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	<title>Bürgerrechts-Kongreß Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Bürgerrechte statt Sicherheitsstaat</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2008/buergerrechte-statt-sicherheitsstaat-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>B&#252;rgerrechtler fordern Stopp weiterer &#220;berwachungsvorhaben und die R&#252;cknahme von Grundrechtseinschr&#228;nkungen. Resolution der Tagungsteilnehmer/innen vom 24. Mai 2008 Die Humanistische Union hatte am 23./24. Mai gemeinsam mit acht weiteren B&#252;rger- und Menschenrechtsgruppen zur Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&#252;rgerrechte&#8220; nach Berlin eingeladen. Nach zwei Auftaktreferaten zum Verh&#228;ltnis von Staat und B&#252;rgern (Heribert Prantl) [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>B&uuml;rgerrechtler fordern Stopp weiterer &Uuml;berwachungsvorhaben und die R&uuml;cknahme von Grundrechtseinschr&auml;nkungen. Resolution der Tagungsteilnehmer/innen vom 24. Mai 2008</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Flyer20080523_13.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5522 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Flyer20080523_13.jpg" alt="B&uuml;rgerrechte statt Sicherheitsstaat" width="294" height="313"></a></span></p>
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</div>
<p><i>Die Humanistische Union hatte am 23./24. Mai gemeinsam mit acht weiteren B&uuml;rger- und Menschenrechtsgruppen zur Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&uuml;rgerrechte&#8220; nach Berlin eingeladen. Nach zwei Auftaktreferaten zum Verh&auml;ltnis von Staat und B&uuml;rgern (Heribert Prantl) sowie zur Inszensierung von Sicherheitsfragen (Reinhard Kreissl) diskutierten zahlreiche Experten aus Wissenschaft, Rechtspraxis, Medien und Politik. Sie kritisierten vor allem die sicherheitspolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und diskutierten mit den Teilnehmern &uuml;ber m&ouml;gliche Alternativen. Die TeilnehmerInnen der Tagung verabschiedeten folgende Resolution:</i></p>
<p>Bund und L&auml;nder haben in den vergangenen Jahren zahlreiche so genannte Sicherheitsgesetze verabschiedet. Dadurch geraten immer mehr Menschen ins Visier staatlicher &Uuml;berwachung, gegen die sie sich kaum wehren k&ouml;nnen. Mit pauschalen Verd&auml;chtigungen und ausufernder Kontrolle gef&auml;hrdet diese Sicherheitspolitik gerade das, was sie zu sch&uuml;tzen vorgibt: eine freiheitliche Gesellschaft und rechtsstaatliche Grenzen staatlichen Handelns. Die Teilnehmer der Konferenz fordern deshalb den sofortigen Stopp weiterer &Uuml;berwachungsvorhaben und eine Politik, die grundrechtliche Freiheiten respektiert. Eckpunkte einer solchen Politik sind:</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Unsere Gesellschaft braucht &uuml;berwachungsfreie R&auml;ume: Jedem Menschen, egal was er begangen hat oder wessen er verd&auml;chtigt wird, muss eine &uuml;berwachungsfreie Privatsph&auml;re zugestanden werden. Auf Ermittlungsma&szlig;nahmen wie die Online-Durchsuchung von Computern, die unvermeidbar in den Kernbereich privater Lebensgestaltung eingreifen, muss eine freiheitliche Gesellschaft verzichten.</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Die Pr&auml;vention von Gefahren darf kein Staatsziel werden, dem wir unsere Freiheit opfern. Wir fordern deshalb einen Verzicht auf alle &Uuml;berwachungs- und Ermittlungsma&szlig;nahmen, die ohne jeglichen Verdacht das Kommunikationsverhalten, die Bewegungen oder Verhaltensweisen der gesamten Bev&ouml;lkerung kontrollieren.</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Staatliches Handeln soll offen, erkennbar und &uuml;berpr&uuml;fbar sein. Diesen Prinzipien widerspricht die zunehmende Zentralisierung von Sicherheitsbeh&ouml;rden. Polizeiliches und geheimdienstliches Handeln sind strikt zu trennen, die gemeinsame Nutzung von Datenbest&auml;nden ist zu beenden.</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Eine freie Gesellschaft braucht den Protest und die Tolerierung Andersdenkender: Willk&uuml;rliche Ma&szlig;nahmen gegen Demonstrierende und die Kriminalisierung sozialen Protests sind zu beenden.</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Eine freie Gesellschaft vertr&auml;gt keine Militarisierung. F&uuml;r Eins&auml;tze der Bundeswehr im Inland oder eine zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit ist kein Platz in einer rechtsstaatlichen Demokratie.</p>
<p>&#8226; &nbsp; Grundrechtliche Freiheiten m&uuml;ssen im vollen Umfang auch f&uuml;r MigrantInnen und Fl&uuml;chtlinge gelten: Sie haben ebenso einen uneingeschr&auml;nkten Anspruch auf den Schutz ihres Privatlebens. Die ausufernde Praxis der Abschiebungshaft, die selbst gegen&uuml;ber Minderj&auml;hrigen und zum Teil ohne richterliche Kontrolle praktiziert wird, ist unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und deswegen abzuschaffen.</p>
<p>&#8226;&nbsp;&nbsp; Im &Uuml;brigen gilt: Freiheitsrechte sind ohne die materiellen Voraussetzungen, sie in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen, nur von begrenzter Wirkung. Eine Gesellschaftspolitik, die die sozialen Gegens&auml;tze immer weiter versch&auml;rft und die Verarmung gr&ouml;&szlig;erer Bev&ouml;lkerungsteile vorantreibt, widerspricht dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes.</p>
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		<title>Umbau der Sicherheitsarchitektur</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/umbau-der-sicherheitsarchitektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin Der Umbau der Sicherheitsarchitektur in Deutschland ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht erst mit dem 11. September 2001 begonnen hat. In der Entwicklung der Sicherheitsarchitektur l&#228;sst sich die gesamten Entwicklungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland ablesen. Seit 2001 ist dabei eine Beschleunigung [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5521 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-450x450.jpg" alt="Umbau der Sicherheitsarchitektur " width="450" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-450x450.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-600x600.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/arnold-joerg.jpg 739w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></span></p>
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</div>
<p>Der Umbau der Sicherheitsarchitektur in Deutschland ist ein kontinuierlicher Prozess, der nicht erst mit dem 11. September 2001 begonnen hat. In der Entwicklung der Sicherheitsarchitektur l&auml;sst sich die gesamten Entwicklungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland ablesen. Seit 2001 ist dabei eine Beschleunigung zu beobachten, die von mehreren Faktoren beg&uuml;nstigt wird:</p>
<ul>
<li>dem Wegfall des real existierenden Sozialismus (insb. der DDR) als Kontrollinstanz und Motivation einer demokratischen Entwicklung</li>
<li>weltweit zu beobachtenden Entdemokratisierungsprozessen, denen sich insbesondere die Sicherheitsbeh&ouml;rden angleichen (etwa in der Rendition-Praxis)</li>
<li>den fortschreitenden Abbau des Sozialstaates in Deutschland, der den Ausbau eines politischen und milit&auml;rischen Sicherheitsstaates beg&uuml;nstigt. </li>
</ul>
<p>Die gegenw&auml;rtige Entwicklung l&auml;sst sich dabei als eine Verpolizeilichung der Geheimdienste und eine gegenl&auml;ufige Vergeheimdienstlichung der Polizei beschreiben, oder kurz gesagt: Die Trennung von Polizei und Geheimdiensten wird zunehmend aufgehoben. Indikatoren dieser Entwicklung sind die Aufweichung der Unschuldsvermutung im Polizeirecht (polizeiliche Ma&szlig;nahmen richten sich immer &ouml;fter gegen alle Teile der Bev&ouml;lkerung) und die Sonderbefugnisse gegen so genannte &#8222;Gef&auml;hrder&#8220; im Polizeirecht.</p>
<p>Sie k&ouml;nnen die Zusammenfassung des Forums von&nbsp;J&ouml;rg Arnold hier nachh&ouml;ren:</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Zweierlei Grundrechtsschutz für MigrantInnen und Deutsche?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/zweierlei-grundrechtsschutz-fuer-migrantinnen-und-deutsche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin Grund- und Menschenrechte sollten eigentlich unteilbar sein. Angesichts der zahlreichen Sondergesetze f&#252;r Fl&#252;chtlinge und Migranten, deren Bewegungsfreiheit eingeschr&#228;nkt wird, die in vielen F&#228;llen keinen umfassenden Rechtsschutz genie&#223;en und die sich ihren Asylschutz mit der Preisgabe zahlreicher pers&#246;nlicher Daten erkaufen m&#252;ssen, [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5520 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-452x450.jpg" alt="Zweierlei Grundrechtsschutz f&uuml;r MigrantInnen und Deutsche?" width="452" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-452x450.jpg 452w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-603x600.jpg 603w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-338x337.jpg 338w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/boehlo2.jpg 684w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Grund- und Menschenrechte sollten eigentlich unteilbar sein. Angesichts der zahlreichen Sondergesetze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migranten, deren Bewegungsfreiheit eingeschr&auml;nkt wird, die in vielen F&auml;llen keinen umfassenden Rechtsschutz genie&szlig;en und die sich ihren Asylschutz mit der Preisgabe zahlreicher pers&ouml;nlicher Daten erkaufen m&uuml;ssen, l&auml;sst sich nur konstatieren: Ja, es gibt zweierlei Ma&szlig; im Grundrechtsschutz f&uuml;r Deutsche und Migranten. Das Grundrecht auf Asyl kann in Deutschland kaum noch materiell-rechtlich geltend gemacht werden.</p>
<p>Auch auf der europ&auml;ischen Ebene werden inzwischen wesentliche menschenrechtliche Schutzstandards nicht eingehalten. So sieht etwa die seit letztem Jahr in Deutschland umgesetze EU-R&uuml;ckf&uuml;hrungsrichtlinie vor, dass Asylbewerber/innen bis zu 72 Stunden ohne richterliche Entscheidung inhaftiert werden d&uuml;rfen. In der Umsetzung europ&auml;ischer Standards des Fl&uuml;chtlingsschutzes hat sich Deutschland einmal mehr durch eine &uuml;berschie&szlig;ende Umsetzung zu Lasten der Betroffenen hervorgetan, d.h. die umgesetzten Regelungen sind oft restriktiver als europarechtlich vorgegeben.</p>
<p>Sie k&ouml;nnen die Zusammenfassung des Forums von&nbsp;Berenice B&ouml;hlo hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/zweierlei-grundrechtsschutz-fuer-migrantinnen-und-deutsche/">Zweierlei Grundrechtsschutz für MigrantInnen und Deutsche?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Ökonomische Macht versus Grundrechte</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/oekonomische-macht-versus-grundrechte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin Die Forderung, dass Menschen- und B&#252;rgerrechtsorganisationen den sozialen Grundrechten im Rahmen ihrer Arbeit einen h&#246;heren Stellenwert einr&#228;umen sollten, ist nicht neu. Dazu bedarf es einer st&#228;rkeren Vernetzung b&#252;rgerrechtlicher Gruppen mit den Gewerkschaften und den zahlreichen sozialpolitischen Initiativen. Worin aber bestehen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/oekonomische-macht-versus-grundrechte/">Ökonomische Macht versus Grundrechte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5519 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-452x450.jpg" alt="&Ouml;konomische Macht versus Grundrechte " width="452" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-452x450.jpg 452w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-768x765.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-753x750.jpg 753w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-602x600.jpg 602w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-338x337.jpg 338w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/hummel.jpg 812w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Die Forderung, dass Menschen- und B&uuml;rgerrechtsorganisationen den sozialen Grundrechten im Rahmen ihrer Arbeit einen h&ouml;heren Stellenwert einr&auml;umen sollten, ist nicht neu. Dazu bedarf es einer st&auml;rkeren Vernetzung b&uuml;rgerrechtlicher Gruppen mit den Gewerkschaften und den zahlreichen sozialpolitischen Initiativen. Worin aber bestehen genau die b&uuml;rgerrechtlichen Probleme der aktuellen sozialen Entwicklung in Deutschland? In der Diskussion innerhalb des Forums 4 der Tagung sch&auml;lten sich folgende Problemfelder heraus:</p>
<p>Eine Ursache f&uuml;r die mangelnde Behandlung sozialer Grundrechte&nbsp;durch B&uuml;rgerrechtsgruppen ist wohl darin zu sehen, dass das Grundgesetz keine ausformulierten sozialen Rechte enth&auml;lt. Deren Ausgestaltung erfolgt in vielen Bereichen durch die Sozial- und Arbeitsgesetzgebung sowie die Rechtssprechung&nbsp;(z.B. Streikrecht, Koalitionsfreiheit im gewerkschaftlichen Bereich).</p>
<p>Dennoch kommt sozialen Grundrechten eine fundamentale Bedeutung zu: Ohne sozial-vertr&auml;gliche Lebensbedingungen sind auch alle anderen B&uuml;rgerrechte inhaltsleer, die Wahrnehmung anderer Grundfreiheiten und die demokratische Teilhabe setzen ein Mindestma&szlig; an&nbsp;sozialer Sicherheit voraus. (Aus Angst vor dem sozialen Abstieg oder dem Verlust des Arbeitsplatzes wird auf die Wahrnehmung der Grundrechte verzichtet).</p>
<p>Durch die Hartz IV Gesetze hat sich in den letzten Jahren ein Niedriglohnsektor in Deutschland etabliert. Die Einf&uuml;hrung der Ein-Euro-Jobs hat in einem erheblichen Umfang nicht zur Erschaffung von zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen gef&uuml;hrt &#8211; so wie es das Gesetz eigentlich vorsieht. Statt dessen gehen neuere Untersuchungen davon aus, dass 3/4 der Ein-Euro-Jobs regul&auml;re Arbeitspl&auml;tze ersetzen.&nbsp;</p>
<p>Sie k&ouml;nnen die Zusammenfassung des Forums von&nbsp;Dieter Hummel&nbsp;hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/oekonomische-macht-versus-grundrechte/">Ökonomische Macht versus Grundrechte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Militarisierung der Politik und des Rechts</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/militarisierung-der-politik-und-des-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin 2006 hat das Bundesministerium f&#252;r Verteidigung mit dem Wei&#223;buch der Bundeswehr eine neue Sicherheitsstrategie aufgestellt, nach der die deutsche Armee mehr Aufgaben im In- und Ausland &#252;bernehmen soll. Seitdem wird immer wieder dar&#252;ber diskutiert, der Bundeswehr bei Katastrophen- und Ungl&#252;cksf&#228;llen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/militarisierung-der-politik-und-des-rechts/">Militarisierung der Politik und des Rechts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5518 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin.jpg" alt="Militarisierung der Politik und des Rechts" width="448" height="448" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin.jpg 448w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/koep-kerstin-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>2006 hat das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung mit dem Wei&szlig;buch der Bundeswehr eine neue Sicherheitsstrategie aufgestellt, nach der die deutsche Armee mehr Aufgaben im In- und Ausland &uuml;bernehmen soll. Seitdem wird immer wieder dar&uuml;ber diskutiert, der Bundeswehr bei Katastrophen- und Ungl&uuml;cksf&auml;llen im Inland den Einsatz milit&auml;rischer Ger&auml;tschaften unter einem milit&auml;rischen Kommando zu gestatten. Eine solche &Auml;nderung des Art. 35 Grundgesetz w&uuml;rde weit &uuml;ber die seit den Notstandsgesetzen g&uuml;ltigen Regeln f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze im Inland hinausgehen, die&nbsp;Trennung von Polizei und Bundeswehr w&uuml;rde faktisch unterwandert.</p>
<p>In der Arbeitsgruppe wurden die bestehenden zivil-milit&auml;rischen Kooperationen im In- und Ausland dargestellt. Daneben konzentrierte sich die Diskussion auf den Wandel der NATO vom Verteidigungs- zum Interventionsb&uuml;ndnis. Nach dem Wegfall der Ost-West-Konfrontation w&auml;re deshalb dringend eine gesetzliche Grundlage f&uuml;r NATO-Eins&auml;tze erforderlich, nicht zuletzt um die Beteiligung des Parlaments bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr sicher zu stellen.</p>
<p>Sie k&ouml;nnen die Zusammenfassung des Forums von Werner Koep-Kerstin hier nachh&ouml;ren:</p>
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		<item>
		<title>Prävention ohne Grenzen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/praevention-ohne-grenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin Peer Stolle fasste die Diskussionen des Forums zusammen: Pr&#228;vention ist grunds&#228;tzlich grenzenlos, denn sie folgt einer Risikologik. Diese Logik f&#252;hrt dazu, dass immer wieder neue Faktoren gesucht werden, die als Risiko begr&#252;ndende Umst&#228;nde klassifiziert werden k&#246;nnen. In der Pr&#228;ventionslogik kommt [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ergebnisse des gleichnamigen Forums der Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende&#8220; vom 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5516 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle-450x450.jpg" alt="Pr&auml;vention ohne Grenzen" width="450" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle-450x450.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/stolle.jpg 511w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Peer Stolle fasste die Diskussionen des Forums zusammen:</p>
<ul>
<li>Pr&auml;vention ist grunds&auml;tzlich grenzenlos, denn sie folgt einer Risikologik. Diese Logik f&uuml;hrt dazu, dass immer wieder neue Faktoren gesucht werden, die als Risiko begr&uuml;ndende Umst&auml;nde klassifiziert werden k&ouml;nnen. In der Pr&auml;ventionslogik kommt es deshalb zu einer stetigen Ausweitung und Vorverlagerung von Eingriffen.</li>
<li>Pr&auml;ventive Strategien sind in vielen F&auml;llen &#8222;Alibi-Strategien&#8220;: Oft werden sie ohne konkrete Zielvorstellungen eingesetzt. Eine Pr&uuml;fung, ob die versprochenen Ziele erreicht werden, findet meist nicht statt.</li>
<li>Pr&auml;vention ist keine Alternative zur Repression, sondern geht in vielen F&auml;llen mit der Ausweitung des repressiven Zugriffs einher. Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen sehr invasiv sein und greifen stark in die Grundrechte der B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen ein.</li>
<li>Pr&auml;vention f&uuml;hrt zu mehr Unsicherheit in der Gesellschaft: Die rasante Ausweitung von pr&auml;ventiven Strategien vermittelt den Eindruck stetig zunehmender Gefahren im allt&auml;glichen Leben.</li>
<li>Gegenstrategien/Forderungen: Pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen sollten nicht von repressiven Akteuren durchgef&uuml;hrt werden; vorbeugende Verbrechensbek&auml;mpfung, wie sie in den Polizeigesetzen verankert ist, sollte abgeschafft werden; die Legitimation von Pr&auml;ventionsstrategien sollte breiter diskutiert werden. </li>
</ul>
<p>Sie k&ouml;nnen den Bericht von Peer Stolle hier nachh&ouml;ren:</p>
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		<item>
		<title>Öffentliche Inszenierung von Sicherheitsfragen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/oeffentliche-inszenierung-von-sicherheitsfragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 17:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dokumentation eines Vortrags auf der Veranstaltung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&#252;rgerrechte&#8220; am 23./24. Mai 2008 in Berlin Sie k&#246;nnen den vollst&#228;ndigen Vortrag von Dr. Reinhard Kreissl hier nachh&#246;ren: [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dokumentation eines Vortrags auf der Veranstaltung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&uuml;rgerrechte&#8220; am 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5515 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-450x450.jpg" alt="&Ouml;ffentliche Inszenierung von Sicherheitsfragen" width="450" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-450x450.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-768x769.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-749x750.jpg 749w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-599x600.jpg 599w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/kreissl.jpg 989w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Sie k&ouml;nnen den vollst&auml;ndigen Vortrag von Dr. Reinhard Kreissl hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/oeffentliche-inszenierung-von-sicherheitsfragen/">Öffentliche Inszenierung von Sicherheitsfragen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Staat und die Bürger(rechte). Zum Stand eines Verhältnisses</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/der-staat-und-die-buergerrechte-zum-stand-eines-verhaeltnisses/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 16:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerrechts-Kongreß]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte: Audio]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dokumentation eines Vortrags auf der Veranstaltung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&#252;rgerrechte&#8220; am 23./24. Mai 2008 in Berlin Das grundrechtliche Fundament unseres Gemeinwesen ist aus den Fugen. So lautet der Befund Heribert Prantls. Die Freiheit der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger&#160;werde dabei von zwei Seiten bedroht: &#8222;Demokratie ist eine Gesellschaft, die ihre Zukunft&#160;miteinander&#160; gestaltet, und [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/der-staat-und-die-buergerrechte-zum-stand-eines-verhaeltnisses/">Der Staat und die Bürger(rechte). Zum Stand eines Verhältnisses</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dokumentation eines Vortrags auf der Veranstaltung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&uuml;rgerrechte&#8220; am 23./24. Mai 2008 in Berlin</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5514 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl-449x450.jpg" alt="Der Staat und die B&uuml;rger(rechte). Zum Stand eines Verh&auml;ltnisses" width="449" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl-449x450.jpg 449w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl-336x337.jpg 336w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl-250x250.jpg 250w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/prantl.jpg 574w" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Das grundrechtliche Fundament unseres Gemeinwesen ist aus den Fugen. So lautet der Befund Heribert Prantls. Die Freiheit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&nbsp;werde dabei von zwei Seiten bedroht:</p>
<p>&#8222;Demokratie ist eine Gesellschaft, die ihre Zukunft&nbsp;miteinander&nbsp; gestaltet, und damit vertr&auml;gt es sich nicht, wenn immer mehr Menschen&nbsp;ausgegrenzt werden:&nbsp;Arbeitslose, sozial Schwache, Menschen mit Behinderungen, Ausl&auml;nder, Fl&uuml;chtlinge, Einwanderer, Haftentlassene.&nbsp;&#8230; Eine Demokratie, die ein Armutsproblem hat&nbsp;&#8211;&nbsp;und unsere hat ein Armutsproblem&nbsp;-,&nbsp;hat ein Demokratieproblem.&#8220;</p>
<p>&#8222;Soziale Sicherheit ist der eine Teil der inneren Sicherheit des B&uuml;rgers. Der andere Teil ist die Sicherheit im Recht. Beide sind notleidend geworden. Die Sicherheit im Recht ist notleidend geworden, weil dem B&uuml;rger zu viel&nbsp;Angst gemacht wird&#8230; Die Angst vor dem Terrorismus hat die westlichen Staaten zu Reaktionen getrieben, vor denen man Angst haben muss. In ihrer Not reagieren die westlichen Staaten auf den realen Terrorismus so wie die Staaten des Mittelalters und der fr&uuml;hen Neuzeit auf die irreale Hexerei reagiert haben.&#8220;</p>
<p>Heribert Prantl pl&auml;dierte&nbsp;deshalb f&uuml;r eine kluge Sozialpolitik, die ihre Bedeutung f&uuml;r die politische, demokratische Kultur in unserem Land erkennt. Zugleich mahnte er eindringlich an, in der Sicherheitsdebatte endlich wieder zu rationalen Ma&szlig;st&auml;ben zur&uuml;ck zu kehren und die Politik mit der Angst zu beenden.</p>
<p>Mit seinem Vortrag er&ouml;ffnete Heribert Prantl die gemeinsame Tagung &#8222;Sicherheitsstaat am Ende. Kongress zur Zukunft der B&uuml;rgerrechte&#8220; am 23. Mai 2008 in Berlin. Sie k&ouml;nnen den vollst&auml;ndigen Vortrag hier nachh&ouml;ren:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2008/der-staat-und-die-buergerrechte-zum-stand-eines-verhaeltnisses/">Der Staat und die Bürger(rechte). Zum Stand eines Verhältnisses</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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