<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mitteilungen Nr. 236 Archive - Humanistische Union</title>
	<atom:link href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2021 13:42:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Einladung &#038; Programm der Mitgliederversammlung</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/einladung-programm-der-mitgliederversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Delegiertenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Delegiertenkonferenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/einladung-programm-der-mitgliederversammlung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 1-3 Wie bereits in der letzten Ausgabe der HU-Mitteilungen angek&#252;ndigt, findet die diesj&#228;hrige Mitgliederversammlung (MV) vom 8.-10. Juni 2018 im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte statt: Robert Havemann-Saalim Haus der Demokratie und MenschenrechteGreifswalder Str. 4, 10405 Berlin Anfahrt mit &#214;PNV: Tramlinie 4 bzw. Buslinien 142 / 200 &#8211; [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/einladung-programm-der-mitgliederversammlung/">Einladung &amp; Programm der Mitgliederversammlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 1-3</p>
<p>Wie bereits in der letzten Ausgabe der HU-Mitteilungen angek&uuml;ndigt, findet die diesj&auml;hrige Mitgliederversammlung (MV) vom 8.-10. Juni 2018 im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte statt:</p>
<p>Robert Havemann-Saal<br />im Haus der Demokratie und Menschenrechte<br />Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin</p>
<p>Anfahrt mit &Ouml;PNV: Tramlinie 4 bzw. Buslinien 142 / 200 &#8211; Haltestelle &#8222;Am Friedrichshain&#8220;</p>
<p>Zur MV sind alle Mitglieder (und Interessierte) herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung m&ouml;glich &#8211; mit Ausnahme f&uuml;r den Besuch im Bundestag (am Freitagabend).</p>
<p>Auf den folgenden Seiten finden Sie das Programm der MV, dass zahlreiche Themen von der aktuellen Polizeigesetzgebung bis zur Meinungsfreiheit enth&auml;lt, sowie die bisher vorliegenden Antr&auml;ge an die Versammlung. Im Rahmen der MV wird auch der Fritz-Bauer-Preis 2018 verliehen.</p>
<p>Teilnehmer/innen, die noch eine Unterkunft f&uuml;r das Wochenende ben&ouml;tigen, melden sich bitte umgehend in der HU-Gesch&auml;ftsstelle: wir haben ein Zimmerkontingent reserviert und helfen gern bei der Vermittlung privater Unterk&uuml;nfte.</p>
<p>Sven L&uuml;ders, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</p>
<h5>Freitag, 8. Juni 2018</h5>
<p>Das Programm dieses Tages ist nicht Bestandteil der Mitgliederversammlung, sondern lediglich ein Angebot f&uuml;r Interessierte!</p>
<p>17:30 Uhr <b>Besuch des Deutschen Bundestags incl. Gespr&auml;ch mit Petra Pau, MdB</b></p>
<p>Treffpunkt: Westeingang des Paul-L&ouml;be-Hauses, Konrad-Adenauer-Stra&szlig;e 1, 11011 Berlin</p>
<p>F&uuml;r die Teilnahme an der Tour ist eine Anmeldung bis zum 5. Juni bei der HU-Gesch&auml;ftsstelle unbedingt erforderlich. Bei der Anmeldung sind Name und Geburtsdatum anzugeben, weil wir dies vorab dem Besucherdienst des Bundestags &uuml;bermitteln m&uuml;ssen. Interessierte melden sich bitte unter <a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a> oder Tel. 030 2045 0256. Zum Termin m&uuml;ssen Sie einen Lichtbildausweis (Perso/ Pass) mitbringen, es findet eine Einlasskontrolle statt.</p>
<p>20:00 Uhr <b>Informelles Beisammensein im Restaurant Casalot</b></p>
<p>Claire-Waldoff-Stra&szlig;e 5, 10117 Berlin.</p>
<p>Das Restaurant ist vom Bundestag aus zu Fu&szlig; erreichbar. Eine vorherige Anmeldung ist nicht n&ouml;tig, aber w&uuml;nschenswert, damit wir die Tischreservierung besser planen k&ouml;nnen (Kontakt s.o.)</p>
<h5>Samstag, 9. Juni 2018</h5>
<p>9.30 Uhr&nbsp;&nbsp; Beginn der Mitgliederversammlung</p>
<p>1. Begr&uuml;&szlig;ung und Er&ouml;ffnung</p>
<p>2. Wahl Tagungsleitung und Protokollf&uuml;hrung</p>
<p>3. Beschluss der Gesch&auml;ftsordnung</p>
<p>4. Wahl der Antragskommission</p>
<p>5. Verabschiedung der Tagesordnung</p>
<p>10.00 Uhr Berichte &amp; Diskussion</p>
<p>6. Berichte d. Regionalgruppen + Arbeitskreise</p>
<p><i>11.00-11.15 Uhr&nbsp; Kaffeepause</i></p>
<p>7. Berichte von Vorsitzendem &amp; Vorstand</p>
<p>8. Bericht der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung</p>
<p>9. Aussprache &amp; Diskussion zu den Berichten</p>
<p><i>12.30 Uhr&nbsp;&nbsp; Mittagspause<br />13.30-13.45 Uhr&nbsp;&nbsp; Gruppenbild</i></p>
<p>10. <b>Input &amp; Diskussion: Medienpolitik als Thema der HU</b></p>
<p>&Uuml;ber die Organisation, die Finanzen und die medienrechtliche Aufsicht der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medienanstalten hat das Bundesverfassungsgericht bereits 14mal entschieden, die 8. dieser Rundfunkentscheidungen (gegen den sog. &#8222;Kabelgroschen&#8220;) ging auch auf eine von der HU unterst&uuml;tzte Klage zur&uuml;ck. Zudem hat sich die HU &#8211; insbesondere in ihrer Gr&uuml;ndungsphase &#8211; aktiv gegen staatliche wie kirchliche Einflussnahmen auf die mediale Berichterstattung gewehrt.</p>
<p>Welche Rolle kann eine B&uuml;rgerrechtsorganisation wie die HU heute in Beir&auml;ten von Rundfunk- und Fernsehanstalten wahrnehmen? Was sind aktuelle Konflikte in der rundfunk- und medienpolitischen Diskussion? Und wie kann sich die HU in diese Debatten sinnvoll einbringen?</p>
<p>Dar&uuml;ber informiert Thomas von Zabern, der f&uuml;r die HU Bremen seit zwei Jahren im Rundfunkrat von Radio Bremen sowie im Programmbeirat von Arte vertritt.</p>
<p><i>14.45 &#8211; 15.00 Uhr Kaffeepause</i></p>
<p>11. <b>Input &amp; Diskussion: Aktuelle Trends in der Polizeigesetzgebung der L&auml;nder</b></p>
<p>In vielen Bundesl&auml;ndern laufen derzeit Gesetzgebungsverfahren zur &Auml;nderung der Polizeigesetze: zahlreiche Auflagen und Zwangsmittel sowie Pr&auml;ventivhaft gegen Gef&auml;hrder, neue Befugnisse zur &Uuml;berwachung digitaler Kommunikationswege und von Computern, Ausweitungen der Video&uuml;berwachung u.v.m. geh&ouml;ren in den meisten F&auml;llen dazu. Welche Ma&szlig;nahmen sind u.U. sinnvoll und was sind die aus b&uuml;rgerrechtlicher Perspektive kritischen Punkte dieser Entwicklung? Wo kann und sollte die HU dagegen aktiv werden? Dar&uuml;ber berichten:</p>
<p>* Clemens Arzt (HWR Berlin) zur Ausweitung der Video&uuml;berwachung und den Einsatz von Bodycams <br />* Kirsten Wiese (Hf&Ouml;V Bremen) zu den Pr&auml;ventivma&szlig;nahmen gegen Gef&auml;hrder</p>
<p>12. Behandlung von Antr&auml;gen an die MV</p>
<p><i>Ende der Versammlung gegen 18.00 Uhr<br /></i></p>
<p>19:00 Uhr <b>Verleihung des Fritz-Bauer-Preises 2018 der Humanistischen Union </b></p>
<p>Veranstaltungsort: Studio 1, Kunstquartier <br />Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin</p>
<h5>Sonntag, 10. Juni 2018</h5>
<p>9.30 Uhr&nbsp; Fortsetzung der Mitgliederversammlung</p>
<p>12. Behandlung von Antr&auml;gen an die MV <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Fortsetzung)</p>
<p><i>10.45 &#8211; 11.00 Uhr&nbsp; Kaffeepause</i></p>
<p>13. <b>Input &amp; Diskussion: Antisemitismus, Antisemitismusvorwurf und die Grenzen der Meinungsfreiheit</b></p>
<p>Immer wieder werden vermeintlich antisemitische Veranstaltungen auf Druck &ouml;ffentlicher Stellen hin zugesagte R&auml;ume gek&uuml;ndigt. Johannes Feest hat derartige F&auml;lle in einem Beitrag f&uuml;r die vorg&auml;nge dokumentiert (Nr. 220, S.&nbsp;117ff.). Auch der s&uuml;dbayerische HU-Regionalverband war k&uuml;rzlich mit einer derartigen Absage konfrontiert. Der M&uuml;nchner Stadtrat hat die Nutzung st&auml;dtischer R&auml;ume f&uuml;r alle Veranstaltungen untersagt, &#8222;die f&uuml;r BDS werben oder die von Personen oder Organisationen veranstaltet werden, die auf der BDS-Unterst&uuml;tzerliste stehen&#8220;.</p>
<p>Auf der anderen Seite wird vor einer Zunahme antisemitischer Hassreden, von vermehrten Angriffen auf Juden und j&uuml;dische Einrichtungen in Deutschland gewarnt. Die Kampagne zu &#8222;boycott, divestment and sanctions&#8220; (BDS) gegen Israel wird als neue Form des Antisemitismus kritisiert, da sie das Existenzrecht des j&uuml;dischen und demokratischen Staates infrage stelle und an Israel doppelte Standards anlegt. Antiisraelischer Antisemitismus ist laut dem Unabh&auml;ngigen Expertenkreis der Bundesregierung weit verbreitet und wird nach Ansicht vieler durch BDS verfestigt und unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Wie soll eine B&uuml;rgerrechtsorganisation mit diesen Konflikten umgehen? Wie lassen sich Meinungsfreiheit und der Schutz vor Diskriminierung in Einklang bringen. Dar&uuml;ber diskutieren wir mit:</p>
<p>* Wolfgang St&ouml;ger, HU M&uuml;nchen</p>
<p>* Volker Beck</p>
<p>* Johannes Feest, em. Rechtswissenschaftler und Soziologe</p>
<p><i>12.30 Uhr&nbsp; Abschluss der MV</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/einladung-programm-der-mitgliederversammlung/">Einladung &amp; Programm der Mitgliederversammlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anträge an die Mitgliederversammlung 2018</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/antraege-an-die-mitgliederversammlung-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Delegiertenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Delegiertenkonferenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/antraege-an-die-mitgliederversammlung-2018/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 4-7 (Red.) Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe der Mitteilungen lagen vier Antr&#228;ge an die Mitgliederversammlung vor. Weitere Antr&#228;ge (sofern sie sich nicht auf Satzungs&#228;nderungen beziehen) k&#246;nnen noch bis zum Beginn der Versammlung eingereicht werden. Antrag 1: Satzungs&#173;&#228;n&#173;de&#173;rung Die Mitgliederversammlung beschlie&#223;t folgende &#196;nderung der Vereinssatzung: In &#167;&#160;11 wird ein neuer [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/antraege-an-die-mitgliederversammlung-2018/">Anträge an die Mitgliederversammlung 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 4-7</p>
<p>(Red.) Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe der Mitteilungen lagen vier Antr&auml;ge an die Mitgliederversammlung vor. Weitere Antr&auml;ge (sofern sie sich nicht auf Satzungs&auml;nderungen beziehen) k&ouml;nnen noch bis zum Beginn der Versammlung eingereicht werden.</p>
<h5>Antrag 1: Satzungs&shy;&auml;n&shy;de&shy;rung</h5>
<p>Die Mitgliederversammlung beschlie&szlig;t folgende &Auml;nderung der Vereinssatzung:</p>
<p>In &sect;&nbsp;11 wird ein neuer Absatz 3 eingef&uuml;gt:</p>
<p>&#8222;<i>Die Vorstandsmitglieder sind grunds&auml;tzlich ehrenamtlich t&auml;tig. Sofern Mitglieder des Bundesvorstands oder der Vorst&auml;nde von Landes-, Regional- oder Ortsverb&auml;nden f&uuml;r die Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung von Rechtsschutzverfahren t&auml;tig werden, k&ouml;nnen sie auf der Grundlage eines Honorarvertrages eine ihrem Arbeitsaufwand entsprechende angemessene Verg&uuml;tung erhalten. Der Bundesvorstand ist erm&auml;chtigt, entsprechende Honorarvertr&auml;ge abzuschlie&szlig;en; er ist insoweit von der Anwendung des &sect;&nbsp;181 BGB befreit. Der Abschluss solcher Vertr&auml;ge ist der darauffolgenden Mitgliederversammlung zur Kenntnis zu geben.</i>&#8220;</p>
<p>Die Nummerierung der weiteren Abs&auml;tzen wird entsprechend angepasst.</p>
<p><b>Begr&uuml;ndung:</b></p>
<p>Die Bezahlung von Vorstandsmitglieder gemeinn&uuml;tziger Vereine ist nur dann zul&auml;ssig, wenn sie in der Vereinssatzung explizit geregelt ist. Das gilt f&uuml;r alle Zahlungen, die &uuml;ber eine reine Erstattung tats&auml;chlich angefallener Kosten im Rahmen der Vereinst&auml;tigkeit (etwa: Fahrtkosten) hinaus geht. Mit der vorgeschlagenen Satzungs&auml;nderung soll daf&uuml;r eine Grundlage geschaffen werden. Sie orientiert sich an vergleichbaren Regelungen anderer anerkannter Vereine, w&auml;hlt jedoch eine im Vergleich &#8222;enge&#8220; L&ouml;sung, die folgende Grenzen enth&auml;lt:</p>
<ul>
<li>sie ist auf einen sachlich begrenzten Bereich der Vereinsarbeit (die Mithilfe bei Rechtsschutzverfahren) beschr&auml;nkt</li>
<li>sie enth&auml;lt weder einer pauschale Aufwandserstattung noch eine Ehrenamtspauschale f&uuml;r Vorstandsmitglieder.</li>
</ul>
<p>Mit dieser engen Regelung wird dem besonderen Stellenwert von Rechtsschutzma&szlig;nahmen f&uuml;r die k&uuml;nftige Arbeit der HU Rechnung getragen. Der Bundesvorstand hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit der Frage der Arbeitsschwerpunkte und Aktionsformen des Vereins befasst. Daraus entstand der Vorschlag einer st&auml;rkeren Fokussierung auf sogenannte Musterklagen. Er&nbsp;folgt der Einsicht, dass es zahlreiche Themenfelder der HU gibt (etwa: Bioethik, Datenschutz oder Sicherheitsrecht &#8230;) in denen die argumentative Kraft der HU, aber auch der weiteren B&uuml;rgerrechtsbewegung nicht ausreicht, um die Gesetzgeber von offensichtlich unsinnigen bzw. grundrechtsfeindlichen Vorhaben abzubringen bzw. neue Standards zu etablieren &#8211; bei denen aber durchaus die Chance besteht, dies vor Gericht zu erstreiten. Zugleich bieten Musterverfahren die Gelegenheit f&uuml;r eine zielgerichtete &Ouml;ffentlichkeitsarbeit sowie das Einwerben von Spenden.</p>
<p>Deshalb m&ouml;chte der Bundesvorstand Musterklagen als &#8222;Standardinstrument&#8220; in der Vereinsarbeit der HU etablieren. Dieser Vorschlag schlie&szlig;t andere Aktionsformen (etwa: Demonstrationen, Petitionen, Fachveranstaltungen, Publikationen &#8230;) nicht aus; sie sollen jedoch sinnvoll mit den Musterklagen verbunden und nach M&ouml;glichkeit so eingesetzt werden, dass sie die &ouml;ffentliche und politische Wirkung dieser Klagen unterst&uuml;tzen und verst&auml;rken. Die Grundz&uuml;ge dieses Konzepts wurden bereits auf der letzten Mitgliederversammlung vorgestellt.</p>
<p>Unsere Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass solche Musterklagen (vor allem wenn es sich um mehrstufige Verfahren handelt) nicht &#8222;nebenbei&#8220; und allein mit ehrenamtlichen Mitteln zu stemmen sind &#8211; vor allem, wenn dies kontinuierlich und in mehreren Themenbereichen gleichzeitig betrieben werden soll. Daf&uuml;r muss juristischer bzw. technischer Sachverstand eingeworben bzw. eingekauft werden, <br />Um das Prinzip der grunds&auml;tzlich ehrenamtlichen Vorstandsarbeit nicht zu gef&auml;hrden, soll die Bezahlung ausdr&uuml;cklich auf jene Leistungen beschr&auml;nkt bleiben, die f&uuml;r Musterverfahren des Vereins erbracht werden. Alle &uuml;brigen T&auml;tigkeiten sind nicht erstattungsf&auml;hig.</p>
<p><i>Antragsteller: Bundesvorstand</i></p>
<h5>Antrag 2: Humanis&shy;ti&shy;sche Union lehnt das Berliner Volks&shy;be&shy;gehren zur Ton- und Video&shy;&uuml;ber&shy;wa&shy;chung an &ouml;ffent&shy;li&shy;chen Orten ab </h5>
<p>Die Humanistische Union lehnt den Gesetzesentwurf des &#8222;Aktionsb&uuml;ndnis f&uuml;r mehr Videoaufkl&auml;rung und Datenschutz&#8220; entschieden ab. Das von der CDU Berlin, der Gewerkschaft der Polizei und der Deutschen Polizeigewerkschaft unterst&uuml;tzte &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis hat in Berlin eine Initiative gestartet, die in einem Volksentscheid enden soll.</p>
<p>In dem Volksentscheid w&uuml;rde &uuml;ber ein Gesetz abgestimmt, das es der Polizei erm&ouml;glichen soll, Menschen an &ouml;ffentlichen Orten mit Bild- und Tonaufnahmen zu &uuml;berwachen. Es handelt sich dabei, laut Gesetzesvorschlag, um Orte, an denen gef&auml;hrdete Objekte sind (wie Denkm&auml;ler und Friedh&ouml;fe); um gef&auml;hrliche Orte, an denen Straftaten verabredet, vorbereitet oder ver&uuml;bt werden k&ouml;nnten; um Orte, an denen gro&szlig;e Menschenansammlungen sind (wie Stra&szlig;enfeste, musikalische und sportliche Gro&szlig;veranstaltungen); und zus&auml;tzlich um gro&szlig;e Fahrradabstellpl&auml;tze. Die Initiative geht davon aus, dass in Berlin 50 Orte so gef&auml;hrlich sind, dass sie kontinuierlich mit 2500 Kameras (und einer nicht genannten Zahl von Mikrophonen) &uuml;berwacht werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Diese Bild- und Tonaufnahmen sollen nicht unverz&uuml;glich gel&ouml;scht, sondern einen Monat gespeichert werden. Die Polizei soll immer die modernste Technik und &#8218;intelligente Videoaufkl&auml;rung&#8216; einsetzen. Anstatt anlassbezogener Ma&szlig;nahmen und einer b&uuml;rgernahen Polizei, werden Millionen Unschuldiger unter Generalverdacht gestellt und Computerprogramme, die mittels Algorithmen verd&auml;chtiges von unverd&auml;chtigem Verhalten unterscheiden sollen, sollen die Arbeit der Polizei &uuml;bernehmen. Dabei geht es dem &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis nicht um das Verhindern von Verbrechen, sondern nur um die Aufkl&auml;rung.</p>
<p>Die Humanistische Union lehnt diesen Gesetzesvorschlag entschieden ab. Er ist &uuml;berbordend. Er nimmt keine R&uuml;cksicht auf Grundrechte.</p>
<p>Au&szlig;erdem &uuml;berschreitet er die Gesetzgebungskompetenz des Landes, weil er in erster Linie keine Verbrechen verhindern, sondern nur aufkl&auml;ren will. Die Ma&szlig;nahmen zur Aufkl&auml;rung von Straftaten werden allerdings vom Bund geregelt.</p>
<p>Die Humanistische Union fordert den Senat auf, den Vorschlag des &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis durch den Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin auf seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit pr&uuml;fen zu lassen.</p>
<p>Die Humanistische Union fordert die Regierungsparteien, die SPD, die Linke und B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen, und die anderen im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien auf, den Gesetzesentwurf des &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis entschieden abzulehnen.</p>
<p>Die Humanistische Union begr&uuml;&szlig;t alle Initiativen, die sich gegen dieses Volksbegehren richten. Sie unterst&uuml;tzt ausdr&uuml;cklich die Mitgliedschaft des Landesverbands Berlin-Brandenburg in der Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte und fordert alle auf, den Aufruf zu unterzeichnen: <a href="https://www.baff.berlin/" target="_blank" rel="noopener">https://www.baff.berlin/</a>.</p>
<p><i>Antragstellerin: HU Berlin-Brandenburg. <br />Bei dem Text handelt es sich um einen Antragsentwurf des Landesvorstands, der auf der Mitgliederversammlung des LV Berlin-Brandenburg am 30. Mai beschlossen werden soll.</i></p>
<h5>Antrag 3: Unter&shy;st&uuml;t&shy;zung der Erkl&auml;rung &bdquo;Unsere Antwort f&uuml;r Demokratie und Menschen&shy;rechte&ldquo;</h5>
<p>Die HU unterst&uuml;tzt die Erkl&auml;rung &#8222;Unsere Antwort f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte&#8220; und ruft ihre Mitglieder zur Unterschrift auf. Die Erkl&auml;rung lautet:</p>
<p>&#8222;<i>Die Menschenrechte enden an keiner Grenze dieser Welt. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Armut in unserem Land Zuflucht suchen, und wenden uns gegen jede Ausgrenzung.</i>&#8220; (<a href="https://antwort2018.hirnkost.de/" target="_blank" rel="noopener">https://antwort2018.hirnkost.de</a>)</p>
<p><b>Begr&uuml;ndung:</b></p>
<p>Die sogenannte &raquo;Erkl&auml;rung 2018&laquo; die u.a. von Henryk M. Broder, Uwe Tellkamp, Thilo Sarrazin, Vera Lengsfeld, Eva Hermann (erst-)unterzeichnet wurde, unterstellt illegale Masseneinwanderung und dass Deutschland dadurch besch&auml;digt wird. Diese Erkl&auml;rung lautet:</p>
<p>&#8222;<i>Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung besch&auml;digt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich daf&uuml;r demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.</i>&#8220;</p>
<p>Die Unterzeichner/innen der &raquo;Erkl&auml;rung 2018&laquo; weichen den dr&auml;ngenden Fragen aus und reduzieren die Debatte auf ein Ph&auml;nomen, das nur eine Facette und eher Folge als Ausl&ouml;ser der gesamten Krise ist, n&auml;mlich die Migration. Sie treffen damit die Schw&auml;chsten und machen sie zu S&uuml;ndenb&ouml;cken. Das l&ouml;st kein einziges Problem und tr&auml;gt zu weiterer gesellschaftlicher Spaltung bei.</p>
<p><i>Antragsteller: Wolfgang St&ouml;ger &amp; Wolfgang Killinger, M&uuml;nchen</i></p>
<h5>Antrag 4: Gegen den Abbau von Grund- u. Freiheits&shy;rechten durch die Novel&shy;lie&shy;rungen der Polizei&shy;ge&shy;setze</h5>
<p>Die HU unterst&uuml;tzt die HU-Landes- und Regionalverb&auml;nde bei ihren Aktionen gegen die in verschiedenen Bundesl&auml;ndern geplanten &Auml;nderungen der Polizeiaufgabengesetze. Beispielhafte Unterst&uuml;tzung durch Koordination/Abstimmung der Landesaktivit&auml;ten auf Bundesebene, Initiierung von Bundesaktivit&auml;ten, juristische Beratung der HU-Landesverb&auml;nde, Finanzielle Unterst&uuml;tzung von Landesaktivit&auml;ten, Vermittlung von Referenten/innen, &#8230;</p>
<p><b><br />Begr&uuml;ndung: </b></p>
<p>Die Landesregierungen in Bayern, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bereiten derzeit folgenschwere &Auml;nderungen der Polizeigesetze vor. Diese f&uuml;hren zu einer deutlichen Beschr&auml;nkung der Grund- und Freiheitsrechte der B&uuml;rgerInnen.</p>
<p>Die Ausweitung der Befugnisse der Polizei und vorgeblich notwendige Sicherheitsversch&auml;rfungen</p>
<blockquote>
<p class="bodytext"><i>z.B. vorsorgliche Aufenthalts- und Kontaktverbote, vorbeugende Inhaftierung sowie Durchsuchungs- und &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen auch ohne konkreten Tatverdacht (bei drohender Gefahr), Ausweitung der Video&uuml;berwachung, Einf&uuml;hrung von Elektroschockpistolen, elektronische Fu&szlig;fesseln f&uuml;r nicht genauer definierte &raquo;Gef&auml;hrder&laquo;, &#8230;</i></p>
</blockquote>
<p>sind g&auml;nzlich unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, widersprechen allen rechtsstaatlichen Prinzipien und m&uuml;ssen verhindert werden.</p>
<p><i>Antragsteller: Landesverband Bayern</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/antraege-an-die-mitgliederversammlung-2018/">Anträge an die Mitgliederversammlung 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leserbrief zu: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk &#8230;“ (Mitteilungen 235)</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/leserbrief-zu-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-mitteilungen-235/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 10:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/leserbrief-zu-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-mitteilungen-235/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 7 Thomas von Zabern hat in den Mitteilungen 235 der HU über seine Arbeit als Rundfunkrat bei Radio Bremen berichtet. Ich freue mich außerordentlich, dass die HU in einem Rundfunkrat vertreten ist, und dass sie mit Thomas von Zabern einen Kenner entsandt hat, dem die unabhängige Berichterstattung und der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/leserbrief-zu-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-mitteilungen-235/">Leserbrief zu: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk &#8230;“ (Mitteilungen 235)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 7</p>
<p>Thomas von Zabern hat in den Mitteilungen 235 der HU über seine Arbeit als Rundfunkrat bei Radio Bremen berichtet. Ich freue mich außerordentlich, dass die HU in einem Rundfunkrat vertreten ist, und dass sie mit Thomas von Zabern einen Kenner entsandt hat, dem die unabhängige Berichterstattung und der journalistische Kern des öffentlich-rechtlichen Programms besondere Anliegen sind. &#8230;</p>
<p>Die aktuelle Kritik, die er mit Begriffen wie &#132;Staatsfunk&#147; und &#132;Zwangsgebühren&#147; assoziiert, sieht er als &#132;<i>eigentlich nur vorgeschobene Themen [&#133;], hinter denen sich wie früher eine Unzufriedenheit mit der eingeschränkten politische Einflussnahmen auf die Struktur und Sendungsinhalte des ÖRR verbirgt.</i>&#147; Das scheint mir eine verfehlte Wahrnehmung zu sein. &#133;</p>
<p>Aus meiner Wahrnehmung speist sich die Kritik an ARD und ZDF aus drei Punkten: Es gibt erstens eine eher intellektuelle Kritik daran, dass das Programm zu &#132;flach&#147; ist, zu wenig Information und Kultur bietet, zu häufig auf Sport und Unterhaltung setzt. Es gibt zweitens eine inhaltliche Kritik von Personen, die den Programmmachern vorwerfen, einseitig &#150; nämlich im Sinne der Bundesregierung &#150; zu berichten. &#133; Es gibt drittens eine ganz anders motivierte Kritik aus einem eher liberal-ökonomisch denkenden Lager. Hierbei geht es um die Ausdehnung der Aktivitäten von ARD und ZDF über den ursprünglichen Auftrag hinaus, etwa wenn kommerzielle Tochtergesellschaften betrieben werden, &#133; wenn sich ARD und ZDF bei Sportrechten überbieten, &#8230; oder wenn die Sender im Internet den privaten Nachrichtenseiten Konkurrenz machen.</p>
<p>&#133; Ob man die inhaltliche Kritik am Programm teilt, ist sicher eine Frage des politischen Standpunkts. Dass aber undifferenziert die ökonomische Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seiner Finanzierung als &#132;neoliberal&#147; verächtlich gemacht wird, wird dieser Kritik nicht gerecht. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/leserbrief-zu-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-mitteilungen-235/">Leserbrief zu: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk &#8230;“ (Mitteilungen 235)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preisverleihung „Aufrechter Gang“ an Judith und Reiner Bernstein</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/preisverleihung-aufrechter-gang-an-judith-und-reiner-bernstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südbayern: Veranstaltungsberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/preisverleihung-aufrechter-gang-an-judith-und-reiner-bernstein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 8/9 Am 28. Januar 2018 ehrte die Humanistische Union in M&#252;nchen Judith &#38; Reiner Bernstein mit dem Preis &#8222;Der Aufrechte Gang&#8220; f&#252;r ihren Kampf gegen das Stolperstein-Verbot der Stadt M&#252;nchen und f&#252;r ihren Einsatz zum Frieden zwischen Israelis und Pal&#228;stinensern. Zu der harmonischen Feierstunde mit eindrucksvollen Reden waren &#252;ber [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/preisverleihung-aufrechter-gang-an-judith-und-reiner-bernstein/">Preisverleihung „Aufrechter Gang“ an Judith und Reiner Bernstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 8/9</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3977 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-351x450.jpg" alt="Preisverleihung &#8222;Aufrechter Gang&#8220; an Judith und Reiner Bernstein" width="351" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-351x450.jpg 351w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-768x984.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-585x750.jpg 585w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-1199x1536.jpg 1199w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-468x600.jpg 468w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es-263x337.jpg 263w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es.jpg 1500w" sizes="(max-width: 351px) 100vw, 351px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Am 28. Januar 2018 ehrte die Humanistische Union in M&uuml;nchen Judith &amp; Reiner Bernstein mit dem Preis &#8222;Der Aufrechte Gang&#8220; f&uuml;r ihren Kampf gegen das Stolperstein-Verbot der Stadt M&uuml;nchen und f&uuml;r ihren Einsatz zum Frieden zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern.</p>
<p>Zu der harmonischen Feierstunde mit eindrucksvollen Reden waren &uuml;ber 350 Menschen erschienen, auch aus Tel Aviv, aus Be&#8217;ersheva, aus Hamburg, Berlin, G&ouml;ttingen, N&uuml;rnberg und K&ouml;ln. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Talja Blumenthal am Keyboard.</p>
<p><b>Wolfgang St&ouml;ger </b>vom Vorstand der Humanistischen Union S&uuml;dbayern begr&uuml;&szlig;te die G&auml;ste und begr&uuml;ndete den Preis &#8218;Aufrechter Gang&#8216;: Judith und Dr. Reiner Bernstein werden ausgezeichnet f&uuml;r ihr Engagement zur F&ouml;rderung des Dialogs zwischen Juden und Pal&auml;stinensern und f&uuml;r ihren Kampf f&uuml;r die Meinungsfreiheit im Geiste des Grundgesetzes.</p>
<p>Der Literaturwissenschaftler <b>Dr. Tilman Spengler </b>hielt die Laudatio, in der er das Engagement der beiden Preistr&auml;ger hervorhob. Er griff in seiner Rede die Stadtspitze M&uuml;nchens und das Stadtparlament f&uuml;r das Verbot der Verlegung von Stolpersteinen f&uuml;r die Ermordeten des deutschen Naziregimes heftig an und verurteilte den Beschluss der SPD- und CSU-Fraktion, jegliche Kritik an der israelischen Politik zu unterbinden, indem diese jede kritische &Auml;u&szlig;erung unter den Generalverdacht des Antisemitismus und des Hasses auf den Staat Israel stellten. Tolldreist nannte er die Verweigerung st&auml;dtischer R&auml;ume f&uuml;r die Preisverleihung unter dem Vorwand, die Preistr&auml;ger seien Antisemiten, weil sie Teil der international zivilgesellschaftlich getragenen Kampagne &#8222;Boykott, Entzug von Investitionen, Sanktionen&#8220; (BDS) seien, welche die Vernichtung Israels betreibe.</p>
<p>Im Anschluss an Spenglers Laudatio schilderte <b>Reiner Bernstein </b>seine Bem&uuml;hungen gegen das st&auml;dtische Verbot im Rahmen des Vereins &#8222;Stolpersteine f&uuml;r M&uuml;nchen&#8220;, sowie seine politische, wissenschaftliche und operative Arbeit, gemeinsam mit Judith Bernstein in Berlin und bei &ouml;ffentlichen Veranstaltungen f&uuml;r die israelischen und pal&auml;stinensischen Friedensgruppen zu werben. Dazu zitierte Bernstein aus dem Programm des &#8222;Brit Shalom&#8220; (&#8222;Friedensbund&#8220;) mit Hugo Bergmann, Martin Buber, Hans Kohn, Georg Landauer, Judah L. Magnes, Arthur Ruppin, Gershom Scholem, Akiva Ernst Simon, Henrietta Szold und Robert Weltsch aus den sp&auml;ten 1920er Jahren. Nach dem Scheitern der Zwei-Staaten-L&ouml;sung lebe das Programm der Verst&auml;ndigung mit der arabisch-pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung in zahlreichen Initiativen vor Ort weiter. Bernstein schloss mit der &Uuml;berzeugung &#8222;Kein Frieden f&uuml;r Israel ohne Frieden f&uuml;r die Pal&auml;stinenser&#8220;, was auch umgekehrt gelte.</p>
<p><b>Judith Bernstein </b>meinte, der Nahostkonflikt sei &#8222;eigentlich eine Fortsetzung meiner Familiengeschichte. Meine Eltern fanden in Pal&auml;stina einen Zufluchtsort. Aber gleichzeitig wissen wir, dass dadurch auch neues Unrecht entstand. Es waren aber gerade deutschsprachige Juden, die aufgrund ihrer bitteren Erfahrungen mit Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit im Deutschen Reich, in &Ouml;sterreich sowie in der Tschechoslowakei und eben auch Menschen wie meine Eltern und ihre Freunde, die sich durchaus ein Zusammenleben mit den Pal&auml;stinensern vorstellen konnten, denn &#8211; wie sie sagten, und das war ihnen klar &#8211; waren sie ja die Sp&auml;tgekommenen.&#8220;</p>
<p>Sie sagte, sie sei ohne Hass auf Araber aufgewachsen und h&auml;tte das Gl&uuml;ck gehabt, einige von ihnen &#8211; vor allem christliche Pal&auml;stinenser &#8211; durch das gro&szlig;e Sportgesch&auml;ft ihrer Eltern im Zentrum Jerusalems kennenzulernen. Allerdings habe es im Alltag keine Kontakte zu ihnen gegeben, sie seien im Bewusstsein der Israelis einfach nicht vorhanden.</p>
<p>Judith Bernstein betonte, dass sie und ihr Mann ihre wichtigste Verpflichtung darin s&auml;hen, hier in Deutschland die Menschen zu sensibilisieren, indem sie &uuml;ber die Situation in Israel berichteten. Sie versuchten schon seit Jahren, die Politiker in Berlin davon zu &uuml;berzeugen, endlich politischen Druck aufzubauen, um den politisch und moralisch unhaltbaren Zust&auml;nden ein Ende zu bereiten. Sie w&uuml;ssten, dass man in Berlin die Situation gut genug kenne, dass man aber nicht &uuml;ber Alternativen nachdenke, die den Frieden f&ouml;rderten. Mit dem Appell &#8222;<i>Wir d&uuml;rfen den Kampf f&uuml;r eine gerechte L&ouml;sung f&uuml;r beide V&ouml;lker nicht aufgeben</i>&#8220; beendete Judith Bernstein ihren Dank.</p>
<p>Die Veranstaltung schloss mit einem kleinen Empfang. Auf youtube k&ouml;nnen Sie eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung sehen: <a href="https://www.youtube.com/watch?feature=share&amp;v=CZQPp2BLvQg" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=CZQPp2BLvQg&amp;feature=share</a>. Wir danken Oliver Stey f&uuml;r diese Arbeit.</p>
<p>Auf unserer Internetseite k&ouml;nnen Sie die Reden nachlesen und eine Bildserie des Festes sehen: <a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/preis_aufrechter_gang/2017/#5460" target="_blank" rel="noopener">http://suedbayern.humanistische-union.de/preis_aufrechter_gang/2017/#5460</a></p>
<p>Inzwischen liegt die Dokumentation vor. Sie bietet mit den Ansprachen der Veranstalter, des Laudators Dr. Tilman Spengler und der Preistr&auml;ger, mit Stimmen / Danksagungen zur Preisverleihung sowie mit Hintergrundinformationen einen vollst&auml;ndigen &Uuml;berblick &uuml;ber die Veranstaltung und die Versuche, die Zusammenkunft zu verhindern.<br />Die Brosch&uuml;re mit 48 Seiten und Fotoaufnahmen im A5-Format kann ab sofort zum Preis von 5.- Euro zzgl. Versandkosten (1.50&nbsp;&#8364; f&uuml;r 1-4 Exemplare) bei uns bestellt werden. F&uuml;r Ihre Vorab-&Uuml;berweisung w&auml;ren wir sehr dankbar:</p>
<blockquote>
<p class="bodytext">Humanistische Union e.V., OV M&uuml;nchen<br />IBAN: DE 31 7001 0080 0178 8558 00<br />BIC: PBNKDEFF.</p>
</blockquote>
<p><i>Wolfgang Killinger<br /></i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/preisverleihung-aufrechter-gang-an-judith-und-reiner-bernstein/">Preisverleihung „Aufrechter Gang“ an Judith und Reiner Bernstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/DSCN2154_5_Es.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Berlin: HU ist Gründungsmitglied der Berliner Allianz für Freiheitsrechte</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/berlin-hu-ist-gruendungsmitglied-der-berliner-allianz-fuer-freiheitsrechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 09:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/berlin-hu-ist-gruendungsmitglied-der-berliner-allianz-fuer-freiheitsrechte/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 11/12 Am 11. April 2018 gr&#252;ndete sich, unter entscheidender Beteiligung des HU-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, die Berliner Allianz f&#252;r Freiheitsrechte (BAfF). Das &#252;berparteiliche B&#252;ndnis aus Privatpersonen und verschiedenen Organisationen richtet sich gegen ein von Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und anderen in Berlin gestartetes Volksbegehren f&#252;r mehr Video&#252;berwachung. Deren &#8222;Aktionsb&#252;ndnis f&#252;r mehr [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/berlin-hu-ist-gruendungsmitglied-der-berliner-allianz-fuer-freiheitsrechte/">Berlin: HU ist Gründungsmitglied der Berliner Allianz für Freiheitsrechte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 11/12</p>
<p>Am 11. April 2018 gr&uuml;ndete sich, unter entscheidender Beteiligung des HU-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, die Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte (BAfF). Das &uuml;berparteiliche B&uuml;ndnis aus Privatpersonen und verschiedenen Organisationen richtet sich gegen ein von Ex-Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) und anderen in Berlin gestartetes Volksbegehren f&uuml;r mehr Video&uuml;berwachung. Deren &#8222;Aktionsb&uuml;ndnis f&uuml;r mehr Videoaufkl&auml;rung und Datenschutz&#8220; will einen Volksentscheid herbeif&uuml;hren, in dem &uuml;ber einen Gesetzesentwurf abgestimmt werden soll. Das Gesetz m&uuml;sste, wenn eine Mehrheit der wahlberechtigten Berliner ihm zustimmt, von der Regierung unverz&uuml;glich umgesetzt werden.</p>
<p>Die Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte will das verhindern und hofft, den in jeder Beziehung unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen und alle Abw&auml;gungen vermissen lassenden Gesetzesvorschlag schon vor der Abstimmung stoppen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>In dem Entwurf soll an gef&auml;hrlichen Orten, an denen Straftaten verabredet, vorbereitet oder ver&uuml;bt werden k&ouml;nnen, an gef&auml;hrdeten Objekten (wie Amtsgeb&auml;ude, Denkm&auml;ler und Friedh&ouml;fe) und an Orten, an denen sich gew&ouml;hnlich gro&szlig;e Menschenansammlungen befinden (wie sportliche Gro&szlig;veranstaltungen, Volks- und Stra&szlig;enfeste) eine Bild- und Ton&uuml;berwachung stattfinden. Aus Sicht der Initiative trifft das aktuell auf f&uuml;nfzig Orte in Berlin zu. Diese Orte sollen mit zweitausendf&uuml;nfhundert Kameras dauerhaft &uuml;berwacht werden. Au&szlig;erdem sollen gro&szlig;e Fahrradabstellpl&auml;tze dauerhaft &uuml;berwacht werden. Die Orte sollen von der Polizei festgelegt werden.</p>
<p>Die Aufnahmen sollen einen Monat gespeichert werden. Die Beobachtung muss dabei, so das &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis, an dem Ort der &Uuml;berwachung nicht kenntlich gemacht werden. Und die Bild- und Tonaufnahmen sollen in Echtzeit mit der Hilfe von Algorithmen und intelligenter Technik ausgewertet werden.</p>
<p>Neben dieser Total&uuml;berwachung von f&uuml;nfzig Pl&auml;tzen sollen Polizeibeamte mit Bodycams ausgestattet werden. Diese Kameras, die ebenfalls Bilder und T&ouml;ne aufnehmen sollen, werden von den Beamten an- und ausgeschaltet und diese Aufnahmen sollen nach vier Tagen gel&ouml;scht werden.</p>
<p>Zur Scheinevaluierung des Gesetzes soll ein Berliner Institut f&uuml;r Kriminalpr&auml;vention gegr&uuml;ndet werden. Das Institut soll nur zur Videotechnik und vergleichbarer Aufkl&auml;rungstechniken bei der Aufkl&auml;rung von Straftaten forschen und beraten. Mit Pr&auml;vention hat das Institut nichts zu tun. Die geplante Besetzung des Vorstands und Aufsichtsrats mit verschiedenen Polizeipr&auml;sidenten, dem Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik, dem Leiter des Fraunhofer-Instituts f&uuml;r sichere Informationstechnologie und dem Generalbundesanwalt best&auml;tigt diesen Eindruck. Da sollen Bundesbeamte f&uuml;r ein Landesinstitut verpflichtet werden. Die Datenschutzbeauftragte, die Zivilgesellschaft und die Forschergemeinde sind nicht involviert. Da hilft auch der Opferbeauftragte des Landes Berlin nicht weiter.</p>
<p>Die Kritik der HU Berlin-Brandenburg und der Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte richtet sich gegen das gesamte, an entscheidenden Stellen unbestimmt formulierte Gesetz, das sich nicht um Datenschutz oder den Schutz von Grundrechten k&uuml;mmert. Sie sollen der Aufkl&auml;rung von Verbrechen geopfert werden. In Diskussionen geben die Bef&uuml;rworter des &Uuml;berwachungsgesetzes freim&uuml;tig zu, dass Videokameras keine Verbrechen verhindern k&ouml;nnen. Es gehe um die Aufkl&auml;rung von Verbrechen. Hier ist allerdings nicht das Land, sondern der Bund als Gesetzgeber gefragt.</p>
<p>Die Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte fordert deshalb, dass der Senat den Gesetzesentwurf aufgrund schwerwiegender verfassungsrechtlicher Bedenken dem Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin zur Pr&uuml;fung vorlegt. Das kann das Land jetzt, bevor die Volksinitiative in die zweite und entscheidende Phase ihrer Unterschriftensammlung geht, tun. Au&szlig;erdem soll die Regierung keine Verhandlungen mit dem &Uuml;berwachungsb&uuml;ndnis beginnen. Solche Verhandlungen mit den &Uuml;berwachungsbef&uuml;rwortern w&uuml;rden zu mehr &Uuml;berwachung f&uuml;hren, ohne dass Berlin sicherer wird.</p>
<p>In der Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte sind u.a. die Deutsche Vereinigung f&uuml;r Datenschutz, Digitalcourage, endstation, Forum InformatikerInnen f&uuml;r Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF), Internationale Liga f&uuml;r Menschenrechte, Fanrechtefonds, Berlin Werbefrei &#8211; Volksentscheid, Gr&uuml;ne Jugend Berlin, Junge Liberale Berlin, Piratenpartei Berlin, die netz- und innenpolitischen Landesarbeitsgemeinschaften von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen und Die Linke, und zahlreiche Einzelpersonen vertreten. Die vollst&auml;ndige Unterst&uuml;tzendenliste steht auf der BafF-Homepage. Dort kann auch der Gr&uuml;ndungsaufruf unterschrieben und ein Newsletter abonniert werden.</p>
<p>Die Offenen Treffen der Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte sind jeweils am vierten Mittwoch eines Monats um 19 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Neue Gesichter sind willkommen.</p>
<p>Der HU-Landesverband Berlin-Brandenburg will auf seiner Landesmitgliederversammlung am 30. Mai einen Antrag f&uuml;r die HU-Bundesmitgliederversammlung beschlie&szlig;en (Entwurf s.S. 5 dieser Ausgabe).</p>
<p><i>Homepage der Berliner Allianz f&uuml;r Freiheitsrechte: </i><a href="http://www.baff.berlin/" target="_blank" rel="noopener"><i>www.baff.berlin</i></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/berlin-hu-ist-gruendungsmitglied-der-berliner-allianz-fuer-freiheitsrechte/">Berlin: HU ist Gründungsmitglied der Berliner Allianz für Freiheitsrechte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bremen: Novellierung des Polizeigesetzes vorerst gestoppt</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/bremen-novellierung-des-polizeigesetzes-vorerst-gestoppt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 08:30:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/bremen-novellierung-des-polizeigesetzes-vorerst-gestoppt/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 12/13 Im Januar 2018 legte Innensenator M&#228;urer einen Entwurf f&#252;r ein neues Bremisches Polizeigesetz vor, das eine Reihe von erweiterten Befugnissen f&#252;r die Polizei enth&#228;lt, wie z.B. zur Aufenthaltsanordnung / Kontaktverbot, Elektronische Aufenthalts&#252;berwachung (Fu&#223;fessel), Telekommunikations&#252;berwachung / Quellen-Telekommunikations&#252;berwachung und die&#160; Ausweitung der Video&#252;berwachung. Von den in der Bremischen B&#252;rgerschaft (Landtag) [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/bremen-novellierung-des-polizeigesetzes-vorerst-gestoppt/">Bremen: Novellierung des Polizeigesetzes vorerst gestoppt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 12/13</p>
<p>Im Januar 2018 legte Innensenator M&auml;urer einen Entwurf f&uuml;r ein neues Bremisches Polizeigesetz vor, das eine Reihe von erweiterten Befugnissen f&uuml;r die Polizei enth&auml;lt, wie z.B. zur Aufenthaltsanordnung / Kontaktverbot, Elektronische Aufenthalts&uuml;berwachung (Fu&szlig;fessel), Telekommunikations&uuml;berwachung / Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung und die&nbsp; Ausweitung der Video&uuml;berwachung.</p>
<p>Von den in der Bremischen B&uuml;rgerschaft (Landtag) vertretenen Parteien lehnte nur die Linke diesen Gesetzesvorschlag ab. Die Gr&uuml;nen wollten als Koalitionspartner der SPD Verhandlungen f&uuml;hren, um die im Gesetz vorgesehenen&nbsp; Grundrechtseinschr&auml;nkungen abzuschw&auml;chen. Dies ist letztlich nicht gelungen, die Bedenken der Gr&uuml;nen konnten in den Verhandlungen nicht ausger&auml;umt werden, sie verweigerten letztlich ihre Zustimmung zum Gesetzentwurf.</p>
<p>Damit ist der Gesetzgebungsprozess vorerst gestoppt.</p>
<p>Gegen den Gesetzentwurf hatte sich in Bremen eine gro&szlig;e Anzahl von zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammengeschlossen und das B&uuml;ndnis &#8222;Brementrojaner&#8220; ins Leben gerufen; beteiligt daran ist auch die Humanistische Union &#8211; LV Bremen.</p>
<p>Zum Umdenkungsprozess der Gr&uuml;nen haben die Aktivit&auml;ten des B&uuml;ndnisses &#8222;Brementrojaner&#8220; sicher nicht unerheblich beigetragen, auch eine Diskussionsveranstaltung der Humanistischen Union in Kooperation mit dem B&uuml;ndnis. Im voll besetzten Saal des Gewerkschaftshauses diskutierten Prof. Clemens Arzt, Prof. Ingeborg Zerbes, die Datenschutzbeauftragte Frau Dr. Sommer und Dr. Hendrik W&uuml;bbenhorst als Vertreter des Innensenators &uuml;ber die problematischen Regelungen des Polizeigesetzentwurfes unter der Moderation von Kirsten Wiese.</p>
<p>Nach dem vorl&auml;ufigen Stopp des Gesetzentwurfes wird sich das B&uuml;ndnis &#8222;Brementrojaner&#8220; nicht gem&uuml;tlich zur&uuml;cklehnen. In einer Reihe von Bundesl&auml;ndern wie Bayern, Niedersachsen, Sachsen und NRW stehen Versch&auml;rfungen der jeweiligen L&auml;nderpolizeigesetze an. Innenminister Seehofer hat dar&uuml;ber hinaus einen &#8222;Musterentwurf f&uuml;r eine einheitliches Polizeigesetz&#8220; nach dem Vorbild des Entwurfes f&uuml;r das Bayerische Polizeiaufgaben-Gesetz, angek&uuml;ndigt.</p>
<p>Uns scheint es wichtig, dass es zu einer Vernetzung der Organisationen und Gruppen in den verschiedenen Bundesl&auml;ndern kommt, die sich gegen die Polizeigesetzversch&auml;rfungen engagieren. Das wird eines unserer Vorhaben sein, aber auch die Weiterf&uuml;hrung einer &ouml;ffentlichen Diskussion &uuml;ber die Sinnhaftigkeit erweiterter Polizeibefugnisse, die Angstdebatte, die der Bev&ouml;lkerung ein Unsicherheitsgef&uuml;hl suggerieren soll und so die Akzeptanz weiterer freiheitseinschr&auml;nkender Gesetze&nbsp; zu erreichen. Eine gemeinsame Stellungnahme der bundesweit agierenden B&uuml;rgerrechtsorganistionen konnte hierbei sehr hilfreich sein.</p>
<p>F&uuml;r das B&uuml;ndnis Brementrojaner gilt: Wer Freiheit f&uuml;r Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren!</p>
<p>Das erfreulich breite Medienecho des B&uuml;ndnisses Brementrojaner findet sich unter: <a href="https://brementrojaner.de/index.php/medienecho/" target="_blank" rel="noopener">https://brementrojaner.de/index.php/medienecho/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/bremen-novellierung-des-polizeigesetzes-vorerst-gestoppt/">Bremen: Novellierung des Polizeigesetzes vorerst gestoppt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hessen/Marburg: Hessen-Trojaner, Marburger Leuchtfeuer, Landes-IFG</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/hessenmarburg-hessen-trojaner-marburger-leuchtfeuer-landes-ifg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 08:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/hessenmarburg-hessen-trojaner-marburger-leuchtfeuer-landes-ifg/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 13/14 Unter dem Titel &#132;Verfassungsbruch in Gesetzesform?&#147; stellten Dr. Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte und Jürgen Erkmann von der Bürgerrechtsgruppe &#132;DieDatenschützer Rhein-Main&#147; (DDRM) am 17. April im Historischen Saal des Marburger Rathauses ihre Kritik am Gesetzentwurf der schwarz-grünen Landesregierung von Hessen für ein neues Verfassungsschutzgesetz zur Diskussion. [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/hessenmarburg-hessen-trojaner-marburger-leuchtfeuer-landes-ifg/">Hessen/Marburg: Hessen-Trojaner, Marburger Leuchtfeuer, Landes-IFG</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 13/14</p>
<p>Unter dem Titel &#132;Verfassungsbruch in Gesetzesform?&#147; stellten Dr. Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte und Jürgen Erkmann von der Bürgerrechtsgruppe &#132;DieDatenschützer Rhein-Main&#147; (DDRM) am 17. April im Historischen Saal des Marburger Rathauses ihre Kritik am Gesetzentwurf der schwarz-grünen Landesregierung von Hessen für ein neues Verfassungsschutzgesetz zur Diskussion. Beide hatten ihre Bedenken bereits bei der Anhörung des Hessischen Landtags am 8. Februar in Wiesbaden vorgetragen.</p>
<p>Straffreiheit für V-Leute und Verdeckte Ermittler, die Überprüfung von Beschäftigten bei Demokratieprojekten, die Ausspähung elektronischer Systeme mit einem &#132;Hessentrojaner&#147; und eine mangelhafte Kontrolle des Geheimdiensts waren nur einige der problematischen Punkte. Die HU Marburg, Die Piratenpartei und Die Linke hatten die Veranstaltung in Marburg im Namen der 24 Unterstützerorganisationen einer Gemeinsamen Erklärung gegen dieses Gesetzesvorhaben organisiert.</p>
<p>Begrüßt hat die HU Hessen die Auszeichnung des rot-grünen Gesetzentwurfs für ein Hessisches Verfassungsschutzgesetz mit einem &#132;Big Brother Award&#8220;. Dieser Preis mache die Mängel des Gesetzes deutlich und führe immerhin dazu, dass die Grünen Hessen ihr Mitgliedervotum gegen das Gesetz bei der Aufstellung ihrer Landesliste zur Landtagswahl am 28. Oktober 2018 nochmals durch eine entsprechende Kandidatenkür erneuerten.</p>
<p>Peter Fischer erhält am 13. Juni das <b>Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte</b>. Bei einer Feierstunde im Historischen Saal des Rathauses wird der Präsident des Fußballvereins &#132;Eintracht Frankfurt&#147; die undotierte Auszeichnung aus den Händen von Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Jury-Sprecher Egon Vaupel entgegennehmen. Mit dem Marburger Leuchtfeuer würdigt die Jury sein Eintreten für Demokratie und Vielfalt.</p>
<p>Ohne Not hatte Fischer die Mitgliedschaft in seinem Verein mit der in der AfD für unvereinbar erklärt. Trotz heftiger Anfeindungen hat er Kurs gehalten. Bei der Mitgliederversammlung des Fußballvereins wurde seine konsequente Haltung gegen Rassismus mit einem Ergebnis von 99 Prozent belohnt.</p>
<p>Die HU Marburg sieht das entschiedene Eintreten für Demokratie sowie gegen Rassismus und Antisemitismus als Aufgabe aller Gruppen und Organisationen in der Gesellschaft. Gerade dem Fußball als populärem Massensport komme dabei eine besondere Aufgabe zu.</p>
<p>Den <b>Entwurf für ein Hessisches Informationsfreiheitsgesetz </b>kritisiert die Humanistische Union Hessen ebenso wie das geplante Verfassungsschutzgesetz. Mit seinen Entwürfen rangiere das Land Hessen hinten in der Umsetzung demokratischer Standards und vorn nur bei der Überwachung. Polizei und Verfassungsschutz sind vom Recht auf Informationsfreiheit in dem Gesetzentwurf ausgenommen. Kommunen können sich den Regelungen freiwillig unterwerfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/hessenmarburg-hessen-trojaner-marburger-leuchtfeuer-landes-ifg/">Hessen/Marburg: Hessen-Trojaner, Marburger Leuchtfeuer, Landes-IFG</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>München/Südbayern: Neugründung des Landesverbandes</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/muenchensuedbayern-neugruendung-des-landesverbandes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 07:30:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/muenchensuedbayern-neugruendung-des-landesverbandes/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 14-16 Am 28. Januar 2018 ehrte die Humanistische Union M&#252;nchen Judith &#38; Reiner Bernstein mit dem Preis &#8222;Der Aufrechte Gang&#8220;. Der Bericht dazu findet sich auf S. 8 dieser Ausgabe. Neugr&#252;ndung des Landes&#173;ver&#173;bandes Bayern Am 14. April 2018 trafen sich die Mitglieder zu der Landesversammlung Bayern in M&#252;nchen. Zun&#228;chst [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/muenchensuedbayern-neugruendung-des-landesverbandes/">München/Südbayern: Neugründung des Landesverbandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 14-16</p>
<p>Am 28. Januar 2018 ehrte die Humanistische Union M&uuml;nchen Judith &amp; Reiner Bernstein mit dem Preis &bdquo;Der Aufrechte Gang&ldquo;. Der Bericht dazu findet sich auf S. 8 dieser Ausgabe.</p>
<h2 class="auto-created">Neugr&uuml;ndung des Landes&shy;ver&shy;bandes Bayern</h2>
<p>Am 14. April 2018 trafen sich die Mitglieder zu der Landesversammlung Bayern in M&uuml;nchen. Zun&auml;chst berichtete Hansj&ouml;rg Siebels-Horst &uuml;ber die vergangene Amtsperiode des RV M&uuml;nchen-S&uuml;dbayern. Alle Aktivit&auml;ten sind auf unserer Website <a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener">http://suedbayern.humanistische-union.de</a> dargestellt. Sie wurden z.T. als Kooperation mit anderen Verb&auml;nden organisiert. Der RV-Vorstand wurde mit gro&szlig;er Mehrheit entlastet.</p>
<p>Bei den sich anschlie&szlig;enden Wahlen wurden in den Landesvorstand gew&auml;hlt:</p>
<p><b>Uli Fuchs</b>, Jahrgang 1958, Rechtsanwalt in Miesbach, HU-Mitglied seit 1983. Seit 1997 bis 2015 im Vorstand des RV M&uuml;nchen-S&uuml;dbayern. Von 2003-2005 im Bundesvorstand. Interessen: Strafrecht, Grundrechte, Meinungsfreiheit und gleiche Rechte f&uuml;r alle. <br />Tel. 08025/12 33</p>
<p><b>Wolfgang Killinger</b>, geb. 1936 in Berlin, Elektro-Ingenieur i.R. in Gauting; HU-Mitglied seit 1965, seit 1979 im Vorstand des RV M&uuml;nchen-S&uuml;dbayern, Webmaster und Kassier. Interessen: Datenschutz, Informationsfreiheit, Trennung von Staat und Kirche, Direkte Demokratie, Freiheit statt Sicherheit</p>
<p><b>Jens Pietzner</b>, Jahrgang 1979, Student, seit 2018 Mitglied des Vorstandes der HU Bayern. Interessenschwerpunkt: Meinungsfreiheit, Medienkritik.</p>
<p><b>Wolfgang St&ouml;ger</b>, geb. 1949 in M&uuml;nchen; Studierter P&auml;dagoge und Soz.-Betriebswirt; viele Jahre t&auml;tig als Referent f&uuml;r Kinder- und Jugendhilfe bzw. Sozialpsychiatrie; Mitglied bei ver.di (AK Aktiv gegen Rechts); Schwerpunkte: Gegen den Abbau von Grund-/B&uuml;rger- und Freiheitsrechten, Trennung von Kirche und Staat.</p>
<p>Damit ist der Landesverband Bayern der HU wieder gegr&uuml;ndet. Die Vorstandsmitglieder wollen kollektiv agieren, daher wurde kein Vorsitzender gew&auml;hlt. F&uuml;r Mitglieder sind die Protokolle der Mitgliederversammlung bei der Gesch&auml;ftsstelle des LV Bayern verf&uuml;gbar.</p>
<p>Zwei als Tischvorlage eingebrachte Antr&auml;ge wurden an den neuen Vorstand &uuml;berwiesen:</p>
<p>&bull; Mitarbeit im B&uuml;ndnis &bdquo;noPAG NEIN! zum neuen bayer. Polizeiaufgabengesetz&ldquo;,</p>
<p>&bull; Gegen die Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit (Stadtratsbeschluss der LHSt M&uuml;nchen)</p>
<p>F&uuml;r die Mitgliederversammlung des Bundes am 9./10. Juni 2018 in Berlin hat Wolfgang St&ouml;ger die beiden Antr&auml;ge vorgeschlagen:</p>
<p>&bull; Unterst&uuml;tzung der Erkl&auml;rung &bdquo;Unsere Antwort f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte&ldquo; (<a href="https://antwort2018.hirnkost.de/" target="_blank" rel="noopener">https://antwort2018.hirnkost.de/</a>) als Antwort auf die &bdquo;Erkl&auml;rung 2018&ldquo; (<a href="https://www.erklaerung2018.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.erklaerung2018.de/</a>)</p>
<p>&bull; Gegen den Abbau von Grund- und Freiheitsrechten durch die Novellierungen der Polizeigesetze</p>
<p>Beide Antr&auml;ge wurden zur weiteren Bearbeitung an den Vorstand weitergeleitet.</p>
<h2 class="auto-created">Aus der Arbeit des Landes&shy;vor&shy;stands</h2>
<p>In seiner ersten Sitzung hat der LV-Vorstand beschlossen, dem B&uuml;ndnis &bdquo;noPAG NEIN! zum neuen Polizeiaufgabengesetz Bayern&#8220; beizutreten (<a href="http://www.nopagby.de/" target="_blank" rel="noopener">www.nopagby.de</a>). Ziel ist es, die Verabschiedung des Gesetzes im Landtag durch einen breiten B&uuml;rgerprotest zu verhindern und die im August 2017 beschlossene Einf&uuml;hrung der &bdquo;drohenden Gefahr&ldquo; und der theoretisch m&ouml;glichen unendlichen Haft zur&uuml;ckzunehmen.</p>
<p>Das B&uuml;ndnis sieht durch das Gesetzesvorhaben der Staatsregierung rechtsstaatliche Grundprinzipien verletzt: Zusammen mit den bereits erfolgten &Auml;nderungen am PAG im Vorjahr wird die Polizei k&uuml;nftig mit weitreichenden geheimdienstlichen Befugnissen ausgestattet. Somit wird die bayerische Polizei zu einer &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rde umfunktioniert und soll nach dem Willen des neuen Bundesinnenministers, Horst Seehofer, zum Vorbild f&uuml;r alle Bundesl&auml;nder werden.</p>
<p>Dagegen demonstrieren wir am 10. Mai 2018 ab 13.00 Uhr auf dem Marienplatz in M&uuml;nchen. Informationen finden Interessierte auf den Webseiten <a href="http://suedbayern.humanistische-union.de/" target="_blank" rel="noopener">http://suedbayern.humanistische-union.de</a> und <a href="http://www.nopagby.de/" target="_blank" rel="noopener">www.nopagby.de</a>. Wir rufen alle Verteidiger*innen eines demokratischen, rechtsstaatlichen Bayerns auf, mit uns ihre Stimme gegen das neue Polizeiaufgabengesetz zu erheben.</p>
<p>Das n&auml;chste Treffen des Landesvorstandes wird am 17. Mai. 2018 um 15.30 Uhr, stattfinden in der EineWeltWirtschaft, M&uuml;nchen, Schwanthalerstr. 80 RGB. Es ist vereins&ouml;ffentlich. Dabei werden wir vor allem das vor uns liegende Aufgabenpensum bestimmen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/muenchensuedbayern-neugruendung-des-landesverbandes/">München/Südbayern: Neugründung des Landesverbandes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nordrhein-Westfalen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/nordrhein-westfalen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 06:30:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/nordrhein-westfalen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 16 Der HU-Landesverband Nordrhein-Westfalen hat am 14. April 2018 eine Mitgliederversammlung durchgeführt und über die (bescheidenen) zurückliegenden und mögliche zukünftige Aktivitäten auf Landesebene beraten. Interventionen in aktuelle landespolitische (oder andere) Themen sind schon länger nicht mehr gelungen, gelegentliche Veranstaltungen erfuhren trotz hohen Aufwands wenig Resonanz. Aber es soll weitergehen: [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/nordrhein-westfalen/">Nordrhein-Westfalen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 16</p>
<p>Der HU-Landesverband Nordrhein-Westfalen hat am 14. April 2018 eine Mitgliederversammlung durchgeführt und über die (bescheidenen) zurückliegenden und mögliche zukünftige Aktivitäten auf Landesebene beraten. Interventionen in aktuelle landespolitische (oder andere) Themen sind schon länger nicht mehr gelungen, gelegentliche Veranstaltungen erfuhren trotz hohen Aufwands wenig Resonanz.</p>
<p>Aber es soll weitergehen: die Anwesenden wählten einen neuen Landesvorstand, bestehend aus Helge Klawitter, Ursula Tjaden, Nadine Freialdenhoven, Frank Hermann, Jimmy Bulanik und Norbert Reichling. Dieser wird sich zunächst einmal bemühen, die Debatte um eine Novellierung des NRW-Polizeigesetzes (der Entwurf wurde soeben in den Landtag eingebracht) zu verarbeiten und in die drohende Schnell-Gesetzgebung noch bürgerrechtliche Argumente gegen Präventivhaft u.a. einzubringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/nordrhein-westfalen/">Nordrhein-Westfalen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niedersachsen: Stellungnahme und Demonstration gegen Reformationstag als neuen Feiertag</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/niedersachsen-stellungnahme-und-demonstration-gegen-reformationstag-als-neuen-feiertag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2018 07:00:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/niedersachsen-stellungnahme-und-demonstration-gegen-reformationstag-als-neuen-feiertag/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 16 Zu dem Plan der Niedersächsischen Landesregierung, den Reformationstag (31. Oktober), zum gesetzlichen Feiertag zu machen, hat sich Hannes Haupt für die HU in einer Stellungnahme an das Innenministerium ablehnend geäußert. Statt noch eines weiteren religiösen, christlichen Feiertags solle es mit Rücksicht auf die gebotene weltanschauliche Neutralität einen weltlichen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/niedersachsen-stellungnahme-und-demonstration-gegen-reformationstag-als-neuen-feiertag/">Niedersachsen: Stellungnahme und Demonstration gegen Reformationstag als neuen Feiertag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 236 (2/2018), S. 16</p>
<p>Zu dem Plan der Niedersächsischen Landesregierung, den Reformationstag (31. Oktober), zum gesetzlichen Feiertag zu machen, hat sich Hannes Haupt für die HU in einer Stellungnahme an das Innenministerium ablehnend geäußert. Statt noch eines weiteren religiösen, christlichen Feiertags solle es mit Rücksicht auf die gebotene weltanschauliche Neutralität einen weltlichen Feiertag geben. Dazu seien von verschiedenen Verbänden gute Vorschläge unterbreitet worden.&#8220;</p>
<p>Zur Frage des neuen Feiertags in Niedersachsen haben niedersächsische HU-Mitglieder gemeinsam mit anderen säkularen Verbänden am 14. April 2018 in Hannover demonstriert. Dabei wurde den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit zu einer Abstimmung gegeben. Von 97 Teilnehmenden votierten 16 für einen kirchlichen Feiertag und 63 für einen weltlichen; für acht war es egal: Hauptsache Feiertag.&#8220;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/236/publikation/niedersachsen-stellungnahme-und-demonstration-gegen-reformationstag-als-neuen-feiertag/">Niedersachsen: Stellungnahme und Demonstration gegen Reformationstag als neuen Feiertag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
