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	<title>Frank-Josef Hanke Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Endstation Triage</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-nr-246/publikation/endstation-triage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 20:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Triage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Probleme der Priori&#173;sie&#173;rung und ihre Gefahren f&#252;r Menschen&#173;rechte &#8222;Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden&#8220;, heißt es im Artikel 3 des Grundgesetzes. Besonders in Zeiten von Katastrophen und Krisen ist die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen jedoch in Gefahr. Darum hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 28. Dezember 2021 dem Gesetzgeber auferlegt, &#8222;unverzüglich&#8220; rechtliche Maßnahmen zum [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="">Probleme der Priori&shy;sie&shy;rung und ihre Gefahren f&uuml;r Menschen&shy;rechte</h3>
<p>&#8222;Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden&#8220;, heißt es im Artikel 3 des Grundgesetzes. Besonders in Zeiten von Katastrophen und Krisen ist die Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderungen jedoch in Gefahr. Darum hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 28. Dezember 2021 dem Gesetzgeber auferlegt, &#8222;unverzüglich&#8220; rechtliche Maßnahmen zum Schutz behinderter Menschen zur Vermeidung ihrer Diskriminierung in Situationen von &#8222;Triage&#8220; zu erlassen.</p>
<p>Der Frage, wie solche Maßnahmen aussehen könnten und müssten, möchte die Humanistische Union (HU) in einer bundesweiten Tagung am 17. und 18. September 2022 in Marburg nachgehen. Die Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Marburger Oberbürgermeisters Dr. Thomas Spies steht, soll sowohl im Historischen Saal des Marburger Rathauses stattfinden wie auch zugleich per livestream im Internet übertragen werden. Dabei existiert dann auch online die Möglichkeit zur Mitwirkung.</p>
<p>Bei der Veranstaltung sollen medizinisch und pflegende Fachkräfte aus Heimen und Kliniken in Kontakt kommen mit wissenschaftlichen Vertretern der Fachgebiete Recht, Philosophie und Ethik, Medizin und Sozialwissenschaften sowie möglicherweise mit Betroffenen einer drohenden Ausgrenzung. Gemeinsam auch mit für die rechtlichen Maßnahmen verantwortlichen Politiker*innen sollen Ansichten und Perspektiven des Themas &#8222;Triage&#8220; erörtert werden.</p>
<p>Ziel der Tagung ist eine diskursive Verständigung über menschenrechtliche Mindestanforderungen sowohl an eine &#8222;Triage&#8220; als auch bereits im Vorfeld an Krankenversorgung und Pflege. Wichtig ist dabei auch die Frage, wie das Gesundheitssystem aus der neoliberalen Umklammerung gelöst werden und als lebenswichtige Infrastruktur unter den besonderen Schutz der Allgemeinheit wie auch des Staates gestellt werden kann.<br />
Diskutiert werden sollen dabei auch Finanzierungsfragen und deren mögliche Begrenzung. Besonderes Augenmerk aber soll dem Lebensrecht und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit aller Menschen einschließlich der Pflegenden und medizinisch Tätigen gelten.<br />
Um den Gedanken der Inklusion praktisch zu verwirklichen, soll die Tagung &#8222;hybrid&#8220; sowohl barrierefrei im Marburger Rathaus wie auch online stattfinden. Die HU als Bürgerrechtsorganisation möchte nicht nur über Ärztinnen und Ärzte oder Pflegekräfte sowie Menschen mit Behinderungen sprechen, sondern mit ihnen allen auf Augenhöhe ihre jeweiligen Positionen erörtern.</p>
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		<title>Regionalverband Marburg</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/mitteilungen-nr-246/publikation/regionalverband-marburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 19:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marburger Leuchtfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinsnachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesund&#173;heits&#173;ver&#173;sor&#173;gung f&#252;r alle in Hessen &#8211; HU Marburg und HU Hessen treten B&#252;ndnis bei Dem Bündnis ‘Gesundheitsversorgung für alle in Hessen‘ haben sich die HU Marburg und der HU-Landesverband Hessen angeschlossen. Initiiert wurde die gleichlautende Petition an den Hessischen Landtag von den Vereinen ‘Medinetz Marburg‘ und ‘Medinetz Gießen‘. Darin wird eine gute Gesundheitsversorgung für alle [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="">Gesund&shy;heits&shy;ver&shy;sor&shy;gung f&uuml;r alle in Hessen &ndash; HU Marburg und HU Hessen treten B&uuml;ndnis bei</h3>
<p>Dem Bündnis ‘Gesundheitsversorgung für alle in Hessen‘ haben sich die HU Marburg und der HU-Landesverband Hessen angeschlossen. Initiiert wurde die gleichlautende Petition an den Hessischen Landtag von den Vereinen ‘Medinetz Marburg‘ und ‘Medinetz Gießen‘.<br />
Darin wird eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen gefordert. Um sie zu gewährleisten, sollen regionale Clearingstellen eingerichtet werden. Zudem soll auch die Ausgabe eines anonymen Behandlungsscheins ermöglicht werden.</p>
<p>Derzeit unterstützen die beiden ‘Medinetz‘-Vereine Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen keine Krankenversicherung haben. Das reicht von Geflüchteten über Obdachlose und freiberuflich Tätige bis hin zu Reisenden, die aufgrund der Corona-Pandemie länger in Deutschland bleiben mussten und deren Versicherungsschutz deswegen abgelaufen ist.</p>
<p>Neben der Humanistischen Union (HU) unterstützt auch die Stadt Marburg das Anliegen der Petition und ist dem Bündnis beigetreten. Die Städte Frankfurt und Wiesbaden haben bereits eigene Regelungen getroffen, bei denen der Mainzer Arzt Prof. Dr. Gerhard Trabert Pate gestanden hat. Die Petition soll am 10. Mai in Wiesbaden an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags übergeben werden.</p>
<h3 class="">Mehr als vier Jahrzehnte j&uuml;disches Leben- Marburger Leuchtfeuer 2022 f&uuml;r Amnon Orbach</h3>
<p>Amnon Orbach erhält das &#8222;Marburger Leuchtfeuer&#8220; 2022. Die achtköpfige Jury würdigt damit sein jahrzehntelanges Engagement gegen Antisemitismus und Rassismus sowie für jüdisches Leben in Marburg.</p>
<p>Direktor Daniel Neumann vom Landesverband der jüdischen Gemeinden in Hessen wird die Laudatio auf den 92-jährigen Marburger Ehrenbürger halten. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und Jury-Sprecher Egon Vaupel werden dem in Jerusalem Geborenen die undotierte Auszeichnung am 22. Mai in der Marburger Synagoge übergeben.</p>
<p>Mit dem &#8222;Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte&#8220; zeichnen die Stadt Marburg und die HU Marburg seit 2005 herausragendes Engagement für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben aus. Orbach hat 1989 die Jüdische Gemeinde in Marburg wiedergegründet und sich anschließend stark engagiert für Jüdinnen und Juden, die in der Sowjetunion geboren worden und in den 90er Jahren nach Marburg gekommen waren. Zudem hat er sich herausragende Verdienste für den interreligiösen Dialog mit Christen und Muslimen erworben.</p>
<p>Seit wenigen Monaten besteht der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Marburg ausschließlich aus Menschen russischer und ukrainischer Herkunft, die sich angesichts des Kriegs in der Ukraine derzeit gemeinsam für die Geflüchteten einsetzen. Dieses aktuelle Engagement wäre ohne den jahrzehntelangen Einsatz des diesjährigen Preisträgers wahrscheinlich nicht möglich geworden. Als Israeli trotz der Shoa ins &#8222;Land der Täter&#8220; zu ziehen und dort eine jüdische Gemeinde aufzubauen, bezeugt Orbachs Respekt vor allen Menschen ohne Ansehen ihrer Herkunft und sozialen Stellung und ist damit preiswürdig für die Jury.</p>
<p><em>Die Übergabe des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte findet am Sonntag (22. Mai) um 11 Uhr in der Marburger Synagoge an der Liebigstraße stat. Die Laudatio wird Direktor Daniel Neumann vom Landesverband der jüdischen Gemeinden in Hessen halten. Wir freuen uns, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Marburg &#8211; Einsatz für das Menschenrecht auf Kultur . Leuchtfeuer 2013 für Hilde Rektorschek</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/kurzmitteilungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2013 16:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 14 Hilde Rektorschek hat am 10. Mai das Marburger Leuchtfeuer f&#252;r Soziale B&#252;rgerrechte erhalten. Diesen Preis verleihen die Universit&#228;tsstadt Marburg und die Humanistische Union Marburg seit 2005 f&#252;r herausragendes Engagement zugunsten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Ansehen ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Stellung. Rektorschek hatte sich seit [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/221/publikation/kurzmitteilungen/">Marburg &#8211; Einsatz für das Menschenrecht auf Kultur . Leuchtfeuer 2013 für Hilde Rektorschek</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 221 (2/2013), S. 14</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/lf13-bild.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4020 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/lf13-bild.jpg" alt="Marburg - Einsatz f&uuml;r das Menschenrecht auf Kultur . Leuchtfeuer 2013 f&uuml;r Hilde Rektorschek" width="400" height="266"></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>Hilde Rektorschek hat am 10. Mai das Marburger Leuchtfeuer f&uuml;r Soziale B&uuml;rgerrechte erhalten. Diesen Preis verleihen die Universit&auml;tsstadt Marburg und die Humanistische Union Marburg seit 2005 f&uuml;r herausragendes Engagement zugunsten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ohne Ansehen ihrer sozialen oder wirtschaftlichen Stellung.</p>
<p>Rektorschek hatte sich seit der Gr&uuml;ndung in der Marburger Tafel engagiert. Seit Gr&uuml;ndung der Kulturloge Marburg war sie deren ehrenamtliche Vorsitzende. Auch in Gremien der Philipps-Universit&auml;t Marburg war sie in herausragender Position aktiv gewesen.</p>
<p>Vor allem der diskriminierungsfreie Zugang zu kulturellen Veranstaltungen war f&uuml;r die Jury lobenswert. Die Kulturloge verteilt Freikarten zu Veranstaltungen aller Art an &#8222;Kulturg&auml;ste&#8220;, die ihr von sozialen Organisationen benannt worden sind.</p>
<p>Im Anschluss an seine Laudatio trug der langj&auml;hrige Marburger Theaterintendant Ekkehard Dennewitz einen Text der Preistr&auml;gerin &uuml;ber Armut in Marburg vor. Auf anschauliche und ersch&uuml;tternde Weise beschreibt Rektorschek darin die Lebensumst&auml;nde einer alleinerziehenden Frau und ihrer zwei T&ouml;chter.</p>
<p>Redemanuskripte, Fotos und Videos von der Preisverleihung finden Interessierte im Internet unter <a href="http://www.marburger-leuchtfeuer.de/" target="_blank" rel="noopener">www.marburger-leuchtfeuer.de</a></p>
<p>Franz-Josef Hanke</p>
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