{"id":9955,"date":"1999-12-01T17:40:00","date_gmt":"1999-12-01T16:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/publikation\/hu-nachrichten-8\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:52","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:52","slug":"hu-nachrichten-8","status":"publish","type":"publikation","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/hu-nachrichten-8\/","title":{"rendered":"HU-Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>Mitteilung Nr. 168, S. 108-111<\/p>\n<h5><span id=\"berlin\">BERLIN<\/span><\/h5>\n<p>Landesgesch&auml;ftsstelle der Humanistischen Union<br \/>im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra&szlig;e 4, 10405 Berlin ,<br \/>Telefon: 030\/204 2504 (Di. 9 &#8211; 14 Uhr u. Do. 16 &#8211; 20 Uhr)<\/p>\n<p>&ndash; Der Landesverband hat sich am 12. September zum &bdquo;Tag der Erinnerung, Mahnung und des Gedenkens&ldquo; mit einem eigenen Stand beteiligt. Mit einem Flugblatt &bdquo;Alles unter Kontrolle?&ldquo; machten wir auf die von der CDU geplante Video&uuml;berwachung &ouml;ffentlicher Pl&auml;tze aufmerksam. Gegen den vermeintlichen Sicherheitsgewinn solcher &Uuml;berwachungsanlagen haben wir auf die Verdr&auml;ngung von Randgruppen aus dem Stadtbild, die zunehmende Unsicherheit in nicht&uuml;berwachten Gebieten und die Gefahren einer abnehmenden Zivilcourage hingewiesen, welche bei vergleichbaren Projekten in London zu beobachten waren. Mit den zahlreichen BesucherInnen vor dem Roten Rathaus hatten wir interessante Diskussionen und einige Hinweise, in welchen Bereichen (z.B. Busse) es bereits Video&uuml;berwachungen gibt.<\/p>\n<p>&ndash; Unter dem Titel &bdquo;Rentenrecht und Rentengerechtigkeit in Ostdeutschland&ldquo; veranstalteten wir am 20. November in den R&auml;umlichkeiten der Gauck-Beh&ouml;rde eine Tagung, die sich ausf&uuml;hrlich mit der renten- und rehabilitationsrechtlichen Situation von Opfern der SED-Herrschaft besch&auml;ftigte. Nach einer Einf&uuml;hrung in die komplexe Materie der Rentenberechnung durch einen Experten der BfA und einem historischen Exkurs von Ingo M&uuml;ller (Uni Bremen) zum Umgang mit T&auml;tern und Opfern in der fr&uuml;hen Bundesrepublik referierte Cornelius Pawlita (Sozialgericht Frankfurt\/Main) zum Grundsatz der Wertneutralit&auml;t des Rentenrechts. An der Diskussion unter der Moderation von unserem Schweriner Mitglied Oda Cordes, die die Veranstaltung ma&szlig;geblich organisiert hatte, nahmen au&szlig;erdem der Hamburger Opfer-Anwalt Christian von Humboldt und Peter Eisenfeld von der Berliner Landesbeh&ouml;rde f&uuml;r die Stasi-Unterlagen teil. Dabei wurde deutlich, dass sich Personen, die aus politischen Gr&uuml;nden in der DDR beruflich benachteiligt wurden, sich heute durch das arbeits- und beitragsbezogene Rentensystem ungerecht behandelt f&uuml;hlen und b&uuml;rokratische H&uuml;rden im Bem&uuml;hen um Rehabilitation als entw&uuml;rdigend erfahren. Kontrovers wurde &uuml;ber M&ouml;glichkeiten einer Opferrente jenseits des derzeitigen Verfahrens diskutiert.<\/p>\n<p>&ndash; Mit einem Protestschreiben hat sich der Landesverband gegen die geplante Einschr&auml;nkung des Demonstrationsrechts in der Berliner Innenstadt ausgesprochen. Angesichts der zahlreichen kommerziellen Nutzungen des Stadtraumes (v.a. am Brandenburger Tor) w&auml;re eine Begrenzung der Demonstrationen der falsche Weg, um die Verkehrslage der Innenstadt zu entlasten.<\/p>\n<p>&ndash; In der n&auml;chsten Zeit will sich der Landesvorstand vor allem mit den Haftbedingungen der Berlin\/Brandburg-Gefangenen befassen. Vor allem die mangelhafte medizinisch-psychologische Betreuung und die rechtlichen Grundlagen psychiatrischer Gutachten erweisen sich in der Gefangenenbetreuung immer wieder als problematisch. F&uuml;r die Vorbereitung einer entsprechenden Veranstaltung Anfang n&auml;chsten Jahres wie auch zu allen anderen Themen laden wir Interessierte herzlich zu unseren &ouml;ffentlichen Vorstandssitzungen ein, die donnerstags (14t&auml;gig) jeweils 18.30 Uhr beginnen. F&uuml;r weitere Nachfragen und Termine ist die Landesgesch&auml;ftsstelle an der neuen Adresse im Haus der Demokratie und Menschenrechte zu erreichen. (Adresse siehe oben).<\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-hu-nrw-ev\">BILDUNGS&shy;WERK DER HU NRW E.V.<\/span><\/h5>\n<p>Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, <br \/>Kronprinzenstr.15, 45128 Essen, <br \/>Telefon: 0201\/22 79 82, Telefax: 0201\/23 55 05, <br \/>e-Mail: <a href=\"mailto:hu.bildungswerk%40cityweb.de\">hu.bildungswerk@cityweb.de<\/a><br \/>web: <a href=\"http:\/\/members.tripod.de\/bwhu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/members.tripod.de\/bwhu<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Das Bildungswerk l&auml;dt in der kommenden Zeit unter anderem zu folgenden Seminaren herzlich ein:<\/p>\n<p>Ende der Aufarbeitung? Gespr&auml;ch &uuml;ber Staat u. Gesellschaft der DDR<br \/>Hat das Interesse an Debatten &uuml;ber die DDR-Vergangenheit wirklich abgenommen? Wir laden die &ndash; ost- und westdeutschen Erben der Nachkriegsgeschichte zu Gespr&auml;chen &uuml;ber DDR und deutsch-deutsche Beziehungen ein &ndash; zu folgenden Aspekten:<\/p>\n<p>vom 14. bis 16. Januar 2000 in Berlin: &bdquo;99,61 Prozent der abgegebenen <br \/>Stimmen&ldquo; &ndash; &Uuml;ber den politischen und unpolitischen Alltag in der DDR (in Zusammenarbeit mit Politische Memoriale e.V.\/Schwerin)<\/p>\n<p>vom 28. bis 30. Januar 2000 in Berlin: Ostalgisch ins Jahr 2000? &ndash; <br \/>DDR-Mentalit&auml;ten vor und nach 1989 (in Verbindung mit der Grundtvig-Stiftung\/Potsdam)<\/p>\n<p>Internationale Konfliktl&ouml;sung und &bdquo;neues&ldquo; V&ouml;lkerrecht &ndash; ein friedenspolitischer Ratschlag<br \/>Der Kosovokrieg und seine Begr&uuml;ndung als &bdquo;Nothilfe&ldquo; haben die deutsche Gesellschaft tief gespalten. Ein kl&auml;render Austausch mit ExpertInnen: Wie legitim ist eine Aufgabenerweiterung der Bundeswehr, was kann f&uuml;r eine Etablierung legaler internationaler Strukturen (UNO, OSZE) getan werden? Welche &bdquo;humanit&auml;ren Interventionen&ldquo; d&uuml;rfen wem zugestanden werden? Welche institutionellen Vorkehrungen und welche neuen Qualifizierungen werden f&uuml;r eine Politik der Friedenssicherung und Schlichtung erforderlich?<br \/>vom 4. bis 5. M&auml;rz 2000 in Schwerte\/Ruhr (in Zusammenarbeit mit der Humanistischen Union und der Heinrich B&ouml;ll-Stiftung NRW)<\/p>\n<p>&#8211; N&auml;here Informationen und Anmeldung: (Adresse siehe oben).<\/p>\n<h5><span id=\"landesverband-nrw\">LANDES&shy;VER&shy;BAND NRW<\/span><\/h5>\n<p>Landesverband NRW der Humanistischen Union, <br \/>Kronprinzenstr.15, 45128 Essen, <br \/>Telefon: 0201\/22 79 82, Telefax: 0201\/23 55 05<br \/>e-mail: <a href=\"mailto:hu.bildungswerk%40cityweb.de\">hu.bildungswerk@cityweb.de<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Arbeitskreis &bdquo;Staat und Kirchen&ldquo;: <br \/>Der schon l&auml;nger t&auml;tige Arbeitskreis &bdquo;Staat und Kirchen&ldquo; wird sich in Zukunft weiterhin mit dem Ersatzfach &bdquo;Praktische Philosophie&ldquo;, mit dem Problem der &bdquo;islamischen Unterweisung&ldquo; und mit Vorst&ouml;&szlig;en f&uuml;r ein Kirchgeld besch&auml;ftigen. Ein n&auml;chstes Treffen findet statt am 10. Januar 2000 in D&uuml;sseldorf. Genauen Termin und weitere Treffen bitte erfragen: Kontakt &uuml;ber Ulrich Gehl, Tel. und Fax: 0234-287 82 07 oder &uuml;ber das Landesverbands-B&uuml;ro. (Adresse siehe oben).<\/p>\n<p>&#8211; Geplant: Arbeitsgruppe &bdquo;Kommunale Beteiligung&ldquo;: <br \/>Die Delegiertenkonferenz vom September hat die Bildung einer <br \/>Arbeitsgruppe &bdquo;Kommunale Beteiligung&ldquo; angeregt; die Interessierten (mit einem Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen) werden sich zum erstenmal am 24. Februar 2000 in Essen treffen und dann weitere Schritte (in Zusammenarbeit mit Interessierten aus anderen Bundesl&auml;ndern) planen.<\/p>\n<p>&#8211; Weitere Informationen und Kontakt: (Adresse siehe oben).<\/p>\n<h5><span id=\"essen\">ESSEN<\/span><\/h5>\n<p>B&uuml;ro Essen der Humanistischen Union,<br \/>c\/o Heidi Behrens-Cobet, Semperstr. 3, 45138 Essen, <br \/>Telefon: 0201\/26 33 44 oder <br \/>Kronprinzenstr.15, 45128 Essen<\/p>\n<p>&#8211; Keine neuen Meldungen.<\/p>\n<h5><span id=\"duesseldorf\">D&Uuml;SSELDORF<\/span><\/h5>\n<p>Ortsgruppe D&uuml;sseldorf der Humanistischen Union,<br \/>c\/o Hildegard Beine, Bankstra&szlig;e 42, 40476 D&uuml;sseldorf, <br \/>Telefon: 0211\/491 16 78 oder<br \/>c\/o Reinhard Mokros, Thomas-Mann-Str. 25, <br \/>41068 M&ouml;nchengladbach, Telefon: 02161\/52 104<\/p>\n<p>&#8211; Die Ortsgruppe D&uuml;sseldorf der Humanistischen Union trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat um 20.00 Uhr im B&uuml;rgerhaus &bdquo;Salzmannbau&ldquo;, Himmelgeister Str. 107, D&uuml;sseldorf.<\/p>\n<p>&#8211; Termin&auml;nderungen sind m&ouml;glich. Wir freuen uns &uuml;ber alle HU-Mitglieder und G&auml;ste, die mit uns bei den monatlichen Montagstreffen diskutieren m&ouml;chten. Themenvorschl&auml;ge sind immer willkommen!<\/p>\n<h5><span id=\"frankfurt\">FRANKFURT<\/span><\/h5>\n<p>Ortsverband Frankfurt der Humanistischen Union,<br \/>c\/o Thomas Obeth, Telefon: 069\/55 63 84 oder <br \/>OV-Vorsitzender Klaus Scheunemann, Telefon: 069\/52 62 22<\/p>\n<p>&#8211; Zu Veranstaltungen des Ortsverbandes bitten wir Sie, die Veranstaltungskalender in der Frankfurter Presse zu beachten. Termine und Orte lassen sich auch &uuml;ber die Telefone des Ortsverbandes der Humanistichen Union erfragen (Adresse siehe oben).<\/p>\n<h5><span id=\"hamburg\">HAMBURG<\/span><\/h5>\n<p>Landesverband Hamburg der Humanistischen Union,<br \/>c\/o Hauke Borchert, Telefon 040\/739 51 34<\/p>\n<p>&#8211; Die genauen Termine und Orte der z.Zt. alle vier bis sechs Wochen stattfindenden Treffen des Landesverbandes Hamburg sind zu erfragen &uuml;ber obenstehende Adresse. Um rege Beteiligung wird gebeten!<\/p>\n<p>&nbsp;Schwandorf, <br \/>Telefon: 09431\/ 42348 (Fax -42954), e-Mail: <a href=\"mailto:i.sturm%40sadnet.de\">i.sturm@sadnet.de<\/a> <br \/>oder c\/o Sophie Rieger, G&uuml;nthersb&uuml;hlerstr. 38, 90491 N&uuml;rnberg, <br \/>Telefon: 0911\/59 15 24<\/p>\n<p>&#8211; Praktischer Arbeitsschwerpunkt im September war die Unterst&uuml;tzung der HU-Delegiertenkonferenz Mitte September. Die dort beschlossene Satzungs&auml;nderung erm&ouml;glicht k&uuml;nftig auch Regionalverb&auml;nde als Untergliederung der HU. Die konstituierende Mitgliederversammlung des Regionalverbandes Nordbayern fand am Samstag den 16.10.1999 in N&uuml;rnberg statt. Nach einer Vorstellungsrunde und einem Bericht von der Bundesdelegiertenversammlung wurde auf Anregung von Irene Maria Sturm die skandal&ouml;se Speicherpraxis der bayrischen Polizei und Erfahrungen mit dem &bdquo;praktizierten Datenschutz&ldquo; diskutiert. Die Teilnehmenden der Versammlung beschlossen daraufhin eine Postkartenaktion unter dem Motto: &bdquo;Was ist &uuml;ber mich gespeichert?&ldquo; Diskutiert wurde ebenfalls die beabsichtigte Einf&uuml;hrung einer neuen Munition f&uuml;r PolizeibeamtInnen im normalen Dienst. <br \/>Anschlie&szlig;end w&auml;hlte die Mitgliederversammlung den Vorstand des neuen Regionalverbandes: Irene Maria Sturm wurde zur Sprecherin gew&auml;hlt. Sophie Rieger und Refiye Evcil-Kizilay wurden zu stellvertretenden Sprecherinnen des Regionalverbandes gew&auml;hlt.<\/p>\n<p>Folgende Themengebiete wurden als Themenschwerpunkte angeregt:<\/p>\n<p>&ndash; &bdquo;Kinderrechte&ldquo;, verst&auml;rken der HU-Aktivit&auml;ten zu diesem Thema<br \/>(Sophie Rieger),<\/p>\n<p>&ndash; &bdquo;Philosophischer Arbeitskreis&ldquo; mit dem Bildungswerk der HU Bayern<br \/>(Johannes Gl&ouml;tzner),<\/p>\n<p>&ndash; &bdquo;Aufrechter Gang&ldquo;; neben einem konkreten Vorschlag zur Preisvergabe wurde auch die &Uuml;berlegung diskutiert, k&uuml;nftig einen eigenen Preis des Regionalverbandes zu begr&uuml;nden,<\/p>\n<p>&ndash; &bdquo;Humanit&auml;res Sterben&ldquo; als Thema, u.a. die seit langem von der HU herausgegebene Patientenverf&uuml;gung.<\/p>\n<p>Schlie&szlig;lich beschlo&szlig; die Versammlung die Unterst&uuml;tzung der diesj&auml;hrigen Demonstration anl&auml;&szlig;lich des rassistischen Brandanschlags von 1988 in Schwandorf\/Opf. am Samstag, den 18.12.99 um 14.30 Uhr unter dem Motto: &bdquo;Rassistischer Brandanschlag von 1988 &ndash; In Schwandorf niemals vergessen!&ldquo; (siehe unter Veranstaltungshinweise, S.105)<\/p>\n<p>&#8211; Weitere Planungen f&uuml;r 2000:<br \/>Mitgliederversammlung des Bildungswerkes HU-Bayern<\/p>\n<p>Freitag, 18. Februar 2000 ab 18.00 Uhr im Marientorzwinger, Lorenzer Str. 33, 90402 N&uuml;rnberg (f&uuml;nf Minuten vom Hauptbahnhof): Mitgliederversammlung des Bildungswerkes (siehe dort), im Anschlu&szlig; daran:<br \/>20.00 Uhr: Philosophischer Gespr&auml;chskreis (mit dem Bildungswerk der HU-Bayern): Referent Prof. Dr. Theodor Ebert, Erlangen zum Thema: Der Streit um den Begriff der Person in der Bioethik &ndash; Eine Auseinandersetzung mit Peter Singer u. Wolfgang Lenzen um die Frage des Lebensrechtes.<\/p>\n<p>Freitag, 24. M&auml;rz, Beginn 19.00 Uhr: Marientorzwinger, Lorenzer Str. 33, 90402 N&uuml;rnberg, Philosophischer Gespr&auml;chskreis zum hundertsten Geburtstag von Erich Fromm (23.03.1900 bis 18.03.1980) mit den Referenten Prof. Dr. Volker Bialas und Johannes Gl&ouml;tzner.<\/p>\n<h5><span id=\"muenchen\">M&Uuml;NCHEN<\/span><\/h5>\n<p>Ortverband M&uuml;nchen der Humanistischen Union,<br \/>c\/o W. Killinger, Paul-Hey-Str. 18, 82131 Gauting,<br \/>Telefon: 089\/850 33 63, Telefax: 089\/89 30 50 56, <br \/>e-mail: <a href=\"mailto:w.killinger%40link-m.de\">w.killinger@link-m.de<\/a><\/p>\n<p>&#8211; Die Tagung &bdquo;G&uuml;tliche Trennung von Staat und Kirche&ldquo; am 6. November 1999 war ein voller Erfolg: sie war sehr gut besucht, die Referate waren exzellent und alle Teilnehmer waren begeistert. Die <br \/>ReferentInnen kamen zu dem Schlu&szlig;: Es ist h&ouml;chste Zeit: Die Kirchen sollen sich vom Staat trennen. So lautet auch unsere Pressemitteilung, die Sie auf Seite 101 finden. Die Manuskripte der Vortr&auml;ge werden wohl erst Anfang n&auml;chsten Jahres zur Verf&uuml;gung stehen. Sie k&ouml;nnen bei der Petra-Kelly-Stiftung angefordert werden. Adresse: Reichenbachstr. 3 A, 80469 M&uuml;nchen, Telefon 089\/24 22 67 30, Fax 089\/24 22 67 47.<\/p>\n<p>&#8211; Das Ehepaar Sepp Obermeier und Chung Yee Obermeier-Tang, die Tr&auml;ger unseres Preises &bdquo;Aufrechter Gang&ldquo;, hatten mit ihren Klagen gegen die Kruzifixe in den Klassenzimmern ihrer Kinder endlich vor dem Bundesverwaltungsgericht Erfolg. Mit der Entscheidung vom April 1999 ist die Entfernung eines Kreuzes aus den Klassenzimmern wesentlich leichter geworden. Zur Verbreitung dieses Sachverhalts hat die M&uuml;nchner &bdquo;AG Trennung Staat und Kirche&ldquo; ein Flugblatt an Eltern \/ Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler \/ Lehrerinnen und Lehrer in Bayern herausgegeben. Es kann bei der Ortsverbands-Gesch&auml;ftsstelle der Humanistischen Union bezogen werden.<\/p>\n<p>&#8211; Die H&uuml;rde f&uuml;r die Zulassung der drei vom Landesverband der <br \/>Humanistischen Union Bayern unterst&uuml;tzten bayerischen Volksbegehren ist &uuml;berwunden. Dazu geh&ouml;ren: <br \/>1. &bdquo;Schutz des kommunalen B&uuml;rgerentscheids&ldquo; (R&uuml;cknahme der Einschr&auml;nkungen durch den Bayerischen Verfassungsgerichtshof und die Landtags-CSU), <br \/>2. &bdquo;Faire Volksrechte im Land&ldquo; (R&uuml;cknahme der 25%-Klausel des bayerischen Verfassungsgerichtshofs),<br \/>3. &bdquo;Unabh&auml;ngige Richterinnen und Richter in Bayern&ldquo; (f&uuml;r eine demokratische Wahl der bayerischen VerfassungsrichterInnen). <br \/>&Uuml;ber ihren genauen Inhalt k&ouml;nnen Sie sich bei Mehr Demokratie e.V., Telefon: 089\/821 11 74, informieren. Vielen Dank an die SammlerInnen und SpenderInnen!<\/p>\n<p>&#8211; Es ist beabsichtigt, die 80.000 Unterschriften f&uuml;r die Zulassung der drei Volksbegehren am 6. Dezember einzureichen. Wenn es keine rechtlichen Einw&auml;nde gibt, folgt wahrscheinlich im M&auml;rz 2000 der zweite Schritt. Dann m&uuml;ssen sich binnen zwei Wochen je 900.000 Stimmberechtigte in Rath&auml;usern und Bezirksinspektionen in die Listen eintragen. <br \/>Wir wollen Sie an dieser Stelle dringend bitten, sich ebenfalls f&uuml;r diese Initiative einzusetzen. <br \/>Wie wichtig das ist, l&auml;&szlig;t sich an dem krassen Beispiel erl&auml;utern, das der bayerische Verfassungsgerichtshof am 17. September 99 gegeben hat, als er verk&uuml;ndete, da&szlig; k&uuml;nftig f&uuml;r alle verfassungs&auml;ndernden Volksentscheide die Zustimmung von 25% aller Stimmberechtigten erforderlich sein soll. Da hier&uuml;ber nichts in der Verfassung steht, eine solche Vorschrift aber nur per Volksentscheid darin verankert werden kann, hat der Verfassungsgerichtshof also eine Verfassungs&auml;nderung ohne &Auml;nderung der Verfassung beschlossen!<br \/>Diese Absurdit&auml;t ist nur aus der Angst vor weiteren St&ouml;rungen der sch&ouml;nen Eintracht zwischen Staatspartei und h&ouml;herer Richterschaft zu erkl&auml;ren, die im letzten Jahr mit der Abschaffung des unn&uuml;tzen bayerischen Senats durch einen Volksentscheid begonnen haben. Deshalb ist die im 3. Volksbegehren angestrebte Richterwahl mit 2\/3 Mehrheit des Landtags (anstatt, wie bisher, mit einfacher CSU-Mehrheit) so wichtig. Und auch f&uuml;r die anderen Volksbegehren lassen sich entsprechende Argumente ins Feld f&uuml;hren. <br \/>Nachdem die Zulassungsh&uuml;rde von 25.000 Unterschriften genommen wurde, ist nunmehr mit dem massiven Abwehrkampf der Staatsregierung w&auml;hrend des gesamten Verlaufs der Volksbegehren zu rechnen. Dem kann die Initiative nur mit gesteigerter Pr&auml;senz und Aufkl&auml;rung begegnen. Beides kostet Energie, Zeit und viel Geld. <br \/>Daher r&uuml;hrt schlie&szlig;lich unsere Bitte, die Initiative, der auch die Humanistischen Union Bayern angeh&ouml;rt, im Rahmen Ihrer M&ouml;glichkeiten zu unterst&uuml;tzen, sei es durch Beteiligung an den &ouml;rtlichen Aktionskreisen oder durch Spenden. <br \/>Dazu haben wir ein Sonderkonto eingerichtet: <br \/>Kontonummer 17 88 55 800, BLZ 700 100 80, Postbank M&uuml;nchen, Verwendungszweck &bdquo;Volksbegehren&ldquo;.<\/p>\n<p>&#8211; Gr&uuml;ndung eines Regionalverbandes M&uuml;nchen-S&uuml;dbayern: Nachdem die Delegierten-Konferenz das Konstrukt &bdquo;Regionalverb&auml;nde&ldquo; in der Satzung der Humanistischen Union verankert hat, kann auch ein Regionalverband S&uuml;dbayern gegr&uuml;ndet werden, der neben dem Ortsverband M&uuml;nchen auch die &uuml;brigen Mitglieder in S&uuml;dbayern umfassen wird. Es ist vorgesehen, dazu im M&auml;rz 2000 eine Gr&uuml;ndungsversammlung in M&uuml;nchen einzuberufen, zu der noch gesondert eingeladen wird.<\/p>\n<p>&#8211; Weitere Planungen sind: Verleihung des Preises &bdquo;Aufrechter Gang&ldquo;; <br \/>Informationsveranstaltung zu den drei Volksbegehren; Vortrag &uuml;ber das neue Staatsb&uuml;rgerschaftsrecht und die bayerische Praxis; Vortrag &uuml;ber das B&uuml;rgerrecht auf Einsicht in Beh&ouml;rdenakten; Vortr&auml;ge &uuml;ber die Zuverl&auml;ssigkeit von Zeugenaussagen und Gutachten.<\/p>\n<p>&#8211; Die Sitzungen des OV-Vorstands finden regelm&auml;&szlig;ig einmal im Monat statt und sind vereins&ouml;ffentlich. Wir treffen uns wieder am Freitag, den 17. Dez. 1999, 17:00 Uhr, in der Gesch&auml;ftsstelle des Bundes f&uuml;r Geistesfreiheit, Valleystr. 27, M&uuml;nchen-Sendling. Alle Mitglieder sind herzlich willkommen.<\/p>\n<p>&#8211; Das Aktionsb&uuml;ndnis &bdquo;Trennung von Staat und Kirche&ldquo; trifft sich wieder am Donnerstag, den 20. Jan. 2000, 18.00 Uhr, in den R&auml;umen des Bund f&uuml;r Geistesfreiheit, Valleystr. 27, M&uuml;nchen-Sendling. Es werden vor allem Aktionen gegen die Einf&uuml;hrung eines islamischen Religionsunterrichtes vorbereitet.<\/p>\n<p>&#8211; Ansprechpartner: Wolfgang Killinger, Gesch&auml;ftsstelle OV M&uuml;nchen (Adresse siehe oben).<\/p>\n<h5><span id=\"bildungswerk-der-hu-bayern\">BILDUNGS&shy;WERK DER HU BAYERN<\/span><\/h5>\n<p>Bildungswerks der Humanistischen Union Bayern e.V,<br \/>c\/o Johannes Gl&ouml;tzner, Egerl&auml;nder Str. 4, 82166 Gr&auml;felfing, <br \/>Telefon: 089\/854 26 09<\/p>\n<p>&#8211; Der Philosophische Gespr&auml;chs- und Arbeitskreis des Bildungswerkes plant f&uuml;r die kommende Zeit eine Veranstaltungsreihe in Zusamenabeit mit dem Regionalverband Nordbayern: Mittwoch, 12. Januar 2000, 19-21 Uhr Gespr&auml;chskreis Philosophie mit Prof. Dr. Volker Bialas im P&auml;dagogischen Institut im Haus der P&auml;dagogik M&uuml;nchen, Herrnstr. 19 (beim Isartor).<\/p>\n<p>&#8211; Mitgliederversammlung des Bildungswerkes HU-Bayern<br \/>Freitag, 18. Februar, 18 Uhr im Marientorzwinger, Lorenzer Str. 33, 90402 N&uuml;rnberg (f&uuml;nf Minuten vom Hauptbahnhof), anschlie&szlig;end an die Mitliederversammlung: <br \/>20.00 Uhr: Philosophischer Gespr&auml;chskreis: Es referiert Prof. Dr. Theodor Ebert, Erlangen zu Thema: &bdquo;Der Streit um den Begriff der Person in der Bioethik &ndash; Eine Auseinandersetzung mit Peter Singer und Wolfgang Lenzen&ldquo; (siehe auch unter: Regionalverband Nordbayern).<\/p>\n<p>Donnerstag, 16. M&auml;rz, 15 &#8211; 18 Uhr: Prof. Dr. Volker Bialas: &bdquo;Vom Himmelsmythos zum Weltgesetz&ldquo; Vortrag mit Dias und Musik im P&auml;dagogischen Institut im Haus der P&auml;dagogik M&uuml;nchen, Herrnstr. 19 (beim Isartor).<\/p>\n<p>Mittwoch, 22. M&auml;rz, 20 Uhr: Zum 100. Geburtstag von Erich Fromm: <br \/>&bdquo;Die Kunst des Liebens&ldquo; oder &bdquo;Der gegenw&auml;rtige Zustand des Menschen&ldquo; im B&uuml;rgerhaus Gr&auml;felfing, Bahnhofplatz 1.<\/p>\n<p>Freitag, 24. M&auml;rz, 19 Uhr: Marientorzwinger, Lorenzer Str. 33, 90402 <br \/>N&uuml;rnberg, Philosophischer Gespr&auml;chskreis zum 100. Geburtstag von Erich Fromm (23.3.1900 bis 18.3.1980) mit Prof. Dr. Volker Bialas und Johannes Gl&ouml;tzner.<\/p>\n<p>Genauere Angaben zu Ort und Terminen der Treffen des Bildungswekes der Humanistischen Union Bayern erfahren Sie &uuml;ber Johannes Gl&ouml;tzner (Adresse siehe oben).<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[],"tags":[770],"autoren":[],"publikationen":[871],"class_list":["post-9955","publikation","type-publikation","status-publish","hentry","tag-verbandsnachrichten","publikationen-mitteilungen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>HU-Nachrichten - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/publikationen\/mitteilungen\/publikation\/hu-nachrichten-8\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"HU-Nachrichten - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mitteilung Nr. 168, S. 108-111 BERLIN Landesgesch&auml;ftsstelle der Humanistischen Unionim Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra&szlig;e 4, 10405 Berlin ,Telefon: 030\/204 2504 (Di. 9 &#8211; 14 Uhr u. 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