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	<title>Behindertenpolitik Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Renaissance der Eugenik in Sachsen? Zu Klaus Heckemanns Äußerungen zur Humangenetik in den Mitteilungen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/renaissance-der-eugenik-in-sachsen-zu-klaus-heckemanns-aeusserungen-zur-humangenetik-mitteilungen-der-kassenaerztlichen-vereinigung-sachsen/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 11:18:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioethik]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweisen / Pluralismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechte von Behinderten]]></category>
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		<category><![CDATA[Trisomie 21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Entsetzen stellt die Humanistische Union fest, dass mit dem Erstarken der extremen Rechten im Land offenbar auch eine Wiederbelebung des Rufes nach Eugenik einhergeht. Wir warnen eindringlich vor den Gefahren für das Lebensrecht behinderter Menschen. In den Mitteilungen 5-6/2024 der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen entwickelt ihr Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Heckemann im Editorial seine Visionen der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/renaissance-der-eugenik-in-sachsen-zu-klaus-heckemanns-aeusserungen-zur-humangenetik-mitteilungen-der-kassenaerztlichen-vereinigung-sachsen/">Renaissance der Eugenik in Sachsen? Zu Klaus Heckemanns Äußerungen zur Humangenetik in den Mitteilungen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Entsetzen stellt die Humanistische Union fest, dass mit dem Erstarken der extremen Rechten im Land offenbar auch eine Wiederbelebung des Rufes nach Eugenik einhergeht. Wir warnen eindringlich vor den Gefahren für das Lebensrecht behinderter Menschen.</p>
<p>In den Mitteilungen 5-6/2024 der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen entwickelt ihr Vorstandsvorsitzender Dr. <a href="https://www.kvsachsen.de/fuer-praxen/aktuelle-informationen/kvs-mitteilungen/2024-06-humangenetik/humangenetik">Klaus Heckemann im Editorial</a> seine Visionen der effizienten und kostengünstigen flächendeckenden Nutzung genetischer Tests und Verfahren mit dem Ziel, das „Risiko der Geburt eines schwerstkranken Kindes” auszuschließen. Er bezieht in seinem Text für die Verbandszeitschrift auch das Vermeiden der Geburt eines Kindes mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom, zielgerichtet in seine Überlegungen ein. Er begründet dies mit dem vermeintlichen Leid der betroffenen Eltern, das so vermeidbar sei. Dies ist, so schreibt Heckemann „zweifellos Eugenik. Allerdings in ihrem besten und humansten Sinn”.</p>
<p>Der stellvertretende Vorsitzende der Humanistischen Union, Dr. Wolfram Grams, erkennt darin eine Kontinuität zur menschenverachtenden eugenischen Position der Naziherrschaft, in der behinderte Menschen ausschließlich als zu vermeidender Kostenfaktor betrachtet wurden. Ihre Ermordung wurde mit der Verkürzung ihres „Leids“ begründet. Der Aufruf zur Nutzung von Pränataldiagnostik und anderer Verfahren zur Vermeidung der Geburt eines „schwerstkranken“ oder behinderten Kindes suggeriert, dass das Leben von Menschen mit Behinderungen weniger wert und für die Betroffenen weniger lebenswert sei.</p>
<p>Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union erkennt in diesen Positionen eine beunruhigende Rückkehr zu menschenverachtenden Ideologien, die in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben dürfen.</p>
<p>Es ist die Frage zu stellen, ob die öffentliche Debatte mit der Sprache des Unmenschen angesichts des aktuellen Rechtsrucks in Deutschland zielgerichtet geführt wird. Diese Frage stellt sich besonders deshalb, weil Heckemann bei Veranstaltungen der AfD als Redner auftrat. Seine Positionen bereiten somit die Umsetzung der Forderung des thüringischen AfD-Vorsitzenden vor, des Faschisten Höcke, der davon sprach, man werde sich von einigen Volksteilen, die zu schwach sind, trennen müssen.</p>
<p>Wir fordern die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen dazu auf, sicherzustellen, dass menschenverachtende eugenische Positionen, die das Lebensrecht behinderter Menschen infrage stellen, künftig keine Plattform mehr erhalten. Wir fordern auch, dass Vertreter dieser Positionen keine Verantwortung mehr in dieser Organisation tragen dürfen, um so dem Schutz behinderter Menschen zu dienen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Wolfram Grams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/renaissance-der-eugenik-in-sachsen-zu-klaus-heckemanns-aeusserungen-zur-humangenetik-mitteilungen-der-kassenaerztlichen-vereinigung-sachsen/">Renaissance der Eugenik in Sachsen? Zu Klaus Heckemanns Äußerungen zur Humangenetik in den Mitteilungen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Humanistische Union kritisiert AfD: Systematische Abwertung von Personengruppen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/systematische-abwertung-von-personengruppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 08:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensweisen / Pluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Humanistische Union schließt sich der gemeinsamen Erklärung der Sozialverbände gegen die menschenverachtende Rhetorik und Politik der AfD, vertreten durch Maximilian Krah, an. Anlass war ein TikTok-Video, in dem der EU-Abgeordnete Krah die Tagesschau in einfacher Sprache als „Nachrichten für Idioten“ bezeichnet hatte. Es ist gesellschaftlicher Konsens, die ableistische Rhetorik und Politik Krahs als „verletzend [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/systematische-abwertung-von-personengruppen/">Humanistische Union kritisiert AfD: Systematische Abwertung von Personengruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Humanistische Union schließt sich der <a href="https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/zusammenstehen-fuer-menschlichkeit-und-vielfalt/">gemeinsamen Erklärung der Sozialverbände</a> gegen die menschenverachtende Rhetorik und Politik der AfD, vertreten durch Maximilian Krah, an. Anlass war ein TikTok-Video, in dem der EU-Abgeordnete Krah die <a href="https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesschau_in_einfacher_sprache">Tagesschau in einfacher Sprache</a> als „Nachrichten für Idioten“ bezeichnet hatte. Es ist gesellschaftlicher Konsens, die ableistische Rhetorik und Politik Krahs als „verletzend und gefährlich“ zu bezeichnen, wie dies auch die Sozialverbände in ihrer Erklärung tun. Sie kritisierten Krahs Äußerung als systematische Abwertung von Personengruppen und warnten vor der Ausgrenzung von Menschen mit und ohne Behinderung, die nicht in das „völkisch-nationalistische Weltbild“ der AfD passten.</p>
<p>Der stellvertretende Vorsitzende der Humanistischen Union, Dr. Wolfram Grams, hebt hervor, dass sich die völkische Haltung Krahs in einer unseligen Tradition bewegt: Vor 100 Jahren veröffentlichte der Freiburger Psychiater Alfred Hoche sein Buch mit dem Titel <em>Die Freigabe der Vernichtung unwerten Lebens</em>, in dem er zur Ermordung behinderter Menschen aufrief. Nur ein Jahrzehnt später wurde dies durch die systematische Ermordung behinderter Menschen in Deutschland grauenvolle Realität.</p>
<p>In dieser Traditionslinie bewegt sich die AfD schon seit längerer Zeit mit ihrer Diffamierung behinderter Menschen. Krah beweist einmal mehr die Gefahr, die von ihm und seiner Partei ausgeht.</p>
<p>Die Humanistische Union begrüßt das inklusive Angebot der Tagesschau und des Deutschlandfunks, seit einigen Wochen Nachrichten in einfacher Sprache zu senden. Sie richten sich vor allem an Menschen mit Behinderung oder mit Lernschwierigkeiten, denen eine weniger komplexe sprachliche Ausdrucksweise beim Verständnis helfen kann. Zielgruppe der Sender sind aber auch Menschen, die (noch) nicht gut Deutsch sprechen oder keine Chance auf umfangreichere Bildung hatten.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Wolfram Grams</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/systematische-abwertung-von-personengruppen/">Humanistische Union kritisiert AfD: Systematische Abwertung von Personengruppen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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