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	<title>Martin Ehrenhauser Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Politik im Dienst der Sicherheitsindustrie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2015 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>aus: vorg&#228;nge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 61-65 (Red.) Politik sollte die unterschiedlichen Einzelinteressen gerecht ausgleichen. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Deutsche Europaabgeordnete dienen als Lobbyist_innen der nationalen Sicherheitsindustrie. Ein Fallbeispiel &#252;ber die fehlende Trennung zwischen Politik und Lobbyismus. Der europ&#228;ische Sicherheitsmarkt ist einer der am st&#228;rksten wachsenden Wirtschaftsbereiche der Europ&#228;ischen Union (EU). Laut [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>aus: vorg&auml;nge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 61-65</p>
<p><i>(Red.) Politik sollte die unterschiedlichen Einzelinteressen gerecht ausgleichen. Die Praxis sieht jedoch anders aus. Deutsche Europaabgeordnete dienen als Lobbyist_innen der nationalen Sicherheitsindustrie. Ein Fallbeispiel &uuml;ber die fehlende Trennung zwischen Politik und Lobbyismus.</i></p>
<p>Der europ&auml;ische Sicherheitsmarkt ist einer der am st&auml;rksten wachsenden Wirtschaftsbereiche der Europ&auml;ischen Union (EU). Laut den aktuellsten Zahlen der Europ&auml;ischen Kommission, ist das weltweite Marktvolumen innerhalb von zehn Jahren von etwa zehn auf rund 100 Milliarden Euro im Jahr 2011 angewachsen und hat sich damit &#8211; trotz der Krise &#8211; verzehnfacht. Die europ&auml;ischen Unternehmen haben mit einem Jahresumsatz von 25 bis 36 Milliarden Euro einen Anteil von etwa 25 Prozent am Weltmarkt. Rund 180.000 Personen arbeiten europaweit in diesem Sektor. Die europ&auml;ische Sicherheitswirtschaft ist damit ein wichtiger Faktor auf dem globalen Sicherheitsmarkt und ein Schwergewicht der europ&auml;ischen Wirtschaft.(1)</p>
<p>Zur Unterst&uuml;tzung dieser Industriebranche investiert die EU: knapp 1,7 Milliarden Euro werden bis zum Jahr 2020 in die Sicherheitsforschung flie&szlig;en.(2) Die Ausgaben sind Teil des EU-Rahmenforschungsprogramms &#8222;Horizon 2020&#8220;. Das Ziel ist, wie beinahe in jedem EU-Programm erkl&auml;rt wird, durch Innovationen bei Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, die Wettbewerbsf&auml;higkeit der europ&auml;ischen Unternehmen zu erh&ouml;hen und dadurch mehr Wachstum und Arbeitspl&auml;tze zu schaffen.(3)</p>
<p>Oder kurz formuliert: &#8222;Horizon 2020&#8220; ist ein Subventionsprogramm f&uuml;r die europ&auml;ische Sicherheitsindustrie. Denn Grundlagenforschung, etwa im Bereich Datenschutz, oder sozial- und rechtswissenschaftliche Untersuchungen werden nur in marginalem Ausma&szlig; gef&ouml;rdert. Das zeigt auch eine Analyse des Vorg&auml;ngerprogramms &#8222;FP7&#8220;, dem 7. Rahmenforschungsprogramm der EU. Unter den Top-10-Projektteilnehmern befinden sich vor allem multinationale Unternehmen, etwa EADS oder Thales. Mit rund 43 Prozent ist die Industriebeteiligung an der Sicherheitsforschung im Vergleich zu anderen Forschungsfeldern &uuml;berdurchschnittlich hoch. Die Erfolgsrate ist jedoch, laut der Europ&auml;ischen Kommission, mit 16 Prozent &auml;u&szlig;erst niedrig.(4)</p>
<p>Der Zugang zu den Br&uuml;sseler Forschungsgeldern ist hart umk&auml;mpft. Unz&auml;hlige Interessenvertreter_innen versuchen gegen&uuml;ber der Politik die H&ouml;he der Forschungsgelder, die Ausschreibungskriterien oder den Verwendungszweck zu beeinflussen und begleiten gleichzeitig die Unternehmen w&auml;hrend des gesamten Ausschreibungsprozesses. Der direkte Zugang zu den politischen Entscheidungstr&auml;ger_innen ist dabei eine Grundvoraussetzung f&uuml;r den Erfolg. Die klare Trennung zwischen Lobbyismus und Politik, die es den Amtstr&auml;ger_innen erm&ouml;glichen soll, unabh&auml;ngig und im Sinne des Gemeinwohls Entscheidungen zu treffen, wird dabei zur ineffizienten H&uuml;rde, die es zu &uuml;berwinden gilt.</p>
<h5>Lobbyismus &bdquo;Made in Germany&ldquo;&#8232;&#8232;</h5>
<p>Der Wettbewerb um die EU-Forschungsgelder ist stark von nationalen Konflikten gepr&auml;gt. Jedes Mitgliedsland versucht das gr&ouml;&szlig;te St&uuml;ck vom F&ouml;rderkuchen f&uuml;r seine heimische Industrie zu generieren. F&uuml;r die deutsche Sicherheitsindustrie lobbyiert unter anderem die &#8222;German European Security Organisation&#8220; (GESA). Der in Berlin ans&auml;ssige, gemeinn&uuml;tzige Verein wurde im Jahr 2006 gegr&uuml;ndet und hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, Wissenschaft und Forschung zu f&ouml;rdern, insbesondere auf dem Gebiet der zivilen Sicherheit. Dazu geh&ouml;rt &#8222;die Entwicklung und Erarbeitung von Forschungszielen auf nationaler und europ&auml;ischer Ebene&#8220; sowie die &#8222;Durchf&uuml;hrung eigener Forschungsvorhaben&#8220;.(5) Anders formuliert: Der Verein versucht die Vergabe der Forschungsmittel erfolgreich im Sinne seiner Mitglieder zu beeinflussen, etwa als die Gestaltung der Vergaberegeln f&uuml;r &#8222;Horizon 2020&#8220; im Europ&auml;ischen Parlament auf der Tagesordnung stand. F&uuml;r den Parlamentsbericht &#8222;Rule for the participation and dissemination in &#8218;Horizon 2020&#8217; (2014-2020)&#8220; war Christian Ehler Berichterstatter, der damalige Vorstandsvorsitzende der GESA. Er formuliert somit federf&uuml;hrend die neuen Spielregeln. Als Schattenberichterstatter fungiert der deutsche Sozialdemokrat Norbert Glante, ebenfalls GESA-Mitglied. Die Fraktionen, die von den beiden Europaabgeordneten im zust&auml;ndigen Industrie-Ausschuss vertreten wurden, stellten mit 38 von insgesamt 61 stimmberechtigten Abgeordneten die deutliche Mehrheit. Beste Voraussetzungen f&uuml;r die Neugestaltung im Sinne der GESA-Mitglieder.&#8232;</p>
<p>Christian Ehler, Schattenberichterstatter f&uuml;r den entscheidenden Parlamentsbericht, setzte sich auch erfolgreich daf&uuml;r ein, als es darum ging, die F&ouml;rdergeldmenge f&uuml;r die Sicherheitsindustrie auszuweiten: Bis &#8222;Horizon 2020&#8220; wurden aus dem Forschungsrahmenprogramm lediglich zivile Forschungsprojekte unterst&uuml;tzt, jedoch keine milit&auml;rischen. Damit war der Zugang zu einem gro&szlig;en Teil der EU-F&ouml;rdergelder f&uuml;r die Sicherheitsindustrie limitiert. Das musste sich &auml;ndern. Durch die F&ouml;rderung von sogenannten &#8222;Dual-Use-Technologien&#8220;, also Technologien, die sowohl zivil als auch milit&auml;risch einsetzbar sind, wurde mit diesem Grundsatz gebrochen.</p>
<h5>Herzliche Einigkeit&#8232;&#8232;</h5>
<p>Gegr&uuml;ndet wurde die GESA unter anderem von acht deutschen Europaabgeordneten, darunter Alexander Graf Lambsdorff von der FDP (heute Vizepr&auml;sident des EU-Parlaments), Erika Mann von der SPD (derzeit Lobbyistin f&uuml;r Facebook) oder eben Christian Ehler von der CDU. Die Logik des Vereins ist rasch erkl&auml;rt: Wer zahlt, bekommt exklusiven Zugang zu den politischen Entscheidungstr&auml;ger_innen und kann seine politischen Interessen effektiver durchsetzen als die Konkurrenz. Vereinsmitglieder, wie etwa der R&uuml;stungskonzern &#8222;EADS Deutschland GmbH&#8220; oder der Hersteller von Nacktscannern &#8222;Smith Heimann GmbH&#8220;, m&uuml;ssen j&auml;hrlich bis zu 5.000 Euro Mitgliedsbeitrag zahlen.(6)</p>
<p>Dass die T&auml;tigkeit als politische_r Amtstr&auml;ger_in mit der T&auml;tigkeit als Lobbyist_in der deutschen Sicherheitsindustrie f&uuml;r viele Europaabgeordnete Hand in Hand geht, belegen zahlreiche Beispiele. Bereits bei der Gr&uuml;ndung hatte die damalige Vize-Vorsitzende Erika Mann in der Presseaussendung ihren parlamentarischen Assistenten f&uuml;r R&uuml;ckfragen als Kontaktperson angegeben. &Auml;hnliches gilt auch f&uuml;r die parlamentarische Mitarbeiterin von Christian Ehler. Aus ihrem E-Mail-Verkehr wird ersichtlich, dass diese organisatorische Aufgaben f&uuml;r die GESA &uuml;bernahm. So wurden Vertreter_ innen der Europ&auml;ischen Kommission zu verschiedenen GESA-Veranstaltungen eingeladen.vii Die T&auml;tigkeit f&uuml;r die GESA ist damit nicht mehr losgel&ouml;st vom Mandat zu betrachten. Das Lobbying f&uuml;r die Sicherheitsindustrie &uuml;bernimmt der/die Politiker_in und sein/ihr Personal pers&ouml;nlich. Die Kosten daf&uuml;r tragen nicht mehr das Unternehmen oder der Verein, sondern die Steuerzahler_innen.</p>
<p>Allerdings existiert seit 1. Januar 2012 ein Verhaltenskodex f&uuml;r Mitglieder des EU-Parlaments. Darin wurden Leitprinzipien f&uuml;r die Mitglieder definiert. Danach m&uuml;ssen diese bei der Aus&uuml;bung ihres Mandats nach der Ma&szlig;gabe von &#8222;Uneigenn&uuml;tzigkeit, Integrit&auml;t und Transparenz&#8220; handeln. Die Mitglieder handeln &#8222;nur im &ouml;ffentlichen Interesse und erlangen oder erstreben keinerlei unmittelbaren oder mittelbaren finanziellen Nutzen oder eine sonstige Zuwendung.&#8220; Es wurde festgelegt, dass Mitglieder &#8222;keinerlei Vereinbarung&#8220; eingehen, um &#8222;im Interesse einer anderen juristischen oder nat&uuml;rlichen Person zu handeln oder abzustimmen.&#8220;(8)</p>
<p>Mit Blick auf die Gesamtkonstruktion der GESA ergeben sich viele Fragw&uuml;rdigkeiten, denn die Arbeit der GESA ist keine Arbeit im &ouml;ffentlichen Interesse, sondern im Interesse der zahlenden Unternehmen. Auch d&uuml;rfen parlamentarische Assistent_innen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r T&auml;tigkeiten in Zusammenhang mit der Mandatsaus&uuml;bung eingesetzt werden. F&uuml;r Christian Ehler war die Arbeit der Assistentin f&uuml;r die GESA ein &#8222;Einzelfall&#8220; der &#8222;nicht beabsichtigt gewesen&#8220; w&auml;re. Und &uuml;berhaupt: &#8222;Viele Abgeordnete engagieren sich f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige Belange. Wenn Sie das verbieten, m&uuml;ssen Sie alle Abgeordneten rausschmei&szlig;en, die ADAC-Mitglied sind.&#8220; F&uuml;r ihn, so Ehler, sei die GESA ein &#8222;gemeinn&uuml;tziger Verein wie die Caritas.&#8220;(9)</p>
<h5>Z&auml;he Transparenz&#8232;&#8232;</h5>
<p>Die enge Verzahnung zwischen Politik und Wirtschaft, die sich in der GESA widerspiegelt, haben die Autoren in einer umfassenden Studie mit dem Titel &#8222;Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europ&auml;ischen Union&#8220; im Februar 2013 thematisiert. Nach der Ver&ouml;ffentlichung reagierte die GESA zun&auml;chst ver&auml;rgert. Dass die Europaabgeordneten die Interessen der deutschen Sicherheits- und R&uuml;stungsindustrie vertreten sei &#8222;wahrheitswidrig&#8220;, so eine Vertreterin der GESA. Sollte Gegenteiliges behauptet werden, w&uuml;rde man dies als &#8222;Verleumdung&#8220; auffassen, gegen die juristische Schritte angewendet werden.(10)</p>
<p>Juristische Schritte wurden bisher keine eingeleitet, schlie&szlig;lich wollte man auch nur abschrecken. Echte Transparenz bei der T&auml;tigkeit der GESA war eben nicht erw&uuml;nscht. Marginale Ver&auml;nderungen wurden vorgenommen, etwa die Postanschrift. Zuvor war es der Platz der Republik 1, in 11011 Berlin, dort hat der Deutsche Bundestag seinen Sitz und auch Christian Ehler sein CDU-B&uuml;ro. Dabei diente diese Adresse wohl eher als Briefkasten, denn der eigentliche Sitz der GESA-Gesch&auml;ftsstelle war im nahegelegenen Potsdam, in der Gregor-Mendel-Stra&szlig;e. Auch dort hat Christian Ehler ein weiteres B&uuml;ro, sein &#8222;Europab&uuml;ro&#8220;. Gleichzeitig hat unter dieser Anschrift auch die Landesgesch&auml;ftsstelle der CDU Brandenburg und die &#8222;Junge Union Brandenburg&#8220; eine Postanschrift. Nach der Ver&ouml;ffentlichung der Fakten ist die GESA umgezogen. Heute residiert der Verein &#8222;unabh&auml;ngig&#8220; im Berliner Stadtteil Charlottenburg.</p>
<p>Auch die Struktur der GESA wurde leicht ver&auml;ndert. S&auml;mtliche Vorstandsmitglieder, die gleichzeitig als Abgeordnete t&auml;tig waren, sind heute nicht mehr im Vorstand. Scheinbar sollte die zuvor kritisierte enge Verzahnung von Mandat und Vorstandst&auml;tigkeit aufgel&ouml;st werden. Mit der Neubesetzung des Vorstandes f&uuml;hrte die GESA jedoch einen Beirat ein. In der Satzung der GESA hei&szlig;t es zu den Aufgaben des neuen Gremiums: &#8222;Vorstand und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung werden bei ihrer Arbeit von einem Beirat unterst&uuml;tzt und beraten.&#8220;(11)</p>
<p>Ehemalige Vorstandsmitglieder, die noch immer im EU-Parlament aktiv sind, etwa Monika Hohlmeier(12) und Christian Ehler(12), sind beide nun Mitglieder des Beirates der GESA. Auch der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl, ehemaliges Vorstandmitglieder der GESA, sitzt im Beirat.(14) Die &Auml;nderungen sind rein kosmetischer Natur. Eine klare Trennung zwischen Politik und Lobbyismus sieht anders aus. Die GESA ver&ouml;ffentlichte nach der Publikation unserer Studie zwar, wer Mitglied des Vereins ist; wer jedoch neben den oben Genannten Mitglied des Beirates ist, erf&auml;hrt man auf der Internetseite der GESA nicht. Mit dem Beirat wurde sogar noch weiter zur Verschleierung der Arbeit des Vereins beigetragen, da nur &uuml;ber Umwege ersichtlich wird, wer Einfluss auf die Arbeit der GESA nimmt. Hinzu kommt, dass die allgemeinen Informationen auf der Internetseite des Vereins deutlich weniger werden. Im Bereich &#8222;R&uuml;ckblick&#8220; ist der letzte Beitrag vom Juni 2013, der letzte &#8222;Kalendereintrag&#8220; vom Oktober 2014, der &#8222;Terminplaner&#8220; ist g&auml;nzlich ohne aktuelle Eintr&auml;ge. Zuvor konnte man an diesen Stellen Informationen &uuml;ber die T&auml;tigkeit der GESA einsehen.</p>
<p>Die Verflechtung der Politik mit den finanzstarken Partikularinteressen, die als Art &#8222;f&uuml;nfte Gewalt im Staat&#8220; die politischen Entscheidungen dirigieren, ist ein Teil der politischen Realit&auml;t. Jeder der dies aus demokratiepolitischen Gr&uuml;nden verurteilt, wird mit Klagen bedroht. Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Probleme die dadurch entstehen, existiert nur bei einer Minderheit der Politiker_innen. Denn anstatt die Strukturen ernsthaft zu &auml;ndern und Mandatstr&auml;ger_innen zumindest aus einflussreichen Positionen im Verein zu entfernen, reagiert die GESA mit Intransparenz und versteckten neuen Strukturen, um die Einflussm&ouml;glichkeiten der Abgeordneten und damit die Attraktivit&auml;t des Vereins f&uuml;r Unternehmen nicht zu beschneiden. Die Politiker_innen f&uuml;hlen sich eben wohl in ihrer Rolle als Erf&uuml;llungsgehilfen der Sicherheitsindustrie.</p>
<p><i><b>MARTIN&nbsp;EHRENHAUSER&nbsp;</b>&nbsp; war von 2009 bis 2014 Mitglied des Europ&auml;ischen Parlaments a. D. Im Jahr 2013 ver&ouml;ffentlichte er zusammen mit Alexander Sander die Studie &#8222;Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europ&auml;ischen Union&#8220;. In einer weiteren Fallstudie analysierte Ehrenhauser, wie Gro&szlig;unternehmen, die regelm&auml;&szlig;ig gegen Gesetze versto&szlig;en, in den Beratungsgremien der Europ&auml;ischen Kommission politische Entscheidungen beeinflussen. Ehrenhauser ist u.a. Mitunterzeichner der &ouml;sterreichischen Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung. </i></p>
<p><i><b>ALEXANDER&nbsp;SANDER</b>&nbsp;&nbsp; ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Vereins &#8222;Digitale Gesellschaft&#8220; in Berlin. Als Mitarbeiter von Martin Ehrenhauser ver&ouml;ffentlichte&nbsp;er zusammen mit ihm im Jahr 2013 die Studie &#8222;Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europ&auml;ischen Union&#8220;</i></p>
<h5>Anmerkungen:</h5>
<p>(1)&nbsp; Vgl. Europ&auml;ische Kommission: Eine Industriepolitik f&uuml;r die Sicherheitsbranche; KOM (2012) 417 endg&uuml;ltig; Br&uuml;ssel, 2012; S. 2, 4.</p>
<p>2)&nbsp;<a href="http://ec.europa.eu/research/horizon2020/pdf/press/fact_sheet_on_horizon2020_budget.pdf" target="_blank" rel="noopener">Http://ec.europa.eu/research/horizon2020/pdf/press/fact_sheet_on_horizon2020_budget.pdf</a>.</p>
<p>(3)&nbsp;<a href="http://www.horizont2020.de/einstieg-programmaufbau.htm" target="_blank" rel="noopener">Http://www.horizont2020.de/einstieg-programmaufbau.htm</a>.</p>
<p>(4)&nbsp;Ehrenhauser/Sander: GESA &amp; EOS &#8211; Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europ&auml;ischen Union; Seite 13.</p>
<p>(5)&nbsp;Satzung der GESA in der Fassung vom 18. Juni 2013, &sect; 2.</p>
<p>(6)&nbsp;Ehrenhauser/Sander: GESA &amp; EOS &#8211; Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europ&auml;ischen Union; Seite 12.</p>
<p>(7)&nbsp;Ebd.; Seite 31.</p>
<p>(8)&nbsp;Verhaltenskodex der EU-Abgeordneten.</p>
<p>(9)&nbsp;<a href="http://www.taz.de/%215072754/" target="_blank" rel="noopener">Http://www.taz.de/!5072754/</a>.</p>
<p>(10) <a href="http://www.profil.at/home/eu-lobbying-ruestungsbranche-sichere-stimmen-356960" target="_blank" rel="noopener">Http://www.profil.at/home/eu-lobbying-ruestungsbranche-sichere-stimmen-356960</a>.</p>
<p>(11) Satzung der GESA in der Fassung vom 18. Juni 2013, &sect;11.</p>
<p>(12) <a href="http://www.europarl.europa.eu/mepdif/96780_DFI_rev0_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener">Http://www.europarl.europa.eu/mepdif/96780_DFI_rev0_DE.pdf</a>.</p>
<p>(13) <a href="http://www.europarl.europa.eu/mepdif/28226_DFI_rev1_DE.pdf." target="_blank" rel="noopener">Http://www.europarl.europa.eu/mepdif/28226_DFI_rev1_DE.pdf.</a></p>
<p>(14)<a href="https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/U/uhl_hans_peter/259136" target="_blank" rel="noopener">Https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/U/uhl_hans_peter/259136</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/209/publikation/politik-im-dienst-der-sicherheitsindustrie/">Politik im Dienst der Sicherheitsindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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