{"id":7066,"date":"2011-03-30T13:00:00","date_gmt":"2011-03-30T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/braucht-unsere-gesellschaft-strafe-welche-alternativen-gibt-es-im-vergleich-zum-deutschen-strafvol\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:16","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:16","slug":"braucht-unsere-gesellschaft-strafe-welche-alternativen-gibt-es-im-vergleich-zum-deutschen-strafvol","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/braucht-unsere-gesellschaft-strafe-welche-alternativen-gibt-es-im-vergleich-zum-deutschen-strafvol\/","title":{"rendered":"Braucht unsere Gesellschaft Strafe? Welche Alternativen gibt es im Vergleich zum  deutschen Strafvollzugssystem?"},"content":{"rendered":"<p>Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. Strukturelle Defizite, Reformbedarf und Alternativen, S. 37-61<\/p>\n<p>Der vorliegende Beitrag zeigt &ndash;&nbsp;ausgehend von der deutschen Situation&nbsp;&ndash; auf, welche Alternativen es zur Regelung von Konflikten zum und im Strafrechtssystem geben kann. Zur&uuml;ckgegriffen wird auf Modelle, die den theoretischen Konzepten der Restorative und\/oder Transformative Justice angeh&ouml;ren. Im Einzelnen handelt es sich um den T&auml;ter-Opfer-Ausgleich, die Family Group Conference und Peace Circles in der Form von Sentencing Circles und Ho&#8217;oponopono.<\/p>\n<h5><span id=\"i-ausgangssituation\">I.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausgangs&shy;si&shy;tua&shy;tion<\/span><\/h5>\n<p>Die Ausgangssituation des Strafvollzuges f&uuml;r das Jahr 2010 beschreiben <i>D&uuml;nkel<\/i>, <i>Geng<\/i> und <i>Morgenstern<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn110\" name=\"_ftnref110\"><sup>[108]<\/sup><\/a> wie folgt: Die Gefangenenrate in Deutschland ist seit 2003 r&uuml;ckl&auml;ufig, die Untersuchungshaftzahlen sind seit 1994 um die H&auml;lfte zur&uuml;ckgegangen. Deutschland geh&ouml;rt im europ&auml;ischen Vergleich zu den L&auml;ndern mit den niedrigsten Gefangenen- und Untersuchungshaftraten. Der bef&uuml;rchtete Paradigmenwechsel im Jugendstrafvollzug aufgrund der Jugendstrafvollzugsgesetze zum Schutz der Allgemeinheit<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn111\" name=\"_ftnref111\"><sup>[109]<\/sup><\/a> und ein &bdquo;Wettbewerb der Sch&auml;bigkeit&ldquo; durch die neue rechtliche f&ouml;derale Struktur sei ausgeblieben. Teilweise h&auml;tten die L&auml;nder sogar erheblich investiert<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn112\" name=\"_ftnref112\"><sup>[110]<\/sup><\/a>. Wenn die Situation des Strafvollzuges sich positiv darstellt, k&ouml;nnte unklar bleiben, warum &uuml;berhaupt die Frage nach Alternativen zum deutschen Strafvollzugssystem gestellt werden soll. Kritisches wird durch die neueste Kommentierung von <i>B&ouml;hm<\/i> und <i>Jehle<\/i> zu den Erwachsenenvollzugsgesetzen der L&auml;nder Bayern, Hamburg und Niedersachsen angemerkt. U.a. wird aufgezeigt, dass das Vollzugsziel sich von der Resozialisierung hin zur Sicherheit der Allgemeinheit verschoben hat<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn113\" name=\"_ftnref113\"><sup>[111]<\/sup><\/a>. Angleichungs-, Gegensteuerungs- und Integrationsgrundsatz w&uuml;rden zum Teil restriktiv interpretiert<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn114\" name=\"_ftnref114\"><sup>[112]<\/sup><\/a> und die Stellung des Gefangenen sei in Bayern und Hamburg am Risikoprinzip ausgerichtet, w&auml;hrend es in Niedersachsen auf die Mitarbeitsbereitschaft des Gefangenen ankomme<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn115\" name=\"_ftnref115\"><sup>[113]<\/sup><\/a>. Auch <i>D&uuml;nkel<\/i>, <i>Geng<\/i> und <i>Morgenstern<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn116\" name=\"_ftnref116\"><sup>[114]<\/sup><\/a> konstatieren negative Entwicklungen des Strafvollzuges in den letzten Jahren: Die Zahlen der in den Ma&szlig;regelvollzugs- und Entziehungsanstalten untergebrachten Straft&auml;ter habe sich in den westlichen Bundesl&auml;ndern seit 1980 verdreifacht. Gleiches gelte durch die restriktive Entlassungspraxis bei einer Stichtagsz&auml;hlung f&uuml;r die Sicherungsverwahrten seit 1990. Seit 1977 gebe es vermehrte Verurteilungen zu &bdquo;lebensl&auml;nglich&ldquo;. Die Insassenstruktur ver&auml;ndere sich. Es gebe viele K&ouml;rperverletzungen und Bet&auml;ubungsmitteldelikte, je nach Bundesland s&auml;&szlig;en sogar T&auml;ter mit leichten Bet&auml;ubungsmittelverst&ouml;&szlig;en ein. Die Gewalt im Strafvollzug sei gestiegen. Die Zahl der Gewaltt&auml;ter im Erwachsenenvollzug liege zwischen 20 und 40%, im Jugendstrafvollzug teilweise &uuml;ber 60%. Zudem gebe es &ndash; abh&auml;ngig vom Bundesland &ndash; einen Anstieg von Gefangenen mit Migrationshintergrund. <i>D&uuml;nkel<\/i>, <i>Geng<\/i> und <i>Morgenstern<\/i> res&uuml;mieren: Es &bdquo;wird deutlich, dass Gefangenenraten nicht Schicksal, sondern in erster Linie Ergebnis kriminalpolitischer Orientierungen und der justiziellen Entscheidungspraxis sind.&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn117\" name=\"_ftnref117\"><sup>[115]<\/sup><\/a>.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn118\" name=\"_ftnref118\"><sup>[116]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Befunde der Viktimologie<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn119\" name=\"_ftnref119\"><sup>[117]<\/sup><\/a>, des Abolitionismus<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn120\" name=\"_ftnref120\"><sup>[118]<\/sup><\/a>, der Kritischen Kriminologie<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn121\" name=\"_ftnref121\"><sup>[119]<\/sup><\/a> und der Peacemaking Criminology<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn122\" name=\"_ftnref122\"><sup>[120]<\/sup><\/a> zeigen, dass eine Konfliktbearbeitung durch das Strafrechtssystem f&uuml;r die Konfliktbeteiligten h&auml;ufig problematisch ist. W&auml;hrend <i>Foucault<\/i> verdeutlicht, dass das Strafrecht historisch lediglich als ein Machtinstrument des Souver&auml;ns<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn123\" name=\"_ftnref123\"><sup>[121]<\/sup><\/a> entstanden ist<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn124\" name=\"_ftnref124\"><sup>[122]<\/sup><\/a>, setzen sich andere Autoren mit den Wirkungen des Strafrechtssystems auf die Konfliktbeteiligten auseinander. Viktimologische Untersuchungen zeigen, dass Opfer h&auml;ufig durch das Strafrechtssystem bewusst oder unbewusst sekund&auml;r viktimisiert werden, indem sie im Strafverfahren die Funktion des Zeugen &uuml;bernehmen, aber an ihnen als Menschen wenig Interesse besteht<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn125\" name=\"_ftnref125\"><sup>[123]<\/sup><\/a>. Auch wenn sich die Situation durch die in den letzten drei&szlig;ig Jahren eingebrachten Ver&auml;nderungen der Strafprozessordnung und durch andere Gesetze<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn126\" name=\"_ftnref126\"><sup>[124]<\/sup><\/a>, zuletzt das Zweite Opferrechtsreformgesetz<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn127\" name=\"_ftnref127\"><sup>[125]<\/sup><\/a>, verbessert hat, bleibt das urspr&uuml;nglich beschriebene Problem bestehen. Das Strafrechtssystem formuliert den eigentlichen Konflikt zwischen den Beteiligten um in einen Rechtskonflikt, der mit dem Ausgangskonflikt nichts mehr zu tun hat<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn128\" name=\"_ftnref128\"><sup>[126]<\/sup><\/a>. Insofern geht es im Strafverfahren darum, den Rechtsfrieden wiederherzustellen. Dies geschieht durch gezielte Leidzuf&uuml;gung<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn129\" name=\"_ftnref129\"><sup>[127]<\/sup><\/a>. Gegen Ver&auml;nderungstendenzen entwickelt das Strafrechtssystem sowohl auf der Ebene des Strafverfahrens als auch auf der Ebene des Strafvollzugs Immunisierungsstrategien<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn130\" name=\"_ftnref130\"><sup>[128]<\/sup><\/a>. Wenn also die Grundannahme ist, dass dem Leid der Opfer einer Straftat kein weiteres Leid des Opfers, seiner Angeh&ouml;rigen, des T&auml;ters, seiner Angeh&ouml;rigen und der Gesellschaft zugef&uuml;gt werden soll und es um die Suche nach L&ouml;sungen f&uuml;r die Zukunft aller Konfliktbeteiligen geht, ist die Frage nach Alternativen zum Strafvollzugssystem berechtigt.<\/p>\n<h5><span id=\"ii-ebenen-und-kriterien-der-alternativensuche\">II.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ebenen und Kriterien der Alter&shy;na&shy;ti&shy;ven&shy;suche <\/span><\/h5>\n<p>Um nach Alternativen Ausschau halten zu k&ouml;nnen und ihre Qualit&auml;t zu &uuml;berpr&uuml;fen, bedarf es zun&auml;chst einer Kl&auml;rung, welche Kriterien eine Alternative erf&uuml;llen soll und auf welcher Ebene der Konfliktregelung &ndash;&nbsp;vor dem Eintritt in das Strafrechtssystem, w&auml;hrend des Strafverfahrens oder im Strafvollzug&nbsp;&ndash; die Alternative ansetzen soll. Letzteres l&auml;sst sich am besten am Trichtermodell von Kerner<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn131\" name=\"_ftnref131\"><sup>[129]<\/sup><\/a> (Schaubild 1)<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn132\" name=\"_ftnref132\"><sup>[130]<\/sup><\/a> verdeutlichen. Die Alternativensuche kann bereits vor dem ersten Polizeikontakt ansetzen und damit den Eintritt in das Strafrechtssystem gleich zu Beginn verhindern. Eine andere M&ouml;glichkeit w&auml;re der Einsatz von Alternativen auf der Ebene der Polizei. Sofern weiterhin im Sinne des Legalit&auml;tsprinzips verfahren werden soll, k&ouml;nnte &uuml;ber Alternativen erst auf der Ebene der Staatsanwaltschaft nachgedacht werden. Soll die Gewaltenteilung beibehalten werden, bedarf es der Alternativen auf der Ebene des Strafgerichtes und wenn es lediglich um Alternativen im Vollzug ginge, m&uuml;sste der Strafvollzug n&auml;her betrachtet werden. Die Kurzbeschreibung stellt das Strafverfahren stark verk&uuml;rzt dar, um den wesentlichen Gedankengang zu verdeutlichen. Die im Weiteren dargestellten Alternativen k&ouml;nnen &ndash; so hier die These &ndash; auf allen Ebenen eingesetzt werden. Auf welcher Ebene der Leser die Alternativen einsetzen bzw. wirken lassen m&ouml;chte, ist die pers&ouml;nliche Entscheidung des Lesenden. Bereits existente kriminalpolitische Modelle, die gr&ouml;&szlig;tenteils unter dem Stichwort &bdquo;Alternativen&ldquo; gehandelt wurden bzw. werden, sind die Kontrollierte Heroinabgabe und die Elektronische Fu&szlig;fessel. W&auml;hrend die Kontrollierte Heroinabgabe f&uuml;r Schwerstabh&auml;ngige nunmehr seit 2009 bundesweit die Kriminalisierung bereits vor der Ebene der Polizei beendet, sollte die Fu&szlig;fessel eine Alternative zum Strafvollzug sein. Dazu h&auml;tte das Strafvollzugsgesetz ge&auml;ndert werden m&uuml;ssen. Das einzige Bundesland, das die Elektronische Fu&szlig;fessel bisher eingef&uuml;hrt hat, ist Hessen. Rechtlich hat Hessen die Fu&szlig;fessel allerdings als Weisung gestaltet. Sie wird durch den Richter angeordnet<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn133\" name=\"_ftnref133\"><sup>[131]<\/sup><\/a>. Damit ist ein Net-Widening-Effekt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn134\" name=\"_ftnref134\"><sup>[132]<\/sup><\/a>, d.h. Personen, die ansonsten keine derart starke Weisung erhalten h&auml;tten, bekommen eine Elektronische Fu&szlig;fessel, nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Ob nach dem hier zugrunde gelegten Verst&auml;ndnis die Kontrollierte Heroinabgabe und die Elektronische Fu&szlig;fessel tats&auml;chlich Alternativen sind, kann der Leser sich selbst anhand der gesetzten Kriterien f&uuml;r eine Alternative beantworten.<\/p>\n<p>Wie im vorherigen Kapitel bereits dargestellt, muss es insbesondere um eine Leidreduzierung durch die Alternative im Vergleich zum Strafrechtssystem gehen. Die Bed&uuml;rfnisse der Opfer, ihrer jeweiligen Angeh&ouml;rigen sollten ber&uuml;cksichtigt werden, um sekund&auml;re Viktimisierungen zu vermeiden. Ebenso sollten die Bed&uuml;rfnisse des T&auml;ters und seiner Angeh&ouml;rigen mit einbezogen werden, um eine aktive Verantwortungs&uuml;bernahme zu erm&ouml;glichen, die eine Verbindlichkeit gegen&uuml;ber dem Opfer sicherstellt, die ein passiv erduldetes Verfahren nicht bewirken kann. Die Konfliktregelung muss an der Zukunft ausgerichtet sein. Eine Wiederherstellung des urspr&uuml;nglichen Zustandes birgt die Gefahr in sich, die Ursachen und Gr&uuml;nde f&uuml;r die Straftat nicht zu beseitigen, sondern den R&uuml;ckfall bereits in die L&ouml;sung &bdquo;einzuschreiben&ldquo;. Ziel ist es, den sozialen &ndash;&nbsp;und nicht nur den Rechts-&nbsp;&ndash; Frieden herzustellen, der den Konflikt zwischen allen Beteiligten befriedet. Wie solche Alternativen aussehen k&ouml;nnen, wird im Folgenden dargestellt.<\/p>\n<h5><span id=\"iii-alternativen\">III.&nbsp;&nbsp; Alter&shy;na&shy;tiven<\/span><\/h5>\n<p>Ausgehend von den zuvor festgelegten Kriterien f&uuml;r eine Alternative gibt es unterschiedliche theoretische Konzepte und praktische Umsetzungen derselben. Zum besseren Verst&auml;ndnis werden zun&auml;chst die theoretischen Konzepte kurz vorgestellt, bevor konkrete praktische Umsetzungen, insbesondere in Deutschland, n&auml;her beschrieben werden.<\/p>\n<h5><span id=\"1-theoretische-konzepte\">1.&nbsp;&nbsp; Theore&shy;ti&shy;sche Konzepte<\/span><\/h5>\n<p>Die hier vorgestellten Alternativen lassen sich zwei theoretischen Richtungen zuordnen: Der Restorative Justice und\/oder der Transformative Justice. Im Rahmen der Diskussion um Restorative und Transformative Justice taucht h&auml;ufig auch der Begriff bzw. das Konzept der Transitional Justice auf. Transitional Justice besch&auml;ftigt sich mit Konfliktregelungen f&uuml;r Gesellschaften in Nachkriegszust&auml;nden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn135\" name=\"_ftnref135\"><sup>[133]<\/sup><\/a>. Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf Alternativen zum deutschen Strafvollzugssystem. Deshalb erfolgt lediglich eine Betrachtung der theoretischen Ans&auml;tze der Restorative und Transformative Justice und aus diesen beiden Ans&auml;tzen ableitbare in der Praxis umsetzbare Alternativen. Beide Konzepte haben das Ziel, die soziale Gleichheit und den sozialen Frieden herzustellen und die &Uuml;bernahme von Verantwortung zu bewirken. Dies soll &uuml;ber einen Aushandlungsprozess im sozialen Dialog zwischen allen Beteiligten geschehen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn136\" name=\"_ftnref136\"><sup>[134]<\/sup><\/a>. Transformative Justice geht in ihrem Anwendungsbereich &uuml;ber die Restorative Justice hinaus. Sie besch&auml;ftigt sich mit Gerechtigkeitsfragen, die nicht im strafrechtlichen Zusammenhang stehen. Die Gr&uuml;nde des Konfliktes werden auch in strukturellen Zusammenh&auml;ngen gesehen. Ziel ist es zudem, Ver&auml;nderungen auf struktureller Ebene zu bewirken und Sicherheit durch &bdquo;Community-Building&ldquo; herbeizuf&uuml;hren<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn137\" name=\"_ftnref137\"><sup>[135]<\/sup><\/a>. Ob ein tiefgreifender Unterschied zwischen den theoretischen Ans&auml;tzen der Restorative und Transformative Justice besteht, h&auml;ngt von den Vertretern des Konzeptes ab und den jeweiligen praktischen Umsetzungen. <i>Llewellyn<\/i> und <i>Howse<\/i>, die ein Gutachten 1998 f&uuml;r die kanadische Regierung zu Restorative Justice erstellten, beschreiben insofern ein theoretisches Konzept, das sich kaum noch von Transformative Justice unterscheiden l&auml;sst<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn138\" name=\"_ftnref138\"><sup>[136]<\/sup><\/a>. &Auml;hnliches zeichnet sich bei der Darstellung von Restorative Justice Programmen aus der Sicht der Vereinten Nationen ab<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn139\" name=\"_ftnref139\"><sup>[137]<\/sup><\/a>. Allerdings wird sowohl an den dort dargestellten unterschiedlichen Programmen als auch an den durch die Vereinten Nationen herausgegebenen &bdquo;Basic Principles on the use of restorative justice programmes in criminal matters&ldquo; deutlich, dass die Einbindung in das nationale (Straf)Rechtssystem zu Verk&uuml;rzungen der Transformative Justice f&uuml;hren kann<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn140\" name=\"_ftnref140\"><sup>[138]<\/sup><\/a>. Dementsprechend sind Transformative und Restorative Justice dann nicht mehr deckungsgleich. Die aktuellen Ausf&uuml;hrungen von <i>Domenig<\/i> f&uuml;r den deutschen Sprachraum zeigen auf, welche restriktiveren Konzepte zurzeit bereits durchgef&uuml;hrt werden und welche Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Transformative Justice entstehen k&ouml;nnten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn141\" name=\"_ftnref141\"><sup>[139]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Hier interessieren praktische Umsetzungen, deshalb wird auf genaue Abgrenzungsfragen der beiden theoretischen Ans&auml;tze nicht weiter eingegangen. Eine Typologie der praktischen Umsetzungen von Restorative Justice haben <i>McCold<\/i> und <i>Wachtel<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn142\" name=\"_ftnref142\"><sup>[140]<\/sup><\/a> entwickelt (Schaubild 2).<\/p>\n<p><u>Schaubild 2: Typologie der praktischen Umsetzungen von Restorative Justice<\/u><\/p>\n<p><i>McCold\/Wachtel<\/i> EForum 2003, 1 (3)<\/p>\n<p>Deutlich wird, bei Konfliktregelungsmodellen der Restorative Justice in der von <i>McCold<\/i> und <i>Wachtel<\/i> vorgenommenen Kategorisierung handelt es sich gleichzeitig auch um Modelle der Transformative Justice. Ein Zusammenspiel zwischen Opferaspekten, T&auml;terverantwortung und &bdquo;Communities of Care&ldquo; muss stattfinden. Im Einzelnen werden die praktischen Umsetzungen der Family Group Conferences (Neuseeland), der Community Conferences (Australien<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn143\" name=\"_ftnref143\"><sup>[141]<\/sup><\/a>) und der Peace Circles (Kanada) genannt. Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich (TOA) erscheint nur in der Schnittmenge Opfer-T&auml;ter und wird den Restorative-Justice-Ans&auml;tzen nicht zugerechnet. Dies ist in dem weiten Verst&auml;ndnis der Restorative Justice im Sinne von Transformative Justice von <i>McCold<\/i> und <i>Wachtel<\/i> begr&uuml;ndet. Die engere Definition von Restorative Justice, die eine Konfliktregelung zwischen Opfer und T&auml;ter &ndash; ohne Einbeziehung der &bdquo;Community&ldquo; oder nur unter stark begrenzter Einbeziehung derselben &ndash; gen&uuml;gen l&auml;sst, wird insbesondere in Deutschland und im europ&auml;ischen Raum vertreten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn144\" name=\"_ftnref144\"><sup>[142]<\/sup><\/a>. Hier geht es um Alternativen zum Strafvollzugssystem, deshalb soll einerseits nur eine Betrachtung strafrechtlich relevanter Konflikte im Sinne der Restorative Justice erfolgen, andererseits werden aber &ndash; um die gesamte Bandbreite der Alternativen zumindest anzudeuten &ndash; auch Alternativen dargestellt, die von einem Teil der Autoren als Alternativen im Sinne der Transformative Justice eingesch&auml;tzt werden. Mit <i>Llewellyn<\/i> und <i>Howse<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn145\" name=\"_ftnref145\"><sup>[143]<\/sup><\/a> sind die Kriterien f&uuml;r eine Restorative Justice in der Praxis die Folgenden: Es muss sich um einen strafrechtlich relevanten Konflikt handeln. Alle am Konflikt Beteiligten (Opfer, T&auml;ter, Angeh&ouml;rige, Freunde, Bekannte, Community) werden mit einbezogen. Die Teilnahme ist freiwillig. Im Dialog werden die Verletzungen aller Beteiligten gesucht und dann genau bezeichnet. Es gilt das Prinzip des &bdquo;Truth-telling&ldquo; im Sinne der subjektiven und sich dann bildenden intersubjektiven Wirklichkeit (nicht im Sinne einer objektiv gegebenen Wirklichkeit). Die Konfliktbeteiligten m&uuml;ssen sich begegnen. Ihre Rechte sind die gesamte Zeit gesch&uuml;tzt. Den Prozess begleitet ein &bdquo;Facilitator&ldquo;, ein neutraler Dritter, der lediglich den Dialog erm&ouml;glicht. Ziel des Prozesses ist die (Re)Integration anhand eines Zukunftsplanes. Strafe wird in die Konfliktregelung nicht mit einbezogen. Zur Wirksamkeits&uuml;berpr&uuml;fung und Qualit&auml;tssicherung muss eine Evaluation erfolgen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn146\" name=\"_ftnref146\"><sup>[144]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welche praktischen Umsetzungen gibt es international und mit Bezug zu Deutschland?<\/p>\n<h5><span id=\"2-praktische-umsetzungen\">2.&nbsp;&nbsp; Praktische Umsetzungen<\/span><\/h5>\n<p>Die bekannteste praktische Umsetzung der Restorative Justice ist in Deutschland der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich. Varianten der Family Group Conferences finden sich als Modellprojekt unter dem Titel Verwandtschaftsrat oder Familienrat im Jugendhilfeverfahren wieder oder im strafrechtlichen Kontext als Modellprojekt Gemeinschaftskonferenzen Elmshorn<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn147\" name=\"_ftnref147\"><sup>[145]<\/sup><\/a>. Peace Circles gibt es in Deutschland bisher nicht. Um die erweiterten M&ouml;glichkeiten und Umsetzungsformen &uuml;ber bisher in Deutschland existente M&ouml;glichkeiten zu verdeutlichen, werden diese anhand der Sentencing Circles in Kanada und der Variante des Ho&#8217;oponopono aus Hawaii im Folgenden dargestellt.<\/p>\n<p>Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich sollte in den 1980er-Jahren lediglich &uuml;ber &sect;&nbsp;46 StGB (Strafzumessung) ber&uuml;cksichtigt werden und die Begeisterung &uuml;ber dieses neue Instrument hielt sich insbesondere unter Strafjuristen zun&auml;chst in Grenzen. Mittlerweile hat sich der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich etabliert. Dies findet Ausdruck in der normativen Festschreibung in den &sect;&sect;&nbsp;153a&nbsp;I&nbsp;2 Nr.&nbsp;5, 155a,&nbsp;b StPO (als Diversionsentscheidung bereits auf Staatsanwaltschaftsebene f&uuml;r den Erwachsenenbereich), &sect;&sect;&nbsp;45, 47, 10&nbsp;I&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 JGG (im Jugend- und gegebenenfalls Heranwachsendenbereich als Diversionsentscheidung durch die Staatsanwaltschaft und das Gericht oder als Weisung durch das Gericht) und &sect;&nbsp;46a Nr.&nbsp;1 StGB (im Rahmen der Strafzumessung)<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn148\" name=\"_ftnref148\"><sup>[146]<\/sup><\/a>. Genaue Zahlen f&uuml;r die einzelnen Bereiche liegen nur f&uuml;r &sect;&nbsp;153 I 2 Nr.&nbsp;5 StPO detailliert vor<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn149\" name=\"_ftnref149\"><sup>[147]<\/sup><\/a>: Bei einer Diversionsrate von 54% im Jahr 2008 &ndash; davon 80,3% Einstellungen durch die Staatsanwaltschaft &ndash; lag der prozentuale Anteil der TOA-Einstellungen an den Verfahren, die insgesamt nach &sect;&nbsp;153a StPO eingestellt worden waren, bei 4,8%. W&auml;hrend der Anteil im Saarland 14% erreichte, belief er sich in Berlin auf 1,2% und in Th&uuml;ringen auf 1,4%. Der Anteil der Abgeurteilten, denen auferlegt wurde, sich um einen T&auml;ter-Opfer-Ausgleich zu bem&uuml;hen, lag bundesweit bei 0,1%. F&uuml;r den Bereich des Jugendstrafrechts mit einer Diversionsrate von 70% liegen lediglich Daten f&uuml;r den LG-Bezirk Flensburg vor, deren Repr&auml;sentativit&auml;t f&uuml;r das Bundesgebiet nicht nachgewiesen ist<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn150\" name=\"_ftnref150\"><sup>[148]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Der Verlauf des T&auml;ter-Opfer-Ausgleichs geschieht entlang der von <i>Llewellyn<\/i> und <i>Howse<\/i> beschriebenen Kriterien. Unterschiedliche Modelle existieren wie der Dialog im Dreieck (klassisches Modell f&uuml;r ein Opfer und einen T&auml;ter), das Gemischte Doppel (bei Paarkonflikten) und das Staffelrad (f&uuml;r ein Opfer und mehrere T&auml;ter)<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn151\" name=\"_ftnref151\"><sup>[149]<\/sup><\/a>. Die Abfrage bez&uuml;glich der Bereitschaft zu einem T&auml;ter-Opfer-Ausgleich findet erstmals bei geeigneten F&auml;llen auf der Ebene der Polizei statt. Die endg&uuml;ltige Entscheidung trifft die Staatsanwaltschaft oder sp&auml;ter das Gericht. Insofern kann die Freiwilligkeit f&uuml;r den T&auml;ter kritisch gesehen werden. Eine erneute Abfrage bzgl. der Bereitschaft erfolgt dann durch das T&auml;ter-Opfer-Ausgleich-B&uuml;ro. Die TOA-Standards f&uuml;r Deutschland<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn152\" name=\"_ftnref152\"><sup>[150]<\/sup><\/a> beschreiben den konkreten Verlauf wie folgt: Zun&auml;chst erfolgt eine schriftliche Kontaktaufnahme mit Bedenkzeit. Dann finden getrennte Vorgespr&auml;che statt. Es folgt eine Entscheidungsphase f&uuml;r oder gegen den T&auml;ter-Opfer-Ausgleich. Sofern die Entscheidung von beiden Beteiligten f&uuml;r den T&auml;ter-Opfer-Ausgleich getroffen wird, kommt es zum Ausgleichsgespr&auml;ch. Dieses gestaltet sich in f&uuml;nf Phasen: &bdquo;1. Kl&auml;rung der Gespr&auml;chsvoraussetzungen, 2. Darstellung der subjektiven Sichtweisen, 3. Tatauseinandersetzung und emotionale Tataufarbeitung, 4. L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten sammeln und verhandeln, 5. Ergebnisse festhalten (Vereinbarung)&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn153\" name=\"_ftnref153\"><sup>[151]<\/sup><\/a>. Zum Schluss erfolgt ein Abschlussbericht an den Auftraggeber (Staatsanwaltschaft oder Gericht; sofern der TOA au&szlig;erhalb des Kenntnisbereichs der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden stattgefunden hat, entf&auml;llt dieser). Welche F&auml;lle dem T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Rahmen des Strafverfahrens zugewiesen werden, ist abh&auml;ngig davon, inwieweit eine Ber&uuml;cksichtigung im Diversionsverfahren oder im normalen strafprozessualen Verlauf erfolgen soll. Allgemein ist eine Ber&uuml;cksichtigung bei allen Straftaten &uuml;ber &sect;&nbsp;46a Nr.&nbsp;1 StGB im Rahmen der Strafzumessung als Strafmilderungsgrund und &ndash; sofern die konkrete Straferwartung unter einem Jahr Freiheitsstrafe oder 360 Tagess&auml;tzen liegt &ndash; ein Absehen von Strafe f&uuml;r den T&auml;ter m&ouml;glich<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn154\" name=\"_ftnref154\"><sup>[152]<\/sup><\/a>. Das bedeutet, dass eine Strafmilderung grunds&auml;tzlich auch bei schwerster Kriminalit&auml;t &ndash; zum Beispiel einem versuchten T&ouml;tungsdelikt &ndash; m&ouml;glich ist. Im &Uuml;brigen muss zwischen Jugendlichen und Erwachsenen unterschieden werden. F&uuml;r Jugendliche und gegebenenfalls Heranwachsende gelten die Normen des Jugendgerichtsgesetzes. Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich kann hier einerseits im Rahmen einer Diversionsentscheidung gem. &sect;&sect;&nbsp;45, 47 JGG erfolgen oder als Weisung durch den Richter gem. &sect;&nbsp;10 I&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 JGG. Im Rahmen der Diversion konkretisieren die einzelnen Diversionsrichtlinien der Bundesl&auml;nder<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn155\" name=\"_ftnref155\"><sup>[153]<\/sup><\/a> die gesetzlichen Regelungen. Im Erwachsenenrecht ist eine Einstellung gem. &sect;&nbsp;153a I 2 Nr.&nbsp;5 StPO nur m&ouml;glich, wenn es sich bei der Straftat um ein Vergehen handelt. Dies w&auml;ren zum Beispiel Delikte wie die einfache und gef&auml;hrliche K&ouml;rperverletzung, der Diebstahl, besonders schwere F&auml;lle des Diebstahls und der Diebstahl mit Waffen, Bandendiebstahl, Wohnungseinbruchdiebstahl sowie der Betrug. Die TOA-Richtlinien der einzelnen Bundesl&auml;nder treffen dann n&auml;here Regelungen, wann ein geeigneter Fall f&uuml;r einen TOA vorliegt. Zum Beispiel die im Februar dieses Jahres aktualisierte TOA-Richtlinie Niedersachsens<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn156\" name=\"_ftnref156\"><sup>[154]<\/sup><\/a> h&auml;lt F&auml;lle der mittleren Kriminalit&auml;t f&uuml;r geeignet, in Ausnahmef&auml;llen auch solche der schweren Kriminalit&auml;t oder Kleinkriminalit&auml;t. Insbesondere liege eine Eignung vor bei Gewaltanwendung gegen eine Person und Verm&ouml;gens- oder Eigentumsdelikten.<\/p>\n<p>Die letzte bundesweite TOA-Statistik f&uuml;r das Jahr 2005 f&uuml;r Deutschland gibt den folgenden &Uuml;berblick<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn157\" name=\"_ftnref157\"><sup>[155]<\/sup><\/a>: Die T&auml;ter-Opfer-Ausgleiche betrafen von der T&auml;terseite zu 57,9% Erwachsene und zu 42,1% Jugendliche und Heranwachsende. Insgesamt gab es &uuml;ber 3.000 Ausgangsf&auml;lle mit &uuml;ber 10.000 beteiligten Personen. Zu 86,6% geschah die Einleitung im Vorverfahren, zu 75% &uuml;ber die Staatsanwaltschaft. Der Tatvorwurf lautete in 52,8% der F&auml;lle: Straftat gegen die k&ouml;rperliche Unversehrtheit. 65,4% der T&auml;ter waren m&auml;nnlich, um die 80% der Gesch&auml;digten und &uuml;ber 78% der Beschuldigten besitzen die deutsche Nationalit&auml;t. 76,8% der Beschuldigten und 57% der Opfer waren zu einem T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bereit. In 82,1% der Ausgleichsgespr&auml;che kam es zu einer einvernehmlichen, abschlie&szlig;enden Regelung. In 89% der F&auml;lle wurde die vereinbarte Leistung ganz oder teilweise erbracht (teilweise bezieht sich insbesondere auf Ratenzahlungsvereinbarungen, die zum Zeitpunkt der Erfassung in der Statistik noch nicht vollst&auml;ndig abgeschlossen waren). In 81,2% der F&auml;lle erfolgte eine Einstellung des Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft. Einschr&auml;nkend zu diesen Daten bemerken die Bearbeiter des Berichtes f&uuml;r das Justizministerium &ndash; <i>Kerner<\/i> und <i>Hartmann<\/i> &ndash;, dass es sich nicht um repr&auml;sentative Daten handelt. Lediglich 28 Einrichtungen haben die Daten f&uuml;r 2005 weitergeleitet<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn158\" name=\"_ftnref158\"><sup>[156]<\/sup><\/a>. Bundesl&auml;nder wie Hamburg und Bremen wurden zum Beispiel nicht erfasst<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn159\" name=\"_ftnref159\"><sup>[157]<\/sup><\/a>. Aufgrund der 20-j&auml;hrigen Praxis des T&auml;ter-Opfer-Ausgleichs in Deutschland hat es mittlerweile unterschiedliche Versuche der Evaluation des Erfolges des T&auml;ter-Opfer-Ausgleiches gegeben. Hierzu muss zun&auml;chst die Frage der Erfolgsdefinition gekl&auml;rt werden. Aus strafjustizieller Sicht werden h&auml;ufig die folgenden Erfolgskriterien genannt: geringe R&uuml;ckfallquote, Rechtsfrieden, Kostenreduzierung. Generell ist die Sanktionenforschung im Hinblick auf die R&uuml;ckfallquoten in Deutschland nur sehr begrenzt vorhanden, insbesondere bezogen auf Forschungen mit Kontrollgruppendesign<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn160\" name=\"_ftnref160\"><sup>[158]<\/sup><\/a>. Die vorliegenden Untersuchungen zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich zeigen teilweise unterschiedliche Ergebnisse<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn161\" name=\"_ftnref161\"><sup>[159]<\/sup><\/a>. <i>Lippelt<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn162\" name=\"_ftnref162\"><sup>[160]<\/sup><\/a> fasst die Ergebnisse zu den Kriterien R&uuml;ckfallquote und Kostenreduzierung wie folgt zusammen: Zun&auml;chst ist die Frage der R&uuml;ckfallquote methodisch schwer zu erheben. Normalerweise k&ouml;nnte diese nur anhand von Dunkelfeldforschungen vollst&auml;ndig erhoben werden, hinzu kommen m&uuml;ssten unterschiedliche Messzeitpunkte &uuml;ber mehrere Jahre und eine Vergleichsgruppe, die die gleichen Ausgangsbedingungen hatte, bei der aber kein T&auml;ter-Opfer-Ausgleich durchgef&uuml;hrt worden ist. Eine solche Untersuchung existiert bisher nicht. Teilweise werden Einzelkriterien erf&uuml;llt genauso wie bei R&uuml;ckfalluntersuchungen zum Strafvollzug. Als vorl&auml;ufiges Ergebnis kann insofern lediglich festgestellt werden, dass der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bei einer geringeren Belastung der Beteiligten zu keinen schlechteren R&uuml;ckfallergebnissen als eine formale strafrechtliche Sanktion f&uuml;hrt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn163\" name=\"_ftnref163\"><sup>[161]<\/sup><\/a>. <i>Lippelt<\/i> f&uuml;hrt zu den Kosten aus: Ein Strafverfahren mit T&auml;ter-Opfer-Ausgleich koste ca. 667,&#8211; Euro, ein Gerichtsverfahren bei Erwachsenen im Durchschnitt 646,&#8211; Euro, bei Jugendlichen je nach Delikt zwischen 689,&#8211; und 767,&#8211; Euro. In dieser Rechnung sind allerdings die Kosten der Rechtsanw&auml;lte, Rechtspfleger und Sachkosten nicht enthalten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn164\" name=\"_ftnref164\"><sup>[162]<\/sup><\/a>. Der Rechtsfrieden wird durch die Einbettung des T&auml;ter-Opfer-Ausgleiches in das normale Strafverfahren wiederhergestellt. <i>R&ouml;ssner<\/i> zieht insoweit folgendes Fazit: &bdquo;Im empirisch ermittelten ung&uuml;nstigsten Fall hat der TOA keinen messbaren Erfolg und entspricht in der pr&auml;ventiven Wirkung aber immer noch einer traditionellen Ma&szlig;nahme. Selbst dann ist er im geeigneten Fall das vorzugsw&uuml;rdige Mittel, weil es sich um die klar eingriffsmildere Sanktion mit der Ber&uuml;cksichtigung von Opferbelangen und der Konfliktregelung handelt.&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn165\" name=\"_ftnref165\"><sup>[163]<\/sup><\/a>.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn166\" name=\"_ftnref166\"><sup>[164]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>F&uuml;r die vorliegende Untersuchung besteht entlang der Kriterien f&uuml;r eine Alternative eine andere Definition f&uuml;r Erfolg: Leidreduzierung, Ber&uuml;cksichtigung der Bed&uuml;rfnisse von Opfern, T&auml;tern und jeweiligen Angeh&ouml;rigen, Zukunftsorientierung und Herstellung des sozialen Friedens. Ein Hauptkriterium zur Erhebung kann in diesem Sinne die Zufriedenheit der Konfliktbeteiligten mit dem Verfahren sein. Die postalische Untersuchung von <i>Kunz<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn167\" name=\"_ftnref167\"><sup>[165]<\/sup><\/a> &ndash;&nbsp;R&uuml;cklaufquote: 61,02%, entspricht 155 Teilnehmern von 254&nbsp;&ndash; aus dem Jahr 2006 ergibt f&uuml;r Teilbereiche von Sachsen das folgende Bild: Die Beteiligten waren mit dem Ausgleich &uuml;berwiegend zufrieden. Allerdings zeigte sich, dass ein Teil der Opfer mit der Wiedergutmachungsvereinbarung unzufrieden war, weil sie sich zu der Vereinbarung durch den Vermittler gedr&auml;ngt gef&uuml;hlt hatten. Zudem f&uuml;hlten sich nur 16,8% der Beschuldigten durch den Vermittler in den Einzelgespr&auml;chen ernst genommen. Dies lag u.a. daran, dass vielen Beschuldigten der Ablauf des TOA unklar war, dieser aber nicht noch einmal genauer erl&auml;utert wurde. Diese Ergebnisse sprechen f&uuml;r einen T&auml;ter-Opfer-Ausgleich. Sie verdeutlichen jedoch auch, dass nur gut geschulte Vermittler bzw. &bdquo;Facilitator&ldquo; im Bereich des T&auml;ter-Opfer-Ausgleichs eingesetzt werden d&uuml;rfen. Ansonsten werden lediglich die Fehler des Strafverfahrens f&uuml;r das Opfer (sekund&auml;re Viktimisierung) und den T&auml;ter (fehlende Verantwortungs&uuml;bernahme) reproduziert. Die beabsichtigte Totalerhebung f&uuml;r die Landeshauptstadt Hannover im Zeitraum 2008 bis Mitte 2009 von <i>Lippelt<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn168\" name=\"_ftnref168\"><sup>[166]<\/sup><\/a> scheiterte an der geringen Aussch&ouml;pfungsquote ihrer Untersuchung. Von 118 T&auml;tern konnte nur an 50 T&auml;ter und an die entsprechenden 37 Opfer ein Fragebogen versandt werden. Es ergab sich eine R&uuml;cklaufquote f&uuml;r die T&auml;ter von 32% und f&uuml;r die Opfer von 29,7%. Auch bei diesen Daten wird die Fachkompetenz des Vermittlers als neutralem Dritten wieder hervorgehoben, wenn einige Gesch&auml;digte diesen als parteiisch wahrgenommen haben. Zudem wird deutlich, dass die Vorgespr&auml;che zur Information einen wichtigen Anteil darstellen, weil ein Teil der Beteiligten das Instrument des T&auml;ter-Opfer-Ausgleichs nicht kennt. Eine repr&auml;sentative Studie zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bei Erwachsenen f&uuml;r NRW wurde von <i>Bals<\/i> und anderen f&uuml;r das Jahr 2001 durchgef&uuml;hrt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn169\" name=\"_ftnref169\"><sup>[167]<\/sup><\/a>. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung im Hinblick auf Verst&auml;ndnis und Sympathie unter den Beteiligten zeigte, dass positive Emotionen entstehen k&ouml;nnen oder verst&auml;rkt werden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn170\" name=\"_ftnref170\"><sup>[168]<\/sup><\/a>. Bzgl. der Zufriedenheit und der empfundenen Fairness des Verfahrens ergaben sich ebenfalls positive Werte, die teilweise aber zwischen Opfern und Beschuldigten variierten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn171\" name=\"_ftnref171\"><sup>[169]<\/sup><\/a>. Eine Sonderauswertung<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn172\" name=\"_ftnref172\"><sup>[170]<\/sup><\/a> im Hinblick auf die Effizienz &ndash; entlang der Kriterien Akzeptanz des Verfahrens durch die Beteiligten, Erf&uuml;llung der Erwartungen von T&auml;ter und Opfer und Abschluss mit einvernehmlicher Regelung sowie Einhaltung der Vereinbarung &ndash; des TOA in F&auml;llen h&auml;uslicher Gewalt zeigte ebenfalls positive Werte. Die Ergebnisse sind mit denen von F&auml;llen nicht h&auml;uslicher Gewalt vergleichbar. Allerdings merkt <i>Bals<\/i> kritisch an, dass es teilweise bei der Zuweisung der F&auml;lle m&ouml;glicherweise zu Fehlern auf der Ebene der Staatsanwaltschaft kommt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn173\" name=\"_ftnref173\"><sup>[171]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die vorliegenden Daten und Untersuchungen zeigen, dass der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich die oben gesetzten Kriterien f&uuml;r eine Alternative f&uuml;r die direkten Konfliktbeteiligten (Opfer und T&auml;ter) gr&ouml;&szlig;tenteils erf&uuml;llt. Inwieweit der soziale Frieden durch den T&auml;ter-Opfer-Ausgleich &uuml;ber den Ausgleich zwischen den direkt Beteiligten hinaus auch gesamtgesellschaftlich gesichert wird, kann nicht beantwortet werden. Einerseits spricht die Implementierung des TOA innerhalb des Strafrechtssystems wie in Deutschland begrenzt auf den direkten Konflikt zwischen Opfer und T&auml;ter, eher gegen ein solches Potential. Andererseits hat sich der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich etabliert und erm&ouml;glicht es, gesamtgesellschaftlich f&uuml;r andere Konfliktregelungsm&ouml;glichkeiten zu sensibilisieren. W&auml;hrend der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich zumeist nur einen Dialog zwischen Opfer und T&auml;ter beinhaltet, gehen andere Modelle wie die Family Group Conference und Peace Circles &uuml;ber diese Zweier-Konstellation hinaus. Bei ihnen wird die &bdquo;Community&ldquo; in die Konfliktregelung mit einbezogen.<\/p>\n<p>Die Idee der Family Group Conferences (FGC) stammt urspr&uuml;nglich aus der Maori-Kultur in Neuseeland<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn174\" name=\"_ftnref174\"><sup>[172]<\/sup><\/a>. 1989 wurde das Verfahren &uuml;ber den Children, Young Persons and their Families Act eingef&uuml;hrt. Eine Erweiterung erfolgte 1994. An den Konferenzen nehmen in der Regel der Jugendliche, seine Familie, Verwandte, Unterst&uuml;tzer, das Opfer und seine Unterst&uuml;tzer oder deren Vertreter sowie der Youth Justice Coordinator und ein Polizist teil, gegebenenfalls auch ein Anwalt des Jugendlichen und ein Sozialarbeiter. Mittlerweile sind die FGC in Neuseeland in das Strafverfahren f&uuml;r Jugendliche installiert. W&auml;hrend Polizeidiversion bei leichteren Delikten angewandt wird, kommen FGC bei mittelschweren und schweren Delikten mit Ausnahme von T&ouml;tungsdelikten und besonderem &ouml;ffentlichen Interesse zum Tragen. Die Einberufung einer FGC kann sowohl informell als auch formell erfolgen. Der Ablauf gestaltet sich in der Regel wie folgt: 1. Einf&uuml;hrung und Vorstellungsrunde, 2. Darstellung des Tathergangs durch den Polizeibeamten und im Anschluss Austausch der Beteiligten &uuml;ber ihre Sichtweisen, 3. Allgemeine Diskussion &uuml;ber die Tat, Ursachen, Wiedergutmachungsm&ouml;glichkeiten, 4. Jugendlicher wird mit seiner Familie allein gelassen, um einen L&ouml;sungsvorschlag zu entwickeln, 5. Gesamte Konferenz diskutiert den Vorschlag, gegebenenfalls wird &uuml;ber weitere Empfehlungen an das Gericht nachgedacht<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn175\" name=\"_ftnref175\"><sup>[173]<\/sup><\/a>. In Deutschland wird das Verfahren der FGC in zwei unterschiedlichen Varianten in Modellprojekten erprobt. Einerseits in der Form der Gemeinschaftskonferenzen als Alternative im Rahmen des Strafverfahrens, andererseits als Familienrat\/Verwandtschaftsrat im Rahmen der Jugendhilfeplanung.<\/p>\n<p>In Kooperation unterschiedlicher Partner begann Ende 2006 ein Modellprojekt zu Gemeinschaftskonferenzen in Elmshorn<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn176\" name=\"_ftnref176\"><sup>[174]<\/sup><\/a>, das zurzeit noch andauert<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn177\" name=\"_ftnref177\"><sup>[175]<\/sup><\/a>. Zielgruppe sind Jugendliche und Heranwachsende, die keine Intensivt&auml;ter sind, aber die Schwelle einfacher Diversionsf&auml;lle bereits &uuml;berschritten haben. Das Verfahren wird als erweiterter T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bezeichnet, der mittelschwere bis schwere Straftaten regeln soll<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn178\" name=\"_ftnref178\"><sup>[176]<\/sup><\/a>. Beide Konfliktbeteiligten k&ouml;nnen Unterst&uuml;tzer mitbringen. Anwesend ist auch ein Polizeibeamter. Die &bdquo;Community&ldquo; wird in der Form der &bdquo;Caring Others&ldquo; mit einbezogen. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn179\" name=\"_ftnref179\"><sup>[177]<\/sup><\/a>: Nach der Zuweisung des Falles durch die Staatsanwaltschaft und das Gericht und der Zustimmung der Konfliktbeteiligten im Rahmen von telefonischen Vorgespr&auml;chen begr&uuml;&szlig;t die Mediatorin die Anwesenden und er&ouml;ffnet die Veranstaltung, u.a. mit dem Hinweis auf die Verschwiegenheit (1). Danach stellt der Polizeibeamte den Fall aus der Sicht der Strafverfolgungsbeh&ouml;rde dar (2). Im Anschluss erhalten Beschuldigter (3) und Opfer (4) die Gelegenheit sich zu &auml;u&szlig;ern. Im f&uuml;nften Schritt er&ouml;rtern alle den Fall. In der sechsten Phase &auml;u&szlig;ert jede Person W&uuml;nsche und Erwartungen. Anschlie&szlig;end, in einer Auszeit, zieht sich der Jugendliche mit seinen Unterst&uuml;tzern zur&uuml;ck und erarbeitet einen L&ouml;sungsvorschlag (7). Dieser wird vor der gesamten Konferenz dargestellt (8). Gegebenenfalls werden Modifizierungen verhandelt (9). Es folgt eine Vereinbarung, die alle unterschreiben (10). Diese Vereinbarung wird dem Gericht vorgelegt. Bis heute wurden insgesamt 11 Gemeinschaftskonferenzen durchgef&uuml;hrt. Das Modellprojekt wird von der Fachhochschule Kiel wissenschaftlich begleitet. Die Ausgangsdelikte waren K&ouml;rperverletzungen in unterschiedlichen Varianten (&sect;&sect;&nbsp;223, 224, 226 StGB), r&auml;uberische Erpressung (&sect;&nbsp;255 StGB), Volksverhetzung und Beleidigung (&sect;&sect;&nbsp;130, 185 StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (&sect;&nbsp;113 StGB), schwere Sachbesch&auml;digung (&sect;&nbsp;303 StGB)<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn180\" name=\"_ftnref180\"><sup>[178]<\/sup><\/a>. Neben einer schleppenden Zuweisungspraxis durch Staatsanwaltschaft und Gerichte sowie unterschiedlichen Verl&auml;ufen der Konferenzen, ist das Engagement der Gesch&auml;digten hervorzuheben und die Verbesserung der Beziehung zwischen Jugendlichen und Polizei zu beobachten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn181\" name=\"_ftnref181\"><sup>[179]<\/sup><\/a>. Zudem ist durch das Weitertragen des Gedankens in die jeweiligen Lebensbereiche der Teilnehmer ein Abbau von Vorurteilen und Stereotypen m&ouml;glich<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn182\" name=\"_ftnref182\"><sup>[180]<\/sup><\/a>. Problematisch entwickelt sich der Verlauf dann, wenn der Beschuldigte keine von ihm anerkannten Unterst&uuml;tzer mitbringt oder der Eindruck entsteht, dass die Lebenswelten zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen zu weit auseinander liegen. Zudem sollte eine Zeitspanne von 2 &frac12; Stunden aufgrund der Konzentrationsf&auml;higkeit und emotionalen Belastung nicht &uuml;berschritten werden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn183\" name=\"_ftnref183\"><sup>[181]<\/sup><\/a>. Als Leistungsvereinbarungen kamen &ndash;&nbsp;teilweise neben einer Entschuldigung&nbsp;&ndash; unterschiedliche L&ouml;sungen zustande: materieller Schadensersatz, Zahlung eines Geldbetrages an gemeinn&uuml;tzige Einrichtung mit Bezug zur Tat, Geschenk an die gesch&auml;digte Person, ausdr&uuml;ckliche Respektierung des anderen, Einladung zum Essen, Inanspruchnahme der Hilfe des Jugendamtes, Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs oder Drogen-\/Suchtberatung, regelm&auml;&szlig;iges Sporttraining &uuml;ber einen Zeitraum von sechs Monaten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn184\" name=\"_ftnref184\"><sup>[182]<\/sup><\/a>, Praktikum auf der Arbeitsstelle der gesch&auml;digten Person<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn185\" name=\"_ftnref185\"><sup>[183]<\/sup><\/a>. An das Modellprojekt kn&uuml;pft nunmehr auch ein von der Europ&auml;ischen Kommission bewilligtes Forschungsvorhaben zu &bdquo;Improving Knowledge and Practice of Restorative Justice in Criminal Matters by International Comparative Research&ldquo; an, das bis voraussichtlich 2012 laufen wird.<\/p>\n<p>Unabh&auml;ngig von einem strafrechtlichen Ausgangskonflikt wurden Family Group Conferences als Familien- oder Verwandtschaftsr&auml;te im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfeplanung nach dem KJHG bei einem Modellprojekt der Fachhochschule M&uuml;nster und der Internationalen Gesellschaft f&uuml;r erzieherische Hilfen von Mai 2006 bis September 2008<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn186\" name=\"_ftnref186\"><sup>[184]<\/sup><\/a> durchgef&uuml;hrt. Projektstandorte waren Jugend&auml;mter aus NRW und Hessen. Im Einzelnen handelte es sich um: das Jugendamt des Kreises Herford, die Jugend&auml;mter der St&auml;dte M&uuml;hlheim an der Ruhr und Viersen und der Jugend&auml;mter der Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg. Mit Familienr&auml;ten hatten bereits zuvor<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn187\" name=\"_ftnref187\"><sup>[185]<\/sup><\/a> gearbeitet bzw. arbeiten jetzt der Landkreis Nordfriesland, Bezirk Berlin-Mitte, Stadt Braunschweig, Landkreis Main-Taunus und die St&auml;dte Stuttgart und Rosenheim<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn188\" name=\"_ftnref188\"><sup>[186]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Welcher Bezug besteht zu der Frage nach den Alternativen im Vergleich zum deutschen Strafvollzugssystem? Die Ver&auml;nderung des SGB VIII und insbesondere des KJHG hat die Selbst&auml;ndigkeit des Kindes, Jugendlichen und Jungerwachsenen hervorgehoben und verdeutlicht, dass die Aufgabe der staatlichen Instanzen nicht in erster Linie die Kontrolle der Familie, sondern die Hilfe zur Selbsthilfe sein muss<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn189\" name=\"_ftnref189\"><sup>[187]<\/sup><\/a>. Dies stimmt mit dem Gedanken der Family Group Conferences und des Familienrates vollst&auml;ndig &uuml;berein. Zudem zeigen Studien, dass &uuml;berforderte Eltern gef&auml;hrdet sind, Kindesmisshandlungen zu begehen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn190\" name=\"_ftnref190\"><sup>[188]<\/sup><\/a>. Gleichzeitig ist eine rechtzeitige F&ouml;rderung von Kindern und Jugendlichen und ihrer Familienstruktur dazu geeignet, Kriminalit&auml;t von Jugendlichen &ndash; die &uuml;ber die normalen Erscheinungsformen hinausgeht &ndash; erst gar nicht entstehen zu lassen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn191\" name=\"_ftnref191\"><sup>[189]<\/sup><\/a>. Zudem bergen Familienr&auml;te das Potential in sich, zwischen professionell Beratenden und Familie fr&uuml;hzeitig einen vertrauensvollen Kontakt herzustellen, so dass Fehlentwicklungen nicht zu m&ouml;glichen Strafverfahren f&uuml;r Jugendamtsmitarbeiter f&uuml;hren<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn192\" name=\"_ftnref192\"><sup>[190]<\/sup><\/a>. Insofern kann der Familienrat ein fr&uuml;hzeitiges Instrument sein &ndash; bereits bevor ein Problem oder Konflikt strafrechtlich relevant wird (vgl. Trichtermodell). M&ouml;glich ist auch ein Einsatz zum Beispiel im Rahmen von Vollzugsplankonferenzen auf der Ebene des Vollzuges. Dies war jedoch nicht die Thematik des Modellprojektes und w&auml;re zudem &ndash; je nach Konstellation &ndash; auch &uuml;ber das StVollzG zu initiieren. Die\/der Familiengruppenkonferenz\/Familienrat verl&auml;uft in f&uuml;nf Phasen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn193\" name=\"_ftnref193\"><sup>[191]<\/sup><\/a>: 1. Vorbereitungsphase: Durch die fallverantwortliche Fachkraft und die Adressaten wird gepr&uuml;ft, inwieweit soziale Netzwerke zur Verf&uuml;gung stehen, die f&uuml;r die L&ouml;sungs- und Entscheidungsfindung genutzt werden k&ouml;nnten. Sofern die Familie zustimmt, wird der Fall dann an einen externen Koordinator (neutral) &uuml;bertragen. Dieser legt gemeinsam mit den Beteiligten Zeit, Ort und Teilnehmerkreis fest. 2. Informationsphase: Die Beteiligten werden &uuml;ber die rechtliche Situation, die Situation der Familie und Unterst&uuml;tzungsm&ouml;glichkeiten informiert. Diskussionsregeln werden festgelegt. Die Fachkr&auml;fte k&ouml;nnen ihre Sorgen bzgl. der famili&auml;ren Situation vortragen. Gleiches gilt f&uuml;r die anderen Beteiligten. Die Phase wird durch den Koordinator und die Fachkraft geleitet. 3. Familien\/Netzwerkphase: Die Familie zieht sich alleine zur&uuml;ck, diskutiert und entwickelt m&ouml;gliche L&ouml;sungen. Diese werden mit den Verantwortlichkeiten f&uuml;r die einzelnen Schritte schriftlich festgehalten. Bei Bedarf kann der Koordinator als neutraler Dritter hinzugezogen werden. 4. Entscheidungsphase: Die Familie\/das Netzwerk tr&auml;gt die L&ouml;sung vor. Die Fachkraft wird nach der Zustimmung gefragt. Gegebenenfalls kommt es zu einem neuen Aushandlungsprozess. Es erfolgt eine schriftliche Dokumentation. 5. &Uuml;berpr&uuml;fungsphase: Nach drei Monaten wird mit allen urspr&uuml;nglichen Beteiligten &uuml;berpr&uuml;ft, ob die vereinbarten Schritte eingehalten wurden und funktioniert haben. Die rechtliche Einordnung der Familiengruppenkonferenz und auch die Finanzierung des Koordinators sind teilweise umstritten. Zentral ist insofern, ob die Familienkonferenz als eigene Entscheidungsinstanz &ndash;&nbsp;wie es der Natur dieses Institutes eigentlich entspr&auml;che&nbsp;&ndash; oder ob sie nur als Hilfestellung f&uuml;r die Fachkr&auml;fte gesehen wird. Grunds&auml;tzlich kann festgehalten werden, dass der Einsatz der Familiengruppenkonferenz im Rahmen des KJHG m&ouml;glich und eine externe Koordinationst&auml;tigkeit auch finanzierbar ist<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn194\" name=\"_ftnref194\"><sup>[192]<\/sup><\/a>. Die Ergebnisse der Evaluation der FH M&uuml;nster lassen sich wie folgt zusammenfassen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn195\" name=\"_ftnref195\"><sup>[193]<\/sup><\/a>: Insgesamt fanden 30 Familiengruppenkonferenzen statt, die ausgewertet wurden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn196\" name=\"_ftnref196\"><sup>[194]<\/sup><\/a>. Die Familien empfanden die Familiengruppenkonferenz als <i>ihre<\/i> Veranstaltung. Das Erlebnis der Konferenz wird generell als positiv eingesch&auml;tzt. 50% der Vereinbarungen wurden umgesetzt. Dies bezeichnen <i>Hansbauer<\/i> und seine Kollegen bei der vorliegenden Konfliktlage und einer einmaligen Konferenz als ein &bdquo;erstaunliches und erfreuliches Ergebnis&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn197\" name=\"_ftnref197\"><sup>[195]<\/sup><\/a>. Entscheidend f&uuml;r die Wahrung der Neutralit&auml;t der Koordinatoren ist ihr eigenes Selbstverst&auml;ndnis und weniger ihr beruflicher Hintergrund. Teilnehmende Fachkr&auml;fte m&uuml;ssen auf das Verfahren vertrauen, ansonsten kann auch die Familie von diesem Konzept nicht &uuml;berzeugt werden. Die Idee der Familiengruppenkonferenz muss in die Organisationsstruktur der Hilfeorganisationen im Sinne der Partizipation eingebunden sein.<\/p>\n<p>Kurz zusammenfassend lassen sich wesentliche Hinweise f&uuml;r Umsetzungsbem&uuml;hungen ableiten: Der &bdquo;Facilitator&ldquo;, Mediator, Vermittler oder Koordinator muss gut geschult sein und in jedem Fall die Neutralit&auml;t wahren. Sofern Kinder und Jugendliche einbezogen werden, muss ihnen der Verfahrensablauf erkl&auml;rt werden und sie m&uuml;ssen in Entscheidungsg&auml;nge mit einbezogen werden. Bei Fachkr&auml;ften muss die Vorstellung langsam verfestigt werden, dass sie nicht die Experten f&uuml;r die Konflikte der Beteiligten sind, sondern lediglich eine Person, die Hilfestellungen leisten kann. Experten k&ouml;nnen sie bereits deshalb nicht sein &ndash; weder Juristen noch Sozialarbeiter oder Psychologen &ndash;, weil ihre Lebenswelt h&auml;ufig eine andere ist, als die der Konfliktbetroffenen und die Idee, diese vollst&auml;ndig extern erschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, naiv ist<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn198\" name=\"_ftnref198\"><sup>[196]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Circles werden in unterschiedlichen Varianten diskutiert, als Sacred Circles, Peacemaking Circles, Healing Circles und Sentencing Circles. Um das Besondere an diesen Kreisen zu verdeutlichen, wird kurz n&auml;her auf die Sentencing Circles (indianische Kultur &ndash; Kanada) eingegangen, bevor sich dem aus Hawaii stammenden Ho&#8217;oponopono zugewandt wird, das der Friedens- und Konfliktforscher <i>Galtung<\/i> als Vereinigung vieler m&ouml;glicher Konfliktregelungsm&ouml;glichkeiten ansieht<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn199\" name=\"_ftnref199\"><sup>[197]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p>Die Sentencing Circles<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn200\" name=\"_ftnref200\"><sup>[198]<\/sup><\/a> sind mittlerweile im Kanadischen Strafrechtssystem f&uuml;r Jugendliche und Erwachsene m&ouml;glich. Sie werden f&uuml;r die Konfliktregelung von mittelschweren bis schweren Delikten eingesetzt. Voraussetzung ist eine entsprechende Pers&ouml;nlichkeit des T&auml;ters und seine Community-Einbindung. Teilnehmende sind der H&uuml;ter (&bdquo;Keeper&ldquo;), Opfer und T&auml;ter jeweils mit Unterst&uuml;tzern, Staatsanwalt, Richter, Verteidiger. Ein &bdquo;Talking Piece&ldquo; (&bdquo;Talking Stick&ldquo;, &bdquo;Feather&ldquo;) zeigt jeweils an, wer in dem Kreis das Rederecht hat. Der Ursprung der Sentencing Circles ist in den Sacred Circles indianischer St&auml;mme Nordamerikas und Kanadas zu sehen. Der Sacred Circle repr&auml;sentiert die kosmische Ordnung, im Rahmen derer alles miteinander verbunden und abh&auml;ngig voneinander ist. Es handelt sich um einen Zustand der Harmonie. <i>Regnier<\/i> fasst die zentralen Elemente wie folgt zusammen: &bdquo;The Sacred Circle, as symbol, is divided into four directions (north, south, east, and west), which represents the four races (White, black, red, and yellow), four aspects of humaness (emotional, physical, mental, and spiritual), four cycles of life (birth\/infancy, youth, adulthood, and elder\/death), four elements (fire, water, wind, and earth), and the four seasons (spring, summer, fall, and winter).&rdquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn201\" name=\"_ftnref201\"><sup>[199]<\/sup><\/a> Eine indianische Weisheit besagt, dass bei allen Entscheidungen die Konsequenzen f&uuml;r die n&auml;chsten sieben Generationen mit ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn202\" name=\"_ftnref202\"><sup>[200]<\/sup><\/a>. Eine Entsprechung der Sentencing Circles gibt es in Deutschland bisher nicht.<\/p>\n<p>Eine der Hawaiianischen Kultur entstammende Alternative ist das Ho&#8217;oponopono. &Uuml;bersetzt werden kann der Begriff u.a. im Sinne von &bdquo;to make it right, orderly, correct&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn203\" name=\"_ftnref203\"><sup>[201]<\/sup><\/a>. Diese Konfliktregelungsmethode wird in unterschiedlichen Bereichen in Hawaii genutzt: 1. im t&auml;glichen Leben und damit zusammenh&auml;ngenden Konflikten, 2. im Rahmen der Kirche um pers&ouml;nliche Probleme zu l&ouml;sen und 3. in der Familientherapie<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn204\" name=\"_ftnref204\"><sup>[202]<\/sup><\/a>. <i>Galtung<\/i> sieht in dieser Methode einen ganzheitlichen Ansatz, der geeignet ist, auch au&szlig;erhalb Hawaiis zentrale Aspekte von alternativen Konfliktregelungsverfahren u.a. f&uuml;r strafrechtlich relevante Konflikte zu verdeutlichen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn205\" name=\"_ftnref205\"><sup>[203]<\/sup><\/a>. Auch bei Ho&#8217;oponopono nehmen alle Konfliktbeteiligten, Unterst&uuml;tzer und die Community teil. Ho&#8217;oponopono verl&auml;uft in f&uuml;nf Phasen: 1. Die Situation wird geschildert &ndash; <i>Was ist eingetroffen?<\/i> (ein entsprechendes Papier wird gefertigt), 2. Unterlassungen &ndash; <i>Was h&auml;tte man tun k&ouml;nnen, aber hat es nicht getan?<\/i>, 3. Die gemeinschaftliche <i>Bitte um Verzeihung<\/i>, 4. Handlungen, die aus den Unterlassungen zu 2. abgeleitet werden &ndash; <i>Was tun wir heute und morgen?<\/i>, und 5. Das Verbrennen des Papiers zu 1., das in die Winde verstreut wird &ndash; <i>Die Arbeit beginnt!<\/i><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn206\" name=\"_ftnref206\"><sup>[204]<\/sup><\/a> Eine entscheidende Erg&auml;nzung zu den bisher geschilderten Verfahren sind die Schritte 2. und 4. Nach Abschluss des zweiten Schrittes sind &ndash; z.B. bei einer Teilnehmerzahl von 20 Personen &ndash; mindestens 20 Unterlassungen formuliert worden, die dazu gef&uuml;hrt haben, dass der Konflikt\/die Tat in der vorliegenden\/begangenen Form entstehen\/geschehen konnte. Die Unterlassungen werden im vierten Schritt in Ressourcen in der Form von Handlungen bzw. Handlungs&auml;nderungen umgewandelt. Aus der alten Community entsteht eine neue Community, die ein unterst&uuml;tzendes Netzwerk bildet. Dies geschieht nicht nur aus der Funktion der jeweiligen Person in der Community heraus, sondern aus der &Uuml;bernahme der Verantwortung f&uuml;r die eigenen Unterlassungen, die erst zum Konflikt\/der Tat f&uuml;hren konnten. Auch die Variante des Ho&#8217;oponopono findet in Deutschland &ndash; au&szlig;erhalb von Coaching Prozessen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn207\" name=\"_ftnref207\"><sup>[205]<\/sup><\/a> &ndash; noch keine Verwendung.<\/p>\n<h5><span id=\"iv-zusammenfassung-und-verbindungslinien\">IV. Zusam&shy;men&shy;fas&shy;sung und Verbin&shy;dungs&shy;li&shy;nien <\/span><\/h5>\n<p>Bedenken werden gegen die vorgestellten Alternativen zumeist im Hinblick auf die fehlende &Uuml;bertragbarkeit auf Deutschland formuliert. Es handele sich um Konfliktregelungsm&ouml;glichkeiten, die nur innerhalb der aus ihr stammenden Kultur wirksam sein k&ouml;nnten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn208\" name=\"_ftnref208\"><sup>[206]<\/sup><\/a>. Diese Argumente wurden auch gegen den T&auml;ter-Opfer-Ausgleich und die Family Group Conferences aus Neuseeland vorgebracht. Trotzdem zeigen die bisherigen Ergebnisse, dass eine Modellierung im Rahmen der europ&auml;ischen und deutschen Kultur m&ouml;glich ist. Eine &auml;hnliche Entwicklung im Hinblick auf die Peace Circles ist also nicht ausgeschlossen. In Zeiten, in denen eine Globalisierung der Konflikte stattfindet, die Relevanz der Umweltzerst&ouml;rung und der Armut im eigenen und in anderen L&auml;ndern immer deutlicher wird und der Menschenrechtsschutz in den Vordergrund r&uuml;cken sollte, sind solche Ans&auml;tze der &bdquo;Ganzheitlichkeit&ldquo; eine Ressource, um sowohl individuelle als auch strukturelle Gr&uuml;nde f&uuml;r Konflikte anzugehen und f&uuml;r die Zukunft zu l&ouml;sen. In unserer Kultur und insbesondere in der Kultur einzelner Fachrichtungen werden die Grundideen der vorgestellten Alternativen bereits anwendet. Dies ist der Fall im Rahmen der Mediation<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn209\" name=\"_ftnref209\"><sup>[207]<\/sup><\/a>, der Gewaltfreien Kommunikation<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn210\" name=\"_ftnref210\"><sup>[208]<\/sup><\/a>, dem Aktiven Zuh&ouml;ren<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn211\" name=\"_ftnref211\"><sup>[209]<\/sup><\/a>, der L&ouml;sungsorientierung<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn212\" name=\"_ftnref212\"><sup>[210]<\/sup><\/a> und dem Ressourcenansatz<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn213\" name=\"_ftnref213\"><sup>[211]<\/sup><\/a>. Entscheidend ist bei diesen Methoden die Ber&uuml;cksichtigung von Bed&uuml;rfnissen und Gef&uuml;hlen\/Emotionen. Einen Konflikt ohne &ndash; bewusst oder unbewusst &ndash; missachtete Bed&uuml;rfnisse und ohne Emotionen gibt es nicht. Deshalb ist es umso erstaunlicher, dass das Strafrechtssystem im Sinne der Objektivit&auml;t und Neutralit&auml;t diese Ebene, die zumindest die H&auml;lfte des Konfliktes ausmacht, vollst&auml;ndig unber&uuml;cksichtigt l&auml;sst. Wenn es um eine L&ouml;sung f&uuml;r die Zukunft geht, muss diese H&auml;lfte des Konfliktes die haupts&auml;chliche Rolle spielen. Ansonsten ist ein Folgekonflikt vorprogrammiert. Der Aspekt wird bei den vorgestellten Modellen und bei den bereits in unterschiedlichen Bereichen in Deutschland angewandten oben genannten Methoden ber&uuml;cksichtigt. Es geht um die Verletzungen eines oder mehrerer Menschen und deren Heilung. Insofern bezeichnet der Ansatz der Restorative Justice die beiden Hauptbeteiligten auch nicht als Opfer und T&auml;ter, sondern als Konfliktbeteiligte und den im Strafverfahren als Beschuldigten Bezeichneten als &bdquo;wrong-doer&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn214\" name=\"_ftnref214\"><sup>[212]<\/sup><\/a>. Diese Rolle kann sich im Rahmen der Konfliktregelung auch ver&auml;ndern. Im Sinne des Ho&#8217;oponopono sind am Schluss alle &bdquo;wrong-doer&ldquo;, weil sie durch ihre Unterlassungen einen Anteil &ndash; wenn auch zumeist nicht den Hauptanteil &ndash; an dem Konflikt haben. D.h., sie alle k&ouml;nnen dazu beitragen, dass der Konflikt f&uuml;r die Zukunft gel&ouml;st wird. &bdquo;Wrong-doing&ldquo; wird damit zu einer Chance f&uuml;r eine ver&auml;nderte Zukunft und langfristig bietet es die M&ouml;glichkeit &ndash; bei entsprechender alternativer Reaktion &ndash; einer Transformation gesellschaftlicher Strukturen. F&uuml;r die direkten Konfliktbeteiligten kann &ndash; unabh&auml;ngig vom Ergebnis &ndash; das Gef&uuml;hl entstehen, ein gerechtes Verfahren (&bdquo;Justice&ldquo;) f&uuml;r ihren Konflikt erlebt zu haben. Als gerecht wird eine Konfliktregelung oder ein solcher Versuch von den Beteiligten empfunden, wenn sie aktiv beteiligt waren, sie die Kontrolle &uuml;ber den Verlauf haben und sie Geh&ouml;r finden<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn215\" name=\"_ftnref215\"><sup>[213]<\/sup><\/a>. Genau diese Aspekte sind in den beschriebenen Verfahren erf&uuml;llt. Auch der Staat sollte ein Interesse daran haben, den B&uuml;rgern Konfliktregelungsm&ouml;glichkeiten zur Verf&uuml;gung zu stellen, bei denen die Voraussetzungen eines gerechten Verfahrens aus der Sicht der Beteiligten erf&uuml;llt sind und eine langfristige L&ouml;sung f&uuml;r die Zukunft gefunden wird, ohne weitere Verletzungen bei den Beteiligten hervorzurufen.<\/p>\n<h5><span id=\"v-fazit\">V.&nbsp;&nbsp; Fazit<\/span><\/h5>\n<p>Die Antwort auf die Ausgangsfrage: Braucht unsere Gesellschaft Strafe?, lautet: Nein! Das Zusammenleben von Menschen und die Regelung und Bew&auml;ltigung von ihren Problemen und Konflikten ist durch Strafe im Rahmen des Strafrechtssystems nicht m&ouml;glich. Alternative Ans&auml;tze bieten die Chance einer wesentlich st&auml;rker an den Bed&uuml;rfnissen der direkten und indirekten Konfliktbeteiligten ausgerichteten L&ouml;sung. Im optimalen Fall hat dies sogar eine St&auml;rkung des sozialen Friedens der Gesamtgesellschaft und ihrer Strukturen zur Folge. Strafe in der Form des Strafrechtssystems und insbesondere des Strafvollzuges sollte nicht bereits deshalb als selbstverst&auml;ndlich wahrgenommen werden, weil es diese Institution in der Lebenszeit der Diskutierenden immer schon gegeben hat. Hierbei handelt es sich um ein durch unsere Gesellschaft auf unterschiedlichen Legitimationsebenen entstandenes Bild einer objektiven, nutzbringenden und nicht mehr abschaffbaren Institution<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn216\" name=\"_ftnref216\"><sup>[214]<\/sup><\/a>. Dass diese Annahme lediglich f&uuml;r unsere heutige Zeit gilt und nicht ewig Bestand haben muss, zeigen historische Betrachtungen der fr&uuml;heren Rechtskulturen<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn217\" name=\"_ftnref217\"><sup>[215]<\/sup><\/a>. Aus der j&uuml;ngeren Zeit zeigt u.a. die Einf&uuml;hrung der Kontrollierten Heroinabgabe<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn218\" name=\"_ftnref218\"><sup>[216]<\/sup><\/a>, dass Ver&auml;nderungen gesellschaftlicher Vorstellungen m&ouml;glich sind, die vor 30 Jahren als kriminalpolitisch abwegig und objektiv unsinnig angesehen worden w&auml;ren<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn219\" name=\"_ftnref219\"><sup>[217]<\/sup><\/a>. Insofern lautet die Aufforderung an alle Konfliktbeteiligten &ndash; also an alle von uns, denn wer ist schon konfliktlos &ndash;, der eigenen Kreativit&auml;t zu vertrauen und die Ressourcen zur Konfliktl&ouml;sung frei wirken zu lassen! W&auml;re es in der Tat nicht ein Modell &ndash; wie von Johannes Feest auf der Tagung in Bremen angedacht &ndash;, dass die Nachbarn der entlassenen Sicherungsverwahrten<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn220\" name=\"_ftnref220\"><sup>[218]<\/sup><\/a> diese kennen lernen, Hilfsangebote unterbreiten und f&uuml;r sich und die ehemaligen Sicherungsverwahrten die schwierige und mit Angst besetzte Situation erleichtern, anstatt in eine Diskussion einzutreten, wie man diese Menschen 24 Stunden am Tag &uuml;berwachen und &bdquo;bestenfalls&ldquo; m&ouml;glichst schnell wieder in die Sicherungsverwahrung verbringen kann. Die Menschenrechte sind der Pr&uuml;fstein f&uuml;r jedes (Straf)Rechtssystem, aber auch f&uuml;r jedes alternative Modell, das kreativ entwickelt wurde oder noch entwickelt wird.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref109\" name=\"_ftn109\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">*<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Gaby Temme<\/i> lehrt Kriminalwissenschaften an der Polizeiakademie Niedersachsen.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref110\" name=\"_ftn110\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[108]<\/span><\/a><i> &nbsp;&nbsp;&nbsp; D&uuml;nkel\/Geng\/Morgenstern<\/i> Forum Strafvollzug 2010, 20&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref111\" name=\"_ftn111\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[109]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Boers\/Scherf<\/i> ZJJ 2008, 316 (323).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref112\" name=\"_ftn112\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[110]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>D&uuml;nkel\/Geng\/Morgenstern<\/i> Forum Strafvollzug 2010, 20 (33).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref113\" name=\"_ftn113\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[111]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>B&ouml;hm\/Jehle<\/i>, in: Schwind\/B&ouml;hm\/Jehle\/Laubenthal (Hrsg.), Strafvollzugsgesetz. Bund und L&auml;nder, 5.&nbsp;Aufl.&nbsp;2009, &sect;&nbsp;2&nbsp;Rn. 11, 21-23.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref114\" name=\"_ftn114\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[112]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>B&ouml;hm\/Jehle<\/i>, in: Schwind\/B&ouml;hm\/Jehle\/Laubenthal (Hrsg.), Strafvollzugsgesetz, 5.&nbsp;Aufl. 2009, &sect;&nbsp;3 Rn.&nbsp;15-17.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref115\" name=\"_ftn115\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[113]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>B&ouml;hm\/Jehle<\/i>, in: Schwind\/B&ouml;hm\/Jehle\/Laubenthal (Hrsg.), Strafvollzugsgesetz, 5.&nbsp;Aufl. 2009, &sect;&nbsp;4 Rn.&nbsp;6, 8, 29-31.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref116\" name=\"_ftn116\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[114]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>D&uuml;nkel\/Geng\/Morgenstern<\/i> Forum Strafvollzug 2010, 20&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref117\" name=\"_ftn117\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[115]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>D&uuml;nkel\/Geng\/Morgenstern<\/i> Forum Strafvollzug 2010, 20 (28).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref118\" name=\"_ftn118\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[116]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Zur Situation des Strafvollzuges in Deutschland vgl. auch <i>Puschke<\/i> in diesem Band, S.&nbsp;15&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref119\" name=\"_ftn119\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[117]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. dazu neben den im Weiteren Genannten: Hagemann\/Sch&auml;fer\/Schmidt (Hrsg.), Victimology, 2009.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref120\" name=\"_ftn120\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[118]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Scheerer<\/i>, in: Sieverts\/Schneider (Hrsg.), Handw&ouml;rterbuch der Kriminologie, 2.&nbsp;Aufl. 1991, S.&nbsp;287&nbsp;ff.; <i>Mathiesen<\/i>, &Uuml;berwindet die Mauern!, 2.&nbsp;Aufl. 1993; <i>Mathiesen<\/i>, Gef&auml;ngnislogik, 1989.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref121\" name=\"_ftn121\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[119]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Sack<\/i>, in: Kaiser\/Kerner\/Sack\/Schellhoss (Hrsg.), Kleines Kriminologisches W&ouml;rterbuch, 3.&nbsp;Aufl. 1993, S.&nbsp;329&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref122\" name=\"_ftn122\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[120]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. dazu und u.a. zur Kritischen Kriminologie: Wozniak\/Braswell\/Vogel\/Blevins (Hrsg.), Transformative Justice, 2008.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref123\" name=\"_ftn123\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[121]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit der m&auml;nnlichen Form ist im Weiteren zugleich auch die weibliche gemeint.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref124\" name=\"_ftn124\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[122]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Foucault<\/i>, &Uuml;berwachen und Strafen, 1975.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref125\" name=\"_ftn125\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[123]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Walgrave<\/i>, in: Hagemann\/Sch&auml;fer\/Schmidt (Hrsg.), Victimology, 2009, S.&nbsp;79&nbsp;ff.; <i>Ben-David<\/i>, in: Hagemann\/Sch&auml;fer\/Schmidt (Hrsg.), Victimology, 2009, S.&nbsp;153&nbsp;ff.; <i>Hagemann<\/i>, Wohnungseinbr&uuml;che und Gewalttaten, 1993.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref126\" name=\"_ftn126\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[124]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Schroth<\/i>, Die Rechte des Opfers im Strafprozess, 2005.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref127\" name=\"_ftn127\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[125]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; BGBl.&nbsp;I 2009, 2280&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref128\" name=\"_ftn128\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[126]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Christie<\/i> British Journal of Criminology 1977, 1-15.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref129\" name=\"_ftn129\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[127]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Christie<\/i>, Grenzen des Leids. 2.&nbsp;Aufl. 1995.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref130\" name=\"_ftn130\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[128]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Mathiesen<\/i>, &Uuml;berwindet die Mauern!, 2.&nbsp;Aufl. 1993; <i>Feest\/Lesting\/Selling<\/i>, Totale Institution und Rechtsschutz, 1997; <i>Temme<\/i>, Selbstreproduktionsmechanismen des Strafrechtssystems. Eine Analyse anhand des Bet&auml;ubungsmittelstrafrechts, 2006.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref131\" name=\"_ftn131\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[129]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Kerner<\/i>, Verbrechenswirklichkeit und Strafverfolgung. Erw&auml;gungen zum Aussagewert der Kriminalstatistik, 1973, S.&nbsp;173&nbsp;ff.; vgl. <i>Kaiser<\/i>, Kriminologie, 9.&nbsp;Aufl. 1993, S.&nbsp;199.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref132\" name=\"_ftn132\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[130]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Zur Abgrenzung zwischen Tatverd&auml;chtigen- und Beschuldigtenstatus vgl. <i>Meyer-Go&szlig;ner<\/i>, StPO, 53.&nbsp;Aufl. 2010, Einl. Rn.&nbsp;76&nbsp;ff. F&uuml;r das Schaubild handelt es sich um eine stark vereinfachte Darstellung.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref133\" name=\"_ftn133\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[131]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Mayer<\/i>, Modellprojekt elektronische Fu&szlig;fessel, 2004.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref134\" name=\"_ftn134\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[132]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Austin\/Krisberg<\/i> Crime &amp; Delinquency 1981, 165 (169).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref135\" name=\"_ftn135\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[133]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Olsen\/Payne\/Reiter<\/i>, Transitional Justice in Balance. Comparing Processes, Weighing Efficacy, 2010.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref136\" name=\"_ftn136\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[134]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Llewellyn\/Howse<\/i>, Restorative Justice, 1998.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref137\" name=\"_ftn137\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[135]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Wozniak<\/i>, in: Wozniak\/Braswell\/Vogel\/Blevins (Hrsg.), Transformative Justice, 2008, S.&nbsp;1&nbsp;ff.; <i>Morris<\/i>, Stories of Transformative Justice, 2000; <i>Harris<\/i>, in: Sullivan\/Tifft (Hrsg.), Handbook of Restorative Justice, 2008, S.&nbsp;555&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref138\" name=\"_ftn138\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[136]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Llewellyn\/Howse<\/i>, Restorative Justice, 1998.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref139\" name=\"_ftn139\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[137]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; United Nations (Hrsg.), Handbook on Restorative Justice Programmes, 2006.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref140\" name=\"_ftn140\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[138]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; ECOSOC Resolution 2002\/12.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref141\" name=\"_ftn141\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[139]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Domenig<\/i>, Restorative Justice und integrative Symbolik, 2008; vgl. auch United Nations (Hrsg.), Handbook on Restorative Justice Programmes, 2006, S.&nbsp;66&ndash;70, Annex&nbsp;III.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref142\" name=\"_ftn142\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[140]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>McCold\/Wachtel<\/i> EForum 2003, 1 (3).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref143\" name=\"_ftn143\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[141]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Kritisch zu Community Conferences als Restorative Justice, insbesondere aufgrund des urspr&uuml;nglichen theoretischen Ansatzes des Reintegrative Shaming von <i>Braithwaite<\/i>, Crime, Shame and Reintegration, 1999; vgl. <i>Trenczek<\/i> ZJJ 2002, 393&nbsp;ff.; etwas relativierend aufgrund der durch die Kritik eingef&uuml;gten Ver&auml;nderungen <i>Braithwaites<\/i>: <i>Domenig<\/i>, Restorative Justice und integrative Symbolik, 2008, S.&nbsp;217&ndash;229.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref144\" name=\"_ftn144\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[142]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Meier<\/i>, in: Sch&ouml;ch\/Jehle (Hrsg.), Angewandte Kriminologie zwischen Freiheit und Sicherheit, 2004, S.&nbsp;415&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref145\" name=\"_ftn145\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[143]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Llewellyn\/Howse<\/i>, Restorative Justice, 1998.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref146\" name=\"_ftn146\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[144]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Zur Problematik der Evaluation von Restorative Justice und internationalen Ergebnissen vgl. United Nations (Hrsg.), Handbook on Restorative Justice Programmes, 2006, <br \/>S.&nbsp;81&ndash;88.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref147\" name=\"_ftn147\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[145]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; F&uuml;r Community Conferences finden sich keine direkten Entsprechungen. Teilelemente sind in den Gemeinschaftskonferenzen Elmshorn aufgenommen, die aber ihre Grundlage haupts&auml;chlich im Ansatz der Family Group Conferences sehen. Insbesondere aufgrund der kritischen Stimmen zum Ansatz des Reintegrative Shaming, vgl. Fn. 34, wird hier auf weitere Ausf&uuml;hrungen verzichtet.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref148\" name=\"_ftn148\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[146]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine Ber&uuml;cksichtigung des Absehens von Strafe ist &uuml;ber &sect;&nbsp;153b StPO, sofern die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;46a Nr.&nbsp;1 StGB vorliegen, bereits auf der Ebene der Staatsanwaltschaft m&ouml;glich.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref149\" name=\"_ftn149\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[147]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Heinz<\/i>, Das strafrechtliche Sanktionensystem, 2008, S.&nbsp;56&nbsp;f.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref150\" name=\"_ftn150\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[148]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Heinz<\/i>, Das strafrechtliche Sanktionensystem, 2008, S.&nbsp;103, 109.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref151\" name=\"_ftn151\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[149]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Diese Modelle hat <i>Watzke<\/i> f&uuml;r den Au&szlig;ergerichtlichen Tatausgleich in &Ouml;sterreich entwickelt, teilweise wurden sie in Deutschland &uuml;bernommen; <i>Watzke<\/i>, Neue Methoden professioneller Konfliktmediation.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref152\" name=\"_ftn152\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[150]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; TOA-Serviceb&uuml;ro (Hrsg.), Standards, 6.&nbsp;Aufl. 2010, S.&nbsp;22&ndash;28.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref153\" name=\"_ftn153\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[151]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; TOA-Serviceb&uuml;ro (Hrsg.), Standards, 6.&nbsp;Aufl. 2010, S.&nbsp;27.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref154\" name=\"_ftn154\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[152]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Fischer<\/i>, StGB, 58.&nbsp;Aufl. 2011, &sect;&nbsp;46a Rn. 4&ndash;6.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref155\" name=\"_ftn155\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[153]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Abrufbar unter: www.dvjj.de\/artikel.php?artikel=765 [20.2.2011].<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref156\" name=\"_ftn156\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[154]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Abrufbar unter: www.recht-niedersachsen.de\/33210\/toa-rl.htm [20.2.2011].<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref157\" name=\"_ftn157\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[155]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bundesministerium der Justiz (Hrsg.), T&auml;ter-Opfer-Ausgleich in Deutschland, 2005.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref158\" name=\"_ftn158\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[156]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bundesministerium der Justiz (Hrsg.), T&auml;ter-Opfer-Ausgleich in Deutschland, 2005, S.&nbsp;1,&nbsp;3.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref159\" name=\"_ftn159\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[157]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Bundesministerium der Justiz (Hrsg.), T&auml;ter-Opfer-Ausgleich in Deutschland, 2005, S.&nbsp;8.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref160\" name=\"_ftn160\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[158]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Meier<\/i> JZ 2010, 112&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref161\" name=\"_ftn161\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[159]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>R&ouml;ssner<\/i> BewHi 2009, 259&nbsp;ff. m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref162\" name=\"_ftn162\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[160]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Lippelt<\/i>, Innenansichten und Wirkungsforschung zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht, 2010, S.&nbsp;43-51 m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref163\" name=\"_ftn163\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[161]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Lippelt<\/i>, Innenansichten und Wirkungsforschung zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht, 2010, S.&nbsp;46.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref164\" name=\"_ftn164\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[162]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Lippelt<\/i>, Innenansichten und Wirkungsforschung zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht, 2010, S.&nbsp;47.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref165\" name=\"_ftn165\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[163]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>R&ouml;ssner<\/i> BewHi 2009, 259 (267); vgl. <i>Meier<\/i> JZ 2010, 112 (120).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref166\" name=\"_ftn166\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[164]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Weitere Untersuchungen besch&auml;ftigen sich mit der Relevanz der Einsichtsf&auml;higkeit der T&auml;ter, vgl. f&uuml;r adoleszente Gewaltt&auml;ter: <i>Taubner<\/i> MschrKrim 91 (2008), 281&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref167\" name=\"_ftn167\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[165]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Kunz<\/i> MschrKrim 90 (2007), 466&nbsp;ff.; bei <i>Kunz<\/i> finden sich auch Verweise auf internationale Forschungen zu der Frage der Zufriedenheit von Teilnehmern mit dem TOA, 467.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref168\" name=\"_ftn168\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[166]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Lippelt<\/i>, Innenansichten und Wirkungsforschung zum T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Jugendstrafrecht, 2010, S.&nbsp;69&ndash;100.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref169\" name=\"_ftn169\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[167]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bals\/Hillgartner\/Bannenberg<\/i>, T&auml;ter-Opfer-Ausgleich im Erwachsenenbereich, 2005.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref170\" name=\"_ftn170\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[168]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bals<\/i> BewHi 2007, 258&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref171\" name=\"_ftn171\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[169]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bals<\/i> MschrKrim 89 (2006), 131&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref172\" name=\"_ftn172\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[170]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bals<\/i>, Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bei h&auml;uslicher Gewalt, 2010.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref173\" name=\"_ftn173\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[171]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bals<\/i>, Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich bei h&auml;uslicher Gewalt, 2010, S.&nbsp;238&ndash;239, 259&ndash;261.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref174\" name=\"_ftn174\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[172]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Lutz<\/i>, Restorative Justice-Vision&auml;re Alternative oder Version des Alten?, 2003, S.&nbsp;60&nbsp;ff.&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref175\" name=\"_ftn175\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[173]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. insgesamt <i>Lutz<\/i>, Restorative Justice-Vision&auml;re Alternative oder Version des Alten?, 2003, S.&nbsp;60&nbsp;ff.&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref176\" name=\"_ftn176\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[174]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hagemann<\/i>, Erster Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2008.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref177\" name=\"_ftn177\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[175]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Sottorf<\/i>, Zweiter Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2009 (unver&ouml;ffentlicht).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref178\" name=\"_ftn178\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[176]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hagemann<\/i>, Erster Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2008, S.&nbsp;4.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref179\" name=\"_ftn179\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[177]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Hagemann<\/i>, Erster Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2008, S.&nbsp;14.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref180\" name=\"_ftn180\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[178]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hagemann<\/i>, Conferencing, in: Praxis der Rechtspsychologie (im Druck).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref181\" name=\"_ftn181\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[179]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hagemann<\/i>, Conferencing, in: Praxis der Rechtspsychologie (im Druck).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref182\" name=\"_ftn182\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[180]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Sottorf<\/i>, Zweiter Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2009, S.&nbsp;30 (unver&ouml;ffentlicht).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref183\" name=\"_ftn183\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[181]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Sottorf<\/i>, Zweiter Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2009 (unver&ouml;ffentlicht).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref184\" name=\"_ftn184\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[182]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hagemann<\/i>, Erster Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2008, S.&nbsp;26.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref185\" name=\"_ftn185\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[183]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Sottorf<\/i>, Zweiter Zwischenbericht &uuml;ber Gemeinschaftskonferenzen, 2009 (unver&ouml;ffentlicht).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref186\" name=\"_ftn186\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[184]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;27&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref187\" name=\"_ftn187\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[185]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;14.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref188\" name=\"_ftn188\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[186]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Budde\/Fr&uuml;chtel<\/i> Zeitschrift f&uuml;r Systemische Therapie und Familientherapie (Kontext) 2009, 32 (33); vgl. f&uuml;r Berlin: <i>Pickert<\/i>, Hilfeplanung im Wandel?<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref189\" name=\"_ftn189\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[187]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. &sect;&nbsp;27 SGB VIII.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref190\" name=\"_ftn190\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[188]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Bender\/L&ouml;sel<\/i>, in: Deegener\/K&ouml;rner (Hrsg.), Kindesmisshandlung und Vernachl&auml;ssigung, S.&nbsp;317&nbsp;ff.&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref191\" name=\"_ftn191\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[189]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Walter<\/i>, Jugendkriminalit&auml;t. Eine systematische Darstellung, 3. Aufl. 2005, Rn.&nbsp;84b&nbsp;ff.&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref192\" name=\"_ftn192\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[190]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. Fall Kevin, TAZ vom 25.08.2010.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref193\" name=\"_ftn193\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[191]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;22&ndash;26,&nbsp;69.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref194\" name=\"_ftn194\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[192]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Merchel<\/i>, in: Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel, Familiengruppenkonferenz. Eine Ein&shy;f&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;77&ndash;105&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref195\" name=\"_ftn195\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[193]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;107 ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref196\" name=\"_ftn196\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[194]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;111.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref197\" name=\"_ftn197\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[195]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Hansbauer\/Hensen\/M&uuml;ller\/Spiegel<\/i>, Familiengruppenkonferenz. Eine Einf&uuml;hrung, 2009, S.&nbsp;203.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref198\" name=\"_ftn198\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[196]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Kraus<\/i> Zeitschrift f&uuml;r Systemische Therapie und Familientherapie (Kontext) 2006, 116&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref199\" name=\"_ftn199\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[197]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Galtung<\/i>, in: Abu-Nimer (Hrsg.), Reconciliation, Justice, and Coexistence. Theory &amp; Practice, 2001, S.&nbsp;3 (12).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref200\" name=\"_ftn200\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[198]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bazemore\/Umbreit<\/i> Juvenile Justice Bulletin 2001, 1 (10-13); <i>Domenig<\/i>, Restorative Justice und integrative Symbolik, 2008, S.&nbsp;195&nbsp;ff.&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref201\" name=\"_ftn201\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[199]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Regnier<\/i> Interchange 1994, 129 (132).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref202\" name=\"_ftn202\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[200]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Domenig<\/i>, Restorative Justice und integrative Symbolik, 2008, S.&nbsp;200.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref203\" name=\"_ftn203\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[201]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Ito<\/i> Culture, Medicine and Psychiatry 1985, 201.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref204\" name=\"_ftn204\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[202]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Ito<\/i> Culture, Medicine and Psychiatry 1985, 201-202.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref205\" name=\"_ftn205\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[203]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Galtung<\/i>, in: Abu-Nimer (Hrsg.), Reconciliation, Justice, and Coexistence. Theory &amp; Practice, 2001, S.&nbsp;3 (18-19).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref206\" name=\"_ftn206\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[204]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Galtung<\/i>, in: Abu-Nimer (Hrsg.), Reconciliation, Justice, and Coexistence. Theory &amp; Practice, 2001, S.&nbsp;3 (18-19); <i>Galtung<\/i> Vortrag am 3. und 4.12.2009 &bdquo;Das Transcend-Verfahren der Konfliktbearbeitung. Einf&uuml;hrung, &Uuml;berblick, Ergebnisse, Schwerpunkt: Vers&ouml;hnungsarbeit&ldquo;, Evangelische Akademie Villigst, Tagung 91.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref207\" name=\"_ftn207\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[205]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Becker<\/i>, Ho&acute;oponopono. Die Kraft der Selbstverantwortung, 2009.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref208\" name=\"_ftn208\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[206]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. die Zusammenfassung der kritischen Stimmen in: <i>Domenig<\/i>, Restorative Justice und integrative Symbolik, 2008, S.&nbsp;199&ndash;203 m.w.N., sowie S.&nbsp;354&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref209\" name=\"_ftn209\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[207]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Haft\/Schlieffen (Hrsg.), Handbuch Mediation. Verhandlungstechnik, Strategien, Einsatzgebiete, 2. Aufl. 2009.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref210\" name=\"_ftn210\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[208]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Rosenberg<\/i>, Gewaltfreie Kommunikation, 2001.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref211\" name=\"_ftn211\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[209]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Kessen\/Troja<\/i>, in: Haft\/Schlieffen, Handbuch Mediation. Verhandlungstechnik, Strategien, Einsatzgebiete, 2. Aufl. 2009, &sect;&nbsp;13 Rn.&nbsp;30.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref212\" name=\"_ftn212\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[210]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Shazer<\/i>, Wege der erfolgreichen Kurztherapie, 9. Aufl., 2005.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref213\" name=\"_ftn213\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[211]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Schemmel\/Schaller (Hrsg.), Ressourcen. Ein Hand- und Lesebuch zur therapeutischen Arbeit, 2003.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref214\" name=\"_ftn214\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[212]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Llewellyn\/Howse<\/i>, Restorative Justice, 1998.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref215\" name=\"_ftn215\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[213]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Bals<\/i> MschrKrim 89 (2006), 143&nbsp;m.w.N.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref216\" name=\"_ftn216\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[214]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Berger\/Luckmann<\/i>, Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, 1998.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref217\" name=\"_ftn217\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[215]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Wesel<\/i>, Fr&uuml;hformen des Rechts, 1985; vgl. <i>Steffen<\/i>, Der T&auml;ter-Opfer-Ausgleich und die Wiedergutmachung. Historische Bez&uuml;ge moderne Ausgestaltung, 2005, S.&nbsp;209&ndash;210.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref218\" name=\"_ftn218\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[216]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; BR-Drs. 574\/09.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref219\" name=\"_ftn219\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[217]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Vgl. <i>Temme<\/i>, Selbstreproduktionsmechanismen des Strafrechtssystems. Eine Analyse anhand des Bet&auml;ubungsmittelstrafrechts, 2006, S.&nbsp;80&ndash;188.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref220\" name=\"_ftn220\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[218]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Graeff<\/i>, Aber nicht in meinem Wahlkreis, TAZ vom 08.10.2010; vgl. EGMR, 5. Sektion, Urteil vom 17.12.2009, NJW 2010, 2495&nbsp;ff.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[66],"tags":[],"class_list":["post-7066","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-strafvollzug-2010"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Braucht unsere Gesellschaft Strafe? 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