{"id":7068,"date":"2011-03-30T12:56:00","date_gmt":"2011-03-30T10:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/anmerkungen-zur-situation-des-strafvollzuges-1\/"},"modified":"2021-08-31T10:13:17","modified_gmt":"2021-08-31T08:13:17","slug":"anmerkungen-zur-situation-des-strafvollzuges-1","status":"publish","type":"thema","link":"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/anmerkungen-zur-situation-des-strafvollzuges-1\/","title":{"rendered":"Anmerkungen zur Situation des Strafvollzuges"},"content":{"rendered":"<p>Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. Strukturelle Defizite, Reformbedarf und Alternativen, S. 75-83<\/p>\n<h5><span id=\"i-einfuehrung\">I.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einf&uuml;hrung<\/span><\/h5>\n<p>Der Strafvollzug ist weiterhin durch gro&szlig;e bauliche, organisatorische und personelle M&auml;ngel gekennzeichnet. Es mangelt an Mut, ungew&ouml;hnliche, aber hier und anderswo bew&auml;hrte Elemente einer wirklichkeitsnahen und der Komplexit&auml;t des Lebens drau&szlig;en entsprechenden Vollzugsgestaltung zu einem schl&uuml;ssigen Konzept zusammenzuf&uuml;hren und offensiv zu vertreten und umzusetzen. Vielfach fehlt auch die Bereitschaft, die Elemente einer empirisch ges&auml;ttigten Theorie des Strafvollzuges handlungsleitend heranzuziehen. Gemessen an wissenschaftlich begr&uuml;ndeten Notwendigkeiten, auch schon an pragmatisch-vollzugskundlichen Einsichten, an Behandlungsbedarfen und sozialstaatlichen, menschenrechtlichen und ethischen Geboten bleibt die vollzugliche Wirklichkeit weit hinter dem Erkenntnisstand zur&uuml;ck. Ehemals erreichte Standards einer sachgerechten &Uuml;berleitung in Freiheit werden in Frage gestellt und z.T. massiv zur&uuml;ckgenommen.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn243\" name=\"_ftnref243\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[239]<\/span><\/a> So &bdquo;wird mithilfe irrationaler Sicherungsparolen die Gegenreform betrieben&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn244\" name=\"_ftnref244\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[240]<\/span><\/a>.<\/p>\n<p>Die Grunds&auml;tze einer rationalen Strafvollzugspolitik werden gef&auml;hrdet und verraten in einem Klima, in dem massenmedial gesch&uuml;rte und aufgeputschte &Auml;ngste Politikersessel zum Wackeln bringen und nicht nur Wahlk&auml;mpfe, die aber besonders, f&uuml;r populistische Attacken gegen einen vern&uuml;nftigen Umgang mit Straft&auml;tern w&auml;hlerwirksam eingesetzt werden.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn245\" name=\"_ftnref245\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[241]<\/span><\/a> Die aktuelle Diskussion um die Sicherungsverwahrung liefert daf&uuml;r neue Beweise.<\/p>\n<h5><span id=\"ii-es-bleibt-dabei-resozialisierung-statt-verwahrvollzug\">II.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es bleibt dabei: Resozi&shy;a&shy;li&shy;sie&shy;rung statt Verwahr&shy;vollzug<\/span><\/h5>\n<h5><span id=\"1-verwahrvollzugalsquellevonverantwortungslosigkeit-und-lebensuntuechtigkeit\">1.&nbsp;&nbsp; Verwahr&shy;vollzug&nbsp;als&nbsp;Quelle&nbsp;von&nbsp;Verant&shy;wor&shy;tungs&shy;lo&shy;sig&shy;keit <br \/>und Lebens&shy;un&shy;t&uuml;ch&shy;tig&shy;keit <\/span><\/h5>\n<p>Ein beliebter Einwand gegen sog. &bdquo;Gutmenschen&ldquo; und blau&auml;ugige &bdquo;Vollzugstr&auml;umer&ldquo; lautet, ihr Vollzug sei ein Hotelvollzug, der die Verwahrlosung f&ouml;rdere und die Unsicherheit nach innen und au&szlig;en erh&ouml;he. Aber das Gegenteil ist richtig: Die kognitiven, sozialen, psychischen und ethischen Kenntnisse, Haltungen und F&auml;higkeiten der Gefangenen werden um so mehr weiter beeintr&auml;chtigt, je mehr sie in den allt&auml;glichen Abl&auml;ufen gef&uuml;hrt, geg&auml;ngelt, bedient und verwaltet werden, je mehr Vollzug blo&szlig;er steriler Verwahrvollzug ist und je weniger mit Hilfe von Vollzugslockerungen der soziale Empfangsraum nach der Entlassung vorbereitet werden kann. Der Verwahrvollzug ist daher der eigentliche verw&ouml;hnende &bdquo;Hotelvollzug&ldquo;, wenn man vom so und so nicht vorhandenen Luxus absieht. Er entzieht Verantwortung und f&uuml;hrt zur Lebensunt&uuml;chtigkeit. Am Ende werden Gefangene unvorbereitet in die Freiheit entlassen, die in nichts gebessert, sondern lebensunt&uuml;chtiger und aggressiver als vorher sind.<\/p>\n<h5><span id=\"2-resozialisierungsziel-als-motor-fuer-reformen\">2.&nbsp;&nbsp; Resozi&shy;a&shy;li&shy;sie&shy;rungs&shy;ziel als Motor f&uuml;r Reformen<\/span><\/h5>\n<p>Zum Resozialisierungsziel gibt es keine vern&uuml;nftige Alternative, die in gleicher Weise humanit&auml;ren, sicherheitsrelevanten und sozialstaatlichen Anspr&uuml;chen gen&uuml;gt und verantwortbar ist. Es zivilisiert die im Einzelfall verst&auml;ndlichen Vergeltungs- und Racheimpulse und ist (war?) Antrieb und Legitimationsgrundlage f&uuml;r eine ma&szlig;volle Reform des Strafvollzuges. Von den f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Strafvollzugs Verantwortlichen muss daher erwartet werden, dass sie alle Auspr&auml;gungen und Details der vollzuglichen Lebenswelt m&ouml;glichst weitgehend am Resozialisierungsziel orientieren und fr&uuml;hzeitig auf die Entlassung hin ausrichten. Ein so fundierter und &uuml;berzeugend gestalteter Strafvollzug hindert die Gefangenen daran, in subkulturelle Nebenwelten abzutauchen, ihre Kr&auml;fte im Kampf gegen &uuml;berfl&uuml;ssige Repressionen zu verschlei&szlig;en, Schuld zu verdr&auml;ngen und sich nur vordergr&uuml;ndig anzupassen, um &bdquo;weitergestuft&ldquo; zu werden oder in einer Nische des Vollzuges die Strafe unbehelligt &bdquo;auf einer Backe&ldquo; abzusitzen. Demgegen&uuml;ber legitimiert ein vern&uuml;nftig gestalteter Strafvollzug die Forderung an Gefangene, sie m&ouml;gen an ihrer Eingliederung intensiv mitarbeiten. Er ist geeignet, ihre Motivation zu st&auml;rken, weil erkennbar und glaubw&uuml;rdig die L&uuml;cke zwischen Zielen und Realit&auml;ten des Vollzuges verringert wird.<\/p>\n<h5><span id=\"iii-ein-alternativer-strafvollzug\">III.&nbsp;&nbsp; Ein alter&shy;na&shy;tiver Straf&shy;vollzug<\/span><\/h5>\n<p>F&uuml;r eine ansehnliche Gruppe von Straft&auml;tern sind Alternativen zum Strafvollzug auch k&uuml;nftig weder sinnvoll noch verantwortbar. Sinnvoll w&auml;re es aber, wenn sich der Strafvollzug zu sich selbst, gegen seine eigenen Traditionen, alternativ verhielte. Er k&auml;me diesem Ziel n&auml;her, wenn er die Postulate des &sect;&nbsp;3 StVollzG von 1977 (Angleichungs-, Gegenwirkungs- und Eingliederungsgrundsatz) nachdr&uuml;cklich zur Richtschnur seiner Gestaltung n&auml;hme. Hier sind oder waren einige der sozialtherapeutischen Einrichtungen gelungene Beispiele eines anderen Vollzuges. Inzwischen hat sich gezeigt, dass aus der erhofften Modellfunktion f&uuml;rs Ganze nichts wurde und wohl auch weiterhin nichts werden kann. Dazu reichte und reicht das Gewicht der Sozialtherapie in jeder Hinsicht nicht aus. Mehr noch: Die Sozialtherapie wird vom Regelvollzug und mit diesem zusammen vom herrschenden Zeitgeist eingeholt, domestiziert und so um viele ihrer M&ouml;glichkeiten gebracht.&nbsp;<\/p>\n<p>Falsch w&auml;re aber auch &ndash; um darauf wenigstens hinzuweisen &ndash; eine blo&szlig;e Liberalisierung der vollzuglichen Verh&auml;ltnisse. Das kann in der prek&auml;ren M&auml;nnerwelt des Strafvollzuges zu gegenseitiger Unterdr&uuml;ckung, Ausbeutung und Gewalt f&uuml;hren. Die normalisierende Liberalisierung des Vollzuges muss daher einhergehen mit baulichen und organisatorischen Strukturma&szlig;nahmen, einer problemangemessenen Personalausstattung, mit Verh&auml;ltnissen also, in denen professionelle Bindungen als Grundlage einer wertegebundenen Kommunikation entstehen k&ouml;nnen.<\/p>\n<h5><span id=\"1-oeffnung-der-anstalten\">1.&nbsp;&nbsp; &Ouml;ffnung der Anstalten<\/span><\/h5>\n<p>Eine falsche Grundlegung des vollzuglichen Handelns f&ouml;rdert die selbstbez&uuml;gliche Abschottung der Anstalten zur Au&szlig;enwelt. Lockerungen des Vollzuges dagegen &ndash; Ausf&uuml;hrungen, unbegleiteter Ausgang, die verschiedenen Urlaubsm&ouml;glichkeiten und Freigang &ndash; wirken den sch&auml;dlichen Folgen des Freiheitsentzuges entgegen, erhalten und erm&ouml;glichen Bindungen zu relevanten Bezugspersonen und f&ouml;rdern die schrittweise Erprobung unter den Bedingungen einer begrenzten Freiheit. Gefangene werden schon aus dem Vollzug heraus bei der Gestaltung eines sozialen Empfangsraums nach der Entlassung (Arbeit, Wohnraum, Schuldenregulierung etc.) unterst&uuml;tzt. Im Freigang kann au&szlig;erdem durch Erwerbsarbeit die materielle Situation des Gefangenen und gegebenenfalls seiner Familie verbessert werden.<\/p>\n<p>Lockerungen aus dem Vollzug heraus sind aufwendig, manchmal aufreibend und f&uuml;r Personal und Gefangene anstrengender als die blo&szlig;e Verwahrung bis zum Tage der Entlassung. Die Gefahr des Missbrauchs ist sorgf&auml;ltig zu ermitteln. Jedoch darf das nicht dazu f&uuml;hren, schwierigere F&auml;lle pauschal unvorbereitet und unerprobt zu entlassen und mit dem dadurch vergr&ouml;&szlig;erten R&uuml;ckfallrisiko allein die &Ouml;ffentlichkeit zu belasten. Dem Missbrauchsrisiko w&auml;re der deutlich resozialisierende Effekt insbesondere eines mit Freigang, d.h. mit Arbeit oder Ausbildung aus der Anstalt heraus abschlie&szlig;enden Eingliederungsvorgangs gegen&uuml;berzustellen.<\/p>\n<p>Trotz aller R&uuml;ckschl&auml;ge: Es ist darauf zu beharren, dass eine m&ouml;glichst langgestreckte, eingliederungstaugliche Lockerungsphase genuine Aufgabe des Vollzuges ist und bleibt. Eine erst zum Zeitpunkt der Entlassung oder allenfalls wenige Tage\/Wochen vorher stattfindende, ganz &uuml;berwiegend auf Freie Tr&auml;ger abgew&auml;lzte Entlassenenhilfe ist unzureichend. Unerl&auml;sslich ist aber eine fr&uuml;hzeitig eingeleitete Zusammenarbeit mit diesen Tr&auml;gern, damit deren Mitarbeiter in der Lage sind, professionelle Bindungen als Basis der Wirksamkeit sachlicher Hilfen und Leistungen (Wohnung, Arbeit, Schuldenregulierung etc.) aufzubauen. Aber auch die professionelle Hilfe Freier Tr&auml;ger wird, dem Zeitgeist folgend, auf Effektivit&auml;t und Effizienz getrimmt, sie wird rationalisiert, zentralisiert, optimiert, formalisiert, um- und neustrukturiert usw. Die Frage, ob das, was am Ende als Entlassungsmanagement beim Klienten ankommt, in qualitativer Hinsicht anders als vorher und besser ist, h&auml;ngt &ndash; wie schon seit jeher &ndash; von der Qualit&auml;t der Mitarbeiter und einer nicht nur &ouml;konomischen, sondern auch berufsethischen und grundwertegebundenen Fundierung der Arbeit ab.<\/p>\n<h5><span id=\"2-verantwortung-fuer-echte-reformen\">2.&nbsp;&nbsp; Verant&shy;wor&shy;tung f&uuml;r echte Reformen<\/span><\/h5>\n<p>Es w&auml;re w&uuml;nschenswert, dass sich die (politisch) Verantwortlichen gegen alle Widerst&auml;nde auch weiterhin oder auch erneut in den Dienst der wenig glanzvollen (aber effektiven) Resozialisierungsarbeit stellen und dass dies durch die Tr&auml;ger der politischen Kontrolle der Verwaltung und durch die Medien kritisch, aber auch sachorientiert und konstruktiv begleitet wird. Aber die Hoffnung ist gering. Von Behandlung im umfassenden Sinne der Strafvollzugsreformer wird kaum noch geredet. Fast hat der Begriff &bdquo;Behandlung&ldquo; heute mehr etwas von Bedrohung als von Hilfe. Man denke nur an das Gesetz zur Bek&auml;mpfung von Sexualdelikten und anderen gef&auml;hrlichen Straftaten &ndash; heute die zentrale Grundlage der Sozialtherapie.<\/p>\n<p>Was heute Reform genannt wird ist h&auml;ufig restaurativ und reaktion&auml;r, geschm&uuml;ckt und &uuml;berzuckert freilich mit einer Begrifflichkeit, die ihre Herkunft aus dem neoliberal unterlegten Geist von Managerschulungen und Unternehmensberatungen nicht verbirgt, eher begeistert vor sich her tr&auml;gt. So wie fr&uuml;her der Vollzug mehr mit Worten als mit Taten als &bdquo;Behandlungsvollzug&ldquo; herausgeputzt wurde, so werden ihm auch heute pr&auml;chtige neue Kleider &uuml;bergeworfen. Nur wenig hat das mit der Realit&auml;t unver&auml;ndert m&uuml;hsamer Resozialisierungsarbeit zu tun. <i>Peter Brandewiede<\/i>, der Leiter der JVA L&uuml;beck, hat zu dem von <i>Fl&uuml;gge<\/i>, <i>Maelicke<\/i> und <i>Preusker<\/i> herausgegebenen Band &bdquo;Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation&ldquo;, den ich im Folgenden als &bdquo;NSM-Band&ldquo; zitiere,<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn246\" name=\"_ftnref246\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[242]<\/span><\/a> einen Beitrag zum Thema &bdquo;Behandlung als Gestaltungsaufgabe&ldquo; geliefert. Er schreibt, dass in dem Buch das Fehlen dieses Beitrags &uuml;ber Behandlung wohl nicht vermisst worden w&auml;re. &bdquo;Es sind andere Begriffe, die derzeit die Diskussionen &uuml;ber (&#8230;) Konzepte im Strafvollzug beherrschen: Organisationsentwicklung, Neues Steuerungsmodell, Budgetierung, Personalentwicklung etc.&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn247\" name=\"_ftnref247\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[243]<\/span><\/a> So ist es in der Tat, und daran ist manches N&uuml;tzliche. Hervorzuheben ist besonders und uneingeschr&auml;nkt die Budgetierung der Anstalten. Ansonsten lasse man sich nicht zu sehr vom neoliberalen Kauderwelsch der Unternehmensberatung blenden.<\/p>\n<h5><span id=\"iv-begrifflichkeit-und-realitaet\">IV.&nbsp; Begriff&shy;lich&shy;keit und Realit&auml;t<\/span><\/h5>\n<h5><span id=\"1-worte-verbessern-den-vollzug-nicht\">1.&nbsp;&nbsp; Worte verbessern den Vollzug nicht<\/span><\/h5>\n<p>Man achte auf den Abstand zwischen Begrifflichkeit und vollzuglicher Realit&auml;t. So wie j&uuml;ngst zu lernen war, dass die Finanzm&auml;rkte mit der darunter liegenden Wirklichkeit oft nur wenig zu tun haben, so ist z.B. auch der mit Bedeutung aufgeladene Begriff &bdquo;Vollzugsmanagement&ldquo; mindestens in Teilbereichen ein irref&uuml;hrender Euphemismus. <i>J&ouml;rg Alisch<\/i>, der Leiter der JVA Neum&uuml;nster, weist im erw&auml;hnten NSM-Band anschaulich darauf hin, dass sich Fragen der technischen und administrativen Sicherheit recht weitgehend dem steuernden Zugriff der insoweit fremdbestimmten Anstaltsleitungen entziehen.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn248\" name=\"_ftnref248\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[244]<\/span><\/a> <i>Fl&uuml;gge<\/i> &uuml;berschreibt seinen Text programmatisch mit den Worten: &bdquo;Von der Aufsicht zur Globalsteuerung&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn249\" name=\"_ftnref249\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[245]<\/span><\/a>. Ja, sch&ouml;n w&auml;re es. Aber man sehe doch in die Wirklichkeit: Wie seit eh und je wird von oben nach unten durchregiert, wenn es vermeintlich oder tats&auml;chlich brennt, wenn nach Minister-\/Sena&shy;torenwechsel mal wieder die Richtung ge&auml;ndert wird und man sich als tatkr&auml;ftig und durchsetzungsf&auml;hig erweisen will. Das AKV-Prinzip (Zusammenf&uuml;hrung von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung in einer Person\/einem Team) ist ein Sch&ouml;nwetterprinzip. Ist denn z.B. die radikale Verringerung der Lockerungen des Vollzuges in fast allen Bundesl&auml;ndern, auch in der Sozialtherapie, von unten her so gewollt &ndash; vielleicht, w&auml;re ironisch zu fragen, das miese Produkt eines ergebnisgeilen Qualit&auml;tszirkels? Wohl nicht. Oder vielleicht doch??! Was sich aber zeigt ist, dass die Realit&auml;t des Vollzuges hinter den blendenden Worten verblasst.<\/p>\n<h5><span id=\"2-messen-oekonomisieren-und-entsubjektivieren\">2.&nbsp;&nbsp; Messen, &Ouml;kono&shy;mi&shy;sieren und Entsub&shy;jek&shy;ti&shy;vieren<\/span><\/h5>\n<p>Man achte schlie&szlig;lich auch auf die mit der neuen Begrifflichkeit verbundenen L&uuml;cken, wenn vollzugliche Wirklichkeit beschrieben und analysiert wird. Schon der Begriff &bdquo;Kunde&ldquo; nun auch f&uuml;r Gefangene<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn250\" name=\"_ftnref250\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[246]<\/span><\/a> hat ja nicht nur komische Seiten, weil der Sprachschatz den leidigen, eigenn&uuml;tzigen, aufgeblasenen und unz&uuml;chtigen Kunden kennt und der Gefangene als ein schlimmer oder schr&auml;ger Kunde die Kundenidentit&auml;t als eine b&ouml;swillige Zuschreibung mehr wahrnehmen k&ouml;nnte. Wichtiger ist die mit dem Begriff verbundene Assoziation, wonach es sich, wenn von Kunden oder Kundschaft geredet wird, regelm&auml;&szlig;ig um eine gesch&auml;ftliche Beziehung eng umschriebener Reichweite handelt. Der Kunde ist K&auml;ufer von Waren oder Dienstleistungen. Der Vollzug ist aber &ndash; vom Anstaltskaufmann abgesehen &ndash; keine Ladentheke, &uuml;ber die dem Gefangenen etwas gereicht wird, und dann geht er wieder. Der Gefangene ist vielmehr Mitglied dieser Organisation. Er lebt dort. Nicht als Kunde, sondern als Mensch. Er sollte als Subjekt, nicht als Objekt gesehen, geachtet und behandelt werden. Mit der Kundenorientierung, so gut die gemeint sein mag, ger&auml;t der lebensweltliche Ansatz ins Abseits. Das wird auch nicht besser, wenn f&uuml;r &bdquo;Kunde&ldquo; der synonym verwendete Begriff &bdquo;Leistungsempf&auml;nger&ldquo; eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Aber die Gefahr, dass der Gefangene als Subjekt aus dem Blick ger&auml;t, ist auch mit anderen heiligen K&uuml;hen des NSM verbunden, besonders mit dem Controlling. Controlling ist vor allem Steuerung, aber auch Kontrolle. Um in seinem Sinne steuern zu k&ouml;nnen, braucht es Kennzahlen, &uuml;ber deren Erreichen\/Nichterreichen zu berichten ist. Nicht alle Standards und Leistungen sind gleich gut zu quantifizieren. Nicht alles, was messbar ist, ist auch wichtig, wenngleich der Mess-, Verarbeitungs- und Berichtsvorgang knappe Ressourcen bindet. Jedoch ist vieles von dem eminent wichtig, was nur mit gro&szlig;em Zeitaufwand und gro&szlig;er Fehleranf&auml;lligkeit oder &uuml;berhaupt nicht messbar ist. Hier sei nur auf die Qualit&auml;t zwischenmenschlicher Kommunikation, das Klima der Anstalt, den Umgang mit Konflikten, die intensive Einbindung aller Mitarbeitergruppen in die Arbeit mit Gefangenen, die Qualit&auml;t theoriegeleiteter methodischer Arbeit in Einzelfallberatung und sozialem Training, in Einzel- und Gruppentherapien, die Entwicklung und Durchf&uuml;hrung von Freizeitaktivit&auml;ten, die Arbeit mit Angeh&ouml;rigen usw. hingewiesen. Alle diese Felder bed&uuml;rften der st&auml;ndigen Pflege und Fortentwicklung. Aufs Ganze gesehen besteht nun die Gefahr, dass sie von einem &ouml;konomiefixierten Sprachgebrauch verdeckt werden und aus dem Blick geraten. In dem zitierten NSM-Band steht, es sei nicht gelungen, solche Rahmenbedingungen messbar zu machen. Deshalb sei anzustreben, &bdquo;dass m&ouml;glichst diejenigen Wirkfaktoren, von denen angenommen wird, dass sie wesentlich sind, erfasst werden. Alles was dar&uuml;ber hinaus geht, muss auch aus Gr&uuml;nden der Arbeits&ouml;konomie restriktiv gehandhabt werden&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn251\" name=\"_ftnref251\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[247]<\/span><\/a>. Restriktiv, fragt man sich, hinsichtlich der Messung oder restriktiv hinsichtlich der Gestaltung? Fokussiert wird und wichtig ist, was berichtenswert ist? Es mag so nicht gemeint sein. Wenn aber das Wort von <i>Wittgenstein<\/i>, wonach die Grenzen meiner Sprache, die Grenzen meiner Welt bedeuten,<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn252\" name=\"_ftnref252\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[248]<\/span><\/a> so ganz falsch nicht ist, so w&auml;re nicht auszuschlie&szlig;en, dass wichtig, am Ende real nur ist, was gemessen und berichtet werden kann. Jedenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass z.B. die berichtsf&auml;hige Zahl der Abschl&uuml;sse von Qualifizierungsma&szlig;nahmen wichtiger ist als der m&uuml;hsame Prozess der Motivierung und Bef&auml;higung auch der anstrengenden und weniger aussichtsreichen F&auml;lle. Im &ouml;konomie- und leistungsfixierten, kundenorientierten und mit Chancen denkbar knapp ausgestatteten vollzuglichen Dienstleistungsbetrieb neuer Art besteht sodann die Gefahr, dass schnell aussortiert wird, wer seine Chance nicht nutzen kann. So wird eine ganz eigene, kalte und eindimensionale Wirklichkeit konstruiert. In einem ganz anderen Bereich, der Alten- und Krankenpflege, zerbricht man sich seit l&auml;ngerem den Kopf dar&uuml;ber, wie man die seelenlose Fixierung auf berichts- und abrechnungsf&auml;hige Handreichungen wieder mit einem menschenw&uuml;rdigen, ganzheitlichen Umgang verbinden kann. Das leitet nun zu einem weiteren, durchaus heiklen Punkt &uuml;ber:<\/p>\n<h5><span id=\"3-oekonomisierungstendenzen-auch-im-therapeutischprognostischen-bereich\">3.&nbsp;&nbsp; &Ouml;kono&shy;mi&shy;sie&shy;rungs&shy;ten&shy;denzen auch im thera&shy;peu&shy;tisch\/&shy;pro&shy;gno&shy;s&shy;ti&shy;schen Bereich?<\/span><\/h5>\n<p>Meine Frage an dieser Stelle ist, ob sich vielleicht auch das sozialp&auml;dagogische, psychologisch\/psychotherapeutische und psychiatrische Handeln recht schlank mit der soeben dargelegten verk&uuml;rzten &Ouml;konomisierung des Vollzugs verbindet, verbinden k&ouml;nnte. Die starke Konjunktur quasi objektiver Items in immer ausgefeilteren Anamnese-, Diagnose- und Prognoseschemen, und die Zerlegung gruppentherapeutischer Prozesse in verbindliche Module legt die Vermutung nahe, dass es auch hier um eine gewisserma&szlig;en kennziffernbetonte, berichtsf&auml;hige Absicherung, Chancenverteilung und Distanzierung geht. Ein Gefangener wird unter solchen Vorzeichen um so mehr zum Objekt, zum Inhalt einer Schublade, je unachtsamer mit diesem brisanten Instrumentarium umgegangen wird.<\/p>\n<p>Die Krone der Professionalit&auml;t besteht aber nicht darin, ein Meister der Schubladen zu sein, sondern darin, im abh&auml;ngigen Gefangenen zuerst den Menschen in seiner ganzen Komplexit&auml;t zu sehen. Das Handwerkszeug muss Mittel zum Zweck bleiben. Das ist gewiss schwer in einer Zeit, in der Professionals sich zunehmend gutachtlich zu H&ouml;herstufungen, Lockerungen, Verlegungen in den offenen Vollzug und zur vorzeitigen Entlassung zu &auml;u&szlig;ern haben. Da muss man schon etwas bieten, um Geh&ouml;r und Anerkennung zu finden und gegen die Folgen einer &bdquo;falschen&ldquo; Einsch&auml;tzung gewappnet zu sein. Kein Wunder, dass Empfehlungen eher zur&uuml;ckhaltend ausfallen und die Zahl der falschen Prognosen zunimmt.<\/p>\n<p>Daran wird deutlich, dass sich auch der Einsatz der therapeutischen und prognostischen Mittel und Methoden be&auml;ngstigend funktional mit einem deutlich repressiver gewordenen kriminal- und vollzugspolitischen Umgang mit Straft&auml;tern vertr&auml;gt. &Uuml;berspitzt gesagt verselbst&auml;ndigt sich der mit der professionellen Arbeit im Strafvollzug einhergehende Kontrollaspekt, er dominiert den Hilfeaspekt und bewirkt, dass Behandlung an Wirksamkeit verliert. In Zeiten vollzogener und weiter drohender Personaleinsparungen gilt das umso mehr.<\/p>\n<p>Die Prinzipien eines behandlungs- und eingliederungsorientierten Vollzuges werden im verh&auml;ngnisvollen Dreieck einer sprachlich aufgemotzten &Ouml;konomisierung, einer angstbesetzten und statusorientierten Formalisierung professioneller Mittel sowie einer selbstbez&uuml;glich-repressiven Vollzugsgestaltung eingeengt oder &uuml;berhaupt an einer nennenswerten Entfaltung gehindert. Und &uuml;ber all dem wacht eine sensationsgierige &Ouml;ffentlichkeit, wachen 16 Justizminister\/innen und Justizsenatoren, ebenso viele Strafvollzugsverwaltungen und viele Referenten mit Aufsichtsfunktionen.<\/p>\n<p>Fortschritte in den professionellen Theorien und Methoden sind jedoch nicht von sich aus schlecht. In menschenfreundlichen Verh&auml;ltnissen angewandt sind sie hilfreich und verbessern die Qualit&auml;t der Arbeit.<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn253\" name=\"_ftnref253\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[249]<\/span><\/a> Es soll auch keineswegs denunziert werden, wer unter den geschilderten, von mir vielleicht auch zugespitzt dargestellten Verh&auml;ltnissen arbeitet. Arbeit im Vollzug war und ist stets ein Trotzdem. Wer sie auf sich nimmt, dabei allerdings seine professionelle Orientierung nicht vergisst oder verdr&auml;ngt, verdient Anerkennung und Bewunderung. Bei <i>Preusker<\/i> hei&szlig;t es in dem erw&auml;hnten NSM-Band: Die &bdquo;Modernisierung&ldquo; im Sinne einer &bdquo;&Ouml;konomisierung&ldquo; &bdquo;hat allerdings nur einem Ziel zu dienen, n&auml;mlich den Vollzug so zu gestalten, dass die Chancen des Gefangenen, das Vollzugsziel zu erreichen, kontinuierlich verbessert werden (&#8230;)&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn254\" name=\"_ftnref254\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[250]<\/span><\/a>.<\/p>\n<h5><span id=\"v-schlussbemerkung\">V.&nbsp;&nbsp; Schluss&shy;be&shy;mer&shy;kung<\/span><\/h5>\n<p>Ich schlie&szlig;e mit einem unver&auml;ndert aktuellen Appell von Fritz Bauer aus dem Jahr 1962. Nicht nur die Gesellschaft habe Forderungen an den Strafvollzug, sondern, recht verstanden, m&uuml;sse auch der Strafvollzug Erwartungen an die Gesellschaft richten: &bdquo;Zu fordern ist N&uuml;chternheit, k&uuml;hle &Uuml;berlegung und Verzicht auf Affekte, ein solides Wissen um die Welt und die Menschen, kein Aberglaube und Wunschdenken, ferner eine Ethik, die sich von Selbstgerechtigkeit und Pharis&auml;ertum frei macht, sowie eine politische Gesinnung, die den demokratischen und sozialen Rechtsstaat nicht nur mit Worten, sondern mit Taten bejaht.&ldquo;<a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftn255\" name=\"_ftnref255\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[251]<\/span><\/a><\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref242\" name=\"_ftn242\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">*<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Gerhard Rehn<\/i> war Leiter der sozialtherapeutischen Anstalt Hamburg Altengamme und Leiter der Abteilung Vollzugsgestaltung im Strafvollzugsamt der Justizbeh&ouml;rde Hamburg.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref243\" name=\"_ftn243\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[239]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Feest\/Lesting<\/i> Zeitschrift f&uuml;r Strafvollzug 2005, 76&ndash;82; D&uuml;nkel Forum Strafvollzug 2009, 192&ndash;196.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref244\" name=\"_ftn244\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[240]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Feest\/Lesting<\/i>, in: Feest (Hrsg.), Kommentar zum Strafvollzugsgesetz, 5.&nbsp;Aufl. 2006, Vor &sect;&nbsp;2 Rn.&nbsp;17; <i>Rehn<\/i>, in: Pecher\/Rappold\/Sch&ouml;ner\/Wienecke\/Wyrda (Hrsg.), Festschrift f&uuml;r Georg Wagner, 2005, S.&nbsp;75&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref245\" name=\"_ftn245\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[241]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Walter<\/i>, in: H&auml;&szlig;ler\/Rebernik\/Schnoor\/Schl&auml;fke\/Fegert (Hrsg.), Forensische Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie, Aspekte der forensischen Begutachtung, 2003, S.&nbsp;226&ndash;230; <i>L&ouml;hr<\/i>, in: Cornel\/Kawamura-Reindl\/Maelicke\/Sonnen (Hrsg.), Resozialisierung. Handbuch, 3.&nbsp;Aufl. 2009, S.&nbsp;576&ndash;594.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref246\" name=\"_ftn246\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[242]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref247\" name=\"_ftn247\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[243]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Brandewiede<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;91 (92).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref248\" name=\"_ftn248\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[244]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Alisch<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;105 (106&nbsp;ff.).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref249\" name=\"_ftn249\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[245]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Fl&uuml;gge<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;325.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref250\" name=\"_ftn250\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[246]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Maelicke<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;31 (39,&nbsp;51); <i>Kloff<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;59 (63).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref251\" name=\"_ftn251\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[247]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Ohle<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;254 (270).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref252\" name=\"_ftn252\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[248]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Wittgenstein<\/i>, Tractatus logico-philosophicus. Logisch-philosophische Abhandlung, 1964, S.&nbsp;89&nbsp;f.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref253\" name=\"_ftn253\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[249]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Wischka<\/i>, in: Rehn\/Nanninga\/Thiel (Hrsg.), Freiheit und Unfreiheit. Arbeit mit Straft&auml;tern innerhalb und au&szlig;erhalb des Justizvollzuges, 2004, S.&nbsp;283&nbsp;ff.<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref254\" name=\"_ftn254\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[250]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Preusker<\/i>, in: Fl&uuml;gge\/Maelicke\/Preusker (Hrsg.), Das Gef&auml;ngnis als lernende Organisation, 2001, S.&nbsp;11 (28).<\/p>\n<p><a href=\"\/\/C%3a\/Dokumente%20und%20Einstellungen\/Praktikant\/Desktop\/Strafvollzug%20in%20Deutschland\/Strafvollzug%20in%20Deutschland.html#_ftnref255\" name=\"_ftn255\"><span class=\"MsoFootnoteReference\">[251]<\/span><\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Bauer<\/i>, in: Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. (Hrsg.), Schriften der Arbeiterwohlfahrt 14, 1962.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","categories":[66],"tags":[],"class_list":["post-7068","thema","type-thema","status-publish","hentry","category-strafvollzug-2010"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Anmerkungen zur Situation des Strafvollzuges - Humanistische Union<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.humanistische-union.de\/thema\/anmerkungen-zur-situation-des-strafvollzuges-1\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Anmerkungen zur Situation des Strafvollzuges - Humanistische Union\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus: Jens Puschke (Hrsg.), Strafvollzug in Deutschland. 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