Beirat

Der Beirat berät den Vorstand in Sachfragen. Die Mitglieder des Beirats sind  Personen , die sich durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit, durch ihr künstlerisches, publizistisches und politisches Wirken um die Ziele und Zwecke des Vereins besondere Verdienste erworben haben. Sie wurden vom Vorstand berufen.

 

(Eine Liste aller bisherigen Beiratsmitglieder finden Sie hier.)

 

Prof. Dr. Lorenz Böllinger

  • Geb. 1944
  • Zunächst Rechtsanwalt und Professor an den Fachhochschulen für Sozialarbeit in Dortmund und Frankfurt/M
  • Zweitqualifikation Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker
  • Seit 1982 Prof. Dr. iur. für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bremen
  • Forschungsschwerpunkte im Bereich der Sexual-, Gewalt- und Drogendelinquenz sowie der Rechtspsychologie und der Behandlung von Straftätern

Daniela Dahn

  • Studium der Journalistik
  • Seit 1982 freie Autorin (veröffentlichte u.a. „Westwärts und nicht vergessen“, „Wir bleiben hier oder wem gehört der Osten“, „Vertreibung ins Paradies“)
  • 1982 Gründungsmitglied des „Brodoniner Gesprächskeises“ (Zeichensetzung gegen Umweltsorglosigkeit)
  • 1989 Gründungsmitglied des „Demokratischen Aufbruchs“
  • Seit 1991 Mitglied der PEN
  • Luise-Schröder-Preisträgerin 2002

Gunda Diercks-Elsner

  • Geb. 1950
  • Studium Rechtswissenschaft und Sozialpädagogik in Hamburg
  • seit 1978 Rechtsanwältin
  • seit 1988 Notarin
  • seit 1993 Mediatorin
  • Mitglied des HU-Bundesvorstandes von 1985-1999
  • Arbeitsschwerpunkte: Frauenrechte, Abschaffung des §218, Rechte von Prostituierten, Drogenpolitik
  • Vorsitzende des DAB Lübeck
  • stellv. Vorsitzende der GEDOK Schleswig-Holstein

Prof. Dr. Johannes Feest

  • Geb. 1939 in Berlin
  • Studium der Rechtswissenschaft in Wien und München sowie der Soziologie in Tübingen und an der University of California, Berkeley.
  • 1972 Verfasser (gemeinsam mit Erhard Blankenburg) von Die Definitionsmacht der Polizei. Strategien der Strafverfolgung und soziale Selektion, das zu den Schlüsselwerken der Kritischen Kriminologie gezählt wird, weil erstmals in Deutschland Polizeiarbeit im Lichte des Labeling Approach analysiert wurde
  •  1974 – 2005 Professor für Strafverfolgung, Strafvollzug und Strafrecht an der Universität Bremen
  •  1989 – 2005 Berliner Beauftragter für Datenschutz (ab 1999 auch für Informationsfreiheit)
  • 1995 -1997 Leitungdes  International Institute for the Sociology of Law im baskischen Oñati.
  • 2002 – 2013 Vorstandsvorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz, seither Ehrenvorsitzende
  • 1977 – 2011 Leitung des Strafvollzugsarchiv. Seit2009  Mitglied der Jury des Ingeborg-Drewitz Literaturpreises für Gefangene.
  • 2011 – 2014 Vorsitzender des Beirats des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie in Wien; Mitglied im Beirat des Kriminologischen Journals (KrimJ), sowie Mitglied im Schildower Kreis, welcher sich für die Legalisierung von Drogen einsetzt.
  • Honorarprofessor an der TU Berlin (Datenschutz) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Öffentliches Recht)
  • Nach Feestwurde der Johannes-Feest-Preis der „Europäischen Konferenzen zu Gesundheitsförderung in Haft“ benannt, der Personen, Initiativen und Institutionen auszeichnen soll, „die sich ganz wesentlich um eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung Gefangener verdient gemacht haben“.

Prof. Dr. Monika Frommel

  • 1988-1992 Professorin für Rechtsphilosophie und Strafrecht in Frankfurt/M
  • Seit 1992 Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der CAU
  • Forschungsschwerpunke Praxis und Reform des Sexualstrafrechts
  • Seit 1986 Vorsitzende des Strafrechtsausschusses des Deutschen Juristinnenbund
  • Seit 1989 Mitglied des Vorstandes der Vereinigung für Rechtssoziologie
  • 1982-1991 Mitglied des Vorstand der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie
  • Mitherausgeberin bzw. Redaktionsmitglied der Zeitschriften „Neue Kriminalpolitik“ und „Kritische Justiz“
  • 1989-1991 Mitglied der Niedersächsischen Kommission zur Reform des Straf- und Strafverfahrensrechts

Prof. Dr. Hansjürgen Garstka

  • Geb. 1947
  • Studium der Rechtswissenschaft und der Politikwissenschaft
  • Seit 1971 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschullehrer an verschiedenen Hochschulen und Akademien
  • 1979 Mitarbeiter beim Berliner Datenschutz
  • von 1989 bis 2005 Berliner Beauftragter für Datenschutz (ab 1999 auch für Informationsfreiheit)
  • Honorarprofessor an der TU Berlin (Datenschutz) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Öffentliches Recht)
  • 2002 – 2013 Vorstandsvorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz, seither Ehrenvorsitzender

Dr. Klaus Hahnzog

  • Geb. 1936
  • 1966-1990 Bayer. Justizministerium, Staatsanwalt, Richter, wissenschaftl. Mitarbeiter beim BVerfG, berufsmäßiger Stadtrat,  Bürgermeister in München
  • 1978-1990 Richter am Bayrischen Verfassungsgerichthof
  • 1990-2003 Mitglied des Bayrischen Landtages (Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungs-, Rechts- und Parlamentsfragen)
  • 1991-2004 Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)
  • Seit 2003 Richter am Bayrischen Verfassungsgerichthof

Dr. Heinrich Hannover

  • Geb. 1925
  • Seit 1954 Anwalt in Bremen Er verteidigt u.a. Günter Wallraff, Ulrike Meinhof, Peter Jürgen Boock, vertritt Irmela Gabel-Thälmann im Prozeß gegen den Mörder Ernst Thälmanns, und auch 1993 Hans Modrow in dem Wahlfälscher-Prozeß
  • Sein 1966 erschienenes, zusammen mit Elisabeth Hannover-Drück verfasstes Buch „Politische Justiz 1918-1933“ wurde ein Standardwerk
  • 1986 wurde er von der Humboldt-Universität zu Berlin, 1996 von der Universität Bremen mit dem Ehrendoktor ausgezeichnet
  • Er ist Autor zahlreicher Kinderbücher

Johann-Albrecht Haupt

  • Geb. 1943
  • Jurist, Verwaltungsbeamter
  • Tätigkeit im niedersächsischen Kultusministerium
  • Streiter für die Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften
  • 6 Jahre im Bundesvorstand der HU
  • Mitglied der SPD

Dr. Detlef Hensche

  • Geb. 1938
  • Jurist und ehemaliger Gewerkschaftsführer.
  • 1969 bis 1971 wissenschaftlicher Referent am Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Institut des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Düsseldorf.
  • 1971 bis 1975 lLeiter der Abteilung  Gesellschaftspolitik beim DGB-Bundesvorstand
  • 1992 bis 2001 Vorsitzender der Industriegewerkschaft Medien.
  • 1975 Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der Industriegewerkschaft Druck und Papier.
  • 1992 bis zum Übergang der IG Medien 2001 in die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) war er Vorsitzender der IG Medien.
  • Mitherausgeber der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik.

Prof. Dr. Hartmut von Hentig

  • Geb. 1925
  • 1963-1968 Professor für Pädagogik in Göttingen
  • Seit 1968 Professor für Pädagogik an der Reformuniversität Bielefeld
  • Gehört zu den wichtigsten Theoretikern und Praktikern der Bildungsreform; sein Ziel ist die Erziehung zur Mündigkeit
  • Leitete die „Laborschule“ und das „Oberstufen-Kolleg“

Heide Hering

  • Geb. 1938
  • Gymnasiallehrerin für Kunstgeschichte und Politik
  • 1975-1981 Mitglied des Bundesvorstand der Humanistische Union
  • Vielseitiges Engagement zu Gleichstellungsfragen, § 218
  • Initiierung des Kongresses „Emanzipation der Männer“ (1975), Erarbeitung von Forderungen für ein Antidiskriminierungsgesetz für die Bundesrepublik (1978)
  • Vorschläge zur Erweiterung der Frauenrechte im Grundgesetz (Frauen in bester Verfassung) führten maßgeblich zu einer Ergänzung des Art. 3(2) GG: Seit 1994 ist Frauenförderung ein Staatsziel
  • Seit 1997 Mitglied des Vorstand der Petra-Kelly-Stiftung, u.a. Engagement für Geschlechterdemokratie und „Gender politics“

Dr. Thomas Krämer

  • Geb. 1952
  • Arbeitet im Umweltbundesamt in Dessau als Diplomchemiker im Bereich chemischer Stoffdatenbanken und Gefahrstoffschnellauskunft
  • Neben seinem Interesse an Naturwissenschaften und rechtlichen Regelungen im Bereich Chemikalienrecht beschäftigt er sich ehrenamtlich in kirchlichen basisnahen Gremien

Prof. Dr. Rüdiger Lautmann

  • Geb. 1935
  • Seit 1971 Professor für Allgemeine Soziologie und Rechtssoziologie in Bremen
  • 1987-1990 Sprecher des Fachbereich 8
  • 1993-1999 Leiter des Studiengangs Soziologie
  • Leiter der EMPAS-Abteilung zur Erforschung der Geschlechter- und Sexualverhältnisse
  • Redaktions-, Herausgeber-, Beiratstätigkeiten für: Soziologie. Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (1995-1999); Zeitschrift für Rechtssoziologie (seit 1980); Kriminologisches Journal (seit 1972); Zeitschrift für Sexualforschung (seit 1988); Journal of Homosexuality (seit 1985); Invertito- Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten (seit 1999)

Dr. Till Müller-Heidelberg

  • Geb. 1944
  • Rechtsanwalt in Bingen (Arbeits- und Steuerrecht)
  • langjähriger Bundesvorsitzender der Humanistischen Union (1991-2003)
  • Gründungsmitglied der IALANA
  • seit 1997 Herausgeber und Mitglied der Redaktion des Grundrechte-Reports
  • zahlreiche Veröffentlichungen zu verfassungsrechtlichen Fragen und Sicherheitsbehörden

Dr. Gerd Pflaumer

  • Geb. 1936
  • Dr. jur.
  • Ministerialdirektor a.D.
  • 1966-1977 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • 1977-2000 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
  • Mitglied der SPD
  • 25 Jahre Mitglied im Bundesvorstand der früheren Gustav-Heinemann-Initiative

Prof. Dr. Fritz Sack

  • Geb. 1931
  • Kriminologe, Studium der Soziologie und der Wirtschaftswissenschaften in Kiel und Köln
  • 1970 bis 1974 Professor für Soziologie an der Universität Regensburg
  • 1974 bis 1984 Professor an der juristischen Fakultät der Universität Hannover
  • 1984 Lehrstuhl für Kriminologie an der Fakultät für Rechtswissenschaftin der Universität Hamburg
  • langjähriges Mitglied des Bundesvorstands der Humanistischen Union (1997-2003)

Helga Schuchardt

  • Geb. 1939
  • Ingenieurin für technische Physik
  • 1970-1982 Mitglied des Bundesvorstand der FDP
  • Seit 1972 Mitglied des Bundestages; u.a.: Bildungspolitische und entwicklungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Mitlied des Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Vorsitzende des Unterausschuss für humanitäre Hilfe, Mitglied des Ausschusses für Bildung und Wissenschaft;
  • Wandte sich u.a. gegen den Extremistenerlass, gegen stärkere Überwachung von Verteidigern
  • 1977/78 Parteivorsitzende der Hamburger FDP
  • 1982 Austritt aus der FDP
  • 1983-1987 Parteilose Kultursenatorin in Hamburg
  • 1990-1998 parteilose Ministerin für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen; protestierte gegen die geplante Schulzeitverkürzung und Kürzungen im Bildungsbereich
  • 1981-1983 Präsidentin des Kuratorium der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung (DSE)
  • Vorsitzende des Kuratoriums der Volkswagenstiftung a.D.
  • Mitbegründerin der ifu (Internationale Frauenuniversität)

Prof. Klaus Staeck

  • Geb. 1938
  • Studium der Rechtswissenschaft
  • Bildete sich autodidaktisch zum Grafiker
  • Initiierte zusammen mit Johano Strasser „Aktion für mehr Demokratie“
  • Mit seiner Plakatkunst bestritt er in 30 Jahren 3000 Einzelausstellungen in renommierten Museen in In- und Ausland, Jugendhäusern, Gemeindehäusern etc.
  • Organisierte allein oder in Zusammenarbeit politische Interventionen im Rahmen der „Aktion mehr Demokratie“ oder der „Ideentreffs“

Prof. Dr. Rosemarie Will

  • Geb. 1949
  • Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1973 bis 1979 wissenschaftliche Assistentin an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1980 bis 1983 Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR im Institut für Staats- und Rechtstheorie
  • 1983 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin für Öffentliches Recht
  • seit 1984 Hochschuldozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin für Öffentliches Recht
  • seit 1989 ordentliche Professorin für Staatsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Mitglied der SPD-Grundwertekommission
  • 1993 bis 1995 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht
  • 1996- 2006 Verfassungsrichterin des Landes Brandenburg.
  • Seit 1991 Mitglied der Humanistischen Union. Von 2005 bis 2013 Vorsitzende des Bundesvorstandes.
  •  Mitherausgeberin des Grundrechtereports und Teil der Redaktion der vorgänge.

Rosi Wolf-Almanasreh

  • Geb. 1941
  • Tätigkeiten als Auslandskorrespondentin im Bereich des internationalen Handels in der Industrie, im Dienstleistungssektor, in der Verlags- und Werbebranche, in der Zeitungs- und Zeitschriftenredaktion
  • Engagiert u.a. in Frauengruppen, Betriebsrätin, Landesfachgruppenvorsitzende der Gewerkschaft Handel-Banken und Versicherungen
  • Gründerin, Vorsitzende und Geschäftsführerin der IAF
  • 1989-2001 Amtsleiterin des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten
  • Mitglied des Vorstandes der Stiftung Mitarbeit
  • Erhielt Anfang der 80er Jahre die Elisabeth-Norgall-Medaille
  • Erhielt 1985 dem Fritz-Bauer-Preis
  • Erhielt das kleine Bundesverdienstkreuz der BRD

Prof. Dr. Karl Georg Zinn

  • Geb. 1939
  • Studium der Wirtschaft und Sozialwissenschaft
  • Seit 1972 Professor für Volkswirtschaftslehre in Aachen
  • Hauptarbeitsgebiete: Makroökonomie, internationale Wirtschaftsbeziehungen, Geschichte der politischen Ökonomie, Konjunktur und Beschäftigungspolitik, philosophische Grundlagen der Wirtschaftstheorie
  • Veröffentlichte u.a. Die Selbstzerstörung der Wachstumsgesellschaft. Politisches Handeln im ökonomischen System, 1980. Arbeit, Konsum, Akkumulation. Versuch einer integrale Kapitalismusanalyse von Keynes und Marx, 1986, Politische Ökonomie. Apologien und Kritiken des Kapitalismus, 1987- Kanonen und Pest. Über die Ursprünge der Neuzeit im 15. und 16. Jahrhundert, 1989. Soziale Marktwirtschaft, Idee, Entwicklung und Politik der bundesdeutschen Wirtschaftsordung.
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