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	<title>Grundrechte-Report Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Präsentation des Grundrechte-Reports 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 12:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundrechte-Report]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen: Grundrechte-Report]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Grundrechte-Report 2023 thematisiert verfassungsrechtlich relevante Fragen aus dem vergangenen Jahr, die zugleich von aktueller Bedeutung sind. Hierzu gehören grundrechtliche Auswirkungen der Maßnahmen anlässlich des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die wachsende Armut in Deutschland. Darüber hinaus werden im Report tödliche Polizeigewalt, rassistische Polizeikontrollen und Grundrechtsverletzungen an geflüchteten Menschen thematisiert sowie Einschnitte in die [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2023/praesentation-des-grundrechte-reports-2023/">Präsentation des Grundrechte-Reports 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grundrechte-Report 2023 thematisiert verfassungsrechtlich relevante Fragen aus dem vergangenen Jahr, die zugleich von aktueller Bedeutung sind. Hierzu gehören grundrechtliche Auswirkungen der Maßnahmen anlässlich des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die wachsende Armut in Deutschland. Darüber hinaus werden im Report tödliche Polizeigewalt, rassistische Polizeikontrollen und Grundrechtsverletzungen an geflüchteten Menschen thematisiert sowie Einschnitte in die informationelle Selbstbestimmung und Probleme in der deutschen Justiz besprochen.</p>
<p>Vorgestellt wird der Report in diesem Jahr von <strong>Susanne Baer</strong>, die bis Anfang des Jahres Richterin des Bundesverfassungsgerichts war. Sie ist Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin.</p>
<p><strong>Simon Lachner</strong>, Aktivist der „Letzten Generation“, wird von ihren Erfahrungen mit dem staatlichen Umgang mit Aktionen der Klimaaktivist*innen berichten. Die exzessive Verhängung von Präventivgewahrsam gegen Klimaaktivist*innen etwa in Bayern wird im Grundrechte-Report als nicht mehr mit rechtsstaatlichen Grundsätzen vereinbar kritisiert.</p>
<p>Für die Redaktion des Grundrechte-Reports wird <strong>Benjamin Derin</strong> sprechen. Er ist Rechtsanwalt und Mitglied des Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV).</p>
<p>Die Mitherausgeberin des Grundrechte-Reports <strong>Lea Welsch</strong> wird als Teil der Redaktion die Präsentation moderieren. Sie ist Rechtsanwältin und Mitglied des Bundesvorstandes der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ).</p>
<p><em>Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erscheint der „Grundrechte-Report: Zur Lage der Bürger-und Menschenrechte in Deutschland“. Die 38 Einzelbeiträge im 27. Grundrechte-Report widmen sich aktuellen Gefährdungen der Grundrechte und zentraler Verfassungsprinzipien anhand konkreter Fälle des Jahres 2022. Der Report analysiert und kritisiert Entscheidungen von Parlamenten, Behörden und Gerichten, aber auch von Privatunternehmen. Der Report wird von zehn Bürgerrechtsorganisationen herausgegeben.</em></p>
<p><a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/grundrechte-report/2023/"><strong>Link zum Inhaltsverzeichnis</strong></a></p>
<p><strong>Informationen zur Teilnahme und Möglichkeiten für Fragen an das Podium: </strong>Bei Interesse an einer Teilnahme an der Videokonferenz oder im Haus der Demokratie (begrenzte Kapazität) melden Sie sich bitte bis zum <strong>22. Mai 2023 </strong>an unter grr@humanistische-union.de.</p>
<p><strong>Rezensionsexemplare </strong>(auch als PDF) ausschließlich zu Pressezwecken können vorab über die Humanistische Union (HU) bestellt werden (service@humanistische-union.de). Für Rückfragen oder Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an Philip Dingeldey oder Carola Otte (Humanistische Union) unter 030 -2045 0256 oder info@humanistische-union.de.</p>
<p><strong>Grundrechte-Report 2023 </strong>– Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland (FISCHER Taschenbuch Verlag). Herausgegeben von: Rolf Gössner, Rosemarie Will, Britta Rabe, Benjamin Derin, Wiebke Judith, Sarah Lincoln, Lea Welsch, Rebecca Militz, Max Putzer, Rainer Rehak. ISBN 978-3-596-70882-6. 14 Euro.</p>
<p><em>Der Grundrechte-Report 2023 ist ein gemeinsames Projekt von: Humanistische Union, vereinigt mit der Gustav Heinemann-Initiative • Bundesarbeitskreis Kritischer Juragruppen • Internationale Liga für Menschenrechte • Komitee für Grundrechte und Demokratie • Neue Richtervereinigung • PRO ASYL • Republikanischer Anwältinnen-und Anwälteverein • Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen • Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung • Gesellschaft für Freiheitsrechte</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2023/praesentation-des-grundrechte-reports-2023/">Präsentation des Grundrechte-Reports 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Ex-Bundesverfassungsrichter mahnt sorgsameren Umgang mit Grundrechten an</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/ex-bundesverfassungsrichter-mahnt-sorgsameren-umgang-mit-grundrechten-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hassemer lobt anlässlich der Vorstellung des neuen Grundrechte-Reports gestiegenes Bewusstsein für Datenschutz. Zugleich fordert er ein striktes Verbot der Verwertung von Folter-Aussagen. Der fr&#252;here Vizepr&#228;sident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Winfried Hassemer, hat zu einem sorgsameren Umgang mit den Grundrechten aufgerufen. &#8222;Wir beobachten in Gesetzgebung und Verwaltung einen allgemeinen Trend hin zu [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/ex-bundesverfassungsrichter-mahnt-sorgsameren-umgang-mit-grundrechten-an/">Ex-Bundesverfassungsrichter mahnt sorgsameren Umgang mit Grundrechten an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><i>Hassemer lobt anlässlich der Vorstellung des neuen Grundrechte-Reports gestiegenes Bewusstsein für Datenschutz. Zugleich fordert er ein striktes Verbot der Verwertung von Folter-Aussagen.</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/grr2009s_05.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3700 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/grr2009s_05-298x450.jpg" alt="Ex-Bundesverfassungsrichter mahnt sorgsameren Umgang mit Grundrechten an" width="298" height="450"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Der fr&uuml;here Vizepr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Winfried Hassemer, hat zu einem sorgsameren Umgang mit den Grundrechten aufgerufen. &#8222;Wir beobachten in Gesetzgebung und Verwaltung einen allgemeinen Trend hin zu mehr Sicherheit und Pr&auml;vention, der h&auml;ufig zu Lasten der klassischen b&uuml;rgerlichen Freiheiten geht&#8220;, sagte Hassemer anl&auml;sslich der Vorstellung des Grundrechte-Reports 2009 am Montag in Karlsruhe. Als Beispiel nannte er die zunehmende Beschr&auml;nkung der Demonstrationsfreiheit durch immer strengere Versammlungsgesetze.</p>
<p>Kurz vor dem 60. Jubil&auml;um des Grundgesetzes am 23.5.2009 zog Hassemer ein kritisches, aber auch positives Fazit der deutschen Verfassungswirklichkeit. &#8222;Insbesondere im Bereich des Datenschutzes erleben wir, dass ein schon fast tot geglaubtes Grundrecht neu an Bedeutung gewinnt, weil die B&uuml;rger durch die &Uuml;berwachungsskandale in gro&szlig;en Unternehmen aufgeschreckt werden&#8220;, sagte der ehemalige Bundesverfassungsrichter, der von 1991 bis 1996 auch hessischer Datenschutzbeauftragter war.</p>
<p>Klar wandte der emeritierte Professor f&uuml;r Strafrecht der Universit&auml;t Frankfurt sich gegen Tendenzen, zum Zweck der Verfolgung oder Verh&uuml;tung von Terroranschl&auml;gen das Folterverbot des Grundgesetzes aufzuweichen. &#8222;Vor vergifteten Beweismitteln d&uuml;rfen wir nicht die Augen verschlie&szlig;en. Wenn es belastbare Anzeichen gibt, dass Zeugenaussagen in ausl&auml;ndischen Gef&auml;ngnissen unter Folter erzwungen wurden, dann muss ihre Verwendung sowohl deutsche Beh&ouml;rden als auch Gerichten strikt verboten sein.&#8220;</p>
<p>F&uuml;r die Herausgeber des Grundrechte-Reports kritisierte Till M&uuml;ller-Heidelberg, ehemaliger Bundesvorsitzender der Humanistischen Union, einen abnehmenden Respekt der Politik gegen&uuml;ber dem Grundgesetz. Als Beispiel nannte er die im vergangenen Jahr durch das Bundesverfassungsgericht verworfene Online-Durchsuchung: &#8222;In das neue BKA-Gesetz wurde die Erlaubnis dazu dann gleich wieder hineingeschrieben, zusammen mit einem B&uuml;ndel von fragw&uuml;rdigen Eingriffserm&auml;chtigungen &#8211; vom Belauschen von Berufsgeheimnistr&auml;gern bis zur schon tot geglaubten Rasterfahndung&#8220;, sagte M&uuml;ller-Heidelberg. Ebenso r&uuml;gte er die Rechtsblindheit von Ermittlungsbeh&ouml;rden und sogar Gerichten, die immer wieder gegen die gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts etwa zur Unverletzlichkeit der Wohnung nach Artikel 13 Grundgesetz verstie&szlig;en.</p>
<p>Auch Betroffene kamen bei der Pr&auml;sentation des Grundrechte-Reports 2009 zu Wort. So schilderte ein Totalverweigerer &#8222;erzieherische Ma&szlig;nahmen&#8220; der Bundeswehr, die darauf hinausgelaufen seien, seine Gewissensentscheidung gegen die Wehrpflicht zu brechen. Der Anmelder einer Demonstration in Karlsruhe berichtete, wie er zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil Teilnehmer sich an vergleichsweise marginale Auflagen nicht gehalten hatten: Die Ordner seien der Polizei 15 Minuten zu sp&auml;t vorgestellt worden, manche Teilnehmer &#8222;zu &auml;hnlich gekleidet&#8220; gewesen.</p>
<p>Der im Fischer Taschenbuch Verlag verlegte, 1997 erstmals erschienene &#8222;Grundrechte-Report&#8220; versteht sich als &#8222;alternativer Verfassungsschutzbericht&#8220;. Neun B&uuml;rger- und Menschenrechtsorganisationen dokumentieren darin j&auml;hrlich den Umgang mit dem Grundgesetz.</p>
<p><i>Grundrechte-Report 2009 &#8211; Zur Lage der B&uuml;rger- und Menschenrechte in Deutschland. Herausgeber: T. M&uuml;ller-Heidelberg, U. Finckh, E. Steven, M. Assall, M. Pelzer, A. W&uuml;rdinger, M. Kutscha, R. G&ouml;ssner und U. Engelfried; Preis&nbsp;9,95 &#8364;; 256 Seiten; ISBN 978-3-596-18373-9; Fischer Taschenbuch Verlag; Juni 2009. Ab sofort im Handel bzw. &uuml;ber den </i><a href="https://www.humanistische-union.de/shop/grundrechte_reporte/"><i>Online-Shop </i></a><i>der Humanistischen Union zu beziehen. Weitere Informationen zum Buch </i><a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/grundrechte-report/2009/"><i>hier</i></a><i>.</i></p>
<p>Rezensionsexemplare k&ouml;nnen &uuml;ber den Fischer Taschenbuch Verlag bestellt werden (<a href="mailto:heidi.borhau%40fischerverlage.de">heidi.borhau@fischerverlage.de</a>). F&uuml;r R&uuml;ckfragen oder Intervieww&uuml;nsche wenden Sie sich bitte an Sven L&uuml;ders (Tel. 030 / 204 502 56 oder <a href="mailto:info%40humanistische-union.de">info@humanistische-union.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/pressemeldungen/ex-bundesverfassungsrichter-mahnt-sorgsameren-umgang-mit-grundrechten-an/">Ex-Bundesverfassungsrichter mahnt sorgsameren Umgang mit Grundrechten an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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