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	<title>Esther Lehnert Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Weder harmlos noch friedfertig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[vorgänge: Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>M&#228;dchen und Frauen im Rechtsextremismus aus: vorg&#228;nge 197 ( Heft 1/2012) , S. 77-85 Seitdem sich im November 2011 die Neonazistin Beate Zsch&#228;pe der Polizei stellte und nur wenige Tage sp&#228;ter ein Video des selbsternannten &#8222;Nationalsozialistischen Untergrunds&#8221; (NSU) bei verschiedenen Adressat/innen eintraf, erfuhr die &#214;ffentlichkeit fast t&#228;glich von neuen Erkenntnissen &#252;ber die rassistisch motivierte Mordserie, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/197-vorgaenge/publikation/weder-harmlos-noch-friedfertig/">Weder harmlos noch friedfertig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>M&auml;dchen und Frauen im Rechtsextremismus</p>
<p>aus: vorg&auml;nge 197 ( Heft 1/2012) , S. 77-85</p>
<p>Seitdem sich im November 2011 die Neonazistin Beate Zsch&auml;pe der Polizei stellte und nur wenige Tage sp&auml;ter ein Video des selbsternannten &bdquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&rdquo; (NSU) bei verschiedenen Adressat/innen eintraf, erfuhr die &Ouml;ffentlichkeit fast t&auml;glich von neuen Erkenntnissen &uuml;ber die rassistisch motivierte Mordserie, die unter den Augen von Politik, Beh&ouml;rden und &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Jahre hinweg vonstatten ging. Deutlich wurde in dem Zusammenhang u. a., dass die Neonazistin Beate Zsch&auml;pe aktiver Teil des Trios gewesen ist. Die &Ouml;ffentlichkeit reagierte erstaunt darauf, dass auch eine Frau willens und in der Lage war, ihre rechtsextreme Gesinnung gewaltf&ouml;rmig umzusetzen. &Uuml;bertroffen wurde dieses Erstaunen noch von dem Entsetzen dar&uuml;ber, dass es m&ouml;glich sein konnte, dass die drei &#8211; mit Unterst&uuml;tzung eines Umfeldes von nach wie vor ungekl&auml;rter Reichweite &#8211; &uuml;ber einen derart langen Zeitraum ihre rechtsextreme, menschenverachtende Vision einer &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; auslebten und dabei Menschen ermordeten, die nicht in dieses Bild passten.</p>
<p>Das allgemein ge&auml;u&szlig;erte Erstaunen &uuml;ber die Beteiligung einer Frau verweist darauf, wie wenig wissenschaftliche Erkenntnisse in die &ouml;ffentliche Auseinandersetzungen &uuml;ber Rechtsextremismus vorgedrungen sind und wie allgegenw&auml;rtig (und gew&uuml;nscht) das Bild der friedfertigen, unpolitischen Frau bis heute ist (1). Entgegen diesem popul&auml;ren Bild finden sich Frauen und M&auml;dchen heute in allen Bereichen des Rechtsextremismus. Egal ob am Herd, am Schreibtisch oder auf der Stra&szlig;e: Sie stehen ,ihren Mann&#8216; und f&uuml;llen wichtige Rollen und Funktionen aus.</p>
<p>In diesem Artikel wird es darum gehen, Wirken, Rollen und Funktionen von Frauen im modernen Rechtsextremismus darzustellen. Entgegen der allgemeinen Darstellung Zsch&auml;pes als &bdquo;eine der wenigen aktiven Frauen in der rechtsextremistischen Szene&rdquo;, die sich &bdquo;politisch kaum engagiert haben&rdquo; soll (F&ouml;rster/Thieme 2011), wollen wir aufzeigen, welch strukturellen Funktionen Frauen im Rechtsextremismus zukommen und in welcher Form sie sich in den letzten Jahrzehnten engagiert und organisiert haben, welches wichtige rechtsextreme Frauengruppen sind. Dar&uuml;ber hinaus setzen wir uns mit unterschiedlichen Weiblichkeiten im Rechtsextremismus auseinander und stellen dar, mit welchen spezifischen Aktionsformen M&auml;dchen und Frauen sich dort verorten.</p>
<h2 class="auto-created">M&auml;dchen und Frauen im modernen Rechts&shy;ex&shy;tre&shy;mismus</h2>
<p>Wurde das Engagement von Frauen und M&auml;dchen in rechtsextremen Szenen jahrelang entweder gar nicht wahrgenommen oder als zu vernachl&auml;ssigende Ausnahme angesehen, zeichnet sich innerhalb der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mittlerweile eine Entwicklung ab. Die h&auml;ufige Reduzierung von Rechtsextremismus auf physische Gewalt und damit auf ein ordnungspolitisches Problem &#8211; ausge&uuml;bt durch in der Regel m&auml;nnlich gezeichnete (Unterschichts-) Jugendliche &#8211; lie&szlig; das, entsprechend der gesellschaftlichen Stereotype, &bdquo;friedliche Geschlecht&rdquo; h&auml;ufig aus dem Blick geraten. Heute zeigen dagegen Einstellungsuntersuchungen wie auch Beobachtungen der rechten Szene: Frauen und M&auml;dchen spielen dort eine wichtige Rolle. Bei rechtsextremen Einstellungen, in der Beobachtung der Funktion&auml;rsebene bis hin zu den amtlichen Gewaltstatistiken: &Uuml;berall sind wir auch mit M&auml;dchen und Frauen konfrontiert. W&auml;hrend die erfasste Beteiligung an Gewalttaten vorbehaltlich einer erheblichen Dunkelziffer bei etwa 10 Prozent liegt, stellen Frauen bereits an die 30 Prozent der Mitglieder rechtsextremer Organisationen und Parteien. Auf der Einstellungsebene gleichen sich die Geschlechter vollkommen einander an. Insgesamt hat sich der Frauenanteil in allen Bereichen in den letzten Jahren deutlich nach oben entwickelt (2).</p>
<p>&bdquo;Der moderne Rechtsextremismus ist (&#8230;) ohne das Engagement von Frauen nicht denkbar. Es sind Frauen, die in der Szene wichtige soziale Funktionen einnehmen und die Szene nach innen st&auml;rken sowie nach au&szlig;en ,normalisieren&#8217;&rdquo;, so das Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus in einem offenen Brief anl&auml;sslich der Debatte um den NSU (2011). Rechtsextreme Frauen engagierten und engagieren sich sowohl an der Seite der M&auml;nner als auch eigenst&auml;ndig, im Kern der Szene ebenso wie in deren Umfeld. Allerdings traten sie dabei lange Zeit weniger offensiv an die &Ouml;ffentlichkeit und pr&auml;gten weniger die Au&szlig;enwahrnehmung der Szene. Als wichtiger Indikator f&uuml;r die steigende Bedeutung von M&auml;dchen und Frauen in rechtsextremen Szenen gelten die zahlreichen Gr&uuml;ndungen rechter Frauenorganisationen in den letzten Jahren. Auch wenn es weibliche R&auml;ume und engagierte rechtsextreme Frauen schon immer gegeben hat, erfahren sie durch die eigenst&auml;ndige Organisierung eine neue Sichtbarkeit innerhalb der Szene wie auch dar&uuml;ber hinaus. Seit dem Jahr 2000 ist eine steigende Zahl an Gr&uuml;ndungen homogen-weiblicher Organisationen zu beobachten. Dabei ist nach wie vor festzustellen, dass traditionelle Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterverh&auml;ltnissen die Szene dominieren. Anders ist das Konstrukt &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; &#8211; zentrales Bezugselement rechtsextremer ldeologie &#8211; auch nicht aufrechtzuerhalten.</p>
<h2 class="auto-created">Rollen und Funktionen rechter M&auml;dchen und Frauen</h2>
<p>Rechte Szenen bieten M&auml;dchen und Frauen heutzutage eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen und Rollen. So vielf&auml;ltig die Angebote sind, so vielf&auml;ltig sind die M&auml;dchen und Frauen, die diese Angebote annehmen: So gibt es &#8211; wie auch unter m&auml;nnlichen Jugendlichen und M&auml;nnern &#8211; die Rolle der Mitl&auml;uferin ebenso wie die Rolle der rechtsextremen Funktion&auml;rin oder Mandatstr&auml;gerin. Verst&auml;rkt engagieren sich rechtsextreme Frauen in der Kommunalpolitik; sie leiten rechtsextreme Organisationen wie die 1934 geborene Ursula M&uuml;ller, Gr&uuml;nderin und langj&auml;hrige Vorsitzende der seit 2011 verbotenen rechtsextremen &bdquo;Hilfsorganisation f&uuml;r politische Gefangene&rdquo; (HNG), betreiben einschl&auml;gige rechtsextreme Treffpunkte wie Christiane Dolscheid, Betreiberin des rechtsextremen <i>Clubs 88</i> in Neum&uuml;nster, oder sind als Anti-Antifa-Aktivistinnen und Fotografinnen an der k&ouml;rperlichen wie psychischen Bedrohung (vermeintlicher) politischer Gegner/innen beteiligt. Rechtsextreme Frauen machen Musik, so z. B. die NPD-Liedermacherin Karin Mundt aus Berlin, gr&uuml;nden eigene Frauenorganisationen und Selbsthilfegruppen. Autorinnen der sog. Neuen Rechten schreiben in einschl&auml;gigen Zeitschriften wie der &bdquo;Jungen Freiheit&rdquo;, propagieren ihre Form von Familienpolitik und machen str&ouml;mungs&uuml;bergreifend mobil gegen Gender Mainstreaming. Kurzum: Frauen und M&auml;dchen sind im modernen Rechtsextremismus &uuml;berall vorhanden und wissen wo n&ouml;tig auch gut, sich gesellschaftliche Geschlechterklischees f&uuml;r strategische Ziele zu Nutze zu machen. So gelingt es Frauen und M&auml;dchen einfacher als M&auml;nnern, R&auml;ume f&uuml;r rechtsextreme Veranstaltungen anzumelden oder mit dem Ziel, Informationen &uuml;ber politische Gegner/innen jedweder Couleur zu sammeln, unerkannt an Veranstaltungen gegen Rechts teilzunehmen. Dies liegt schlicht und einfach darin begr&uuml;ndet, dass bei jenen ,sympathischen jungen Frauen&#8216; deutlich seltener auf einen rechtsextremen Hintergrund ihrer Handlungen geschlossen wird.</p>
<p>In einem solchen Sinne argumentierte auch der Rechtsanwalt der inhaftierten Neonazistin Zsch&auml;pe, der seinen Antrag auf Aufhebung der Haft damit begr&uuml;ndete; dass seine Mandantin &bdquo;von mehreren Zeugen als unauff&auml;llige, sympathische und h&ouml;fliche Person bezeichnet wurde, die niemals eine extremistische politische Meinung &auml;u&szlig;erte&rdquo;. (Die Tageszeitung 28.12.2011). Grundlage dieser Verteidigungsstrategie war unter anderem der bislang fehlende Nachweis dar&uuml;ber, dass Zsch&auml;pe aktiv an den rassistischen Morden beteiligt war. Der Umstand, dass sie mit den beiden toten Neonazis Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt 13 Jahre im Untergrund gelebt hatte, schien f&uuml;r den Nachweis ihrer aktiven Beteiligung an der Terrorgruppe irrelevant. Ignoriert wurde in dieser Darstellung ihrer Person dar&uuml;ber hinaus der Fakt, dass die Neonazistin vor dem gemeinschaftlichen Gang in die Illegalit&auml;t bereits in den 1990er Jahren in rechtsextremen Organisationen wie der &bdquo;Kameradschaft Jena&rdquo; und dem militanten &bdquo;Th&uuml;ringer Heimatschutz&rdquo; aktiv war. Sowohl die Bundesanwaltschaft als auch der Bundesgerichtshof argumentierten jedoch in der Folge, dass den bisherigen Erkenntnissen zufolge Zsch&auml;pe auf verschiedene Art und Weise eng in die Aktivit&auml;ten eingebunden war. Auch wenn sie nicht selbst geschossen hat, habe sie &bdquo;logistische Tatbeitr&auml;ge&rdquo; geleistet, wie die Beschaffung von P&auml;ssen und Wohnungen oder die Anmietung einer Garage in Jena, in der die Polizei kurz vor dem Abtauchen des Trios im Jahr 1998 Rohrbomben gefunden hatte (Vgl. Schmidt/Speit 2012 sowie Litschko/Rath 2012).</p>
<p>Oftmals sind es die vermeintlich unspektakul&auml;ren Aktivit&auml;ten, mit denen Frauen und M&auml;dchen innerhalb der rechtsextremen Szene ihren Beitrag leisten. Dies illustrieren beispielsweise die aktuellen Ermittlungen gegen Frauen im Umfeld des NSU, die unter anderem in Verdacht stehen, Kontakte zu Unterk&uuml;nften vermittelt oder Identit&auml;ten zur Verf&uuml;gung gestellt zu haben. Der dadurch entstehende Eindruck, diese Frauen w&auml;ren damit weniger gef&auml;hrlich und lediglich Mitl&auml;uferinnen, t&auml;uscht &uuml;ber die reale Bedrohung hinweg und ignoriert die politischen &Uuml;berzeugungen der Frauen sowie ihre aktive Unterst&uuml;tzung des gewaltf&ouml;rmigen Rechtsextremismus durch stille Zustimmung, lauten Applaus oder auch eigenes Zutreten oder -schlagen.</p>
<p>Neben dem Engagement <i>in</i> der Szene engagieren sich rechtsextreme Frauen dar&uuml;ber hinaus auch in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit und &uuml;ben kommunale Ehren&auml;mter aus. Auf diese Weise wird der Versuch unternommen, Politik vor Ort zu beeinflussen, ohne den eigenen rechtsextremen Hintergrund offen zu legen. Beispiele gibt es viele: So waren es in der Vergangenheit F&uuml;hrungskaderinnen der NPD, die sich ehrenamtlich dem &ouml;rtlichen Kinderschwimmen oder dem Kaffeeausschank im Familienzentrum angenommen haben. Dahinter steckt oft eine bewusste, nach au&szlig;en jedoch meist nicht als solche wahrgenommene Strategie. Eine rechtsextreme Aktivistin aus Mainz, Mutter von sieben Kindern und des n&auml;chtens aktiv als Moderatorin eines rechtsextremen Internetforums, schreibt in eben jenem: &bdquo;Ich glaube, niemand w&uuml;rde mich mehr in den Elternbeirat unserer Schule w&auml;hlen, wenn ich in der NPD w&auml;re. Dann t&auml;te man mich als ,b&ouml;sen Nazi&#8216; abstempeln und niemand w&uuml;rde mir mehr zuh&ouml;ren. So gesehen ist mein Einfluss auf die Menschen wesentlich gr&ouml;&szlig;er, wenn ich nirgends offiziell organisiert bin.&rdquo; (zitiert nach: Zeit.de 2010).</p>
<h2 class="auto-created">Rechts&shy;ex&shy;treme Frauen&shy;gruppen und Frauen&shy;bilder</h2>
<p>Grunds&auml;tzlich gilt die Tatsache, dass sich die Anzahl von rechtsextremen Frauengruppen in den letzten Jahren immens gesteigert hat, auch als ein Anzeichen der gewachsenen Bedeutung von Frauen innerhalb der Szene. Rechtsextreme Frauengruppen hat es immer gegeben. Das entspricht auch der ldeologie der &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; und ihrer inneren Aufteilung in einen weiblichen und einen m&auml;nnlichen Bereich.</p>
<p>Rechtsextreme Frauengruppen unterscheiden sich erheblich in Gr&ouml;&szlig;e, Relevanz und Performance. So konnten sich bei Weitem nicht alle der an die 40 Neugr&uuml;ndungen seit 1990 (Beobachtung des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus) dauerhaft etablieren. Einige existierten als kleine Splittergruppen nur kurze Zeit, andere Organisationen konnten sich jedoch konsolidieren und Einfluss erlangen. Es findet sich in den Gruppen eine relativ gro&szlig;e Bandbreite von Frauenbildern. Teilweise offensiven Forderungen einiger meist j&uuml;ngerer Frauen nach gleichberechtigter Teilhabe am sog. ,Stra&szlig;enkampf&rsquo; wird von M&auml;nnern wie von Frauen zumeist mit Spott begegnet.</p>
<p>Allen Frauengruppen gemein ist der Anspruch, Frauen einen &bdquo;sanften Einstieg&rdquo; in die nach wie vor m&auml;nnlich dominierte Szene zu bieten. &bdquo;[&#8230;] diese Gemeinschaft von Frauen, unter Frauen, gemeinsam mit Frauen sitzen und sich besprechen und so weiter, tut Frauen einfach gut.&#8220;(3), so Stella H&auml;hnel, eine der seit Jahren f&uuml;hrenden NPD-Aktivistinnen. Sie sollen auf diese Weise, unabh&auml;ngig einer etwaigen Liaison mit einem rechtsextremen Mann, an die Szene gebunden werden, um damit l&auml;ngerfristig der Szene erhalten zu bleiben.</p>
<p>Das &bdquo;Besondere&rdquo; am Engagement und an der Selbstdarstellung rechtsextremer Frauen erkennt man h&auml;ufig erst beim n&auml;heren Hinschauen. Deutlich wird neben dem expliziten Abgrenzungsbed&uuml;rfnis gegen&uuml;ber &bdquo;Emanzen&rdquo; oder Feministinnen der Bezug auf eine &bdquo;nat&uuml;rliche Weiblichkeit&rdquo; und die explizite Betonung der Andersartigkeit der Geschlechter. So ist es in der Regel einer der ersten Schritte nach Gr&uuml;ndung einer Frauengruppe, sich zur &bdquo;Verschiedenartigkeit&rdquo; der Geschlechter zu bekennen und zu beteuern, unter gar keinen Umst&auml;nden eine Konkurrenz zum m&auml;nnlichen Teil der Szene darstellen zu wollen, sondern im eigenen Engagement die &bdquo;nat&uuml;rliche Erg&auml;nzung&rdquo; zur Arbeit der M&auml;nner zu sehen.</p>
<p>Eine dieser Organisationen ist die 2001 gegr&uuml;ndete &bdquo;Gemeinschaft Deutscher Frauen&rdquo; (GDF). Bundesweit t&auml;tig, gliedert sich die GDF in einzelne Regionalgruppen. Die Altersstruktur innerhalb der Organisation ist sehr gemischt &#8211; j&uuml;ngere Frauen stehen hier in engem Austausch mit Aktivistinnen, welche in Teilen auf jahrzehntelange Szeneerfahrung zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen. In ihrem Selbstverst&auml;ndnis als Eliteorganisation innerhalb des organisierten Rechtsextremismus tritt die GDF kaum &ouml;ffentlich in Erscheinung. Das Aufnahmeverfahren ist so wenig transparent wie die Orte, an denen sich die regionalen Gruppen regelm&auml;&szlig;ig treffen und sich v&ouml;lkischer &bdquo;Brauchtumspflege&rdquo; annehmen oder zu Themen der Kindererziehung und Bildung austauschen. In Abgrenzung zum Christentum wird eine &bdquo;germanische&rdquo; Geschichte konstruiert. Gleichzeitig bezieht sich die GDF positiv auf die Biographien starker Frauen in der deutschen Geschichte, einschlie&szlig;lich der b&uuml;rgerlichen Frauenbewegung &#8211; das besondere Engagement j&uuml;discher Frauen hierin wird dabei stillschweigend unter den Tisch fallen gelassen. Die Rahmung der unterschiedlichen Themen von der gesunden Ern&auml;hrung bis zum nationalsozialistischen Heldengedenken stellt die rechtsextreme &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; dar. Das bedeutet, dass es den rechtsextremen Frauen von GDF und Co nicht darum geht, die Bildungssituation f&uuml;r alle Frauen zu verbessern oder gesunde Ern&auml;hrung allen Kindern zug&auml;nglich zu machen: Es geht ausschlie&szlig;lich um den eigenen &bdquo;deutschen&rdquo; Nachwuchs, die eigene &bdquo;deutsche&rdquo; Familie &#8211; alles im Dienste der &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo;. Die GDF macht dies in ihrem bereits 2002 publizierten Grundsatzpapier &bdquo;Die Frau in der nationalen Bewegung&rdquo; deutlich, in dem es hei&szlig;t: &bdquo;Im Leben sind jedoch die verschiedensten Arbeiten zu verrichten. Grunds&auml;tzlich geht es immer um den Erhalt der eigenen Art (des eigenen Volkes oder der Sippe, heute der Nation und notgedrungen schon um den Erhalt der eigenen Rasse)&ldquo;(4).</p>
<p>Personelle &Uuml;berschneidungen der GDF gibt es u. a. mit der derzeit aktivsten und am &ouml;ffentlichkeitswirksamsten agierenden Frauenorganisation, dem &bdquo;Ring Nationaler Frauen&rdquo; (RNF). Die 2006 gegr&uuml;ndete Organisation ist heute Unterorganisation der NPD, h&auml;lt sich allerdings explizit f&uuml;r Frauen ohne Parteibuch offen. Dies ist Teil der Strategie, m&ouml;glichst viele Frauen aus dem rechtsextremen Lager f&uuml;r Parteipolitik zu gewinnen und schlie&szlig;lich an die NPD zu binden: &bdquo;Gerade f&uuml;r die Frauen, die sich bislang noch nicht zu einer Mitgliedschaft in der Mutterpartei NPD entschlie&szlig;en konnten, bietet der RNF die M&ouml;glichkeit, Kontakte zu kn&uuml;pfen und politisch aktiv zu werden. (&#8230;) Unser Ziel ist es, nationale Interessen mit den Interessen der Frauen und ihrer Familien zu verbinden und dies laut und deutlich zu artikulieren&ldquo;(5).</p>
<p>Ein wichtiges Ziel des RNF bestand zun&auml;chst im Ermutigen und in der Schulung von Frauen f&uuml;r die &Uuml;bernahme innerparteilicher &Auml;mter wie auch von Mandaten in parlamentarischen Gremien. Im Fokus des Interesses stand die aktive, berufst&auml;tige, politisch denkende und engagierte Frau. Forderungen nach einem &bdquo;M&uuml;ttergehalt statt Elterngeld&rdquo;, wie es auf einem Werbeflyer hei&szlig;t, bilden keinen Widerspruch dazu, sondern stehen paradigmatisch f&uuml;r eine Frauenpolitik der NPD, die Frauen jeden Alters &#8211; egal, ob berufst&auml;tig oder Mutter und Hausfrau &#8211; ansprechen m&ouml;chte.</p>
<p>Gleichwohl ist das &ouml;ffentliche Engagement von Frauen und M&auml;dchen in rechtsextremen Szenen allgemein und in NPD und RNF im Besonderen nach wie vor nicht selbstverst&auml;ndlich und unterliegt qualitativ wie quantitativ konjunkturellen Sch&uuml;ben (Vgl. Lang 2010). Frauen und M&auml;dchen m&uuml;ssen sich innerhalb der Szene stets doppelt beweisen: Als taffe Kameradin unter gleichzeitiger Wahrung ihrer &bdquo;nat&uuml;rlichen Weiblichkeit&rdquo;. Und zu den hier aufgemachten weiblichen Tugenden geh&ouml;rt auch die Zur&uuml;ckhaltung. Die GDF formulierte einst: &bdquo;Frauen sind prinzipiell in der Lage, jede Aufgabe zu &uuml;bernehmen, allerdings wissen sie sich zur&uuml;ckzuhalten, solange es f&auml;hige M&auml;nner zur Erf&uuml;llung dieser gibt&ldquo;(6).</p>
<p>Frauen- und M&auml;dchenorganisationen aus dem aktionsorientierten Umfeld der eher jugendlich gepr&auml;gten &bdquo;Freien Kameradschaften&rdquo; haben aktuell an Pr&auml;senz und Deutungsmacht verloren. Den zumeist sehr jungen Frauen ist gemein, dass sie f&uuml;r sich die Teilnahme am so genannten Stra&szlig;enkampf einfordern. Dieser wird in der Tradition der historischen SA als Politikum begriffen. Der M&auml;nnerbund &#8211; wie die SA ihn verk&ouml;rperte &#8211; bed&uuml;rfe &bdquo;[i]n so harten Zeiten, wie sie uns Deutschen auferlegt sind&rdquo;(7) der Unterst&uuml;tzung der weiblichen K&auml;mpferinnen. Im Gegensatz dazu stehen die nichtsdestotrotz geschichtsrevisionistischen Bez&uuml;ge und anti-egalit&auml;ren Geschlechterpolitiken der jungen Frauen: So nimmt die mittlerweile verbotene &bdquo;M&auml;delgruppe der Kameradschaft Tor&rdquo; in ihrem Selbstverst&auml;ndnis Bezug auf ein Zitat der NS-Frauenschaft-F&uuml;hrerin Gertrude Scholtz-Klink und sieht sich dazu auserkoren, &bdquo;anderen Frauen aufzuzeigen, was Ihre Pflichten f&uuml;r Volk und Vaterland sind&#8220;(8). Im modernen Rechtsextremismus stehen diese ambivalenten Positionen zum Teil in ihrer ganzen Widerspr&uuml;chlichkeit nebeneinander. So trat der mittlerweile zerfallene &bdquo;M&auml;delring Th&uuml;ringen&rdquo; unter dem Leitsatz &bdquo;Deutsche Frauen wehrt euch &#8211; gegen das Patriarchat und politische Unm&uuml;ndigkeit&rdquo; an und forderte ein, dass sich Frauen im &bdquo;nationalen Widerstand&rdquo; durch selbstst&auml;ndiges Handeln und nicht nur &uuml;ber die Mutterrolle auszeichnen sollen(9). Gleichzeitig betonte die extrem rechte Splittergruppe umso vehementer, dass es ihr nicht um die Schaffung eines Frauenbildes gehe, das sich von seiner &bdquo;naturgegebenen Aufgabe&rdquo; &#8211; dem Muttersein &#8211; losl&ouml;se.</p>
<p>Die zunehmende Pr&auml;senz von Frauen in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung des Rechtsextremismus zeigt mithin unterschiedliche Weiblichkeitskonstruktionen der jeweiligen Akteurinnen. L&auml;ngst gibt es nicht mehr nur die blond-bezopfte, aufopfernde, kinderreiche, rechtsextreme Mutter. Auch wenn die Propagierung traditioneller Weiblichkeits- konstruktionen konstitutives Element der Volksgemeinschaftsideologie ist, l&auml;sst sich eine Pluralisierung von gelebten Weiblichkeitsinszenierungen beobachten.</p>
<h2 class="auto-created">Das Konzept der &bdquo;Volks&shy;ge&shy;mein&shy;schaft&rdquo;</h2>
<p>Als zentraler Bezugsrahmen f&uuml;r ldeologie und Struktur des Rechtsextremismus ist das Konstrukt der &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; zu benennen: klar geschlechtlich strukturiert, weist es M&auml;nnern wie Frauen spezifische Sph&auml;ren und Aufgaben zu. Zugleich verspricht es Frauen wie M&auml;nnern eine vermeintliche Geborgenheit und einen Schutz gegen&uuml;ber Bedrohungen von au&szlig;en.</p>
<p>Bereits im Nationalsozialismus stellte die sexistische Konstruktion der &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; eine der Grundlagen der nationalsozialistischen Gesellschaft dar. Auch im modernen Rechtsextremismus findet eine Aufwertung der traditionellen, b&uuml;rgerlichen Mutterrolle einerseits bei gleichzeitiger Zurschaustellung eines aggressiven Antifeminismus statt. &bdquo;Gerade als Frauen tragen wir die Pflicht, unser Volk nicht aussterben zu lassen. Wir sind es, die die ehrenvolle Aufgabe haben, ein Volk gro&szlig;zuziehen und es zu formen. Doch leider z&auml;hlt dies in der heutigen Zeit nicht mehr allzu viel. Man will keine deutschen Familien, wo Kindern noch nationale Identit&auml;t gegeben wird. Diese Gesellschaft hetzt systematisch Mann und Frau gegeneinander auf&rdquo;, so der &bdquo;M&auml;delring Th&uuml;ringen&rdquo; auf einer Internetseite.</p>
<p>Diese regelrechte Mutterschaftsideologie setzt dem Engagement von Frauen und M&auml;dchen klare Grenzen: Die aktive Teilnahme am &bdquo;politischen Kampf&rdquo; ist zwar erw&uuml;nscht oder wird zumindest toleriert. Doch darf dies nicht der &bdquo;nat&uuml;rlichen Aufgabe&rdquo; der Frau, m&ouml;glichst zahlreich Kinder f&uuml;r die ,Gemeinschaft aller Deutschen&#8216; zu geb&auml;ren, im Wege stehen. W&auml;hrend M&auml;nner weiterhin in der v&ouml;lkischen Pflicht stehen, sich f&uuml;r das hehre Ideal der &bdquo;Volksgemeinschaft&rdquo; an der politischen Front zu verdingen, stellt dies f&uuml;r Frauen nur eine zus&auml;tzliche Option dar: eine Art K&uuml;r, nachdem sie die ihr auferlegten Pflichten der Mutterschaft und Versorgung von Heim und Herd erledigt haben. Wie plural oder modern weibliche Rollen im Rechtsextremismus sind, zeigt sich f&uuml;r junge Frauen somit in der Regel zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Jugend endet und ihre Pflicht als Mutter und &bdquo;H&uuml;terin der wei&szlig;en Rasse&rdquo; beginnen soll. Geschlecht bleibt somit eine der zentralen Kategorien, anhand welcher sich die Gemeinschaft gliedert und die Einzelnen ihren Platz erhalten.</p>
<h2 class="auto-created">M&ouml;glich&shy;keiten und Heraus&shy;for&shy;de&shy;rungen f&uuml;r die Gesell&shy;schaft: Das Prinzip der doppelten Unsicht&shy;bar&shy;keit durch&shy;bre&shy;chen!</h2>
<p>Ungeachtet der inzwischen vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse (Vgl. Antifaschistisches Frauennetzwerk 2005) und eines durchaus auch in Medien und &Ouml;ffentlichkeit zu registrierenden Interesses an M&auml;dchen und Frauen im Rechtsextremismus ist zu konstatieren, dass Rechtsextremismus nach wie vor als ein m&auml;nnliches Ph&auml;nomen wahrgenommen wird. Gilt es immer noch als Ausnahme, M&auml;dchen &uuml;berhaupt politische Meinungen zuzutrauen, so werden ihnen noch weniger rechtsextreme Orientierungen zugetraut. Rechtsextreme Orientierungen bei M&auml;dchen und jungen Frauen fallen so unter das Ph&auml;nomen der &bdquo;doppelten Unsichtbarkeit&#8220; (Vgl. Lang/ Lehnert 2011). Im Hinblick auf die gesellschaftliche Herausforderung, Rechtsextremismus auf all seinen Ebenen zu begegnen, ist dies fatal. Es erschwert die Sichtbarmachung der politischen Einstellungen und der Aktivit&auml;ten rechtsextremer M&auml;dchen und Frauen und erschwert die Auseinandersetzung mit ihnen im Bereich der p&auml;dagogischen Arbeit ebenso wie in der juristischen Verfolgung und auf der Ebene der Politik und des zivilgesellschaftlichen Engagements. Nur wenn Frauen und M&auml;dchen mit ihrem Wirken und in ihren mannigfachen Funktionen wahrgenommen werden, k&ouml;nnen Erscheinungsformen in ihrer ganzen Breite und in der gesellschaftlichen Mitte wirksam bek&auml;mpft und zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden.</p>
<p>(1) Bereits in der Auseinandersetzung mit der Beteiligung von Frauen am Nationalsozialismus ist deutlich geworden, dass Frauen nicht als Subjekte begriffen wurden. Entweder wurde ihre Rolle und ihre Funktion schlicht ausgeblendet oder aber sie wurden als Frauen per se als Opfer patriarchaler Strukturen wahrgenommen. Erst mit dem &bdquo;Historikerinnenstreit&rdquo; zwischen der US-amerikanischen Historikerin Claudia Koonz und der westdeutschen Historikerin Gisela Bock begann eine differenzierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Rollen und Funktionen und dem Wirken der Frauen im und f&uuml;r den Nationalsozialismus. Die Nicht-Wahrnehmung von Frauen als politische Subjekte erf&uuml;llt unterschiedliche Funktionen: Zum einen unterst&uuml;tzt sie die gesellschaftlich gew&uuml;nschte Asymmetrie im Geschlechterverh&auml;ltnis, zum anderen entlastet sie Frauen, nicht zuletzt damit wieder auch die gesamte Gesellschaft.</p>
<p>(2) Zur Beteiligung von Frauen an den verschiedenen Dimensionen des Rechtsextremismus: Juliane Lang 2010 S. 129 f.</p>
<p>(3) Stella H&auml;hnel: Frauen in der NPD. Vortrag auf einer Veranstaltung des Ring Nationaler Frauen (RNF) Berlin am 3.9.2008 in Berlin. Transkribiert durch das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (APABIZ). Eingesehen im: APABIZ&#8216;</p>
<p>(4) &bdquo;Die Frau in der nationalen Bewegung. Arbeitsgrundlage der GDF&rdquo; 2002. Hervorhebungen im Original.</p>
<p>(5) Katrin K&ouml;hler nach ihrer Wiederwahl zur Vorsitzenden des RNF Sachsen im Jahre 2009, zitiert nach: Deutsche Stimme 05/2010, Riesa. 5.18.</p>
<p>(6) Homepage der Gemeinschaft Deutscher Frauen 2007, nicht mehr online abrufbar.</p>
<p>(7) M&auml;delgruppe der Kameradschaft Tor 2004: Was wir wollen? Homepage der M&auml;delgruppe, nicht mehr online abrufbar.</p>
<p>(8) Ebd.</p>
<p>(9) M&auml;delring Th&uuml;ringen 2007: Nationaler Feminismus &#8211; ein Paradoxon?, Homepage des M&auml;deiring, nicht mehr online abrufbar.</p>
<p>(10) M&auml;delring Th&uuml;ringen o. J., eingesehen am 26.03.2012</p>
<h2 class="auto-created">Literatur</h2>
<p><i>Antifaschistisches Frauennetzwerk, Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus </i>2005 (Hg.): Braune Schwestern? Feministische Analysen zu Frauen in der extremen Rechten. M&uuml;nster.</p>
<p><i>Die tageszeitung</i>: Keine Beweise. In: taz.de vom 28.12.2011. <a href="http://www.taz.de/%2184492/" target="_blank" rel="noopener">www.taz.de/!84492/</a>, eingesehen am 16.03.2012.</p>
<p><i>Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus </i>2011: Und warum ist das interessanteste an einer militanten Rechtsextremistin ihr Liebesleben? Offener Brief vom 15.11.2011, <a href="http://www.frauenund-rechtsextremismus.de/cros/images/medienarbeit/offener-brief-2011-11-15.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.frauenund-rechtsextremismus.de/cros/images/medienarbeit/offener-brief-2011-11-15.pdf</a>, eingesehen am 16.03.2012.</p>
<p><i>F&ouml;rster, Andreas/Thieme </i>2011, Matthias: &bdquo;Terror von Rechts&rdquo;; in: Frankfurter Rundschau, vom 14.11.2011.</p>
<p><i>Lang, Juliane </i>2010: &bdquo;&#8230;Diese Gemeinschaft von Frauen, unter Frauen, gemeinsam mit Frauen sitzen und sich besprechen und so weiter, tut Frauen einfach gut.&rdquo; Frauen im Rechtsextremismus; in: Claus, Robert et al. 2010 (Hg.): &bdquo;Was ein rechter Mann ist&rdquo; M&auml;nnlichkeiten im Rechtsextremismus, Berlin, S. 127 &#8211; 142.</p>
<p><i>Lang, Juliane/Lehnert, Esther </i>2011: &bdquo;&#8230;wir sind trotzdem aktiv und wir stehen trotzdem unsere Frau, und stehen mit bei der Demo oder beim Infostand und sind deswegen noch lange kein Heimchen am Herd&#8230;&rdquo; M&auml;dchen und Frauen im Rechtsextremismus. In: Arbeitskreis deutscher Bildungsst&auml;tten e.V.: Au&szlig;erschulische Bildung. Heft O1/2011.</p>
<p><i>Langer, Annett </i>&bdquo;Die M&auml;r vom Nazi-Betth&auml;schen&rdquo;; in: Spiegel-Online vom 20.11.2011, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0%2C1518%2C798644%2COO.htm1" target="_blank" rel="noopener">www.spiegel.de/panorama/0,1518,798644,OO.htm1</a>, eingesehen am 16.03.2012.</p>
<p><i>Litschko, Konrad/Rath</i>, Christian 2012: &bdquo;Zsch&auml;pe bleibt hinter Gittern.&rdquo;; in: Die tageszeitung vom 01.03.2012</p>
<p><i>Schmidt, Wolf/Speit, Andreas </i>2012: &bdquo;Knallharte &Uuml;berzeugungst&auml;terin&rdquo;; in: Die tageszeitung vom 24.01.2012, <a href="http://taz.de/%2186308/" target="_blank" rel="noopener">taz.de/!86308/</a>, eingesehen am 16.03.2012</p>
<p><i>Zeit.de</i>: Zu Hause backt sie Hakenkreuztorten. In: Zeit Online vom 03.06.2010. <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/20954" target="_blank" rel="noopener">linksunten.indymedia.org/de/node/20954</a>, eingesehen am 16.03.2012.</p>
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