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	<title>Gemeinsamer Aufruf Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Appell an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/appell-an-bundespraesident-frank-walter-steinmeier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 08:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frieden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bundespräsident, anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen planen Sie vom 12. bis 13. Mai einen Staatsbesuch in Israel. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie ein Abendessen auf Einladung von Präsident Jitzchak Herzog. Vor dem Hintergrund des andauernden Genozids an der palästinensischen Bevölkerung halten wir [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bundespräsident,</p>
<p>anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen planen Sie vom 12. bis 13. Mai einen Staatsbesuch in Israel. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie ein Abendessen auf Einladung von Präsident Jitzchak Herzog. Vor dem Hintergrund des andauernden Genozids an der palästinensischen Bevölkerung halten wir es für unangemessen, die deutsch-israelischen Beziehungen in dieser Form feierlich zu begehen. Wir fordern Sie daher auf, von Ihrem geplanten Staatsbesuch in Israel abzusehen. Über 52.000 Menschen sind in Gaza bereits durch die israelische Armee getötet worden, darunter mehr als 17.000 Kinder. Seit über 60 Tagen blockiert die israelische Regierung jegliche humanitäre Hilfe. Tausenden Menschen droht der Hungertod. In der aktuellen Situation kann Ihr Besuch nur als Unterstützung der völkerrechtswidrigen israelischen Gewalt in Gaza und der Westbank verstanden werden.</p>
<p>Gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, darunter der Einsatz von Hunger als Kriegswaffe. Vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) ist zudem eine Klage anhängig, in der Israel ein Verstoß gegen die Völkermordkonvention vorgeworfen wird. Die vom IGH im Jahr 2024 erlassenen Anordnungen zur Verhinderung eines Völkermords wurden von Israel bislang nicht umgesetzt. Führende israelische Politiker, darunter Benjamin Netanjahu und Jitzchak Herzog, haben mehrfach genozidale Äußerungen getätigt. Gleichzeitig setzt Israel die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung in Gaza sowie die Besatzung und Vertreibung in der Westbank im offenkundigen Widerspruch zum Völkerrecht fort. Als Vertragsstaat der UN-Völkermordkonvention und des Römischen Statuts ist Deutschland verpflichtet, Völkerrechtsverbrechen zu verhindern – auch solche, die von Israel begangen werden. Ein feierliches Zusammentreffen mit genau jenen Akteuren, die maßgeblich für die völkerrechtswidrige Gewalt in Gaza und der Westbank verantwortlich sind, normalisiert die Völkerrechtsbrüche, sendet ein falsches Signal – und untergräbt das internationale Recht.</p>
<p>Aus unserer Geschichte und dem Grundgesetz erwächst die Verpflichtung, die Menschenrechte und das Völkerrecht zu wahren. Diese Werte müssen die Grundlage jeder Partnerschaft bilden. Wir fordern Sie daher auf: Nutzen Sie die Jahresfeier als Gelegenheit, ein Zeichen für ein Ende der Gewalt, für Gerechtigkeit und für Menschlichkeit zu setzen. Laden Sie israelische Friedensaktivist:innen, Menschenrechtler:innen, kritische Journalist:innen und Intellektuelle, Holocaustüberlebende, palästinensische Bürger:innen Israels sowie engagierte zivilgesellschaftliche Organisationen wie Standing Together, Israelis für Frieden, Breaking the Silence und B’Tselem ein. Die Stärkung dieser Stimmen wäre in der aktuellen Situation ein wichtiges Signal – sowohl an die Menschen in der Region als auch an die internationale Gemeinschaft –, dass sich Deutschland nicht selektiv, sondern konsequent zu den Menschenrechten und zum Völkerrecht bekennt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft (KriSol)<br />
Arbeitskreis Palästina Brühl-Battir<br />
Das Israelische Komitee Gegen Hauszerstörungen<br />
Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden (FFE)<br />
Frauen wagen Frieden<br />
Freiburger Diözesanvorstand der Internationalen Katholischen Friedensbewegung PAX<br />
CHRISTI<br />
Freunde von Sabeel Deutschland<br />
Humanistische Union<br />
Israelis für Frieden<br />
Kairos Palästina Solidaritätsnetz Deutschland (KPS)<br />
Palästina Initiative Region Hannover<br />
pax christi Deutsche Sektion<br />
SALAM SHALOM Arbeitskreis Palästina-Israel e.V. München<br />
Uni(te) for Pali<br />
Verein palästinensischer und jüdischer Akademiker*innen (PJA)</p>
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		<title>An die neue Bundesregierung: Appell für eine verantwortungsvolle Migrationspolitik</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/an-die-neue-bundesregierung-appell-fuer-eine-verantwortungsvolle-migrationspolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 09:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Appell]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Geflüchtete]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem Koalitionsvertrag stellen Union und SPD die Verantwortung für Deutschland ins Zentrum ihres Handelns. Zum Amtsantritt der Regierung machen 293 Organisationen und Verbände deutlich: Diese Verantwortung muss für alle Menschen in Deutschland gelten. Der Wahlkampf war geprägt von einer aufgeheizten Stimmung, die sich vor allem gegen Geflüchtete und Zugewanderte richtete. Das hat sich auch [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Koalitionsvertrag stellen Union und SPD die Verantwortung für Deutschland ins Zentrum ihres Handelns. <strong>Zum Amtsantritt der Regierung machen 293 Organisationen und Verbände deutlich: Diese Verantwortung muss für alle Menschen in Deutschland gelten.</strong></p>
<p>Der Wahlkampf war geprägt von einer aufgeheizten Stimmung, die sich vor allem gegen Geflüchtete und Zugewanderte richtete. Das hat sich auch im Koalitionsvertrag niedergeschlagen. Doch die <strong>Ausgrenzung einzelner Gruppen schafft ein Klima der Angst für alle</strong> und untergräbt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Am Ende nützt das nur den Feinden einer freiheitlichen Demokratie. <strong>Damit muss endlich Schluss sein.</strong></p>
<p><strong>Zugewanderte und hierher geflüchtete Menschen sind integraler Teil unserer Gesellschaft – sie gehören zu Deutschland.</strong> Sie bereichern uns in allen Bereichen, ob in Familie und Freundeskreis, der Nachbarschaft, den Schulen, den Sportvereinen oder den Betrieben. Viele von ihnen leisten jeden Tag unverzichtbare Arbeit – im Einzelhandel, im Krankenhaus, in der Industrie, in der Gastronomie, an Flughäfen, im öffentlichen Nahverkehr oder ehrenamtlich in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Für uns ist klar: <strong>Unsere Gesellschaft gewinnt ihre Stärke aus Offenheit, Vielfalt und der Überzeugung, dass allen Menschen gleiche Rechte zukommen.</strong></p>
<p>Nicht Geflüchtete und Zugewanderte spalten unsere Gesellschaft, sondern eine Politik, die sich den strukturellen und sozialen Problemen unseres Landes zu lange nicht konsequent angenommen hat. Die mittlerweile in der Gesellschaft verbreiteten Gefühle von Verunsicherung und Überforderung beim Thema Flucht und Migration werden somit noch verstärkt, anstatt ihnen mit guten Konzepten für eine funktionierende Asyl-, Aufnahme-, und Integrationspolitik zu begegnen. Für die hohe Belastung von Kommunen und einzelnen Berufsgruppen im Zusammenhang mit Migration werden allein Geflüchtete verantwortlich gemacht, anstatt die tatsächlichen sozialen, politischen und finanziellen Ursachen dieser Belastung anzugehen. So darf es nicht weitergehen. Was es jetzt braucht, ist eine Migrationspolitik, die verantwortlich handelt, statt unsere offene und vielfältige Gesellschaft zu gefährden.</p>
<p><strong>Eine solche verantwortungsvolle Migrationspolitik…</strong></p>
<ul>
<li><strong>… schützt die Rechte der Einzelnen und somit aller – das gilt insbesondere auch für das Recht auf Asyl.</strong> Das Bekenntnis zum Recht auf Asyl im Koalitionsvertrag ist essentiell, reicht aber allein nicht aus. Es muss auch gelebt werden. Zurückweisungen an den Grenzen, Abschiebungen in Krisenländer und eine Beweislastumkehr im Asylverfahren zulasten Geflüchteter sind damit nicht vereinbar.</li>
<li><strong> … nimmt Sorgen und Ängste ernst, ohne sie zu befeuern.</strong> Eine demokratische Gesellschaft lebt von der streitbaren Diskussion und verschließt nicht die Augen vor Herausforderungen. Doch dabei darf die kommende Bundesregierung nicht den humanitären und menschenrechtlichen Kompass verlieren, der Grundlage unseres Zusammenlebens ist.</li>
<li> <strong>… fördert die Integration aller Menschen.</strong> Die nächste Bundesregierung sollte Familien Sicherheit bieten, statt mit der Aussetzung des Familiennachzugs Integration zu verhindern. Auch braucht es weiterhin Chancen für diejenigen, die schon lange bei uns sind, weshalb das Erfolgsmodell des Chancen-Aufenthaltsrechts entfristet werden sollte. Für ein freiheitliches Zusammenleben müssen zudem Wege zu sicheren und gleichen Bürgerrechten durch Einbürgerung eröffnet werden, die keine Gruppen ausschließen. Integration darf dabei nicht allein von der Arbeitsmarktintegration abhängig gemacht werden, sondern es muss allen möglich sein, gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft zu werden.</li>
<li><strong>&#8230; investiert in Strukturen für erfolgreiche Integration und Aufnahme.</strong> Die im Koalitionsvertrag benannten Investitionen in die Integrationsstrukturen sind von entscheidender Bedeutung und dürfen nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Dies gilt insbesondere für die vielfältigen zivilgesellschaftlichen Beratungs- und Betreuungsstrukturen sowie Integrations- und weitere Sprachkurse. Integration gelingt vor Ort in den Kommunen – diese müssen daher für ihre Aufgaben effektiv, umfassend und nachhaltig finanziell ausgestattet werden.</li>
<li><strong>… nutzt alle vorhandenen Potentiale.</strong> Angesichts des Fachkräftemangels sollte die Bundesregierung konsequent alle vorhandenen Potentiale von hier ankommenden und lebenden Menschen nutzen und Hürden für Qualifikation und Arbeitsaufnahme abbauen. Hier sind bereits wichtige Schritte im Koalitionsvertrag vereinbart, doch braucht es darüber hinaus einen echten Spurwechsel und den konsequenten Abbau der Arbeitsverbote für alle Geflüchteten. Auch Gruppen wie Alleinerziehende oder Geflüchtete mit Behinderungen müssen beim Zugang zum Arbeitsmarkt unterstützt werden.</li>
<li><strong>… schaut über den nationalen Tellerrand.</strong> Den weltweit zu beobachtenden autoritären Entwicklungen sollte die neue Bundesregierung mit der Verteidigung einer offenen, liberalen Gesellschaft begegnen, statt die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz durch die Streichung des sogenannten „Verbindungselements“ auf Drittstaaten abzuwälzen oder sich durch fragwürdige Abkommen mit Drittstaaten in politische Abhängigkeiten zu begeben. Sie sollte sich für eine solidarische Verantwortungsteilung im internationalen Flüchtlingsschutz einsetzen und sichere Zugangswege in Form von Resettlement und Aufnahmeprogrammen eröffnen, statt sie zu beenden.</li>
</ul>
<p>Die unterzeichnenden Verbände leisten täglich ihren Beitrag für eine Gesellschaft, die ihre Stärke aus Offenheit, Vielfalt und der Zusammenarbeit von Menschen verschiedenster Herkunft, Hintergründe und Fähigkeiten gewinnt. Wer die Demokratie verteidigen will, muss auch die Zivilgesellschaft und insbesondere migrantische Selbstorganisationen achten und stärken.</p>
<p><strong>Daher appellieren wir an die Bundesregierung: Übernehmen Sie Verantwortung für eine offene Gesellschaft!</strong> Eine Gesellschaft, in der Einwanderung unterschiedlichster Art als Chance begriffen wird; in der Zugewanderte und Geflüchtete als gleichwertig anerkannt werden; in der Offenheit und Vielfalt als unsere Stärken begriffen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sie können diesen Aufruf auch als PDF-Dokument lesen. Klicken Sie dazu bitte auf den Link: <a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2025/05/WPMN1RV.pdf">https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2025/05/WPMN1RV.pdf</a>. Diesem Dokument können Sie auch die vollständige Liste der unterzeichnenden Organisationen entnehmen.</em></p>
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		<title>Wir bleiben alle – Politisch motivierte Abschiebungen stoppen!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2025/wir-bleiben-alle-politisch-motivierte-abschiebungen-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 08:26:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. April um 16 Uhr findet vom Alexanderplatz eine Demonstration statt, um gegen die geplante Ausweisung der vier Aktivist*innen Cooper Longbottom, Kasia Wlaszczyk, Shane O’Brien und Roberta Murray aus Berlin zu protestieren. Ihr „Vergehen“: Alle vier haben sich an Demonstrationen gegen den anhaltenden Krieg in Gaza beteiligt und sich mit Palästina solidarisiert. Mit dieser [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. April um 16 Uhr findet vom Alexanderplatz eine Demonstration statt, um gegen die geplante Ausweisung der vier Aktivist*innen Cooper Longbottom, Kasia Wlaszczyk, Shane O’Brien und Roberta Murray aus Berlin zu protestieren. Ihr „Vergehen“: Alle vier haben sich an Demonstrationen gegen den anhaltenden Krieg in Gaza beteiligt und sich mit Palästina solidarisiert.</p>
<p>Mit dieser Androhung der Abschiebung hat das Land Berlin nach dem Verbot unter anderem der arabischen Sprache auf Demonstrationen und dem seit Wochen anhaltenden Verbot von Lauf-Demonstrationen mit Palästina-Bezug ein weiteres düsteres Kapitel in der Unterdrückung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit aufgeschlagen.</p>
<p>Die Instrumentalisierung des Aufenthaltsrechts zur Unterdrückung politischer Haltungen, die sich gegen die herrschende Politik stellen, ist eine weitere besorgniserregende Wendung in der Migrationspolitik.</p>
<p>Die vier Betroffenen EU und US Bürger*innen sollen ihr Leben, ihre Jobs und ihre Studienplätze in Berlin aufgeben und bis zum 21. April Deutschland verlassen. Ihnen wird die Beteiligung an Protesten vorgeworfen. Niemand wurde wegen einer Straftat verurteilt. Dies stellt einen unhaltbaren Tabubruch dar, der um jeden Preis verhindert werden muss.</p>
<p>Besonders perfide ist, dass zwei der Aktivist*innen trans Personen sind, die in Polen bzw. den USA mit spezifischen Diskriminierungen und Bedrohungen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität konfrontiert sind. Es ist eine absolute Schande, dass Deutschland diese Menschen abschieben will! Lippenbekenntnisse für Vielfalt sind nichts wert – es braucht echten Schutz für queere Menschen!</p>
<p>Das Land Berlin orientiert sich in seinen repressiven Maßnahmen offensichtlich an einem besonders schlechten Vorbild: Der menschenverachtenden Trump-Administration und ihrer „Catch and revoke“- Politik gegenüber der Studierendenbewegung in den USA. Wie in den USA sollen unbequeme Stimmen zum Schweigen gebracht werden. Indem Berlin den vier Aktivist*innen ihre Bewegungsfreiheit entzieht, verschärft es den politischen Druck auf alle politisch aktiven Migrant*innen im Land. Auch die Diskussionen in der kommenden Bundesregierung über die Entziehung der Staatsbürgerschaft und die Einschränkung des Asylverfahrens weisen in dieselbe Richtung.</p>
<p>Es liegt auf der Hand: Die Abschiebungspläne sind ein Testballon, um auszuloten, wie weit staatliche Repression gegen kritischen Aktivismus in Deutschland gehen kann. Lasst uns diesen Ballon zum Platzen bringen!</p>
<p>Wir rufen alle auf, sich solidarisch zu zeigen und gegen diese unrechtmäßigen Ausweisungen zu kämpfen. Es geht nicht nur um die vier Aktivist*innen, sondern um demokratische Grundrechte, die auf dem Spiel stehen.</p>
<p><em>Kommt zahlreich, zeigt eure Solidarität und lasst uns dem Berliner Senat zeigen, was wir von seiner Einschüchterungspolitik halten.</em></p>
<p><em>Für eine solidarische Migrationspolitik und gegen politisch motivierte Abschiebungen – Solidarität kennt keine Grenzen!</em></p>
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		<item>
		<title>Einstehen für die menschenrechtliche Brandmauer: Flüchtlingsschutz und Menschenrechte  sind Teil unserer Demokratie</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/einstehen-fuer-die-menschenrechtliche-brandmauer-fluechtlingsschutz-und-menschenrechte-sind-teil-unserer-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 09:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asylpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Brandmauer]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[CDU-Parteitag]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Union]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uns alle eint der Wunsch nach einem Leben in einer Gesellschaft, die uns schützt und unterstützt, in der wir beteiligt und respektiert werden. Diese grundlegenden Werte – Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte – sind das Fundament unserer Gemeinschaft. Sie geben uns Stabilität, Sicherheit und Halt. Sie garantieren, dass unsere grundlegende Würde und unsere Freiheit gewahrt werden. [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/einstehen-fuer-die-menschenrechtliche-brandmauer-fluechtlingsschutz-und-menschenrechte-sind-teil-unserer-demokratie/">Einstehen für die menschenrechtliche Brandmauer: Flüchtlingsschutz und Menschenrechte  sind Teil unserer Demokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Uns alle eint der Wunsch nach einem Leben in einer Gesellschaft, die uns schützt und unterstützt, in der wir beteiligt und respektiert werden. Diese grundlegenden Werte – Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte – sind das Fundament unserer Gemeinschaft. Sie geben uns Stabilität, Sicherheit und Halt. Sie garantieren, dass unsere grundlegende Würde und unsere Freiheit gewahrt werden. Es ist die Aufgabe von uns allen, diese Werte zu bewahren und zu verteidigen.</p>
<p>Die Stärke unserer Gesellschaft liegt in der Vielfalt: Unterschiedliche Ideen, Herkunftsgeschichten, Religionen, Weltanschauungen und Identitäten bereichern uns. Geflüchtete Menschen aus zahlreichen Regionen der Welt sind längst Teil unserer Gesellschaft geworden. Sie arbeiten hier, engagieren sich und ziehen ihre Kinder groß. Taten einzelner Personen, die uns fassungslos machen und in Entsetzen zurücklassen, wie der schreckliche Angriff von Aschaffenburg, dürfen niemals dazu führen, dass ganze Gruppen stigmatisiert, rassifiziert oder entrechtet werden.</p>
<p><strong>Wir gehören zusammen: </strong>Ob geflüchtet, eingewandert oder hier geboren, wir sind alle Teil dieser Gesellschaft. Grund- und Menschenrechte gelten entweder für uns alle oder sie gelten gar nicht. Die Diskussionen über Verschärfungen des Staatsangehörigkeits-, Aufenthalts- und Asylrechts, die aktuell auch von der CDU maßgeblich vorangetrieben werden, bedrohen dieses Selbstverständnis. Polarisierende und grob rechtswidrige Forderungen nach Zurückweisungen von Schutzsuchenden an den deutschen Binnengrenzen, der Abschaffung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte, nach Rückführungen in Kriegs- und Krisengebiete und nach pauschalen Inhaftierungen aller vollziehbar ausreisepflichtigen Personen sind nicht dafür geeignet, aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Sie sorgen weder für mehr Sicherheit noch für zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum, Kitaplätze oder gleiche Bildungschancen, geschweige denn für ein funktionierendes Gesundheitssystem, in dem auch psychische Erkrankungen angemessen versorgt werden. Was noch schlimmer ist: Durch ihre offensichtliche Rechtswidrigkeit schwächen sie unsere Verfassung und den Wert von europäischem und internationalem Recht.</p>
<p><strong>Wir appellieren deswegen an die Vertreter*innen der CDU: Bekennen Sie sich zur menschenrechtlichen Brandmauer und stehen Sie mit uns ein für gesellschaftliches Miteinander, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechte.</strong></p>
<p>Bitte nehmen Sie auch im Wahlkampf Abstand von Rhetorik und Forderungen, die unsere Gesellschaft weiter spalten und die Menschen gegeneinander aufbringen. In verschiedenen EU-Ländern sind die Folgen einer autoritären Politik zu beobachten. Dort wird ein „Wir gegen die Anderen“-Denken geschürt und Politik gegen queere Menschen, Migrant*innen, Arbeitslose und andere Minderheiten betrieben. Gewalt an den Grenzen – selbst gegen Kinder – ist bereits Normalität.</p>
<p>Gleichzeitig werden die Institutionen des Rechtsstaats untergraben, die Unabhängigkeit der Justiz angegriffen und die Arbeit von Anwält*innen und Journalist*innen behindert oder eingeschränkt. Als konservative, christlich-demokratische Partei muss die CDU hier gegenhalten und sich klar abgrenzen.</p>
<p>Wir haben die Wahl: Wollen wir ein offenes, vielfältiges und demokratisches Land bleiben, das die Rechte und Grundfreiheiten aller wahrt und das die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit respektiert und schützt? Oder gehen wir zurück in eine düstere Zeit, in der Grund- und Menschenrechte nur noch für einige gelten und ganze Bevölkerungsteile zu Schuldigen für gesamtgesellschaftliche Missstände gemacht werden?</p>
<p><strong>Politische Handlungsfähigkeit zeigt sich durch Gesetze und Maßnahmen, die realistisch, wertebasiert und rechtskonform sind.</strong> Das ist unsere Erwartung an die CDU – aktuell im Wahlkampf und besonders bei einer möglichen Regierungsverantwortung. Die unterzeichnenden Verbände und Organisationen fordern die Parteispitze der CDU sowie alle Teilnehmenden des Parteitags auf: Stehen Sie zu Ihren christlichen und demokratischen Werten und bewahren Sie Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte zum Wohle aller Menschen in Deutschland. Stehen Sie für die menschenrechtliche Brandmauer ein – mit Worten und mit Taten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterzeichnende Organisationen (31. Januar 2025, 10 Uhr) </strong></p>
<p><strong><u>Bundesebene</u></strong></p>
<p>Aktion gegen den Hunger</p>
<p>Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)</p>
<p>Amadeu Antonio Stiftung</p>
<p>Amnesty International Deutschland e.V.</p>
<p>Antidiskriminierungsverband Deutschland</p>
<p>Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.</p>
<p>Ärzte der Welt e.V.</p>
<p>AWO Bundesverband</p>
<p>BACK e.V.: Bundesverband Anonymer Behandlungsschein und Clearingstellen für Menschen ohne Krankenversicherung</p>
<p>BAfF &#8211; Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer</p>
<p>borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.</p>
<p>Brot für die Welt</p>
<p>Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren</p>
<p>Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit</p>
<p>Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) e.V.</p>
<p>Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel &#8211; KOK e.V.</p>
<p>CARE Deutschland e.V.</p>
<p>Der Paritätische Gesamtverband</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.</p>
<p>Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF e.V.)</p>
<p>Deutsche Sektion der Women&#8217;s International League for Peace and Freedom (WILPF)</p>
<p>Deutscher Caritasverband e.V.</p>
<p>Deutscher Frauenrat</p>
<p>Deutscher Hebammenverband e.V.</p>
<p>Deutsches Kinderhilfswerk e.V.</p>
<p>Evangelische Auslandsberatung</p>
<p>Flüchtlingshilfe Iran e.V. 2010</p>
<p>FORUM MENSCHENRECHTE &#8211; Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen</p>
<p>GermanDream</p>
<p>Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)</p>
<p>Global Citizen</p>
<p>Goldnetz gGmbH</p>
<p>Handicap International e.V.</p>
<p>HÁWAR.help</p>
<p>Humanistische Union e.V.</p>
<p>International Rescue Committee (IRC) Deutschland</p>
<p>IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit &#8211; Deutschland e.V.</p>
<p>IPPNW &#8211; Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.</p>
<p>Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland</p>
<p>Jugendliche ohne Grenzen</p>
<p>JUMEN e.V. &#8211; Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland</p>
<p>Kabul Luftbrücke</p>
<p>Kindernothilfe e.V.</p>
<p>Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.</p>
<p>Kritnet</p>
<p>LeaveNoOneBehind</p>
<p>LSVD+ &#8211; Verband Queere Vielfalt</p>
<p>medico international</p>
<p>MISSION LIFELINE International e.V.</p>
<p>Moving Cities</p>
<p>NRV (Neue Richter*innen Vereinigung)</p>
<p>Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.</p>
<p>Oxfam Deutschland e.V.</p>
<p>PRO ASYL Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge e.V.</p>
<p>Raphaelswerk e. V.</p>
<p>Republikanischer Anwältinnen &#8211; und Anwälteverein e.V. (RAV)</p>
<p>Sea-Eye e.V.</p>
<p>SOLWODI Deutschland e.V.</p>
<p>Terre des Hommes Deutschland e.V.</p>
<p>United4Rescue – Gemeinsam retten e.V.</p>
<p>Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.</p>
<p>Verein Demokratischer Ärzt*innen</p>
<p>We&#8217;ll Come United</p>
<p>Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e. V.</p>
<p>Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Landesebene</u></strong></p>
<p>#Rat zur Ausbildung</p>
<p>AG Diakonie in Rheinland-Pfalz</p>
<p>Aidshilfe Weimar &amp; Ostthüringen e.V.</p>
<p>Arbeiterwohlfahrt Landesverband Schleswig-Holstein e.V.</p>
<p>AWO Kreisverband München-Stadt e.V.</p>
<p>AWO LAG Brandenburg</p>
<p>AWO Landesverband Berlin e.V.</p>
<p>AWO Landesverband Saarland e.V.</p>
<p>AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.</p>
<p>AWO Ortsverein Kronshagen</p>
<p>AWO-Region-Harz e.v.</p>
<p>Ban Ying e.V.</p>
<p>Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.</p>
<p>Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen (BNS)</p>
<p>Brot &amp; Rosen, Diak. Basisgemeinschaft e.V.</p>
<p>Café 104 e.V.</p>
<p>Caritasverband für das Bistum Essen e.V.</p>
<p>Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.</p>
<p>Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.</p>
<p>Caritasverband für die Diözese Münster e.V.</p>
<p>Caritasverband für die Diözese Münster e.V.</p>
<p>Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.</p>
<p>Caritas in Niedersachsen</p>
<p>colorido e.V. Plauen</p>
<p>Der Paritätische Baden-Württemberg</p>
<p>Der Paritätische Brandenburg e.V.</p>
<p>Der Paritätische Hessen</p>
<p>Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen e.V.</p>
<p>Diakonie Hessen</p>
<p>Diakonisches Werk Hamburg</p>
<p>Diakonisches Werk Schleswig-Holstein</p>
<p>Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.</p>
<p>Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen</p>
<p>Dorfliebe für alle! Saale-Orla-Kreis für Solidarität und Respekt</p>
<p>EmpowerMensch &#8211; Beratungszentrum gegen Diskriminierung</p>
<p>Ev. Kirche im Rheinland</p>
<p>Ev. Kirchenkreis Erfurt &#8211; Büro für ausländische Mitbürger:innen</p>
<p>Feministisches Netzwerk für Gesundheit Berlin</p>
<p>Flüchtlingsrat Baden-Württemberg</p>
<p>Flüchtlingsrat Berlin e.V.</p>
<p>Flüchtlingsrat Brandenburg</p>
<p>Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.</p>
<p>Flüchtlingsrat NRW e.V.</p>
<p>Flüchtlingsrat RLP e.V.</p>
<p>Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt</p>
<p>Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.</p>
<p>Flüchtlingsrat Thüringen e.V.</p>
<p>Gesundheitsmobil Lübeck</p>
<p>Hessischer Flüchtlingsrat</p>
<p>IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit</p>
<p>KJHZ Fürth gGmbH</p>
<p>LAG Autonomer Frauenhäuser Schleswig-Holstein</p>
<p>Landesarbeitsgemeinschaft der AWO NRW</p>
<p>Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit NRW</p>
<p>Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW e.V.</p>
<p>Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.</p>
<p>Landesverband der Migrant*innenorganisationen &#8211; MigraNetz Thüringen e.V.</p>
<p>Landesverband Diakonie Berlin-Brandenburg (DWBO)</p>
<p>Maaßen-Stiftungs-gGmbH</p>
<p>Medibüro Berlin</p>
<p>Medinetz Gießen e.V.</p>
<p>Medinetz Hannover e.V.</p>
<p>MediNetz Koblenz e.V.</p>
<p>MediNetzBonn e.V.</p>
<p>NaturFreunde Berlin</p>
<p>Nürnberger Menschenrechtszentrum</p>
<p>Ökumenewerk der Nordkirche</p>
<p>Paritätischer Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland</p>
<p>Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V.</p>
<p>PASSAGE gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration mbH</p>
<p>Runder Tisch Asyl und Migration in Potsdam Mittelmark</p>
<p>Saarländischer Flüchtlingsrat e.V.</p>
<p>Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.</p>
<p>Save the Children Deutschland e.V.</p>
<p>SJD &#8211; Die Falken NRW</p>
<p>SozDia Stiftung Berlin</p>
<p>STATTwerke e.V.</p>
<p>Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk &#8222;thadine&#8220;</p>
<p>Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.</p>
<p>VIA Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/einstehen-fuer-die-menschenrechtliche-brandmauer-fluechtlingsschutz-und-menschenrechte-sind-teil-unserer-demokratie/">Einstehen für die menschenrechtliche Brandmauer: Flüchtlingsschutz und Menschenrechte  sind Teil unserer Demokratie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2025/02/Zum-CDU-Parteitag-e1738575646655.png" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel: Das Töten endlich beenden, Waffenexporte stoppen!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/termine/2025/fuer-einen-gerechten-frieden-in-palaestina-und-israel-das-toeten-endlich-beenden-waffenexporte-stoppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 10:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin: Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Waffenruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt keinen sicheren Ort im gesamten Gazastreifen. Bereits vor einem Jahr hat der Internationale Gerichtshof ein „reales und unmittelbares Risiko“ eines drohenden Genozids festgestellt. Seitdem hat sich die Situation im Gazastreifen kontinuierlich weiter verschlechtert. Die unverhältnismäßige militärische Gewalt, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-0b54345ed400f9d5e7c6679ae5c597ee">Es gibt keinen sicheren Ort im gesamten Gazastreifen. Bereits vor einem Jahr hat der Internationale Gerichtshof ein „reales und unmittelbares Risiko“ eines drohenden Genozids festgestellt. Seitdem hat sich die Situation im Gazastreifen kontinuierlich weiter verschlechtert. Die unverhältnismäßige militärische Gewalt, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung durch Israel bedrohen das Leben Hunderttausender. Nord-Gaza ist in weiten Teilen zerstört; das Ausmaß an Tod, Verletzungen und ethnischer Säuberung ist zutiefst schockierend. Im Westjordanland sind die Menschen schutzlos der Gewalt von Armee und Siedler:innen ausgesetzt. Im Libanon haben Kriegshandlungen zur Zerstörung ganzer Dörfer geführt.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-482f55ece764b1c3ffc2bc351be4e3b2">Wir erleben eine erschütternde Eskalation an Gewalt, Leid und Rechtlosigkeit. Im aktuellen Krieg sind seit dem 7. Oktober 2023 bereits über 45.000 Menschen in Gaza, über 800 im Westjordanland und über 1.200 Menschen in Israel getötet worden. Viele tausend Menschen sind in Israel willkürlich inhaftiert, und etwa 100 Geiseln befinden sich noch immer in Gaza. Mindestens 109.000 Palästinenser:innen wurden verwundet und Zehntausende werden vermisst. Nahezu die gesamte Bevölkerung Gazas, 1,9 der 2,1 Millionen Bewohner:innen, wurde bereits mehrfach innerhalb ihres Landes vertrieben. Etwa 100.000 Israelis sind seit Oktober 2023 evakuiert. Im Libanon mussten über 880.000 Menschen vor Angriffen und Zerstörung fliehen, über 3.800 wurden getötet und über 15.000 wurden verwundet. Auch in Syrien ist die Bevölkerung der völkerrechtswidrigen Bombardierung und Besetzung durch die israelische Armee ausgesetzt.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-4ba4f2f107c33b89235a4efe03a90335">Zu all dem wollen und können wir nicht schweigen. Wir verurteilen alle Kriegsverbrechen in diesem Krieg und alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sowohl die der israelischen Regierung als auch die der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen. Wir trauern um alle Opfer der Gewalt in Palästina, im Libanon und in Israel. Wir bangen um die Tausenden, die in Israel ohne rechtsstaatliches Verfahren in Haft und oft Folter und Misshandlung ausgesetzt sind. Wir bangen um diejenigen, die als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Wir solidarisieren uns mit allen, die sich für Frieden und gleiche Rechte für alle Menschen in der Region einsetzen.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-83bef1905999453f29fba50a9cb5464c">Während die deutsche Regierung zu Recht die Kriegsverbrechen der Hamas verurteilt, benennt sie die Kriegsverbrechen der israelischen Regierung und Armee noch immer nicht als solche. Sie fügt der universellen Gültigkeit von humanitärem Recht schweren Schaden zu, indem sie den Schutzstatus ziviler Einrichtungen in Gaza relativiert sowie Gutachten und Entscheidungen der höchsten Gerichte weltweit ignoriert. Mit ihrer einseitigen Solidarität, der Parteinahme vor internationalen Gerichten sowie erneuten umfangreichen Rüstungsexportgenehmigungen unterstützt die Bundesregierung die rechtswidrigen Handlungen der israelischen Regierung.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ad9d4dc24258974eda1612777515b645">In Deutschland erleben wir im Kontext der Palästina-Solidarität Polizeigewalt sowie massive Eingriffe in die Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Die Antisemitismus-Resolution des Bundestags, die im November 2024 gegen den breiten Widerstand der deutschen und israelischen Zivilgesellschaft verabschiedet wurde, hat dieses Problem noch einmal verschärft. Wir stellen uns klar gegen die Kriminalisierung von legitimen Protesten und tragen unsere Kritik am Krieg in Gaza und an der Rolle der deutschen Regierung auch selbst auf die Straße.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-f1d66462139e4318ac57766b6d2db4d6">Wir gehen auf die Straße, um deutlich zu machen: Eine Staatsräson, die bei den Menschenrechten und dem Völkerrecht doppelte Standards anlegt, nützt niemandem und trägt – den wiederholt vorgetragenen politischen Erklärungen zum Trotz – auch nicht zur Sicherheit der israelischen Bevölkerung bei. Menschenrechte und Völkerrecht gelten für alle. Menschenleben dürfen nicht mit zweierlei Maß gemessen werden: Jedes Leben ist gleich kostbar.</p>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-49bca9cb46051f092de2f2973af24b9e">Wir fordern von der aktuellen wie auch der zukünftigen Bundesregierung:</p>
<ul class="wp-block-list has-text-color has-link-color wp-elements-8552b72288042b89c72a08c1f62ca174">
<li class="aufruf has-medium-font-size">Stellen Sie sich endlich hinter geltendes internationales Recht und schützen Sie die leidende Zivilbevölkerung: Bestehen Sie ohne Wenn und Aber auf einem sofortigen und umfassenden Waffenstillstand und tragen Sie dazu bei, dass die Forderung des Internationalen Gerichtshofs nach Schutz und Versorgung der Zivilbevölkerung in Gaza endlich durchgesetzt wird.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Liefern Sie keine Rüstungsgüter an Israel, solange das Risiko besteht, dass sie völkerrechtswidrig eingesetzt werden.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Setzen Sie sich für die Freilassung aller in Palästina und Israel zu unrecht festgehaltenen Menschen ein.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Hören Sie die Forderungen der palästinensischen und israelischen Zivilgesellschaft, die sich für einen gerechten Frieden engagiert, und unterstützen Sie deren ohnehin herausfordernde Arbeit aktiv, anstatt sie zu behindern.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Unterstützen Sie die internationale Gerichtsbarkeit ohne Einschränkungen, setzen Sie ihre Entscheidungen vollständig um und tragen Sie dazu bei, die jahrzehntelange Straflosigkeit zu beenden.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Beachten Sie das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 19. Juli 2024 und die zugehörige Resolution der UN-Generalversammlung und drängen Sie auf ein unverzügliches Ende der illegalen Besatzung, des völkerrechtswidrigen Siedlungsbaus und der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Erkennen Sie das Recht der Palästinenser:innen auf kollektive Selbstbestimmung vorbehaltlos an und treten Sie konsequent für dessen Verwirklichung ein.</li>
<li class="aufruf has-medium-font-size">Schützen und verteidigen Sie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Deutschland, anstatt sie zu untergraben.</li>
</ul>
<p class="aufruf has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-cadb0722ac79b6bf3eef3517cb8edf22">Wir wollen mit der Veranstaltung einen Raum für friedlichen Protest schaffen, der frei ist von Diskriminierung und Gewalt. Rassistische, anti-palästinensische und/oder antisemitische Äußerungen oder Handlungen akzeptieren wir nicht.</p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide hairline" />
<p class="aufruf mid-margin-above has-medium-font-size">Die Berliner Kundgebung wird veranstaltet von:</p>
<p class="aufruf orgas has-theme-palette-9-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-a5c61e8528e2726d9d42d9c52b4ad57c"><a href="https://www.amnesty.de/">Amnesty International Deutschland</a> • <a href="https://www.aerztederwelt.org/">Ärzte der Welt</a> • <a href="https://www.care.de/">CARE Deutschland</a> • <a href="https://dpg-netz.de/">Deutsch-Palästinensische Gesellschaft</a> • <a href="https://humanistische-union.de/">Humanistische Union</a> • <a href="https://ippnw.de/">IPPNW Deutschland</a> • <a href="https://www.instagram.com/israelisforpeace_de">Israelis für Frieden</a> • <a href="https://www.medico.de/">medico international</a> • <a href="https://4neukoelln.de/">4neukoellnplusberlin</a> • <a href="https://www.oxfam.de/">Oxfam Deutschland</a> • <a href="https://www.paxchristi.de/">pax christi, Deutsche Sektion</a> • <a href="https://sea-watch.org/">Sea-Watch</a> • <a href="https://www.tdh.de/">Terre des Hommes Deutschland</a> • <a href="https://wfd.de/">Weltfriedensdienst</a></p>
<p class="aufruf has-medium-font-size">Außerdem rufen dazu auf:</p>
<p class="aufruf orgas has-theme-palette-9-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-2b8edd515ca0a97891ae04b7304458a4"><a href="https://krisol-wissenschaft.org/">Allianz für Kritische und Solidarische Wissenschaft</a> • <a href="https://www.ak-palaestina-bruehl.de/">Arbeitskreis Palästina Brühl-Battir</a> • <a href="https://www.agenda-ring.de/ak-palaestina.html">Arbeitskreis Palästina der Lokalen Agenda 21 in Stadt und Kreis Neuwied</a> • <a href="https://berliner-krankenhausbewegung.de/">Berliner Krankenhausbewegung</a> • <a href="https://perspectac.de/">Bundesweite Arbeitsgruppe Globalisierung und Krieg</a> • <a href="https://bip-jetzt.de/">Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern (BIP)</a> • <a href="https://chancemaker.foundation/">ChanceMaker Foundation</a> • <a href="https://www.church-and-peace.org/">Church and Peace</a> • <a href="https://dfg-vk.de/">Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen</a> • <a href="https://linktr.ee/eye4palestine?utm_source=linktree_profile_share&amp;ltsid=6f00b3bd-bbbd-4a2e-993b-22cd721a2286">EYE4PALESTINE</a> • <a href="https://fiff.de/">Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung</a> • <a href="https://www.forumzfd.de/">Forum Ziviler Friedensdienst</a> • <a href="https://www.friedenskooperative.de/friedensorganisationen/frauen-wagen-frieden">Frauen wagen Frieden</a> • <a href="http://www.fvsabeel-germany.de/">Freunde von Sabeel Deutschland</a> • <a href="https://friendsofst.de/">Friends of Standing Together Berlin</a> • <a href="http://ialana.de/">IALANA Deutschland – Vereinigung für Friedensrecht</a> • <a href="https://infobuero-nicaragua.org/">Informationsbüro Nicaragua</a> • <a href="http://www.nablus-initiative.de/">INNA (Städtepartnerschaft Nablus/Nürnberg)</a> • <a href="https://www.idk-info.net/">Internationale der Kriegsdienstgegner*innen</a> • <a href="https://www.wilpf.de/">Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF Germany)</a><a href="https://ilmr.de/"> • Internationale Liga für Menschenrechte</a> • <a href="https://versoehnungsbund.de/">Internationaler Versöhnungsbund, Deutscher Zweig</a> • <a href="https://interventionistische-linke.org/beitrag/zweites-statement-der-il-berlin-zum-krieg-israelpalaestina">interventionistische Linke Berlin</a> • <a href="https://icahd.de/">Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD)</a> • <a href="https://kairoseuropa.de/kairos-palaestina-solidaritaetsnetz/">Kairos Palästina Solidaritätsnetz Deutschland</a> • <a href="https://koelner-friedensforum.org/">Kölner Friedensforum</a> • <a href="https://www.grundrechtekomitee.de/">Komitee für Grundrechte und Demokratie</a> • <a href="https://www.koop-frieden.de/">Kooperation für den Frieden</a> • <a href="https://fusion-festival.de/">Kulturkosmos Müritz (Fusion-Festival)</a> • <a href="https://www.kurvewustrow.org/">KURVE Wustrow – Bildungs- und Begegnungsstätte</a> • <a href="https://www.lebenshaus-alb.de/">Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie</a> • <a href="https://friedenskooperative.de/">Netzwerk Friedenskooperative</a> • <a href="https://www.eappi-netzwerk.de/">Netzwerk Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel in Deutschland</a> • <a href="http://www.neff-netzwerk.de/">Nürnberger Evangelisches Forum</a> • <a href="https://ohne-ruestung-leben.de/">Ohne Rüstung Leben</a> • <a href="https://www.palaestina-initiative.de/">Palästina Initiative Region Hannover</a> • <a href="https://bonn-ramallah.de/">Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah</a> • <a href="https://solidaritaet-international.de/">Solidarität International</a> • <a href="https://www.koeln-bethlehem.de/">Städtepartnerschaftsverein Köln-Bethlehem</a> • <a href="https://www.facebook.com/Wuppertaler.Friedensforum">Wuppertaler Friedensforum</a></p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-alpha-channel-opacity has-background is-style-wide hairline" />
<p class="aufruf mid-margin-above has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-ae744fd9777a3b40ca1081408742de5e">Auf den folgenden Seiten findet ihr alle weiteren Informationen zu den jeweiligen Kundgebungen:</p>
<div class="rally aufruf no-nation shift margin-above white">
<div><a href="https://gerechter-frieden.org/aufruf-15-02-25/kundgebung-berlin-15-02-25">Berlin</a></div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/2pm.png" alt="" width="16" height="16" /> 14:00 Uhr</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/marker.png" alt="" width="12" height="20" /> Spreebogenpark am Bundeskanzleramt</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/mail.png" alt="" width="28" height="20" /> <a class="mail" href="mailto:berlin@gerechter-frieden.org">berlin@gerechter-frieden.org</a></div>
</div>
<div class="rally aufruf no-nation shift white">
<div><a href="https://gerechter-frieden.org/aufruf-15-02-25/kundgebung-koeln-15-02-25">Köln</a></div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/3pm.png" alt="" width="16" height="16" /> 15:00 Uhr</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/marker.png" alt="" width="12" height="20" /> Heumarkt</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/mail.png" alt="" width="28" height="20" /> <a class="mail" href="mailto:koeln@gerechter-frieden.org">koeln@gerechter-frieden.org</a></div>
</div>
<div class="rally aufruf no-nation shift white">
<div><a href="https://gerechter-frieden.org/aufruf-15-02-25/kundgebung-nuernberg-15-02-25">Nürnberg</a></div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/2pm.png" alt="" width="16" height="16" /> 14:00 Uhr</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/marker.png" alt="" width="12" height="20" /> Caritas-Pirckheimer-Haus</div>
<div><img decoding="async" src="https://gerechter-frieden.org/wp-content/uploads/2025/01/mail.png" alt="" width="28" height="20" /> <a class="mail" href="mailto:nuernberg@gerechter-frieden.org">nuernberg@gerechter-frieden.org</a></div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/termine/2025/fuer-einen-gerechten-frieden-in-palaestina-und-israel-das-toeten-endlich-beenden-waffenexporte-stoppen/">Für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel: Das Töten endlich beenden, Waffenexporte stoppen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2025/01/sharepic2025_1080x1350px_ohneLogo.png" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Offener Brief: Fünf Schritte zu mehr Vertrauen in die ePA</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-fuenf-schritte-zu-mehr-vertrauen-in-die-epa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 10:03:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bioethik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[elektronische Patientenakte]]></category>
		<category><![CDATA[ePA]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[Lauterbach]]></category>
		<category><![CDATA[Offener Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Patienten]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenakte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/?post_type=presse&#038;p=19680</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Bundesminister Lauterbach, wir sind überzeugt, dass Deutschland und Europa eine gut gemachte digitale Infrastruktur des Gesundheitswesens benötigen und eine patient*innenorientierte ePA dazu einen wesentlichen Beitrag leisten kann. In den weiteren Entwicklungsprozess möchten wir uns daher konstruktiv einbringen. Zum Start der ePA haben wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings erhebliche Bedenken. Sicherheitsforscher*innen zeigten Ende [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-fuenf-schritte-zu-mehr-vertrauen-in-die-epa/">Offener Brief: Fünf Schritte zu mehr Vertrauen in die ePA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="insurance-paragraph">Sehr geehrter Herr Bundesminister Lauterbach,</p>
<p class="insurance-paragraph">wir sind überzeugt, dass Deutschland und Europa eine gut gemachte digitale Infrastruktur des Gesundheitswesens benötigen und eine patient*innenorientierte ePA dazu einen wesentlichen Beitrag leisten kann. In den weiteren Entwicklungsprozess möchten wir uns daher konstruktiv einbringen. Zum Start der ePA haben wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings erhebliche Bedenken.</p>
<p class="insurance-paragraph">Sicherheitsforscher*innen zeigten Ende 2024 auf dem Kongress des Chaos Computer Clubs <a href="https://media.ccc.de/v/38c3-konnte-bisher-noch-nie-gehackt-werden-die-elektronische-patientenakte-kommt-jetzt-fr-alle"> gravierende Sicherheitslücken der ePA und der zugehörigen IT-Infrastruktur. </a> In Kombination hätten diese Lücken Unbefugten einen Vollzugriff auf die Patient*innenakten aller 70 Millionen gesetzlich Versicherten erlaubt. Darüber hinaus sind wesentliche Schwächen im Umfeld der ePA weiterhin ungelöst, zum Beispiel Prozesse der Ausgabe von Gesundheitskarten.</p>
<p class="insurance-paragraph">Alle <strong>berechtigten Bedenken müssen vor einem bundesweiten Start der ePA glaubhaft und nachprüfbar ausgeräumt werden.</strong> Die nun gefundenen Sicherheitslücken zu schließen, ist dafür eine grundlegende Voraussetzung, aber alleine nicht ausreichend.</p>
<p class="insurance-paragraph">Die Bereitstellung einer Testinstanz der geplanten Infrastruktur sowie die Einführung über eine Testphase begrüßen wir. Das aktuelle Beispiel zeigt, wie Sicherheitslücken vor dem Start identifiziert werden können statt – wie bei ähnlichen Projekten in der Vergangenheit – erst im laufenden Betrieb. Ein Datenleck konnte so verhindert werden. Eine öffentliche Begutachtung durch Wissenschaft, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und unabhängige Expert*innen ist eine wichtige Kontrollinstanz. Auf diese Weise werden Risiken im Vorfeld identifiziert, beseitigt und so letztlich auch das Vertrauen in die ePA gestärkt.</p>
<p class="insurance-paragraph">Damit die ePA langfristig zu einem Erfolg werden kann, sind aus unserer Sicht folgende Maßnahmen notwendig:</p>
<ol>
<li>
<p class="insurance-paragraph">Der Start in den Modellregionen darf nur unter zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, die eine unmittelbare Ausnutzung der bekannten Lücken verhindern. Diese sind transparent zu kommunizieren. Grundsätzlich begrüßen wir den Start in Modellregionen, um die ePA schrittweise zu erproben.</p>
</li>
<li>
<p class="insurance-paragraph">Bei der Bewertung des ePA-Starts in den Modellregionen müssen Patient*innen, Ärzt*innen und Organisationen der digitalen Zivilgesellschaft substanziell einbezogen werden. Hierfür braucht es ein echtes Mitspracherecht für diese Akteure, statt eines bloßen Rederechts für einzelne Organisationen in den Gremien der Gematik. Ein bundesweiter Start darf erst nach einer gemeinsamen positiven Bewertung der Erfahrungen in den Modellregionen erfolgen.</p>
</li>
<li>
<p class="insurance-paragraph">Expert*innen aus Wissenschaft und Digitaler Zivilgesellschaft müssen die Möglichkeit erhalten, eine belastbare Bewertung von Sicherheitsrisiken vorzunehmen, zum Beispiel durch Veröffentlichung aller Quelltexte, Bereitstellung einer Testumgebung und transparente Kommunikation von Updates. Dazu gehört auch eine rechtliche Absicherung der Arbeit von Sicherheitsexpert*innen sowie die Förderung unabhängiger Sicherheitschecks.</p>
</li>
<li>
<p class="insurance-paragraph">Sicherheitslücken können bei technischen Systemen generell nie ausgeschlossen werden. Daher müssen neben den Vorteilen einer ePA den Nutzer*innen auch Risiken transparent gemacht werden. Unter anderem müssen die Krankenkassen dem Auftrag nachkommen, ihre Versicherten neutral zu informieren. Eine pauschale Aussage wie „Die ePA ist sicher.“ ist ungeeignet. Das Vertrauen der Versicherten in die Datensicherheit der ePA kann nur mit maximaler Transparenz über die getroffenen Maßnahmen gewonnen beziehungsweise wiederhergestellt werden.</p>
</li>
<li>
<p class="insurance-paragraph">Viele Organisationen haben sich in den Entwicklungsprozess der ePA eingebracht und Kritik geäußert, zum Beispiel an Mängeln im Berechtigungsmanagement. Diese Kritik spiegelt berechtigte Interessen Betroffener. Die genannten Aspekte müssen zeitnah aufgegriffen und berücksichtigt werden. Auch nach dem Start der ePA muss es dauerhaft einen offenen Prozess der Weiterentwicklung geben, um unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen und in die weitere Planung und Umsetzung zu integrieren. Ziel muss eine ePA sein, die einen größtmöglichen Nutzen für Patient*innen und Leistungserbringer*innen gleichermaßen hat und sich so positiv auf Gesundheitswesen und Gesellschaft auswirkt.</p>
</li>
</ol>
<p class="insurance-paragraph">In einen konstruktiven Prozess, der den Nutzen für Patient*innen in den Vordergrund stellt, bringen wir uns gerne ein.</p>
<p class="insurance-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="insurance-paragraph"><strong>Mitzeichnende Organisationen in alphabetischer Reihenfolge</strong></p>
<ol>
<li><a href="https://ag.kritis.info/2025/01/14/offener-brief-fuenf-schritte-zu-mehr-vertrauen-in-die-epa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AG Kritis</a></li>
<li><a href="https://www.medi-verbund.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg</a></li>
<li><a href="https://www.bag-selbsthilfe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BAG Selbsthilfe</a></li>
<li><a href="https://www.bdp-verband.de/lp/elektronische-patientenakte-epa" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP) </a></li>
<li><a href="https://www.steiger-stiftung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Björn Steiger Stiftung</a></li>
<li><a href="https://www.bv-nf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverband Neurofibromatose</a></li>
<li><a href="https://www.gesundheitsdaten-in-gefahr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bündnis für Datenschutz und Schweigepflicht (BfDS)​​​​​​​</a></li>
<li><a href="https://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Club</a></li>
<li><a href="https://d-64.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">D64 &#8211; Zentrum für digitalen Fortschritt</a></li>
<li><a href="https://www.aidshilfe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Aidshilfe</a></li>
<li><a href="https://www.deutsche-alzheimer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Alzheimer Gesellschaft</a></li>
<li><a href="https://depressionsliga.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche DepressionsLiga</a></li>
<li><a href="https://www.hoerbehindertenselbsthilfe.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Hörbehinderten Selbsthilfe e.V. (DHS)</a></li>
<li><a href="https://www.dmsg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband</a></li>
<li><a href="https://www.rheuma-liga.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband</a></li>
<li><a href="https://www.der-paritaetische.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband &#8211; Gesamtverband</a></li>
<li><a href="https://ddrm.de/category/beschaeftigten-sozial-verbraucherdaten-datenschutz/gesundheitsdatenschutz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> dieDatenschützer Rhein Main </a></li>
<li><a href="https://www.fiff.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF)</a></li>
<li><a href="https://freie-aerzteschaft.de/kritik-an-elektronischer-patientenakte-epa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freie Ärzteschaft e. V.</a></li>
<li><a href="https://gen-ethisches-netzwerk.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gen-ethisches Netzwerk</a></li>
<li><a href="https://www.humanistische-union.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Humanistische Union</a></li>
<li><a href="https://www.inoeg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innovationsverbund Öffentliche Gesundheit (InÖG)</a></li>
<li><a href="https://kompetenznetz-kjp.de/patienteninfo/elektronische-patientenakte-telematik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Westfalen-Lippe e.V. </a></li>
<li><a href="https://www.lag-selbsthilfe-rlp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz</a></li>
<li><a href="https://www.lv-selbsthilfe-berlin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin</a></li>
<li><a href="https://patientenrechte-datenschutz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Patientenrechte und Datenschutz e. V.</a></li>
<li><a href="https://superrr.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SUPERRR Lab</a></li>
<li><a href="https://www.vzbv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verbraucherzentrale Bundesverband</a></li>
</ol>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/offener-brief-fuenf-schritte-zu-mehr-vertrauen-in-die-epa/">Offener Brief: Fünf Schritte zu mehr Vertrauen in die ePA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2025/01/Digitale_Patientenakte-e1736849272995.png" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Petition: Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen)</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/petition-streichung-von-%c2%a7-166-stgb-beschimpfung-von-bekenntnissen-religionsgesellschaften-und-weltanschauungsvereinigungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 09:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Religiöse Symbole]]></category>
		<category><![CDATA[Staat / Religion / Weltanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung Staat/Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Text der Petition Mit der Petition wird die ersatzlose Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) gefordert. Begr&#252;ndung Nach deutschem Recht hätten die überlebenden Mitglieder der Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verurteilt werden müssen, da ihre Zeichnungen Fundamentalisten dazu animierten, Terrorakte zu begehen, welche den „öffentlichen Frieden“ gefährdeten. Denn genau dies [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/petition-streichung-von-%c2%a7-166-stgb-beschimpfung-von-bekenntnissen-religionsgesellschaften-und-weltanschauungsvereinigungen/">Petition: Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="titel-begruedung-container">
<h3 class="h3 ">Text der Petition</h3>
<p>Mit der Petition wird die ersatzlose Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) gefordert.</p>
</div>
<h3 class="h3 ">Begr&uuml;ndung</h3>
<p>Nach deutschem Recht hätten die überlebenden Mitglieder der Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verurteilt werden müssen, da ihre Zeichnungen Fundamentalisten dazu animierten, Terrorakte zu begehen, welche den „öffentlichen Frieden“ gefährdeten. Denn genau dies ist Inhalt von § 166 StGB: „Wer öffentlich oder durch Verbreiten eines Inhalts den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“</p>
<p>§ 166 StGB führt zu einer inakzeptablen Umkehrung des Täter-Opfer-Prinzips: Denn selbstverständlich wird der öffentliche Friede nicht durch Künstlerinnen und Künstler gestört, die auf dem Boden des Grundgesetzes Religionen satirisch aufs Korn nehmen, sondern durch religiöse Fanatiker, die es nicht gelernt haben, auf Kritik in angemessener Weise zu reagieren. Daher sollte § 166 StGB zum 10. Jahrestag des Anschlags auf Charlie Hebdo am 7. Januar 2025 Geschichte sein – zumal dieser Paragraf den öffentlichen Frieden nicht schützt, sondern ihn vielmehr gefährdet: Von seinem Wortlaut her stachelt § 166 Fundamentalisten nämlich regelrecht dazu an, vom „Faustrecht“ Gebrauch zu machen und militant gegen satirische Kunst vorzugehen, da sie auf diese Weise belegen können, dass durch die vorgebliche Verletzung ihrer „religiösen Gefühle“ der öffentliche Friede gefährdet ist und die verhasste Kritik unterbleiben sollte.</p>
<p>Spätestens seit dem Terrorangriff der Hamas auf jüdische Männer, Frauen und Kinder im Oktober 2023 sollte der deutschen Politik bewusst sein, dass es an der Zeit ist, „klare Kante“ gegenüber religiösen Fanatikern zu zeigen und das Profil des demokratischen Rechtsstaates zu schärfen. Mit der Streichung von § 166 StGB käme der deutsche Staat auch einer Forderung des UN-Menschenrechtskomitees nach, welches 2011 erklärte, dass „Verbote von Darstellungen mangelnden Respekts vor einer Religion oder anderen Glaubenssystemen, einschließlich Blasphemiegesetzen, mit dem Vertrag [gemeint ist der „Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte“, ICCPR] inkompatibel“ seien [Human Rights Committee: General comment No. 34, CCPR/C/GC/34, §48].</p>
<p>Durch die Streichung von § 166 StGB würden der öffentlichen Hand keine Kosten entstehen. Darüber hinaus sind der Schutz vor strafwürdiger Beschimpfung sowie der Schutz des öffentlichen Friedens auch ohne § 166 StGB durch die Straftatbestände der Beleidigung (§ 185 StGB), der üblen Nachrede (§ 186 StGB), der Verleumdung (§ 187 StGB) und der Volksverhetzung (§ 130 StGB) gesichert. Die Vorstellung, religiöse oder weltanschauliche Bekenntnisse, Personen oder Gruppen benötigten einen über die §§ 130, 185, 186, 187 StGB hinausgehenden Schutz, ist weder begründbar noch zeitgemäß.</p>
<p>Fazit: § 166 StGB ist sowohl demokratiegefährdend als auch entbehrlich und sollte daher aufgehoben werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mitunterzeichnet: Der Bundesvorstand des Humanistischen Union</em></p>
<p><strong>Wenn Sie die Petition auch unterzeichnen wollen, dann können Sie das <a href="https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2024/_01/_05/Petition_161923.html">hier über den Deutschen Bundestag</a> tun.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/petition-streichung-von-%c2%a7-166-stgb-beschimpfung-von-bekenntnissen-religionsgesellschaften-und-weltanschauungsvereinigungen/">Petition: Streichung von § 166 StGB (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2024/02/7Fa8vh4V-1.png" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/hand-in-hand-jetzt-solidarisch-aktiv-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2024 09:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensweisen / Pluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neonazis]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspopulismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsruck]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krisen, Kriege, Katastrophen –  die Welt um uns herum gerät immer mehr ins Wanken. Vieles, worauf wir uns verlassen haben, ist unsicher. In einer sich schnell bewegenden Welt sehen wir, wie sich das politische Klima in Europa bedrohlich verändert. Ängste vor Veränderungen, Verlust und Armut werden absichtlich geschürt, Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Die Gräben in [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/hand-in-hand-jetzt-solidarisch-aktiv-werden/">Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr">Krisen, Kriege, Katastrophen –  die Welt um uns herum gerät immer mehr ins Wanken. Vieles, worauf wir uns verlassen haben, ist unsicher. In einer sich schnell bewegenden Welt sehen wir, wie sich das politische Klima in Europa bedrohlich verändert. Ängste vor Veränderungen, Verlust und Armut werden absichtlich geschürt, Menschen werden gegeneinander ausgespielt. Die Gräben in der Gesellschaft vertiefen sich.</span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr" style="font-size: 11.0pt;"> </span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr">In Deutschland entwickelt sich die politische Landschaft alarmierend: Rechte und rechtsextreme Ansichten bekommen öffentlichen Rückhalt. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nehmen zu. Menschen werden etwa aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit herabgesetzt und sozial ausgegrenzt. Gleichzeitig werden zwingende Aufgaben wie Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu lästigen Zumutungen abgewertet. Respektlosigkeit, Anfeindungen  und das Leugnen von Fakten dominieren Teile der gesellschaftlichen Stimmung. Die Abgrenzung gegenüber Verächtern der Demokratie wie der AfD schwindet. Für Menschenrechte einzustehen, wird in Frage gestellt. Geflüchtete werden massiv entrechtet, sie und Menschen, die sie unterstützen, werden zunehmend kriminalisiert. Unser gesellschaftliches Zusammenleben, die Vielfalt und Fairness: Ja, unsere Demokratie ist in Gefahr.</span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr" style="font-size: 11.0pt;"> </span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr">Doch wir sind entschlossen, laut und aktiv zu werden: für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft, gemeinsam gegen den Rechtsruck in Deutschland und Europa! Schweigen ist keine Option! Wir  müssen sichtbar und hörbar werden. Die Zeit zu handeln ist jetzt, denn bei den Kommunal-, Landtags- und Europawahlen in 2024 geht es um viel!</span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr" style="font-size: 11.0pt;"> </span></span></div>
<div align="left"><span style="font-family: Arial;"><span dir="ltr">Jetzt sind wir ALLE gefragt:</span></span></div>
<div align="left"></div>
<div align="left"><strong>Für Solidarität und Respekt, gegen Hass und Hetze</strong></div>
<div align="left"><strong>Für Gerechtigkeit und Toleranz, gegen Spaltung</strong></div>
<div align="left"><strong>Für eine Gesellschaft, die niemanden zulässt, für Menschenwürde, gegen Ausgrenzung</strong></div>
<div align="left"></div>
<div align="left"><strong>Für Selbstbestimmung und Humanität, Menschenrechte für Alle, gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit</strong></div>
<div align="left"></div>
<div style="text-align: right;" align="left"><em>Der Bundesvorstand der Humanistischen Union</em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/hand-in-hand-jetzt-solidarisch-aktiv-werden/">Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2024/01/Hermandad_-_friendship-e1705485235882.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Die Würde des Menschen ist unantastbar. Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar-fuer-ein-europa-der-menschen-und-der-menschenrechte-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar-fuer-ein-europa-der-menschen-und-der-menschenrechte-1/</guid>

					<description><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 16 So viele Menschen wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind auf der Flucht und suchen Schutz, auch in Deutschland und Europa. Viele B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zeigen eine &#252;berw&#228;ltigende Hilfsbereitschaft. Doch Realit&#228;t ist auch: Fast t&#228;glich werden in Deutschland Unterk&#252;nfte angez&#252;ndet, Fl&#252;chtlinge oder die, die ihnen beistehen, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar-fuer-ein-europa-der-menschen-und-der-menschenrechte-1/">Die Würde des Menschen ist unantastbar. Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: HU-Mitteilungen Nr. 227 (3/2015), S. 16</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aufruf_Fluechtlinge_Onlinebanner_300x250_v01_01.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4005 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aufruf_Fluechtlinge_Onlinebanner_300x250_v01_01.jpg" alt="Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar. F&uuml;r ein Europa der Menschen und der Menschenrechte! " width="300" height="250"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>So viele Menschen wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind auf der Flucht und suchen Schutz, auch in Deutschland und Europa. Viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zeigen eine &uuml;berw&auml;ltigende Hilfsbereitschaft. Doch Realit&auml;t ist auch: Fast t&auml;glich werden in Deutschland Unterk&uuml;nfte angez&uuml;ndet, Fl&uuml;chtlinge oder die, die ihnen beistehen, angegriffen. W&auml;hrend tausende Fl&uuml;chtlinge auf ihrem Weg nach Europa im Mittelmeer ertrinken, schotten viele europ&auml;ische Regierungen ihre Grenzen ab. Und vielen, denen die Einreise gelingt, steht eine monatelange Odyssee in unw&uuml;rdigen Verh&auml;ltnissen bevor. <br />Auch wenn die Hilfsbereitschaft der Bev&ouml;lkerung beeindruckend ist &#8211; Europa bietet insgesamt ein verheerendes Bild. Es zeigt sich uneinig, hilflos, kleinkr&auml;merisch. Unser Kontinent verr&auml;t seine Ideale. <br />Keine Frage &#8211; die Anzahl der Fl&uuml;chtlinge stellt unsere Gemeinwesen vor enorme Herausforderungen. Aber wer, wenn nicht eine der friedlichsten und wohlhabendsten Regionen der Welt, k&ouml;nnte diese Aufgabe stemmen? Eine Region, die auf Werten gr&uuml;ndet wie Freiheit und Gerechtigkeit. Eine Region, die ihre Vielfalt als St&auml;rke begreift. <br />Unser Europa steht an einem Scheideweg. Wie wollen wir leben? Wer wollen wir sein? Wollen wir diejenigen sein, die sich mit Stacheldraht abschotten? Wollen wir diejenigen sein, die ihre Haltung von der aktuellen Befindlichkeit und der Kassenlage abh&auml;ngig machen? Oder wollen wir diejenigen sein, die nicht von ihren Werten abr&uuml;cken? Die f&uuml;r Menschlichkeit und die Wahrung von Menschenrechten stehen? <br />26 Jahre nach dem Fall der Mauer haben die Menschen in allen Teilen Deutschlands angesichts der Not der Fl&uuml;chtlinge pragmatisch und engagiert ein Beispiel daf&uuml;r gegeben, was es hei&szlig;t, in einer friedlichen, freiheitlichen und gerechten Gesellschaft zu leben. <br />Von diesen Werten d&uuml;rfen wir nicht wieder abr&uuml;cken. Wir m&uuml;ssen und wollen auch in Deutschland weiter wachsen an den aktuellen Herausforderungen: Statt neue Abschreckungsma&szlig;nahmen in Form von Einschnitten im Aufenthalts-, Asyl- und Sozialrecht vorzunehmen, gilt es, Teilhabe zu erm&ouml;glichen, Grundbed&uuml;rfnisse zu decken und Zug&auml;nge in Bildung und Arbeit zu &ouml;ffnen.</p>
<p>Es ist Zeit, sich zu bekennen. Wir, die Unterzeichnenden, bekennen uns zu</p>
<p>Humanit&auml;t und Solidarit&auml;t, <br />der Wahrung von Menschenrechten, <br />sicheren Zugangswegen und fairen Asylverfahren, <br />Schutz vor Hetze und Anschl&auml;gen und <br />einer offenen, menschlichen und von Vielfalt gepr&auml;gten Gesellschaft.</p>
<p>Unterst&uuml;tzen auch Sie das Bekenntnis: <br /><a href="http://www.europa-der-menschenrechte.org/" target="_blank" rel="noopener">www.europa-der-menschenrechte.org</a>.</p>
<p><i>Der Bundesvorstand bem&uuml;ht sich derzeit um den Aufbau einer AG Asyl innerhalb der HU &#8211; Interessierte melden sich bitte in der Gesch&auml;ftsstelle.</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/227-mitteilungen/publikation/die-wuerde-des-menschen-ist-unantastbar-fuer-ein-europa-der-menschen-und-der-menschenrechte-1/">Die Würde des Menschen ist unantastbar. Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Aufruf_Fluechtlinge_Onlinebanner_300x250_v01_01.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
	</channel>
</rss>
