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Fritz-­Bau­e­r-­Preis für Bundes­prä­si­dent Heine­mann

vorgängevorgänge 10/197010/1970Seite 364
von vg

Aus: vorgänge Nr. 10/1970 S. 364

(vg) Bundespräsident Gustav W. Heinemann nahm am 28.September 1970 in seinem Amtssitz den von der Humanistischen Union gestifteten Fritz-Bauer-Preis entgegen. Der Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, „die sich im Sinne der Überzeugungen Fritz Bauers und der Bestrebungen der Humanistischen Union in allgemeiner Weise oder auf einem besonderen Gebiet darum bemüht haben, der Gerechtigkeit und Menschlichkeit in unserer Gesetzgebung, Rechtsprechung und im Strafvollzug Geltung zu verschaffen”. Der Preis ist zum Andenken an den 1968 verstorbenen hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, einer der Gründer der Humanistischen Union, gestiftet worden.
Der Bundespräsident hat die mit dem Preis verbundene Geldsumme einer Institution des modernen Strafvollzugs zugeführt.
Im Anschluss an die Preisverleihung diskutierte der Bundespräsident mit Vertretern der Humanistischen Union Probleme des Strafvollzugs und der Resozialisierung.