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vorgänge Nr. 209: Cybersecurity

 

Der NSA-Überwachungsskandal hat deutlich gemacht, in welchem Umfang und mit welcher Reichweite westliche Geheimdienste die Überwachung der Kommunikationsnetze betreiben. Der damit verbundene finanzielle, technische und personelle Aufwand lässt erahnen, dass es dabei keineswegs nur um die Ausforschung der Privatsphäre mehr oder weniger ahnungsloser Bürger_innen geht.

Die Zeiten, in denen der Cyberspace nur dem Gedankenaustausch diente, sind längst vorbei; die Datennetze sind zur zentralen Infrastruktur unserer Gesellschaft geworden. Ihre Überwachung zielt deshalb nicht nur auf jene, die per E-Mail, Chat oder Onlineplattformen kommunizieren, sondern kann buchstäblich jede_n treffen: ob am Bankautomaten, in der Arztpraxis, bei der Arbeit oder im vernetzten Heim.

Der „Cyberspace“ ist zu einem Ort geworden, an dem sich neue Formen der Kriminalität, des Krieges und der terroristischen Bedrohung entwickeln, aber auch neue Strategien der Sicherheit erprobt werden. Diese Ausgabe der vorgänge widmet sich dem Thema Cybersecurity, der zunehmenden sicherheitspolitischen Durchdringung des digitalen Raumes.


Inhaltsverzeichnis

Cybersecurity

vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik
54. Jahrgang, Nummer 209 (Heft 1/2015), Juli 2015
PDF- oder Druckausgabe hier online bestellbar.


Claudia Krieg und Sven Lüders: Editorial, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 1-3 mehr...

 
Schwerpunkt

Stefan Hügel und Dietrich Meyer-Ebrecht: Cyberspace, der neue Wilde Westen, Cybercrime, Cyberterrorism, Cyberwar – Panikmache oder unterschätzte Gefahren? Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 4-17 mehr...

 

Rüdiger Weis: Kryptographie, Open Source und Gesellschaft, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 18-28 mehr...

 

Martin Kutscha: Cyber-Sicherheit im grundrechtsfreien Raum?, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 29-39 mehr...

 
 

Michael Bothe: Der Computer-Krieg und die NATO, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 49-53 mehr...

 

Matthias Monroy: Cybersecurity-Initiativen als Teil einer Technologieoffensive, Europol macht mobil, BKA ist Superuser. Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 54-60 mehr...

 
 

Markus Euskirchen: Hacktivism, Macht gegen digitale Kontrolle aus Perspektive der Bürgerrechte? Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 66-71 mehr...

 

Zora Siebert: Europäische Dimension von „Cybersicherheit“, Die Richtlinie für Netz- und Informationssicherheit. Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 72-79 mehr...

 
 
 
Rezensionen

Sven Lüders: Digitale Grundrechte, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 99-101 mehr...

 

Martin Kutscha: Die Freiheit und der Markt, aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 102-104 mehr...

 
Hintergrund
 

Mara Kunz: Bestehende Strafbarkeitslücken bei sexueller Gewalt und Vergewaltigung, Zusammenfassung einer Sachverständigen-Anhörung des Deutschen Bundestages. Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 111-115 mehr...

 

Anna Luczak, John Philipp Thurn: Ein Schritt vor, zwei zurück?, Verfassungswidriges Polizeirecht in Sachsen-Anhalt. Aus: vorgänge Nr. 209 (Heft 1/2015), S. 116-122 mehr...

 
 

vorgänge 209: Cybersecurity

Coverbild

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Tel. (030) 204 502 56
Fax: (030) 204 502 57
service@humanistische-union.de

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