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	<title>Residenzpflicht Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Demonstration gegen das geplante Bayerisches Integrationsgesetz</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/demonstration-gegen-das-geplante-bayerisches-integrationsgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>19.06.16, 11 Uhr: Auftakt am DGB-Haus, München, Schwanthalerstr. 64 Auftakt am DGB-Haus, M&#252;nchen, Schwanthalerstr. 64, 11.15 Uhr Demonstration durch das Bahnhofsviertel12 Uhr Stachus: Teilnahme an der Menschenkette &#8222;Hand in Hand gegen Rassismus &#8211; f&#252;r Menschenrechte und Vielfalt&#8220; Der Einladerkreis: Dr. Klaus Hahnzog, Ehrenamtlicher bayerischer VerfassungsrichterRenate Hennecke, Landessprecherin Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bundder Antifaschisten BayernHedwig Krimmer, [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/demonstration-gegen-das-geplante-bayerisches-integrationsgesetz/">Demonstration gegen das geplante Bayerisches Integrationsgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>19.06.16,  11 Uhr: Auftakt am DGB-Haus, München, Schwanthalerstr. 64</i></p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-5425 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo.jpg" alt="Demonstration gegen das geplante Bayerisches Integrationsgesetz" width="400" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo.jpg 400w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo-150x150.jpg 150w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo-337x337.jpg 337w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/logo-250x250.jpg 250w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p><b>Auftakt am DGB-Haus, M&uuml;nchen, Schwanthalerstr. 64, <br />11.15 Uhr Demonstration durch das Bahnhofsviertel<br />12 Uhr Stachus: Teilnahme an der Menschenkette &#8222;Hand in Hand gegen Rassismus &#8211; f&uuml;r Menschenrechte und Vielfalt&#8220;</b></p>
<p><b>Der Einladerkreis:</b> <br />Dr. Klaus Hahnzog, Ehrenamtlicher bayerischer Verfassungsrichter<br />Renate Hennecke, Landessprecherin Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund<br />der Antifaschisten Bayern<br />Hedwig Krimmer, ver.di-Gewerkschaftssekret&auml;rin M&uuml;nchen/Bayern<br />Florian Ritter, Mitglied des bayerischen Landtags<br />Anton Salzbrunn, Landesvorsitzender GEW Bayern <br />Wolfgang St&ouml;ger, Vorstandsmitglied Humanistische Union M&uuml;nchen-S&uuml;dbayern <br />G&uuml;nter Wangerin, Vorstandsmitglied Arbeitskreis Aktiv gegen rechts in ver.di M&uuml;nchen <br />Nicole Gohlke, Mitglied des Bundestags <br />Christine Kamm, Mitglied des bayerischen Landtags</p>
<p><b>Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!<br /></b>Am 10. Mai hat die bayerische Regierung den neuen Entwurf f&uuml;r ein Bayerisches Integrationsgesetz (Drucksache 17/11362 vom 10.05.1026) beschlossen. Siehe auch <a href="https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000007000/0000007265.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000007000/0000007265.pdf</a><br />Im Bericht aus der Kabinettsitzung hei&szlig;t es u.a.:<br />&#8222;Das Integrationsministerium hat 225 Verb&auml;nde aus allen gesellschaftlichen Bereichen angeh&ouml;rt. Ferner wurden die 110 Mitglieder des Bayerischen Integrationsrates beteiligt. Integrationsministerin M&uuml;ller: &#8222;Wir haben mit der Anh&ouml;rung den Gesetzentwurf auf eine breite gesellschaftliche Basis gestellt. Die 68 R&uuml;ckmeldungen haben gezeigt, dass die &uuml;berwiegende Mehrzahl der Verb&auml;nde die Initiative f&uuml;r ein Integrationsgesetz ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t. Auch der Grundsatz des F&ouml;rderns und Forderns hat viel Zustimmung erhalten.&#8220;&#8220;<br /><b>Das ist aber nur die halbe Wahrheit.<br /></b>Viele Verb&auml;nde haben die Initiative f&uuml;r ein bayerisches Integrationsgesetz begr&uuml;&szlig;t, aber den Inhalt deutlich kritisiert. Dies gilt f&uuml;r die Stellungnahmen der gro&szlig;en Verb&auml;nden DGB, ver.di, GEW, Caritas, Diakonie, Bayerisches Rotes Kreuz, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bayerischer Jugendring und Bayerischer Fl&uuml;chtlingsrat, aber auch f&uuml;r viele kleine Initiativen und Projekte.<br />Die Kritik wurde in dem neuen Entwurf n i c h t bzw. nur in geringstem Umfang ber&uuml;cksichtigt.<br />Zum Beispiel wurde in allen der o.g. Stellungnahmen<br />&#8226;&nbsp;&nbsp;&nbsp; auf das Missverh&auml;ltnis des F&ouml;rderns und Forderns hingewiesen &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext !<br />&#8226;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Problematik einer &#8222;verpflichtenden Leitkultur&#8220; kritisiert &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext !<br />&#8226;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die einsch&uuml;chternde Verwendung von Formulierungen (z.B. in Artikel 13 und 14) ohne rechtliche Definition oder inhaltliche Bestimmtheit genannt &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext !<br />Die Aufz&auml;hlung k&ouml;nnte problemlos fortgesetzt werden.<br />W&auml;re die umfassende Kritik von den Verb&auml;nden, insbesondere von den Fachverb&auml;nden, ber&uuml;cksichtigt worden, h&auml;tte eine n e u e Gesetzesvorlage erarbeitet werden m&uuml;ssen. Auf der fachlichen Ebene (Verb&auml;ndeanh&ouml;rung) und auch auf der politischen Ebene (Parlament) sind deutliche Korrekturen nicht mehr zu erwarten. Das B&uuml;ndnis &#8222;Gemeinsam gegen das geplante bayerische Ausgrenzungsgesetz&#8230;&#8220;, in dem unser Vorstandsmitglied Wolfgang St&ouml;ger den RV vertritt, plant weiteren Widerstand, nicht zuletzt eine Verfassungsklage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungen/2016/demonstration-gegen-das-geplante-bayerisches-integrationsgesetz/">Demonstration gegen das geplante Bayerisches Integrationsgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2016/bayerisches-integrationsgesetz-mangelhaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Asyl & Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzentwürfe]]></category>
		<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Südbayern: Veranstaltungsberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Entwurf &#252;bersteigt das &#8222;Fordern&#8220; das &#8222;F&#246;rdern&#8220; bei weitem. Dar&#252;ber hinaus gibt es entscheidende verfassungsrechtliche Bedenken. Am 6. April 2016 fand im v&#246;llig &#252;berf&#252;llten Saal des M&#252;nchner Gewerkschaftshauses die Veranstaltung &#8222;Das geplante bayerische &#8218;Integrationsgesetz&#8216; ist ein Angriff auf uns alle&#8220; statt. Die Beitr&#228;ge der Referenten haben an jedem einzelnen Artikel des Gesetzentwurfs deutlich gemacht, wie [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2016/bayerisches-integrationsgesetz-mangelhaft/">Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Entwurf &uuml;bersteigt das &#8222;Fordern&#8220; das &#8222;F&ouml;rdern&#8220; bei weitem. Dar&uuml;ber hinaus gibt es entscheidende verfassungsrechtliche Bedenken.</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/csm_Integrationsgesetzveranstaltung_710e598ba3.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5921 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/csm_Integrationsgesetzveranstaltung_710e598ba3.jpg" alt="Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!" width="282" height="166"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Am 6. April 2016 fand im v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llten Saal des M&uuml;nchner Gewerkschaftshauses die Veranstaltung &#8222;Das geplante bayerische &#8218;Integrationsgesetz&#8216; ist ein Angriff auf uns alle&#8220; statt. Die Beitr&auml;ge der Referenten haben an jedem einzelnen Artikel des Gesetzentwurfs deutlich gemacht, wie sehr dieser demokratischen Prinzipien widerspricht und dass es sich in keiner Weise um ein Gesetz zur F&ouml;rderung von Integration, sondern vielmehr um ein Abschreckungs- und Integrationsverhinderungsgesetz handelt.</p>
<p>Unser Beiratsmitglied Dr. Klaus Hahnzog erkl&auml;rte: <br />&#8222;Im Entwurf &uuml;bersteigt das &#8222;Fordern&#8220; das &#8222;F&ouml;rdern&#8220; bei weitem. Dar&uuml;ber hinaus gibt es entscheidende verfassungsrechtliche Bedenken:</p>
<p>a. der unklare Begriff der &#8222;Leitkultur&#8220; und seine Anwendung in verschiedenen Artikeln des Entwurfs ist rechtsstaatlich nicht hinnehmbar;</p>
<p>b. gegen die Artikel 13 und 14, die in verfassungswidriger Weise einsch&uuml;chternd wirken, weil hier die Aus&uuml;bung von Grundrechten mit unkalkulierbaren Risiken verbunden ist;</p>
<p>c. gegen den Ausschluss der Schulpflicht f&uuml;r Kinder in Asylunterk&uuml;nften gem&auml;&szlig; Artikel 17 a Abs.5 &#8211; BayEUG&#8220;.</p>
<p>Und unser Vorstandsmitglied Wolfgang St&ouml;ger erg&auml;nzte: &#8222;Die Probleme der Praxis werden mit diesem Entwurf nicht ansatzweise gel&ouml;st&#8220;.</p>
<p>Versch&auml;rfend kommt hinzu, dass inzwischen auch Bundesminister De Maizi&egrave;re einen (Bundes-)Gesetzentwurf vorlegen will. Bayerns Gesetzentwurf treibt die ganze Republik nach rechts!</p>
<p>Einen Video-Mitschnitt der Veranstaltung sowie weitere Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf finden Sie auf <a href="http://www.gew-muenchen.de/aktuell/aktuell/details/gew-lehnt-den-entwurf-der-csu-regierung-fuer-ein-sogenanntes-integrationsgesetz-ab/" target="_blank" rel="noopener">der Internetseite der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft).</a></p>
<p><b>Update vom 20. 5. 2016:</b> <br /><b>Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!</b></p>
<p>Am 10. Mai hat die bayerische Regierung den <b>neuen</b> Entwurf f&uuml;r ein Bayerisches Integrationsgesetz (Drucksache 17/11362 vom 10.05.1026) beschlossen. Siehe auch <a href="https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000007000/0000007265.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP17/Drucksachen/Basisdrucksachen/0000007000/0000007265.pdf</a></p>
<p>Im Bericht aus der Kabinettsitzung hei&szlig;t es u.a.:</p>
<p>&#8222;<i>Das Integrationsministerium hat 225 Verb&auml;nde aus allen gesellschaftlichen Bereichen angeh&ouml;rt. Ferner wurden die 110 Mitglieder des Bayerischen Integrationsrates beteiligt. Integrationsministerin M&uuml;ller: <u>&#8222;Wir haben mit der Anh&ouml;rung den Gesetzentwurf auf eine breite gesellschaftliche Basis gestellt. Die 68 R&uuml;ckmeldungen haben gezeigt, dass die &uuml;berwiegende Mehrzahl der Verb&auml;nde die Initiative f&uuml;r ein Integrationsgesetz ausdr&uuml;cklich begr&uuml;&szlig;t. </u>Auch der Grundsatz des F&ouml;rderns und Forderns hat viel Zustimmung erhalten.&#8220;&#8220; </i></p>
<p><b>Das ist aber nur die halbe Wahrheit.</b></p>
<p>Viele Verb&auml;nde haben die Initiative f&uuml;r ein bayerisches Integrationsgesetz begr&uuml;&szlig;t, aber den Inhalt deutlich kritisiert. Dies gilt f&uuml;r die Stellungnahmen der gro&szlig;en Verb&auml;nden DGB, ver.di, GEW, Caritas, Diakonie, Bayerisches Rotes Kreuz, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Bayerischer Jugendring und Bayerischer Fl&uuml;chtlingsrat, aber auch f&uuml;r viele kleine Initiativen und Projekte.</p>
<p>Die Kritik wurde in dem neuen Entwurf n i c h t bzw. nur in geringstem Umfang ber&uuml;cksichtigt.</p>
<p>Zum Beispiel wurde in allen der o.g. Stellungnahmen</p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span>auf das <b>Missverh&auml;ltnis des F&ouml;rderns und Forderns</b> hingewiesen &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext!</span></li>
<li class="MsoNormal"><span>die <b>Problematik einer &#8222;verpflichtenden Leitkultur&#8220;</b> kritisiert &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext!</span></li>
<li class="MsoNormal"><span>die einsch&uuml;chternde Verwendung von <b>Formulierungen</b> (z.B. in Artikel 13 und 14) <b>ohne rechtliche Definition</b> oder inhaltliche Bestimmtheit genannt &#8211; keine &Auml;nderung im neuen Gesetzestext!</span></li>
</ul>
<p>Die Aufz&auml;hlung k&ouml;nnte problemlos fortgesetzt werden.</p>
<p>W&auml;re die umfassende Kritik von den Verb&auml;nden, insbesondere von den Fachverb&auml;nden, ber&uuml;cksichtigt worden, h&auml;tte eine n e u e Gesetzesvorlage erarbeitet werden m&uuml;ssen. <br />Auf der fachlichen Ebene (Verb&auml;ndeanh&ouml;rung) und auch auf der politischen Ebene (Parlament) sind deutliche Korrekturen nicht mehr zu erwarten. Das B&uuml;ndnis &#8222;Gemeinsam gegen das geplante bayerische Ausgrenzungsgesetz&#8230;&#8220;, in dem unser Vorstandsmitglied Wolfgang St&ouml;ger den RV vertritt, plant weiteren Widerstand, nicht zuletzt eine Verfassungsklage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/veranstaltungsberichte/2016/bayerisches-integrationsgesetz-mangelhaft/">Bayerisches Integrationsgesetz: Immer noch mangelhaft!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Mehr Bewegung in Schleswig-Holstein</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/214/publikation/mehr-bewegung-in-schleswig-holstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 214 (3/2011), S. 34 (HLe) Schleswig-Holstein hat die Residenzpflicht für Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge zum 27. Mai 2011 aufgehoben. Somit können sich AsylbewerberInnen innerhalb der Landesgrenze frei bewegen. Das europaweit einmalige Verbot, den Bezirk bzw. Landkreis, in dem die zuständige Ausländerbehörde liegt, nicht zu verlassen, ist zumindest in Schleswig-Holstein vom Tisch. Vorausgegangen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/214/publikation/mehr-bewegung-in-schleswig-holstein/">Mehr Bewegung in Schleswig-Holstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 214 (3/2011), S. 34</p>
<p>(HLe) Schleswig-Holstein hat die Residenzpflicht für Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge zum 27. Mai 2011 aufgehoben. Somit können sich AsylbewerberInnen innerhalb der Landesgrenze frei bewegen. Das europaweit einmalige Verbot, den Bezirk bzw. Landkreis, in dem die zuständige Ausländerbehörde liegt, nicht zu verlassen, ist zumindest in Schleswig-Holstein vom Tisch. Vorausgegangen waren vor nunmehr einem Jahr ein Antrag der GRÜNEN im Landtag und eine Anhörung zur Lockerung der Residenzpflicht vor dem Innen- und Rechtsausschuss des Kieler Landtags, an der auch die Humanistische Union teilnahm.</p>
<p>Vor der Änderung der Ausländer- und Aufnahmeverordnung durften sich AsylbewerberInnen nur innerhalb der Kreise oder kreisfreien Städte aufhalten, denen sie zur Unterbringung zugewiesen werden. Nun gilt für Asylsuchende, dass die räumliche Beschränkung (Residenzpflicht) nur noch während der Wohnverpflichtung in einer Erstaufnahmeeinrichtung (in Schleswig-Holstein: max. drei Monate) besteht. Auch für Geduldete gilt laut Erlass des Justizministeriums die räumliche Bewegungsfreiheit in ganz Schleswig-Holstein.</p>
<p>AusländerInnen, die das Ausreisehindernis selbst zu vertreten haben bzw. bei denen Ausweisungsgründe (z.B. Terrorgefahr) vorliegen oder die damit die Wohnsitzverpflichtung umgehen wollen (indem sie faktisch woanders wohnen), unterliegen weiterhin der räumlichen Beschränkung auf den Bezirk der zuständigen Ausländerbehörde. Sie müssen wie bisher Verlassenserlaubnisse beantragen. Zu den bisherigen Gründen wie dringendes öffentliches Interesse u.a. wurden noch Schulbesuch, Studium und Besuch einer betrieblichen Aus- oder Weiterbildung aufgenommen.</p>
<p>Allerdings ist die freie Wahl des Wohnortes nicht mit dem unbeschränkten Aufenthalt im Bundesland verbunden. Aus Gründen der gleichmäßigen Verteilung wird es auch künftig entsprechende Zuweisungen geben. Der Aufenthalt in einem anderen Bundesland wie Hamburg muss weiterhin vorher beantragt werden. Die wiederholte Verletzung der Residenzpflicht kann mit Geldstrafe und Freiheitsentzug geahndet werden.</p>
<p>Seit Juni 2011 ist eine Änderung des Asylverfahrensgesetzes (AsylVfG) in Kraft getreten, wonach die Bundesländer per Rechtsverordnung regeln können, &#132;dass sich Ausländer ohne Erlaubnis vorübergehend in einem die Bezirke mehrerer Ausländerbehörden umfassenden Gebiet, dem Gebiet des Landes oder, soweit Einvernehmen zwischen den beteiligten Landesregierungen besteht, im Gebiet eines anderen Landes aufhalten können.&#8220; Gemeinsam mit anderen Bürgerrechtsorgani- sationen und Flüchtlingsräten sollten jetzt mit Verweiß auf die Neufassung von § 58 AsylVfG die Landesregierungen aufgefordert werden, diese Neuregelung aufzugreifen und die Beschränkung der Reisefreiheit zwischen den Bundesländern ganz aufzuheben sowie auf diskriminierende, kostenintensive Antragsprozeduren zu verzichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/214/publikation/mehr-bewegung-in-schleswig-holstein/">Mehr Bewegung in Schleswig-Holstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Bewegungsfreiheit: Parlamentsanhörung zur Residenzpflicht in Schleswig-Holstein</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/mehr-bewegungsfreiheit-parlamentsanhoerung-zur-residenzpflicht-in-schleswig-holstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 04:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/mehr-bewegungsfreiheit-parlamentsanhoerung-zur-residenzpflicht-in-schleswig-holstein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 210 (3/2010), S. 30-31 Am 25. August fand vor dem Innen- und Rechtsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags die Anhörung zur Lockerung der Residenzpflicht statt. Neben sechs weiteren Organisationen, die im Vorfeld ihre schriftliche Stellungnahme abgaben, war auch die HU bei der mündlichen Anhörung vertreten. Mit dem 1982 eingeführten Gesetz über Asylverfahren (AsylVfG) schränkt Deutschland [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/mehr-bewegungsfreiheit-parlamentsanhoerung-zur-residenzpflicht-in-schleswig-holstein/">Mehr Bewegungsfreiheit: Parlamentsanhörung zur Residenzpflicht in Schleswig-Holstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 210 (3/2010), S. 30-31</p>
<p>Am 25. August fand vor dem Innen- und Rechtsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags die Anhörung zur Lockerung der Residenzpflicht statt. Neben sechs weiteren Organisationen, die im Vorfeld ihre schriftliche Stellungnahme abgaben, war auch die HU bei der mündlichen Anhörung vertreten.</p>
<p>Mit dem 1982 eingeführten Gesetz über Asylverfahren (AsylVfG) schränkt Deutschland das Grundrecht auf freie Bewegung für AsylbewerberInnen und Geduldete massiv ein. Für derzeit 200.000 Menschen bedeutet dies, dass sie sich aus dem Landkreis, in dem sie gemeldet sind, nur mit einer vorher zu beantragenden Verlassenserlaubnis (für die Grund und Ziel der  Reise zu nennen sind) entfernen dürfen. Neben Fahrtkosten und Zeitaufwand müssen für diese Erlaubnis in einigen Kreisen und Städten wie in Flensburg auch noch Gebühren von 10 Euro entrichten  werden, für die keine Rechtsgrundlage besteht (Verwaltungsgericht Halle, 26.10.2010). Besuche zu Kindern, Verwandten, Veranstaltungen, Ärzten etc. werden so massiv erschwert. Verletzungen der Residenzpflicht können mit Geldstrafen und im Wiederholungsfall auch mit Freiheitsentzug geahndet werden. Die so straffällig gewordenen gehen in die Kriminalstatistik ein, ihr &#132;Delikt&#147; ist ein Abschiebungsgrund. </p>
<p>Seit Jahren setzen sich Bürgerrechtsorganisationen für die Abschaffung der in Europa einmaligen Residezpflicht ein. Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Brandenburg gab die HU 2009 die Broschüre &#132;Keine Bewegung&#8220; heraus und beteiligte sich an  einem Rechtsgutachten zur Residenzpflicht.  Auf Landesebene kann danach der Innenminister mit einer Rechtsverordnung die Aufenthaltsbeschränkung  für  mehrere Landkreise und das gesamte Bundesland  gestatten. Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gestatteten in diesem Jahr die Bewegungsfreiheit für  das gesamte Bundesland. Berlin und Brandenburg haben  am 29. Juli 2010 erstmals mit Geltung für zwei gesamte Bundesländer einen solchen Erlass in Kraft gesetzt. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zur Abschaffung der Residenzpflicht geschafft.</p>
<p>Der Schleswig-Holsteinische Innenminister Schmalfuß kündigte wenige Stunden vor der mündlichen Anhörung an, noch im Herbst eine Ausweitung der &#132;Aufenthaltsbezirke&#147; auf das ganze Land Schleswig-Holstein zu veranlassen. Während der Anhörung sicherte er zu, mit den benachbarten Bundesländern Gespräche aufzunehmen, um AsylbewerberInnen und Geduldeten auch grenzüberschreitende Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Initiativen und eine kürzlich abgeschlossene Onlinepetition dazu führen, dass die gesetzlichen Grundlagen der Residenzpflicht auch auf Bundesebene bald abgeschafft werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/210/publikation/mehr-bewegungsfreiheit-parlamentsanhoerung-zur-residenzpflicht-in-schleswig-holstein/">Mehr Bewegungsfreiheit: Parlamentsanhörung zur Residenzpflicht in Schleswig-Holstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berlin/Brandenburg: Rechtsgutachten zeigt den Weg für Lockerung der Residenzpflicht</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/berlinbrandenburg-rechtsgutachten-zeigt-den-weg-fuer-lockerung-der-residenzpflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gutachten/Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/berlinbrandenburg-rechtsgutachten-zeigt-den-weg-fuer-lockerung-der-residenzpflicht/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.32 Das erfolgreiche Rechtsgutachten, mit dem die M&#246;glichkeiten einer Aufhebung von &#8222;Residenzpflicht&#8220;- Beschr&#228;nkungen f&#252;r Asylbewerber nachgewiesen werden konnten, wurde am 11. November 2009 in Berlin vorgestellt. V.l.n.r.: RA Rolf Stahmann, Georg Classen (FR Berlin), Beate Selders (HU) und Kay Wendel (FR Brandenburg). (SL) Genau zum richtigen Zeitpunkt: W&#228;hrend der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/berlinbrandenburg-rechtsgutachten-zeigt-den-weg-fuer-lockerung-der-residenzpflicht/">Berlin/Brandenburg: Rechtsgutachten zeigt den Weg für Lockerung der Residenzpflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.32</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4155 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz-600x400.jpg" alt="Berlin/Brandenburg: Rechtsgutachten zeigt den Weg f&uuml;r Lockerung der Residenzpflicht" width="600" height="400" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz-600x400.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz-768x512.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz-800x533.jpg 800w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz-450x300.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/residenz.jpg 900w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
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<p><i>Das erfolgreiche Rechtsgutachten, mit dem die M&ouml;glichkeiten einer Aufhebung von &#8222;Residenzpflicht&#8220;- Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Asylbewerber nachgewiesen werden konnten, wurde am 11. November 2009 in Berlin vorgestellt. V.l.n.r.: RA Rolf Stahmann, Georg Classen (FR Berlin), Beate Selders (HU) und Kay Wendel (FR Brandenburg).</i></p>
<p>(SL) Genau zum richtigen Zeitpunkt: W&auml;hrend der rot-roten Koalitionsverhandlungen in Brandenburg wurde ein Gutachten fertig, das einen Weg zur Lockerung der Residenzpflicht aufzeigt. Diese Vorschrift verbietet es Asylbewerbern wie Geduldeten in Deutschland, den Bezirk der f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Aufenthaltsbeh&ouml;rde (Landkreise) ohne Genehmigung zu verlassen. Das von Ralf Stahmann erstellte Gutachten zeigt, wie Berlin und Brandenburg ihre Aufenthaltsbezirke f&uuml;r Asylbewerber vereinen k&ouml;nnen. Als Rechtsgrundlage dient &sect; 56 (6) Asylverfahrensgesetz. Dieser gestattet den Landesbeh&ouml;rden, die Aufenthaltsbereiche aufgrund besonderer &ouml;rtlicher Begebenheiten zu &auml;ndern. Brandenburg kann deshalb per Rechtsverordnung seine Aufenthaltsbezirke mit Berlin zusammen legen.<br />Nach der Vorstellung des Gutachtens &auml;nderten SPD und Linke in Brandenburg flugs ihren Koalitionsvertrag. Sie vereinbarten die Zusammenlegung ihrer Residenzpflicht-Bezirke mit dem Land Berlin. Das Gutachten hatten der Brandenburger Fl&uuml;chtlingsrat, die Humanistische Union und Pro Asyl gemeinsam in Auftrag gegeben. Es schlie&szlig;t an ein gemeinsam herausgegebenes Buch zum Thema an (Beate Selders: &#8222;Keine Bewegung!&#8220;). <br />Bisherige Versuche, die &#8222;Aufenthaltsbezirke&#8220; der Residenzpflicht zu erweitern, waren immer an dem Argument gescheitert, dass dies ohne eine gesetzliche &Auml;nderung nicht m&ouml;glich sei. Mit dem Gutachten konnten die Organisationen nun nachweisen, dass zumindest f&uuml;r Berlin und Brandenburg eine solche Zusammenlegung der Aufenthaltsbereiche m&ouml;glich ist.<br />Ungeachtet ihres Erfolgs f&uuml;r Asylbewerber in Berlin und Brandenburg halten die beteiligten Organisationen an ihrer Forderung nach einer Abschaffung der Residenzpflicht fest: Zum einen sei die jetzt gefundende L&ouml;sung lokal begrenzt, da sie sich auf die &ouml;rtlichen Besonderheiten (Transitwege) zwischen Berlin und Brandenburg bezieht und nicht ohne weiteres auf andere Bundesl&auml;nder &uuml;bertragbar ist. Au&szlig;erdem gelte die Ausnahmeregelung nur f&uuml;r Betroffene, die sich im Asylverfahren befinden, nicht jedoch f&uuml;r die zahlreichen sog. &#8222;Geduldeten&#8220;, die dem Aufenthaltsgesetz unterliegen.</p>
<p>Das vollst&auml;ndige Rechtsgutachten kann auf der HU-Webseite abgerufen&nbsp;(s.u.) oder &uuml;ber die Bundesgesch&auml;ftsstelle bezogen werden.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Keine Bewegung! Die &#8222;Residenzpflicht&#8220; für Flüchtlinge &#8211; Bestandsaufnahme und Kritik</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/hu-schriften/publikation/keine-bewegung-die-residenzpflicht-fuer-fluechtlinge-bestandsaufnahme-und-kritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Publikationen: Sonstige]]></category>
		<category><![CDATA[Residenzpflicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufenthaltsbeschränkungen für Flüchtlinge &#8211; ihre Rechtsgrundlagen, politische &#38; gerichtliche Auseinandersetzungen sowie Auswirkungen für die Betroffenen. Mit zahlreichen Fallbeispielen und einer Übersicht der Anwendung der Residenzpflicht in den Bundesländern. Hrsg. vom Flüchtlingsrat Brandenburg und der Humanistischen Union. Bei der so genannten Residenzpflicht für Flüchtlinge handelt es sich um eine Vorschrift, die es Asylsuchenden wie Geduldeten [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aufenthaltsbeschränkungen für Flüchtlinge &#8211; ihre Rechtsgrundlagen, politische &amp; gerichtliche Auseinandersetzungen sowie Auswirkungen für die Betroffenen. Mit zahlreichen Fallbeispielen und einer Übersicht der Anwendung der Residenzpflicht in den Bundesländern. Hrsg. vom Flüchtlingsrat Brandenburg und der Humanistischen Union.</p>
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<p><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/12/Residenzpflicht.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3754 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-318x450.jpg" alt="Keine Bewegung! Die " width="318" height="450" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-318x450.jpg 318w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-768x1087.jpg 768w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-530x750.jpg 530w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-1085x1536.jpg 1085w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-424x600.jpg 424w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01-238x337.jpg 238w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/Residenzpflicht2009_01.jpg 1163w" sizes="(max-width: 318px) 100vw, 318px" /></a></span></p>
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<p>Bei der so genannten Residenzpflicht für Flüchtlinge handelt es sich um eine Vorschrift, die es Asylsuchenden wie Geduldeten untersagt, ohne schriftliche Erlaubnis den Wirkungskreis der zuständigen Ausländerbehörde zu verlassen. Verstöße werden mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet.</p>
<p>Die Texte beschreiben den behördlichen Umgang mit der Residenz-pflicht und die alltäglichen Auswirkungen für die Betroffenen, aber auch ihre juristischen und politischen Hintergründe. Fallbeispiele und Informationen aus erster Hand sollen dazu beitragen, die in weiten Teilen der Öffentlichkeit verbreitete Ahnungslosigkeit über die Lebensbedingungen Asylsuchender in Deutschland abzubauen.</p>
<p>Durch eine vielschichtige Darstellung wird die Residenzpflicht nicht nur als Problem der Betroffenen thematisiert: Wie wirkt es sich auf die demokratische Verfasstheit unserer Gesellschaft aus, wenn einer Gruppe von Menschen elementare Grundrechte verweigert werden? Wie wirkungsvoll ist das staatliche Engagement gegen Intoleranz und rassistische Gewalt, wenn die davon Betroffenen per Gesetz ausgegrenzt und stigmatisiert werden?</p>
<p>Die Interviews und Reportagen von Beate Selders machen deutlich, dass die &#8218;Residenzpflicht&#8216; eine Menschenrechtsverletzung ist. Sie zu beenden, liegt nicht nur im Interesse der Flüchtlinge, sondern auch im Interesse einer offenen und demokratischen Gesellschaft.</p>
<h3>Die Brosch&uuml;re ist im Download <a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/12/Residenzpflicht.pdf">hier</a> erh&auml;ltlich</h3>
<h3></h3>
<h3>weiterte Bezugs&shy;m&ouml;g&shy;lich&shy;keiten</h3>
<p>Die Broschüre kann über die Humanistische Union oder den Flüchtlingsrat Brandenburg bezogen werden:</p>
<p><a href="https://www.humanistische-union.de/shop/buecher/">Online-Shop der Humanistischen Union</a></p>
<p>oder schriftlich bei</p>
<p>Humanistische Union e.V.<br />
Greifswalder Straße 4<br />
10405 Berlin</p>
<p>Fax: 030 / 204 502 57<br />
E-Mail: <a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a></p>
<p>oder schriftlich bei</p>
<p>Flüchtlingsrat Brandenburg<br />
Rudolf-Breitscheid-Str. 164<br />
14482 Potsdam</p>
<p>Fax 0331-716499<br />
<a href="http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de">www.fluechtlingsrat-brandenburg.de</a></p>
<h4>Inhaltsverzeichnis</h4>
<h3>Einleitung</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Vorwort der Humanistischen Union (5)<br />
Vorwort des Flüchtlingsrats Brandenburg (7)<br />
Einführung in das Thema (9)</p>
</blockquote>
<h3>Reportagen</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">„Die Leute denken, wir kommen hierhin, müssen nicht arbeiten und kriegen alles geschenkt. Die wissen gar nicht, was los ist!“ (17)<br />
Wer den Bahnhof betritt, macht sich schon verdächtig (22)<br />
„Gefährlicher Straftäter gefasst!“ &#8211; oder: Der unbedingte Wille zu kriminalisieren (24)</p>
</blockquote>
<h3>Das Gesetz</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Buchstabe und Charakter des Gesetzes (29)<br />
„Ein Urteil jenseits der Realität“. Die räumliche Aufenthaltsbeschränkung vor dem Bundesverfassungsgericht (37)<br />
Der Straßburger Zirkelschluss. Die Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (45)<br />
Die Abschreckungsdoktrin und ihre Nachwirkungen (47)</p>
</blockquote>
<p>Isolation, Kontrolle und Rassismus (53)</p>
<h3>Die Beh&ouml;rde</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Parzellen und Wegezoll (55)<br />
Umfassende Befugnisse (58)<br />
Die Erteilung der Verlassenserlaubnis (60)<br />
Rechtsanspruch? Eine Frage des Glücks (65)<br />
Kontrollieren und disziplinieren (66)<br />
Menschen vor und hinter dem Schalter (68)<br />
Unzumutbares Verfahren oder: Wie kriminelle Ausländer gemacht werden (71)</p>
</blockquote>
<p>Auswirkungen I: „Es ist wie Mobbing“ – Wirkungen auf Traumatisierte (73)</p>
<h3>Die Polizei&shy;kon&shy;trolle</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Erfolgreich durch Ressentiments  (84)<br />
Illegalität, Schleierfahndung und ‚Residenzpflicht‘ (87)<br />
Institutioneller Rassismus (91)<br />
Konflikte und Gewalt (93)</p>
</blockquote>
<p>Auswirkungen II: „Die Kontrolle ist vor allem eine psychische“. Zur Situation von Frauen (95)</p>
<h3>Die Verur&shy;tei&shy;lung</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Kriminalisierte Flüchtlinge – Beispiel Brandenburg (105)<br />
Überforderte Gerichte (107)<br />
Abzahlen von Geldstrafen (109)<br />
Spätfolgen der Kriminalisierung: Verweigerte Aufenthaltsrechte und Ausweisung (110)</p>
</blockquote>
<p>Auswirkungen III: Gefangen im Umfeld der Täter (115)</p>
<h3>Auswir&shy;kungen auf die Gesell&shy;schaft</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Der Staat als Negativ-Vorbild (117)<br />
Die Polizei gibt Stigmatisierungszeichen (123)<br />
Ein Lackmustest für die Demokratie (128)<br />
Vom ‚Recht auf Rechte‘ (131)</p>
</blockquote>
<h3>Anhang</h3>
<blockquote>
<p class="bodytext">Umsetzung der ‚Residenzpflicht‘ in Bund und Ländern (137)<br />
Flüchtlingsrat Brandenburg (141)<br />
Humanistische Union (143)</p>
</blockquote>
<h3></h3>
<p>Beate Selders: Keine Bewegung! Die ‚Residenzpflicht‘ für Flüchtlinge – Bestandsaufnahme und Kritik. Hrsg. von Flüchtlingsrat Brandenburg &amp; Humanistischer Union. Eigenverlag, Berlin 2009<br />
ISBN: 978-3-930416-25-7<br />
Preis: 5.- Euro</p>
<p>Titelbild: Omer Fadl / Umbruch Bildarchiv<br />
Infografiken:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/</a>, Bearbeitung: Finn Croucher &#8211; Grafik/Web-Entwicklung Medienkombinat, 10997 Berlin<br />
Gestaltung: Sven Lüders<br />
Druck: Hinkelsteindruck, Berlin</p>
<p>Die Erstellung dieser Broschüre wurde finanziell gefördert durch Pro Asyl und die Aktion Mensch. Wir danken für die freundliche Unterstützung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/hu-schriften/publikation/keine-bewegung-die-residenzpflicht-fuer-fluechtlinge-bestandsaufnahme-und-kritik/">Keine Bewegung! Die &#8222;Residenzpflicht&#8220; für Flüchtlinge &#8211; Bestandsaufnahme und Kritik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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