Anony­mität im Internet

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Anony­mi­sie­rungs­dienste – ein erster Schritt zum Schutz Ihrer Privat­sphäre im Internet

Die Einfüh­rung der Vorrats­da­ten­spei­che­rung stellt nach Ansicht der Humanis­ti­schen Union das Fernmel­de­ge­heimnis für Inter­n­et­nutzer in Frage. Angesichts immer neuer Befug­nisse zur Überwa­chung der Telekom­mu­ni­ka­tion, ständig steigender Zahlen abgehörter Telefonate und seit langem bekannter Probleme bei der Prüfung der Zuläs­sig­keit solcher Abhör­maß­nahmen müssen wir heute feststel­len: Die Bundes­re­gie­rung ist derzeit kein verläss­li­cher Partner, der Ihre Privat­sphäre ausrei­chend achtet und schützt.

Aus diesem Grund hat sich die Humanis­ti­sche Union entschlossen, einen kosten­losen Anony­mi­sie­rungs­dienst anzubie­ten. Wir haben seit Anfang 2008 einen leistungs­fä­higen Server für das TOR-Netz­werk aufge­baut. Dieser soll das seit langem beste­hende Netzwerk für die anonyme Nutzung des Inter­nets unter­stützen und die Benutz­bar­keit dieses Dienstes verbes­sern. Nachdem private Betreiber solcher Dienste zuneh­mend unter Druck geraten sind, sehen wir es als unsere Aufgabe an, dass etablierte Organi­sa­ti­onen wie öffent­liche Daten­schutz­be­auf­tragte oder die Humanis­ti­sche Union zum Kreis der Dienst­an­bieter zählen.

Auf den folgenden Seiten infor­mieren wir über die Hinter­gründe der Entschei­dung zur Bereit­stel­lung eines TOR-Ser­vers und geben eine kurze Anlei­tung, wie Sie den Dienst nutzen können.

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