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	<title>Freiheit zu sterben II Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Beurteilung der niederländischen Sterbehilfepraxis nach geltender deutscher Rechtslage</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/beurteilung-der-niederlaendischen-sterbehilfepraxis-nach-geltender-deutscher-rechtslage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin Den Eindruck, dass es die Juristen seien, die eine Verrechtlichung des Sterbens vorantreiben w&#252;rden, widersprach Torsten Verrel in seinem Referat: &#8220; Wir Juristen wollen nicht ins Krankenhaus. Wir wollen Ihnen aber sehr wohl Regeln an [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3333 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1.jpg" alt="Beurteilung der niederl&auml;ndischen Sterbehilfepraxis nach geltender deutscher Rechtslage" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/07verrel-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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<p>Den Eindruck, dass es die Juristen seien, die eine Verrechtlichung des Sterbens vorantreiben w&uuml;rden, widersprach Torsten Verrel in seinem Referat: &#8220;</p>
<p><i>Wir Juristen wollen nicht ins Krankenhaus. Wir wollen Ihnen aber sehr wohl Regeln an die Hand geben, damit Sie eigenst&auml;ndige Entscheidungen treffen k&ouml;nnen.</i></p>
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		<title>Rechtslage und Erfahrungen in den Niederlanden</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/rechtslage-und-erfahrungen-in-den-niederlanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin In den Niederlanden besteht seit 2002 eine gesetzliche Regelung, unter welchen Bedingungen eine &#228;rztliche Suizidbeihilfe oder eine aktive Sterbehilfe straffrei bleiben. Die daf&#252;r zu erf&#252;llenden Voraussetzungen (u.a.: freiverantwortliche, wohl&#252;berlegte und nachhaltige&#160;Entscheidung; aussichtsloses und unertr&#228;gliches Leiden [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3332 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1.jpg" alt="Rechtslage und Erfahrungen in den Niederlanden" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/06blankenburg-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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</div>
<p>In den Niederlanden besteht seit 2002 eine gesetzliche Regelung, unter welchen Bedingungen eine &auml;rztliche Suizidbeihilfe oder eine aktive Sterbehilfe straffrei bleiben. Die daf&uuml;r zu erf&uuml;llenden Voraussetzungen (u.a.: freiverantwortliche, wohl&uuml;berlegte und nachhaltige&nbsp;Entscheidung; aussichtsloses und unertr&auml;gliches Leiden des Patienten; keine Behandlungsalternativen; Konsultation eines zweiten, unabh&auml;ngigen Arztes) gehen auf eine Initiative der &Auml;rzteschaft zur&uuml;ck, die sich nach einer breiten &ouml;ffentlichen Diskussion daf&uuml;r entschieden h&auml;tten,&nbsp;ihre sterbewilligen Patienten zu begleiten. Blankenburg hob einige Faktoren hervor, die f&uuml;r das Zustandekommen der niederl&auml;ndischen Regelung nach seiner Meinung ma&szlig;geblich waren: die zentrale Stellung der Haus&auml;rzte (aus deren Reihen auch die spezialisierten &Auml;rzte f&uuml;r Sterbebegleitung &#8211; die Scan-&Auml;rzte &#8211; stammen); eine ausgepr&auml;gte Toleranz gegen&uuml;ber individuellen&nbsp;Vorstellungen vom richtigen Sterben; die Integration des palliativen Behandlungsauftrags im Selbstverst&auml;ndnis der niederl&auml;ndischen Mediziner.<br />
Nach Erhard Blankenburg tragen diese Faktoren entscheidend zum aus seiner Sicht erfolgreichen niederl&auml;ndischen Modell der Sterbehilfe bei. Mit Blick auf das zugrundeliegende Gesetz betonte er: &#8220;</p>
<p><i>Ob die Regelung in den Niederlanden liberaler ist, dass d&uuml;rfen sie nach meinen paar Worten beurteilen. Ich halte sie f&uuml;r sehr viel pragmatischer, aber auch gleichzeitig sehr viel kontrollierter, als das in der Schweiz oder in Deutschland der Fall ist. Insofern glaube ich nicht, dass das Wort liberal die richtige Kennzeichnung ist &#8230;</i></p>
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		<item>
		<title>Assistierter Suizid und Palliativmedizin  Widerspruch oder Ergänzung?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/assistierter-suizid-und-palliativmedizin-widerspruch-oder-ergaenzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin In der Diskussion um Sterbehilfe wird oft behauptet, der Sterbewunsch von Patienten beruhe wahlweise auf einer Unkenntnis der palliativmedizinischen M&#246;glichkeiten oder einer mangelnden palliativen Versorgung der Betroffenen. Wie ein Blick in andere L&#228;nder (etwa: Oregon) [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/assistierter-suizid-und-palliativmedizin-widerspruch-oder-ergaenzung/">Assistierter Suizid und Palliativmedizin  Widerspruch oder Ergänzung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3331 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1.jpg" alt="Assistierter Suizid und Palliativmedizin &ndash; Widerspruch oder Erg&auml;nzung?" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/05ridder-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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<p>In der Diskussion um Sterbehilfe wird oft behauptet, der Sterbewunsch von Patienten beruhe wahlweise auf einer Unkenntnis der palliativmedizinischen M&ouml;glichkeiten oder einer mangelnden palliativen Versorgung der Betroffenen. Wie ein Blick in andere L&auml;nder (etwa: Oregon) zeigt, sind k&ouml;rperliches Leiden und Schmerzen jedoch nur eines unter vielen Motiven, aus denen sich der Wunsch nach einem baldigen Tod speist.<br />
F&uuml;r den Berliner Arzt Dr. Michael de Ridder schlie&szlig;en sich Palliativmedizin und &auml;rztlich assistierter Suizid deshalb keineswegs aus &#8211; ja, die &auml;rztliche Suizidbeihilfe k&ouml;nne unter manchen Umst&auml;nden geradewegs die letzte verbleibende, palliative Alternative sein. &#8220;</p>
<p><i>Die zentrale Frage also die sich stellt, lautet: Sind wir als Gesellschaft mitf&uuml;hlend genug, einsichtsf&auml;higen Menschen, die in terminaler oder schwerster aussichtloser Krankheit oder Versehrtheit maximale Zuwendung und Therapie erfahren und dennoch weiter leiden, zu gestattet, auf ihren klar und nachhaltig ge&auml;u&szlig;erten Wunsch hin, mit &auml;rztlicher Hilfe aus dem Leben zu scheiden.</i></p>
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		<item>
		<title>Der Rechtsrahmen des begleiteten Sterbens in der Schweiz und das Wirken der Schweizer Sterbehilfeorganisationen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/der-rechtsrahmen-des-begleiteten-sterbens-in-der-schweiz-und-das-wirken-der-schweizer-sterbehilfeorg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin Viele, die sich in Deutschland vergeblich um eine &#228;rztliche Unterst&#252;tzung beim Suizid oder eine Sterbehilfe bem&#252;hen, setzen ihre Hoffnungen auf die Schweiz. Doch wie sieht die Rechtslage bei unseren Nachbarn aus und wie funktioniert die [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/der-rechtsrahmen-des-begleiteten-sterbens-in-der-schweiz-und-das-wirken-der-schweizer-sterbehilfeorg/">Der Rechtsrahmen des begleiteten Sterbens in der Schweiz und das Wirken der Schweizer Sterbehilfeorganisationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3330 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1.jpg" alt="Der Rechtsrahmen des begleiteten Sterbens in der Schweiz und das Wirken der Schweizer Sterbehilfeorganisationen" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/04kunz-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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<p>Viele, die sich in Deutschland vergeblich um eine &auml;rztliche Unterst&uuml;tzung beim Suizid oder eine Sterbehilfe bem&uuml;hen, setzen ihre Hoffnungen auf die Schweiz. Doch wie sieht die Rechtslage bei unseren Nachbarn aus und wie funktioniert die organisierte Sterbehilfe in der Schweiz? Der Bericht von Prof. Dr. Karl-Ludwig Kunz begann hier &#8211; zumindest f&uuml;r Nichtjuristen &#8211; mit einer &Uuml;berraschung: sowohl bei der Sterbehilfe als auch bei der Hilfe zum Suizid ist die Rechtslage in der Schweiz keineswegs liberaler als in Deutschland. Hier wie dort sind die aktive Sterbehilfe strafrechtlich und ohne Ausnahme verboten; in der Schweiz ist unter bestimmten Bedingungen gar die Beihilfe zum Suizid strafbewehrt.<br />
Den wesentlichen Unterschied, auf dem auch das Wirken der schweizerischen Sterbehilfeorganisationen (Dignitas, Exit) beruhe, liegt nach Prof. Kunz in der weiten Auslegung der Palliativversorgung. Die Schweizer &Auml;rzte w&uuml;rden bei palliativen Behandlungen ein deutlich h&ouml;heres Risiko der vorzeitigen Lebensbeendigung inkauf nehmen, wodurch de facto ein gleitender &Uuml;berganz in der Grauzone zwischen indirekter und aktiver Sterbehilfe stattfinde. Die in der Schweiz seit Jahren praktizierte Form der Sterbebegleitung und Sterbehilfe beruhe bisher (eine gesetzliche Regelung ist in Vorbereitung) vor allem auf dem Vertrauen in die Mediziner. Kunz: &#8220;</p>
<p><i>So ist anzunehmen, dass jeder ernsthaft Suizidwillige letztlich einen Arzt finden wird, der zur Verschreibung dieses Mittels bereit ist.</i></p>
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		<item>
		<title>Sterben in der Intensivstation</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/sterben-in-der-intensivstation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin Der Berliner Intensivmediziner Prof. Dr. med. Walter Schaffartzik gab auf der Tagung einen Werkstattbericht zu Sterbefragen im station&#228;ren Umfeld. Anhand zahlreicher Fallbeispiele verdeutlichte er die Probleme der &#196;rzte beim Sterben im Krankenhaus:&#160;Die Einweisung auf die [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/sterben-in-der-intensivstation/">Sterben in der Intensivstation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3329 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1.jpg" alt="Sterben in der Intensivstation" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/03schaffartzik-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Der Berliner Intensivmediziner Prof. Dr. med. Walter Schaffartzik gab auf der Tagung einen Werkstattbericht zu Sterbefragen im station&auml;ren Umfeld. Anhand zahlreicher Fallbeispiele verdeutlichte er die Probleme der &Auml;rzte beim Sterben im Krankenhaus:&nbsp;Die Einweisung auf die Intensivstation sei h&auml;ufig der erste Kontakt zwischen Arzt und Patient. Als behandelnder Arzt habe man daher keine Ahnung vom mutma&szlig;lichen Behandlungswillen der Patienten und k&ouml;nne auch die Stellungnahmen der Angeh&ouml;rigen kaum einordnen. Bei den vorgelegten Patientenverf&uuml;gungen w&uuml;rden teilweise pauschale Behandlungsverbote ausgesprochen, die Bewertung der aktuellen Behandlungssituation k&ouml;nne davon jedoch erheblich abweichen. Die gr&ouml;&szlig;te Rechtsunsicherheit f&uuml;r die &Auml;rzte entstehe jedoch, weil die behandelnden Mediziner (zum Teil unter Zeitdruck) ex ante entscheiden m&uuml;ssten, wohingegen sich Angeh&ouml;rige, &Auml;rztekammern und Gerichte ex post lang dar&uuml;ber&nbsp;austauschen k&ouml;nnen, welche Behandlung in der Situation geboten gewesen sei und welche nicht.<br />
Herr Schaffartzik schlug deshalb die st&auml;rkere Einbindung von Angeh&ouml;rigen und Juristen in den &auml;rztlichen Entscheidungsprozess vor. Seinen Vortrag k&ouml;nnen Sie hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/sterben-in-der-intensivstation/">Sterben in der Intensivstation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Notwendigkeit der strafrechtlichen Ausgestaltung von Sterbehilfe</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/die-notwendigkeit-der-strafrechtlichen-ausgestaltung-von-sterbehilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/thema/die-notwendigkeit-der-strafrechtlichen-ausgestaltung-von-sterbehilfe/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin. Die g&#228;ngige Begr&#252;ndung des Verbots der aktiven Sterbehilfe lautet: Mit einer Freigabe w&#252;rde das Tabu der Fremdt&#246;tung aufgeweicht, was die Hemmschwelle gegen&#252;ber gewaltsamen &#220;bergriffen vermindere. Eine solche Argumentation teilt jedoch die grunds&#228;tzliche Schw&#228;che aller utilitaristischen [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin.</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3328 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1.jpg" alt="Die Notwendigkeit der strafrechtlichen Ausgestaltung von Sterbehilfe" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/02merkel-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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<p>Die g&auml;ngige Begr&uuml;ndung des Verbots der aktiven Sterbehilfe lautet: Mit einer Freigabe w&uuml;rde das Tabu der Fremdt&ouml;tung aufgeweicht, was die Hemmschwelle gegen&uuml;ber gewaltsamen &Uuml;bergriffen vermindere. Eine solche Argumentation teilt jedoch die grunds&auml;tzliche Schw&auml;che aller utilitaristischen Begr&uuml;ndungen, so Reinhard Merkel. Hierbei w&uuml;rde die Aufrechterhaltung einer objektiv-normativen Ordnung &uuml;ber die Interessen des Einzelnen gestellt&nbsp;&#8211; eine Sichtweise, die mit dem Freiheitsverst&auml;ndnis des Grundgesetzes schwerlich vereinbar ist.<br />
Dennoch sprach sich Merkel in seinem Vortrag &uuml;ber &#8222;Die Notwendigkeit der strafrechtlichen Ausgestaltung von Sterbehilfe&#8220; f&uuml;r eine Aufrechterhaltung des Verbots aus. Das Verbot erf&uuml;lle jedoch einen anderen Zweck, als gemeinhin angenommen: Der Sterbewillige solle damit vor seiner eigenen, m&ouml;glicherweise &uuml;bereilten Entscheidung gesch&uuml;tzt werden. Ob ein solcher &#8222;&Uuml;bereilungsschutz&#8220; jedoch ein pauschales Verbot rechtfertigen kann, oder ob dieses Schutzziel nicht auch durch Verfahrensregeln zur Sterbehilfe gew&auml;hrleisten werde, lie&szlig; Merkel offen.<br />
Sie k&ouml;nnen hier den Vortrag von Reinhard Merkel nachh&ouml;ren:</p>
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		<title>Der verfassungsrechtliche Rahmen für die Regelung aktiver und passiver sowie indirekter Sterbehilfe</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/der-verfassungsrechtliche-rahmen-fuer-die-regelung-aktiver-und-passiver-sowie-indirekter-sterbehilfe/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit zu sterben II]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin Ist die freie Entscheidung zum Suizid Ausdruck der allgemeinen Handlungsfreiheit, oder folgert sie aus dem Recht auf Leben, das wie jedes Freiheitsrecht auch die M&#246;glichkeit seiner Nicht-Inanspruchnahme umfasst? Dr. J&#246;rg Antoine verdeutlichte in seinem Vortrag [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Vortrag bei der Fachtagung &#8222;Die Freiheit zu sterben II. Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe&#8220; am 14.4.2011 in Berlin</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3327 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1.jpg" alt="Der verfassungsrechtliche Rahmen f&uuml;r die Regelung aktiver und passiver sowie indirekter Sterbehilfe" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/01antoine-1-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
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<p>Ist die freie Entscheidung zum Suizid Ausdruck der allgemeinen Handlungsfreiheit, oder folgert sie aus dem Recht auf Leben, das wie jedes Freiheitsrecht auch die M&ouml;glichkeit seiner Nicht-Inanspruchnahme umfasst? Dr. J&ouml;rg Antoine verdeutlichte in seinem Vortrag zu den verfassungsrechtlichen Grundlagen der Rechte Sterbender, dass solche Fragen nicht allein akademischer Natur sind. So entscheidet die verfassungsrechtliche Verankerung des Rechts auf Suizid dar&uuml;ber, ob der Gesetzgeber diesen Anspruch legitimerweise einschr&auml;nken darf (die allgemeine Handlungsfreiheit findet ihre Schranken im Sittengesetz und den Rechten anderer) oder eben nicht.<br />
J&ouml;rg Antoine erl&auml;uterte in seinem Referat, welche verfassungsrechtlichen Werte bei den verschiedenen Formen der Sterbehilfe und des (assistierten) Suizids zur Geltung kommen, welche Schranken unsere Verfassung f&uuml;r die Gestaltung des Sterbehilferechts aufstellt &#8211; und wie breit der gesetzgeberische Spielraum in der Frage der aktiven Sterbehilfe ist. Sie k&ouml;nnen seinen Vortrag hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/der-verfassungsrechtliche-rahmen-fuer-die-regelung-aktiver-und-passiver-sowie-indirekter-sterbehilfe/">Der verfassungsrechtliche Rahmen für die Regelung aktiver und passiver sowie indirekter Sterbehilfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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