Aktivitäten und Kampagnen

Sammlung von Textvorschlägen zum Sammelband „50 Jahre HU“
Hier werden gesucht: beispielhafte Kampagnen, offene Briefe, Anzeigen, Aktionen … aus der Geschichte der HU. Worauf können wir besonders stolz sein?

  • 1964 bis 1967: Lesebühne „art. 5“ der HU In szenischen Leseaufführungen stellen namhafte Schauspieler künstlerisch bedeutende Stücke, Dialoge und Dokumentationen, die in der Bundesrepublik aus weltanschaulichen oder politischen Gründen auf den Spielplänen fehlen, der Öffentlichkeit vor. Bereits in der ersten Spielzeit wurden an 15 Leseabenden 6 Inszenierungen vor 4300 Besuchern vorgetragen. Mitteilungen 17, S.2; 18, S.2-3; 19, S.3-4; 20, S.14-15; 21, S.17-18; 22, S.9-11; 23, S.6-7; 24, S.10; 25, S.8-9; 26, S.6-7; 27, S.20-21; 28, S.9; 29, S.10; 30, S.10; 32, S.16-17.
  • 2. Juni 1967: Walter Girschner: „Aktionen gegen den Obrigkeitsstaat - ein Modell. Ein Bericht der Humanistischen Union Berlin“, in vorgänge 8-9/1967, S. 312-314
  • ca. März 1968: Aufbau einer Zentralen Polizeisünder-Kartei zur Sammlung von Fällen von Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte (Mitteilungen Nr. 34 (1/1968), S. 4 f.; Mitteilungen Nr. 32 (3/1967), S. 5; vorgänge 11/1967, S. 386-388); In den Mitteilungen Nr. 34 wurden alle RechtsanwältInnen in der BRD, die das Projekt unterstützen wollen, aufgefordert, einschlägige Unterlagen und Akten an die Bundesgeschäftsstelle gegen Unkostenerstattung zu senden. Zur Bearbeitung der Fälle wurden innerhalb der HU zwei Arbeitsgemeinschaften, ein Register-Team und ein Recherchier-Team, gebildet.
  • 1970: N.N., Frankfurter Frauenaktion 70, vorgänge 8-9/70, S. 299-300; siehe auch vorgänge 6/1971, S. 215: Deutsche Frauenaktion: „Wir haben abgetrieben!“. Mitteilungen 50, S.4. Die selbständige Frauenaktion 70 geht ursprünglich aus einer HU-Projektgruppe hervor. Mitteilungen 48, S.2. HU OV Frankfurt leistet wesentliche Unterstützung bei der Planung einer ersten Straßenaktion und meldet diese auch an. Mitteilungen 43, S.3. Im Anschluss an den Erfolg der Bewegung gründen sich Arbeitskreise zur Frauenemanzipation bspw. in Düsseldorf. Mitteilungen 44, S.4.
  • 1974: Freie Frauen- und Familienberatung der Humanistischen Union Schleswig-Holstein in Lübeck nimmt ihre Arbeit auf; siehe Bericht von Klaus Waterstradt: Über Schwangerschaftskonfliktberatungen, in: vorgänge 42 (6/1979), S. 135-138
  • 1978: Die HU liefert den ersten Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes
  • 1979: Gründung der Initiative „Bürger beobachten die Polizei“ in Berlin unter Beteiligung der HU, LV Berlin, Mitteilungen 101 (Dez. 1982), S. 26
  • 1980: Freie Akteneinsicht. Initiative der Berliner HU
  • 1982/1985: Volkszählungsboykott
  • 1984: 24. Mai: Eröffnung einer HU-Frauenberatungsstelle in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) durch Klaus Waterstradt, Mitteilungen 107 (Juni 1984), S. 10 [was ist daraus geworden?]
  • 1989/90: Aufruf „Artikel 23 - kein Anschluss unter dieser Nummer“
    (s. HU-Mitteilungen Nr. 129, Heft 1/1990, S. 1)
  • 1990: Beteiligung an der Gründung des Kuratoriums für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder; Gründungsaufruf v. 16.6.1990, in: vorgänge 106 (4/1990), S. 119; Mitarbeit im Arbeitsausschuss: Potsdamer Erklärung v. Januar ? 1991, in: vorgänge 109 (1/1991), S. 112 f.
  • 1990er Jahre: Zeitungsanzeige zur Gerichtsentscheidung „Soldaten sind Mörder“
    (unterzeichnet von 1800 BürgerInnen, veröffentlicht von FR und ZEIT - und Austrittsmotiv des Gründers!)
  • 3/1996: HU-Online: HU-Geschäftsstelle ist Teilnehmerin im Computernetzwerk Linksysteme, kurz CL-Netz, in: Mitteilungen 156 (Dez. 1996), S. 110; siehe auch Gerdes, Jürgen: Die Humanistische Union und die modernen Informations- und Kommunikationsmedien. in: Mitteilungen 156 (Dez. 1996), S. 114-116
  • 12.7.1996: Gründung des „Bündnis gegen den Großen Lauschangriff“ von 17 Bürgerrechtsorganisationen in Frankfurt/Main unter Federführung der HU (Mitteilungen 155 (Sept./1996), S. 65
  • 10.2.1997: Petition an den Deutschen Bundestag „Der Rechtsstatus von Flüchtlingen muß verbssert werden!“, Mitteilungen 157 (März 197), S. 13
  • 6/2001: Plattform „Gegen Rassismus in Staat und Gesellschaft“, mitbegründet von der HU LV Berlin, Gründungserklärung unter maßgeblicher Beteiligung von Roland Otte, Mitteilungen 174 (Juni 2001), S. 33 f.
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