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vorgänge Nr. 210/211: Suizidbeihilfe - bald nur noch beschränkt?

Seit dem Reichsstrafgesetzbuch von 1871 sind der Suizid und die Beihilfe dazu in Deutschland straffrei. Seitdem gilt: Will jemand auf eigenen Wunsch aus dem Leben scheiden, kann er/sie die Hilfe Dritter in Anspruch nehmen – egal ob es sich um nahe Angehörige, Ärzt/innen oder andere Helfer/innen handelt. Das soll sich jetzt ändern. Der Bundestag berät derzeit über vier fraktionsübergreifende Gesetzentwürfe zur Neuregelung des assistierten Suizids. Drei dieser Entwürfe wollen die Beihilfe – in unterschiedlichem Ausmaß – kriminalisieren; ein Entwurf beschränkt sich auf die Regulierung der ärztlichen Suizidbeihilfe.

Diese vier Initiativen zur gesetzlichen Regulierung der Suizidbeihilfe stehen im Zentrum dieses Schwerpunkts der vorgänge: Wir stellen die Entwürfe vor, vergleichen ihre Auswirkungen auf die derzeitige Rechtslage und Praxis, unterziehen sie einer verfassungs- und menschenrechtlichen Bewertung, auch mit Blick auf die Sterbehilfedebatten im europäischen Kontext. Darüber hinaus gehen wir besonders auf die praktischen Aspekte der geplanten Gesetzgebung ein: wen betreffen die Gesetze konkret, was bedeuten sie für Ärzte wie Patienten?

Sie können das Heft hier im Online-Shop als PDF (8.- €) oder Druckausgabe (21.- €) bestellen.


Inhaltsverzeichnis

Suizidbeihilfe - bald nur noch beschränkt?
vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik
54. Jahrgang, Nummer 210/211 (Heft 2-3/2015), September 2015

Claudia Krieg, Sven Lüders und Rosemarie Will: Editorial, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 1-8 mehr...

 

Dokumentation: Zeit zu Handeln!, Ein Aufruf aus aktuellem Anlass, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 9f. mehr...

 
Schwerpunkt: Suizidbeihilfe
 
 
 
 
 
 
 

Rosemarie Will: „Sterbehilfe ist ein Thema, das nicht irgendwelche Minderheiten betrifft“, Gespräch mit Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof. In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 105-110 mehr...

 

Rosemarie Will: Das berufsrechtliche Verbot des ärztlich assistierten Suizides , Seine verfassungsrechtliche Bewertung und die aktuelle Gesetzgebungsdebatte. In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 111-118 mehr...

 
 
 
 
 

Erika Feyerabend: Gefahrvolle Autonomie-Versprechen, In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 173-184 mehr...

 

Wolfgang van den Daele: „Nach bestem Wissen und Gewissen“, Zur Entscheidungslast der Abgeordneten bei der Abstimmung über die Sterbehilfe. In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 185-195 mehr...

 
 

Claudia Krieg: „Jede Bemühung um einen 'Beratungszwang' geht vollständig an der Realität vorbei“, Interview mit dem Sterbebegleiter Peter Puppe In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 201 - 202 mehr...

 
 

Gerd Hirschauer: Über Freitod, Selbstmord, aktive Sterbehilfe und Tötung auf Verlangen, Nachdruck aus: vorgänge Nr. 36 (6/1978), S. 96-98 .In: vorgänge 210/211 (2-3/2015), S. 205-209 mehr...

 
 

Heide Hering / Helga Killinger: "Wir wollen nicht in der Schweiz oder sonst wo sterben, sondern zu Hause." , Die Forderung nach einem neuen Sterbepass. In: vorgänge Nr. 210/211 (2-3/2015), S. 217-224 mehr...

 
Rezensionen
 

Theodor Ebert: Plädoyer für die Selbstbestimmung am Lebensende, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 227-229 mehr...

 

Sarah Thome: Ein unerhörter Luxus, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 229-232 mehr...

 

Axel Bußmer: Lars Kraumes „Der Staat gegen Fritz Bauer“, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 234f. mehr...

 

Axel Bußmer: „Die Nazis sind nicht wie eine Heuschreckenplage gekommen.“, Lars Kraume über seinen Film zu Fritz Bauer, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 236-239 mehr...

 
Berichte
Hintergrund
Nachrufe
 

Joachim Kahl: Abschied von Klaus Scheunemann, in: vorgänge 210/211 (2+3/2015), S. 252-255 mehr...

 

 

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vorgänge 210/211: Suizidbeihilfe - bald nur noch beschränkt?

Coverbild

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Fax: (030) 204 502 57
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