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	<title>Mitteilungen Nr. 221 Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Bericht aus Frankfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 21:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 1-2 Rund 60 Mitglieder nahmen an der 23. Delegiertenkonferenz (DK) teil, die am  1./2. Juni in Frankfurt stattfand. Die Stadt war an diesem Wochenende von den Bloccupy-Protesten geprägt &#8211; dem konnte und wollte sich die HU nicht entziehen. Zum Auftakt bewertete Klaus Hahnzog die Auflagen der Frankfurter Versammlungsbehörde. Trotz intensiver [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 1-2</p>
<p>Rund 60 Mitglieder nahmen an der 23. Delegiertenkonferenz (DK) teil, die am  1./2. Juni in Frankfurt stattfand. Die Stadt war an diesem Wochenende von den Bloccupy-Protesten geprägt &#8211; dem konnte und wollte sich die HU nicht entziehen. Zum Auftakt bewertete Klaus Hahnzog die Auflagen der Frankfurter Versammlungsbehörde. Trotz intensiver Bemühungen stellte sich leider kein Vertreter der Behörde bzw. der Politik der Diskussion. So blieb es beim Austausch über die verschiedenen Erfahrungen in den einzelnen Bundesländern. Als sich am Samstag die Situation in Frankfurt zuspitzte, wechselten einige HU-Mitglieder zur Demobeobachtung; die Versammlung verabschiedete eine Resolution zur Kritik am Vorgehen der Polizei (s.S. 9).</p>
<p>Die DK eröffnete am Samstag traditionell mit den Berichten aus den Regionen, vom Bundesvorstand und der Geschäftsführung. Dabei standen im Vordergrund: die Kontroversen des vergangenen Jahres (Beschneidungsdebatte und interne Konflikte) sowie die strategischen Entscheidungen (Verlags- und Konzeptwechsel der vorgänge; der inzwischen erfolgreiche Förderantrag bei der Bewegungsstiftung) sowie der de facto bereits vollzogene Wechsel im Bundesvorsitz.</p>
<h2 class="auto-created">Die Antrags&shy;de&shy;batten</h2>
<p>Für manche ein déjà vu: die Debatte um den ersten satzungsändernden Antrag zur Ersetzung der Delegierten- durch eine offene Mitgliederversammlung. Dagegen wurde eingewandt: die Gefahr lokaler Majorisierung (aber: Welche Regionalgruppe kann noch so viele Mitglieder aufbieten?); die höhere Verbindlichkeit der Delegiertenwahl als Garant für die Teilnahme (aber: von 40 gewählten Delegierten fehlten 5); der angebliche Demokratiegewinn der DK (aber: Wie repräsentativ ist eine Wahl zumeist unbekannter Kandidaten? In welchem Verhältnis stehen direkte/repräsentative Demokratie?). Am Ende gab es zwar eine deutliche Mehrheit für den Wechsel &#8211; das nötige Quorum von 3/4 der anwesenden (35) bzw. 2/3 der gewählten Delegierten (40) wurde jedoch knapp verfehlt &#8211; es bleibt also vorerst beim Delegiertenwahlverfahren.</p>
<p>Der Antrag zur Absenkung des satzungsändernden Quorums auf der Delegiertenversammlung auf 2/3 der anwesenden Delegierten erhielt dagegen die nötige Mehrheit. Für die DK gilt damit künftig das gleiche Quorum wie bei Urabstimmungen. Keine Mehrheit fand dagegen der Antrag, beim Delegiertenprinzip wenigstens die aufgrund mangelnder KandidatInnen ausfallenden Stimmen übertragen zu können. Zu groß waren die Befürchtungen, dass damit Delegierte erster und zweiter Klasse geschaffen würden.</p>
<p>Ein Initiativantrag von Helgrid Hinze, der zum Widerstand gegen die neuen Rundfunkgebühren aufrief, fand ebenfalls keine Mehrheit. Im Antrag fanden sich mehrere Zielkonflikte, die sich in der Kürze der Zeit nicht auflösen ließen. So war eine sozialverträgliche Gebührenregelung gefordert, zugleich wurde der Umfang der Datenerhebung bei den Gebührenpflichtigen kritisiert und ein strikter Datenschutz eingefordert. Ebenso kritisierte der Antrag die Mitfinanzierung durch Nicht-NutzerInnen; wie eine alternative Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Medienangebotes aussehen könnte (dessen Erhaltungswert nicht in Abrede gestellt werden sollte) blieb jedoch offen.</p>
<p>Ausführlich diskutiert wurde schließlich der Antrag zum weitgehenden Verbot von Waffenexporten (s. S. 7). Am Ende verabschiedete die DK eine erste Standortbestimmung; Fragen nach den Konsequenzen von EU- und NATO-Mitgliedschaft blieben vorerst ausgeklammert.</p>
<h2 class="auto-created">Nachbe&shy;rei&shy;tung Beschnei&shy;dungs&shy;de&shy;batte</h2>
<p>Die Frage, was die HU als Organisation aus dem Streit über die Beschneidungsfrage lernen kann, bildete den Abschluss des Samstags. Florian Beger stellte einleitend einige Überlegungen zur Skepsis gegenüber strafrechtsfixierten Forderungen sowie dem gelassenen Umgang mit gegensätzlichen Positionen vor (s. seinen Beitrag in vorgänge Nr. 201/202, S. 157 ff.). In der Diskussion wurde mehrfach daran erinnert, dass die Positionsfindung in religionspolitischen Fragen (z. B. Kopftuch, Religionsunterricht) und die Abgrenzung von weltanschaulichen Verbänden immer wieder zu Konflikten in der HU geführt hat. Rosemarie Will wies darauf hin, dass sich die HU bisher durch ihre Kompromissfähigkeit ausgezeichnet habe.</p>
<p>Bei der verbandsinternen Beschneidungsdebatte wurden im letzten Jahr jedoch die Grenzen der gegenseitigen Toleranz und des Respekts bisweilen überschritten. Ein Grund dafür war die fehlende verbandsinterne Abstimmung der geplanten Stellungnahme des Bundesvorstands. Der Verbandstag hatte den Eckpunkten dieser Position zwar zugestimmt, darüber hinaus fand aber keine weitere verbandsweite Rückkopplung statt. Auf der DK wurde angeregt, die Abstimmungsverfahren für die Erstellung und Freigabe solcher Stellungnahmen (insbes. bei strittigen Themen) zu diskutieren und neu zu vereinbaren. Eine Rücksichtnahme auf moralische/politische Befindlichkeiten Einzelner derart, dass mit Rücksicht auf (angedrohte) Mitgliederaustritte auf solche Stellungnahmen verzichtet würde, fand dagegen keine Unterstützung &#8211; die HU würde damit ihre politische Handlungsfähigkeit und ihre bürgerrechtliche Innovationskraft verlieren. Zudem wurden klare Regeln für die Kommunikation auf den HU-Mailinglisten vorgeschlagen: Bei privaten Konflikten soll künftig stärker darauf geachtet werden, diese nicht über die Listen zu kommunizieren. Der Austausch auf den Listen soll vertraulich bleiben und nicht ohne vorherige Rücksprache gegenüber Dritten öffentlich gemacht werden. Bei größeren Konflikten wurden vorübergehende Diskussionsstopps auf der Liste und reale Treffen der Protagonisten vorgeschlagen.</p>
<p><i>Sven Lüders<br />Geschäftsführer</i></p>
<p><i>Die Beschlüsse der DK sind ab S. 5 dokumentiert. Das Protokoll der 23. Delegiertenversammlung kann ab Ende August in der Bundesgeschäftsstelle oder im internen Bereich des HU-Wikis abgerufen werden.</i></p>
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		<title>Neuer Bundesvorstand der Humanistischen Union gewählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 21:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 3-4 Die 23. Delegiertenkonferenz der HU w&#228;hlte am 1.&#160;Juni 2013 turnusgem&#228;&#223; einen neuen Bundesvorstand. Mit der Neuwahl war ein personeller Neustart verbunden: Rosemarie Will stand aus pers&#246;nlichen Gr&#252;nden nicht mehr f&#252;r das Amt der Vorsitzenden zur Verf&#252;gung. Ferner traten Christoph Bruch, Nils Leopold und Jens Puschke aufgrund ihrer beruflichen Belastungen [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 3-4</p>
<p>Die 23. Delegiertenkonferenz der HU w&auml;hlte am 1.&nbsp;Juni 2013 turnusgem&auml;&szlig; einen neuen Bundesvorstand. Mit der Neuwahl war ein personeller Neustart verbunden: Rosemarie Will stand aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden nicht mehr f&uuml;r das Amt der Vorsitzenden zur Verf&uuml;gung. Ferner traten Christoph Bruch, Nils Leopold und Jens Puschke aufgrund ihrer beruflichen Belastungen nicht mehr zur Vorstandswahl an. Nachfolgend stellen wir den neuen Bundesvorsitzenden, Werner Koep-Kerstin (der die laufenden Gesch&auml;fte bereits seit Herbst vergangenen Jahres leitet) sowie die weiteren Mitglieder des neuen Vorstands kurz vor.</p>
<p><a href="mailto:koep-kerstin%40humanistische-union.de">Werner Koep-Kerstin</a>&nbsp;&nbsp; <br />Studium der Politischen Wissenschaften (MA) und Staatsexamen als Historiker; fr&uuml;herer Mitarbeiter des Bundespresseamtes, Auslandsaufenthalt 1994-1998 (USA); Sprecher der Gustav Heinemann-Initiative bis 2009.<br />Schwerpunkte: Frieden, Milit&auml;r und zivile Konfliktl&ouml;sungen, Medienpolitik, Kontakt zu Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Zeitschrift vorg&auml;nge</p>
<p><a href="mailto:baeuerle%40humanistische-union.de">Norman B&auml;uerle&nbsp;&nbsp; </a><br />Jurist, Unternehmensberater und betrieblicher Datenschutzbeauftragter.<br />Schwerpunkte: Pers&ouml;nlichkeitsrechte, Netzpolitik</p>
<p><a href="mailto:baur%40humanistische-union.de">Tobias Baur&nbsp;&nbsp; </a><br />Dipl. Verwaltungswissenschaftler. T&auml;tigkeit im Bereich der Projektbegleitung und Organisationsentwicklung f&uuml;r Sozialorganisationen sowie Unternehmensverantwortung. Engagiert im Vorstand des LV Berlin-Brandenburg sowie im Bundesnetzwerk B&uuml;rgerschaftliches Engagement. <br />Schwerpunkte: Finanzen, Organisationsentwicklung, Partizipation und Engagementpolitik</p>
<p><a href="mailto:heinrich-anja%40gmx.de">Anja Heinrich&nbsp;</a>&nbsp; <br />Seit August 2013 Rechtsreferendarin in Berlin, 2009-2013 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der HU Berlin-Brandenburg; Jurastudium in Potsdam mit Spezialisierung auf das V&ouml;lkerrecht<br />Schwerpunkte: Versammlungsrecht, Polizeikontrolle</p>
<p><a href="mailto:kunz%40humanistische-union.de">Mara Kunz</a>&nbsp;&nbsp; <br />Rechtsreferendarin am Kammergericht Berlin. Jurastudium in Heidelberg mit Spezialisierung auf Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug.<br />Schwerpunkte: (Jugend-) Strafrecht, Strafvollzug, kriminologische Fragestellungen</p>
<p><a href="mailto:martin.kutscha%40hwr-berlin.de">Martin Kutscha</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Geb. 1948 in Bremen, Studium der Rechtswiss. in Kiel, Marburg und Hamburg. Seit 1990 Professor f&uuml;r Staats- und Verwaltungsrecht an der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht Berlin. Mitglied im Bundesvorstand der deutschen Sektion der IALANA sowie Menschenrechtsbeauftragter der VDJ.<br />Schwerpunkte: Grundrechte, insbes. Versammlungsfreiheit, Datenschutz,&nbsp; Innere Sicherheit und Internet, Verfassungsfragen der Friedenssicherung</p>
<p><a href="mailto:lenz%40humanistische-union.de">Helga Lenz</a>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Sozial&ouml;konomin, Mitarbeiterin der Frauen- und Familienberatungsstelle der HU, Mitglied von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen<br />Schwerpunkte: Integrationspolitik / soziale Grundrechte f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, Versammlungsfreiheit und Demonstrationsbeobachtung<br />Kontakt: c/o Frauen- und Familienberatungsstelle der Humanistischen Union, Hansestra&szlig;e 24-26, 23558 L&uuml;beck, Tel.: (0451) 819 33</p>
<p><a href="mailto:wiese%40humanistische-union.de">Kirsten Wiese&nbsp;</a>&nbsp; <br />Dr.&nbsp;jur., Jahrgang 1972, ist seit 2009 Referentin in der Bremer Landesverwaltung, derzeit bei der Senatorin f&uuml;r Finanzen. 2004&#8211;2008 Referentin im Justiziariat der b&uuml;ndnisgr&uuml;nen Bundestagsfraktion, 2008 Promotion zu &#8222;Lehrerinnen mit Kopftuch. Zur Zul&auml;ssigkeit eines religi&ouml;sen und geschlechtsspezifischen Symbols im Staatsdienst&#8220;.<br />Schwerpunkt: Trennung von Staat und Kirche</p>
<p><a href="mailto:will%40humanistische-union.de">Rosemarie Will</a>&nbsp;&nbsp; <br />Professorin f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin; Richterin am Verfassungsgericht Brandenburg a.D., SPD-Mitglied, beratendes Mitglied der SPD-Grundwertekommission<br />Schwerpunkt: Bioethik<br />Kontakt: Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin, FB Rechtswissenschaften, Unter den Linden 6, 10117 Berlin, <a href="http://will.rewi.hu-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener">http://will.rewi.hu-berlin.de/</a></p>
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		<title>Wahlergebnisse der 23. Delegiertenkonferenz</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/wahlergebnisse-der-23-delegiertenkonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 20:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 5 Wahlen zum/zur Bundesvorsitzenden: Werner Koep-Kerstin (29 Ja, 3 Enthaltungen) Mitglieder des Bundesvorstands (Stimmzahlen in Klammern): Tobias Baur (23), Norman Bäuerle (23), Anja Heinrich (23), Mara Kunz (25), Martin Kutscha (27), Helga Lenz (26), Kirsten Wiese (27), Rosemarie Will (27) sowie als Nachrücker Ulrich Fuchs (10). Revisoren: Kilian Schmuck, Hansjörg [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 5</p>
<p><b>Wahlen zum/zur Bundesvorsitzenden: </b></p>
<p><b><br /></b>Werner Koep-Kerstin (29 Ja, 3 Enthaltungen)</p>
<p><b>Mitglieder des Bundesvorstands </b></p>
<p><b><br /></b>(Stimmzahlen in Klammern): <br />Tobias Baur (23), Norman Bäuerle (23), Anja Heinrich (23), Mara Kunz (25), Martin Kutscha (27), Helga Lenz (26), Kirsten Wiese (27), <br />Rosemarie Will (27) sowie als Nachrücker Ulrich Fuchs (10).</p>
<p><b>Revisoren: </b></p>
<p><b><br /></b>Kilian Schmuck, Hansjörg Siebels-Horst</p>
<p><b>Schiedsgericht: </b></p>
<p><b><br /></b>Jochen Goerdeler, Elisabeth Kilali, Till <br />Müller-Heidelberg, Fredrik Roggan und <br />Alexander Wittkowsky</p>
<p><b>Wahlkommission: </b></p>
<p><b><br /></b>Clemens Arzt, Axel Bußmer und Roland Otte sowie als Ersatzmitglieder Stefan Hügel, Anke Reinhardt und Björn Schreinermacher</p>
<p><b>Diskussionsredaktion der HU-Mitteilungen: </b></p>
<p>Johann-Albrecht Haupt</p>
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		<item>
		<title>Quorum zur Satzungsänderung in der Delegiertenkonferenz</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/beschluesse-der-23-delegiertenkonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 20:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbandsnachrichten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/beschluesse-der-23-delegiertenkonferenz/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beschluss der 23. Delegiertenkonferenz. In: Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 5 Die Delegiertenkonferenz beschließt: § 22 Nr. 1 Satz 1 der Vereinssatzung wird wie folgt geändert: &#132;Eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Delegiertenkonferenz beschlossen werden.&#147; (zur weiteren Begründung s. Antrag 2 in [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beschluss der 23. Delegiertenkonferenz. In: Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 5</p>
<p>Die Delegiertenkonferenz beschließt: § 22 Nr. 1 Satz 1 der Vereinssatzung wird wie folgt geändert: &#132;Eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder der Delegiertenkonferenz beschlossen werden.&#147;</p>
<p>(zur weiteren Begründung s. Antrag 2 in Mitteilungen Nr. 220, S. 8)</p>
<p><i>Abstimmung: 28 Ja, 5 Nein und 1 Enthaltung</i></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veranstaltungsangebote für Regionalgruppen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/veranstaltungsangebote-fuer-regionalgruppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 10 Im Juni wurde der neue Grundrechte-Report (GRR) pr&#228;sentiert. Die aktuelle Ausgabe deckt wieder ein breites Spektrum b&#252;rgerrechtlicher Themen ab, u.a. zum Datenhunger sozialer Netzwerke, der Steuer-ID, &#8218;Racial Profiling&#8216; und &#220;bergriffen bei der Polizei, der B&#252;rgerbeobachtung von Polizeieins&#228;tzen, Einschr&#228;nkungen des Versammlungsrechts, Spitzeleien des Verfassungsschutzes, die Sicherungsverwahrung u.v.m. Durch die knappe, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/veranstaltungsangebote-fuer-regionalgruppen/">Veranstaltungsangebote für Regionalgruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 10</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/grr2013s_05.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4017 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/grr2013s_05-300x450.jpg" alt="Veranstaltungsangebote f&uuml;r Regionalgruppen" width="300" height="450"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
<p><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu2013s.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4018 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu2013s-330x450.jpg" alt="Veranstaltungsangebote f&uuml;r Regionalgruppen" width="330" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu2013s-330x450.jpg 330w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu2013s-247x337.jpg 247w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu2013s.jpg 400w" sizes="(max-width: 330px) 100vw, 330px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
<p><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4019 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll-285x450.jpg" alt="Veranstaltungsangebote f&uuml;r Regionalgruppen" width="285" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll-285x450.jpg 285w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll-380x600.jpg 380w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll-214x337.jpg 214w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/rigoll.jpg 400w" sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Im Juni wurde der neue Grundrechte-Report (GRR) pr&auml;sentiert. Die aktuelle Ausgabe deckt wieder ein breites Spektrum b&uuml;rgerrechtlicher Themen ab, u.a. zum Datenhunger sozialer Netzwerke, der Steuer-ID, &#8218;Racial Profiling&#8216; und &Uuml;bergriffen bei der Polizei, der B&uuml;rgerbeobachtung von Polizeieins&auml;tzen, Einschr&auml;nkungen des Versammlungsrechts, Spitzeleien des Verfassungsschutzes, die Sicherungsverwahrung u.v.m. Durch die knappe, einfache und fallbezogene Darstellung eignet sich das Buch, um b&uuml;rgerrechtliche Anliegen auch f&uuml;r Laien verst&auml;ndlich vorzustellen &#8211; bei einer Lesung in der Buchhandlung, in einem Caf&eacute; oder anderswo. Wir haben wie im Vorjahr alle Autorinnen und Autoren des Reports gefragt, ob sie f&uuml;r Veranstaltungen zu &#8222;ihrem&#8220; Thema bereit stehen; viele haben zugestimmt. Die Bundesgesch&auml;ftsstelle vermittelt bei Interesse gern den Kontakt zu AutorInnen und HerausgeberInnen, hilft mit Einladungen und stellt Infomaterial bereit.</p>
<p>Im September pr&auml;sentiert die HU offiziell ihr neues Memorandum zur Abschaffung des Verfassungsschutzes. Das &#8222;Memo&#8220; liegt als gedruckte Brosch&uuml;re (84&nbsp;S.) vor, Ausz&uuml;ge finden sich in der aktuellen Ausgabe der vorg&auml;nge (S.&nbsp;51-75). Mit dem Memorandum will die HU aktiv in die Reformdiskussionen um den Verfassungsschutz eingreifen. Die Abschlussberichte der NSU-Untersuchungsaussch&uuml;sse bieten die Gelegenheit, &uuml;ber Sinn und Zweck, Aufgaben und Befugnisse, Reform- und Kontrollm&ouml;glichkeiten des VS kritisch zu diskutieren. Das Memorandum enth&auml;lt viele Argumentationshilfen, ebenso wie die aktuellen vorg&auml;nge. Regionalgruppen oder Einzelmitgliedern, die vor Ort eine Veranstaltung zum Thema ausrichten wollen, helfen wir gern bei Planung, Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung&nbsp; (s.&nbsp;a. Bericht auf S.&nbsp;15f. dieser Ausgabe).</p>
<p>Mit der Geschichte des Extremistenverfolgung in der Bundesrepublik besch&auml;ftigt sich ein neu erschienenes Werk des Historikers Dominik Rigoll: Staatsschutz in Westdeutschland. Von der Entnazifizierung zur Extremistenabwehr (Wallstein-Verlag, G&ouml;ttingen 2013, 524&nbsp;S. f&uuml;r 39.90 &#8364;). Seine Darstellung beginnt nicht &#8211; wie &uuml;blich &#8211; mit Radikalenerlass und Berufsverboten der 1970er Jahre, sondern auf die Entnazifizierungsverfahren in den ersten Jahren der Bundesrepublik zur&uuml;ck. In ihnen sieht er einen Vorl&auml;ufer jener Auseinandersetzung darum, ob die Beobachtung und Kontrolle extremistischer Positionen aus anti-totalit&auml;ren Gr&uuml;nden geboten sei oder einer anti-kommunistischen Politik entspreche. Der Autor steht f&uuml;r Lesungen und Diskussionen gern zur Verf&uuml;gung.</p>
<p><i>Sven L&uuml;ders</i></p>
<p><i>Bei Interesse an einem der drei Angebote steht Carola Otte in der Bundesgesch&auml;ftsstelle gern f&uuml;r weiterf&uuml;hrende Informationen zur Verf&uuml;gung: Tel. 030 / 204 502 56 oder </i><a href="mailto:info%40humanistische-union.de"><i>info@humanistische-union.de</i></a><i>. </i></p>
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		<title>Betrifft: Kirchensteuer</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/betrifft-kirchensteuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 17:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienresonanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 11-12 Bei dem Rechtsstreit um den Kirchenaustritt des Kirchenrechtlers Professor Hartmut Zapp (&#132;Steuerpflicht für Kirchenmitglieder&#147;, F.A.Z. vom 27. September) ging es nur vordergründig um die innerkirchlichen Folgen eines nach staatlichem Recht erklärten Kirchenaustritts. Das eigentliche Problem wurde dabei ausgeklammert &#150; die Modalitäten der Kirchensteuererhebung. Diese Modalitäten sind im Artikel 137 [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 11-12</p>
<p>Bei dem Rechtsstreit um den Kirchenaustritt des Kirchenrechtlers Professor Hartmut Zapp (&#132;Steuerpflicht für Kirchenmitglieder&#147;, F.A.Z. vom 27. September) ging es nur vordergründig um die innerkirchlichen Folgen eines nach staatlichem Recht erklärten Kirchenaustritts. Das eigentliche Problem wurde dabei ausgeklammert &#150; die Modalitäten der Kirchensteuererhebung. Diese Modalitäten sind im Artikel 137 Absatz 6 der Weimarer Reichsverfassung, der Bestandteil des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland ist, festgelegt. Danach sind Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus &#132;berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.&#147; Es sind also die Kirchen &#150; nicht der Staat &#150; die zur Erhebung einer Kirchensteuer berechtigt sind. Mit keinem Wort ist in der Verfassung davon die Rede, dass die Kirchensteuer von staatlichen Finanzbehörden unter Mithilfe der Arbeitgeber einzuziehen ist.</p>
<p>Die beiden christlichen Kirchen, die sonst sehr auf ihr Selbstbestimmungsrecht pochen, verzichten auf ihr Recht, die Kirchensteuer selbst zu erheben. Statt dessen haben sie dieses Recht an den Staat delegiert, was sicher bequem und kostengünstig ist, aber nicht mit der Verfassung im Einklang steht.</p>
<p>Die von kirchennahen Staatskirchenrechtlern betriebene und vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Umdeutung des kirchlichen Rechts zur Steuererhebung zu einer staatlichen Verpflichtung zum Kirchensteuereinzug führte zu weiteren grotesken gesetzlichen Regelungen. So muss der die Steuerpflicht beendende Kirchenaustritt &#150; je nach Bundesland &#150; vor dem Standesamt oder dem Amtsgericht erklärt werden. Neben Zeitaufwand und Fahrkosten für das Aufsuchen von Standesamt oder Amtsgericht entstehen dem Austrittswilligen für die Amtshandlung des Kirchenaustritts in der Regel weitere Kosten. Vereinzelt betragen die Austrittsgebühren bis zu 60 Euro.</p>
<p>Religionsfreiheit in der unerwünschten Form von Freiheit von Religion hat eben seinen Preis und wird erschwert. Man stelle sich einmal vor, der Austritt aus einer Gewerkschaft, dem ADAC oder einem sonstigen Verein müsste vom Standesamt oder Amtsgericht beurkundet werden und würde eine Gebührenpflicht auslösen. &#8230;</p>
<p><i>Gerhard Saborowski, Hannover</i></p>
<p><i>Der Leserbrief vom 4.10.2012 wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nicht veröffentlicht.</i></p>
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		<title>Aufruf zu LeserInnenbriefen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/aufruf-zu-leserinnenbriefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 18:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 11 Schon mehrfach wurde angeregt, HU-Mitglieder sollten unter ihrem Namen Leserbriefe zu bürgerrechtlich relevanten Themen an Tages- und Wochenzeitungen schreiben. Insbesondere für jene Mitglieder, die nicht in Orts- oder Regionalverbänden mitarbeiten können, wäre das eine Möglichkeit, die Arbeit der HU mittelbar zu unterstützen; es erhöht die Sichtbarkeit der HU und [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 11</p>
<p>Schon mehrfach wurde angeregt, HU-Mitglieder sollten unter ihrem Namen Leserbriefe zu bürgerrechtlich relevanten Themen an Tages- und Wochenzeitungen schreiben. Insbesondere für jene Mitglieder, die nicht in Orts- oder Regionalverbänden mitarbeiten können, wäre das eine Möglichkeit, die Arbeit der HU mittelbar zu unterstützen; es erhöht die Sichtbarkeit der HU und ihrer Anliegen.</p>
<p>Wir drucken künftig an dieser Stelle geeignete Leserbriefe &#150; sowohl veröffentlichte als auch nicht veröffentlichte &#150; ab. Senden Sie dazu bitte eine Kopie Ihres Schreibens (vorzugsweise elektronisch, oder per Fax/Post) an die Bundesgeschäftsstelle. Bitte schreiben Sie dazu, wann und wo Ihr Brief veröffentlicht wurde bzw. wann Sie ihn an welche Zeitung/welches Medium gerichtet haben. Wir starten in dieser Ausgabe mit zwei Beispielen, die sich auf das Thema Kirchensteuereinzug und die Berichterstattung über die HU selbst beziehen.</p>
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		<title>Eiferertum statt Qualitätsjournalismus</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/eiferertum-statt-qualitaetsjournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienresonanz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 12 In Heft 22/2013 berichtete das Magazin Focus über angeblich ungeklärte pro-pädophile Positionen bei der Humanistischen Union: &#132;Freigeister mit wenig Gespür. Die ultraliberale Humanistische Union hat früher Sex mit Kindern verharmlost &#8230;&#8220; Darin wurde die gerichtlich untersagte Beschuldigung durch den früheren Regensburger Bischof Müller wiederholt, zudem Angriffe gegen das HU-Beiratsmitglied [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 12</p>
<p><i>In Heft 22/2013 berichtete das Magazin Focus über angeblich ungeklärte pro-pädophile Positionen bei der Humanistischen Union: &#132;Freigeister mit wenig Gespür. Die ultraliberale Humanistische Union hat früher Sex mit Kindern verharmlost &#8230;&#8220; Darin wurde die gerichtlich untersagte Beschuldigung durch den früheren Regensburger Bischof Müller wiederholt, zudem Angriffe gegen das HU-Beiratsmitglied Rüdiger Lautmann. Vorab zugesandte Stellungnahmen und Informationen der HU zum Thema wurden dagegen nicht berücksichtigt. Der Vorstand reagierte mit folgendem Leserbrief, der nicht abgedruckt wurde. </i></p>
<p>Ein Clinch unter Wissenschaftlern sowie die Wiederholung einer ehrenrührigen, gerichtlich zu unterlassenden Falschaussage reichen dem Focus zur Stimmungsmache gegen die Humanistische Union. Eine Aufklärung darüber, worin die Irrtümer und Fehler sexualliberaler Vorstreiter bestehen könnten, vermag derartiger &#132;Qualitätsjournalismus&#147; nicht zu bieten. Stattdessen vergleicht der Beitrag gewissermaßen Äpfel mit Birnen, und wendet dabei auch noch zweierlei Maß an.</p>
<p>Auf der einen Seite konstatiert er, die Kirche habe ihre Missbrauchsgeschichte so umfassend wie keine andere Institution aufgearbeitet. Leider vergessen die Autoren zu erwähnen, dass genau dieses Vorhaben &#150; mit der das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen beauftragt war &#150; gescheitert ist. Es scheiterte, weil die Katholische Kirche sich weigerte, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>
<p>Dagegen bescheinigt der Focus der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union, sie gehe &#132;ihre Geschichte bislang zaghaft an&#147;. Bei dieser &#132;Geschichte&#147; handelt es sich jedoch nicht um Missbrauchsfälle an Kindern, sondern um politische Stellungnahmen. Die Autoren verschweigen zudem, dass sämtliche &#150; aus heutiger Sicht &#150; kritischen Stellungnahmen zum Thema von der HU im Jahr 2010 veröffentlicht wurden, sie sind auf der Webseite des Vereins abrufbar. Die HU hat damit die Voraussetzungen für eine transparente, öffentliche Debatte und Kritik ihrer früheren Positionen geschaffen.</p>
<p>Auch jenseits dessen ist der Focus-Beitrag für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema absolut ungeeignet. In hypertrophierter Empörung werfen die Autoren propädophile Standpunkte und die Einforderung rechtsstaatlich/bürgerrechtlicher Standards im Umgang mit Pädophilen in einen Topf. Von ersteren (etwa der zitierten Stellungnahme zur Verurteilung eines Päderasten von 1983) hat sich die Humanistische Union klar distanziert. Letzteres könnte sie nur aufgeben, wenn sie ihren Anspruch einer Bürgerrechtsorganisation aufgibt. Bürgerrechte sind zuallererst Minderheitenrechte; sie kommen jenen zugute, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, und deren Handeln oft moralisch anstößig ist. Mit ihnen will und muss eine Bürgerrechtsorganisation reden. Die politische Herausforderung besteht für Bürgerrechtler darin, auch auf die Rechte der Täter zu pochen, ohne sich mit ihnen zu verbrüdern oder ihre Taten kleinzureden.</p>
<p><i>Werner Koep-Kerstin, Bundesvorsitzender</i></p>
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		<title>Regionalgruppen &#038; Kontaktadressen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/regionalgruppen-kontaktadressen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 17:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/regionalgruppen-kontaktadressen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 13 Bundesgesch&#228;ftsstelle Greifswalder Stra&#223;e 4, 10405 BerlinTelefon: 030 &#8211; 204&#160; 502 56&#160;&#160;&#160;&#160; Fax: 030 &#8211; 20 45 02 57E-Mail: info@humanistische-union.deInternet: https://www.humanistische-union.de Landes&#173;ver&#173;band Baden-W&#252;rt&#173;tem&#173;berg c/o RA Dr. Udo Kau&#223;, Herrenstra&#223;e 62, 79098 FreiburgTelefon: 0761 &#8211; 70 20 93&#160;&#160;&#160;&#160; Fax 0761 &#8211; 70 20 59E-Mail: bawue@humanistische-union.deInternet: http://bawue.humanistische-union.de Landes&#173;ver&#173;band Berlin-&#173;Bran&#173;den&#173;burg Landesgesch&#228;ftsstelle im Haus [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 13</p>
<h2 class="auto-created">Bundesgesch&auml;ftsstelle</h2>
<p><i>Greifswalder Stra&szlig;e 4, 10405 Berlin<br />Telefon: 030 &ndash; 204&nbsp; 502 56&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fax: 030 &ndash; 20 45 02 57<br />E-Mail: </i><a href="mailto:info%40humanistische-union.de"><i>info@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="https://www.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>https://www.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band Baden-W&uuml;rt&shy;tem&shy;berg</h2>
<p><i>c/o RA Dr. Udo Kau&szlig;, Herrenstra&szlig;e 62, 79098 Freiburg<br />Telefon: 0761 &#8211; 70 20 93&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fax 0761 &#8211; 70 20 59<br />E-Mail: </i><a href="mailto:bawue%40humanistische-union.de"><i>bawue@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://bawue.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://bawue.humanistische-union.de</i></a><i></i></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band Berlin-&shy;Bran&shy;den&shy;burg</h2>
<p><i>Landesgesch&auml;ftsstelle im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra&szlig;e 4, 10405 Berlin<br />Telefon: 030 &ndash; 20 42 504&nbsp;&nbsp; Fax: 030 &ndash; 20 45 02 57<br />E-Mail: </i><a href="mailto:berlin%40humanistische-union.de"><i>berlin@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://berlin.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://berlin.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band Bremen</h2>
<p><i>c/o Christiane Bodammer-Gausepohl<br />Telefon: 0421&ndash;25 2879,<br />Thomas von Zabern, Telefon: 0421 &ndash; 59 70 730 oder <br />Kirsten Wiese, Telefon: 0421 &ndash; 6962 0246,<br />E-Mail: </i><a href="mailto:bremen%40humanistische-union.de"><i>bremen@humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Ortsverband Frank&shy;fur&shy;t/&shy;Main</h2>
<p><i>c/o Stefan H&uuml;gel<br />E-Mail: </i><a href="mailto:frankfurt%40humanistische-union.de"><i>frankfurt@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://frankfurt.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://frankfurt.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band Hamburg</h2>
<p><i>c/o Karin Meo, Hamburg<br />E-Mail: </i><a href="mailto:hamburg%40humanistische-union.de"><i>hamburg@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://hamburg.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://hamburg.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Ortsverband Marburg</h2>
<p><i>c/o Franz-Josef Hanke, Furthstra&szlig;e 6, 35037 Marburg<br />Telefon: 0641 &ndash; 66 616 <br />E-Mail: </i><a href="mailto:buergerrechte%40hu-marburg.de"><i>buergerrechte@hu-marburg.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://www.hu-marburg.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.hu-marburg.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band Nieder&shy;sachsen</h2>
<p><i>c/o Burckhard Nedden</i></p>
<p><i><br />Tel.: 05136 &ndash; 811 89<br />E-Mail: </i><a href="mailto:nedden%40humanistische-union.de"><i>nedden@humanistische-union.de</i></a><br /><i>Web: </i><a href="http://niedersachsen.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://niedersachsen.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Regio&shy;na&shy;l&shy;ver&shy;band Nordbay&shy;ern/N&uuml;rn&shy;berg</h2>
<p><i>c/o Sophie Rieger<br />G&uuml;nthersb&uuml;hler Stra&szlig;e 38, 90491 N&uuml;rnberg<br />Telefon: 0911 &#8211; 59 15&nbsp; 24<br /></i></p>
<h2 class="auto-created">Landes&shy;ver&shy;band NRW</h2>
<p><i>Kronprinzenstra&szlig;e 15, 45128 Essen<br />Telefon: 0201 &ndash; 22 89 37<br />E-Mail: </i><a href="mailto:hu-nrw-essen%40hu-bildungswerk.de"><i>hu-nrw-essen@hu-bildungswerk.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">NRW: Regio&shy;na&shy;l&shy;ver&shy;band K&ouml;ln/Bonn</h2>
<p><i>Kontakt &uuml;ber: Anke Reinhardt oder Ute Hausmann <br />E-Mail: </i><a href="mailto:koeln-bonn%40humanistische-union.de"><i>koeln-bonn@humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Regio&shy;na&shy;l&shy;ver&shy;band M&uuml;nchen/S&uuml;d&shy;bayern</h2>
<p><i>c/o Wolfgang Killinger <br />Paul-Hey-Stra&szlig;e 18, 82131 Gauting<br />Telefon: 089 &#8211; 85 03 363&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fax: 089 &#8211; 89 30 50 56<br />E-Mail: </i><a href="mailto:humanistische-union%40link-m.de"><i>humanistische-union@link-m.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://suedbayern.humanistische-union.de</i></a></p>
<h2 class="auto-created">Bildungs&shy;werk der HU NRW</h2>
<p><i>Kronprinzenstra&szlig;e 15, 45128 Essen<br />Telefon: 0201 &ndash; 22 79 82&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fax: 0201 &ndash; 23 55 05<br />E-Mail: </i><a href="mailto:buero%40hu-bildungswerk.de"><i>buero@hu-bildungswerk.de</i></a><br /><i>Internet: </i><a href="http://www.hu-bildungswerk.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.hu-bildungswerk.de</i></a></p>
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		<title>Marburg &#8211; Einsatz für das Menschenrecht auf Kultur . Leuchtfeuer 2013 für Hilde Rektorschek</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/kurzmitteilungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 16:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/kurzmitteilungen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 14 Hilde Rektorschek hat am 10. Mai das Marburger Leuchtfeuer f&#252;r Soziale B&#252;rgerrechte erhalten. Diesen Preis verleihen die Universit&#228;tsstadt Marburg und die Humanistische Union Marburg seit 2005 f&#252;r herausragendes Engagement zugunsten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Ansehen ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Stellung. Rektorschek hatte sich seit [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 14</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/lf13-bild.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4020 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/lf13-bild.jpg" alt="Marburg - Einsatz f&uuml;r das Menschenrecht auf Kultur . Leuchtfeuer 2013 f&uuml;r Hilde Rektorschek" width="400" height="266"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Hilde Rektorschek hat am 10. Mai das Marburger Leuchtfeuer f&uuml;r Soziale B&uuml;rgerrechte erhalten. Diesen Preis verleihen die Universit&auml;tsstadt Marburg und die Humanistische Union Marburg seit 2005 f&uuml;r herausragendes Engagement zugunsten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Ansehen ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Stellung.</p>
<p>Rektorschek hatte sich seit der Gr&uuml;ndung in der Marburger Tafel engagiert. Seit Gr&uuml;ndung der Kulturloge Marburg war sie deren ehrenamtliche Vorsitzende. Auch in Gremien der Philipps-Universit&auml;t Marburg war sie in herausragender Position aktiv gewesen.</p>
<p>Vor allem der diskriminierungsfreie Zugang zu kulturellen Veranstaltungen war f&uuml;r die Jury lobenswert. Die Kulturloge verteilt Freikarten zu Veranstaltungen aller Art an &#8222;Kulturg&auml;ste&#8220;, die ihr von sozialen Organisationen benannt worden sind.</p>
<p>Im Anschluss an seine Laudatio trug der langj&auml;hrige Marburger Theaterintendant Ekkehard Dennewitz einen Text der Preistr&auml;gerin &uuml;ber Armut in Marburg vor. Auf anschauliche und ersch&uuml;tternde Weise beschreibt Rektorschek darin die Lebensumst&auml;nde einer alleinerziehenden Frau und ihrer zwei T&ouml;chter.</p>
<p>Redemanuskripte, Fotos und Videos von der Preisverleihung finden Interessierte im Internet unter <a href="http://www.marburger-leuchtfeuer.de/" target="_blank" rel="noopener">www.marburger-leuchtfeuer.de</a></p>
<p>Franz-Josef Hanke</p>
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		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/lf13-bild.jpg" medium="image"></media:content>
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	</channel>
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