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	<title>Mauerfall Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Die Liebe und das Land verloren: Eine Rezension</title>
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		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:31:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensweisen / Pluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Erpenbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Kairos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Salat Niçoise nun für immer“ – das ist die nüchterne Formel, auf die Jenny Erpenbeck in ihrem Roman Kairos den Mauerfall 1989 herunterbricht. Salat Niçoise war eine der kulinarischen Verheißungen des Westens. Drei Wochen hat es gedauert, bis Katharina aus Ostberlin nach dem Mauerfall zum ersten Mal Westberlin besucht. Das Begrüßungsgeld von 100 D-Mark hat [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="v-absatz-ohne-western">„Salat Niçoise nun für immer“ – das ist die nüchterne Formel, auf die Jenny Erpenbeck in ihrem Roman <i>Kairos</i> den Mauerfall 1989 herunterbricht. Salat Niçoise war eine der kulinarischen Verheißungen des Westens. Drei Wochen hat es gedauert, bis Katharina aus Ostberlin nach dem Mauerfall zum ersten Mal Westberlin besucht. Das Begrüßungsgeld von 100 D-Mark hat sie sich auch nicht abgeholt.</p>
<p class="v-absatz-einzug-western">Derart distanziert reagiert Katharina, die junge Geliebte des viel älteren Schriftstellers Hans W. und „festen freien Mitarbeiters“ beim Rundfunk der DDR, auf das politische Großereignis des bevorstehenden Untergangs der DDR. Zugleich zeichnet sich im Mikrokosmos ihres Lebens das Ende der einst wahrhaft großen und dann immer toxischer werdenden Liebesgeschichte mit Hans ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="v-autoreninfo-western"><em><strong class="western">Werner Koep-Kerstin</strong> war Vorsitzender der Humanistischen Union von 2013 bis 2021. Er ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er war Referatsleiter im Bundespresseamt. Außerdem ist er Mitglied der Redaktion der <b>vor</b>gänge.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel steht nur in der Kaufversion der Zeitschrift </em><strong>vor</strong><em>gänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im <a href="https://www.humanistische-union.de/service/shop/vorgaenge">Online-Shop der Humanistischen Union</a> erwerben: die Druckausgabe für 28.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 10.- €.</em></p>
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		<title>War die DDR ein Unrechtsstaat? Ein Interview mit Dieter Grimm und Hubert Rottleuthner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[humanistischeunion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 10:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit / Meinungsfreiheit / Redefreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1. Die DDR war kein Rechtsstaat und wollte auch keiner sein ROSEMARIE WILL [RW] Was macht einen Rechtsstaat aus, und welche ökonomischen, sozialen und politischen Voraussetzungen sind für ihn historisch konstitutiv? Bitte skizzieren Sie kurz die Ursachen seiner Entstehung und mögliche Gründe für seine Gefährdung und Zerstörung. DIETER GRIMM [DG] Grundbedingung des Rechtsstaats ist, dass [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="v-zwischen&uuml;berschrift-2-western ">1. Die DDR war kein Rechtsstaat und wollte auch keiner sein</h3>
<p class="v-absatz-ohne-western">ROSEMARIE WILL [RW] Was macht einen Rechtsstaat aus, und welche ökonomischen, sozialen und politischen Voraussetzungen sind für ihn historisch konstitutiv? Bitte skizzieren Sie kurz die Ursachen seiner Entstehung und mögliche Gründe für seine Gefährdung und Zerstörung.</p>
<p class="v-absatz-ohne-western">DIETER GRIMM [DG] Grundbedingung des Rechtsstaats ist, dass der Staat seine Herrschaft mittels des Rechts und gemäß dem Recht ausübt. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein. Wenn die Zweite fehlt, ist auch die Erste nicht gesichert. Der Rechtsstaat ist ein Anti-Willkür-Projekt. Erst die Verbindung beider Bedingungen schließt Willkür aus. Diese Bedingungen sind Mindestanforderungen, um die sich weitere ranken, welche die Verwirklichung der Mindestanforderungen stützen, begünstigen und verfeinern, zum Beispiel die Gewaltenteilung, die Unabhängigkeit der Gerichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel steht nur in der Kaufversion der Zeitschrift </em><strong>vor</strong><em>gänge zur Verfügung. Sie können das Heft hier im <a href="https://www.humanistische-union.de/service/shop/vorgaenge">Online-Shop der Humanistischen Union</a> erwerben: die Druckausgabe für 28.- € zzgl. Versand, die PDF-/Online-Version für 10.- €.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/vorgaenge/vorg-250/publikation/war-die-ddr-ein-unrechtsstaat-ein-interview-mit-dieter-grimm-und-hubert-rottleuthner-2/">War die DDR ein Unrechtsstaat? Ein Interview mit Dieter Grimm und Hubert Rottleuthner</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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