Pressemeldungen

Erklä­rung des Bundes­vor­stands zur Abgren­zung von der Arbeits­ge­mein­schaft Humane Sexua­lität (AHS)

07. August 2004

Der Bundes­vor­stand sieht sich veran­lasst, folgende Klarstel­lung vorzu­neh­men…

Der Bundes­vor­stand sieht sich veran­lasst, folgende Klarstel­lung vorzu­neh­men:

Die Humanis­ti­sche Union hat zu keinem Zeitpunkt den sexuellen Missbrauch von Kindern verharm­lost oder gebil­ligt. Die HU ist vielmehr davon überzeugt, dass sexuelle Kontakte von Erwach­senen mit Kindern wegen des inhärenten Macht­ge­fälles nicht einver­nehm­lich sein können, und daher kein Ausdruck von sexueller Selbst­be­stim­mung sind.

Die HU teilt ausdrü­ck­lich nicht die inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaft Humane Sexua­lität (AHS) vertre­tene Auffas­sung, dass sexuelle Handlungen von Erwach­senen mit Kindern unter bestimmten Umständen straf­frei sein sollten.

Eine nähere Prüfung der Positi­onen der AHS, insbe­son­dere verschie­dener Inter­net- Darstel­lungen hat ergeben, dass die AHS für die Humanis­ti­sche Union keine geeig­nete Koope­ra­ti­ons­part­nerin in bürger­recht­li­chen Fragen sein kann. Bis zu einer Klärung inner­halb der Arbeits­ge­mein­schaft Humane Sexua­lität wird die HU nicht mit der AHS zusam­me­n­a­r­bei­ten.