Berliner Gespräche

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Gespräche über das Verhältnis von Staat, Religion und Weltan­schauung

Die Humanis­ti­sche Union tritt für eine strikte Trennung von Staat und Kirchen ein. Der Staat soll allen Religi­ons- und Weltan­schau­ungs­ge­mein­schaften die unein­ge­schränkte Freiheit zum Bekenntnis und zur Ausübung ihres Glaubens in gleicher Weise gewäh­ren. Gläubige aller Religi­onen sollen ebenso wie Ungläu­bige aller Schat­tie­rungen ihre geistigen und geist­li­chen Kräfte frei entfalten und ungehin­dert nach ihren eigenen Vorstel­lungen und Regeln leben können. Der Staat schützt diese Freihei­ten. Er darf einzelne Religi­ons­ge­mein­schaften nicht privi­le­gie­ren. Seine Macht darf er nicht mit ihnen teilen.

Mit den „Berliner Gesprä­chen“ hat die Humanis­ti­sche Union ein Forum für die Ausein­an­der­set­zung über das Verhältnis von Staat und Religi­ons­ge­mein­schaften geschaf­fen. In ihnen sollen gegen­sätz­liche Positi­onen zu diesem Themen­kreis zur Geltung gebracht werden. Der freie und faire Diskurs unter streit­baren Köpfen kann zu neuen Einsichten führen, Vorbe­halte und Ressen­ti­ments abbauen sowie Toleranz und gegen­sei­tigen Respekt fördern. Auf den folgenden Seiten finden Sie die Ergeb­nisse der bishe­rigen „Berliner Gespräche“ dokumen­tiert:

V Berliner Gespräche vom 27./28. November 2020

Quo vadis Kirche­n­a­r­beits­recht?

Das Selbst­be­stim­mungs­recht der Kirchen im Lichte aktueller Recht­spre­chung zum kirch­li­chen Arbeits­recht. Veran­stal­tungs­web­site mit Videodo­ku­men­ta­tion hier.

IV Berliner Gespräche vom 22./23. Januar 2010

Fördert der Staat mit seinen Zahlungen an die Kirchen nur jene Sinnstif­tung, zu der er nach Wolfgang Böcken­fördes Diktum selbst nicht in der Lage ist? Wie verhalten sich die verfas­sungs­recht­li­chen Gebote der Ablösung von Staats­leis­tungen und der Gleich­be­hand­lung aller Religi­ons- und Weltan­schau­ungs­ge­mein­schaften mit der einsei­tigen Förder­pra­xis? Diesen Fragen widmeten sich die IV. Berliner Gesprä­che. Sie fanden in Koope­ra­tion mit der Fried­rich-Na­u­mann-­Stif­tung statt. Ihre Ergeb­nisse finden Sie hier dokumen­tiert.   Mehr…

III. Berliner Gespräche vom 13. April 2007

Die Grund- und Menschen­rechte bestimmen nicht nur das Verhältnis jeder einzelnen Religion oder Weltan­schauung gegen­über dem Staat. Die Anerken­nung der Religi­ons­frei­heit aller Menschen, die Gleich­be­hand­lung ihrer religi­ösen und weltan­schau­li­chen Überzeu­gungen beein­flusst auch das Verhältnis der Glaubens­ge­mein­schaften unter­ein­an­der. Welche Konse­quenzen das für das religi­ös/welt­an­schau­liche Mitein­ander in unserer Gesell­schaft hat, war Thema der III. Berliner Gesprä­che. Sie fanden am 13. April 2007 in der Potsdamer Staats­kanzlei mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Branden­bur­gi­schen Landes­zen­trale für politi­sche Bildung statt. Die Vorträge und Diskus­si­onen der Veran­stal­tungen finden Sie auf den folgenden Seiten dokumen­tiert.  Mehr…

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