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	<title>Anwendung &amp; Muster Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Musterentwurf der HU-Patientenverfügung von 2008</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/aktueller-musterentwurf-der-hu-patientenverfuegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwendung & Muster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinweis: Dieser Musterentwurf zur Patientenverfügung ist nicht mehr aktuell. Aus Dokumentationszwecken machen wir ihn hier dennoch weiterhin einsehbar. Verwenden Sie diesen aber bitte nicht. Die Humanistische Union stellt seit 1978 Mustervordrucke für Patientenverfügungen bereit. Hier können Sie die letzte Version vom August 2008 einsehen. Bitte verwenden Sie diese Fassung nicht mehr! Nach einer jüngst ergangenen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/aktueller-musterentwurf-der-hu-patientenverfuegung/">Musterentwurf der HU-Patientenverfügung von 2008</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hinweis: Dieser Musterentwurf zur Patientenverfügung ist nicht mehr aktuell. Aus Dokumentationszwecken machen wir ihn hier dennoch weiterhin einsehbar. Verwenden Sie diesen aber bitte nicht.</em></p>
<p>Die Humanistische Union stellt seit 1978 Mustervordrucke für Patientenverfügungen bereit. Hier können Sie die letzte Version vom August 2008 einsehen. Bitte verwenden Sie diese Fassung nicht mehr! Nach einer jüngst ergangenen Entscheidung des BGH zu den Anforderungen an die inhaltlichen Kriterien solcher Verfügungen überarbeiten wir derzeit unseren Mustertext.</p>
<p>Mit dieser Patientenverfügung können Sie im Ernstfall eine unnötige Verlängerung ihres Leidens oder Sterbens vermeiden. Sie erlaubt es, ärztliche Eingriffe und Medikamente im Voraus abzulehnen, falls Sie ihren Willen nicht mehr äußern können. Darüber hinaus gestattet die neue Patientenverfügung der HU die Benennung von Bevollmächtigten, die an Ihrer Stelle entscheiden können, sollte Ihre Patientenverfügung nicht greifen. (Stand: August 2008)</p>
<p><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_formularversion_DINA4_1-01-2.pdf"><img decoding="async" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/pdf-file.jpg" alt="" width="30" height="32" border="0" /></a><b> <a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_formularversion_DINA4_1-01-2.pdf">PDF-Formular</a></b> (zum Ausfüllen am PC)</p>
<p><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_druckversion_DINA4_1-00-2.pdf"><img decoding="async" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/pdf-file.jpg" alt="" width="30" height="32" border="0" /></a> <b><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_druckversion_DINA4_1-00-2.pdf">PDF-Vorlage </a></b>(zum handschriftlichen Ausfüllen)</p>
<p><i>Bevor Sie die Patientenverfügung der Humanistischen Union unterzeichnen, lesen Sie bitte die den Artikel </i><a title="Informationen zum Umgang mit Patientenverfügungen" href="https://www.humanistische-union.de/thema/informationen-zum-umgang-mit-patientenverfuegungen/"><b><i>&#8222;Informationen zum Umgang mit Patientenverfügungen&#8220;</i></b></a><i> (siehe unten) bzw. unser <b><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/PV_Infoblatt2008-2.pdf">Infoblatt</a></b> mit Hinweisen zur Anwendung und Reichweite der HU-Patientenverfügung.</i></p>
<h5>Mustertext einer Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung der Humanis&shy;ti&shy;schen Union</h5>
<p>Patientenverfügung von:<br />
Name:<br />
geb. am:<br />
Anschrift:<br />
Telefon:</p>
<p><b>Ich verfüge gegenüber meinen Ärzten:</b></p>
<p>Ich wünsche einen menschenwürdigen Tod und erkläre deshalb, dass ich mit einer Intensivtherapie oder Reanimation nicht einverstanden bin, falls ich in einem Zustand dauernder Bewusstlosigkeit durch schwere Dauerschädigung meiner Gehirnfunktion (Decerebration) gerate oder wenn überlebenswichtige Funktionen meines Körpers auf Dauer nicht therapierbar ausfallen.</p>
<p>Ich verfüge: Die Therapie ist einzustellen, wenn feststeht, dass die Schädigung nicht mehr zu beheben ist.</p>
<p>Ich wünsche ein menschenwürdiges Sterben und erkläre deshalb, dass im Falle einer zum Tode führenden Krankheit, bei der mit keiner Verbesserung des Gesundheitszustandes – z.B. Aufwachen aus dem Koma – zu rechnen ist, von allen das Sterben verlängernden Maßnahmen einschließlich einer künstlichen Ernährung abzusehen ist.</p>
<p>Auch mit medizintechnischen Maßnahmen, die lediglich dazu dienen, eine Organentnahme zu ermöglichen, bin ich nicht einverstanden. [Dieser Satz kann gestrichen werden, wenn Sie Organspender sein wollen.]</p>
<p>Ich wünsche, solange ich lebe, menschenwürdig zu leben, und erkläre deshalb meine Einwilligung in eine ärztliche Therapie zur Linderung von Leiden und Schmerzen, auch wenn hierzu benutzte Medikamente zur Bewusstseinsausschaltung führen oder wegen ihrer – vom Arzt nicht beabsichtigten – Nebenwirkungen zu einem frühen Tod führen sollten.</p>
<p>Darüber hinaus erkläre ich Folgendes:</p>
<p>[Freitextfeld]</p>
<p>Diese von mir eigenhändig und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte abgegebene Verfügung bitte ich zu meinen Krankenunterlagen zu nehmen. Zu Maßnahmen, die dieser Verfügung widersprechen, verweigere ich ausdrücklich die Zustimmung. Die namentlich aufgeführten Personen, werden auf die Einhaltung dieser Verfügung achten.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
Datum, Ort und Unterschrift der/des Verfügenden</p>
<p>Duplikate dieser Verfügung sind hinterlegt bei:</p>
<p>Name:<br />
Anschrift:<br />
Telefon:</p>
<p>sowie</p>
<p>Name:<br />
Anschrift:<br />
Telefon:</p>
<p>Ich bestätige, dass diese Verfügung von dem/der Ausstellenden eigenhändig unterschrieben wurde.</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
Datum, Ort und Unterschrift Duplikat-Besitzer/in</p>
<p>Hinweis: Es geht hier nicht um „Tötung auf Verlangen“ gemäß § 216 StGB, sondern um humane Behandlung, wozu Ärzte verpflichtet sind. Sollten Ärztinnen und Ärzte den hier geäußerten Willen einer Patientin oder eines Patienten nicht respektieren, könnten sie wegen Körperverletzung angeklagt werden, da jede ärztliche Behandlung ohne vorliegende Einwilligung eine Körperverletzung darstellt.</p>
<p><b>Bevollmächtigung</b></p>
<p>Folgende Personen bevollmächtige ich, meine oben getroffenen Verfügungen durchzusetzen und darüber hinaus in den Fällen statt meiner zu entscheiden, die ich nicht vorverfügt habe. Sie sind im Fall von Lebensgefahr zu benachrichtigen. Der behandelnde Arzt darf an sie Auskunft geben, er ist ihnen gegenüber von seiner Schweigepflicht entbunden.</p>
<p>1. Bevollmächtigte/r</p>
<p>Name:<br />
Anschrift:<br />
Telefon:</p>
<p>2. Bevollmächtigte/r</p>
<p>Name:<br />
Anschrift:<br />
Telefon:</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
Datum, Ort und Unterschrift Vollmachtgeber/in</p>
<p>Diese Patientenverfügung wurde zur Verfügung gestellt von:</p>
<p>Humanistische Union e.V.<br />
Greifswalder Straße 4<br />
10405 Berlin<br />
Tel.: 030 / 204 502 56<br />
Fax: 030 / 204 502 57<br />
E-Mail: <a href="mailto:info%40humanistische-union.de">info@humanistische-union.de</a></p>
<p>Weitere Vordrucke sowie Informationen im Internet unter: <a href="https://www.humanistische-union.de/shortcuts/patientenverfuegung/">https://www.humanistische-union.de/shortcuts/patientenverfuegung/</a>.</p>
<p>Stand: August 2008</p>
<p>Kategorie: Patientenverfügung: Service</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/aktueller-musterentwurf-der-hu-patientenverfuegung/">Musterentwurf der HU-Patientenverfügung von 2008</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Informationen zum Umgang mit Patientenverfügungen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/informationen-zum-umgang-mit-patientenverfuegungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwendung & Muster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/thema/informationen-zum-umgang-mit-patientenverfuegungen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Humanistische Union Hier finden Sie Antworten auf folgende Fragen: Was ist eine Patientenverf&#252;gung? Warum sind Patientenverf&#252;gungen sinnvoll und notwendig? Was sollte ich beim Abfassen einer solchen Verf&#252;gung beachten? Welche Reichweite und Verbindlichkeit haben Patientenverf&#252;gungen? Welche besonderen Regelungen enth&#228;lt die Musterverf&#252;gung der Humanistischen Union? Warum sollte ich in meiner Patientenverf&#252;gung einen Bevollm&#228;chtigten benennen? Was ist eine [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Humanistische Union</p>
<p>Hier finden Sie Antworten auf folgende Fragen: Was ist eine Patientenverf&uuml;gung? Warum sind Patientenverf&uuml;gungen sinnvoll und notwendig? Was sollte ich beim Abfassen einer solchen Verf&uuml;gung beachten? Welche Reichweite und Verbindlichkeit haben Patientenverf&uuml;gungen? Welche besonderen Regelungen enth&auml;lt die Musterverf&uuml;gung der Humanistischen Union? Warum sollte ich in meiner Patientenverf&uuml;gung einen Bevollm&auml;chtigten benennen?</p>
<h5>Was ist eine Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung?</h5>
<p>Eine Patientenverf&uuml;gung ist nichts anderes als Ihr in Schriftform niedergelegter Wille f&uuml;r den Fall, dass Sie &auml;u&szlig;erungsunf&auml;hig sind. In der Patientenverf&uuml;gung geht es um Ihre vorweg genommene Entscheidung, wie Ihr m&ouml;gliches Lebensende aussehen soll &#8211; f&uuml;r Situationen, in denen Sie selbst nicht mehr entscheiden k&ouml;nnen. Das ist immer dann n&ouml;tig, wenn Sie durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall bewusstlos werden oder Ihren Willen verlieren. <br />An die Patientenverf&uuml;gung sind insbesondere die behandelnden &Auml;rzte, aber auch Ihre n&auml;chsten Angeh&ouml;rigen, Verwandten und Freunde gebunden. Sie kl&auml;ren mit der Verf&uuml;gung die m&ouml;glichen Beteiligten f&uuml;r den Ernstfall auf. Sie hinterlassen einen verbindlich formulierten Willen, aus dem hervorgeht, unter welchen Umst&auml;nden Sie welche &auml;rztlichen Behandlungen ablehnen.</p>
<h5>Warum sind Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gungen sinnvoll und notwendig?</h5>
<p>Viele Menschen haben ganz eigene Vorstellungen davon, wie sie in W&uuml;rde sterben wollen. Die Patientenverf&uuml;gung erlaubt es Ihnen, sich mit der Thematik des Sterbens vorab differenziert auseinander zu setzen.</p>
<p>Notwendig sind Patientenverf&uuml;gungen, um m&ouml;gliche Schutzvorkehrungen f&uuml;r die Selbstbestimmung am Lebensende zu treffen. Erfahrungen zeigen&nbsp; immer wieder, dass die von Betroffenen gegen&uuml;ber Verwandten, Freunden und engen Angeh&ouml;rigen ge&auml;u&szlig;erten W&uuml;nsche von den behandelnden &Auml;rzten nicht immer respektiert werden. Versch&auml;rft wird dieser Konflikt durch die sich dauernd verbessernden technischen M&ouml;glichkeiten der Lebenserhaltung und Lebensverl&auml;ngerung.</p>
<p>Patientenverf&uuml;gungen sind aber auch deshalb n&ouml;tig, weil wir bis heute eine mangelnde Ausbildung der &Auml;rzteschaft in ethischen, aber auch in rechtlichen Fragen des Sterbens beklagen m&uuml;ssen. Immer wieder werden missverst&auml;ndliche, oft religi&ouml;s motivierte Vorstellungen von einer Pflicht zum Leben oder gar einer Pflicht zum Leiden von Sterbenden abverlangt.</p>
<h5>Die politische Diskussion um Patien&shy;ten&shy;rechte</h5>
<p>Die B&uuml;rgerrechtsorganisation Humanistische Union setzt sich seit Ende der 1970er Jahre f&uuml;r die Selbstbestimmung beim Sterben ein. F&uuml;r uns steht das selbstbestimmte Leben jeder und jedes einzelnen Menschen &#8211; und zwar in W&uuml;rde &#8211; im Mittelpunkt unserer Bem&uuml;hungen. Wir haben 1978 das erste Muster einer Patientenverf&uuml;gung in Deutschland vorgestellt und fordern seitdem, dass diese Willenserkl&auml;rungen verbindlich anerkannt werden. <br />Der Gesetzgeber hat sich jahrelang geweigert, die sich aus der Rechtsunsicherheit ergebenden Probleme Sterbewilliger zu l&ouml;sen. Im Fr&uuml;hsommer 2008 hat der Bundestag endlich mit den Beratungen eines Gesetzentwurfs (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/084/1608442.pdf" target="_blank" rel="noopener">BT-Drs. 16/8442</a>) zur gesetzlichen Absicherung der Patientenverf&uuml;gung begonnen. Ob dieser Gesetzentwurf die n&ouml;tigen Mehrheiten findet, ist derzeit jedoch ungewiss. Die Humanistische Union setzt sich f&uuml;r eine rasche Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs ein, weil wir davon ausgehen, dass mit seiner Verwirklichung die Rechte Sterbender gest&auml;rkt werden.</p>
<h5>Die Verbind&shy;lich&shy;keit von Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gungen</h5>
<p>Auch wenn es noch keine gesetzliche Regelung der Verbindlichkeit von Patientenverf&uuml;gungen gibt, sind die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte dennoch angehalten, Ihre W&uuml;nsche nach einer humanen Behandlung zu befolgen. Dies entspricht dem &auml;rztlichen Selbstverst&auml;ndnis gem&auml;&szlig; den <a href="http://www.baek.de/downloads/EmpfPatientenverfuegung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Empfehlungen der Bundes&auml;rztekammer</a> zum Umgang mit Vorsorgevollmachten und Patientenverf&uuml;gungen. Sollten &Auml;rztinnen und &Auml;rzte den ge&auml;u&szlig;erten Willen einer Patientin oder eines Patienten nicht respektieren, k&ouml;nnten sie wegen K&ouml;rperverletzung angeklagt werden. Jede &auml;rztliche, die k&ouml;rperliche Unversehrtheit nicht ganz unerheblich beeintr&auml;chtigende Behandlung stellt eine K&ouml;rperverletzung dar, sofern keine Einwilligung des Betroffenen vorliegt.</p>
<p>&Auml;rztinnen und &Auml;rzte sind nicht von sich aus zur Behandlung verpflichtet, wenn die Patientin oder der Patient sie mit entsprechender Verf&uuml;gung aus dieser Verpflichtung entlassen hat. Das bedeutet: &Auml;rztinnen und &Auml;rzte trifft bei einem wirksamen Behandlungsverzicht keine Garantenpflicht &#8211; andernfalls w&auml;re das Selbstbestimmungsrecht der Patienten oder des Patienten nicht gewahrt.</p>
<h5>Formvor&shy;schriften und Muster&shy;ent&shy;w&uuml;rfe</h5>
<p>Eine Patientenverf&uuml;gung ist &#8211; juristisch betrachtet &#8211; eine im Voraus abgefasste Willenserkl&auml;rung, wie sie in vielen anderen Bereichen des t&auml;glichen Lebens m&ouml;glich ist. Insofern steht es Ihnen frei, Ihre Patientenverf&uuml;gung formlos und mit einem eigenst&auml;ndig formulierten Schreiben oder Brief abzufassen. Es gibt f&uuml;r Patientenverf&uuml;gungen keine allgemeinen Formvorschriften, Sie sind nicht an bestimmte Vordrucke oder Formulare gebunden.</p>
<p>Allerdings empfehlen wir Ihnen, sich bei der Formulierung einer eigenen Patientenverf&uuml;gung entweder von einem qualifizierten Mediziner bzw. Rechtsanwalt beraten zu lassen oder sich an einem der zahlreichen Musterentw&uuml;rfe zu orientieren. So vermeiden Sie eine juristisch unklare Formulierung, die im Zweifelsfall dazu f&uuml;hrt, dass die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte Ihre Verf&uuml;gung nicht anwenden (k&ouml;nnen). Durch die Verwendung eines Mustertextes stellen Sie sicher, dass Ihre W&uuml;nsche medizinisch wie juristisch m&ouml;glichst eindeutig formuliert sind. Die Mustervorlage der HU-Patientenverf&uuml;gung enth&auml;lt ein Freitextfeld, in dem Sie Ihre Verf&uuml;gung um spezielle W&uuml;nsche erweitern oder begrenzen k&ouml;nnen. Formulierungsvorschl&auml;ge f&uuml;r weitere Verf&uuml;gungen/Einschr&auml;nkungen finden Sie in dieser <a href="http://www.bmj.de/files/-/1065/Textbausteine%20Patientenvfg%20Stand%20September%202005%5B1%5D.doc" target="_blank" rel="noopener">Handreichung des Bundesjustizministeriums</a>.</p>
<h5>Aufbe&shy;wah&shy;rung und Aktua&shy;li&shy;sie&shy;rung</h5>
<p>Sie sollten Ihre Patientenverf&uuml;gung immer bei sich tragen (etwa in der Geldb&ouml;rse), damit die behandelnden &Auml;rzte diese im Notfall sofort sehen und Ihre Verf&uuml;gungen ber&uuml;cksichtigen k&ouml;nnen.<br />Au&szlig;erdem empfehlen wir Ihnen, Ihre Patientenverf&uuml;gung etwa aller zwei Jahre durch eine erneute Unterschrift (mit Datumsangabe) zu aktualisieren. Damit zeigen Sie den behandelnden &Auml;rzten an, dass Sie weiterhin an den in der Verf&uuml;gung genannten (Nicht-)Behandlungsw&uuml;nschen festhalten.</p>
<h5>Die Muster&shy;pa&shy;ti&shy;en&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung der Humanis&shy;ti&shy;schen Union</h5>
<p>Die Humanistische Union stellt Ihnen einen Mustertext f&uuml;r eine Patientenverf&uuml;gung bereit. Sie k&ouml;nnen dieses Muster:</p>
<p>&#8211; vorgedruckt im <a href="https://www.humanistische-union.de/shop/sonstiges/">Online-Shop</a> bestellen (Setpreis inkl. Informationsblatt 3.50 &euro;)</p>
<p>&#8211; als <a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_formularversion_DINA4_1-01-2.pdf">PDF-Formular</a> laden und am Rechner ausf&uuml;llen</p>
<p>&#8211; als <a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hu-pv2008_druckversion_DINA4_1-00-2.pdf">PDF-Vorlage </a>ausdrucken und handschriftlich ausf&uuml;llen.</p>
<h5>Was die Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung der Humanis&shy;ti&shy;schen Union regelt:</h5>
<p>Der Musterentwurf der HU-Patientenverf&uuml;gung enth&auml;lt Bestimmungen f&uuml;r vier typische Situationen:</p>
<ul>
<li>Einen Behandlungsabbruch f&uuml;r den Fall der dauernden Bewusstlosigkeit oder schwerer, dauerhafter Sch&auml;digungen der Gehirnfunktionen, durch die man gehindert ist, seinen Willen zum Abbruch der Behandlung bzw. lebensverl&auml;ngernder Ma&szlig;nahmen zu &auml;u&szlig;ern. (passive Sterbehilfe)</li>
<li>Einen Behandlungsabbruch f&uuml;r den Fall einer unheilbaren, zum Tode f&uuml;hrenden Krankheit, bei der die &Auml;rzte mit keiner Besserung des Gesamtzustandes mehr rechnen und &uuml;berlebenswichtige Funktionen des K&ouml;rpers auf Dauer und nicht mehr heilbar ausgefallen sind. (passive Sterbehilfe)</li>
<li>Einen Behandlungsabbruch f&uuml;r den Fall, dass man nur am Leben erhalten wird, um eine Organentnahme zu erm&ouml;glichen. (Dieser Teil sollte gestrichen werden, wenn man im Falle seines Todes durchaus Organe spenden will oder sogar einen Organspendeausweis hat.)</li>
<li>Die vierte Verf&uuml;gung zielt darauf ab, die Linderung Ihrer Schmerzen sicher zu stellen.&nbsp; Sie erkl&auml;ren damit gegen&uuml;ber dem Arzt, dass Sie mit einer Behandlung einverstanden sind, die Ihr Leiden lindert, aber u.U. dazu f&uuml;hrt, dass Sie Ihr Bewusstsein verlieren. Starke schmerzlindernde Mittel wirken h&auml;ufig &#8211; auf den gesamten Behandlungsverlauf gesehen &#8211; lebensverk&uuml;rzend. Ihr Einsatz ist deshalb in der &Auml;rzteschaft nicht unumstritten und rechtlich gesehen rechtfertigungsbed&uuml;rftig. (indirekte oder mittelbare Sterbehilfe)</li>
</ul>
<h5>Was die Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung der Humanis&shy;ti&shy;schen Union nicht regelt:</h5>
<ul>
<li>Die Patientenverf&uuml;gung der HU enth&auml;lt keine Bestimmungen zur umstrittenen aktiven Sterbehilfe. Da aktive Sterbehilfe in Deutschland verboten ist ( &sect; 216 Strafgesetzbuch), w&auml;re eine hierauf ausgerichtete Patientenverf&uuml;gung unwirksam. Mit der Patientenverf&uuml;gung k&ouml;nnen Sie ausschlie&szlig;lich zul&auml;ssige (Nicht-)Behandlungsw&uuml;nsche festlegen, an die sich andere in k&uuml;nftigen Situationen halten sollen.&nbsp;</li>
<li>Die Patientenverf&uuml;gung der HU regelt nicht den Fall der Bestellung einer Betreuerin oder eines Betreuers. Bitte informieren Sie sich &uuml;ber diesen Fall gesondert, z.B. &uuml;ber die Verbraucherzentralen oder Ihr &ouml;rtliches Amtsgericht.</li>
</ul>
<h5>Das Ausf&uuml;llen der Formulare</h5>
<p>Bitte f&uuml;llen Sie das Original der Patientenverf&uuml;gung (die Faltkarte) sorgsam aus. Alle Verf&uuml;gungen, mit denen Sie nicht einverstanden sind, streichen Sie einfach aus der Vorlage (und den Duplikaten!). Wenn Sie Ihre Verf&uuml;gung erweitern wollen, empfehlen wir Ihnen, die erw&auml;hnten Formulierungsvorschl&auml;ge des Bundesjustizministeriums oder anderer Musterverf&uuml;gungen zu Rate zu ziehen. Wenn Sie das Formular ausgef&uuml;llt haben, versehen Sie die Erkl&auml;rung mit Unterschrift und Datum. Dadurch dokumentieren Sie die von Ihnen gefasste Entscheidung.</p>
<p>Wir empfehlen Ihnen, zwei <b>Duplikate</b> Ihrer Verf&uuml;gung bei Personen Ihres Vertrauens (Partner, Verwandte oder Freunde) zu hinterlegen. Entsprechende Vorlagen sind in den Online-Formularen bzw. dem gedruckten Set enthalten. Bitte reden Sie mit diesen Vertrauenpersonen &uuml;ber Ihre (Nicht-)Behandlungsw&uuml;nsche, damit jene auch verstehen, worum es Ihnen geht! Nur wenn die Vertrauenspersonen ausreichend &uuml;ber Ihren Willen informiert sind und Duplikate Ihrer Verf&uuml;gung besitzen, k&ouml;nnen Sie erwarten, dass sie sich im Konfliktfall f&uuml;r Sie einsetzen. Tragen Sie bitte in Ihrer Patientenverf&uuml;gung ein, bei wem Sie die Duplikate hinterlegt haben. Wenn Sie die Formulare handschriftlich ausf&uuml;llen, achten Sie bitte darauf, dass die Verf&uuml;gungen im Original und auf den Duplikaten textlich &uuml;bereinstimmen (bei dem PDF-Formular werden die Angaben in den Duplikaten automatisch aus Ihren Eingaben im Originaldokument &uuml;bernommen.)</p>
<p>Wir empfehlen Ihnen, Ihre Patientenverf&uuml;gung mit der Benennung von ein oder zwei <b>Bevollm&auml;chtigten</b> zu kombinieren. Diese k&ouml;nnen in F&auml;llen, die sie nicht vorverf&uuml;gt haben (weil Situationen eingetreten sind, die Sie nicht voraussehen konnten) an Ihrer Stelle entscheiden. Dadurch entsteht ein fast l&uuml;ckenloser Schutz bez&uuml;glich der Durchsetzung Ihrer eigenen Vorstellungen von einem w&uuml;rdigen Lebensende.</p>
<p>Wen Sie als Bevollm&auml;chtigten f&uuml;r sich ausw&auml;hlen, ist eine Frage des h&ouml;chstpers&ouml;nlichen Vertrauens. Bevor Sie Bevollm&auml;chtigten benennen, sollten Sie mit ihnen ausf&uuml;hrlich &uuml;ber ihre W&uuml;nsche sprechen, um sicher zu gehen, dass er/sie Ihre Erwartungen kennt und versteht.</p>
<p>Wenn Sie einen Bevollm&auml;chtigten benennen, tritt dieser an die Stelle des gesetzlichen Betreuers, der ansonsten f&uuml;r Sie im Falle der &Auml;u&szlig;erungsunf&auml;higkeit entscheiden m&uuml;sste. Der Bevollm&auml;chtigte ist zun&auml;chst vollst&auml;ndig an den Text Ihrer Patientenverf&uuml;gung gebunden. Er kann aber in all den F&auml;llen, die Sie nicht vorbedacht haben, so entscheiden wie Sie selbst. Achten Sie bitte darauf, dass der Bevollm&auml;chtigte vom Lebensalter her so gestellt ist, dass er Sie im Ernstfall auch vertreten kann.&nbsp;</p>
<p>Sie sind nicht verpflichtet, einen Bevollm&auml;chtigten einzusetzen. Wenn Sie sich dagegen entscheiden, streichen Sie die entsprechenden Abs&auml;tze auf Ihrer Verf&uuml;gung (und den Duplikaten) einfach durch. Die Wirkung Ihrer Patientenverf&uuml;gung ist dann auf die von Ihnen unmittelbar beschriebenen Situationen beschr&auml;nkt, in allen anderen F&auml;llen entscheidet der staatlich eingesetzte Betreuer f&uuml;r Sie.</p>
<p>Die Humanistische Union wird ihren Mustertext einer Patientenverf&uuml;gung &uuml;berarbeiten, sobald durch den Gesetzgeber &Auml;nderungen notwendig oder Erweiterungen des Anwendungsbereiches von Patientenverf&uuml;gungen m&ouml;glich werden.</p>
<p>Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Patientenverf&uuml;gung/Patientenrechte haben, steht Ihnen unsere <a href="https://www.humanistische-union.de/ueber-uns/kontakt/">Bundesgesch&auml;ftsstelle </a>gern zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Kategorie: Patientenverf&uuml;gung: Service</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/informationen-zum-umgang-mit-patientenverfuegungen/">Informationen zum Umgang mit Patientenverfügungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Mustervorlage einer Patientenverfügung</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/mustervorlage-einer-patientenverfuegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2003 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwendung & Muster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Humanistische Union (Stand: September 2003) Sie finden im Folgenden einen &#228;lteren Musterentwurf der Patientenverf&#252;gung der Humanistischen Union dokumentiert. Sollten Sie eine Patientenverf&#252;gung abfassen wollen, nutzen Sie bitte die aktuelle Version. Diese finden Sie hier. Muster&#173;ent&#173;wurf einer Patien&#173;ten&#173;ver&#173;f&#252;&#173;gung Ich verf&#252;ge gegen&#252;ber meinen &#196;rzten: Ich w&#252;nsche einen menschenw&#252;rdigen Tod. und erkl&#228;re deshalb, dass ich mit einer Intensivtherapie [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Humanistische Union</p>
<p>(Stand: September 2003)</p>
<p><i>Sie finden im Folgenden einen &auml;lteren Musterentwurf der Patientenverf&uuml;gung der Humanistischen Union dokumentiert. Sollten Sie eine Patientenverf&uuml;gung abfassen wollen, nutzen Sie bitte die aktuelle Version. Diese finden Sie <a href="https://www.humanistische-union.de/themen/bioethik/patientenverfuegung/anwendung-muster/">hier</a>. </i></p>
<h4>Muster&shy;ent&shy;wurf einer Patien&shy;ten&shy;ver&shy;f&uuml;&shy;gung</h4>
<p><b>Ich verf&uuml;ge gegen&uuml;ber meinen &Auml;rzten:</b></p>
<p>Ich w&uuml;nsche einen menschenw&uuml;rdigen Tod. und erkl&auml;re deshalb, dass ich mit einer Intensivtherapie oder Reanimation nicht einverstanden bin, falls ich in einen Zustand dauernder Bewusstlosigkeit durch schwere Dauersch&auml;digung meiner Gehirnfunktion [Decerebration] gerate oder wenn &uuml;berlebenswichtige Funktionen meines K&ouml;rpers auf Dauer nicht therapierbar ausfallen.</p>
<p><b>Ich verf&uuml;ge: </b></p>
<p>Die Therapie ist einzustellen, wenn zwei &Auml;rztinnen oder &Auml;rzte, die nicht an der aktuellen Behandlung beteiligt sind, unabh&auml;ngig voneinander festgestellt haben, dass die Sch&auml;digung nicht mehr zu beheben ist.</p>
<p>Ich w&uuml;nsche ein menschenw&uuml;rdiges Sterben und erkl&auml;re deshalb, dass im Falle einer zum Tode f&uuml;hrenden Krankheit, bei der mit keiner Verbesserung des Gesundheitszustandes &#8211; z. B. Aufwachen aus dem Koma &#8211; zu rechnen ist, von allen das Sterben verl&auml;ngernden Ma&szlig;nahmen abzusehen ist. Zwei &Auml;rztinnen oder &Auml;rzte, die nicht an der aktuellen Behandlung beteiligt sind, m&uuml;ssen unabh&auml;ngig voneinander den t&ouml;dlichen Verlauf (infauste Prognose) meiner Krankheit festgestellt und prognostiziert haben.</p>
<p>Auch mit medizintechnischen Ma&szlig;nahmen, die lediglich dazu dienen,<br />eine Organentnahme zu erm&ouml;glichen, bin ich nicht einverstanden. <br />[Dieser Satz kann gestrichen werden.]</p>
<p>Ich w&uuml;nsche, solange ich lebe, menschenw&uuml;rdig zu leben und erkl&auml;re deshalb meine Einwilligung in eine &auml;rztliche Therapie der Linderung von Leiden und Schmerzen, auch wenn hierzu benutzte Medikamente zur Bewusstseinsausschaltung f&uuml;hren oder wegen ihrer &#8211; vom Arzt nicht beabsichtigten &#8211; Nebenwirkungen zu einem insgesamt fr&uuml;heren Tod f&uuml;hren sollten.&nbsp;</p>
<p>Diese von mir eigenh&auml;ndig und im Vollbesitz meiner geistigen Kr&auml;fte<br />abgegebene Verf&uuml;gung bitte ich zu meinen Krankenunterlagen zu nehmen.</p>
<p>Zu Ma&szlig;nahmen, die dieser Verf&uuml;gung widersprechen, verweigere ich ausdr&uuml;cklich die Zustimmung.</p>
<h5>Vollmacht:</h5>
<p>Folgende Personen (Name, Adresse/Telefon) bevollm&auml;chtige ich,<br />meine oben getroffenen Verf&uuml;gungen durchzusetzen. Sie werden auf die Einhaltung der Verf&uuml;gungen achten. Sie sind im Fall von Lebensgefahr zu benachrichtigen. Der behandelnde Arzt darf an sie Auskunft geben, er ist ihnen gegen&uuml;ber von seiner Schweigepflicht entbunden:</p>
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<p>Ich best&auml;tige die Patientenverf&uuml;gung durch meine eigene Unterschrift:</p>
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<p>Unterschrift</p>
<p>(Eine Aktualisierung der Verf&uuml;gung im Abstand von zwei bis drei Jahren oder nach gravierenden Ver&auml;nderungen ihres Gesundheitszustandes&nbsp;ist im Interesse ihrer Verbindlichkeit sinnvoll.)</p>
<p>Die Verf&uuml;gung wurde erneuert:</p>
<p>am: &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..&nbsp;</p>
<p>am: &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>am: &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..&nbsp;</p>
<p>Hinweis:<br />Es geht hier nicht um &#8222;T&ouml;tung auf Verlangen&#8220; gem&auml;&szlig; &sect; 216 StGB, sondern um humane Behandlung, wie sie dem &Auml;rztestand nach seinem Selbstverst&auml;ndnis abzufordern ist. Sollten &Auml;rztinnen und &Auml;rzte den ge&auml;u&szlig;erten Willen eines Patienten nicht respektieren, werden sie wegen K&ouml;rperverletzung bestraft, denn jede &auml;rztliche, die k&ouml;rperliche Unversehrtheit nicht ganz unerheblich beeintr&auml;chtigende Behandlung stellt eine K&ouml;rperverletzung dar, wenn keine Einwilligung vorliegt. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sind nicht von sich aus zur Behandlung verpflichtet, wenn die Patientin oder der Patient sie mit entsprechender Verf&uuml;gung aus ihrer&nbsp; Verpflichtung entlassen hat. Das bedeutet: &Auml;rztinnen und &Auml;rzte trifft bei einem wirksamen Behandlungsverzicht keine Garantiepflicht. Andernfalls w&auml;re das Selbstbestimmungsrecht der Patienten oder des Patienten nicht gewahrt.</p>
<p>Kategorie: Patientenverf&uuml;gung: Service</p>
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