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vorgänge: Artikel - 1.08.18

Was darf es kosten?

Eike Emrich, Freya Gassmann, Tim Meyer & Christian Pierdzioch

Zur Zahlungsbereitschaft für olympische Medaillen und zur Finanzierung des deutschen Spitzensports. In: vorgänge Nr. 223 (3/2018), S. 75-92

Der Medaillenspiegel am Ende olympischer Wettbewerbe bringt die sportpolitischen Erfolge oder Misserfolge der Nationen auf den Punkt. Eine gute Platzierung im Ranking der Medaillen gilt zumeist als Ausweis einer erfolgreichen Förderung des Spitzensports im Land, deren finanzieller Aufwand auch über die gewonnenen Medaillen legitimiert wird. Doch wie hoch ist die „Nachfrage“ nach deutschen Olympiamedaillen von Seiten der Bevölkerung eigentlich? Und wie viel Geld sind die Menschen bereit, für den Spitzensport auszugeben? Diese Fragen beantwortet das Autor*innenteam des folgenden Beitrags, indem es Sportförderung und Medaillengewinne als die beiden Seiten der Ökonomie des Sports betrachtet und zwei Umfragen zur Zahlungsbereitschaft der Deutschen für den Spitzensport auswertet. Ihre Untersuchung bietet zugleich einige Anhaltspunkte dafür, wie die staatliche Förderpolitik verbessert werden kann.

 

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EIKE EMRICH   1957, Univ.-Prof. Dr., Universität des Saarlandes, Professur für Sportökonomie und Sportsoziologie, kooptierter Professor in der Wirtschaftswissenschaft. Forschungsinteressen: Organisationen im Sport, Ökonomik des Dopings, Ökonomik des Ehrenamts, Bildungsökonomik, Bedingungen spitzensportlichen Erfolgs, Sozioökonomik sozialer Probleme, Politische Ökonomik insbesondere des Sports, Probleme der Wettbewerbsintegrität.
FREYA GASSMANN   1983, Dr. phil., Master of Arts in Soziologie, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität des Saarlandes am Lehrstuhl für Sportökonomie und Sportsoziologie. Jüngste Buchveröffentlichung: Wissenschaft als Leidenschaft? Über die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen wissenschaftlicher Mitarbeiter (2018). Frankfurt: Campus. Forschungsinteressen: Hochschulforschung, Sportsoziologie, Arbeitsmarktsoziologie, quantitative Methoden.
TIM MEYER   1988, Master of Science in Volkswirtschaftslehre, externer Doktorand am Lehrstuhl für Monetäre Ökonomik der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Forschungsinteressen: Makroökonomik, Immobilienökonomik, Prognosen, Sportökonomik, Ökonomik des Ehrenamtes.
CHRISTIAN PIERDZIOCH   1972, Univ.-Prof. Dr., Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Professur für Monetäre Ökonomik,  Forschungsinteressen: Monetäre Ökonomik, Makroökonomik, Internationale Ökonomik, Finanzmarktökonomik, Umfragedaten und Prognosen, Politische Ökonomik.