{"id":7064,"date":"2011-03-30T21:30:00","date_gmt":"2011-03-30T19:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:15","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:15","slug":"begleitwort-2","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/","title":{"rendered":"Begleitwort"},"content":{"rendered":"<p>Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. Strukturelle Defizite, Reformbedarf und Alternativen, S. 7-12<\/p>\n<p>Die Tagung und der Tagungsband belegen nachdr&uuml;cklich den Bedarf an rechtsstaatlich-kritischer Aufmerksamkeit und anhaltender wissenschaftlicher <i>Forschung<\/i> im Bereich des Strafvollzugs. Dies gilt schon f&uuml;r Entscheidungskriterien bez&uuml;glich <i>Lockerungen<\/i> oder Stellungnahmen zur Frage der <i>Entlassung<\/i>, wie sie zeitaufw&auml;ndig von Bediensteten st&auml;ndig erwartet werden. Soweit hierbei auch seitens Sachverst&auml;ndiger verschiedene Auflistungen wie etwa das PCL-R bzw. das PCL:YV<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[1]<\/span><\/a> verwandt werden, lassen sie den Betroffenen nahezu rechtlos, weil die Unterlagen zwar im Sinne eines Diagnoseinstruments genutzt werden, tats&auml;chlich jedoch einer &ndash; wissenschaftlich anerkannten methodischen Voraussetzungen entsprechenden &ndash; Zuverl&auml;ssigkeits- und G&uuml;ltigkeitspr&uuml;fung entbehren<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[2]<\/span><\/a>. Sie sind geleitet von der verengenden Vorstellung, Flucht- oder Missbrauchsgefahr bzw. strafrechtlich relevante Gef&auml;hrlichkeit stehe in Zusammenhang mit Elementen der T&auml;uschung<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[3]<\/span><\/a>, und sie bewirken &ndash; &auml;hnlich anderen methodisch vergleichbar wenig abgesicherten Auflistungen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[4]<\/span><\/a> &ndash; eine &bdquo;Aussonderung&ldquo; durch &bdquo;immer st&auml;rker reduzierte&ldquo; Einsch&auml;tzungen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[5]<\/span><\/a>. Die Judikatur beurteilt dies weniger grunds&auml;tzlich, sondern schr&auml;nkt die Nutzung (im Einklang mit dem strafrechtlichen Individualisierungsprinzip) lediglich dahingehend ein, dass konkret belegte Tatsachen festgestellt sein m&uuml;ssen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[6]<\/span><\/a>, dass die der Entwicklung der Auflistung zugrundeliegende Personengruppe mit dem Abgeurteilten vergleichbar sein muss und dass eine Vergleichbarkeit auch hinsichtlich der f&uuml;r den Abgeurteilten zuk&uuml;nftig zu erwartenden Lebensumst&auml;nde bestehen muss.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p><i>Jens Puschke<\/i> zeigt in seiner die anderen Beitr&auml;ge gewisserma&szlig;en verbindenden Einleitung wesentliche rechtstats&auml;chliche Entwicklungen vor allem bez&uuml;glich Gefangenenzahlen, Vollzugslockerungen und z.B. hinsichtlich der Situation des Personals auf und er&ouml;rtert einzelne (auch) vollzugsbezogen wesentliche Urteile des BVerfG und des EGMR. Er res&uuml;miert eine anhaltende Tendenz zu mehr Punitivit&auml;t und Sicherheit, die sich auf bestimmte Gruppen von als schwerwiegend beurteilten Straftaten bzw. von als gef&auml;hrlich beschriebenen Abgeurteilten konzentriert. Abschlie&szlig;end nimmt er zu neueren gesetzgeberischen Aktivit&auml;ten bez&uuml;glich Sicherungsverwahrung Stellung.<\/p>\n<p>F&uuml;r <i>Gaby Temme<b> <\/b><\/i>resultiert die Frage nach Alternativen zum Strafsystem daraus, dass Strafe Leid zuf&uuml;gt, wobei sie M&ouml;glichkeiten zu Alternativen auf den verschiedenen Stufen staatlicher Strafverfolgung (von Polizei bis Strafvollzug) sieht. Die Verwirklichung der Alternativen m&uuml;sse wesentlich (auch) von dem der Deliktsbegehung zugrundeliegenden Konflikt her geschehen, und nicht &ndash; von diesem sozusagen abgekoppelt &ndash; (gar nur) in einem &uuml;berlagerten juristischen Konflikt. Konkret stellt sie M&ouml;glichkeiten eines TOA anhand der Sentencing Circles in Kanada und der Variante des Ho&#8217;oponopono aus Hawaii dar, ferner u.a. Family Group Conferences (deren Beurteilung als positiv eine Geeignetheit bzw. Qualit&auml;t der Ausbildung von Facilitator, Mediator, Vermittler oder Koordinator voraussetze) sowie Peace Circles (mit der Besonderheit der Einbeziehung der Community).<\/p>\n<p><i>Klaus J&uuml;nschke<\/i><b> <\/b>veranschaulicht, dass Strafgefangenen keine Eigenschaften gemein seien, sondern &Auml;u&szlig;erlichkeiten in Form der sie von der Freiheit trennenden Mauer. Schon deshalb regt er u. a. an, das Gehaltenwerden in Zellen abzubauen. Konkret nimmt er zur Schuldenbelastung nach Entlassung und zur L&uuml;cke hinsichtlich einer Sozialversicherung Stellung. F&uuml;r <i>Gerhard Rehn <\/i>ist Strafvollzugspolitik irrational, zumindest dann, wenn sie von vornherein auch von Verwahrung statt &bdquo;Re-Sozialisierung&ldquo; ausgehe. Daher sei die &Ouml;ffnung des Vollzuges das zentrale Anliegen einer solchen praktischen Vollzugspolitik, die leeren Worth&uuml;lsen und einer &Ouml;konomisierung abhold sei. &ndash; Dem nicht fern sieht <i>Johannes Feest<\/i> wirkliches Ver&auml;nderungspotential f&uuml;r den Strafvollzug in den Bereichen Freigang oder integrative Sozialtherapie. Beides werde aber in der Realit&auml;t nur (noch) eingeschr&auml;nkt praktiziert.<\/p>\n<p><i>Harald Preusker<b> <\/b><\/i>erkennt in der Schaffung des (vormaligen) StVollzG trotz einiger M&auml;ngel eine nicht wiederholbare Kulturleistung, wogegen die F&ouml;deralismusreform eher mehr Restriktion mit sich gebracht habe. Auch falle es nicht nur der fachfremden Au&szlig;engesellschaft, sondern auch Teilen des Vollzugspersonals und der zust&auml;ndigen Gerichte weiterhin schwer, Rechte von Gefangenen anzuerkennen und ihnen zur Durchsetzung zu verhelfen. Zugleich weist er auf die hilfreiche Funktion der verschiedenen einschl&auml;gig relevanten Internationalen Vereinbarungen und Institutionen zur Wahrung von Gefangenenrechten hin. &ndash; <i>Jochen Goerdeler<\/i> er&ouml;rtert ausf&uuml;hrlich und detailliert gewaltbeg&uuml;nstigende Faktoren innerhalb des Strafvollzugs. Zus&auml;tzlich analysiert er die Ergebnisse der Werthebach-Kommission, zumal hier Interviews mit Gefangenen selbst gef&uuml;hrt wurden. Die rechtstats&auml;chlichen Er&ouml;rterungen sind ebenso n&uuml;chtern wie konstruktiv und weiterf&uuml;hrend. Res&uuml;mierend wird festgehalten, dass Gewalt im Gef&auml;ngnis strukturell vorgezeichnet sei durch kulturelle &Uuml;bertragung und Deprivation, und dass gewaltwehrend am ehesten Transparenz, Kontrolle und Rechtsschutz seien.<\/p>\n<p><i>Ingke Goeckenjan<\/i> bezieht sich hinsichtlich Gewalttaten zun&auml;chst auf solche k&ouml;rperbezogener Art zwischen Gefangenen und auf die Unterlassungsverantwortlichkeit von Bediensteten. Die Aufdeckung sei wegen Besonderheiten des Strafvollzugs &ndash; wie Kooperationsverbot und Mangel an Aufmerksamkeit seitens Bediensteter &ndash; in erh&ouml;htem Ma&szlig;e schwierig. So w&uuml;rden Strafanzeigen und Berichterstattung gegen&uuml;ber Aufsichtsbeh&ouml;rden sehr uneinheitlich gehandhabt. Formelle Sanktionen von Gewalttaten im Strafvollzug wie z.B. disziplinarische Ma&szlig;nahmen seien mit dem Problem konfrontiert, dass selten einseitige Schuldzuweisungen m&ouml;glich seien, und zwar auch im Hinblick auf organisatorisches oder konkret individuelles Versagen in den Reihen der Bediensteten. Demgegen&uuml;ber dienten &bdquo;aufarbeitende&ldquo; Aussch&uuml;sse und Kommissionen eher der Beruhigung der &Ouml;ffentlichkeit bzw. der Machterhaltung und Stabilisierung, abgesehen von der Durchsetzung ohnehin &uuml;berf&auml;lliger Vorgaben bzw. Ma&szlig;nahmen.<\/p>\n<p><i>Christine Graebsch<\/i> veranschaulicht eine besondere Belastung bei der Abschiebungshaft wegen der Ungewissheit hinsichtlich des Abschiebungszeitpunktes. Dies gelte umso mehr, als Unterst&uuml;tzung seitens Bediensteter eher fehle und &Uuml;bergriffe ggfs. h&auml;ufiger stattf&auml;nden als im Strafvollzug, da die Betroffenen grunds&auml;tzlich nicht wieder in die deutsche Gesellschaft gelangten. Konkret zeigt sie das Spektrum von Verzweiflungsverhalten, das bis hin zu Suizid reiche, ebenso auf wie Gefahren &uuml;berm&auml;&szlig;iger Vergabe von Psychopharmaka. Zudem weist sie darauf hin, dass es weithin an eigenst&auml;ndigen Regelungen zur Haftgestaltung bzw. klaren Rechtswegbestimmungen zur Erlangung von Rechtsschutz fehle. &ndash; Erg&auml;nzend wird konstatiert, dass der Polizeigewahrsam vergleichsweise noch geschlossener sei als der Strafvollzug bzw. die Abschiebungshaft. Zum Schutz Betroffener sei eine gewisse &Ouml;ffnung f&uuml;r &Auml;rzte ohne anwesende Polizei und f&uuml;r zus&auml;tzlich rechtsberatende Gruppen angezeigt.<\/p>\n<p>Wenige Monate nach der Tagung sind speziell zu der schon in dem Beitrag von <i>Jens Puschke<\/i> einbezogenen Rechtsfolge <i>Sicherungsverwahrung<\/i> Spaltungstendenzen innerhalb der Judikatur offenbar geworden, und zwar zwischen dem EGMR einerseits und dem BVerfG sowie Teilen der deutschen Strafrechtsjudikatur andererseits. Dabei ist betreffend sog. &bdquo;Altf&auml;lle&ldquo; die Version, der Deutsche Bundestag habe sich bez&uuml;glich &sect;&nbsp;6&nbsp;II EGStGB bewusst gegen Art.&nbsp;7 EMRK (in der Auslegung des EGMR) entschieden, wenig tragf&auml;hig, denn im Gesetzgebungsverfahren wurde der Konflikt eher verharmlost<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[8]<\/span><\/a>. &ndash; Hinsichtlich der am 1.1.2011 in Kraft getretenen Neugestaltung<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[9]<\/span><\/a> des &sect;&nbsp;463&nbsp;III&nbsp;4 StPO ist zweifelhaft, ob die Voraussetzungen zur <i>Versagung von Entlassung<\/i>sentscheidungen deshalb erheblich erh&ouml;ht werden d&uuml;rfen, weil in der genannten Norm die vormals enthaltenen Worte &bdquo;aufgrund seines Hanges&ldquo; gestrichen wurden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[10]<\/span><\/a>.<\/p>\n<p>Die Vorgaben zur Anordnung nachtr&auml;glicher Sicherungsverwahrung bez&uuml;glich zur Tatzeit <i>Jugendlicher<\/i> bzw. <i>Heranwachsender<\/i> (&sect;&nbsp;7&nbsp;II-IV JGG<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[11]<\/span><\/a>), deren Tat nach materiellem <i>Jugendstrafrecht<\/i> abgeurteilt wurde (&sect;&nbsp;105&nbsp;I JGG), sind von der zum 1.1.2011 in Kraft getretenen gesetzlichen Neuregelung unber&uuml;hrt geblieben, obgleich der rechtsstaatliche Versto&szlig; hier im Vergleich zum allgemeinen Strafrecht noch schwerer wiegt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[12]<\/span><\/a>. Indes ist eine Prognose unter den gegebenen tats&auml;chlichen Voraussetzungen verl&auml;sslich schon gar nicht m&ouml;glich<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[13]<\/span><\/a>, und deshalb w&auml;re zumindest die Vermeidung von zur T&auml;uschung geeigneten Angaben &ndash; nicht auf Seiten der Adressaten der eingangs genannten Auflistungen, sondern der Machthabenden &ndash; angezeigt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[14]<\/span><\/a>.<\/p>\n<p>Zu der Frage, nach welchen Vorschriften der <i>Vollzug <\/i>stattfindet<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[15]<\/span><\/a>, haben sich die Gesetzgebungsorgane nicht verhalten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[16]<\/span><\/a>. Da es sich um eine Anordnung nach materiellem Jugendstrafrecht handelt (&sect;&nbsp;1&nbsp;II JGG), scheidet &ndash; systematisch ebenso wie bei den Regelungen zum Vollzug der Jugendstrafe &ndash; eine Durchf&uuml;hrung gem&auml;&szlig; den Regelungen zum Vollzug bei nach allgemeinem Strafrecht Abgeurteilten aus.<\/p>\n<p><i>Berlin, im Februar 2011&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ulrich Eisenberg<\/i><\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[1]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. nur<i> Welsh\/Schmidt\/McKinnon\/Chattha\/Meyers<\/i> Assessment 2008, 104&nbsp;ff.; <i>Quenzer<\/i>, Jugendliche und heranwachsende Sexualstraft&auml;ter: eine empirische Studie &uuml;ber R&uuml;ckf&auml;lligkeit und Risikofaktoren im Vergleich mit Gewaltstraft&auml;tern, 2009, S.&nbsp;214&nbsp;f.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[2]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; N&auml;her dazu Einw&auml;nde bei <i>Thalmann<\/i> MSchrKrim 2009, 376&nbsp;ff.: Konzept nicht haltbar; <i>H. E. M&uuml;ller<\/i> NStZ 2011, (voraussichtlich) Heft 5. Vgl. exemplarisch zur Ablehnung der Entlassung, gest&uuml;tzt auf eine von einer Sachverst&auml;ndigen mittels dieses und eines vergleichbaren Instruments erlangte Prognoseaussage, OLG Frankfurt StV 2005, 345&nbsp;ff. mit abl. Anm. <i>Eisenberg<\/i> (im anschlie&szlig;enden Verfahren vor der StrVollstrKammer wurde der Verurteilte entlassen).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[3]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vorausgegangen war das Werk des Psychiaters <i>Cleckley<\/i>, &bdquo;<a title=\"The Mask of Sanity\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Mask_of_Sanity\">The Mask of Sanity<\/a>&rdquo;, dem &uuml;ber alle f&uuml;nf Auflagen hinweg (1941&ndash;1976) als Zitat von <i>Alanus de Insulis<\/i> &bdquo;Non teneas aurum totum quod splendet ut aurum&ldquo; vorangestellt ist. Dieses Werk war als Erweiterung der psychiatrischen Systematik um eine St&ouml;rung intendiert, die verm&ouml;ge verschiedener Stilmittel des Ausdrucks verdeckt werde, d.h. die Betroffenen verhielten sich nach au&szlig;en unauff&auml;llig, und sie seien mitunter &uuml;berdurchschnittlich leistungsf&auml;hig. Diese Kriterien best&auml;tigen, dass die Beurteilung einer Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung nicht davon abh&auml;ngig sein muss, ob der Betroffene als sozial vergleichsweise konfliktfrei sowie erfolgreich lebend und insoweit akzeptiert beurteilt wird oder nicht, denn solche Umst&auml;nde sind <i>selektion<\/i>sgeeignet und ggfs. irref&uuml;hrend, weil Wertungen der jeweiligen sozialen Umgebung von anderen Eigenschaften des Betroffenen bzw. von Belangen der Umgebung &uuml;berlagert sein k&ouml;nnen. Indes ist zweifelhaft, ob die von <i>Cleckley<\/i> (5.&nbsp;Aufl. 1976, S.&nbsp;337&nbsp;ff.) zur Umschreibung der St&ouml;rung angef&uuml;hrten, als &bdquo;clinical profile&ldquo; betitelten Wertungen wissenschaftlich tragf&auml;hig sind: Superficial charm and good &bdquo;intelligence&ldquo;, Absence of delusions and other signs of irrational thinking, Absence of &bdquo;nervousness&ldquo; or psychoneurotic manifestations, Unreliability, Untruthfulness and insincerity, Lack of remorse or shame, Inadequately motivated antisocial behavior, Poor judgment and failure to learn by experience, Pathologic egocentricity and incapacity for love, General poverty in major affective reactions, Specific loss of insight, Unresponsiveness in general interpersonal relations, Fantastic and uninviting behavior with drink and sometimes without, Suicide rarely carried out, Sex life impersonal, trivial, and poorly integrated, Failure to follow any life plan.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[4]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Etwa HCR-20, SVR-20 bzw. static 99 oder SORAG (zu den beiden letztgenannten <br \/><i>Eher\/Rettenberger\/Schilling\/Pf&auml;fflin<\/i> R&amp;P 2008, 79&nbsp;ff., 86&nbsp;f.: selbst in Extremgruppen Trefferquote unzureichend).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[5]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. dazu etwa <i>Pf&auml;fflin<\/i>, in: Foerster\/Dre&szlig;ing (Hrsg.), Venzlaff\/Foerster, Psychiatrische Begutachtung, 5.&nbsp;Aufl. 2009, S.&nbsp;300.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[6]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. BGH NJW 2010, 544 (545).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[7]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; BGH vom 22.7.2010 (3 StR 169\/10); s. auch <i>K&ouml;nig<\/i> RuP 2010, 67 (71&nbsp;f.).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[8]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. dezidiert BGH vom 18.1.2011 (4 ARs 27\/10), gegen den Anfragebeschluss BGH vom 9.11.2010 (5 StR 394\/10): der eindeutige Wille des deutschen Gesetzgebers, sowie BGH vom 22.12.2010 (2 ARs 456\/10): auch bei &bdquo;offenkundigem Konventions&shy;versto&szlig;&ldquo; sei dieser Wille &bdquo;zu respektieren&ldquo;.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[9]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gesetz vom 22.12.2010 (BGBl. I 2300).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref10\" name=\"_ftn10\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[10]<\/span><\/a> <span class=\"FootnoteTextChar\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/span>In der Gesetzesbegr&uuml;ndung ist davon nicht die Rede (vgl. BT-Drs. 17\/4304). Seither stand z.B. die Gefahr, dass der Verurteilte andere als die mit dem &bdquo;Hang&ldquo; im Sinne des &sect;&nbsp;66&nbsp;I&nbsp;Nr.&nbsp;4 StGB (a.F. Nr.&nbsp;3) zusammenh&auml;ngende Straftaten begehen wird, der Aussetzung nicht entgegen.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref11\" name=\"_ftn11\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[11]<\/span><\/a><span class=\"MsoFootnoteReference\"> <\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eingef&uuml;hrt durch Gesetz vom 8.7.2008 (BGBl. I 1212), entgegen sechs fundierten Gutachten vor dem Rechtsausschuss im Mai 2008 (BT-Drs. 16\/6562).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref12\" name=\"_ftn12\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[12]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. nur <i>Kreuzer<\/i> NStZ 2010, 473 (477); <i>Renzikowski<\/i> NStZ 2010, 506 (508); <i>Greger<\/i> NStZ 2010, 676 (679).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref13\" name=\"_ftn13\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[13]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. nur <i>Laubentha\/Baier\/Nestler<\/i>, Jugendstrafrecht, 2.&nbsp;Aufl. 2010, Rn.&nbsp;476 zu der zu dem bislang einzigen Verfahren ergangenen Entscheidung BGH JR 2010, 306&nbsp;ff: an die Prognoseschwierigkeit bei nur einer Tat &bdquo;hat der BGH keinen Gedanken verschwendet&ldquo;.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref14\" name=\"_ftn14\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[14]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Demgegen&uuml;ber hei&szlig;t es betreffend das seither einzige Verfahren in BGH JR 2010,&nbsp;306&nbsp;ff., der Verurteilte sei krank, und es wird mehrfach auf die Bedingungen des Jugendstrafvollzugs Bezug genommen, jedoch verschwiegen, dass er alsbald herausgenommen worden war. Ferner haben z.B. die im Rahmen des Verfassungsbeschwerdeverfahrens zur Stellungnahme aufgeforderten Bundesvorsitzenden des &bdquo;Wei&szlig;en Rings&ldquo; bzw. des Bundes der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands sich wie folgt ge&auml;u&szlig;ert (Schreiben vom 27.8.2010, S.&nbsp;2 bzw. vom 26.8.2010, S.&nbsp;2.): &bdquo;(&hellip;) muss wegen der Gef&auml;hrlichkeit des Beschwerdef&uuml;hrers dessen Freiheitsrecht hinter dem Opferschutz zur&uuml;cktreten&ldquo;, und auf S.&nbsp;3 des zweitgenannten Schreibens: der Verurteilte &bdquo;hat nach wie vor Gewaltfantasien wie seit dem 15. Lebensjahr (&hellip;). Sogar sein soziales Umfeld scheint seinen begangenen Mord zu bagatellisieren&ldquo;. Tats&auml;chlich haben die vor der Anordnung nachtr&auml;glicher Sicherungsverwahrung von dem LG Regensburg beauftragten beiden Sachverst&auml;ndigen eine &bdquo;hohe Gef&auml;hrlichkeit&ldquo; nicht bejaht. Die Behauptung von &bdquo;Gewaltfantasien&ldquo; ist methodisch belastbar nicht belegt (vgl. n&auml;her <i>Eisenberg<\/i> DRiZ 2009, 219&nbsp;ff. sowie JR 2010,&nbsp;314&nbsp;ff.), und die Version einer Bagatellisierung verdreht die Tatsache, dass Angeh&ouml;rige und Personen aus dem Freundeskreis die seinerzeitige tatgerichtliche W&uuml;rdigung des Geschehens als falsch erachteten.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref15\" name=\"_ftn15\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[15]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. dazu auch <i>Nestler\/Wolf<\/i> NK 2008, 153 (158); <i>Brettel<\/i> ZJJ 2009, 331.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref16\" name=\"_ftn16\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[16]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. hierzu BT-Drs. 16\/9643 vom 18.6.2008. Lediglich bei der Frage entstehender Mehrkosten ist vage die Rede von &bdquo;m&ouml;glicherweise erforderliche(n) besondere(n) Einrichtungen und Ma&szlig;nahmen f&uuml;r junge Untergebrachte&ldquo; (Reg-E S.&nbsp;11).<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[66],"tags":[],"class_list":["post-7064","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-strafvollzug-2010"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Begleitwort - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Begleitwort - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. Strukturelle Defizite, Reformbedarf und Alternativen, S. 7-12 Die Tagung und der Tagungsband belegen nachdr&uuml;cklich den Bedarf an rechtsstaatlich-kritischer Aufmerksamkeit und anhaltender wissenschaftlicher Forschung im Bereich des Strafvollzugs. Dies gilt schon f&uuml;r Entscheidungskriterien bez&uuml;glich Lockerungen oder Stellungnahmen zur Frage der Entlassung, wie sie zeitaufw&auml;ndig von Bediensteten st&auml;ndig erwartet werden. [weiterlesen]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2021-08-31T08:13:15+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@humunion\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/begleitwort-2\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/begleitwort-2\\\/\",\"name\":\"Begleitwort - Humanistische Union\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2011-03-30T19:30:00+00:00\",\"dateModified\":\"2021-08-31T08:13:15+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/begleitwort-2\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/begleitwort-2\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/begleitwort-2\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Themen\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/thema\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Rechtspolitik\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/themen\\\/rechtspolitik\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Strafvollzug 2010\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/themen\\\/rechtspolitik\\\/strafvollzug-2010\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":4,\"name\":\"Begleitwort\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"name\":\"Humanistische Union\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#organization\",\"name\":\"Humanistische Union e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/09\\\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg\",\"width\":1000,\"height\":536,\"caption\":\"Humanistische Union e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.humanistische-union.de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/x.com\\\/humunion\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@humunion\",\"https:\\\/\\\/bsky.app\\\/profile\\\/humanistischeunion.bsky.social\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Begleitwort - Humanistische Union","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Begleitwort - Humanistische Union","og_description":"Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. Strukturelle Defizite, Reformbedarf und Alternativen, S. 7-12 Die Tagung und der Tagungsband belegen nachdr&uuml;cklich den Bedarf an rechtsstaatlich-kritischer Aufmerksamkeit und anhaltender wissenschaftlicher Forschung im Bereich des Strafvollzugs. Dies gilt schon f&uuml;r Entscheidungskriterien bez&uuml;glich Lockerungen oder Stellungnahmen zur Frage der Entlassung, wie sie zeitaufw&auml;ndig von Bediensteten st&auml;ndig erwartet werden. [weiterlesen]","og_url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/","og_site_name":"Humanistische Union","article_modified_time":"2021-08-31T08:13:15+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@humunion","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/","name":"Begleitwort - Humanistische Union","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website"},"datePublished":"2011-03-30T19:30:00+00:00","dateModified":"2021-08-31T08:13:15+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/begleitwort-2\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Themen","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Rechtspolitik","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/rechtspolitik\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Strafvollzug 2010","item":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/themen\/rechtspolitik\/strafvollzug-2010\/"},{"@type":"ListItem","position":4,"name":"Begleitwort"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#website","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","name":"Humanistische Union","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#organization","name":"Humanistische Union e.V.","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/HU-LOGO-blau_RGB-high-scaled-e1704725806773.jpg","width":1000,"height":536,"caption":"Humanistische Union e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/humunion","https:\/\/mastodon.social\/@humunion","https:\/\/bsky.app\/profile\/humanistischeunion.bsky.social"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/thema\/7064","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/thema"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/types\/thema"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/media?parent=7064"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/categories?post=7064"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/hu-json\/wp\/v2\/tags?post=7064"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}