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	<title>Kommunismus Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>War die DDR ein Unrechtsstaat? Ein Interview mit Dieter Grimm und Hubert Rottleuthner</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:12:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1. Die DDR war kein Rechtsstaat und wollte auch keiner sein ROSEMARIE WILL [RW] Was macht einen Rechtsstaat aus, und welche ökonomischen, sozialen und politischen Voraussetzungen sind für ihn historisch konstitutiv? Bitte skizzieren Sie kurz die Ursachen seiner Entstehung und mögliche Gründe für seine Gefährdung und Zerstörung. DIETER GRIMM [DG] Grundbedingung des Rechtsstaats ist, dass [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="v-zwischen&uuml;berschrift-2-western ">1. Die DDR war kein Rechtsstaat und wollte auch keiner sein</h3>
<p class="v-absatz-ohne-western">ROSEMARIE WILL [RW] Was macht einen Rechtsstaat aus, und welche ökonomischen, sozialen und politischen Voraussetzungen sind für ihn historisch konstitutiv? Bitte skizzieren Sie kurz die Ursachen seiner Entstehung und mögliche Gründe für seine Gefährdung und Zerstörung.</p>
<p class="v-absatz-ohne-western">DIETER GRIMM [DG] Grundbedingung des Rechtsstaats ist, dass der Staat seine Herrschaft mittels des Rechts und gemäß dem Recht ausübt. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein. Wenn die Zweite fehlt, ist auch die Erste nicht gesichert. Der Rechtsstaat ist ein Anti-Willkür-Projekt. Erst die Verbindung beider Bedingungen schließt Willkür aus. Diese Bedingungen sind Mindestanforderungen, um die sich weitere ranken, welche die Verwirklichung der Mindestanforderungen stützen, begünstigen und verfeinern, zum Beispiel die Gewaltenteilung, die Unabhängigkeit der Gerichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel steht nur in der Kaufversion der Zeitschrift </em><strong>vor</strong><em>gänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im <a href="https://www.humanistische-union.de/service/shop/vorgaenge">Online-Shop der Humanistischen Union</a> erwerben: die Druckausgabe für 28.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 10.- €.</em></p>
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		<title>Besonderheiten der Gesellschaftstransformation des deutschen Ostens im Vergleich zu anderen postkommunistischen Ländern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:57:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die übliche Einschätzung lautet: Die Bürger*innen der DDR hatten besonders im Vergleich mit den anderen Bewohner*innen des post-sozialistischen Osteuropa Glück, weil sie sofort Zugang zu einer stabilen, starken Währung und einem funktionierenden Sozialstaat bekamen und der rechtsstaatliche Rahmen der alten Bundesrepublik auf sie übertragen wurde. Sie wurden auch mit dem Beitritt zur Bundesrepublik aus einem [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-250/publikation/besonderheiten-der-gesellschaftstransformation-des-deutschen-ostens-im-vergleich-zu-anderen-postkommunistischen-laendern-2/">Besonderheiten der Gesellschaftstransformation des deutschen Ostens im Vergleich zu anderen postkommunistischen Ländern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="v-absatz-ohne-western">Die übliche Einschätzung lautet: Die Bürger*innen der DDR hatten besonders im Vergleich mit den anderen Bewohner*innen des post-sozialistischen Osteuropa Glück, weil sie sofort Zugang zu einer stabilen, starken Währung und einem funktionierenden Sozialstaat bekamen und der rechtsstaatliche Rahmen der alten Bundesrepublik auf sie übertragen wurde. Sie wurden auch mit dem Beitritt zur Bundesrepublik aus einem geheimen zu einem offenen Teilhaber der Europäischen Gemeinschaften. Die anderen mussten darauf noch anderthalb Jahrzehnte warten.</p>
<p class="v-absatz-einzug-western">Soweit die ideologische Erzählung, die dann noch durch den Nachsatz ergänzt wird, dass die Bewohner*innen der DDR diesen Weg in freier Entscheidung selbst gegangen seien. Sie hätten sich, angefangen von den Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990, über die Kommunalwahlen, die Wahlen zu den Parlamente der neugegründeten ostdeutschen Bundesländern und den Bundestagswahlen im Dezember des Jahres, jedes Mal mehrheitlich für die CDU als die Partei entschieden, die eine Politik des schnellen Beitritts nach Art. 23 des Grundgesetzes anstrebte.</p>
<p class="v-absatz-einzug-western">Wie vorteilhaft aber war dieser Weg des schnellen Beitritts tatsächlich, und welche Gefahren und reale Nachteile barg er in sich? Was waren die Wege, die die anderen osteuropäischen Staaten hin zu Kapitalismus und Marktwirtschaft gingen? Wie sieht die Bilanz dieser unterschiedlichen Wege aus?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="v-autoreninfo-western"><em><strong class="western">Prof. Dr. Dieter Segert</strong> war bis 2017 Professor für Transformationsprozesse in Mittel-, Südost- und Osteuropa am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Transformationen politischer Systeme in Osteuropa, Geschichte und Erbe des europäischen Staatssozialismus, Parteienentwicklung in Osteuropa sowie Gefährdungen und Wandel der Demokratie.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel steht nur in der Kaufversion der Zeitschrift </em><strong>vor</strong><em>gänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im <a href="https://www.humanistische-union.de/service/shop/vorgaenge">Online-Shop der Humanistischen Union</a> erwerben: die Druckausgabe für 28.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 10.- €.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-250/publikation/besonderheiten-der-gesellschaftstransformation-des-deutschen-ostens-im-vergleich-zu-anderen-postkommunistischen-laendern-2/">Besonderheiten der Gesellschaftstransformation des deutschen Ostens im Vergleich zu anderen postkommunistischen Ländern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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