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	<title>Häufig gestellte Fragen Archive - Humanistische Union</title>
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		<title>Aber es wird doch einen Rechtsschutz gegen den Missbrauch geben &#8211; der Zugriff auf die gespeicherten Daten soll nur auf richterliche Anordnung zulässig sein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist leider auch falsch. Eine richterliche Anordnung benötigt die Polizei nur für die Abfrage von Verbindungsdaten. Will die Polizei dagegen einen Telefonkunden oder Internetnutzer identifizieren (&#8222;Bestandsdaten&#8220;), wird keine richterliche Anordnung gefordert. Die Nachrichtendienste sollen ganz ohne richterlichen Beschluss auf alle Daten zugreifen dürfen. Schon heute werden Verbindungsdaten zu Hunderttausenden im Jahr abgefragt, diese Zahlen [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/aber-es-wird-doch-einen-rechtsschutz-gegen-den-missbrauch-geben-der-zugriff-auf-die-gespeicherten/">Aber es wird doch einen Rechtsschutz gegen den Missbrauch geben &#8211; der Zugriff auf die gespeicherten Daten soll nur auf richterliche Anordnung zulässig sein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist leider auch falsch. Eine richterliche Anordnung benötigt die Polizei nur für die Abfrage von Verbindungsdaten. Will die Polizei dagegen einen Telefonkunden oder Internetnutzer identifizieren (&#8222;Bestandsdaten&#8220;), wird keine richterliche Anordnung gefordert. Die Nachrichtendienste sollen ganz ohne richterlichen Beschluss auf alle Daten zugreifen dürfen. Schon heute werden Verbindungsdaten zu Hunderttausenden im Jahr abgefragt, diese Zahlen werden nach der Einführung der Vorratsdatenspeicherung sprunghaft ansteigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/aber-es-wird-doch-einen-rechtsschutz-gegen-den-missbrauch-geben-der-zugriff-auf-die-gespeicherten/">Aber es wird doch einen Rechtsschutz gegen den Missbrauch geben &#8211; der Zugriff auf die gespeicherten Daten soll nur auf richterliche Anordnung zulässig sein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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		<title>Aber wenn die Kommunikationsdaten zur Bekämpfung des Terrorismus und schwerster Straftaten benötigt werden &#8211; müssen wir dann nicht in den sauren Apfel beißen?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/aber-wenn-die-kommunikationsdaten-zur-bekaempfung-des-terrorismus-und-schwerster-straftaten-benoetig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 13:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wichtig die Verbindungsdaten zur Aufklärung von Straftaten wirklich sind, kann bisher niemand überschauen. Eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht, die erstmals einen Überblick über die Anwendungshäufigkeit und den Nutzen solcher Daten geben könnte, wird vom Bundesjustizministerium leider zurückgehalten. Aus der bisher bekannt gewordenen Zusammenfassung dieser Studie geht aber hervor, dass fehlende [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/aber-wenn-die-kommunikationsdaten-zur-bekaempfung-des-terrorismus-und-schwerster-straftaten-benoetig/">Aber wenn die Kommunikationsdaten zur Bekämpfung des Terrorismus und schwerster Straftaten benötigt werden &#8211; müssen wir dann nicht in den sauren Apfel beißen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wichtig die Verbindungsdaten zur Aufklärung von Straftaten wirklich sind, kann bisher niemand überschauen. Eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht, die erstmals einen Überblick über die Anwendungshäufigkeit und den Nutzen solcher Daten geben könnte, wird vom Bundesjustizministerium leider zurückgehalten. Aus der bisher bekannt gewordenen Zusammenfassung dieser Studie geht aber hervor, dass fehlende Kommunikationsdaten bei der Aufklärung von Straftaten eine zu vernachlässigende Rolle spielen. Es heißt dort: &#8222;Doch weist die Aktenanalyse selbst unter den heutigen rechtlichen Bedingungen nur für etwa 2% der Abfragen nach, dass sie wegen der Löschungen ins Leere gehen.&#8220;</p>
<p>Der im Bundestag verhandelte Gesetzentwurf sieht außerdem vor, dass die Kommunikationsdaten auch zur Aufklärung einfacher Straftaten genutzt werden können, wenn beispielsweise jemand am Telefon beleidigt wurde &#8211; das hat mit Terrorismus wirklich nichts zu tun!</p>
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		<title>Es werden doch keine Kommunikationsinhalte gespeichert, sondern nur die Verbindungsdaten der Kommunikation &#8211; das kann doch nicht so schlimm sein?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/es-werden-doch-keine-kommunikationsinhalte-gespeichert-sondern-nur-die-verbindungsdaten-der-kommuni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 13:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der grundrechtliche Schutz des Fernmeldegeheimnisses bezieht sich nicht nur darauf, was gesprochen oder geschrieben wird (die Inhalte der Kommunikation), sondern auch auf die äußeren Umstände. Wer, wann, wie und mit wem in Kontakt tritt unterliegt auch dem Schutz unserer Verfassung, da sich aus solchen Daten das Kommunikationsverhalten, Bewegungs- und Interessenprofile ablesen lassen und Rückschlüsse auf [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der grundrechtliche Schutz des Fernmeldegeheimnisses bezieht sich nicht nur darauf, was gesprochen oder geschrieben wird (die Inhalte der Kommunikation), sondern auch auf die äußeren Umstände. Wer, wann, wie und mit wem in Kontakt tritt unterliegt auch dem Schutz unserer Verfassung, da sich aus solchen Daten das Kommunikationsverhalten, Bewegungs- und Interessenprofile ablesen lassen und Rückschlüsse auf den Inhalt der Kommunikation möglich sind.</p>
<p>Darüber hinaus sind die Verbindungsdaten der Telekommunikation besonders sensibel, weil sie automatisiert ausgewertet werden können &#8211; aus einem sechsmonatigen Datenbestand von Verbindungsdaten lässt sich ein umfassendes Kommunikationsprofil der Betroffenen erstellen, dass sämtliche Kontaktpersonen preisgibt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bundesjustizministerin behauptet, die Kommunikationsdaten würden bereits heute gespeichert und zur Strafverfolgung genutzt &#8211; sie sollen künftig nur länger aufbewahrt werden.</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/die-bundesjustizministerin-behauptet-die-kommunikationsdaten-wuerden-bereits-heute-gespeichert-und-z/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das stimmt so nicht. Bisher dürfen die Telefon-/Internetprovider die Verbindungsdaten nur zu Abrechnungszwecken und nur für maximal 3 Monate speichern. Für immer mehr Kunden, die beim Telefonieren Pauschaltarife (&#8222;Flatrates&#8220;) nutzen, werden die Daten nicht zu Rechnungszwecken benötigt und daher nicht erhoben bzw. nach höchstens 7 Tagen gelöscht. Bei den meisten Anbietern von E-Mail-Diensten werden die [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das stimmt so nicht. Bisher dürfen die Telefon-/Internetprovider die Verbindungsdaten nur zu Abrechnungszwecken und nur für maximal 3 Monate speichern. Für immer mehr Kunden, die beim Telefonieren Pauschaltarife (&#8222;Flatrates&#8220;) nutzen, werden die Daten nicht zu Rechnungszwecken benötigt und daher nicht erhoben bzw. nach höchstens 7 Tagen gelöscht. Bei den meisten Anbietern von E-Mail-Diensten werden die Verbindungsdaten (wer an wen wann schreibt) bisher überhaupt nicht gespeichert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/die-bundesjustizministerin-behauptet-die-kommunikationsdaten-wuerden-bereits-heute-gespeichert-und-z/">Die Bundesjustizministerin behauptet, die Kommunikationsdaten würden bereits heute gespeichert und zur Strafverfolgung genutzt &#8211; sie sollen künftig nur länger aufbewahrt werden.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welche europäische Rechtsgrundlage gibt es für die Vorratsdatenspeicherung?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/welche-europaeische-rechtsgrundlage-gibt-es-fuer-die-vorratsdatenspeicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 3. Mai 2006 tratt die EU-Richtlinie &#8222;über die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste oder öffentlicher Kommunikationsnetze erzeugt oder verarbeitet werden&#8220; in Kraft (2006/24/EG). In allen Mitgliedstaaten der EU werden die öffentlichen Anbieter von Kommunikationsdiensten (Telefonanschlüsse und Handys, Internetzugang, E-Mail, Internetdienste) verpflichtet, künftig alle Verkehrs- und Standortdaten der NutzerInnen [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Mai 2006 tratt die EU-Richtlinie &#8222;über die Vorratsspeicherung von Daten, die bei der Bereitstellung öffentlich zugänglicher elektronischer Kommunikationsdienste oder öffentlicher Kommunikationsnetze erzeugt oder verarbeitet werden&#8220; in Kraft (2006/24/EG). In allen Mitgliedstaaten der EU werden die öffentlichen Anbieter von Kommunikationsdiensten (Telefonanschlüsse und Handys, Internetzugang, E-Mail, Internetdienste) verpflichtet, künftig alle Verkehrs- und Standortdaten der NutzerInnen zu speichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/welche-europaeische-rechtsgrundlage-gibt-es-fuer-die-vorratsdatenspeicherung/">Welche europäische Rechtsgrundlage gibt es für die Vorratsdatenspeicherung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bezieht sich das Gesetz auch auf Bestandsdaten?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/bezieht-sich-das-gesetz-auch-auf-bestandsdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja. Ausgeweitet worden ist die Identifizierungspflicht für Nutzer von Rufnummern auf Nutzer sämtlicher dauerhafter Anschlusskennungen (§ 111 TKG). Darunter fallen etwa Telefonanschlüsse, Handykarten und DSL-Anschlüsse. E-Mail-Anbieter sind von der Identifizierungspflicht ausgenommen; sofern sie allerdings Daten über die Identität ihrer Nutzer erheben, müssen sie diese Angaben für Zwecke der Auskunftserteilung an Behörden auch speichern. Anonyme E-Mail-Dienste [weiterlesen]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja. Ausgeweitet worden ist die Identifizierungspflicht für Nutzer von Rufnummern auf Nutzer sämtlicher dauerhafter Anschlusskennungen (§ 111 TKG). Darunter fallen etwa Telefonanschlüsse, Handykarten und DSL-Anschlüsse. E-Mail-Anbieter sind von der Identifizierungspflicht ausgenommen; sofern sie allerdings Daten über die Identität ihrer Nutzer erheben, müssen sie diese Angaben für Zwecke der Auskunftserteilung an Behörden auch speichern. Anonyme E-Mail-Dienste bleiben also legal, ebenso anonyme WLAN-Internetzugänge und Telefonzellen.</p>
<p>Die Anbieter der von der Identifizierungspflicht betroffenen Dienste haben vor der Freischaltung des Nutzers eine Reihe von Daten in eine Datenbank einzuspeichern:</p>
<ul>
<li>Die Anbieter der von der Identifizierungspflicht betroffenen Dienste haben vor der Freischaltung des Nutzers eine Reihe von Daten in eine Datenbank einzuspeichern:</li>
<li>Name und Anschrift des Inhabers</li>
<li>Datum des Vertragsbeginns</li>
<li>Geburtsdatum des Inhabers</li>
<li>bei Festnetzanschlüssen die Anschrift des Anschlusses</li>
</ul>
<p>Die Anbieter sind berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Richtigkeit der Angaben des Kunden zu überprüfen, etwa anhand eines Personalausweises. Gelöscht werden die Daten ein bis zwei Jahre nach Vertragsende (§ 95 Abs. 3 TKG). Zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben haben eine Vielzahl von Stellen einen direkten Online-Zugriff auf diese Bestandsdaten (§ 112 TKG): Gerichte, Strafverfolgungsbehörden, Polizeivollzugsbehörden des Bundes und der Länder für Zwecke der Gefahrenabwehr, Zollkriminalamt und Zollfahndungsämter für Zwecke eines Strafverfahrens, Zollkriminalamt zur Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen nach § 39 des Außenwirtschaftsgesetzes, Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Militärischer Abschirmdienst, Bundesnachrichtendienst, Notrufabfragestellen, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Zollverwaltung zur Schwarzarbeitsbekämpfung.</p>
<p>Über diese Kundendatenbank hinaus sind Anbieter von Telekommunikationsdiensten verpflichtet, individuelle Auskünfte über Bestandsdaten zu erteilen (§ 113 TKG). Diese Regelung erlaubt es beispielsweise, bei einem Internetzugangsanbieter zu erfragen, welchem Kunden eine dynamisch vergebene IP-Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesen war. Abgefragt werden können auch Passwörter, PINs und PUKs. Auskunft ist zu erteilen für die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/bezieht-sich-das-gesetz-auch-auf-bestandsdaten/">Bezieht sich das Gesetz auch auf Bestandsdaten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer darf auf die Vorratsdaten zugreifen?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/wer-darf-auf-die-vorratsdaten-zugreifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/thema/wer-darf-auf-die-vorratsdaten-zugreifen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Genutzt und übermittelt werden dürfen auf Vorrat gespeicherte Verbindungsdaten nur zur Verfolgung von Straftaten, zur Abwehr von erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes an die zuständigen Stellen zur Erteilung von Auskünften über die Identität von Telekommunikationsnutzern nach [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/wer-darf-auf-die-vorratsdaten-zugreifen/">Wer darf auf die Vorratsdaten zugreifen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Genutzt und übermittelt werden dürfen auf Vorrat gespeicherte Verbindungsdaten nur</p>
<ul>
<li>zur Verfolgung von Straftaten,</li>
<li>zur Abwehr von erheblichen Gefahren für die öffentliche Sicherheit</li>
<li>zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes und des Militärischen Abschirmdienstes an die zuständigen Stellen</li>
<li>zur Erteilung von Auskünften über die Identität von Telekommunikationsnutzern nach § 113 TKG.</li>
</ul>
<p>Die Datennutzung darf aufgrund einstweiliger Anordnungen des Bundesverfassungsgerichts jedoch einstweilen nur unter engeren Voraussetzungen erfolgen als im Gesetz vorgesehen.</p>
<p>Private Rechteinhaber haben keinen direkten Zugriff auf die auf Vorrat gespeicherten Daten. Sie können aber Strafanzeige erstatten und dann die Ermittlungsakten einsehen. Auf dem Gebiet der Strafverfolgung ist der Zugriff zur Verfolgung &#132;erheblicher&#147; oder &#132;mittels Telekommunikation begangener Straftaten&#147; zulässig (§ 100g StPO). Darunter fallen etwa in Internet-Tauschbörsen begangene Urheberrechtsverletzungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/wer-darf-auf-die-vorratsdaten-zugreifen/">Wer darf auf die Vorratsdaten zugreifen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wer muss Daten auf Vorrat speichern?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/wer-muss-daten-auf-vorrat-speichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/thema/wer-muss-daten-auf-vorrat-speichern/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Speicherpflicht betrifft nur &#132;in der Regel gegen Entgelt erbrachte Dienste&#147; (§ 3 Nr. 24 TKG). Dienste, die nicht von ihren Nutzern oder von Werbekunden finanziert werden, fallen nicht unter die Speicherpflicht. Dazu gehören etwa Privatpersonen, die aus eigenen Mitteln einen öffentlichen WLAN-Zugang oder einen E-Mail-Dienst kostenlos anbieten. Anbieter von Webseiten, Webspace (Hosting), Foren und [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/wer-muss-daten-auf-vorrat-speichern/">Wer muss Daten auf Vorrat speichern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Speicherpflicht betrifft nur &#132;in der Regel gegen Entgelt erbrachte Dienste&#147; (§ 3 Nr. 24 TKG). Dienste, die nicht von ihren Nutzern oder von Werbekunden finanziert werden, fallen nicht unter die Speicherpflicht.</p>
<p>Dazu gehören etwa Privatpersonen, die aus eigenen Mitteln einen öffentlichen WLAN-Zugang oder einen E-Mail-Dienst kostenlos anbieten. Anbieter von Webseiten, Webspace (Hosting), Foren und Chat-Diensten sind ohnehin nicht betroffen, auch wenn sie kommerziell tätig sind. Anbieter von Internetzugängen, Internet-Telefonie und E-Mail sind erst seit dem 1. Januar 2009 zur Speicherung verpflichtet. Alle Anbieter können seit dem 1. Januar 2009 wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt werden, wenn sie der Speicherpflicht nicht nachkommen.</p>
<p>Wer Verkehrsdaten auf Vorrat speichert, ohne dazu verpflichtet zu sein, handelt ordnungswidrig und kann von der Bundesnetzagentur mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro belegt werden (§ 149 Abs. 1 Nr. 17 TKG).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/wer-muss-daten-auf-vorrat-speichern/">Wer muss Daten auf Vorrat speichern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was wird gespeichert?</title>
		<link>https://www.humanistische-union.de/thema/was-wird-gespeichert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.humanistische-union.de/thema/was-wird-gespeichert/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Gesetz müssen die folgenden Daten sechs und dürfen maximal sieben Monate lang auf Vorrat gespeichert werden: 1. Anbieter von Telefon&#173;diensten einschlie&#223;&#173;lich Mobilfunk- und Inter&#173;net-Te&#173;le&#173;fon&#173;diensten speichern 1. die Rufnummer oder andere Kennung des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie im Falle von Um- oder Weiterschaltungen jedes weiteren beteiligten Anschlusses 2. den Beginn und das [weiterlesen]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.humanistische-union.de/thema/was-wird-gespeichert/">Was wird gespeichert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.humanistische-union.de">Humanistische Union</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Gesetz müssen die folgenden Daten sechs und dürfen maximal sieben Monate lang auf Vorrat gespeichert werden:</p>
<h2 class="auto-created">1. Anbieter von Telefon&shy;diensten einschlie&szlig;&shy;lich Mobilfunk- und Inter&shy;net-Te&shy;le&shy;fon&shy;diensten speichern</h2>
<p>1. die Rufnummer oder andere Kennung des anrufenden und des angerufenen Anschlusses sowie im Falle von Um- oder Weiterschaltungen jedes weiteren beteiligten Anschlusses</p>
<p>2. den Beginn und das Ende der Verbindung nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone</p>
<p>3. in Fällen, in denen im Rahmen des Telefondienstes unterschiedliche Dienste genutzt werden können, Angaben zu dem genutzten Dienst</p>
<p>4. im Fall mobiler Telefondienste ferner:</p>
<ul>
<li>die internationale Kennung für mobile Teilnehmer für den anrufenden und den angerufenen Anschluss</li>
<li>die internationale Kennung des anrufenden und des angerufenen Endgerätes</li>
<li>die Bezeichnung der durch den anrufenden und den angerufenen Anschluss bei Beginn der Verbindung genutzten Funkzellen</li>
<li>im Fall im voraus bezahlter anonymer Dienste auch die erste Aktivierung des Dienstes nach Datum, Uhrzeit und Bezeichnung der Funkzelle</li>
</ul>
<p>5.  im Fall von Internet-Telefondiensten auch die Internetprotokoll-     Adresse des anrufenden und des angerufenen Anschlusses  </p>
<p><b>2. Das gilt entsprechend bei der Übermittlung einer Kurz-, Multimedia- oder ähnlichen Nachricht; hierbei sind die Zeitpunkte der Versendung und des Empfangs der Nachricht zu speichern.</b></p>
<h2 class="auto-created">3. Anbieter von Diensten der elektro&shy;ni&shy;schen Post (E-Mail) speichern</h2>
<p>1. bei Versendung einer Nachricht die Kennung des elektronischen Postfachs und die Internetprotokoll-Adresse des Absenders sowie die Kennung des elektronischen Postfachs jedes Empfängers der Nachricht,</p>
<p>2. bei Eingang einer Nachricht in einem elektronischen Postfach die Kennung des elektronischen Postfachs des Absenders und des Empfängers der Nachricht sowie die Internetprotokoll-Adresse der absendenden Telekommunikationsanlage,</p>
<p>3. bei Zugriff auf das elektronische Postfach dessen Kennung und die Internetprotokoll-Adresse des Abrufenden,</p>
<p>4. die Zeitpunkte der in den Nummern 1 bis 3 genannten Nutzungen des Dienstes nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone.</p>
<h2 class="auto-created">4. Anbieter von Inter&shy;net&shy;zu&shy;gangs&shy;diensten speichern</h2>
<p>1. die dem Teilnehmer für eine Internetnutzung zugewiesene Internetprotokoll-Adresse</p>
<p>2. eine eindeutige Kennung des Anschlusses, über den die Internetnutzung erfolgt</p>
<p>3. den Beginn und das Ende der Internetnutzung unter der zugewiesenen Internetprotokoll-Adresse nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone</p>
<p><b>5. Wer Telekommunikationsdienste erbringt und hierbei die nach Maßgabe dieser Vorschrift zu speichernden Angaben verändert, ist zur Speicherung der ursprünglichen und der neuen Angabe sowie des Zeitpunktes der Umschreibung dieser Angaben nach Datum und Uhrzeit unter Angabe der zugrunde liegenden Zeitzone verpflichtet.</p>
<p>6. Anbieter von Mobilfunknetzen für die Öffentlichkeit speichern zu den Bezeichnungen der Funkzellen Daten, aus denen sich die geografische Lage der jeweiligen Funkzelle sowie die Hauptstrahlrichtung der Funkantenne ergibt.<br /></b></p>
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		<title>Was meint eigentlich Vorratsdatenspeicherung?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Häufig gestellte Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der sog. Vorratsdatenspeicherung geht es um Verbindungsdaten der Kommunikation. Diese Verbindungsdaten beschreiben die äußeren Umstände der Kommunikation: wer, wann, mit wem, wie und wie lange, von wo aus kommuniziert. Die Inhalte der Kommunikation (was gesagt/geschrieben wurde) werden dabei zunächst nicht erfasst. Dennoch sind diese &#8222;Umstände der Telekommunikation&#8220; sehr aussagekräftig und unterliegen deshalb nach der [weiterlesen]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der sog. Vorratsdatenspeicherung geht es um Verbindungsdaten der Kommunikation. Diese Verbindungsdaten beschreiben die äußeren Umstände der Kommunikation: wer, wann, mit wem, wie und wie lange, von wo aus kommuniziert. Die Inhalte der Kommunikation (was gesagt/geschrieben wurde) werden dabei zunächst nicht erfasst. Dennoch sind diese &#8222;Umstände der Telekommunikation&#8220; sehr aussagekräftig und unterliegen deshalb nach der mehrheitlichen Auffassung auch dem Fernmeldegeheimnis (Artikel 10 Grundgesetz).</p>
<p>Diese Kommunikationsdaten sollen nach dem Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für alle, also flächendeckend erfasst und auf Vorrat für 6 Monate gespeichert werden.</p>
<p>Sie fragen, wozu das Ganze gut sein soll? Mit den gespeicherten Kommunikationsdaten sollen später eventuell schwere Straftaten aufgeklärt werden. Da zum Zeitpunkt Ihres Telefonats noch niemand weiß, ob sie sich dabei möglicherweise strafbar machen, werden die Daten vorsorglich gespeichert, damit Polizei und Sicherheitsbehörden später darauf zugreifen können.</p>
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