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	<title>Ingo Jürgensmann Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Die HU im Fediversum</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/die-hu-im-fediversum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[huadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 10:13:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In: Mitteilungen 244 (01/2021), S. 5 &#160; Die HU ist aus guten Gründen nicht auf Facebook. Aber auch Twitter steht als US-amerikanisches Unternehmen spätestens seit dem Schrems-II-Urteil des EuGH in der Kritik und eignet sich strenggenommen für eine Bürgerrechtsorganisation, die viel Wert auf den Datenschutz legt, nicht uneingeschränkt. Mit dem Beschluss vom 14.03.2021 hat der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/die-hu-im-fediversum/">Die HU im Fediversum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><i>In: Mitteilungen 244 (01/2021), S. 5</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die HU ist aus guten Gründen nicht auf Facebook. Aber auch Twitter steht als US-amerikanisches Unternehmen spätestens seit dem Schrems-II-Urteil des EuGH in der Kritik und eignet sich strenggenommen für eine Bürgerrechtsorganisation, die viel Wert auf den Datenschutz legt, nicht uneingeschränkt.</p>
<p>Mit dem Beschluss vom 14.03.2021 hat der Vorstand entschieden, eine eigene Mastodon-Instanz im sogenannten Fediversum zu betreiben. Mastodon ist eine freie Alternative zu Twitter und bietet Kurznachrichten mit 500 Zeichen an. Alle Mastodon-Instanzen und weitere Projekte wie Friendica, Diaspora, Pixelfed, Peertube oder auch Nextcloud können über das ActivityPub Protokoll Nachrichten austauschen und bilden dadurch das sogenannte föderierte Universum &#8211; oder kurz: Fediversum.</p>
<p>Dort im Fediversum finden sich bereits viele Organisationen, die Wert auf den Datenschutz und die Hochheit über ihre eigenen Daten legen. So finden sich zum Beispiel digitalcourage, die Gesellschaft für Freiheitsrechte, None of Your Business (noyb.eu) von Max Schrems oder sogar einige Datenschutzbeauftragte aus Bund und Ländern bei Mastodon. Da der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in einem Schreiben an die Bundesbehörden erneut darauf hingewiesen hat, dass er gegen Facebook-Auftritte von Bundesbehörden ab Januar 2022 vorgehen wird, ist davon auszugehen, dass zukünftig freie Alternativen hier an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Die Mastodon-Instanz auf <a href="https://mastodon.humanistische-union.de/" rel="nofollow noopener">https://mastodon.humanistische-union.de/</a> steht allen Mitgliedern der HU offen. Die Nutzung ist denkbar einfach und unterscheidet sich nicht wesentlich von z.B. Twitter. Einige Dinge heißen allerdings anders. So gibt es keine Tweets, sondern Toots oder Tröts, wenn man eine Kurznachricht schreibt. Statt zu &#8222;retweeten&#8220; wie bei Twitter, &#8222;boostet&#8220; man bei Mastodon. Im Prinzip funktioniert Mastodon aber wie Twitter. Nachdem man sich angemeldet hat, sollte man sein eigenes Profil noch mit ein paar Informationen über sich befüllen und kann dann auch schon anderen Nutzerinnen und Nutzern im Fediversum folgen oder nach den bekannten #Hashtags suchen. Außerdem gibt es eine lokale Zeitleiste und eine föderierte Zeitleiste, über die man interessante Beiträge und Personen finden kann.</p>
<p>Zugang zu der Mastodon-Instanz der HU bekommt ihr entweder über eine Anfrage bei der Geschäftsstelle oder über einen Einladungslink wie diesen:<a href="https://mastodon.humanistische-union.de/invite/mnQzpWJM" rel="nofollow noopener">https://mastodon.humanistische-union.de/invite/mnQzpWJM</a> (gültig bis 31. August)</p>
<p>Ingo Jürgensmann, Warnemünde</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/244/publikation/die-hu-im-fediversum/">Die HU im Fediversum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Verwunderung über Namensdebatte</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/218-219/publikation/verwunderung-ueber-namensdebatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 17:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vereinsname]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 218/219 (Heft 3/4 2012), S. 27 Mit Verwunderung verfolge ich das Ringen und die Diskussion um einen neuen Namen. In Mitteilungen Nr. 217 auf Seite 26/27 bezieht sich Gerhard Saborowski unter anderem auf den Bekanntheitsgrad des bisherigen Namens &#132;Humanistische Union&#8220; und kritisiert, dass der bisherige Name kaum in den Medien präsent bzw. bekannt [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/218-219/publikation/verwunderung-ueber-namensdebatte/">Verwunderung über Namensdebatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 218/219 (Heft 3/4 2012), S. 27</p>
<p>Mit Verwunderung verfolge ich das Ringen und die Diskussion um einen neuen Namen. In Mitteilungen Nr. 217 auf Seite 26/27 bezieht sich Gerhard Saborowski unter anderem auf den Bekanntheitsgrad des bisherigen Namens &#132;Humanistische Union&#8220; und kritisiert, dass der bisherige Name kaum in den Medien präsent bzw. bekannt ist und versucht, dies am Beispiel der Berichterstattung zum 50jährigen Jubiläum deutlich zu machen.</p>
<p>Auch wenn es kaum eine Berichterstattung zum 50jährigen Jubiläum gab, ist fraglich, ob die Berichterstattung mit einem neuen Namen besser werden würde? Gerhard Saborowski hat da offenbar selber in seinem Artikel Zweifel und führt aus, dass der alte Name doch bereits in einigen Kreisen eine gewisse Bekanntschaft hat. Diese Bekanntheit wird durch einen neuen Namen natürlich aufgegeben und muss neu erarbeitet werden.</p>
<p>Es stimmt, dass die Medien im Allgemeinen kaum bis gar nicht über die Humanistische Union berichten. Aber das Schicksal teilt die HU mit vielen anderen Bürgerrechtsorganisationen. Und ebenso wie die HU haben auch andere Organisationen das Problem, dass sie ihren Namen erklären müssen. So zum Beispiel auch der Verein zur Förderung des bewegten und unbewegten Datenverkehrs, kurz: FoeBuD e.V. Wie auch die HU sucht der FoeBuD nach einem neuen Namen. Und wie die HU sind die Namensvorschläge beim FoeBuD geprägt von Beliebigkeit oder Allgemeinplätzen. Was bei der HU solche Namensvorschläge wie &#132;Bürgerrechtsunion&#8220; sind, ist beim FoeBuD zum Beispiel der Vorschlag &#132;Data Movement&#8220;.</p>
<p>Ein Name für eine Organisation sollte meinem Empfinden nach jedoch nicht beliebig sein, sondern durchaus prägnant und wiedererkennbar. Bisher habe ich unter den vorgeschlagenen neuen Namen noch keinen entdeckt, bei dem ich den Aufwand, diesen als neue Marke zu etablieren, gerechtfertigt sehe.</p>
<p>Wenn, wie von Gerhard Saborowski dargestellt, die HU bisher kaum in den Medien wahrgenommen wird, dann wird auch ein neuer Name keine Verbesserung bewirken, sondern eher das Problem vergrößern, da man mit der Öffentlichkeits- und Medienarbeit von vorne anfangen muss. Deshalb fürchte ich, dass sich weder Humanistische Union noch Heinemann-Initiative einen Gefallen mit einem neuen Namen tun und auch die inhaltliche Arbeit darunter leiden wird, weil das etablieren des neuen Namens viel Mühe brauchen wird.</p>
<p>Ich hoffe, dass bei einer Abstimmung über den Namen bei den Mitglieder, es auch die Option der Beibeihaltung des alten Namen geben wird.</p>
<p><i>Ingo Jürgensmann, Rostock</i></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/218-219/publikation/verwunderung-ueber-namensdebatte/">Verwunderung über Namensdebatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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