkervertreibung und Terror in h\u00f6chstem Grade absehbar. Er formulierte die Frage: &#132;Kann durch den Einsatz von Gewaltmitteln der Einsatz schlimmerer Gewalt verhindert werden?&#147; Dabei gebe es im Verh\u00e4ltnis von Macht, und Recht immer Wertungswiderspr\u00fcche. Im Kosovo wurde vieles zumindest verzerrt dargestellt, unter anderem die Verharmlosung des Milosevic-Regimes. R\u00fcckblickend sieht Hubert Kleinert auch Fehler, so das Denken in Analogien und die fraglose \u00dcbernahme der Erfahrungen aus Bosnien. Anfang 1999 erschienen die Luftschl\u00e4ge erfolgversprechend und geboten: Die Politik ging von einem schnellen Ende aus. Im Ergebnis bewirkte dies aber den Wegfall der Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Liberalen Rugova. Im Anschlu\u00df an den Beitrag Kleinerts entfaltete sich eine lebendige Diskussion entlang der vorgetragenen Positionen. Zum Schlu\u00df verlas Peter Becker den Appell von Aachen, der &#150; auch unterst\u00fctzt von Hubert Kleinert &#150; allgemeinen Beifall fand.<\/p>\n<p>Der Verbandstags-Samstag startete mit dem Bericht des Vorstands zu Arbeitsschwerpunkten des letzten Jahres, u.a. drei erfolgreichen Musterprozessen der HU: der &#132;BahnCard-Proze\u00df&#147; wegen Datenschutzverletzungen der Bahn; auch machte die Post die Schlie\u00dfung einer kundennahen Filiale in Hannover-Waldheim r\u00fcckg\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Ebenfalls von Till M\u00fcller-Heidelberg f\u00fcr die HU vertreten, wurde vom Bundesverfassungsgericht nach 9 Jahren eine Klage zugunsten der fr\u00fcheren Abgeordneten Mathias B\u00fcchner und Siegfried Gei\u00dfler (Neues Forum) entschieden. Das Grundsatzurteil best\u00e4tigte im wesentlichen die Ansicht der Kl\u00e4ger, wonach Abgeordnete keinerlei Sonderzulagen erhalten d\u00fcrfen. Solche sind nur zul\u00e4ssig f\u00fcr Fraktionsgesch\u00e4ftsf\u00fchrende, Parlamentspr\u00e4sident-Innen und deren Stellvertretende (f\u00fcr letztere bereits fr\u00fcher entschieden), nicht aber f\u00fcr Ausschu\u00dfvorsitzende und sonstige Vertretungsfunktionen. Weitere Schwerpunkte waren ein B\u00fcrgerrechtsgespr\u00e4ch mit den Streitgenossen der Gustav Heinemann-Initiative, der Liga f\u00fcr Menschenrechte und dem Komitee f\u00fcr Grundrechte und Demokratie sowie zahlreiche Stellungnahmen (unter anderem zu JungdemokratInnen im Verfassungsschutzbericht, zu DNA-Analyse und Gendateien, zur ZPO-Reform und zum Untersuchungshaft-Vollzugsgesetz).<\/p>\n<p>Ingeborg R\u00fcrup berichtete zur Arbeit der HU im Netzwerk des Forum Menschenrechte, Rosemarie Will berichtete zur Umstrukturierung der vorg\u00e4nge: Unter Mitarbeit des Medienwissen-schaftlers Thymian Bussemer wurde eine Neugestaltung und verbesserte inhaltliche Konzeption eingeleitet.<\/p>\n<p>Die Diskussion des Vorstandsberichts brachte etliche Anregungen zu Themengebieten wie Antidiskriminierungsgesetz, Antirassismus\/ Rechtsradikalismus, Volksentscheid, Datenschutznovelle, Aktenein-sicht, Video\u00fcberwachung u.v.m.<\/p>\n<p>Nachmittags begaben sich die HU-Mitglieder &#150; kundig gef\u00fchrt von Franz-Josef Hanke &#150; bei sch\u00f6nstem Wetter auf einen kulturhistorischen Gang durch Marburg.<\/p>\n<h5>Diskussion der Themenschwer&shy;punkte und Antr&auml;ge<\/h5>\n<p>Zu behandeln waren die beiden von der Delegiertenkonferenz (DK) im September 1999 vorgegebenen Themenschwerpunkte &#132;Kultursteuer&#147; und &#132;Sexualstrafrecht&#147;.<\/p>\n<p>Diskussionsgrundlage zur Kultursteuer waren ein Gutachten von Johannes Neumann und ein Papier des Bonhoeffer-Vereins sowie zwei Stellungnahmen pro und contra Kultursteuer von Till M\u00fcl-ler-Heidelberg und Johannes Neumann (abgedruckt in den Mitteilungen 170, S. 30 ff.). Statements dieser beiden f\u00fchrten auch in die Debatte ein:<\/p>\n<p>Die doppelte List einer Kultursteuer, so Till M\u00fcller-Heidelberg, w\u00e4re ein F\u00f6rderung gemeinn\u00fctziger Zwecke bei gleichzeitiger R\u00fccknahme von Kirchenprivilegien: An Stelle der Kirchensteuer tritt eine allgemeine Steuerpflicht zugunsten gemeinn\u00fctziger Organisationen, die vom Steuerb\u00fcrger ausgew\u00e4hlt werden. Wesentliche Elemente einer solchen Kultursteuer w\u00e4ren: Bessere F\u00f6rderung gemeinn\u00fctziger Institutionen, mehr Mitbestimmung und eine Ausdehnung auch auf die K\u00f6rperschaftssteuer (= Einkommensteuer). Wegen der eher schwachen Kirchenbindung der Gemeindeglieder d\u00fcrften diese Schritte im Ergebnis zu einer faktischen Abschaffung der Kirchensteuer f\u00fchren.<\/p>\n<p>Hiergegen trug Johannes Neumann Bedenken vor: Im Ergebnis sieht er in einer Kultursteuer eine Strategie, Kirchenaustritte zu unterbinden, \u00e4hnlich dem Ethikunterricht. Auch w\u00e4re unsicher, ob alle Gemeinn\u00fctzigen hiervon profitieren, denn Voraussetzung w\u00e4re wohl eine f\u00f6rmliche Anerkennung durch den Staat. Dies f\u00fchre eher zu einer Benachteiligung kleinerer Organisationen. F\u00fcr die Beg\u00fcnstigten k\u00e4men organisatorische Probleme hinzu, da die Einnahmen j\u00e4hrlich unterschiedlich w\u00e4ren, auch weil die Finanzierung neue Gruppen anlocke. Schlie\u00dflich w\u00fcrde eine Kultursteuer zu einem eher marktwirtschaftlichen Verhalten der Wohlfahrtsverb\u00e4nde f\u00fchren, auch mit negativen Folgen f\u00fcr deren Arbeitsbereiche.<br \/>In der Diskussion wurde er\u00f6rtert, da\u00df der Kreis Beg\u00fcnstigter m\u00f6glicherweise sehr klein bliebe. Erl\u00e4utert wurde auch das Beispiel Italien (7 Zwecke), wo eher gro\u00dfe Organisationen profitieren. Auch wurden Datenschutzbedenken gegen ein zentrales Verzeichnis vorgebracht und da\u00df die Trennung kommerziell\/nichtkommerziell praktisch schwierig sei.<\/p>\n<p>Die Aussprache endete mit der Abstimmung \u00fcber folgende Formulierung: &#132;Die HU tritt ein f\u00fcr die Erarbeitung eines Konzeptes der Kultursteuer bei gleichzeitiger Abschaffung des staatlichen Kirchensteuereinzugs.&#147; (Ergebnis: 8 Stimmen pro, circa 30 contra, 3 Enthaltungen).<\/p>\n<p>Danach trafen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Abendessen, dabei gab es noch lange Gelegenheit zum Meinungsaustausch.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen wurde die vom Vorstand beschlossene Erkl\u00e4rung zum Sexualstrafrecht (vgl. Mitteilungen 171, S. 63 bis 65) diskutiert. Die Diskussionsleiterin Rosemarie Will verlas den Beschlu\u00df der DK 1999 in N\u00fcrnberg: &#8222;Die Delegiertenkonferenz bittet den Arbeitskreis Sexualstrafrecht eine eigene Erkl\u00e4rung der HU (analog zum Themenbereich der &#132;Bostoner Erkl\u00e4rung&#147;) zu formulieren. Diese Erkl\u00e4rung wird dem Vorstand zugereicht, der wiederum die Erkl\u00e4rung als Diskussionsgrundlage f\u00fcr die Mitteilungen und den n\u00e4chsten Verbandstag weiterleitet. Auf dem Verbandstag kann dann eine Unterst\u00fctzung durch die HU beschlossen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Hierzu wurden unter anderem zwei Antr\u00e4ge des Berliner Landesvorstandes vorgelegt. Ein dritter Antrag des LV (vgl. Mitteilungen Nr. 171, S. 67) wurde sp\u00e4ter klarstellend als gegenstandslos zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<p>Fritz Sack erl\u00e4utete die vom Vorstand beschlossene &#132;Erkl\u00e4rung zum Sexualstrafrecht&#147;: Die Absicht war, den kriminalpolitischen Hintergrund dieser Materie zu betonen, wobei auch Erkenntnisse seines Vortrages zum Verbandstag 1998 einflossen, n\u00e4mlich die zunehmende &#132;Verpolizeilichung&#147; der Gesellschaft, auch als Strategie zur Legitimation staatlichen Handelns. Feststellbar sei dies gerade in den teils erheblichen Strafversch\u00e4rfungen auf dem Gebiet des Sexualstrafrechts und des -vollzugs, etwa der Beschr\u00e4nkung des Schweigerechts von Therapeuten. Versch\u00e4rfungen des Sexualstrafrechts seien aber ebenso wenig geeignet, Abhilfe zu schaffen wie die d\u00e4monisierende Behandlung von Beziehungen zwischen erwachsenen M\u00e4nnern und jungen M\u00e4nnern. Im Extremfall f\u00fchre dies bis zu Hetzjagden auf vermeintliche T\u00e4ter wie in Gro\u00dfbritannien und Italien.<\/p>\n<p>Roland Otte erl\u00e4utert den Antrag des Berliner Landesvorstands (s.u.): Die &#132;Erkl\u00e4rung zum Sexualstrafrecht&#147; thematisiere allgemeine Kriminalisierungstendenzen, wobei P\u00e4dophilie als ein Anwendungsfall angef\u00fchrt wird. Als wenig hilfreich sieht er die Ausf\u00fchrlichkeit, in der Argumentationsg\u00e4nge teils vermischt werden sowie einige verabsolutierende Begriffe, die ein dramatisierendes Bild erg\u00e4ben. Als zentral wertet Otte die Frage sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern: Hinsichtlich sexueller Handlungen k\u00f6nne bei Kindern generell keine Freiwilligkeit vorliegen, schon wegen des vorhandenen Machtgef\u00e4lles. Wegen der Ambivalenz der Erkl\u00e4rung h\u00e4lt Roland Otte die vorliegende Erkl\u00e4rung f\u00fcr ungeeignet, eine abschlie\u00dfende Positition der HU zu formulieren und sieht darin allenfalls ein Zwischenergebnis.<\/p>\n<p>In der Diskussion fa\u00dfte Klaus Rauschert die Versch\u00e4rfungen des Sexualstrafrechts zusammen (14 \u00c4nderungen seit 1966) und interpretierte die Gesetzgebung hierzu als wenig sachgerecht und \u00fcbereilt. Als gravierend kennzeichnete er die Versch\u00e4rfung der Aussetzung des Ma\u00dfregelvollzugs zur Bew\u00e4hrung sowie Versch\u00e4rfungen in der Sicherungsverwahrung. Nach Auffassung von Fachleuten seien die Versch\u00e4rfungen nicht durch die Kriminalit\u00e4tsentwicklung gerechtfertigt, auch gelte der Resozialisierungsgedanke im Sexualstrafrecht offenbar nur eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Versch\u00e4rfungen im Sexualstrafrecht h\u00e4ngen vermutlich auch mit den teilweise \u00fcberzogenen Darstellungen der Medien zusammen, vor allem im Zusammenhang mit Kindesmi\u00dfbrauch und Vergewaltigung. Till M\u00fcller-Heidelberg gab hierzu zu bedenken, da\u00df dies im Gegensatz stehe zu den stagnierenden oder zur\u00fcckgehenden Kriminalit\u00e4tsziffern in diesen Deliktsbereichen. Dem Eindruck, die Erkl\u00e4rung des Bundesvorstand \u00e4u\u00dfere sich wertend zur P\u00e4dophilie selbst, trat der Bundesvorsitzende energisch entgegen. Keine Stellungnahme oder Ver\u00f6ffentlichung der HU hat sich je positiv zu dieser Form abweichenden Verhaltens ge\u00e4u\u00dfert! Einigkeit bestand auch darin, da\u00df jede Form von Druck gegen\u00fcber Kindern verwerflich sei und da\u00df im Vordergrund die strikte Einhaltung eines rechtsstaatlichen Vorgehens zu stehen habe, wobei auch die b\u00fcrgerrechtliche Problematik betrachtet werden mu\u00df.<\/p>\n<p>In der Diskussion wurde am Papier bem\u00e4ngelt, da\u00df die Strafrechtversch\u00e4rfungen fehlen; auch werde eine Positionierung zur Sexualit\u00e4t zwischen Angeschuldigten und Opfern vermi\u00dft, insbesondere aber die Betroffenensicht der Opfer. Sicher habe sich in den letzten Jahren ein st\u00e4rkeres Bewu\u00dftsein f\u00fcr die Pers\u00f6nlichkeitsrechte der Kinder gebildet, auch habe sich die Wahrnehmung der Verdecktheit von Sexualstraftaten versch\u00e4rft. Vorgeschlagen wurde, einen konsequentrechtsstaatlichen Schutz sowohl von T\u00e4tern als auch von Opfern einzufordern, gegen jegliche \u00fcbertriebene Aufgeregtheiten. Dabei brauche die aufkl\u00e4rerische radikallibert\u00e4re Tradition der HU nicht aufgegeben zu werden.<\/p>\n<p>Rosemarie Will wies auf die bestehenden rechtlichen Abweichungen zum sonstigen Strafvollzugs- und Strafrecht. Der wesentliche Resozialisierungsgedanke sei bei Sexualstraft\u00e4tern in den Hintergrund geraten, Therapieangebote existieren kaum und im Strafvollzug herrschten zus\u00e4tzliche Diskriminierungen, z.B. rangieren verurteilte Kindesmi\u00dfbraucher am unteren Ende der Hierarchie im Strafvollzug &#150; oft selbst Opfer sexualisierter Gewalt. Schlie\u00dflich verhindere eine D\u00e4monisierung des abweichenden Verhaltens &#132;P\u00e4dophilie&#147; jede Diskussion von vornherein. F\u00fcr die Debatte sei jedenfalls genau zu differenzien, da\u00df P\u00e4dophile nicht per se Kindesmi\u00dfbraucher sind.<\/p>\n<p>Nach eingehender Diskussion wurde von den HU-Mitgliedern dar\u00fcber abgestimmt, ob eine Neuformulierung des Textes unter Einbeziehung der Orts- und Landesverb\u00e4nde sowie weiterer Experten erfolgen solle. Dieses wurde vom Verbandstag mit 18 Stimmen abgelehnt, daf\u00fcr stimmten 13 Personen (3 Enthaltungen).<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wurde \u00fcber den Antrag I (zur &#132;Erkl\u00e4rung des Bundesvorstands der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht&#147;) des Landesverbands Berlin abgestimmt. Mit 15 Stimmen beschlossen (Gegenstimmen 13, Enthaltungen: 5) wurde die Formulierung:<\/p>\n<p>1. Der Verbandstag lehnt die vorliegende Erkl\u00e4rung des Bundesvorstands der Humanistischen Union zum Sexualstrafrecht (vgl. Mitteilungen 171, S. 63 ff.) ab.<br \/>2. Der Bundesvorstand wird aufgefordert, seine Erkl\u00e4rung nicht als Position der Humanistischen Union zu verbreiten.<\/p>\n<p>In der Diskussion der weiteren Antr\u00e4ge des Berliner Landesvorstandes (siehe unten) erl\u00e4utete der Vorsitzende des Landesverbandes Roland Otte die Internetpr\u00e4senz der HU sowie hierauf verweisende Internet-Verbindungen (&#132;Links&#147;) seitens interessierter P\u00e4dophilenorganisationen. Vor diesem Hintergrund k\u00f6nne der Eindruck einer vorbehaltlosen Unterst\u00fctzung von deren Positionen entstehen sowie der Eindruck von Zusammenh\u00e4ngen im Internet. Nach der Ausprache wurden vier Unterpunkte des Antrags II des LV Berlin einzeln abgestimmt:<\/p>\n<p>Antrag II (der Antrag zur Klarstellung der Position der Humanistischen Union zu P\u00e4dosexualit\u00e4t):<\/p>\n<p>Der Bundesvorstand wird aufgefordert,<\/p>\n<p>1. in geeigneter Weise klarzustellen, dass die HU sexuelle Kontakte von Erwachsenen mit Kindern weder billigt, noch in irgendeiner Weise unterst\u00fctzt.<br \/><i>Beschlossen mit 19 Stimmen, dagegen 12 Mitglieder und 3 Enthaltungen.<\/i><\/p>\n<p>2. elektronische Verweise (Links) auf die HU-Homepage zu unterbinden, die den Eindruck erwecken, die HU billige derartige Kontakte. Diesbez\u00fcglich sind unter anderem die Webseiten der &#132;Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualit\u00e4t&#147; und des offenbar von ihr betriebenen &#132;P\u00e4do-Portals&#147; zu \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/><i>Dieser Punkt wurde mit 16 Stimmen beschlossen, bei 15 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen.<\/i><\/p>\n<p>3. auf Links von der HU-Homepage auf andere Internetseiten zu verzichten, die den Eindruck erwecken, die HU billige p\u00e4dosexuelle Kontakte.<br \/><i>Beschlossen mit 19 Stimmen, dagegen 13 Stimmen, bei 2 Enthaltungen.<\/i><\/p>\n<p>4. daf\u00fcr zu sorgen, dass die Pressemitteilung &#132;Pornografie vermindert sexuelle Gewalt&#147; (Nr.99\/11 vom 15.11.1999) k\u00fcnftig nicht mehr in gedruckter oder elektronischer Form als Position der HU verbreitet wird.<br \/><i>F\u00fcr diesen Antrag stimmen 21 Mitglieder, dagegen 9 Stimmen bei 4 Enthaltungen.<\/i><\/p>\n<p>Sophie Rieger formulierte eine Empfehlung an den Bundesvorstand, eine (isolierte) Erkl\u00e4rung auf der Basis des Strafrechts zu verfertigen. <i>Diesem Antrag stimmten 16 Personen zu, dagegen 3 Personen, Enthaltungen 13.<\/i><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend wurden noch folgende Antr\u00e4ge besprochen und beschlossen:<\/p>\n<p><i>Antrag NPD-Verbot (Antrag OV Marburg)<\/i><br \/>Die Humanistische Union spricht sich gegen ein Verbort der NPD aus. In einem Verbot sieht die B\u00fcrgerrechtsorganisation kein geeignetes Mittel, rechtsextremistischen Tendenzen und Gesinnungen entgegenzuwirken. Vielmehr steht zu bef\u00fcrchten, dass damit einer &#150; mehr oder weniger beliebigen &#150; Unterdr\u00fcckungspraxis nicht regierungskonformer parteipolitischer Aktivit\u00e4ten T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnte. Statt eines Verbotsantrages durch die Bundesregierung sollten die B\u00fcrger rechtsradikalen Tendenzen ihrer Mitb\u00fcrger mit Argumenten begegnen.<br \/><i>In der Abstimmung wird dieser Antrag ohne Gegenstimme bei 1 Enthaltung, beschlossen.<\/i><\/p>\n<p>Ein weiterer Antrag des Ortsverbandes Marburg (f\u00fcr ein existenz-sicherndes Grundeinkommen f\u00fcr alle) wurde an den HU-Bundesvor-stand weiterverwiesen.<\/p>\n<p><i>Antrag Gott in der EU-Charta? <\/i>(Antrag Wolfgang Killinger)<br \/>Mit Schreiben vom 5. September 2000 an den Pr\u00e4sidenten des Konventes zur Erarbeitung der Charta der EU-Grundrechte beantragt die Weltunion der Katholischen Frauenverb\u00e4nde, in der Pr\u00e4ambel der Grundrechte-Charta einen Bezug zu Gott aufzunehmen. Unter Verweis auf die in der HU stattgefundene Diskussion zum Grundgesetz zu diesem Thema schl\u00e4gt Wolfgang Killinger eine Empfehlung an den Vorstand vor, eine dementsprechende Erkl\u00e4rung an Pr\u00e4sidenten des Konventes zuzusenden. Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung wird dieser Antrag bef\u00fcrwortet (vgl. das Anschreiben auf Seite 82).<\/p>\n<p>Ein ausf\u00fchrlicheres Protokoll der DK ist auf Wunsch bei der Bundesgesch\u00e4ftsstelle abrufbar.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Tobias Baur<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[808],"autoren":[329],"publikationen":[963],"class_list":["post-9854","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-verband-verbandstag","autoren-tobias-baur","publikationen-963"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilung Nr. 172, S. 85-88 Selten wurde auf einem Verbandstag so sachlich, vorbereitet und intensiv diskutiert, wie in Marburg, so fa\u00dfte der Bundesvorsitzende Till M\u00fcller-Heidelberg die Beratungen im Schlu\u00dfwort zusammen. Den Auftakt des HU-Wochenendes im Kulturladen &#132;KFZ&#147; bildete die Podiumsdiskussion: &#132;Frieden schaffen durch Krieg?&#147; Es debattierten der hessische Sprecher der Gr\u00fcnen Dr. Hubert Kleinert und [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/publikation\\\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/publikation\\\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\\\/\",\"name\":\"Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2000-12-01T18:20:00+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/publikation\\\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/publikation\\\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/publikation\\\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mitteilungen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mitteilungen Nr. 170\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/publikationen\\\/mitteilungen\\\/170\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Bericht vom Verbandstag in Marburg\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union","og_description":"Mitteilung Nr. 172, S. 85-88 Selten wurde auf einem Verbandstag so sachlich, vorbereitet und intensiv diskutiert, wie in Marburg, so fa\u00dfte der Bundesvorsitzende Till M\u00fcller-Heidelberg die Beratungen im Schlu\u00dfwort zusammen. Den Auftakt des HU-Wochenendes im Kulturladen &#132;KFZ&#147; bildete die Podiumsdiskussion: &#132;Frieden schaffen durch Krieg?&#147; Es debattierten der hessische Sprecher der Gr\u00fcnen Dr. Hubert Kleinert und [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/","og_site_name":"Humanistische Union","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/","name":"Bericht vom Verbandstag in Marburg - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2000-12-01T18:20:00+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/publikation\/bericht-vom-verbandstag-in-marburg\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mitteilungen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mitteilungen Nr. 170","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/170\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Bericht vom Verbandstag in Marburg"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation\/9854","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikation"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/publikation"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=9854"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=9854"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=9854"},{"taxonomy":"autoren","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/autoren?post=9854"},{"taxonomy":"publikationen","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/publikationen?post=9854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}