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	<title>Mitteilungen Nr. 224 Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Weltweite Ausspähung der Bevölkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 19:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bericht vom 3. Gustav-Heinemann-Forum in Rastatt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 1-4. Das inzwischen dritte Gustav-Heinemann-Forum der Humanistischen Union widmete sich am&#160; 20./ 21. Juni 2014 der weltweiten Aussp&#228;hung der Bev&#246;lkerung durch Geheimdienste und Unternehmen. Eine Reihe h&#246;chst kompetenter Referenten und Referentinnen ging der Frage nach, welche rechtlichen, politischen und technischen M&#246;glichkeiten bestehen, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/weltweite-ausspaehung-der-bevoelkerung-rechtliche-bewertung-und-handlungsoptionen/">Weltweite Ausspähung der Bevölkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht vom 3. Gustav-Heinemann-Forum in Rastatt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 1-4.</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3520 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-600x400.jpg" alt="Weltweite Aussp&auml;hung der Bev&ouml;lkerung: Rechtliche Bewertung und Handlungsoptionen" width="600" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-600x400.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-768x512.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-1000x667.jpg 1000w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-800x533.jpg 800w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1-450x300.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5099_sw_01-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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<p>Das inzwischen dritte Gustav-Heinemann-Forum der Humanistischen Union widmete sich am&nbsp; 20./ 21. Juni 2014 der weltweiten Aussp&auml;hung der Bev&ouml;lkerung durch Geheimdienste und Unternehmen. Eine Reihe h&ouml;chst kompetenter Referenten und Referentinnen ging der Frage nach, welche rechtlichen, politischen und technischen M&ouml;glichkeiten bestehen, um national und international regulierend zum Schutz der privaten Kommunikation einzugreifen. Die Leiterin der Erinnerungsst&auml;tte f&uuml;r die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Frau Dr. Elisabeth Thalhofer, rief in ihrer Begr&uuml;&szlig;ung der G&auml;ste in Erinnerung, dass Gustav Heinemann seinerzeit mit der Einrichtung dieser besonderen Gedenkst&auml;tte der deutschen Freiheitstradition einen Ort lebendiger Begegnung gegeben hat.</p>
<p>Insofern war es gute Tradition, dass der Er&ouml;ffnungsabend, den der F&ouml;rderverein freundlicherweise durch einen Empfang abrundete, mit einem verfassungsrechtlichen Disput aufwartete. Dr. Kurt Graulich, Richter am&nbsp; Bundesverwaltungsgericht, und Prof. Dr. Martin Kutscha, Emeritus der Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht in Berlin, diskutierten &uuml;ber &#8222;Aussp&auml;hung im Lichte des Grundgesetzes: Kann die nationale Verfassung Freiheit und Menschenrechte noch effektiv sch&uuml;tzen?&#8220; Dazu war zun&auml;chst einmal zu kl&auml;ren, in welcher Art und Weise B&uuml;rger in Deutschland von Aussp&auml;hung betroffen sind. Zum einen geschieht dies durch den Bundesnachrichtendienst, soweit es sich um sogenannten grenz&uuml;berschreitenden Telekommunikationsverkehr (Telefonate, Mail- und Internetverkehr) handelt. Derartige &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen werden von der G-10-Kommission genehmigt und nachtr&auml;glich kontrolliert. Die Kommission ersetzt gem&auml;&szlig; Grundgesetz die Gerichtskontrolle. Kurt Graulich nannte die Verfahren der<br />Dr. Kurt Graulich, Prof. Rosemarie Will, Prof. Martin Kutscha (v.l.n.r.)<br />G-10-Kommission &#8222;geerdet&#8220;. Von Millionen automatisch durchsuchter Kommunikationsdaten w&uuml;rde am Ende nur eine relativ kleine Anzahl von Nachrichten&nbsp; inhaltlich (von Menschen) ausgewertet. F&uuml;r diese &#8222;strategische &Uuml;berwachung&#8220; wird der &#8222;Livestream&#8220; der Auslandskommunikation nach Suchbegriffen gefiltert. Au&szlig;er den Nachrichten mit Treffern werde die &uuml;berwiegende Mehrzahl der Kommunikationsdaten weder gespeichert noch erfasst oder ausgewertet.</p>
<p>Die &#8222;Erdung&#8220; von Funktion und Verfahren der G-10-Kommission stellt sich f&uuml;r Prof. Martin Kutscha allerdings recht anders dar. Sowohl die G-10-Kommission als auch die parlamentarische Kontroll-Kommission sind nach Kutscha &#8222;blinde W&auml;chter ohne Schwert&#8220;, wie sie der Verfassungsrechtler Gusy einmal genannt habe. Beide erfahren lediglich, was ihnen die Dienste pr&auml;sentieren &#8211; und sind zudem zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Aussp&auml;hskandale seien daher stets von dritter Seite aufgedeckt worden, nicht aber durch die Aussch&uuml;sse. Kutscha widersprach auch der Auffassung, maschinell verarbeitete Daten seien f&uuml;r den Schutz der Privatheit weniger problematisch als &#8222;h&auml;ndisch&#8220; bearbeitete. Heute w&uuml;ssten wir, welche Aussagekraft sog. Metadaten (wer, wann, wo, wie lange kommuniziert) f&uuml;r Pers&ouml;nlichkeitsprofile haben k&ouml;nnen.</p>
<p>Wesentlich umfangreicher ist zum zweiten die Telekommunikations&uuml;berwachung durch den Bundesnachrichtendienst bei der reinen Auslandskommunikation. Das ist ein gro&szlig;es Dunkelfeld, denn es liegen keinerlei Fallzahlen daf&uuml;r vor. Das dritte Feld der sog. Aushorchung bezieht sich auf polizeiliche Ermittlungsma&szlig;nahmen, die auf Antrag der Staatsanwaltschaften von den Gerichten genehmigt werden. Diese liegen bei ca. 50.000 pro Jahr. Dabei handelt es sich um die gezielte Auswertung von Kommunikations-Inhalten, die in Dokumenten und Protokollen festgehalten werden. <br />Und viertens sind die &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen durch ausl&auml;ndische Geheimdienste zu nennen, die in ihrem gewaltigen Ausma&szlig; &#8211; belegt durch die Dokumente Edward Snowdens &#8211; die &Ouml;ffentlichkeit alarmiert haben. Vor allem darum geht es, wenn von massenhafter Aussp&auml;hung die Rede ist. F&uuml;r den Rechtsschutz von B&uuml;rgern sind besonders die laxen Vorschriften f&uuml;r die &Uuml;bermittlung von Informationen durch die beteiligten deutschen Dienste und Beh&ouml;rden problematisch. Diese Daten&uuml;bermittlung findet derzeit &#8211; so die gemeinsame Auffassung von Graulich und Kutscha &#8211; in einer Grauzone statt, in der klare Ma&szlig;st&auml;be f&uuml;r Verbotenes oder Erlaubtes fehlen.</p>
<p><i>Prof. Kutscha </i>wies auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes hin, wonach die Freiheitswahrnehmung der B&uuml;rger nicht total erfasst und registriert werden darf. Dies geh&ouml;rt nach Auffassung der Verfassungsh&uuml;ter zur verfassungsrechtlichen Identit&auml;t der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht nehme seine im Grundgesetz verankerte Schutzpflicht jedoch nur unzureichend wahr und lasse bisher den Mut zu konkreten Grenzenziehungen bei der Aussp&auml;hung deutscher B&uuml;rger vermissen.</p>
<p>Zum weiteren Handlungsbedarf sprachen am Samstagvormittag Dr. Bertold Huber, stellvertretender Vorsitzender der G-10-Kommission und Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a.D., Frankfurt a. M. und der Berliner Beauftragte f&uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix. Ihre Fragestellung lautete: &#8222;Handlungsbedarf: Welche politischen wie rechtlichen Ma&szlig;nahmen sind f&uuml;r den effektiven Schutz von Demokratie und Freiheit geboten?&#8220; Huber erl&auml;uterte wichtige Verfahrensabl&auml;ufe der Arbeit der G-10-Kommission und wies darauf hin, dass die Kommission im Vergleich mit anderen europ&auml;ischen Staaten eine relativ starke Kontroll- und Entscheidungs-Kompetenz gegen&uuml;ber den deutschen Nachrichtendiensten hat.</p>
<p>Regelungsbedarf gibt es f&uuml;r die internationale Zusammenarbeit der Dienste. Beim Austausch von Informationen muss gepr&uuml;ft werden, welche Art von Informationen erlangt wurden und unter welchen Bedingungen diese verwertet werden d&uuml;rfen.</p>
<p>Huber ist der Auffassung, dass f&uuml;r die im reinen Auslandsverkehr stattfindende &Uuml;berwachung (etwa in Afghanistan) durch den BND keine Rechtsgrundlage existiert &#8211; das BND-Gesetz gebe dazu nichts her. Inzwischen teilten eine Mehrheit in der G-10-Kommission und zahlreiche Verfassungsrechtler die Ansicht, &#8222;dass Grundrechte auch dann gelten, wenn eine deutsche Beh&ouml;rde im Ausland t&auml;tig wird.&#8220; Der Gesetzgeber m&uuml;sse daher &#8211; analog dem Gesetz &uuml;ber Auslandseins&auml;tze der Bundespolizei &#8211; regeln, wie der BND im Ausland t&auml;tig werden darf und wie er dabei Grundrechte zu achten habe, meinte Huber.</p>
<p>Im &Uuml;brigen m&uuml;ssten die Rechte des parlamentarischen Kontrollgremiums weiter gest&auml;rkt werden. Das Gremium m&uuml;sse immer wieder um die Vorlage von Dokumenten k&auml;mpfen, wie zuletzt beim NSA-Abh&ouml;rskandal.</p>
<p>Erheblichen Handlungsbedarf, aber auch Handlungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r den Schutz vertraulicher Kommunikation sieht Dr. Alexander Dix, sowohl auf der politisch-rechtlichen wie auf der technischen Ebene. Die Bundesregierung m&uuml;sse sich f&uuml;r die Schaffung sicherer Infrastrukturen zur Herstellung vertraulicher Kommunikation als einem Menschenrecht einsetzen. Dabei m&uuml;ssten auch dezentrale Modelle oder private Netzwerke in Betracht gezogen werden.</p>
<p>Die gemeinsame Initiative von Deutschland und Brasilien, die im Dezember 2013 in der UN-Generalversammlung eine Resolution zum Recht auf Privatheit im digitalen Zeitalter durchsetzten, k&ouml;nne nur ein Anfang sein. Jetzt gehe es um die Schaffung einer internationalen Konvention zum Datenschutz sowie die &uuml;berf&auml;llige Verabschiedung der Europ&auml;ischen Datenschutz-Grundverordnung. Dix sprach sich f&uuml;r eine st&auml;rkere staatliche F&ouml;rderung digitaler Forschung aus, die einfache Verschl&uuml;sselung als Standard erm&ouml;glicht (in den USA: &#8222;Crypto for Grandma&#8220;) und dezentrale Netzstrukturen entwickelt. Im &Uuml;brigen halte er es f&uuml;r angebracht, dass sich endlich eine internationale B&uuml;rgerrechtsbewegung f&uuml;r demokratische Informations-&Ouml;kologie entwickelt, f&uuml;r die die Humanistische Union pr&auml;destiniert sei.</p>
<p>Die mit der Kommunikationstechnik verbundenen Gefahren standen im Mittelpunkt der Vortr&auml;ge von Sylvia Johnigk und von Prof. Dr.-Ing. Dietrich Meyer-Ebrecht, beide vom Forum InformatikerInnen f&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung. &#8222;Welches &Uuml;berwachungspotenzial bietet heutige Kommunikationstechnik? Besteht die Chance einer demokratischen Gestaltung und Kontrolle von Technik?&#8220; &#8211; so lautete die Fragestellung. Das ern&uuml;chternde R&eacute;sum&eacute;: Grunds&auml;tzlich kann von Geheimdiensten auf s&auml;mtliche Datenstr&ouml;me und Datenbanken zugegriffen werden, wenn diese aktiv ins Visier genommen werden. Schutz ist nur bedingt m&ouml;glich.</p>
<p><i>Sylvia Johnigk </i>machte deutlich, wie leicht von Geheimdiensten auf Metadaten&nbsp; und Inhalte zugegriffen werden kann. Durch Manipulation von Rechnern, Firewalls, Mobiltelefonen, Rauchmeldern usw. durch Geheimdienste k&ouml;nnen &Uuml;berwachungs-Features integriert werden. Die Konsequenzen sind weitreichend bis hin zur Erfassung in Listen Terrorverd&auml;chtiger. Herk&ouml;mmliche Verschl&uuml;sselungstechnik helfe nicht weiter. Johnigk pl&auml;dierte f&uuml;r einen Umstieg auf Open-Source-Software, um im Bereich der digitalen Kommunikation unbeobachtet wieder zu einer demokratischen Willensbildung zu kommen.</p>
<p><i>Prof. Meyer-Ebrecht</i> rief in Erinnerung, dass das Internet urspr&uuml;nglich f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke geschaffen wurde; immer mehr entwickele es sich heute wieder in diese Richtung. Cyberwarfare mit Abschreckung und Schadenszuf&uuml;gung h&auml;tte enorme Dynamik. In gewisser Weise bef&auml;nden wir uns in einem digitalen Kriegszustand. Die enorme Ausstattung der Geheimdienste sei u.a. damit erkl&auml;rlich. Meyer-Ebrecht wies zudem auf die historisch gewachsenen Bindungen von Bundesnachrichtendienst und US-Geheimdiensten hin und zitierte den US-Whistleblower Drake, der gemeint habe, der BND brauche in seinen Reihen dringend einen Whistleblower. Denn die deutsche Gesellschaft habe ein Recht auf Aufkl&auml;rung, um politisch-rechtliche Hebel f&uuml;r eine sichere Kommunikation ansetzen zu k&ouml;nnen. Die staatliche Seite k&auml;me ihrer Schutzpflicht unzureichend nach, da sie Belastungen zu den B&uuml;ndnispartnern vermeiden wolle.</p>
<p>Allerdings sieht <i>Meyer-Ebrecht</i> auch eine Verantwortung auf gesellschaftlicher Seite. Der gutwilligste Gesetzgeber k&ouml;nne keinen Schutz bieten, wenn die Nutzer dies durch wenig bewussten Umgang mit ihren Daten unterliefen. Kampagnenarbeit kann Risiko-Bewusstsein st&auml;rken. Wir m&uuml;ssten uns in der digitalen Kommunikation ein St&uuml;ck Freiheit zur&uuml;ckerobern, B&uuml;rgerrechte seien nicht technisch, sondern letztlich nur politisch zu haben, meinte Prof. Meyer-Ebrecht.</p>
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		<title>Fritz-Bauer-Preis an Edward Snowden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Fritz-Bauer-Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 6 Der HU-Bundesvorsitzende Werner Koep-Kerstin w&#252;rdigte in seiner Ansprache Snowdens Verdienst, &#8222;die Welt&#246;ffentlichkeit &#252;ber das massenhafte und anlasslose Aussp&#228;hen, Speichern und Auswerten von Kommunikationsdaten und -inhalten durch amerikanische und andere Geheimdienste ins Bild gesetzt zu haben&#8220;. Er forderte einen sicheren Aufenthalt f&#252;r Snowden in Deutschland oder einem anderen EU-Staat [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 6</p>
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<p>Der HU-Bundesvorsitzende Werner Koep-Kerstin w&uuml;rdigte in seiner Ansprache Snowdens Verdienst, &#8222;die Welt&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das massenhafte und anlasslose Aussp&auml;hen, Speichern und Auswerten von Kommunikationsdaten und -inhalten durch amerikanische und andere Geheimdienste ins Bild gesetzt zu haben&#8220;. Er forderte einen sicheren Aufenthalt f&uuml;r Snowden in Deutschland oder einem anderen EU-Staat und &auml;u&szlig;erte die Zuversicht, dass eine neue weltweite digitale Freiheitsbewegung dazu beitragen k&ouml;nnte, &#8222;dass wir neu dar&uuml;ber verhandeln, wieviel Freiheit unsere Sicherheit kosten darf&#8220;.</p>
<p>Anschlie&szlig;end wurde ein Filmausschnitt aus einem Video-Interview Snowdens gezeigt, das im Juli 2013 von Glenn Greenwald und Laura Poitras in einem Hongkonger Hotelzimmer gef&uuml;hrt wurde, als Snowden sich gerade auf der Flucht befand.</p>
<p>Der <i>Laudator Prof. Josef Foschepoth</i>, Autor des&nbsp; Buches &#8222;&Uuml;berwachtes Deutschland&#8220;, war aufgrund eines schweren Krankheitsfalls in seiner<br />&nbsp;Familie leider nicht in der Lage zu kommen. Statt dessen verlasen die beiden HU-Bundesvorst&auml;ndlerinnen Anja Heinrich und Mara Kunz Passagen aus der Festrede, die Foschepoth anl&auml;sslich der Verleihung des Whistleblower-Preises 2013 an Snowden gehalten hatte. Musikalisch eingerahmt wurde der Abend vom Liedermacher Gerd Birsner, der mundartliche Lieder des Vorm&auml;rz und der amerikanischen B&uuml;rgerrechtsbewegung zum Besten gab.</p>
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		<title>Verbandstag der Humanistischen Union</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Verbandstag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 6 Im Anschluss an das Gustav-Heinemann-Forum fand am 21.-22. Juni 2014 der Verbandstag der Humanistischen Union statt. Ein wesentlicher Bestandteil waren die Berichte aus den Regionalgruppen, die im Folgenden abgedruckt werden, sofern wir sie schriftlich erhalten haben. Zwei Antr&#228;ge wurden gestellt: Von Franz-Josef Hanke zur Unterst&#252;tzung der Petition &#8222;Rettet [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 6</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4013 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-600x394.jpg" alt="Verbandstag der Humanistischen Union" width="600" height="394" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-600x394.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-768x504.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-1000x657.jpg 1000w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-1536x1008.jpg 1536w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-800x525.jpg 800w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw-450x295.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/ausIMG_5491sw.jpg 2000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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</div>
<p>Im Anschluss an das Gustav-Heinemann-Forum fand am 21.-22. Juni 2014 der Verbandstag der Humanistischen Union statt. Ein wesentlicher Bestandteil waren die Berichte aus den Regionalgruppen, die im Folgenden abgedruckt werden, sofern wir sie schriftlich erhalten haben. Zwei Antr&auml;ge wurden gestellt: Von Franz-Josef Hanke zur Unterst&uuml;tzung der Petition &#8222;Rettet 2254!&#8220; (s.u., der Antrag wurde von den Anwesenden bef&uuml;rwortet), sowie von Helga Killinger zum Sterbepass (siehe weiter unten; es wurde darum gebeten, den Antrag weiter auszuformulieren, was in der Zwischenzeit geschehen ist). Au&szlig;erdem gab es Kurzberichte aus Vorstands-, Gesch&auml;ftsstellen- und Kampagnenarbeit. Am Sonntag Morgen stand ein Fototermin an, bei dem neben kampagnenbezogenen Bildern vor dem Schloss auch Gratulationsbilder f&uuml;r Edward Snowden angefertigt wurden, der am Tag der Fritz-Bauer-Preisverleihung Geburtstag hatte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/verbandstag-der-humanistischen-union-3/">Verbandstag der Humanistischen Union</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>LV Bremen: Netzwerk Bürgerbeteiligung</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/lv-bremen-netzwerk-buergerbeteiligung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen: Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 7 Im letzten Jahr gründete sich in Bremen das &#8222;Bremer Netzwerk Bürgerbeteiligung&#8220;. Darin sind unter anderem vertreten: Bürgerstiftung Bremen, Arbeitnehmerkammer, Landeszentrale für politische Bildung, Netzwerk Selbsthilfe, mehrere Professoren der Uni Bremen, die Humanistische Union sowie weiter Personen, die sich für Bürgerbeteiligung engagieren. Das Netzwerk versteht unter Bürgerbeteiligung die rechtzeitige [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 7</p>
<p>Im letzten Jahr gründete sich in Bremen das &#8222;Bremer Netzwerk Bürgerbeteiligung&#8220;. Darin sind unter anderem vertreten: Bürgerstiftung Bremen, Arbeitnehmerkammer, Landeszentrale für politische Bildung, Netzwerk Selbsthilfe, mehrere Professoren der Uni Bremen, die Humanistische Union sowie weiter Personen, die sich für Bürgerbeteiligung engagieren.</p>
<p>Das Netzwerk versteht unter Bürgerbeteiligung die rechtzeitige und verlässliche Beteiligung/Partizipation von Bürger/innen an politischen Entscheidungen. Bürgerbeteiligung ist in diesem Sinne ein Stück lebendiger Demokratie. Das besondere Interesse des Netzwerks richtet sich auf Verfahren und Formen unmittelbarer partizipativer und direkter Demokratie in Ergänzung des bestehenden Systems repräsentativer Demokratie.</p>
<p>Die Vision des Netzwerkes ist es, die Bürgerbeteiligung als eine tragende Säule demokrati-scher Kultur im politischen und gesellschaftlichen Leben unserer Stadt zu verankern. Das Netzwerk will die in Bremen vorhandenen Kompetenzen im Handlungsfeld Bürgerbeteiligung vernetzen und bündeln. Durch eine gemeinsame strategische Nutzung dieser vielfältigen Ressourcen und Erfahrungen sollen vor allem die Rahmenbedingungen für eine verbindliche Bürgerbeteiligung nachhaltig verbessert werden; dafür sollen politische Entscheidungsprozesse und das Verwaltungshandeln regelmäßig, umfassend und transparent mit geeigneten Formen von Beteiligung begleitet und deren Ergebnis in Entscheidungen einbezogen werden.</p>
<p>Der Bremer Landtag verabschiedet im Dezember 2013 den Parlamentsbeschluss &#8222;Entwicklungsplan Bürgerbeteiligung&#8220;. Darin wird der Senat aufgefordert gemeinsam mit den Bürger_innen einen Plan für verbindliche Bürgerbeteiligung bis 2015 aufzustellen. Das Netzwerk Bürgerbeteiligung setzte sich für eine zügige und umfassende Umsetzung dieses Parlamentsbeschlusses ein und wird mit seine Kompetenzen und Erfahrungen an der inhaltlichen Ausgestaltung mitwirken.</p>
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		<title>Bremer Strafvollzugsgesetz</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/bremer-strafvollzugsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtspolitische Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen: Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 8 Wie in anderen Bundesländern auch steht in Bremen die Einführung eines eigenen Strafvollzugsgesetzes an. Nach der Veröffentlichung des ersten Referentenentwurfs reichten wir im Februar 2014 eine Stellungnahme zu den Regierungsplänen ein. Wir kritisieren vor allem, dass sie kein Briefgeheimnis für die Gefangenenpost vorsehen, insbesondere für Briefwechsel mit Rechtsanwälten. [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 8</p>
<p>Wie in anderen Bundesländern auch steht in Bremen die Einführung eines eigenen Strafvollzugsgesetzes an. Nach der Veröffentlichung des ersten Referentenentwurfs reichten wir im Februar 2014 eine Stellungnahme zu den Regierungsplänen ein. Wir kritisieren vor allem, dass sie kein Briefgeheimnis für die Gefangenenpost vorsehen, insbesondere für Briefwechsel mit Rechtsanwälten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/bremer-strafvollzugsgesetz/">Bremer Strafvollzugsgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>RV Südbayern/München: Aus unserer Arbeit</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/rv-suedbayernmuenchen-aus-unserer-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 16:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[München: Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft/ 2/2014), S. 8 In den letzten zwei Jahren wurde ein breites Spektrum von Themen aufgegriffen: Hearing zur Freihandelszone USA-EU (TTIP), &#220;berwachung durch NSA (2 Demos im Sommer 2013), Radikalenerlass (2 Veranstaltungen zum 40. Jahrestag; Gesinnungspr&#252;fung im &#246;ffentlichen Dienst), Mobbing etc. (Wochenendseminar in Tegernsee; Informationsveranstaltung mit &#8222;Sturmseglern&#8220; in M&#252;nchen), Aufl&#246;sung des Verfassungsschutzes [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft/ 2/2014), S. 8</p>
<p>In den letzten zwei Jahren wurde ein breites Spektrum von Themen aufgegriffen: Hearing zur Freihandelszone USA-EU (TTIP), &Uuml;berwachung durch NSA (2 Demos im Sommer 2013), Radikalenerlass (2 Veranstaltungen zum 40. Jahrestag; Gesinnungspr&uuml;fung im &ouml;ffentlichen Dienst), Mobbing etc. (Wochenendseminar in Tegernsee; Informationsveranstaltung mit &#8222;Sturmseglern&#8220; in M&uuml;nchen), Aufl&ouml;sung des Verfassungsschutzes (Podiumsdiskussion Klaus Hahnzog/Martin Kutscha). Anl&auml;sslich des NSU-Prozesses beteiligten sich relativ viele Mitglieder und FreundInnen an der Aktion der HU-Kampagne in M&uuml;nchen. Dann besch&auml;ftigten wir uns mit der Situation in Afghanistan nach dem Abzug der NATO (Reinhard Er&ouml;s). J&uuml;ngst unterst&uuml;tzten wir die Demo f&uuml;r die Freigabe von Cannabis. In einem Appell an den Bayerischen Landtag forderten wir den Stopp der staatlichen Bischofs-Besoldung.</p>
<p>Einzelheiten finden Sie im Internet unter <a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener">http://suedbayern.humanistische-union.de/</a></p>
<p>Mitgearbeitet wird insbesondere im &#8222;B&uuml;ndnis f&uuml;r Informationsfreiheit in Bayern&#8220; <a href="http://informationsfreiheit.org/" target="_blank" rel="noopener">http://informationsfreiheit.org/</a> , im &#8222;M&uuml;nchner B&uuml;ndnis f&uuml;r Toleranz&#8220; und in der Initiative &#8222;F&uuml;r eine transparente / b&uuml;rgerfreundliche Polizei&#8220; in Bayern.</p>
<p><b>Weitere Pl&auml;ne</b>: Aufkl&auml;rung und Protest gegen TTIP sowie gegen die Aktivit&auml;ten des Verfassungsschutzes in Schulen, Veranstaltung zu &#8222;&Uuml;berwachung im Netz und Schutzm&ouml;glichkeiten&#8220;, Veranstaltung &uuml;ber Sterbehilfe. Wir unterst&uuml;tzen das FDP-Volksbegehren &#8222;F&uuml;r eine unabh&auml;ngige Justiz in Bayern&#8220; (Richterwahl) und werden dazu Veranstaltungen durchf&uuml;hren.</p>
<p>Seit M&auml;rz haben wir einen neuen Vorstand. Uli Fuchs und Wolfgang Killinger sind wieder dabei. Felix Grollmann hat aus beruflichen Gr&uuml;nden nicht mehr kandidiert. An seiner Stelle wurde Michael Hartdegen (28) gew&auml;hlt. Er ist Promovend in Rechtsphilosophie an der Hochschule f&uuml;r Philosophie M&uuml;nchen.</p>
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		<title>OV Marburg: Leuchtfeuer, Petition „Rettet 2254“</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/ov-marburg-leuchtfeuer-petition-rettet-2254/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marburg: Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 9-10 Franz-Josef Hanke berichtete von den Aktivit&#228;ten des OV Marburg. Der Ortsverbadn arbeitet an vielf&#228;ltigen Themen, wie z.B. Psychiatrie und Menschenrechte, Unterwanderung der Demokratie, Netzpolitik, Beteiligung an der Verfassungsschutz-Kampagne. Die HU Marburg pflegt ihre eigene Webseite, auf der die aktuellen Veranstaltungen und Pressemitteilungen abgerufen werden k&#246;nnen: http://www.hu-marburg.de Im Fokus [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 9-10</p>
<p>Franz-Josef Hanke berichtete von den Aktivit&auml;ten des OV Marburg. Der Ortsverbadn arbeitet an vielf&auml;ltigen Themen, wie z.B. Psychiatrie und Menschenrechte, Unterwanderung der Demokratie, Netzpolitik, Beteiligung an der Verfassungsschutz-Kampagne. Die HU Marburg pflegt ihre eigene Webseite, auf der die aktuellen Veranstaltungen und Pressemitteilungen abgerufen werden k&ouml;nnen: <a href="http://www.hu-marburg.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.hu-marburg.de</a></p>
<p>Im Fokus stand die soeben stattgefundene Verleihung des B&uuml;rgerrechtspreises &#8222;Marburger Leuchtfeuer&#8220; an den Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands Dr. Ulrich Schneider. Am selben Wochenende hatte eine Jubil&auml;umstagung anl&auml;sslich des zehnten Jahrestages der ersten Preisverleihung stattgefunden.</p>
<p>Ein weiterer Fokus liegt auf der Unterst&uuml;tzung der Petition &#8222;Rettet 2254!&#8220;. Der dazugeh&ouml;rige Antrag im Wortlaut:</p>
<p><i>Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Forderung von H&ouml;rern nach mehr Demokratie im Radio<br />Die Humanistische Union unterst&uuml;tzt die Petition &#8222;Rettet 2254!&#8220;.</i></p>
<p>Sie fordert den Rundfunkrat, die Gremien und die Verantwortlichen beim Deutschlandradio Kultur auf, den H&ouml;rerwillen zu respektieren und die H&ouml;rfunksendung &#8222;2254 &#8211; Nachtgespr&auml;che im Radio&#8220; m&ouml;glichst bald wieder zu den bisherigen Bedingungen ins Programm aufzunehmen.</p>
<p>Den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk betrachtet die HU als Einrichtung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Ihre Belange m&uuml;ssen st&auml;rker als bislang in den Entscheidungsgremien vertreten werden.</p>
<p><i>Begr&uuml;ndung:</i></p>
<p>Zum 21. Juni 2014 schafft das Deutschlandradio Kultur nach 22 Jahren die H&ouml;rfunksendung &#8222;2254 &#8211; Nachtgespr&auml;che im Radio&#8220; ab. Bei dieser Sendung kamen 55 Minuten lang nur H&ouml;rerinnen und H&ouml;rer zu Wort, die sich zu einem vorgegebenen Thema &auml;u&szlig;ern wollten. Feinf&uuml;hlige Moderatoren haben daf&uuml;r gesorgt, dass sich eine Diskussionskultur des Respekts und der Vielfalt unterschiedlichster Meinungen ausgebildet hat und dass diese Diskussionskultur auch von der H&ouml;rerschaft getragen wurde.</p>
<p>Das Spektrum der Themen reichte von pers&ouml;nlichen Alltags- und Lebensproblemen bis zu aktuellen politischen Fragen. Bei den Debatten kamen h&auml;ufig auch kritische Stimmen zu Wort. Meist wurden in der Sendung unterschiedliche Meinungen ge&auml;u&szlig;ert.</p>
<p>Viele H&ouml;rer argw&ouml;hnen, dass den Programmverantwortlichen diese Offenheit ein Dorn im Auge gewesen sein k&ouml;nnte. Sie bem&auml;ngeln auch den Stil, mit dem die Sendeleitung versucht hat, die Einstellung m&ouml;glichst lange geheimzuhalten und bereits angek&uuml;ndigte Gespr&auml;che des Programmdirektors mit den H&ouml;rern kurzfristig wieder abgesetzt hat.</p>
<p>Das politische und gesellschaftliche Spektrum der Anrufer reichte von Jugendlichen bis zu hochbetagten H&ouml;rern und von gelegentlichen fremdenfeindlichen Positionen &#8211; die von Moderatoren und anderen H&ouml;rern dann aber sofort angemessen abgeblockt wurden &#8211; bis hin zu sehr kritischen &Auml;u&szlig;erungen. Meist wurden die Argumente mit gro&szlig;em Sachverstand und mit<br />freundlichem Bezug auch auf gegens&auml;tzliche Meinungen vorgetragen.</p>
<p>2254 war gelebte Demokratie im Radio. Die Abschaltung der Nachttalk-Sendung ist ein Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschr&auml;nken und die demokratische Diskussionskultur in eine reine Konsumhaltung zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.</p>
<p><i>Anm. d. Red.: Am 11.09.2014 wurden 3427 Unterschriften an den Intendanten von Deutschlandradio Kultur &uuml;bergeben. Weitere Informationen zu der Petition finden Sie unter </i><a href="http://rettet2254.info/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://rettet2254.info</i></a></p>
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		<title>LV Hamburg: Aus unserer Arbeit</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/lv-hamburg-aus-unserer-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburg: Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 10 Helgrid Hinze berichtete von den Aktivitäten des Landesverbands Hamburg. In Hamburg gibt es eine Anzahl jüngerer Aktiver, die sich an der Organisation von Veranstaltungen beteiligen. Im letzten Jahr kam auf diese Weise eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der AG Kritische Mediziner an der Universität Hamburg mit dem Titel [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 10</p>
<p>Helgrid Hinze berichtete von den Aktivitäten des Landesverbands Hamburg. In Hamburg gibt es eine Anzahl jüngerer Aktiver, die sich an der Organisation von Veranstaltungen beteiligen. Im letzten Jahr kam auf diese Weise eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der AG Kritische Mediziner an der Universität Hamburg mit dem Titel &#132;&#8220;Hauptsache Gesund? Kritische Diskussionsreihe zu Medizin und Recht&#8220; zustande. Eine weitere Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft durchgeführt, diesmal zur Geschlossenen Unterbringung von Hamburger Kindern und Jugendlichen in der &#132;Haasenburg&#147;.</p>
<p>2014 haben Diskussionsveranstaltungen zu den Themen Anlasslose Überwachung und Jugendgewalt stattgefunden, außerdem eine Autorenlesung von Ronen Steinke, dem Autor der jüngsten Fritz-Bauer-Biographie &#132;Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht&#147;.</p>
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		<item>
		<title>LV Berlin-Brandenburg: Aus unserer Arbeit</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/lv-berlin-brandenburg-aus-unserer-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berlin: Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin: Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 10 Tobias Baur berichtete von Aktivitäten des Berlin-Brandenburger Landesverbands. Neben vielen Datenschutz- und Anti-Überwachungs-Aktivitäten haben in jüngster Zeit eine Ronen-Steinke-Lesung und eine Veranstaltung zum inklusiven Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen stattgefunden. [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/lv-berlin-brandenburg-aus-unserer-arbeit/">LV Berlin-Brandenburg: Aus unserer Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 10</p>
<p>Tobias Baur berichtete von Aktivitäten des Berlin-Brandenburger Landesverbands. Neben vielen Datenschutz- und Anti-Überwachungs-Aktivitäten haben in jüngster Zeit eine Ronen-Steinke-Lesung und eine Veranstaltung zum inklusiven Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen stattgefunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/lv-berlin-brandenburg-aus-unserer-arbeit/">LV Berlin-Brandenburg: Aus unserer Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Den Verfassungsschutz in Rente schicken</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 12:30:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neues von der Kampagne ausgeschn&#252;ffelt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft 2/2014), S. 14 Am 7. November wird das Bundesamt f&#252;r Verfassungsschutz 64 Jahre alt. Dieses Jubil&#228;um wollen wir zum Anlass nehmen, um ihn vor seiner Berliner Dependance feierlich in Fr&#252;hrente zu schicken. Der Sekt ist schon kalt gestellt und der Rentenbescheid ist in Arbeit. Kommen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/">Den Verfassungsschutz in Rente schicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues von der Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt. Aus: Mitteilungen Nr. 224 (Heft  2/2014), S. 14</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4014 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-600x382.jpg" alt="Den Verfassungsschutz in Rente schicken" width="600" height="382" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-600x382.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw-450x286.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aktion_Kassel_Rede1_sw.jpg 673w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Am 7. November wird das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz 64 Jahre alt. Dieses Jubil&auml;um wollen wir zum Anlass nehmen, um ihn vor seiner Berliner Dependance feierlich in Fr&uuml;hrente zu schicken. Der Sekt ist schon kalt gestellt und der Rentenbescheid ist in Arbeit. Kommen Sie nach Berlin, oder laden Sie Berliner Freunde zur Aktion ein.&nbsp;</p>
<p>Die Kampagne ausgeschn&uuml;ffelt tr&auml;gt seit bald einem Jahr die Forderung der HU nach der Abschaffung der Inlandsgeheimdienstes in die &Ouml;ffentlichkeit. Auf dem Kampagnentreffen Ende September in Kassel haben sich die Aktiven Neues vorgenommen: In K&uuml;rze geht das Extrem-o-meter online. Der Test verr&auml;t Ihnen auf satirische Art, ob der Verfassungsschutz aufgrund Ihrer Gesinnung schon ein Auge auf Sie geworfen hat. Die Videoreihe &#8222;unbescholten &uuml;berwacht&#8220; mit von &Uuml;berwachung Betroffenen wird fortgef&uuml;hrt. Die ersten Videos k&ouml;nnen Sie schon jetzt auf Youtube sehen. In Berlin vernetzt sich die AG &#8222;Schule ohne Geheimdienst&#8220; mit anderen Akteuren, um den Unterricht in Demokratie und Extremismus durch Beamte des Verfassungschutzes zu stoppen.</p>
<p>In Kassel gedachten wir am Halitplatz des NSU-Opfers Halit Yozgat. Etwa 30 Personen, darunter die Schwestern des Verstorbenen, nahmen an dem Gedenken teil. Wir forderten die l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung der Verstrickungen des hessischen Verfassungsschutzes in den Mordfall. Denn ein V-Mann-F&uuml;hrer war am Tatort anwesend und behauptet, nichts geh&ouml;rt und gesehen zu haben. Die polizeiliche und gerichtliche Aufkl&auml;rung wird bis heute vom Geheimdienst blockiert.</p>
<p><b>Die Kampagne kommt zu Ihnen</b></p>
<p>Holen Sie sich die Kampagne in Ihre Orts- oder Regionalgruppe: Die Campaignerin Astrid Goltz will in den kommenden Monaten HU-Gruppen besuchen und von den M&ouml;glichkeiten berichten, die Kampagne zu Ihnen zu holen. Dazu geh&ouml;rt etwa eine Wanderausstellung zu den Skandalen des Verfassungsschutzes vom Forum f&uuml;r kritische Rechtsextremismusforschung oder ein Filmabend mit Diskussion &uuml;ber die Abschaffung des Geheimdienstes. Wenn bei Ihnen die Polizeikennzeichnung oder die Einrichtung einer Polizeibeschwerdestelle Thema ist, kann Astrid Goltz Sie bei Ihren Aktivit&auml;ten ebenfalls unterst&uuml;tzen. Die Polizeikontrolle ist das Kampagnenthema, das im kommenden Jahr angegangen wird.</p>
<p>Melden Sie sich bei Astrid Goltz in der HU-Gesch&auml;ftsstelle, wenn Sie Teil der Kampagne werden wollen: <a href="mailto:kampagne%40humanistische-union.de">kampagne@humanistische-union.de</a><br />Informieren Sie sich unter <a href="http://www.ausgeschnueffelt.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.ausgeschnueffelt.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/224-mitteilungen/publikation/den-verfassungsschutz-in-rente-schicken/">Den Verfassungsschutz in Rente schicken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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