Publikationen / vorgänge / vorgänge Nr. 250/51: Gibt es Ostdeutschland?

Demogra­fi­scher Wandel im vereinten Deutschland im Zeitraum 1990 bis 2023

Der demografische Wandel in den neuen Bundesländern verlief seit der deutschen Vereinigung deutlich anders, teils entgegengesetzt und negativ im Vergleich zu den alten Bundesländern. Um dies zu veranschaulichen und zu problematisieren sieht sich Jochen Fleischhacker in seinem Beitrag die Entwicklung der Gesamtbevölkerung und deren strukturelle Veränderungen in den Ost- und Westdeutschland zwischen 1990 und 2023, die Geburten- und Sterblichkeitsentwicklung sowie die Binnenmigration im Vergleich an.

Im 35. Jahr der deutsch-deutschen Vereinigung unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland auch demografisch voneinander. Im Osten haben sich in den vergangenen 35 Jahren dramatische demografische Veränderungen vollzogen. Dieser Wandel lässt sich mit ausgewählten demografischen Indikatoren belegen. Dazu werden zunächst die Entwicklung der Gesamtbevölkerung und deren strukturelle Veränderungen in den alten und neuen Bundesländern zwischen 1990 und 2023 skizziert. Danach werden die Geburten- und Sterblichkeitsentwicklung und die Binnenmigration zwischen den neuen und alten Bundesländern dargestellt.

 

Dr. Jochen Fleischhacker geb. 1951, Dr. oec., Mitglied der Leibniz Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. Wichtigste Buchveröffentlichung: Bevölkerungsvorausberechnungen in den 1920er Jahren, in: Populations, Projections and Politics. Critical and Historical Essays on Early Twentieth Centruy Population Forecasting, hrsg. von Jochen Fleischhacker, Henk A. de Gans und Thomas Burch, Rozenberg Publishers, 2003.

 

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