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	<title>Ankündigung Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Programm der Mitgliederversammlung 2017</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/232/publikation/programm-der-mitgliederversammlung-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2017 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Delegiertenkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verband: Delegiertenkonferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 2 Tagungsort für alle Veranstaltungen: GLS Bank Hamburg Düsternstr. 10, 20355 Hamburg ÖPNV: S1, S2, S3 Stadthausbrücke (1 min Entfernung), U3 Rödingsmarkt (3 min) Freitag, 16. Juni 2017 19.30 Uhr Auftaktveranstaltung Diskussion zur aktuellen sicherheitspolitischen Gesetzgebung Samstag, 17. Juni 2017 9.00 Uhr  Beginn der Mitgliederversammlung   1. Begrüßung und Eröffnung   [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 2</p>
<p><i>Tagungsort für alle Veranstaltungen: <br />GLS Bank Hamburg <br />Düsternstr. 10, 20355 Hamburg</i></p>
<p><i>ÖPNV: S1, S2, S3 Stadthausbrücke (1 min Entfernung), U3 Rödingsmarkt (3 min)</i></p>
<h2 class="auto-created">Freitag, 16. Juni 2017 </h2>
<p>19.30 Uhr Auftaktveranstaltung <br />Diskussion zur aktuellen sicherheitspolitischen Gesetzgebung</p>
<h2 class="auto-created">Samstag, 17. Juni 2017 </h2>
<p>9.00 Uhr  Beginn der Mitgliederversammlung<br />   1. Begrüßung und Eröffnung<br />   2. Wahl Tagungsleitung und Protokollführung<br />   3. Beschluss der Geschäftsordnung<br />   4. Wahl der Antragskommission<br />   5. Verabschiedung der Tagesordnung <br />   6. Berichte Regionalverbände &amp; Arbeitskreise<br />   7. Aussprache &amp; Austausch zu den Berichten</p>
<p>11.00-11.15 Uhr  Kaffeepause</p>
<p>   8. Berichte Vorsitzender / Vorstand<br />   9. Bericht der Geschäftsführung<br />   10. Bericht der Revisoren <br />   11. Diskussion zu den Berichten</p>
<p>13.00 Uhr  Mittagspause</p>
<p>14.15-14.30 Uhr  Gruppenbild</p>
<p>   12. Bericht der Wahlkommission <br />   13. Entlastung des Vorstandes <br />   14. Social Media Konzept der HU: <br />         Vorstellung und Diskussion</p>
<p>16.30 &#8211; 17.00 Uhr  Kaffeepause</p>
<p>   15. Bericht der Antragskommission<br />   16. Behandlung von Anträgen</p>
<p>18.00 Uhr  Vereinswahlen</p>
<p>   17. Wahlen der Verbandsgremien<br />   &#8211; Vorsitzende/r<br />   &#8211; Bundesvorstand<br />   &#8211; Schiedsgericht<br />   &#8211; Wahlkommission<br />   &#8211; Revisor/innen<br />   &#8211; Diskussionsredakteur/in</p>
<p>Ende gegen 20.30 Uhr</p>
<h2 class="auto-created">Sonntag, 18. Juni 2017 </h2>
<p>9.00 Uhr  Fortsetzung MV<br />   18. Themendiskussion: <br />         Polizeikontrolle als Thema der HU</p>
<p>10.45 &#8211; 11.00 Uhr  Kaffeepause</p>
<p>   19. Behandlung weiterer Anträge</p>
<p>13.00 Uhr  Ende der Mitgliederversammlung</p>
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			</item>
		<item>
		<title>München/Südbayern: Weitere Termine</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/232/publikation/muenchensuedbayern-weitere-termine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2017 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Regionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 19 2. Juni 2017 um 18.30 UhrFilmvorführung &#132;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#147; (D 2010) mit anschließender DiskussionNS-Dokumentationszentrum, Briennerstraße 34,  80333 München Filmgespräch mit: Ilona Ziok, Autorin und Regisseurin des Films Werner Koep-Kerstin, Bundesvorsitzender der Humanistischen-Union &#132;Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden&#147;, [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 19</p>
<p><b>2. Juni 2017 um 18.30 Uhr<br />Filmvorführung &#132;Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten&#147; (D 2010) mit anschließender Diskussion<br /></b>NS-Dokumentationszentrum, Briennerstraße 34,  80333 München</p>
<p>Filmgespräch mit:</p>
<ul>
<li>Ilona Ziok, Autorin und Regisseurin des Films</li>
<li>Werner Koep-Kerstin, Bundesvorsitzender der Humanistischen-Union</li>
</ul>
<p>&#132;Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden&#147;, so formulierte Fritz Bauer seine Überzeugung, wenn die junge deutsche Demokratie dauerhaft Freiheit und Gerechtigkeit garantieren soll, müsse sie ihre Vergangenheit bewältigen.</p>
<p>Fritz Bauer (1903-1968) war einer der bedeutendsten Juristen des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Namen verbinden sich die Überführung Eichmanns nach Israel, die Wiederherstellung der Ehre der Widerstandskämpfer des 20. Juli und die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Am 30. Juni 1968 wurde Fritz Bauer tot in seiner Frankfurter Wohnung aufgefunden. Bis heute geben die Umstände seines Todes Rätsel auf. Fritz Bauer war 1961 Mitbegründer der Humanistischen-Union.</p>
<p>Der Film der Autorin und Regisseurin Ilona Ziok erzählt in Form eines filmischen Mosaik von Bauers mutigem Kampf für Gerechtigkeit. Im anschließenden Gespräch wollen wir über das Leben und Wirken von Fritz Bauer diskutieren, besonders interessant erscheinen uns die Schnittstellen zur Gegenwart (Antisemitismus, Rechtsextremismus und -populismus, Rassismus, Stafvollzug u.a.)</p>
<p><b>15.6.2017 13:30 Uhr <br />&#132;Freiheit statt Angst&#147;. Demonstration gegen Überwachung am Karlsplatz (Stachus) in München</b></p>
<p>Weitere Details stehen noch nicht fest.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HU-Bildungswerk: „Berlin, Hauptstadt der DDR“  Was  geht uns das noch an?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/232/publikation/hu-bildungswerk-berlin-hauptstadt-der-ddr-was-geht-uns-das-noch-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2017 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wochenseminar und Bildungsurlaub, in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 19f. 17. bis 22. September 2017 in Berlin Die DDR-Geschichte scheint manchmal ein randst&#228;ndiges Thema geworden zu sein &#8211; ist aber doch nicht &#8222;erledigt&#8220;. Spuren dieser Geschichte und der Teilung bis 1989 sind in Berlin besonders erkennbar. Alltag und Grenze, Herrschaft und Widerspruch, deutsch-deutsche Wechselwirkungen und [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wochenseminar und Bildungsurlaub, in: Mitteilungen Nr. 232 (2/2017), S. 19f.</p>
<p>17. bis 22. September 2017 in Berlin</p>
<p>Die DDR-Geschichte scheint manchmal ein randst&auml;ndiges Thema geworden zu sein &#8211; ist aber doch nicht &#8222;erledigt&#8220;. Spuren dieser Geschichte und der Teilung bis 1989 sind in Berlin besonders erkennbar. Alltag und Grenze, Herrschaft und Widerspruch, deutsch-deutsche Wechselwirkungen und auch die &#8222;Aufarbeitung&#8220; der DDR-Geschichte werden in den Gespr&auml;chen und Besichtigungen dieses Seminars erkundet und diskutiert. Welche Gegenwartsbedeutung hat diese Geschichte noch? In die Diskussion dieser Themen werden einschl&auml;gige Ausstellungen und Geschichtsorte einbezogen.</p>
<p>Leitung: Elfi Grimm und Dr. Norbert Reichling</p>
<p>Teilnahmegeb&uuml;hr: 490 &#8364; (EZ, Halbpension, Transfers vor Ort)</p>
<p>Das Programm ist auf der Website des Bildungswerks zu lesen: <a href="http://www.hu-bildungswerk.de/" target="_blank" rel="noopener">www.hu-bildungswerk.de</a></p>
<p>Kontakt: HU-Bildungswerk, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel. 0201-227982, <a href="mailto:buero%40hu-bildungswerk.de">buero@hu-bildungswerk.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verbandstag der Humanistischen Union vom 21.-23. September 2012 in Kassel</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/217/publikation/verbandstag-der-humanistischen-union-vom-21-23-september-2012-in-kassel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 15:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband: Verbandstag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 217 (Heft 2/2012), S. 17 Tagungsort: B&#252;rgerhaus Jungfernkopf, Wegmannstr. 50 / Zum Feldlager 83, 34128 Kassel&#160; &#8211;&#160; http://goo.gl/maps/PMWLAnfahrt mit &#214;PNV: RT3 / RT4 ab Hauptbahnhof, Haltestelle Kassel-Jungfernkopf (7 min ab HBF)&#160; &#8211;&#160; http://auskunft.nvv.de Der Bundesvorstand der Humanistischen Union l&#228;dt alle Mitglieder herzlich zum diesj&#228;hrigen Verbandstag ein. Er findet&#160; vom 21. bis 23.9.2012 in [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 217 (Heft 2/2012), S. 17</p>
<p><i>Tagungsort: B&uuml;rgerhaus Jungfernkopf, Wegmannstr. 50 / Zum Feldlager 83, 34128 Kassel&nbsp; &#8211;&nbsp; </i><a href="http://goo.gl/maps/PMWL" target="_blank" rel="noopener"><i>http://goo.gl/maps/PMWL</i></a><br /><i>Anfahrt mit &Ouml;PNV: RT3 / RT4 ab Hauptbahnhof, Haltestelle Kassel-Jungfernkopf (7 min ab HBF)&nbsp; &#8211;&nbsp; </i><a href="http://auskunft.nvv.de/" target="_blank" rel="noopener"><i>http://auskunft.nvv.de</i></a></p>
<p>Der Bundesvorstand der Humanistischen Union l&auml;dt alle Mitglieder herzlich zum diesj&auml;hrigen Verbandstag ein. Er findet&nbsp; vom 21. bis 23.9.2012 in Kassel statt. Der Verbandstag dient dem (informellen) Austausch &uuml;ber die Arbeitsschwerpunkte der HU, der Diskussion kontroverser Themen und der Meinungsbildung im Verband, aber auch dem Kennenlernen anderer Mitglieder und Regionalgruppen. Auf dem Programm stehen zahlreiche aktuelle Themen wie die Beschneidung von Jungen, eine Musterkampagne zur Polizeikontrolle, die Abschaffung des Verfassungsschutzes und die Kontrolle von Waffenexporten. Wir erwarten interessante Diskussionen und hoffen auf eine rege Beteiligung.</p>
<p>Die Teilnahme am Verbandstag findet &#8211; wie bei anderen Vereinstreffen &#8211; grunds&auml;tzlich auf eigene Kosten statt. Zugleich m&ouml;chten wir vermeiden, dass Mitglieder aus finanziellen Gr&uuml;nden nicht daran teilnehmen k&ouml;nnen. Deshalb ist in Einzelf&auml;llen eine Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r Fahrtkosten (Bahnfahrt 2. Klasse) sowie Unterkunft m&ouml;glich. Interessierte Mitglieder melden sich bitte vorab in der Bundesgesch&auml;ftsstelle. Die Gesch&auml;ftsstelle hat f&uuml;r TeilnehmerInnen ein Zimmerkontingent reserviert. Reservierungen nimmt Sabine Kiefer in der Gesch&auml;ftsstelle entgegen (E-Mail: <a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a> oder Telefon 030/204 502 56).</p>
<p><i>Sven L&uuml;ders<br />Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</i></p>
<h5>Vorl&auml;ufiges Programm</h5>
<p>FREITAG, 21. SEPTEMBER</p>
<p><i>20.00 Auftaktveranstaltung: &#8220;Die Protestmacher&#8221;. <br />Film &uuml;ber Protestbewegungen von Dieter Rucht</i></p>
<p>SAMSTAG, 22. SEPTEMBER</p>
<p><i>9.30 Begr&uuml;&szlig;ung &amp; Vorstellung: Planungen des Bundesvorstands</i></p>
<p><i>10.30 Berichte aus den Regionalgruppen und Arbeitskreisen (AKs) mit Ausblick auf die kommenden Monate:<br />&#8211; Aktivit&auml;ten des AK Netzpolitik<br />&#8211; gemeinsame Aktivit&auml;ten zum Verfassungsschutz<br />&#8211; m&ouml;gliche Kooperationen zu &#8220;Schutz der Au&szlig;engrenzen Europas&#8221;<br />&#8211; weitere Berichte aus den Regionen / AKs</i></p>
<p><i>12.00 HU Position zu Waffenexporten (Vorlage K&ouml;ln/Bonn)</i></p>
<p><i>13.00 Pause</i></p>
<p><i>14.00 Themenblock Polizeikontrolle, darunter<br />&#8211; Bestandsaufnahme der Arbeit der Regionalgruppen zum Thema<br />&#8211; Konkretisierung Polizeikontrolle als Kampagnenthema<br />&#8211; Gr&uuml;ndung eines AKs / Kampagnengruppe</i></p>
<p><i>17.00 Position der HU zum K&ouml;lner Beschneidungsurteil</i></p>
<p><i>18.00 Ende</i></p>
<p><i>19.00 Verleihung des Fritz-Bauer-Preises an Joachim Perels<br />(abweichender Veranstaltungsort &#8211; wird noch bekanntgegeben)</i></p>
<p>SONNTAG, 23. SEPTEMBER</p>
<p><i>9.30 Medienkonzept der HU</i></p>
<p><i>11.00 Positionen des Marburger AK Justizreform</i></p>
<p><i>12.00 Abschlussrunde</i></p>
<p><i>13.00 Ende</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Religion und Schule. Vorbereitung der V. Berliner Gespräche</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/religion-und-schule-vorbereitung-der-v-berliner-gespraeche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berliner Gespräche]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/religion-und-schule-vorbereitung-der-v-berliner-gespraeche/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 208/209 (1+2/2010), S. 25 Deutschland gehört zu den wenigen Staaten, in denen glaubensgebundener Religionsunterricht an öffentlichen Schulen getrennt nach den Konfessionen erteilt wird. Faktisch findet er meist nur für evangelische und katholische Schüler statt, obwohl die religiöse Landschaft in den letzten Jahren vielfältiger geworden ist. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen: Ist der Religionsunterricht [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/religion-und-schule-vorbereitung-der-v-berliner-gespraeche/">Religion und Schule. Vorbereitung der V. Berliner Gespräche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 208/209 (1+2/2010), S. 25</p>
<p>Deutschland gehört zu den wenigen Staaten, in denen glaubensgebundener Religionsunterricht an öffentlichen Schulen getrennt nach den Konfessionen erteilt wird. Faktisch findet er meist nur für evangelische und katholische Schüler statt, obwohl die religiöse Landschaft in den letzten Jahren vielfältiger geworden ist. <br />Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen: Ist der Religionsunterricht mit der Religionsneutralität des Staates (noch) vereinbar? Sollte Muslimen ein eigener Religionsunterricht ermöglicht werden? Ist es zweckmäßig, Kinder und Jugendliche nach Konfession getrennt zu unterrichten? Wie wirkt sich dies auf die gesellschaftliche Integration aus? Ist es überhaupt zulässig (und wünschenswert), dass die Vermittlung von Glaubensinhalten an staatlichen Schulen stattfindet? Welche Erfahrungen gibt es mit anderen Formen, etwa der gemeinsamen Vermittlung weltanschaulicher und religiöser Kenntnisse in unseren Nachbarländern?</p>
<p>Diesen Fragen könnten sich die 5. Berliner Gespräche widmen, mit deren Vorbereitung der Bundesvorstand begonnen hat. Interessierte Mitglieder sind aufgerufen, sich in die Vorbereitung einzubringen, das Konzept ist in der Bundesgeschäftsstelle abrufbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/religion-und-schule-vorbereitung-der-v-berliner-gespraeche/">Religion und Schule. Vorbereitung der V. Berliner Gespräche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chancenlos, rechtlos und ausgeliefert? Tagung zu aktuellen Problemen des Strafvollzugs am 17./18. September 2010 in Bremen</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/chancenlos-rechtlos-und-ausgeliefert-tagung-zu-aktuellen-problemen-des-strafvollzugs-am-1718-se/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:50:00 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/publikationen/publikation/chancenlos-rechtlos-und-ausgeliefert-tagung-zu-aktuellen-problemen-des-strafvollzugs-am-1718-se/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 208/209 (1+2/2010), S. 26 Freiheitsentzug ist der intensivste Eingriff in Grundrechte, der dem Staat zur Verf&#252;gung steht. Er wirkt weit &#252;ber die Zeit des eigentlichen Vollzuges einer Freiheitsstrafe oder einer Sicherungsverwahrung hinaus. Dementsprechend sind Ziele und Ausgestaltung des Strafvollzugs, die Beachtung und Umsetzung von B&#252;rgerrechten im Strafvollzug sowie die Chancen von Inhaftierten nach [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/chancenlos-rechtlos-und-ausgeliefert-tagung-zu-aktuellen-problemen-des-strafvollzugs-am-1718-se/">Chancenlos, rechtlos und ausgeliefert? Tagung zu aktuellen Problemen des Strafvollzugs am 17./18. September 2010 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteilungen Nr. 208/209 (1+2/2010), S. 26</p>
<p>Freiheitsentzug ist der intensivste Eingriff in Grundrechte, der dem Staat zur Verf&uuml;gung steht. Er wirkt weit &uuml;ber die Zeit des eigentlichen Vollzuges einer Freiheitsstrafe oder einer Sicherungsverwahrung hinaus. Dementsprechend sind Ziele und Ausgestaltung des Strafvollzugs, die Beachtung und Umsetzung von B&uuml;rgerrechten im Strafvollzug sowie die Chancen von Inhaftierten nach ihrer Entlassung von grundlegender Bedeutung. Derzeit besteht ein breites Bed&uuml;rfnis, &uuml;ber offenkundig bestehende Probleme zu diskutieren und nach L&ouml;sungen zu suchen. Dabei geht es z.B. um die Ungleichbehandlung von Gefangenen vor allem nach der F&ouml;deralismusreform, die den Bundesl&auml;ndern die Gesetzgebungskompetenz f&uuml;r den Bereich des Strafvollzuges zugewiesen hat. Es geht um die Auswirkungen des Urteils des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte, der Teile der deutschen Regelung zur Sicherungsverwahrung f&uuml;r nicht vereinbar mit der Europ&auml;ischen Konvention f&uuml;r Menschenrechte erkl&auml;rt hatte. Und es geht um die t&auml;glich pr&auml;sente Gewalt, der Gefangene ausgesetzt sind.</p>
<p>Die Fachtagung besch&auml;ftigt sich mit neueren Entwicklungen im Strafvollzug aus theoretischer und praktischer Sicht. In drei Bl&ouml;cken wird es um die &bdquo;Exklusion des Anderen&#8220;, &bdquo;B&uuml;rgerrechte im Strafvollzug&#8220; und &bdquo;Gewalt im Strafvollzug&#8220; gehen. Diese grunds&auml;tzlichen Zug&auml;nge werden durch jeweils zwei ReferentInnen sowie eine anschlie&szlig;ende Diskussion mit weiteren ExpertInnen auf handhabbare Fragen konkretisiert.</p>
<h2 class="auto-created">Tagungsort &amp; Anmeldung</h2>
<p>Die Tagung findet an der Universit&auml;t Bremen statt: H&ouml;rsaalgeb&auml;ude GW1HS, Universit&auml;tsallee, 28359 Bremen.<br />Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei m&ouml;glich. Es wwird um eine vorherige Anmeldung gebeten, im Internet unter <a href="https://www.humanistische-union.de/shortcuts/anmeldung/">www.humanistische-union.de/shortcuts/anmeldung/</a>, per Fax 030 / 204 502 57 oder E-Mail <a href="mailto:service%40humanistische-union.de">service@humanistische-union.de</a>.</p>
<h2 class="auto-created">Programm</h2>
<p><i>Freitag, 17. September 2010</i></p>
<p>17.00 Uhr&nbsp;&nbsp; Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung<br />Prof. Dr. Rosemarie Will, Bundesvorsitzende der HU</p>
<p>Strafvollzug in Deutschland im Jahre 2010 &ndash; eine Bestandsaufnahme<br />Dr. Jens Puschke, Bundesvorstand der HU</p>
<p>anschlie&szlig;end Diskussion im Plenum</p>
<p>18.45 Uhr&nbsp;&nbsp; Exklusion des Anderen</p>
<p>Braucht unsere Gesellschaft Strafe? Welche Alternativen gibt es im <br />Vergleich zum deutschen Strafvollzugssystem? <br />Prof. Dr. Gaby Temme, Polizeiakademie Niedersachsen</p>
<p>Exklusion durch Strafvollzug &uuml;ber das Wegsperren hinaus <br />Klaus J&uuml;nschke, K&ouml;lner Appell gegen Rassismus</p>
<p>anschlie&szlig;end Diskussion auf dem Podium</p>
<p>gegen 20.30 Uhr&nbsp; Empfang</p>
<p><i>Samstag, 18. September 2010</i></p>
<p>9.00 Uhr&nbsp;&nbsp; B&uuml;rgerrechte im Strafvollzug<br />Humanismus und Strafvollzug<br />Prof. Dr. Johannes Feest, Strafvollzugsarchiv an der Universit&auml;t Bremen&nbsp;</p>
<p>Schutz der B&uuml;rger- und Menschenrechte im Strafvollzug <br />Dr. h. c. Harald Preusker, ehem. S&auml;chsisches Staatsministerium der Justiz</p>
<p>anschlie&szlig;end Diskussion auf dem Podium</p>
<p>10.45 Uhr&nbsp;&nbsp; Kaffeepause</p>
<p>11.15 Uhr&nbsp;&nbsp; Gewalt im Strafvollzug</p>
<p>Totale Institution. Gewalt im Strafvollzug als inh&auml;rente Gegebenheit <br />Jochen Goerdeler, Staatsanwaltschaft Itzehoe</p>
<p>Zum Umgang mit Gewaltt&auml;tern im Strafvollzug <br />Dr. Ingke Goeckenjan, Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck</p>
<p>anschlie&szlig;end Diskussion auf dem Podium</p>
<p>13.00 Uhr&nbsp;&nbsp; Ergebnisse der Tagung und Ausblick</p>
<p>Ende der Tagung gegen 14.00 Uhr</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/208-209/publikation/chancenlos-rechtlos-und-ausgeliefert-tagung-zu-aktuellen-problemen-des-strafvollzugs-am-1718-se/">Chancenlos, rechtlos und ausgeliefert? Tagung zu aktuellen Problemen des Strafvollzugs am 17./18. September 2010 in Bremen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>„Wenn die Würde gewürdigt würde“. Marburger Tagung zu Sozialen Grundrechten am 30. Januar 2010</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/wenn-die-wuerde-gewuerdigt-wuerde-marburger-tagung-zu-sozialen-grundrechten-am-30-januar-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.18 &#8222;F&#246;rdern und fordern!&#8220; &#8211; unter dieser Parole wurden im Jahr 2004 die neuen Regeln von Hartz IV kommuniziert. Dahinter stand die Vorstellung, dass der Staat keine Leistungen ohne Gegenleistung gew&#228;hren kann. Wer Sozialleistungen in Anspruch nehme, solle sich daf&#252;r erkenntlich zeigen. Doch was von Bezieherinnen und Beziehern des [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.18</p>
<div><span class="migrated-image"><a href="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/tagung.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4149 size-medium" src="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/tagung-600x375.jpg" alt="&#8222;Wenn die W&uuml;rde gew&uuml;rdigt w&uuml;rde&#8220;. Marburger Tagung zu Sozialen Grundrechten am 30. Januar 2010" width="600" height="375" srcset="https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/tagung-600x375.jpg 600w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/tagung-450x281.jpg 450w, https://www.humanistische-union.de/wp-content/uploads/2021/08/tagung.jpg 640w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p class="news-single-imgcaption">
</div>
<p>&#8222;F&ouml;rdern und fordern!&#8220; &#8211; unter dieser Parole wurden im Jahr 2004 die neuen Regeln von Hartz IV kommuniziert. Dahinter stand die Vorstellung, dass der Staat keine Leistungen ohne Gegenleistung gew&auml;hren kann. Wer Sozialleistungen in Anspruch nehme, solle sich daf&uuml;r erkenntlich zeigen. Doch was von Bezieherinnen und Beziehern des Arbeitslosengeldes II (ALG II) in der Praxis alles gefordert wird, das werten viele als massiven Eingriff in die B&uuml;rgerrechte der Betroffenen: Sie m&uuml;ssen private Beziehungen offen legen, ihre finanziellen und ihre h&auml;uslichen Verh&auml;ltnisse werden durchleuchtet. <br />Der sozialstaatliche Informationshunger und der permanente Kontrollzwang werden damit begr&uuml;ndet, dass man die schier uferlose Anspruchshaltung der Leistungsempf&auml;nger eind&auml;mmen wolle, dass so der &#8222;Missbrauch&#8220; von Sozialleistungen unterbunden werde. Die Betroffenen hingegen erleben diese Einschr&auml;nkungen beim Bezug des ALG II als nahezu unbegrenzte Macht der Sozialbeh&ouml;rden. Jene seien dank umstrittener Sanktionsm&ouml;glichkeiten in der Lage, ihnen auch noch das existentielle Minimum streitig zu machen. Vielen teilen dabei die Empfindung, dass ihre Dabei bleibt die Menschenw&uuml;rde der Erwerbslosen oft auf der Strecke.<br />Werden Grundrechte nicht zur Makulatur, wenn das Existenzminimum zur Teilhabe an unserer Gesellschaft nicht von vornherein garantiert ist? Birgt die Gleichung von &#8222;Sozialleistungen nur gegen Einschr&auml;nkung von Grundrechten&#8220; nicht schon die immanente Gefahr, das betroffene Freiheitsgarantien generell f&uuml;r verzichtbar erkl&auml;rt werden? Soll dem Staat das Recht zustehen, die Wohnungswahl, die Privatsph&auml;re, die Freiz&uuml;gigkeit, die freie Berufs- und Stellenwahl oder das Recht auf freie Entfaltung der Pers&ouml;nlichkeit bei Erwerbslosen massiv einzuschr&auml;nken? Schlie&szlig;t nicht unser oberster Verfassungsgrundsatz, der Schutz menschlicher W&uuml;rde, notwendigerweise auch die sozialen Existenzbedingungen mit ein? <br />Diese Fragen m&ouml;chte die Humanistische Union auf einer Tagung am 30. Januar 2010 in Marburg er&ouml;rtern. Die Tagung soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in Deutschland liefern: Sie wird er&ouml;ffnet mit einer volkswirtschaftlich begr&uuml;ndeten Darstellung des vorhandenen gesellschaftlichen Reichtums, mit dem wir die angebliche Logik der Sparzw&auml;nge hinterfragen und eine realistische Einsch&auml;tzung der M&ouml;glichkeiten einer Sozial- und Besch&auml;ftigungspolitik gewinnen wollen. Die weiteren Beitr&auml;ge widmen sich der Anwendungspraxis von Hartz IV, die im Zentrum der Tagung steht. Schlie&szlig;lich will sie einen Beitrag zur Diskussion um soziale Grundrechte leisten, die zur menschenw&uuml;rdigen Ausgestaltung einer gerechten Gesellschaft w&uuml;nschenswert oder sogar notwendig sind.<br />Die Tagung bietet einen freim&uuml;tigen und unvoreingenommenen Austausch unterschiedlicher Positionen und Sichtweisen. Im Mittelpunkt stehen die betroffenen Menschen und ihre W&uuml;rde, ohne die politische und &ouml;konomische Realisierbarkeit von Vorstellungen einer sozial gerechteren Gesellschaft aus dem Blick zu verlieren. Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Um die Planungen zu erleichtern, wird um eine unverbindliche Voranmeldung bis zum 10. Januar 2010 gebeten. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Der genaue Veranstaltungsort stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.</p>
<p>Programm<br />10.30h&nbsp; Begr&uuml;&szlig;ung<br />Franz-Josef Hanke, Humanistische Union<br />10.45h&nbsp; Musikalische Einstimmung (Trio Grafitti)<br />11.00h&nbsp; Ist der Sozialstaat unbezahlbar? Zur angeblichen Notwendigkeit von Einschnitten in die Sozialen Grundrechte <br />Rudolf Hickel, Universit&auml;t Bremen / angefr.<br />12.00h&nbsp; Mittagspause<br />13.00h&nbsp; Die Grundrechte in der Praxis von SGB II und Hartz IV<br />&nbsp;a. Aus anwaltlicher Sicht <br />Peter Hauck-Scholz, Marburg<br />b. Aus richterlicher Sicht <br />Udo Geiger, Sozialgericht Berlin<br />15.00h&nbsp; Kaffeepause<br />15.30h&nbsp; Soziale Gerechtigkeit und Soziale <br />Grundrechte &#8211; eine positive Festlegung<br />&nbsp;a. Aus Sicht des Sozialethikers <br />Friedhelm Hengsbach SJ, Ludwigshafen<br />b. Aus Sicht des Staatsrechtlers <br />Martin Kutscha, FH Wirtschaft, Berlin<br />17.00h&nbsp; Zusammenfassung und Ausblick <br />Rosemarie Will, Humanistische Union</p>
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		<title>Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/die-privilegien-der-kirchen-und-das-grundgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 11:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>4. Berliner Gespräche zum Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauungen am 22./23. Januar 2010. Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.19 (Red.) Am 22. Januar 2010 ist es endlich so weit: Die Reihe der Berliner Gespräche zum Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauungen wird fortgesetzt. Auf dem Programm stehen diesmal die kirchlichen Privilegien &#150; der [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/die-privilegien-der-kirchen-und-das-grundgesetz/">Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>4. Berliner Gespräche zum Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauungen am 22./23. Januar 2010. Aus: Mitteilungen Nr. 207 (Heft 4/2009), S.19</p>
<p>(<i>Red.</i>) Am 22. Januar 2010 ist es endlich so weit: Die Reihe der Berliner Gespräche zum Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauungen wird fortgesetzt. Auf dem Programm stehen diesmal die kirchlichen Privilegien &#150; der staatliche Kirchensteuereinzug, die jährlichen Staatskirchenleistungen und die weiteren Vergünstigungen, zu denen sich der Staat in den Kirchenverträgen bzw. Konkordaten verpflichtet. Die 4. Berliner Gespräche finden erstmalig in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt.<br />Mit den Berliner Gesprächen schuf die Humanistische Union vor sieben Jahren ein Forum für die Auseinandersetzung über das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften. Sie verstehen sich als Gegenentwurf zu den von den Kirchen organisierten Essener Gesprächen. Die Berliner Gespräche sollen dazu beitragen, die religionspolitischen Ziele der Humanistischen Union einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen: Wir treten seit unserer Gründung im Jahre 1961 für eine strikte Trennung von Staat und Kirchen ein. Zugleich soll der Staat allen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften die uneingeschränkte Freiheit zum Bekenntnis und zur Ausübung ihres Glaubens in gleicher Weise gewähren. Gläubige aller Religionen sollen ebenso wie Religionsfreie ihre geistigen und geistlichen Kräfte frei entfalten und ungehindert nach ihren eigenen Vorstellungen und Regeln leben können. Der Staat schützt diese Freiheiten. Er darf einzelne Religionsgemeinschaften nicht privilegieren. Seine Macht darf er nicht mit ihnen teilen.<br />Das Thema<br />Unser Grundgesetz gewährleistet allen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland in gleicher Weise die Freiheit und den Schutz ihrer religiösen Überzeugungen. In der Staatspraxis und nach der herrschenden Meinung des Staatskirchenrechts werden  jedoch der christliche Mehrheitsglauben und seine Institutionen in besonderer Weise  geschützt und gefördert. Staatsleistungen der Länder, die Förderung und Finanzierung des Religionsunterrichts, der theologischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten und der Militärseelsorge, der staatliche Einzug der Kirchensteuern &#150; all dies kam und kommt immer noch vor allem den beiden großen christlichen Kirchen zugute, obwohl diese inzwischen nur noch jeweils etwa 30 % der Bürger zu ihren Mitgliedern zählen. Mit ihnen hat der Staat zudem exklusiv unkündbare Kirchenverträge (Konkordate) in großer Zahl über alle denkbaren Materien geschlossen, welche die Rechte und Vorrechte der Kirchen festschreiben. Ist die faktische Vorzugsbehandlung rechtlich zulässig? Wird der Staat dem Gebot der Gleichbehandlung aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gerecht? Könnte und sollte diese Gleichbehandlung gesetzlich gewährleistet werden, ggf. wie? Die  zunehmende Präsenz islamischer Gemeinschaften, anderer Glaubensrichtungen sowie konfessionsfreier und atheistischer Verbände bezeugen den religiös-weltanschaulichen Pluralismus in unserem Land. Das bestehende Staatskirchenrecht kennt  bisher keine zureichenden Antworten auf diese Entwicklung. Ist die Ausweitung steuerlicher Begünstigungen und finanzieller Transferleistungen auf alle Gemeinschaften wünschenswert und leistbar? Welche Grenzen für die staatliche Förderung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ergeben sich aus der negativen Religionsfreiheit? Welche Alternativen zu den bestehenden Konkordaten und Staatskirchenverträgen gibt es? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der 4. Berliner Gespräche.<br />Organisation<br />Der genaue Veranstaltungsort stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Er wird jedoch bis Ende des Jahres via Internet bekannt gebeben, die schriftlichen Einladungen zu den Berliner Gesprächen werden in der ersten Januarwoche versandt. Sobald der Veranstaltungsort feststeht, kann bei der Bundesgeschäftsstelle auch eine Liste von preisgünstigen Hotels in dessen näherer Umgebung abgerufen werden.</p>
<p>Programm der 4. Berliner Gespräche<br />Freitag, 22. Januar 2010 <br />20 Uhr Begrüßung und Öffentliches Streitgespräch <br />Podienteilnehmer/innen:<br />Prälat Karl Jüsten (Kathol. Büro Berlin, angefr.)<br />Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann (EKD Ratsvorsitzende, angefr.)<br />Riem Spielhaus (Centre for European Islamic Thought, Universität Kopenhagen)<br />Johann-Albrecht Haupt (Humanistische Union)<br />Patrick Meinhardt (&#132;Christen in der FDP&#8220;)<br />Samstag, 23. Januar 2010<br />9 &#150; 16 Uhr Fachvorträge mit anschließender Diskussion</p>
<p>Kirchensteuer: Staatliche Einziehung? <br />(Prof. Dr. Stefan Korioth &#150; Dr. Johannes Wasmuth)</p>
<p>Staatsleistungen: Ewige Rente? <br />(Prof. Dr. Heinrich de Wall &#150; Dr. Carsten Frerk)</p>
<p>Kirchenverträge: Undemokratische Vorzugsbehandlung? (Prof. Dr. Dirk Ehlers &#150; Dr. Gerhard Czermak)<br />Resumé</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/publikationen/mitteilungen/207/publikation/die-privilegien-der-kirchen-und-das-grundgesetz/">Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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