Bundesvorstand der Humanistischen Union

Der Vorstand leitet die Geschäfte der Humanis­ti­schen Union (HU). Er wird alle zwei Jahre von der Mitglie­der­ver­samm­lung gewählt. Der neue Vorstand wurde am 11. September 2021 in Berlin und online gewählt. Chris­tiane Bodammer (Bremen), Mikey Kleinert (Hamburg, Kirsten Wiese (Bremen) und Rosemarie Will (Berlin) traten auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl an. Neu in den Vorstand wurden Wolfram Grams (Bremen), Ingmar Kumpmann ( Berlin), Martin Kutscha (Berlin), und Lena Rohrbach (ebenfalls Berlin) gewählt.

Mitglieder des Bundes­vor­standes

Werner Koep-Kerstin (Vorsit­zender)

Studium der Politi­schen Wissen­schaften (MA) und Staats­ex­amen als Histo­riker; früherer Mitar­beiter des Bundes­pres­se­amtes, Auslands­auf­ent­halt 1994-1998 (USA); Sprecher der Gustav Heine­mann-I­n­i­tia­tive bis 2009.
Schwerpunkte: Frieden, Militär und zivile Konflikt­lö­sungen, Medien­po­litik, Kontakt zur Platt­form Zivile Konflikt­be­a­r­bei­tung, Zeitschrift vorgänge

Kontakt: koep-kerstin@humanistische-union.de

Tobias Baur

Diplom-­Ver­wal­tungs­wis­sen­schaft­ler. Tätig­keit im Bereich der Projekt­be­glei­tung und Organi­sa­ti­ons­ent­wick­lung für Sozial­or­ga­ni­sa­ti­onen sowie Unter­neh­mens­ver­ant­wor­tung. Engagiert im Vorstand des Landes­ver­bands Berlin-­Bran­den­burg sowie im Bundes­netz­werk Bürger­schaft­li­ches Engage­ment.
Schwerpunkte: Organi­sa­ti­ons­ent­wick­lung, Parti­zi­pa­tion und Engage­ment­po­litik

Wolfram Grams

Dr. Phil, Oberstu­di­en­di­rektor a. D. Studium der Sozial­päd­agogik, Politik und Philo­so­phie in Hildes­heim, Hannover und Marburg. Promo­tion bei Reinhard Kühnl mit einer Arbeit zur Konti­nu­ität nazis­ti­scher Eliten im Bildungs­wesen von BRD und DDR. Langjäh­rige Erfah­rungen als Lehrbe­auf­tragten an Hochschulen, in der öffent­li­chen Verwal­tung und in der gewerk­schaft­li­chen Arbeit, Mitglied des geschäfts­füh­renden Vorstandes der GEW Nieder­sach­sen. Zahlreiche Veröf­fent­li­chungen und Vorträge zur Allge­meinen Pädagogik, Sozia­l­a­r­beit, Schule und Bildungs­po­li­tik. Langjäh­rige Tätig­keit als Direktor beruf­li­cher Schulen mit dem Schwer­punkt Sozial­päd­ago­gik.
Schwerpunkte: Bildungs­po­litik, Gedenk­stät­te­n­a­r­beit, Rechts­ten­denzen und Neona­zismus

Stefan Hügel

Diplom-­In­for­ma­tiker, Frank­fur­t/M.; Studium in Karls­ruhe und Freiburg im Breis­gau. Beruf­liche Tätig­keit als IT-Be­ra­ter. Ehren­amt­lich engagiert als Vorsit­zender des Forum Infor­ma­ti­ke­rInnen für Frieden und gesell­schaft­liche Verant­wor­tung e.V.
Schwerpunkte: Netzpo­litik, Daten­schutz, IT-Si­cher­heit, Infor­ma­tion Warfare

Ingmar Kumpmann

Studium der Volks­wirt­schaft und Philo­so­phie, lange in der wirtschafts­wis­sen­schaft­li­chen Forschung tätig und jetzt als Volks­wirt beim Deutschen Gewerk­schafts­bund in Berlin. Engagiert im Landes­ver­band Berlin-­Bran­den­burg und Initi­ator des Arbeits­kreises „Coro­na-­Krise und Grund­rechte“ in der HU.
Schwerpunkte: Grund­rechte und Freiheit in der Corona-­Krise, Konse­quenzen daraus für künftige Krisen, Kritik an Herrschafts­ver­hält­nissen und Hiera­r­chien, Fragen der Einkom­mens­ver­tei­lung, soziale Grund­rechte und Einkom­mens­si­che­rung für alle.

Martin Kutscha

Prof. (i.R.) Dr. iur., bis 2013 Professor für Staats- und Verwal­tungs­recht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, zahlreiche Veröf­fent­li­chungen zu Verfas­sungs-, insbe­son­dere Grund­rechts­fragen, Mither­aus­geber des Grund­rech­te-Re­ports von 2002 bis 2011, Mitglied des Forschungs­in­sti­tuts für öffent­liche und private Sicher­heit (FÖPS) Berlin

Lena Rohrbach

Referentin für Menschen­rechte im digitalen Zeitalter, Wirtschaft und Rüstungs­ex­port­kon­trolle bei Amnesty Inter­na­ti­o­nal. Zuvor arbei­tete sie als Campaig­nerin für Campact und war Sprecherin der Piraten­partei (heute parteilos). Studium der Philo­so­phie, Kultur­wis­sen­schaft und Geschichte in Berlin. Zusätzl. Studium Inter­na­ti­onal Human Rights Law an der Univer­sity of Notting­ham.