Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft

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Für das Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft

Es gibt viele Gründe, warum sich Frauen für oder gegen eine Schwangerschaft entscheiden. Nach unserer Auffassung soll der Staat alles in seiner Macht stehende tun, um die Entscheidung für Kinder zu erleichtern – aber er soll nicht in die individuelle Entscheidung der Frauen eingreifen. Deshalb setzt sich die Humanistische Union (HU) seit den 1970er Jahren für eine Liberalisierung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch ein.

Als deutschlandweit erste Organisation haben wir in den 1970er Jahren eine freie Beratungsstelle für Frauen eröffnet, die ethisch und weltanschaulich unvoreingenommen über die Möglichkeiten von Schwangerschaftsabbrüchen und die damit verbundenen Fragen informiert. Diese Beratungsstelle in Lübeck existiert heute noch.

Die freie Zugänglichkeit von Informationen über Abbruchsmethoden, ausführende ÄrztInnen bzw. Kliniken gehört selbstverständlich dazu, damit Frauen selbstbestimmt über ihre Schwangerschaft entscheiden können. Wir setzen uns deshalb für eine ersatzlose Streichung von §219a StGB (das sog. „Werbeverbot“) ein. Es ist ein Anachronismus, in Zeiten des Internets den öffentlichen Zugang zu sachlichen Informationen über Schwangerschaftsabbrüche verbieten zu wollen. 

Wir veröffentlichen an dieser Stelle die uns bekannten Adressen von Ärztinnen und Ärzten bzw. Kliniken, die Abbrüche vornehmen. Über Hinweise auf Fehler bzw. Ergänzungen freuen wir uns.

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